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Samstag, 3. September 2022

Krieg entzaubert den grünen Kommunismus

Krieg entzaubert den grünen Kommunismus - Weltwoche Daily DE,

DIE WELTWOCHE Wochenmagazin

01.09.2022
Bei der Weltwoche Digital ist alles neu: Website und App wurden grundlegend erneuert. Steigen Sie ein, fliegen Sie mit! www.weltwoche.ch
Und speziell für Deutschland: www.weltwoche.de

Krieg entzaubert den grünen Kommunismus.
Habeck, Heldentenor einer falschen Politik.
Warum die Amerikaner diesen Krieg beenden müssen.
Danke, lieber Winnetou!


Kommentare

OLIPUTNIK
"Grüner Kommunismus", welch treffliche Begrifflichkeit um die heutige Politik zu benennen. Einen schönen Guten Morgen auch Ihnen Herr Köppel und allen Zuschauern. Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen und allen Zuschauern.
Jens Arne Schneider
Früher hatten wir Ehre und Stolz, heute haben wir Habeck und Scholz.
Daniel Haase
In den 80er Jahren haben meine Eltern in der DDR Westfernsehen geschaut, um zu erahnen, was da draußen wirklich passiert. Heute lese ich die Weltwoche und schaue Köppels Daily aus dem gleichen Grund. Bei all dem bolschewoken Irrsinn da draußen schafft er nicht nur seine gute Laune zu bewahren, sondern sogar mich damit anzustecken. Auf Audible gibt's den Podcast ohne Werbung. Da wirkt er noch besser! Vielen Dank und einen schönen Tag!
R. B.
Wie gewählt, so geliefert! Aber wir schaffen das!
Der Rentner
Wenn Habeck etwas anpackt, dann ist das schlimmer, als wenn alle anderen los lassen würden.


Sonntag, 6. Mai 2018

Karl Marx 200. Geburtstag


Thema: Karl Marx



Karl Marx
Karl Marx wurde vor 200 Jahren am 5. Mai 1818 in Trier geboren. Karl Marx war ein deutscher Philosoph, Ökonom, Gesellschaftstheoretiker, politischer Journalist, Protagonist der Arbeiterbewegung sowie Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft und der Religion. Er war einer der bedeutendsten Denker und Philosophen des 20. Jahrhunderts. Zusammen mit Friedrich Engels wurde er zum einflussreichsten Theoretiker des Sozialismus und Kommunismus. Bis heute werden seine Theorien kontrovers diskutiert.

"Die Philosophen haben die Welt nur interpretiert.
Es geht darum sie zu verändern."

Marx und Engels entwickelten die Theorie des Sozialismus und Kommunismus. Er selbst sieht seine Philosophien als „Historischen Materialismus“. Um die Bedingungen für eine kommunistische Bewegung zu erfassen, aber auch, um die bestehenden Verhältnisse adäquat kritisieren und damit bekämpfen zu können, bemühte sich Marx zeit seines Lebens um eine grundlegende ökonomische Analyse der kapitalistischen Gesellschaft.

Zentraler Punkt dieser Analyse ist die Kritik der politischen Ökonomie. Diese beinhaltet einerseits die Analyse der Warenform, des Werts, des Kapitals und der kapitalistischen Produktions- und Distributionsverhältnisse, in welche die Produktion des gesellschaftlichen Reichtums in der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft eingebettet ist.

Marx vertritt die Ansicht, dass alle Ideen, Vorstellungen und Gedanken aus einer gesellschaftlichen Realität und den dort herrschenden Machtverhältnissen kommen und diese resultieren letztendlich aus den jeweils historisch-geographischen Produktionsverhältnissen und materiellen Gegebenheiten.

Gemeinsam bündelten Marx und Engels ihre Ansichten 1848 in ihrem "Kommunistischen Manifest". Ganz genau: "Proletarier aller Länder vereinigt Euch."

Ziel des Marxismus ist es, alte Ideologien und Machtstrukturen aufzubrechen und den Menschen zu emanzipieren. Marx vertritt die Ansicht, dass alle Ideen, Vorstellungen und Gedanken aus einer gesellschaftlichen Realität und den dort herrschenden Machtverhältnissen kommen und diese resultieren letztendlich aus den jeweils historisch-geographischen Produktionsverhältnissen und materiellen Gegebenheiten.

Marx und Engels prägten maßgeblich den Begriff der „kapitalistischen Produktionsweise“ bzw. des Kapitalismus, der am systematischsten in Marx’ Hauptwerk Das Kapital dargestellt wurde.

Unter Kapitalismus verstehen sie eine Wirtschaftsordnung, die sich durch Privateigentum an Produktionsmitteln, durch Produktion für einen den Preis bestimmenden Markt, beständiger Profitmaximierung und den Widerspruch zwischen Lohnarbeit und Kapital auszeichnet. Nach Marx verändert sich im Übergang vom Feudalismus zum Kapitalismus zwar die gesellschaftliche Produktionsweise bedeutend, jedoch behält sie ihren Klassencharakter bei. Marx beschreibt die kapitalistische Gesellschaft als Gesellschaft des Elends, der Ausbeutung und der Entfremdung.

Aufbauend auf den Theorien der Vertreter der Klassischen Nationalökonomie, allen voran Adam Smith und David Ricardo, interpretiert Marx die Arbeitswerttheorie neu und formuliert sie um zu seiner Arbeitswertlehre, mit deren Hilfe er die Ausbeutung des Proletariats durch das Kapital zu beschreiben versucht.

Um die Bedingungen für eine kommunistische Bewegung zu erfassen, aber auch, um die bestehenden Verhältnisse adäquat kritisieren und damit bekämpfen zu können, bemühte sich Marx zeit seines Lebens um eine grundlegende ökonomische Analyse der kapitalistischen Gesellschaft.

Der "Marxismus" hat als politische Strömung die Gesellschaften des 19. und 20. Jahrhunderts stark beeinflusst. Sozialdemokratische und sozialistische Parteien haben Teile der Lehre in die Parteiprogramme übernommen.

Über die Jahre wurde der Marxismus allerdings auch verdreht, missverstanden und missbraucht. Die Russische Revolution, Chinas langer Marsch und der Weltkommunismus stehen nicht bei Marx.

Karl Marx starb am 14. März 1883 in London.

Literatur:

Marx. Der Unvollendete
Marx. Der Unvollendete
von Jürgen Neffe

Karl Marx
Karl Marx
von Wilfried Nippel

Karl Marx: Philosoph und Revolutionär – Eine Biographie
Karl Marx: Philosoph und Revolutionär – Eine Biographie
von Rolf Hosfeld

Weblinks:
Karl Marx-Biografie - Biografien-Portal - www.die-biografien.deKarl Marx-Zitate - Zitate-Portal - www.die-zitate.de

Eingestellt von Blogger vorm. unter Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog mit aktuellen Themen
Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.

Donnerstag, 8. September 2016

DIE ZEIT - Warum wird Putin so geliebt?

Thema: Deutschland

Die "Zeit" rätselt, warum Putin so beliebt ist,
und vermutet hinter jedem Baum einen FSB-Agenten

Ein Gespenst geht um in Europa: Nein, nicht der Kommunismus, den haben wir doch vor 25 Jahren begraben. Diesmal sind es Putin und die russischen Horden, die vor den Toren Europas stehen. Um uns Deutsche besser über den Feind zu informieren, wagt sich eine mutige "Zeit"-Journalistin ins Reich des Bösen und berichtet Erstaunliches.

Foto: CC-BY 4.0 Kremlin.ru
Das Zentralorgan des selbsternannten deutschen Bildungsbürgertums, die Wochenzeitung "Die Zeit", ist erschrocken über die hohen Zustimmungswerte des russischen Präsidenten Wladimir Wladimirowitsch Putin: Wie kann es nur sein, dass der Autokrat aller Groß-, Klein- und Weißrussen, Herrscher aller Ländereien zwischen dem Baltischen Meer und dem Pazifischen Ozean, Zar Wladimir der Schreckliche, von seinen Untertanen nicht nur stillschweigend ertragen, sondern sogar gefeiert wird?

Zwar ist bekannt, dass die russischen Leibeigenen vor lauter Wodkakonsum, Kasatschok-Tanzen und Bärenringen nicht die Zeit und Muße dazu aufwenden können, sich mit den höheren Sphären des menschlichen Daseins zu befassen, wie es sich für ein zivilisierteres Volk schicken würde, aber selbst einer so rückständigen, bemitleidenswerten Nation wie jener der Iwans und Nataschas müsste es doch endlich klar werden, dass die Zeit längst gekommen sei, ihren unliebsamen Despoten davonzujagen. Oder zumindest nicht mehr zu mögen. Vor allem, da die "westliche Wertegemeinschaft" nun wirklich ausreichend Zeit, Kraft und Geld dafür investiert hat, Putin zu verteufeln.
    Warum wird Putin so geliebt?", fragt sich die jüngste Ausgabe der "Bild-Zeitung für jene höheren Wesen mit mindestens einem Hochschulabschluss". Sie "verarmen" und "fürchten sich" doch! Aber nein: Wider besseres Wissen "verehren sie ihren Präsidenten wie einen Abgott".
Widerwillig muss die "Zeit" feststellen, dass laut einem "unabhängigen" Umfrageinstitut nicht weniger als 82 Prozent der Russen ihren Präsidenten unterstützen. Natürlich müsse man dieses Ergebnis mit Vorsicht genießen:
    Umfragen in autokratischen Systemen sind heikel, die Befragten oft eingeschüchtert“, schreibt die Qualitätsjournaille.
Bekanntlich wird jedem russischen Bürger bei seiner Geburt ein FSB-Agent zugeordnet, der diesen dann ein Leben lang auf Schritt und Tritt überwacht. Bei der nächsten Umfrage wird Putin sicherlich Zustimmungswerte von mindestens 110 Prozent erhalten, da die 18 Prozent der Umfrageteilnehmer, die ihm ihre Loyalität verweigerten, längst ins Sibirische Exil befördert sein werden.

Die Frage aller Fragen bleibt aber trotzdem unbeantwortet:
    Die Zustimmung zu Putins Politik ist seit geraumer Zeit überwältigend und stabil. Warum?"
Eigentlich müssten sich die Russen schon längst von ihrem Präsidenten abgewandt haben, findet die Gazette der Gebildeten. Die Regale der Supermärkte seien zwar noch voll, aber die Preise seien stark gestiegen.
    Die Mehrheit spart in diesem Jahr an Lebensmitteln", stellt die "Zeit" fest.
Drohen also bald Zigmillionen russischer Bürger nordkoreanische Verhältnisse? Vielleicht erklärt dies ja auch die guten Kontakte zwischen Pjöngjang und Moskau: Putin holt sich Tipps beim nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un, wie man mit etwas Gras und Schlamm leckere Gerichte für die ganze Familie zaubern kann.

Vielleicht müsste ein deutsches Experten-Team den russischen Apparatschiks das System der Tafeln erklären? Bis zu 1,5 Millionen Deutsche sind schließlich auf deren Almosen angewiesen, um sich mehr schlecht als recht ernähren zu können.

Etwas passt da aber nicht richtig ins Bild: Seit Jahren steigt die landwirtschaftliche Produktion. In diesem Jahr könnte Russland laut der Agentur Sputnik "zum weltgrößten Weizenexporteur aufsteigen". Schon im letzten Jahr war Russland diesbezüglich Exportweltmeister, noch vor Kanada und den USA.

Um das Mysterium zu ergründen, verlässt die "Zeit"-Korrespondentin also die Moskauer Schickeria und fährt in die weite russische Wildnis.

Sie fährt in eine Stadt, in der "Trinkbrüder die Flasche kreisen" lassen und Arbeitslose "sich draußen die Zeit vertreiben". Nein, sie ist nicht in Dortmund oder Marzahn, sondern in der russischen Provinzstadt Togliatti. Dort stößt sie auf einen Dissidenten im Kleinformat.
    Die "Datscha" – die "Zeit" erklärt uns freundlicherweise, dass es sich dabei um "eine Sommerlaube mit Garten" handelt – "Die Datscha ist kein Ort der Erholung mehr, sie ist wieder Ort des Überlebens", beklagt sich Viktor Schamraj und gibt dafür Putin die Schuld.
Hat die Korrespondentin etwa den nächsten Solschenizyn gefunden? Offenbar, um den rebellischen Laubenpieper nicht in eine gefährliche Situation zu bringen, stellt sie ihm keine weiteren kontroversen Fragen. Schamrajs Freund spricht hingegen wohlwollend über den russischen Präsidenten (vielleicht ist er ja ein KGB-Genosse Putins?): Er sei ein "ehrlicher, hart arbeitender Politiker", der Russland "endlich von den Knien erhoben" habe.

Die mutige Vertreterin der westlichen Werte, die sich bis in Herzland des östlichen Despotismus gewagt hat, kann natürlich diese frevlerische Aussage nicht einfach so stehen lassen. Sie erklärt, dass viele russische Bundesstaaten finanziell "von der Zentralmacht abhängig" sind. Die Zuschüsse aus Moskau würden etwa 67 Prozent des Haushaltes der Krim ausmachen. Offensichtlich hat sich der Kreml-Herrscher die überwältigende Mehrheit beim Referendum zum Beitritt der Region zur Russischen Föderation einfach erkauft! Was in Russland als skandalöse Erscheinung präsentiert wird, stört in Deutschland allerdings nur die Wenigsten: Auch hier gibt es ein kompliziertes System, das den finanziellen Ausgleich zwischen Bund und Ländern sowie zwischen den Ländern selbst regelt.

Der hartnäckige Putin-Fan (sprich kremlgelenkter Teilzeitpropagandist) setzt noch einen drauf:
    Wladimir Putin hat uns Russen unser Selbstbewusstsein wiedergegeben. Wir sind ein großes und starkes Land."
Was für ein anmaßender Hinterwäldler! Wissen etwa die Russen nicht, dass sie sich gefälligst den US-Interessen unterordnen müssen und den niederen Völkern nur die Rolle von untertänigen Gehilfen der "letzten Hoffnung der Welt", wie es Hillary Clinton ausdrückte, zugeteilt ist?

Einen Jelzin, der die russische und Weltöffentlichkeit mit seinen albernen Auftritten ablenkt, während die westlichen Großmächte reibungslos ihre gottgegebene Verantwortung für den gesamten Globus wahrnehmen, einen Musterdemokraten wie Jelzin, der nebenbei das russische Parlament beschießen ließ, so einen Clown können sie gerne ertragen. Aber bitte doch keinen Politiker, der tatsächlich die Frechheit besitzt, die eigenen russischen Interessen statt diejenigen von Washington, Berlin oder Brüssel in den Mittelpunkt der russischen Innen- und Außenpolitik zu stellen!
    Die staatlichen Fernsehsender, vom Kreml kontrolliert, inszenieren den Präsidenten. In den Abendnachrichten sitzt er oft leicht vorgebeugt am Ende eines langen Tisches, vor ihm die Regierung. [Er] fragt die Minister ab, als seien sie Schulkinder, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Die Minister schauen dann verschämt auf den Tisch oder nicken eifrig", schreibt die Journalistin.
Ein Staatschef, der seine Minister zur Verantwortung zieht, und dabei noch transparent ist!? Was denkt der sich wohl dabei? Minister haben doch bitteschön den Instruktionen diskreter transatlantischer Freundschaftsvereine zu gehorchen und nicht irgendwelchen aufmüpfigen Ureingeborenen-Stammesfürsten.

Die alljährlich stattfindende Sendung "Direkter Draht", bei der russische Bürger stundenlang ihren Präsidenten anrufen, Fragen stellen und Bitten äußern können, wirke zwar, so die scharfsinnige Beobachterin, "volksnah und spontan", trage aber "bisweilen Züge einer geheimdienstlichen Operation". Eigeninitiative kann man dem slawischen Mob natürlich nicht zutrauen. Nur wenn der KGB es befiehlt, rührt sich der Russe. Alles ist gelenkt, alles ist kontrolliert.
    Kritische NGOs, Nichtregierungsorganisationen, die von ausländischem Geld leben, gelten als Feinde des Systems, als westliche Erfindung zur Destabilisierung Russlands", stellt die "Zeit"-Korrespondentin fest.
Warum die überwältigende Mehrheit der russischen Bürger sogenannten "kritischen" Organisationen, die vom ausländischen Geldtopf leben, wohl nicht traut?! In anderen Staaten, wie etwa der Ukraine, bescherten doch gerade diese die einheimische Bevölkerung mit westlicher "Demokratie".

Demokratie ist, was die westlichen Staaten sagen, das es ist. Wenn sich Russen nicht den "kritischen NGOs" anschließen, ihnen keine Mitgliedsbeiträge zahlen, dann ist dies höchst undemokratisch. Wenn dagegen prowestliche "zivilgesellschaftliche" Organisationen Putschversuche veranstalten, Regierungen stürzen, die sich auf gesellschaftliche Mehrheiten stützen, dann ist dies hingegen selbstverständlich demokratisch. Hybride Kriegsführung ist immer, was die anderen (angeblich) machen. Und wenn Regierungen beschließen, diese "zivilgesellschaftlichen" Organisationen genauer unter die Lupe zu nehmen, dann ist dies wiederum natürlich gänzlich undemokratisch.
    Gewiss ist nur: Putins Macht ist fragiler, als seine Anhänger glauben, und stabiler, als seine Gegner hoffen", schließt die Journalistin.
Aha. Die Frage, warum Putin so beliebt ist, bleibt zwar weitgehend unbeantwortet ("Putin manipuliert die Russen" ist eben keine Erklärung), wenigstens teilt uns die „Zeit“-Autorin aber ihre Schätzung zur Haltbarkeitsdauer des russischen Präsidenten mit. Klüger sind wir dadurch nicht geworden, wir können uns aber immerhin in unserer westlichen Überheblichkeit bestätigt fühlen.

Quelle: RT-Deutsch

» der Kommentar des Blogschreibers «

Ja werte Zeitredakteure und natürlich auch eure Kollegen,
es ist wie verhext für euch. Jetzt arbeiten sich schon seit Monaten die kompletten, Nato-hörigen Medien der "Westlichen Wertegemeinschaft" daran ab, von Putin und Russland ein Horrorszenario zu zeichnen und was passiert? Nichts! Zumindest Nichts, was ihr euch so vorgestellt habt. Ab und zu waren sogar Kriegstrommeln dazwischen zu hören. Die Leser und Zuschauer glauben euch schon lange nicht mehr.

Schon 2014 fanden für euch die "Putinspiele" statt, anders als für die Medien anderer Länder, die von ganz normalen olympischen Winterspielen berichteten. Statt über den Sport zu berichten, stöberten deutsche Sport-Journalisten in Ecken und Winkeln nach allem Nachteiligen, nur um es Putin und Russland anzuhängen. Schon damals hat sich das Ausland über Deutschland amüsiert und Deutsche haben sich für diese Art des deutschen Journalismus geschämt.
Immer wenn ihr euch über die Kosten der Spiele aufgeregt hat habt, habt ihr grundsätzlich vergessen zu erwähnen, dass alleine deutsche Firmen mit Aufträgen von über 1 Mrd. Euro beteiligt waren und damit Arbeitsplätze in Deutschland gesichert wurden.

Dass der Sieg des ESC ein mit eurer Hilfe gesteuertes, politisches Ergebnis war, braucht man wohl nicht besonders zu erwähnen. Es war zu offensichtlich.

Dass die westlichen Politikmarionetten Russland am liebsten sämtliche Gross-Veranstaltungen, wie Fussball-WM, Formel 1 und ähnlichen, mit eurer Hilfe im Auftrag der US-Administration abnehmen wollen, nur um Putin und Russland zu demütigen, auch dieser Schuss wird wohl nach hinten losgehen.

Hoffentlich fällt euch, und den anderen Nato-Pressestellen, diese redaktionelle "Arschkriecherei" in einigen Monaten nicht gewaltig auf die Füsse.

Was haltet ihr von diesen beiden Zitaten?

„Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten“
Paul Sethe, Gründungsherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

“. . .Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füssen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiss es. . .”
John Swinton, (1829 – 1901), US-amerikanischer Redaktions-Chef der New York Times. Das koplette Zitat findet man hier bei Wikipedia



Sonntag, 7. September 2014

Sie wollen den Sturz von Putin - Konflikt ist unvermeidlich

Thema: Diplomatie
Russland-Sanktionen: Westen spekuliert mit dem Sturz von Putin

Der Westen möchte mit den Sanktionen gegen Russland den Sturz von Präsident Wladimir Putin beschleunigen. Der Westen hatte nach dem Fall der Mauer versucht, Russland von außen zu „modernisieren“. Dieser Versuch ist gescheitert. Putin fährt einen konservativen und autoritären Kurs. Der Konflikt ist unvermeidlich.

Nach Auffassung von Marieluise Beck, Mitglied im auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages, besteht eine Chance, dass die Sanktionen die Position von Präsident Wladimir Putin innerhalb des Kreml schwächen werden. Beck sagte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Rahmen des Economic Forum in Krynica-Zdroj in Polen: „Die Sanktionen bringen die Chance, dass innerhalb des Kreml Friktionen auftreten.“

Beck glaubt, dass die Politik Putins in der Ukraine auf eine „innenpolitische Schwäche des russischen Präsidenten“ zurückzuführen ist. Beck: „Putin betreibt die Stabilisierung der Ukraine, um in Moskau einen Erfolg vorweisen zu können.“ Beck warnt den Westen davor, zu glauben, dass mit einem Waffenstillstand das Problem gelöst sei: „Es wäre ein Fehler, nun die Gefahr zu unterschätzen. Die Versuchung ist groß, weil der Westen hofft, keine Folgen aus den Sanktionen tragen zu müssen.“

Eine Mitschuld für die Krise in der Ukraine durch die EU bestritt Beck vehement: Es sei die Aufgabe von Präsident Janukowitsch gewesen, mit den Russen zu verhandeln. Das habe er nicht geschafft, danach sei die Krise eskaliert.

Marieluise Beck, hier mit Luigi Ippolito vom Corriere, beim Economic Forum im polnischen Krynica-Zdroj. (Foto: DWN)
Beck beschreibt die Zusammenarbeit mit der aktuellen russischen Regierung als ausgesprochen schwierig: „Wenn unser Außenminister Steinmeier mit Herrn Lawrow verhandelt, so kann man nicht davon ausgehen, dass der russische Außenminister die Prokura für das Gespräch hat. Alle Entscheidungen fallen im kleinen Kreis um Putin. Der Kreml wird extrem autokratisch geführt.“ Beck sieht in dieser Entwicklung einen Beleg dafür, dass Putin „trotz seiner Drohgebärden nach außen im Inneren um seinen Machterhalt kämpfen“ muss. Beck: „Das haben wir schon im Jahr 2012 gesehen, wo Putins Macht erstmals ernsthaft bedroht gewesen ist.“

Die Amerikaner setzen seit Anbeginn der Ukraine Krise darauf, Putin zu stürzen. Die USA würden einen Führer im Kreml Bevorzugen, der pragmatischer und westlicher ist. Interessanterweise lobte Beck bei dem Economic Forum ausdrücklich das Auftreten von Premier Medwedew. Dieser habe im Westen große Hoffnungen geweckt, weil er den Eindruck eines modernen Politikers gemacht habe.

Bei einer Podiumsdiskussion sagte Beck, Europa hatte nach dem Ende des Kalten Krieges versucht, mit Russland zunächst eine Partnerschaft einzugehen. Diese Partnerschaft sollte danach in eine Modernisierungspartnerschaft umgewandelt werden. Beck: „Ein Land wie Russland kann nicht von Öl und Rohstoffen allein auf Dauer leben. Ein Land wie Russland braucht eine moderne Wirtschaft und eine moderne Gesellschaft.“ Putin habe jedoch gezeigt, dass er eine andere Gesellschaft wolle. Die Einschränkung der zivilen Freiheiten in Russland habe, so Beck, „faktisch zur Abschaffung der Zivilgesellschaft geführt“.

Der Westen möchte sein Gesellschaftsmodell auch in Russland verwirklicht sehen. Dazu gehöre eine liberale Gesellschaft, Putin dagegen schwebt aus Sicht vieler EU-Politiker ein konservativer, autoritärer Staat vor. Dieser weckt vor allem bei den Osteuropäern die Furcht vor der Rückkehr einer repressiven Ideologie. Viele der heute in Osteuropa tätige Politiker stammen aus dem Bürgerbewegungen gegen den Kommunismus. So war der polnische Premier und designierte EU-Ratspräsident aktiv in der Solidarnosc tätig. Diese Sorge war auf dem Economic Forum von vielen Osteuropäern zu hören.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Freidenker sagt:
Ich dachte am Anfang das Putin noch auf der Richtigen Seite steht, jetzt habe ich meine Zweifel. Es scheint nicht so zu sein, alles unter folgendem Link.
http://www.goldseitenblog.com/matthias_lorch/index.php?blog=9&title=der-westen-gegen-den-osten-1&disp=single&more=1&c=1&tb=1&pb=1&show_past=1&show_future=1

Kampf gegen die Antifa - den Tarnkappennazis sagt:
„Die Sanktionen bringen die Chance, dass innerhalb des Kreml Friktionen auftreten.“
So offen hat noch niemand ausgesprochen, dass das Ziel des Westens die Destabilisierung Russlands ist. Bisher hat man immer noch das Gesicht wahren wollen und nun stellt sich heraus, dass es eine Maske ist, die man sich jetzt selbst herunterreißt. Dieses neue amerikanische Sprichwort “Fuck the EU” sollten auch diejenigen beherzigen, die an einem friedlichen Mit- und Nebeneinander der europäischen Völker bedacht sind.

Adlerauge sagt:
In Washington hat man wohl schon ganz konkrete Pläne für Präsident Putin?
“Warnung an die Welt: Ex-CIA-Mitarbeiter spielt verrückt!” (von Dr. Paul Craig Roberts):
http://www.cashkurs.com/kategorie/wirtschaftsfacts/beitrag/warnung-an-die-welt-ex-cia-mitarbeiter-spielt-verrueckt/

Jana sagt:
Was geht diese Frau Beck eigentlich die russische Wirtschaft und die russische Gesellschaft an? Vielleicht sollten die Grünen weniger hetzen und sich stattdessen mal um die deutschen Zustände kümmern.
Die russische Regierung – nicht nur Putin – hat eben ein Konzept und eine Strategie für die Entwicklung des Landes. Das ist natürlich etwas, das man im Westen nur noch vom Hörensagen kennt. Putin hat über 80% Zustimmung in der Bevölkerung, und die Leute werden sich hüten, in Russland eine Art Maidan zu veranstalten. Sie sehen schließlich die Auswirkungen jeden Tag in der Ukraine.
Was passiert eigentlich, wenn nach Putin ein Hardliner an die Macht kommt? Oder steht etwa schon fest, dass dann jemand „gewählt“ wird, der nach der Pfeife der Amis tanzt, so wie es die EU-Politiker vormachen?

ILONA sagt:
Warum will der “Westen”sein Gesellschafftsodell Russland aufzwingen, die eine tausendjährige Geschichte hat? Wieder einmal muss Russland von Grund auf seine Moral des Überlebens zwischen den territorialen, ethnischen und geistigen Extremen neu definieren. Russland bildet das Zentrum des euro-asiatischen Kontinents , der die größte Land- und Bevölkerungsmasse des Globus konzentriert.
Sollte doch der “Westens” seine Sorge eher beim Namen nennen: Es BRAUCHT Russlands Energie:, Öl und Gas, da der Peak Oil längst überschritten ist.
Was Russland für seine Bevölkerung zugute kommen lassen will um sein Land zu modernisieren, will der Westen sich einverleiben.Krieg führen, mit Menschenleben bezahlen, aus Gier! Damit den WEst “Lebenstandard” zu behalten auf Kosten tausender von Menschenleben.

    Oxana Temporowa sagt:
    Das ist alles richtig. Es geht um Rohstoffe und Ressourcen. Bald auch verstärkt um pures Wasser.

La Paloma sagt:
Hier wird gesagt was Sache ist und nur darum gehts..
Die USA wollen Russland wirtschaftlich zerstören
Hier erzählt uns Condoleeza Rice(ehemalige Außenministerin und Kriegstreiberin im Irak) mal im Klartext worum es wirklich geht. Deutschland als Speerspitze um Russlands Wirtschaft zu schädigen und eine gewünschte Energieabhängigkeit der EU von den USA.
Die USA zetteln einen Krieg in der Ukraine an und wollen dann auch noch profitieren davon.
Rußland ist kaum Verschuldet und verkauft demnächst sein Öl und Gas an die Chinesen und Inder. Das ist ein Markt mit 2 Milliarden Menschen. Rußland pfeift auf den europäischen Absatzmarkt.
Deutschland soll kaputt gemacht werden, nach den Vorstellungen der Amerikaner!
https://www.youtube.com/watch?v=Bb4MK0u9CMA

Brigitta sagt:
Am liebsten wäre den Amis doch ein neuer Jelzin, der schon morgens um 8 so volltrunken ist, dass er gar nicht merkt, wie sein Land ausgeplündert wird.
Putin sorgt immerhin dafür, dass die Bergarbeiter pünktlich ihr Geld erhalten und die Renten hat Putin nahezu verdoppelt.
Es gibt einen guten Grund, warum die grosse Mehrheit der Russen hinter ihrem Präsidenten steht.