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Samstag, 19. November 2022

Eine riesengroße deutsche Dummheit - Tagesanbruch von t-online - Podcast

Eine riesengroße deutsche Dummheit - Tagesanbruch von t-online - Podcast

Eine riesengroße deutsche Dummheit

Ich stelle diesen Beitrag hier ein weil ich der Meinung bin, das sollten möglichst viele Bürger wissen, auch solche, die die t-online-Seiten nicht besuchen und auch die Ideologen und Gutmenschen die meinen, Deutschland ganz alleine könne die Welt retten, natürlich nicht auf ihre Kosten.

Mit dem Atomausstieg vereitelt Deutschland die Klimarettung. Kein Wunder, dass man im Ausland den Kopf über uns schüttelt.


Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,

es gibt eine Menge Dinge, die wir Deutschen draufhaben, aber eines können wir besonders gut: uns fürchten. Die "German Angst" hat es sogar in den englischen Sprachgebrauch geschafft und bezeichnet unseren Hang, stets das Schlimmste anzunehmen, die Welt fortwährend am Abgrund zu wähnen und dabei die Chancen zur Veränderung zu übersehen. Wer stets in Sack und Asche umherschlurft, wittert in jeder Wolke eine Vorbotin des Jüngsten Gerichts. So war es während der Corona-Pandemie, als sich viele Europäer über die Kollektivpanik der Deutschen wunderten. So war es nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, als hierzulande viele Leute mit dem unmittelbar bevorstehenden Ausbruch des Dritten Weltkriegs rechneten und schon mal die Koffer für den Umzug in die Toskana vom Dachboden holten. Und so ist es seit Jahrzehnten auch im Umgang mit der zivilen Nutzung der Atomkraft.

Hören Sie hier den Podcast von und mit Florian Harms

Sonntag, 5. Januar 2020

Erste Rufe nach Rückkehr zur Atomkraft

Die Bundesregierung verläuft sich im klimapolitischen Irrgarten

Deutschland plant neben dem Atomausstieg auch einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2038, weil diese als schädlich für das Weltklima angesehen wird. Allerdings stockt derzeit der als notwendig betrachtete Ausbau erneuerbarer Energiequellen aus Sonne oder Wind erheblich. Vor allem die Windkraft an Land ist in diesem Jahr wegen langer Genehmigungsverfahren und vieler Klagen von Bürgerinitiativen fast zum Erliegen gekommen. Der Bau von Stromleitungen von dem vor allem im Norden produzierten Windstrom in den Süden kommt ebenfalls nur langsam voran.

Damit eröffnet sich für Deutschland ein energiepolitisches Dilemma: Während jene Energiequellen abgeschafft werden, die planbar, berechenbar und relativ günstig Strom erzeugen und eine Unabhängigkeit vom Ausland garantieren, soll die entstehende Versorgungslücke von den unberechenbaren Energiequellen Wind und Sonnenkraft gefüllt werden.

Zudem hat die sogenannte Energiewende bereits zu den höchsten jemals gemessenen Strompreisen in Deutschland geführt [1] – ein Ärgernis, welches nun durch eine massive Sondersteuer auf alle Emissionen des natürlichen Gases (!) Kohlenstoffdioxid behoben werden soll.

Der deutsche Weg eines Ausstiegs aus der Kernenergie findet derzeit auf der ganzen Welt so gut wie keine Nachahmer. Im Gegenteil: Die Atomkraft könne im Kampf gegen den Klimawandel helfen, hatte vor kurzem der neue Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, gesagt.

Über die Hälfte der gesamten Stromkosten der deutschen Haushalte entfällt auf Steuern, Abgaben und Umlagen, die der Staat einzieht.

]1} Der Strompreis springt von Allzeithoch zu Allzeithoch
und
Strompreis

Der SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch lehnte eine Rückkehr zur Atomkraft strikt ab: "Wer heute Atomkraft als nachhaltig darstellt, verschweigt die enormen Risiken für Mensch und Natur und die Tatsache, dass wir 30 000 Generationen hochgefährlichen Müll überlassen, ohne dass diese einen Nutzen hatten", sagte Miersch. Von der Union forderte Miersch ein unverzügliches und unmissverständliches Bekenntnis zum "unumkehrbaren Atomausstieg".

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte jüngst falsche Prioritäten in der Energiepolitik beklagt. Wenn das Weltklima das größte Problem sei, hätte Deutschland zuerst aus der Kohleverstromung aussteigen müssen, statt aus der Atomenergie. Auch der Chef der Jungen Union, Tilman Kuban, ist der Auffassung, dass der kurzfristige Atomausstieg ein Fehler war. In der Klima-Debatte wirbt auch die AfD für eine Renaissance der Kernenergie.

Quelle: Deutsche Wirtschaftsnachrichten

Samstag, 19. Dezember 2015

Ist Fukushima schon vergessen? Erinnern wir uns

Thema: Atomkraft

Vier Jahre nach Fukushima - Ende nicht in Sicht
Dokumentation 2015



Veröffentlicht am 11.03.2015
Quarks & Co | Vier Jahre nach Fukushima - Ende nicht in Sicht [10.03.2015] Quelle: WDR Auch vier Jahre nach der Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi arbeiten die Japaner unentwegt daran, die Folgen des Unglücks in den Griff zu bekommen.
Quarks & Co hat nach der Katastrophe die Menschen in Fukushima besucht und zeigt, mit welchen medizinischen, technischen und menschlichen Herausforderungen sie im Sperrgebiet und darüber hinaus bis heute zu kämpfen haben.

Vier Jahre nach Fukushima - Ende nicht in Sicht - Doku

Kategorie: Wissenschaft & Technik
Lizenz: Standard-YouTube-Lizenz

Dienstag, 3. Februar 2015

Demonstrationen in Ungarn + Die Revolutionsprofis

Thema: Ungarn
Deutsche Wirtschafts Nachrichten
Ungarn: Tausende demonstrieren gegen Viktor Orbán

In Ungarn ist es am Sonntag erneut zu einer Großdemonstration gegen Regierungschef Victor Orbán gekommen. Die Kundgebung fand kurz vor dem Staatsbesuch von Angela Merkel statt. Es ist unklar, wer hinter den anhaltenden Protesten im Land steckt.


Die Revolutionsprofis

"Wenn ein Diktator stürzt haben sie das geplant wie eine gut geführte Werbekampagne. Eine Handvoll Strategen exportiert das Know-how dafür dorthin, wo es gebraucht wird."


erol98
Viele Aktionen in der Türkei tragen die selbe Handschrift wie die der Otpor (meine persönliche Feststellung). Nur hier ist die Rechnung nicht aufgegangen, da hier kein Diktator vorhanden ist. Egal wie der Ministerpräsident ist (hardliner, fundemantalist, softi), tatsache ist, dass die Mehrheit der türk. Bevölkerung ihn demokratisch gewählt haben. Netter Versuch Otpor & Co.


Kommentare von DWN

Tristan sagt:
Ich denke dort wird schon mal der Grundstein für den nächsten US Putsch gelegt. Ukraine hat ja schon nicht geklappt…

Domestos Kakerlakis sagt:
“Wer wirklich hinter den Demonstrationen gegen Orbán steckt, ist unklar. ” Vielleicht lernt man aus der jüngsten Geschichte.
Wenn das Volk gegen Orbán wäre, dann würde wie damals in der DDR überall im Land Demonstrationen starten. Das bezeugt dann den Willen der Bevölkerung.
Wenn nur eine bestimmte Clique gegen Orbán wäre, dann würde wie damals in der Ukraine am “Maidan” eine Demonstration starten, die langsam und stetig immer mehr in Gewalt ausartet. Das bezeugt dann den Willen einer gewissen Clique.
Klare Anzeichen für letzteres wären ältere, arbeitslose Demonstranten, die bezahlt werden und sich von gewissen Diplomaten medienwirksam mit Keksen abservieren lassen.

Don Maso sagt:
Laut Aussagen der Politiker vor Ort organisiert die US Botschaft diese Unruhen in Budapest!
Surprise surprise!

Hausrecht sagt:
Das Geschehen in Budapest kommt mir bekannt vor. Hoffentlich hat Frau Merkel eine Ladung EU-Kekse für die “Demonstranten” dabei! Sollte es einen bissigen Reporter in Budapest geben, hier mein Kommando:
Suche die Think-Tanks…such…such!

Hausrecht sagt:
Die Stiftung Ökotárs steht den ungar. Grünen nahe. Geld fließt aus dem Fonds Norway Grants, verwaltet von Norwegen, Island und Liechtenstein. Pro Jahr fließen rund 125 Mill. Euro nach Ungarn.
Obama hat Ungarn für seinen Umgang mit den NGOs kritisiert. Sie würden „von Ungarn bis Ägypten mit Reglementierung und Einschüchterung ins Visier genommen“, so beim Treffen der „Clinton Global Initiative“ (CGI) in NY.
Witz des Tages: Verbündete der USA seien Staaten, die die Menschenrechte achten, so Obama. Würden diese Rechte unterdrückt, könne das Instabilität und Extremismus schüren. Es sei die Mission der USA, den Gruppen weltweit zu helfen. So sollen Innovationszentren auf der ganzen Welt entstehen. Tja, siehe Ukraine, Syrien, Ägypten, Afghanistan, Irak, Libyen…
Liebe Ungarn: Bon appétit!

nureinestimme sagt:
Entweder Obama ist ständig blau- oder er raucht ein verdammt gutes Kraut.
Das was dieser Mann an Verbalunfällen von sich gibt ist nur noch amüsant.
Reicht von Yes we can- bis hin zur einzigen, unverzichtbaren, exzeptionellen USA.

Wanderprediger sagt:
Die Heuchelei ist nicht zu überbieten. Und der Auftraggeber enthüllt sich dabei. Die letzten Jahre hat es unsere Bundeskanzlerin nicht interessiert, was in Ungarn passiert. Man hat Orban machen lassen. Ob gegen die Medienfreiheit oder gegen die Demokratie. Jetzt, wo er sich Putin nähert, muss man sich mit ihm auseinandersetzen, ihn kritisieren und “Ratschläge” geben, auch mit Demonstranten redet man plötzlich. Klar, die sind ja jetzt “unsere Deminstranten”. Früher, als sie gegen Demokratiefeindlichkeit demonstriert haben, hat es die deutsche Politik nicht interessiert. Also ist klar, warum und in wessen Auftrag die Merkel in Ungarn ist. Man hat sie vorgeschickt. Es ist alles so durchsichtig und ekelhaft. Mir wird übel davon.

ehfrank sagt:
Sind auch schon die Scharfschützen vom Maidan in Richtung Budapest in Marsch gesetzt worden?

khaproperty sagt:
Natürlich darf die relativ unbedeutende Opposition in Ungarn demonstrieren – auch wenn diese Kundgebung offenbar professionelle Hilfe von Außen hat.
Die Regierungsmehrheit von Orban ist sehr groß, eindeutig und nicht anzuzweifeln.
Also gibt es keinen Anlaß, Orban und seiner Regierung undemokratisches Verhalten vorzuwerfen.
Eher soll offenbar Stimmung gegen ihn gemacht werden – von einer radikalisierten Minderheit, die sich möglicherweise mißbrauchen läßt.
Das wird sich wieder geben.

Pedro sagt:
Es ist durchaus nicht unklar, wer hinter den Protesten steckt. Es ist das Maidan Prinzip, Urheber ist die CIA, somit die US Regierung. Die können den neuen Kurs für Russland nicht ab, deshalb werden Demos veranstaltet.


Dienstag, 15. Oktober 2013

EU-Kommissar Oettinger schönt Bericht zugunsten der Atom-Konzerne

Thema: Energie

Mehr Geld für Atomstrom

Stets behauptete EU-Kommissar Günther Oettinger, Erneuerbare Energien würden viel zu hoch gefördert. Nun beweisen ihm seine eigenen Beamten das Gegenteil. Daraufhin lässt Oettinger die Zahlen aus einem Subventionsbericht streichen.


Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie, will Erneuerbare Energien weniger fördern als Atomstrom. (Foto: dpa)
Die Generaldirektion Energie, der EU-Kommissar Günther Oettinger vorsteht, hat in einem Bericht alle Milliarden aufgelistet, die für Förderungen im Energiebereich ausgegeben werden. Der Bericht soll als Vorlage dienen, wie staatliche Hilfen im Energiemarkt wirksamer ansetzen können. Oettinger war mit dem Ergebnis wohl nicht einverstanden und ließ kurzerhand die Zahlen aus der Vorlage löschen, berichtet die SZ.
 
Den Berechnungen der Generaldirektion Energie zufolge haben im Jahr 2011 alle 27 Länder der EU die Erneuerbaren Energien mit 30 Milliarden Euro gefördert. Entgegen Oettingers Aussagen wurde doch weitaus mehr für herkömmliche Energien ausgegeben: 35 Milliarden Euro für nukleare Anlagen und 26 Milliarden Euro für fossile Kraftwerke. Die Energieerzeugung aus Kohle und Gas wird indirekt mit weiteren 40 Milliarden Euro gefördert, so der Bericht. Ebenfalls nicht einberechnet sind die Haftpflichtversicherungen für Atomkraftwerke.
 
Erst im Juli wurde bekannt, dass die EU-Kommission plant, den Bau und Betrieb von Atomkraftwerken zu erleichtern (mehr hier).
 
Insgesamt gehen von 130 Milliarden Euro nur 30 Milliarden Euro in die Erneuerbaren Energien. Anscheinend sollte diese Information nicht verbreitet werden, denn Oettinger lies die Zahlen im finalen Entwurf des Subventionsbericht streichen, wie ein weiteres Dokument beweist.
 
Genau vor einem Jahr forderte Oettinger eine Deckelung der Umlage für Erneuerbare Energien. Deutschland habe vor allem „wegen der hohen Steuern und der Abgabe für Erneuerbare Energien“ derzeit die zweithöchsten Strompreise in Europa, sagte Oettinger der Bild. Das schädige die Wirtschaft und überfordere den Verbraucher.
 
Wie seine Beamten nun herausgearbeitet haben, wird in Wirklichkeit Atomstrom stärker subventioniert. Das passt anscheinend nicht ins Konzept des EU-Kommissars.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Kann eine Marionette noch deutlicher zeigen an wessen Fäden sie hängt?
So sieht man das bei Sueddeutsche.de:
Oettinger schönt Subventionsbericht

EU-Kommissar Oettinger hatte stets angeführt, erneuerbare Energien würden viel zu hoch gefördert. Doch in einem Papier aus der eigenen Generaldirektion muss er plötzlich nachlesen, dass Kohle- und Gaskraftwerke sowie die Atombranche viel mehr Geld bekommen. Jetzt sind diese Zahlen gestrichen.
[...]
Akribisch wie Beamte sind, listen sie auf Seite 2 ihres Entwurfs der Vollständigkeit halber alle Milliarden auf, mit denen die Branche europaweit bereits gehätschelt wird. 

[...]
Im finalen Entwurf des Subventionsberichts sind die Zahlen auf Seite 2 plötzlich durchgestrichen. Es habe "nie gesicherte Zahlen" gegeben, sagt Oettingers Sprecherin auf Nachfrage. In keinem Dokument seien derlei Details aufgeführt. Was eine bizarre Behauptung ist, weil der Süddeutschen Zeitung zwei entsprechende Entwürfe vorliegen - und zwar im Korrekturmodus, in dem Änderungen rot markiert sind. Im aktuellen Entwurf sind sie gestrichen. Nach Leseart der Sprecherin sind sie damit weg. "Keiner hat die Zahlen", sagt sie. Sie sind verschwunden im Nirwana von Brüssel.
 

Jetzt tun sie auch noch so, als ob der Bericht von Cerstin Gammelin gelogen sei,
man kann es kaum glauben! Lesen Sie den ganzen Beitrag bei Sueddeutsche.de

HansMeiser sagt:
Genau für solche Aktionen ist doch das polyglotte Multitalent Oettinger “demokratisch” via “Wahlen” nach Brüssel geschickt worden. Aber von wem wurde der eigentlich gewählt?

Maier sagt:
Wann wird endlich überprüft, was “seine” Wahrheit bei S21 war bzw. ist!? 2009 war einer seiner Aussagen, “Den Betrag kann man den Menschen nicht vermitteln”!

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/stuttgart-21-regierung-oettinger-verheimlichte-berechnungen-a-796112.html

ebre sagt:
Holt diesen Kerl von Brüssel nach Stuttgart, damit wir ihm den Arsch versohlen können!! Er war schon immer ein hinterhältiger Mensch!

Trecker sagt:
Ich habe gerade einen ähnlichen Bericht auf einer anderen Plattform gelesen. Ich war überrascht, dass konventionelle Energieträger tatsächlich 3-mal mehr gefördert werden, als Regenerative. Und die EEG-Umlage trägt tatsächlich nicht einmal die Hälfte zu den Preissteigerungen bei.
Da werden wir also regelmäßig mit Lügen gefüttert, sowohl von Industrie, was ja ganz klar ist, aber auch von der Politik. Letzteres zeigt, wie korrumpiert also die Politik sowohl in Deutschland als auch in Brüssel ist.
Aber eines verstehe ich dabei nicht: Warum wählt man historisch stark genau diese Regierung wieder, diejenige, die Armutsberichte fälscht, falsche Energieberichte abgibt, die EU-Abgasnormen nicht umsetzt und die internationale Anti-Korruptionsvereinbarung nicht unterschreibt. Vielleicht wissen die meisten Wähler einfach nicht davon. Und wenn das so ist, wird entweder von der Presse nicht richtig informiert oder ein Wahlsystem, in dem lauter Unwissende wählen dürfen, ist nicht das beste System.