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Montag, 10. März 2014

Wer bezahlte die Scharfschützen vom Maidan?

vorab: Deutscher Bundestag
Petitionsausschuss

Petition 48994 - Kein Transatlantisches Freihandelsabkommen
noch bis zum 11. März mitzeichnen (hier klicken)


Thema: Ukraine

Moskau fordert Untersuchung der Todesschüsse vom Maidan

Der russische Außenminister Lawrow fordert die Aufklärung der Todesschüsse vom Maidan. Auch in der Ukraine wollen die Parteien nach dem abgehörten Ashton-Telefonat Klarheit über die Hintermänner der Scharfschützen. Die EU könnte durch die Aufklärung in Erklärungsnot geraten.


Der russische Außenminister Sergej Lawrow verlangt eine Untersuchung über die Hintermänner der Scharfschützen am Maidan. Er wirft der EU Lügen vor, mit denen die Öffentlichkeit in die Irre geführt werden solle. (Foto: dpa)
Die Regierung der Ukraine will nun doch Aufklärung über die Todesschüsse am Maidan. Nach einem geleakten Telefonat der EU-Außenbeauftragten Ashton mit dem estnischen Außenminister Paet mehren sich auch in Kiew die Zweifel an der bisher von der EU propagierten Lesart des Scharfschützeneinsatzes gegen Demonstranten. In dem Telefonat hatte Paet berichtet, dass die Maidan-Führer glaubten, dass die Scharfschützen von einer der Koalition angehörenden Gruppe beauftragt worden seien.

Nun soll ein Parlamentsausschuss den Vorfällen nachgehen – reichlich spät ob der Schwierigkeit, jetzt noch handfeste Beweise aufnehmen zu können. Eine Ärztin, die Verwundete auf dem Maidan versorgt hatte, hatte sich bereits vor einigen Tagen den ukrainische Sicherheitsbehörden als Zeugin zur Verfügung gestellt, war jedoch bisher von der Polizei nicht kontaktiert worden.

Der russische Außenminister Lawrow forderte in Moskau eine Aufklärung der Vorfälle. Lawrow sagte, es gebe „zu viele Lügen, und diese Lügen wurden eingesetzt, um die öffentliche Meinung in Europa zu beeinflussen“.

Die EU hat sich zu dem bemerkenswerten Telefonat nicht geäußert und versucht, die Sache nicht hochkochen zu lassen.

Die Linke fordert einen internationalen Untersuchungsausschuss (mehr hier).

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

time sagt:
“Vermummte Israelische Soldaten am Maidan”
Laut dem Website Alyaexpress-news.com wird eine Gruppe von bewaffneten und vermummten Kämpfern von Maidan durch 4 ehemalige israelische Offiziere kommandiert, die die Kippa unter ihren Stahlhelmen tragen.

Die Website besagt, dass diese ehemaligen Offiziere, die heute in der Ukraine leben würden, schon seit Anfang der Ereignisse die Partei der Freiheit (Svoboda) aufgesucht hätten, obwohl sie das Renommee hat, heftig antisemitisch zu sein.
http://www.voltairenet.org/article182462.html

Sehr, sehr eigenartig. Was tun israelische Soldaten in der Ukraine? Sind dort auch Juden zu beschützen, wie Putin die Russen auf der Krim schützt?

USA - EU - Koalition in Berlin Kriegstreiber? sagt:
Da wir wieder einmal duch die CDU Kanzlerin vermutlich angelogen werden über die wahren Hintergründe in der Ukraine ergibt sich ein ganz anderes Bild von Medienberichten des Schweiz Magazin.
Wenn dies stimmt, und Russland fordert offen eine Untersuchung, die die EU und die willige Koalition in Berlin natürlich ablehnt – Warum wohl?

Auszug:
http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/18528-Russland-Traumwerte-Putin-bei-Umfragen.html

Die Beliebtheit des VS Präsidenten Obama befindet sich derzeit im freien Fall. Er schaffte es 2013 gerade einmal auf 42 Prozent. Noch dramatischer sieht es bei der Beliebtheit der deutschen Kanzlerin Merkel aus. Sie gehört zu den unbeliebtesten Politikern überhaupt. Ihrer Politik vertrauen nur noch zuletzt 29.6% der Deutschen.

Des Weiteren über die Morde bei den Maidan Demonstationen und welche Rolle Klitschko spielt.
http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/18493-Verdacht-Klitschko-Auftraggeber-der-Maidan-Morde.html

USA - EU - Koalition in Berlin Kriegstreiber? sagt:
USA und Ihre Unterorganisation EU mit der willigen Koalition in Berlin versuchen alles um diese Kriegs Nummer zu vertuschen.

Machen wir uns nichts vor, es geht darum Europa von einer Lüge zu überzeugen das nicht gutes bedeutet.

Es geht um Machtansprüche der USA das die EU umsetzen soll um Russland zu destabilisieren.

Das gleiche Spiel sieht man von Japan die immer wieder China provozieren, damit man dann die USA zu Hlfe rufen kann!

Mich würde interessieren wieviel Abgeordnete in der EU und im Deuschen Bundestag auf der Lohnliste der US Amerikaner stehen.

Wir würden dies alles sehen wenn die Ihre Einkommen veröffentlichen müssten wie in nordischen Länder üblich aber dies verhindert die CDU unter Merkel vehement.
Alle die ein öffentliches Amt bekleiden müssen Ihre Einkünfte veröffentlichen – ersieht man doch daran von wem Ihr Abgeordneter, sagen wir eimal, gesponsert wird.

Wenn man weiterhin weiß, dass der weit überwiegende Teil der Abgeordneten des Deutschen Bundestages nicht verstanden hat wie der ESM funktioniert, aber dafür abgestimmt hat, dann muss es schon erlaubt sein zu hinterfragen – welche hochbezahlten Nieten wir mit unserem Steuergeld (und vielleicht noch mehr by sponsering) alimentieren denn verdient haben die es nicht – Verdienen kommt von Verdienst!

Die parlamentarische Demokrtie ist am Ende, durch Korruption und Handaufhalter – nur die direkte Demokratie und Veröffentlichung der Einkommen von Abgeordneten kann diese Entwicklung wenn nicht stoppen so doch erheblich abmildern!

ralf kroke sagt:
schauen sie sich bitte die rede von benjamin freedman 1961 an

nicht von Bedeutung sagt:
Lesen Sie mal die Wikipedia-Artikel zu Galizien…
Bestimmt Zufall, dass sich jetzt Timoshenko, Klitschko, Nuland, Brzezinski, Yatsenyuk, Kissinger,… um diese Region bemühen…

eli sagt:
Die OK war es, wetten?

Sammy sagt:
Richtig, es war die organisierte Kriminalität, allerdings die Weisskittelmafia – also die bekannte Bande des Council on Foreign Relations (CFR), der europäische Ableger ECFR durch ihre Ausführungsorgane National Endowment for Democracy (NED), das europäische Pendant EED und nachgeordnet in Deutschland die Konrad-Adenauer-Stiftung, die ja gerne Rechtsradikale auch in anderen Ländern wie etwa der Türkei finanziell unterstützt. Die ausführenden waren Paramilitärs und Stay-Behind-Organisationen, mglw. die Firma Blackwater, neuer Name Xe, inzwischen erneut umbenannt in Academi LLC (mit Auffliegen jeder Schweinerei ändern die ihren Namen).

Also genau die, die immer hinter der Gewalt stehen, wenn es den USA um einen Regime Change geht.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Dringende Finanzhilfe für Ukraine im Gespräch - EU schickt Vermittler

Thema: worüber westliche Medien kaum berichten

RIA Nowosti:
Klitschko: EU schickt Vermittler in Ukraine
Thema: Pro-EU-Proteste in Kiew


Vitali Klitschko © REUTERS/ Gleb Garanich
KIEW, 05. Februar (RIA Novosti).
Die Europäische Union ist bereit, Vermittler für einen Dialog zwischen der ukrainischen Opposition und der Regierung zur Verfügung zu stellen, so Vitali Klitschko, der Chef der oppositionellen ukrainischen Partei Udar, nach Verhandlungen mit EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton.

„Die Hohe EU-Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik Ashton versicherte, dass Europa bereit ist, ranghohe Vermittler zu Verhandlungen zwischen der Opposition und den Behörden zu entsenden“, zitiert der Pressedienst der Partei Klitschkos.

Dem Ex-Profiboxer zufolge ist eine dritte Seite für die Verhandlungen mit der Macht vonnöten.

„Jemand muss zusehen, wie sich der Verhandlungsprozess vollzieht, und alle Vereinbarungen und Verpflichtungen fixieren“, so Klitschko.

In der Ukraine dauern seit dem 21. November Anti-Regierungs-Proteste an. Der Auslöser war die Entscheidung des Kabinetts, den Assoziierungsprozess mit der Europäischen Union auszusetzen und stattdessen den Handel mit Russland auszubauen.

In den vergangenen Wochen arteten die Proteste in der ukrainischen Hauptstadt in schwere Zusammenstöße zwischen prowestlichen Demonstranten und Sicherheitskräften aus. Es gab drei Tote unter den Demonstranten und mehr als eintausend Verletzte auf beiden Seiten.

Die Opposition forderte den Rücktritt der Regierung und die Fortsetzung der europäischen Integration. Am 28. Januar nahm Präsident Janukowitsch den Rücktritt des Premiers und des Ministerkabinetts an.



RIA Nowosti:
Ashton nach Kiew: Dringende Finanzhilfe für Ukraine im Gespräch
Thema: Pro-EU-Proteste in Kiew

Catherine Ashton © AFP/ Frederick Florin
KIEW, 04. Februar (RIA Novosti).
Die Ukraine hat von der EU vorerst keine offiziellen Kredit-Angebote bekommen, diese Frage wird aber bei einem für diese Woche geplanten Kiew-Besuch der EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton behandelt, teilte der amtierende Außenminister der Ukraine, Leonid Koschara, am Montag in einer Pressekonferenz mit.

„Nach dem Stand von heute haben wir keine offiziellen Angebote seitens der EU“, so Koschara.

„Während des bevorstehenden Besuchs von Ashton soll außerdem die Vorbereitung eines Ukraine-EU-Gipfels 2014 diskutiert werden, fügte er hinzu.

Die Zeitung „The Wall Street Journal“ teilte am Montag unter Berufung auf offizielle Quellen in Brüssel und Washington mit, dass die EU und die USA an einem Paket für rasche Finanzhilfe für die Ukraine arbeiten. Bedingung für die Gewährung des Kredits seien wirtschaftliche und politische Reformen. Nach Angaben der Zeitung stehen der Umfang der Finanzhilfe und die Konditionen noch nicht fest.

Im Dezember hatten Moskau und Kiew vereinbart, dass die Russische Föderation der Ukraine Finanzhilfe in Höhe von 15 Milliarden Dollar erweist, die in der Form des Kaufs von Eurobonds erfolgen soll. Die erste Tranche in Höhe von drei Milliarden Dollar wurde im Dezember erworben. Letzte Woche teilte Präsident Wladimir Putin mit, dass Russland seine Verpflichtungen weiter erfüllt, sobald in der Ukraine eine neue Regierung gebildet wird.


» der Kommentar des Blogschreibers«

Was hätten die USA oder die EU-Kommission wohl gesagt, wenn Putin nach dem Rücktritt Berlusconis einen seiner Leute nach Rom beordert hätte und statt des Bilderbergers, Chairmen der Trilateralen Kommission und Beraters von Goldman Sachs und Coca Cola, Mario Monti, einen Mann seines Vertrauens als Ministerpräsident Italiens installiert hätte?

Wie groß wäre das Geschrei gewesen, wenn er Abgeordnete nach Athen geschickt hätte um die von Giorgos Papandreou angekündigte Volksabstimmung mithilfe gekaufter Demonstranten durchführen zu lassen und der Troika die Einreise nach Athen bis danach verweigert hätte?



Mittwoch, 11. Dezember 2013

Polizei stürmt in Kiew

Thema: Proteste in der Ukraine

So schrieb t-online gestern hier und heute hier
Gestern hieß es "Polizei stürmt Unabhängigkeitsplatz in Kiew",
heute heisst es schon: "Polizei stürmt Rathaus in Kiew"


11.12.2013, 06:42 Uhr | AFP, rtr, AP/dpa, dpa
Die ukrainische Polizei hat den seit Tagen von Demonstranten besetzten Unabhängigkeitsplatz im Zentrum von Kiew gestürmt. In der Nacht zum Mittwoch umstellten tausende Mitglieder der Anti-Aufruhr-Einheit "Berkut" (Steinadler) den Platz, rissen Barrikaden nieder und zerstörten die Zelte der Protestierenden. Tausende auf dem Platz ausharrende Demonstranten wurden von Sicherheitskräften abgedrängt.


Polizei gegen Demonstranten: Auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew eskaliert die Lage (Quelle: dpa)
In der Nacht kam es zu Zusammenstößen mit den Demonstranten. Etliche von ihnen wurden verletzt und von Polizisten weggebracht. Über Lautsprecherdurchsagen forderten Oppositionsführer ihre Anhänger auf, sich nicht provozieren zu lassen.

Wie ukrainische Medien berichteten, war den Demonstranten zuvor eine Entscheidung des Gerichts bekanntgemacht worden, nach der weitere Kundgebungen im Zentrum Kiews untersagt seien.

US-Regierung "angewidert"

Auf einer Bühne in der Platzmitte rief eine Sängerin die Polizisten dazu auf, die ihnen gegebenen Befehle nicht zu befolgen. Einige Demonstranten sangen die Nationalhymne, andere skandierten Parolen wie "Schämt euch!" und "Wir bleiben stehen!"

Die USA kritisierten den nächtlichen Einsatz scharf: Die US-Regierung sei "angewidert" von der Entscheidung der ukrainischen Behörden, mit Spezialeinheiten, Panzern und Schlagstöcken gegen friedliche Demonstranten vorzugehen, erklärte US-Außenminister John Kerry. Dies sei "weder akzeptabel noch ziemt es sich für eine Demokratie". Der schwedische Außenminister Carl Bildt zeigte sich in einer Twitter-Mitteilung "sehr besorgt" über die Ereignisse "auf und um den Maidan"-Platz.

Die EU-Delegation in Kiew erklärte, sie versuche Kontakt zu den ukrainischen Behörden aufzunehmen, um "den Einsatz von Gewalt gegen einfache Bürger" zu verhindern.

Die Erstürmung des Platzes durch die Polizei erfolgte wenige Stunden nachdem die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton das Zentrum der regierungskritischen Proteste in Kiew besucht hatte. Am Dienstagabend war Ashton Arm in Arm mit dem Oppositionsführer Arsenij Jazenjuk durch das Protestcamp gegangen und dabei von Demonstranten jubelnd und mit "Europa!"-Rufen empfangen worden. Zuvor hatte die EU-Außenbeauftragte Gespräche mit Staatschef Viktor Janukowitsch geführt.

Klitschko: Proteste bis ins neue Jahr

Der ukrainische Oppositionspolitiker Vitali Klitschko hat eine Fortsetzung der Demonstrationen in Kiew bis ins neue Jahr angekündigt. Die ukrainische Regierung setze in der Konfrontation mit der Opposition offenbar auf eine Ermüdungstaktik, schrieb Klitschko in einem Beitrag für die "Bild"-Zeitung: "Aber wir werden nicht gehen. Wir werden, wenn es notwendig ist, auch bis ins neue Jahr bleiben". Auch durch "brutale Aktionen" ließen sich die Demonstranten nicht einschüchtern.


Boxweltmeister Vitali Klitschko mit weiteren Demonstranten auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew (Quelle: AP/dpa)
Janukowitsch hatte Ende November die Vorbereitungen für ein lange geplantes Assoziierungsabkommen mit der EU überraschend gestoppt und damit Massenproteste ausgelöst. Die Opposition verlangt seinen Rücktritt, da er das Land nicht wie gefordert zum Westen öffne, sondern stärker an Russland binde.

Am Dienstag hatte Janukowitsch die Entsendung einer Delegation zu Beratungen mit der EU-Kommission nach Brüssel angekündigt. Zugleich warf er den Demonstranten in Kiew vor, die "nationale Sicherheit" zu bedrohen.

Die ukrainische Regierung setze in der Konfrontation mit der Opposition offenbar auf eine Ermüdungstaktik, schrieb der ukrainische Oppositionspolitiker und Boxweltmeister Vitali Klitschko in einem Beitrag für die "Bild"-Zeitung": "Aber wir werden nicht gehen. Wir werden, wenn es notwendig ist, auch bis ins neue Jahr bleiben". Auch durch "brutale Aktionen" ließen sich die Demonstranten nicht einschüchtern.
11.12.2013, 06:42 Uhr | AFP, rtr, AP/dpa, dpa

Nachtrag 11.12.2013, 09:56 Uhr | rtr, dpa
Ukraine fordert 20 Milliarden von EU

Derweil wurde bekannt, dass die Ukraine von der Europäischen Union eine Zusage für Hilfskredite im Umfang von etwa 20 Milliarden Euro erwirken will.

Diese Zahl nannte Ministerpräsident Mykola Asarow am Mittwoch in der Hauptstadt Kiew. Die Regierung hatte am Dienstag angekündigt, am Mittwoch eine Delegation nach Brüssel zu schicken, eine weitere Abordnung soll zu Gesprächen nach Moskau reisen.



und das schreibt RIA Novosti:

Kerry ruft Kiewer Behörden zur “Selbstbeherrschung” auf

Thema: Pro-EU-Proteste in Kiew

WASHINGTON, 11. Dezember (RIA Novosti).
US-Außenamtschef John Kerry hat die ukrainischen Behörden zur „absoluten Selbstbeherrschung“ aufgerufen, nachdem die Polizei mit der Räumung des Unabhängigkeitsplatzes im Zentrum von Kiew begonnen hatte.


US-Außenamtschef John Kerry © REUTERS/ Jason Reed
„Wir rufen zur absoluten Selbstbeherrschung auf“, heißt es in der Erklärung von Kerry. „Das Leben der Menschen muss geschützt werden. Die ukrainischen Behörden sind in vollem Maße für die Sicherheit des ukrainischen Volkes verantwortlich.“

Kerry bezeichnete das Vorgehen der ukrainischen Behörden als unannehmbar. Die Behörden „erwidern die friedlichen Demonstrationen auf dem Kiewer Maidan-Platz mit Polizei-Sondereinheiten, Planierraupen und Knüppeln, statt die demokratischen Rechte und die Menschenwürde zu respektieren. Diese Antwort ist für einen demokratischen Staat unannehmbar.“

Wie Kerry betonte, hatte er bereits alle Seite zum Gewaltverzicht aufgefordert. Den ukrainischen Präsidenten habe er aufgefordert, „die Hoffnungen des ukrainischen Volkes zu erfüllen“. Die Respektierung des Rechtes auf Versammlungen sei grundlegend für die Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine. „Die USA unterstützen das ukrainische Volk, das ein besseres Los verdient hat“, so der US-Außenamtschef.


Ashton in Kiew: Bedauern über Polizeieinsatz gegen Demonstranten

MOSKAU, 11. Dezember (RIA Novosti).
EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton hat ihr Bedauern über den Polizeieinsatz gegen die Demonstranten in Kiew geäußert.


Ashton in Kiew: Bedauern über Polizeieinsatz gegen Demonstranten © RIA Novosti. Andrey Stenin
Ashton, die derzeit in der ukrainischen Hauptstadt weilt, schrieb auf der Facebook-Seite der EU-Vertretung in der Ukraine: „Mit Trauer beobachte ich, wie die Polizei Gewalt einsetzt, um friedliche Bürger aus dem Zentrum von Kiew zu vertreiben. Die Behörden hätten nicht im Dunkel der Nacht handeln sollen, um mit der Öffentlichkeit mit Hilfe der Polizei in Kontakt zu treten.“

Ein Dialog mit politischen Kräften und der Gesellschaft sei immer besser als Argumente der Gewalt, fügte sie hinzu.


» der Kommentar des Blogschreibers «
Dass eine EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton das Zentrum der regierungskritischen Proteste in Kiew besucht und die Pro-EU-Demonstranten aufstachelt, wird einfach so hingenommen.

Was wäre wohl los, wenn der russische Außenminister zu den Pro-russischen Demonstranten führe und dort das Gleiche machen würde?
Oder ist das ganz was Anderes, darf der das gar nicht?

Kommentare von t-online

Sylvia
Was wir bei aller Kritik nicht übersehen dürfen: Auch in Deutschland gärt es gewaltig. Das, was uns die wohl kommende Große Koalition jetzt als großen Wurf verkauft, ist leeres Geplänkel auf Kosten des einfachen Steuerzahlers. Der deutsche Bürger wird sukzessive entmündigt und seiner Rechte beraubt. Die EU erweist sich zunehmend als ein gefräßiges, nimmersattes Monster. Wenn wir doch in einer Demokratie leben, warum wurden dann die Demonstrationen in Frankfurt verboten?

lacko
eine Mitteilung an die Polizei in Kiew!!!
Bitte nicht zuschlagen sondern in die Klapse bringen.
Die Mehrheit in der BRD will aus aus der EU raus und die wollen rein, kann nur an Psychischen Störung liegen.
Was die EU noch bringt? Abwarten, das Erwachen kommt in ca. 5 Jahren.

msiduna
Klitschko hat bei den Wahlen 3%der Stimmen erreicht, aber er stellt Forderungen. Wie ist das nun in einer Demokratie, wer die Wahlen verliert, geht auf die Straße, stürzt Denkmäler und blockiert das Leben in einer Stadt? Die Amerikaner sind angewidert? Bei den Aktionen in der Türkei waren sie es nicht. Ich bin ach angewidert, wenn ich an Guantanamo denke.
Warum können wir uns nicht heraus halten, immer wenn es gegen eine uns unliebsame Regierung geht, werden Randalierer zu Freiheitskämpfern.

Annemie
Die Berichterstattung in der deutschen Presse ist, wir üblich in diesen Fällen, einfach nur einseitig. Natürlich ist das System in der Ukraine nicht demokratisch. Aber kein Wort darüber, das in der Ukraine zwei völlig unterschiedliche Völker mit unterschiedlichen Sprachen leben. Im Osten sind es Russen und im West die Slaven. Die Russen wurden verstärkt während des Stalinismus zu Ausbeutung der Rohstoffe angesiedelt und haben keine Lust nach einem EU-Anschluss nur mit Visum ihre Versanden in Russland besuchen zu können und sie wollen auch nicht wie in den baltischen Staaten zu Bürgern zweiter Klasse in einem EU-Land werden. Sie stellen derzeit die Regierung. Die Slaven wären gerne das neue Billig-Lohnland in der EU mit Zuschüssen, Subventionen und Fertigungsanlagen für VW und Renault. Wer hier in Putins Hinterhof zündelt, sollte sich in jeder Hinsicht warm anziehen. Vom Gaslieferungsstop bis zum militärischen Eingreifen ist alles möglich.

Beurger
Kommt jetzt zur Griechenhilfe noch die Ukrainehilfe dazu ?
In beiden Fällen sehen wir die Milliarden Euro nie wieder !
Ich schäme mich das der von Deutschen Volk abgewählte Westerwelle mit dem Millionär Klitschko dort noch reden geschwungen hat in der Ukraine , als würden sich die Deutschen wünschen das die Ukraine in die EU kommt....das geht uns gar nichts an was da läuft. Gerade wir Deutschen sollten uns da raus halten.

Realist44
Was denkt sich eigentlich Frau Ashton. Als EU beauftragte einzureisen, um dann eine Regierung stürzen zu wollen, weil sie eine Entscheidung getroffen hat, die vielen in der Ukraine nicht passt. So kann man Bürgerkriege auslösen. Die Ukrainische Regierung hält sich doch verhältnismäßig zurück. Bei uns würden doch schon lange die Fetzen fliegen, wenn ein Umsturzversuch gemacht würde. Mit Demonstrationen hat das wahrhaftig nichts mehr zu tun. Die müssen normalerweise genehmigt werden und es wird ihnen ein bestimmter Raum zugewiesen, andernfalls löst sie unsere Polizei umgehend wieder auf. Und die "guten" Amerikaner würden sofort mit der Bundespolizei aufkreuzen, wenn Hunderttausende "nieder mit Obama" brüllen würden.
Der intellektuelle Level von Westerwelle ist unterirdisch und von Frau Ashton wusste man es schon , bevor sie ins Amt kam. Man stelle sich mal vor, der russische Außenminister würde aufkreuzen un die Menschen in der Ostukraine anstacheln.

Olli schreibt allgemein zur immer mehr verkommenen Sitte Nachrichten und Werbung zu mischen:

Ollli
Mein Artikel ist schon das zweite Mal entfernt worden!
T-Online verträgt keine Kritik! Dann eben noch mal.

Liebe Werbeseite,
es wäre toll, wenn ihr die Videoclips zwischen euren Werbespots etwas einkürzen könntet. Auch die teilweise nicht vorhandene Möglichkeit, den Ton abzuschalten, finde ich gut. Was die Startseite anbelangt schlage ich vor, die läßtigen Nachrichten in eine Ecke am Rand zu verbannen, damit das Sichtfeld wenigstens lückenlos mit Werbung befüllt werden kann.
Eine Anregung hätte ich noch. Falls Silvie wieder einen außerplanmäßigen Pups läßt, bitte dies unbedingt zentral auf der Seite positionieren. Dies ist weltpolitisch ungemein wichtig.

Danke
Ollli


Sonntag, 8. September 2013

Deutschland schließt sich Syrien-Erklärung von St. Petersburg an

Thema: Eingreifen in Syrien bahnt sich an

VILNIUS/MOSKAU, 07. September (RIA Novosti).

Deutschland hat sich nachträglich einer Erklärung zum Syrien-Konflikt angeschlossen, mit der sich zehn Staaten auf dem St. Petersburger G20-Gipfel hinter den Kurs von US-Präsident Barack Obama gestellt hatten.

Unruhen in Syrien Foto: © RIA Novosti, Andrei Stenin

Das teilte Bundesaußenminister Guido Westerwelle am Samstag in der litauischen Hauptstadt Vilnius nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit. Bundeskanzlerin und er hätten beschlossen, die gemeinsame Erklärung zu unterstützen. Dies sei möglich geworden, weil sich die EU auf eine gemeinsame Position geeinigt habe, sagte Westerwelle. Am Freitag hatte Deutschland die Erklärung in St. Petersburg noch nicht unterschrieben.

Die EU-Außenminister machen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad für den Einsatz von Chemiewaffen gegen die eigene Bevölkerung verantwortlich. Alle derzeit verfügbaren Informationen wiesen auf die Verantwortung des Regimes hin, sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton in Vilnius nach Beratungen der Minister. An der Diskussion hatte auch US-Außenminister John Kerry teilgenommen. Ashton sprach namens der EU-Außenminister von einem "ernsthaften Bruch des Völkerrechts, der eine angemessene Antwort erfordert".

Am Freitag hatten elf Länder der G20-Gruppe eine harte Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf den Kampfstoffeinsatz in Syrien gefordert. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung Australiens, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, Japans, Kanadas, Saudi-Arabiens, Spaniens, Südkoreas, der Türkei und der USA hervor, die das Weiße Haus in Wortlaut veröffentlicht hat. Es gebe genug Beweise dafür, dass für die Giftgasattacke die syrische Regierung verantwortlich sei.

"Wir rufen zu einer harten internationalen Antwort auf…Sie würde ein klares Signal senden, dass derartige Gräueltaten nie wiederholt werden dürfen. Diejenigen, die diese Verbrechen begangen haben, müssen zur Verantwortung gezogen werden", heißt es in der Erklärung.
© RIA Novosti.



Obama sprach vor Abflug aus St. Petersburg mit russischen Menschenrechtlern

US-Präsident Barack Obama hat sich vor dem Abflug aus St. Petersburg am Freitagabend mit russischen Menschenrechtlern getroffen.

Das erfuhr RIA Novosti aus Quellen in der US-Delegation, die am G20-Gipfel teilgenommen hatte. An dem Gespräch nahmen US-Botschafter Michael McFaul und Obamas Sicherheitsberaterin Susan Rice sowie Pawel Tschikow von der Nichtregierungsorganisation Agora, Jewgenija Tschirikowa (Bewegung zum Schutz des Chimki-Waldes), Jelena Milaschina von der "Nowaja Gaseta" und einige andere Menschenrechtler teil.

"Behandelt wurden mehrere Themen", teilte Tschikow RIA Novosti telefonisch mit. "Wir diskutierten über die Lage der Zivilgesellschaft und über Menschenrechte in Russland, über die Lage von Nichtregierungsorganisationen, über die Situation um Schwule und Lesben in Russland, über den Umweltschutz und über die Lage der Unternehmer." Behandelt worden seien auch Probleme der Pressefreiheit.

Tschikow sagte ferner, Obama habe versprochen, die Schließung des Guantanamo-Gefängnisses auf Kuba früher oder später durchzusetzen.

USA teilen Putins Schätzung nicht:
Zehn G20-Länder für US-Eingreifen in Syrien

und Deutschland dank Umfallerin Merkel auch noch!
Man möchte sich nur noch für diese Pirouetten-Kanzlerin schämen.


WASHINGTON, 07. September (RIA Novosti).
Das Weiße Haus ist nicht mit Wladimir Putin einverstanden, der die Zahl der Staaten, die den von den USA geplanten Militärschlag gegen Syrien unterstützen, auf vier geschätzt hat. Wie ein ranghoher Sprecher der US-Administration an Bord der Präsidentenmaschine auf dem Rückflug aus St. Petersburg vor Journalisten äußerte, waren es zehn G20-Staaten, die diesen Schritt begrüßen würden.

USA teilen Putins Schätzung nicht: Zehn G20-Länder für US-Eingreifen in Syrien Foto: © AFP/ Karen Bleier
„Der Sprecher der Administration war nicht mit der Erklärung von Putin einverstanden, laut der es sich lediglich um Kanada, Saudi-Arabien, Frankreich und die Türkei handle“, heißt es in einer Mitteilung des Weißen Hauses.

Die anderen sechs Länder aus der G20, die neben den oben erwähnten Ländern und den USA eine gemeinsame Erklärung zu Syrien unterzeichnet haben, würden ein Eingreifen ebenfalls unterstützen. „Die Billigung des amerikanischen Standpunkts ist eine indirekte Unterstützung von Militärhandlungen, auch wenn dies offen nicht gesagt wurde“, so der Sprecher.

Die Arbeit an der Erklärung der elf Länder hatte zwei Tage gedauert und wurde nach zahlreichen Änderungen bei einem Treffen zwischen den Präsidenten der USA und Frankreichs, Barack Obama und Francois Hollande, in St. Petersburg abgeschlossen. Bundeskanzlerin Angela Merkel war die einzige europäische Top-Politikerin in der G20-Gruppe, die die Unterzeichnung unter dem Hinweis verweigerte, dass es in der EU keine einheitliche Position zu dieser Frage gebe, fügte er hinzu.

Die elf Staaten der G20 bekundeten damit ihre Unterstützung für das Vorgehen der USA, selbst wenn ein Mandat des Uno-Sicherheitsrates ausbleiben würde. Das Dokument wurde von Australien, Kanada, Frankreich, Italien, Japan, Korea, Saudi-Arabien, Spanien, der Türkei, Großbritannien und den USA signiert.
... und nachträglich auch von Deutschland.