Mittwoch, 9. Mai 2018

Anne Will - 6.5.2018 - 200 Jahre Karl Marx – eine Zensurorgie im Gästebuch


Sendung am 6. Mai 2018 | 21:45 Uhr
200 Jahre Karl Marx – wie sozial ist der Kapitalismus heute?

Fotos: Screenshots
    die Gäste im Studio

  • Georg Kofler
    Unternehmer und Investor
  • Olaf Scholz (SPD))
    Bundesminister der Finanzen
  • Reinhard Kardinal Marx
    Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  • Sahra Wagenknecht (Die Linke)
    Fraktionsvorsitzende im Bundestag

Am 5. Mai wäre Karl Marx 200 Jahre alt geworden. Sind seine Thesen und Voraussagen angesichts wachsender Ungleichheit in der Gesellschaft heute aktueller denn je? Ist der Kapitalismus trotz sozialer Marktwirtschaft an seine Grenzen gestoßen? Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt?

Link zur Sendungsseite: (hier)
Link zum Anne-Will-Blog: (hier)

Pressestimmen

Cicero.de
TV-Kritik „Anne Will“:
„Viel Marx um nix“
Was ist von 200 Jahren Karl Marx geblieben? Diese Frage versuchte die Gesprächsrunde bei „Anne Will“ zu klären. Doch allzu schnell verloren sich die Gäste im tagesaktuellen Klein-Klein. Große Erkenntnisse über den streitbaren Philosophen gab es an diesem Abend nicht

Focus-online.de
TV-Kritik: Anne Will
Wagenknecht: „Man muss sich nicht wundern, dass die Menschen nicht mehr an Demokratie glauben!“
200 Jahre Karl Marx – und die Fragen bei „Anne Will“: Wie gerecht geht es heute in Deutschland zu? Ist der Kapitalismus noch zeitgemäß? Und auch das: Warum will kein Unternehmen mehr ältere Menschen einstellen?

Münchner Merkur
Heikle Frage an Scholz
„Menschen glauben nicht mehr an Demokratie“ - So hart rechnet Wagenknecht bei „Will“ ab
Eigentlich hatte Anne Will einen Karl-Marx-Talk geplant. Doch stattdessen kassiert SPD-Minister Olaf Scholz eine harsche Abrechnung von Sahra Wagenknecht.

Kommentare
Seite 8
Marie Luise Müller schrieb am 04.05.2018 20:22 Uhr:
Mir geht es ebenso wie Ihnen, @Herr Westcoast. Bleibt echt abzuwarten, wann Wagenknecht bei „Proletarier aller Länder vereinigt Euch. Wir, Lafo und ich und das Weltproletariat sind links.“ angekommen sein wird.
Wie umstritten die Positionen der Wagenknecht und ihr Gefolge sind, zeigen die Grabenkämpfe in der Linkspartei. Ich bin der festen Überzeugung, würde Marx mitbekommen, wie Lafontaine und Wagenknecht die Linkspartei für ihre rassistischen Machenschaften benutzen, der würde sich im Grabe umdrehen.
....Link von der Moderation entfernt....
Wenn aus philosophischen Erkenntnissen Ideologie gezimmert wird, kommt immer Müll heraus. Und Müll sollte man entsorgen. ;)) MLM

    franzi schrieb am 05.05.2018 10:56 Uhr: - - - ZENSUR - - -
    Wäre schön, wenn man bei Behauptungen (rassistische Machenschaften) diese auch beweisen würde. Ganz davon abgesehen, dass dieser Schreibstil jeglichen Respekt vor politisch Andersdenkenden vermissen lässt und der Inhalt keinerlei sachlichen Bezug zum Thema hat.
    "Wenn aus philosophischen Erkenntnissen Ideologie gezimmert wird, kommt immer Müll heraus."
    Wie erklärt sich dann aus dieser Erkenntnis Ihre SED-Mitgliedschaft?

Seite 21
mam schrieb am 05.05.2018 21:20 Uhr:
Links bedient Links.
Ein anderes Thema ist den linksgruenen Journalisten wohl nicht eingefallen

    Gerd 49 schrieb am 05.05.2018 um 22:35 Uhr - - - ZENSUR - - -
    Wäre ein brennend aktuelles Thema gewählt worden, z.B. warum die Regierung das Untersuchungsergebnis des Skripalfalles vor den Abgeordneten geheim hält oder die Geschehnisse von Ellwangen, dann hätte es wohl eine Zensurorgie im Gästebuch gegeben, damit es einigermasse regierungskonform bleibt. Nur mit den Beiträgen der drei "Moderationsfavoriten" alleine, wäre es auch nicht gerade der Knaller.

Und wie zur Bestätigung schreibt das Paradebeispiel für Scheinheiligkeit, die ehemalige SED-Parteigenossin, Kissenoma und Forentrottel auf Seite 85?

Marie Luise Müller schrieb am 07.05.2018 14:40 Uhr:
Toll, da wird jemand gefeiert, weil er etwas benennt, was nun wirklich nicht zu übersehen ist: die Armut innerhalb unserer Gesellschaft. Ja, Emma, da kann man neidisch werden, für ein derart leichtes Geschäft soviel Geld monatlich nach Hause karren zu dürfen.

Diese Person der Linken hat es nicht vollbracht (gefühlt seit wann?), sich an die Spitze einer Protestbewegung zu stellen, Strukturen des Protestes aufzubauen. Genauso, wie es diese Person der sogenannten Linken es schafft, anderen Themen des Alltags aus dem Weg zu gehen. Wie Abbas und die Palästinenser, die Lieblinge der deutschen Linken, wie Syrien, Assad, Putin und die Giftbomben und ganz tagesaktuell Marx, der Antisemit und Rassist.

Wie weit die Linke noch in der Vergangenheit steckengeblieben ist, lässt sie von ihren Zweit- und Drittbänkern zeigen mit „Liedern und Texten der Befreiung“ –Egon Krenz traf Dieter Dehm. Wenn der Oberossi Krenz und der übrig gebliebene 68er Dehm von Befreiung sprechen, dann beschleicht mich die Angst. Wovon soll ich, der Normaldeutsche, jetzt schon wieder befreit werden?

Was sind wir für eine Gesellschaft, die die feiert, die Missstände benennt aber nicht einmal den kleinen Finger rührt, dass die Verantwortlichen gezwungen werden, diese Zustände zu beseitigen. Igitt, eine feine scheinheilige Gesellschaft. MLM

    Gerd 49 schrieb am 07.05.2018 um 17:35 Uhr - - - ZENSUR - - -
    Danke werte Moderatoren dass Ihr sowas freischaltet. Das Paradebeispiel für Scheinheiligkeit, die ehemalige SED-Genossin, bestätigt hiermit ihre Ernennung zum Forentrottel mit Bravour.

... und schiebt dann noch zwei putzige Beiträge hinterher

Marie Luise Müller schrieb am 07.05.2018 19:00 Uhr:
@fritz 30
„Zum "Wir" in der Gesellschaft? Zählen Sie sich nicht dazu?“ Ganz entschieden NEIN, ich zähle nicht zu Deiner Gesellschaft, einer Gesellschaft von Scheinheiligen.
„Nennen Sie doch bitte konkret diejenigen in der feinen Gesellschaft, die mehr als den kleinen Finger zu Rühren in der Lage sind oder waren, Verantwortliche zu zwingen, diese Zustände effektiv zu beseitigen.“ Da bin ich mal ganz konkret und nenne meine Person, die mehr als einen Finger rührt und sogar Veränderungen erreicht bzw. erreichte. Einfach sich kümmern und nicht nur labern.

Marie Luise Müller schrieb am 07.05.2018 18:43 Uhr:
@R. Kroiß
Gut, dass Du es benennst, es ist wirklich igitt. Nicht einmal der schon lange tote Karl Marx eignete sich andere Namen an. Er war ehrlich genug, nur unter seinen Namen zu schreiben. Du hast ja kein Problem damit, wenn sich andere die Namen anderer aneignen. Es ist für Dich sogar legitim, wie ich gelesen habe. Igittigitt!

Marie schrieb am 07.05.2018 19:07 Uhr:
Frau Müller, irgendwie verwechseln sie da etwas.
Glauben sie wirklich, dass Foristen aus dem Will Forum nicht Suchmaschinen benutzen können und Hintergründe erfahren, die unfassbar sind.

Klaus Winkler schrieb am 07.05.2018 20:30 Uhr:
"Bedenke aber - wie schnell wird man zur tragischen Figur"
Wie wahr!

    Gerd 49 schrieb am 07.05.2018 um 22:01 Uhr - - - ZENSUR - - -
    @Klaus Winkler,
    ist Forentrottel eine ausreichend tragische Figur?

Antwort an Melanie HH auf Seite 87
Klaus Winkler schrieb am 07.05.2018 22:04 Uhr:
" - der mit Hand und Fuß die Wahrheit ausgesprochen hat."
Wie geht das denn. Das ist ja wie im Panoptikum.
Im übrigen herzlichen Glückwunsch, daß es Ihnen so gut geht!

    Gerd 49 schrieb am 08.05.2018 um 07:35 Uhr - - - ZENSUR - - -
    Die Rolle ist nun mal als putzig, naives Dummchen angelegt, und die spielt sie doch überzeugend, oder?

Westcoast schrieb am 08.05.2018 12:28 Uhr:
@ franzi
Danke für die Ergänzung, dass die Linkspartei schon Einkommen oberhalb von 260.533 Euro mit 60% besteuern will. Ich hatte bei meiner Antwort an Catarina Ehlers und der daran enthalten Beispielrechnung ja sogar noch großzügig unterstellt, dass die erste Million „nur“ mit 50% besteuert werden soll. So wird die Rechnung ja noch sehr viel ungünstiger.

    Fritz Bauer schrieb am 08.05.2018 16:08 Uhr: - - - ZENSUR - - -
    Oh Gott Herr Westcoast, mehr haben Sie zu @franzis Beitrag nicht zu schreiben. Ziemlich dürftig. Es ist schon interessant, wie sehr Ihnen das Einkommen "armer" reicher Leute am Herzen liegt. Sie brauchen doch keine Angst zu haben. Die 10%-Linken haben doch nie eine Chance, ihre Vorstellungen zu realisieren. Es ist aber auch abstrus und typisch linker Populismus, für höhere Renten, höheren Mindestlohn, mehr Kindergeld, mehr Hartz4 usw. sehr gut Verdienenden die Steuern zu erhöhen. Wo leben wir eigentlich und zu welchen gehören Sie eigentlich? Zu den 75%-igern oder den 60%-igern? Muss ganz gut bezahlt werden: Dauerschreiber im Anne Will-Blog.

1 Kommentar :

  1. Korrektur
    Der Beitrag von Westcoast vom 8.5.18 12:28 Uhr zeigt exemplarisch, wie bei Hetze gegen Linke und Russland gearbeitet wird. Man plappert Parolen nach, die eine Agentur in die Welt setzt, ohne eigene Recherche, ohne Beweise, nur auf Basis von Vermutungen. Das ist bei der "75%-Enteignung" genauso wie bei Giftgas in Syrien, beim Fall Skripal , beim Iran-Vertrag oder Doping in Russland. Keine seriöse objektive Arbeit, nur oberflächliche Stimmungsmache.
    Ganz aktuell zu "Doping in Russland" ist der Fall Hajo Seppelt, der von Russland für die Fußball-WM kein Visum erhält. Als "Dopingermittler" in Russland hatte sich Seppelt besonders hervorgetan.Ein Musterbeispiel seiner Art Journalismus lieferte Seppelt, als er Schweigegeld erfand, das der Kreml angeblich den Sportlern der russischen Olympiamannschaft zahlte , die nicht an der Olympiade in Rio 2016 teilnehmen durften, damit sie nicht vor dem Sportgerichtshof CAS klagen. 2 Tage später musste die ARD berichten, dass eine Klagewelle der unschuldig von der Olympiade ausgeschlossenen Sportler anrollt. Also kein Schweigegeld, aber auch keine Entschuldigung von H.Seppelt! Er gab zwar zu, dass Dutzende von Fällen anhängig seien, aber das führte zum Chaos, weil IOC-Präsident Thomas Bach auf dem Rechtsstaatsprinzip beharrte. Das gefiel Seppelt gar nicht.
    Merke: Alles, was die Russen machen , ist böse und falsch.
    Wen wunderts, dass er nun für die Fußball-WM von Russland kein Visum erhält. Ulrich von Heesen brachte es gestern in der Heuteshow auf den Punkt in Beziehung zum neuen US-Außenminister. Ähnliches trifft, drastisch gesprochen, auch auf Seppelt zu:
    „Wenn ich irgendwo eingeladen werde, kacke ich da doch nicht auf den Wohnzimmerteppich“
    Sicher wird jetzt eine Boykottkampagne gegen die WM angestoßen, weil Seppelt nicht dabei ist.
    Was hat er eigentlich bei der WM zu suchen? Er schreibt keine Berichte über die Spiele, kommentiert keine Spiele, ist kein Co-Kommentator, interviewt keine Spieler. Eigentlich soll er nur in Russland dabei sein, um zu stänkern. Seriöse und objektive Co-Kommentatoren, die sich nicht für Russland-Hetze instrumentalisieren lassen wie Mehmet Scholl letztes Jahr beim Confed-Cup, wurden bei der ARD aus dem Verkehr gezogen. Dank dieser Hetze wird Doping neuerdings immer mit Russland assoziiert.

    Allerdings hat die WADA in ihrem Bericht über das Jahr 2016 bei den Dopingfällen festgestellt: Erster mit weitem Abstand Italien (147), 2. Frankreich (86), 3.USA (75), 4.Belgien (73),...6.Russland (69). Na ja, Italien ist bei WM diesmal nicht dabei und kann nicht gesperrt werden (Ironie aus)
    Ganz aktuell Winterolympiade 2018: die meisten Medaillen gewann Norwegen mit lauter Asthmatikern. Die norwegische Mannschaft hatte für 121 Sportler 6000 Dosen Asthma-Mittel mitgenommen.
    Wie war der Spruch mit dem Glashaus und den Steinen ?
    Franzi

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