Samstag, 4. Juni 2016

OXFAM - Wie gut ist Obst bei Lidl wirklich?

 

Nachhaltigkeit darf kein bloßer Werbeslogan sein!

 
 





Liebe Oxfam-Freundin, lieber Oxfam-Freund,

bestimmt kennst Du die Werbekampagne „Lidl lohnt sich.“ Die Frage ist: Für wen eigentlich? Unsere Recherchen auf Obstplantagen in Costa Rica und Ecuador haben Erschreckendes zu Tage gefördert: Der Einsatz von giftigen Pestiziden, Einkommen unter der Armutsgrenze, Diskriminierung von Gewerkschaftsmitgliedern und Umweltverschmutzung sind an der Tagesordnung.

 

Jetzt protestieren!


„Der Lohn meines Mannes reicht einfach nicht“, berichtet etwa Yensy, die Frau eines Ananas-Arbeiters in Costa Rica. „Wir müssen am Essen sparen, um die Schulgebühren für unsere Kinder zahlen zu können.“

Lidl behauptet, alle Bananen und Ananas in seiner Obstabteilung seien „nachhaltig“. Doch die Zustände auf den Plantagen zeichnen ein ganz anderes Bild. Gemeinsam mit Dir wollen wir den Konzern deshalb in Tausenden E-Mails auffordern, seinen Worten endlich Taten folgen zu lassen und Verantwortung entlang der Obst-Lieferkette zu übernehmen.

Je mehr Protest-E-Mails in den nächsten Tagen bei Lidl eingehen, desto eher muss die Konzernzentrale reagieren. Darum brauchen wir JETZT Deine Unterstützung. Gemeinsam können wir Lidl an seine Unternehmensverantwortung erinnern!
Hilf uns, Lidl fit für fair zu machen.


Vielen Dank für Deine Unterstützung!


Christin Becker
Kampagnenkoordination „Make Fruit Fair!“


P.S.: Du willst noch mehr tun? Dann unterstütze uns auch offline:
Jetzt Kampagnen-Aktionskit bestellen!





 

     

Lidl wirklich bewegen, das schaffen wir nur mit Dir.
BITTE SPENDE JETZT!

 
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Österreich bereitet Notstand vor - Flüchtlinge kommen wieder

Thema: Flüchtlinge

Flüchtlinge kommen wieder:
Österreich bereitet Notstand vor

Die österreichische Bundesregierung arbeitet mit Hochdruck an der Einführung des Notstandes: Die Zahlen der Flüchtlinge steigen wieder. Die Regierung will um jeden Preis verhindern, dass die FPÖ weiter Auftrieb erhält.

Zuletzt waren die Medien voll des Lobes für den neuen Mann an der Spitze der Regierung. Der neue Bundeskanzler Christian Kern überzeugte mit der Kritik an der bisherigen Regierung. Er sagte, die Parteien hätten „machtversessen und zukunftsvergessen“ agiert. Doch der Erfolg der FPÖ bei der Bundespräsidentenwahl hat die Regierung aufgeschreckt: Die FPÖ erhielt allein fast so viele Stimmen wie der von allen anderen Parteien und den gesellschaftlichen Gruppierungen zusammen. Es reichte gerade noch einmal zu einem hauchdünnen Vorsprung – eine in Europa einmalige Entwicklung.

Doch der Aufbruch scheint schon wieder vorüber zu sein. Das zentrale Thema kehrt in die Realität zurück: Der Wiener Standard rechnet mit 50.000 neuen Asylanträgen – und da sind die Sommermonate noch gar nicht besonders berücksichtigt.

Daher laufen laut Standard die Vorbereitungen auf die Ausrufung des Notstandes durch die Regierung. Dazu muss die Regierung eine Verordnung erlassen, mit der faktisch das Asylrecht außer Kraft gesetzt wird. Voraussetzung ist, „dass die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und der Schutz der inneren Sicherheit gefährdet sind“. Der Standard schreibt, dass die „involvierten Ministerien bereits Argumente sammeln“, warum dieser Fall ausgerufen werden muss.

Das Vorgehen ist bei Verfassungsjuristen und Menschenrechtsorganisationen höchst umstritten: Denn faktisch können Schutzsuchende ohne Ansehen des Einzelfalls dann abgewiesen werden. Die Bundesregierung verhandelt nach Standard-Aussage bereits mit den Nachbarstaaten, um Flüchtlinge und Migranten ohne Verfahren zurückzuschicken.

Auch der neue Bundeskanzler Kern lässt demnach keinen Zweifel, dass der Notstand ausgerufen werden müsse, wenn die Obergrenze erreicht ist.

Die hektischen Aktivitäten der im ersten Wahlgang bei der Bundesregierung schwer geschlagenen Regierungsparteien SPÖ und ÖVP haben ihren Grund in einer geradezu panischen Angst vor einem weiteren Zulauf für die FPÖ. Die Partei führt schon jetzt in allen Umfragen. Zahlreiche Vorfälle mit Migranten und Asylbewerbern wurden von den Medien in epischer Breite geschildert, was die Verunsicherung in der Bevölkerung naturgemäß gesteigert hat. Für die Regierungsparteien steht die Abwehr der Flüchtlinge an oberster Stelle, um doch noch in letzter Minute den Machtverlust an die FPÖ zu verhindern.

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Freitag, 3. Juni 2016

change.org - Aldi: Stoppt den Verkauf von Plastiktüten

Hallo liebe Leser, dieser Aufruf wurde vor Kurzem auf Change.org gestartet. Wir dachten, Sie möchten sich vielleicht engagieren? 

Stoppt den Verkauf von Plastiktüten bei ALDI! #ALDIohnePlastik


Karl-H. W. Greve
Quartzau, Deutschland
„Rewe stoppt Verkauf von Plastiktüten!“ Diese Meldung verbreitete sich rasend schnell in den sozialen Netzwerken und stieß auf viel Begeisterung. Damit will Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelkonzern nach eigenen Angaben rund 140 Millionen Plastiktüten weniger an Müll produzieren.

Jetzt stellt sich automatisch die Frage, wie es bei den anderen Lebensmittelriesen aussieht. Aldi zum Beispiel will mit einem neuen Edel-Konzept das Image aufwerten. Mit Holz und LED-Strahlern hat der Discounter in einer bayerischen Gemeinde einen renovierten Markt als „Filiale der Zukunft“ vorgestellt. Doch eine Ankündigung, auf die umweltschädlichen Plastiktüten an der Kasse zu verzichten, sucht man bei ALDI vergeblich. Zukunft sieht meiner Meinung nach anders aus.
Mein Name ist Karl-Heinz Greve. Jahre lang war ich als Lieferant im Lebensmitteleinzelhandel tätig. Ich bin enttäuscht, dass ALDI hier alles andere als richtungsweisend ist. Nach meiner Kenntnis und Erfahrung mit diesem Unternehmen hätte ich dort längst umweltschonende und innovative Schritte erwartet.
Immer mehr Seevögel verenden an den Massen von Plastikteilchen, die mit Nahrung verwechselt und so auch an die Jungtiere verfüttert werden. Auch der Mensch ist gefährdet, weil sich unter der Einflussnahme von UV-Licht, Salzwasser und der mechanischen Wirkung der Wellen selbst große Plastikstücke in Mikroplastiken zersetzt werden. So landen sie letztlich auch auf unserem Küchentisch, in unserer Nahrung.
Jetzt, wo eine Supermarktkette gezeigt hat, was möglich ist, müssen andere nachziehen. Zusammen mit nachstehenden UnterstützerInnen wünsche ich mir, dass auch bei ALDI Plastiktüten bald der Vergangenheit angehören.
Diese Petition richtet sich bewusst erstmal nur an ALDI, denn dann fühlt man sich dort auch angesprochen. Deshalb zeichnen Sie diese Petition, teilen Sie sie in Ihrem Netzwerk und starten Sie gern auch eine eigene Kampagne gegen einen der anderen Lebensmittelkonzerne.

Umweltinstitut - Glyphosat-Krimi: Showdown in Brüssel ++ TTIP-Verhandlungen geraten ins Stocken ++ Gerhard Polt und die Atom-Steuer

 
Donnerstag, 02.06.2016
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Glyphosat-Krimi: Showdown in Brüssel
 
 
 
Glyphosat: EU-Kommission will Mini-Verlängerung
Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,
der Politkrimi um den Unkrautvernichter Glyphosat geht weiter: Schon kommenden Montag will die EU-Kommission über einen neuen Vorschlag abstimmen lassen: Sie plant, die aktuelle Zulassung um weitere 12 bis 18 Monate zu verlängern. Die endgültige Entscheidung über die eigentliche Wiederzulassung wäre damit erneut vertagt – und Glyphosat weiterhin allgegenwärtig.
Offiziell heißt es aus Brüssel, man wolle so Zeit gewinnen, um noch eine Bewertung der Europäischen Chemikalienagentur einzubeziehen. Doch die Fakten liegen längst auf dem Tisch: Glyphosat ist eine Gefahr für Mensch und Natur und muss endlich vom Markt genommen werden!
Aus gutem Grund scheiterte die EU-Kommission deshalb schon zweimal mit dem Versuch, unter den Mitgliedsstaaten eine qualifizierte Mehrheit für die Wiedergenehmigung zu organisieren. Wir werten den neuen Vorstoß der Kommission deshalb als Akt der Verzweiflung, um doch noch irgendwie eine Zustimmung der Mitgliedstaaten zu bekommen.
Jetzt kommt es auf Bundesumweltministerin Hendricks an: Sie darf die Kommission nicht mit dem Versuch durchkommen lassen, einfach so lange Abstimmungen anzusetzen, bis ihr das Ergebnis passt. Verhindert sie weiterhin ein deutsches "Ja", steht Glyphosat vor dem Aus – eine historische Chance! Wir bleiben dran und halten Sie auf dem Laufenden, wie es im Politkrimi um Glyphosat weitergeht.
 
 
 
TTIP-Verhandlungen geraten ins Stocken
 
 
 
Foto: Bundesregierung/GüngörBei den TTIP-Verhandlungen streiten die EU-Kommission und die US-Regierung jetzt öffentlich: Sie werfen sich gegenseitig vor, sich in den Verhandlungen nicht zu bewegen.
EU-Agrarkommissar Hogan distanzierte sich von dem Plan, die Verhandlungen noch in diesem Jahr abzuschließen. Und die USA werfen den europäischen Verhandlungsführern vor, Fortschritte im Bereich Landwirtschaft und Lebensmittel zu blockieren.
Bedeutet dies das Ende von TTIP? Nein, zumindest noch nicht. Das erklärte Ziel, die Verhandlungen noch 2016 zu beenden war von Anfang an nur ein PR-Gag und heftige Streits sind in Verhandlungen üblich, um den Preis für Kompromisse hochzutreiben.
Bei einem Treffen Ende Juni sollen nun die Mitgliedsstaaten der EU das Verhandlungsmandat für TTIP erneut bestätigen. Diese Bekräftigung für ihren Kurs wird die Kommission bekommen. Doch sie weiß nicht, wie sie weitermachen soll. Denn Kompromisse mit den USA machen und zugleich Mehrheiten für TTIP organisieren wird immer schwieriger.
Das ist der Erfolg unserer Kampagnen gegen TTIP: Gemeinsam haben wir verhindert, dass das Abkommen verhandelt wird, ohne dass es jemand mitbekommt. Wenn wir so weitermachen, können wir auch verhindern, dass es abgeschlossen wird!
 
 
 
Gerhard Polt: Fünffache Atomsteuer statt Champanninger-Steuer!
 
 
 
Gerhard Polt zur BrennelementesteuerDie CDU/CSU will die Brennelementesteuer auf Atomkraft abschaffen. Skandalös, finden auch Gerhard Polt und die Well-Brüder, die uns ein selbstgedrehtes Protestvideo geschickt haben. Sie würden höchstens die "Champanninger"-Steuer abschaffen – und die Brennelementesteuer stattdessen verfünffachen!
Teilen Sie unser Video mit Ihren Freunden und Bekannten, damit unsere Kampagne gegen die Abschaffung der Atomsteuer noch stärker wird!
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Propaganda-Offensive für Freihandel mit Kanada: CETA

Thema: International

25.04.2016
Propaganda-Offensive für Freihandel:
Kanadas Ministerin für Außenhandel belügt Tagesspiegel

Pünktlich zum Besuch von US-Präsident Barack Obama gab Chrystia Freeland, Ministerin für Außenhandel in Kanada, dem Berliner Tagesspiegel ein Interview. Darin erklärt sie vollmundig, das Freihandelsabkommen mit Kanada sei „das fortschrittlichste Handelsabkommen der Welt“. Insbesondere für den Umweltschutz sei der Vertrag ein Fortschritt, die europäischen Umwelt- und Klimastandards würden nicht gesenkt. RT macht den Test: Was sind die umweltpolitischen Aspekte von CETA?

Chrystia Freeland amtiert seit November 2015 als Ministerin für internationalen Handel unter Regierungschef Justin Trudeau. Als ehemalige Journalistin und Herausgeberin der Financial Times ist die studierte Slawistin ein Shooting-Star der kanadischen Politik. Allerdings hat sie die meiste Zeit ihres Lebens im Ausland verbracht und kaum Erfahrungen in der kanadischen Politik.

Am Freitag gab die Ministerin dem Berliner Tagesspiegel ein Interview, in dem sie die angeblichen Vorteile des Freihandelsabkommens zwischen Kanada und Europa, CETA, euphorisch pries. Insbesondere die Klima- und Umweltpolitik scheint es der Politikerin aus der Liberalen Partei angetan zu haben. Ihre Regierung kümmere sich auch um den Klimawandel, versichert Chrystia Freeland.
    „Wir glauben nicht, dass die deutschen Konzerne nach Kanada kommen werden und dann unsere Umwelt ausbeuten.“
Diese Einschätzung trifft mit Blick auf CETA sicher zu, denn kanadische Unternehmen und internationale Öl- und Gasmultis fördern in Kanada schon seit Jahrzehnten mit der umweltschädlichsten Fördermethode überhaupt: Bei der Öl- und Gasförderung aus Teersanden sowie mithilfe von Fracking wurden komplette Landstriche zerstört.
    „Wir sind sehr daran interessiert, mit europäischen, allen voran mit deutschen Firmen bei sauberen und grünen Technologien zusammenzuarbeiten, der Klimawandel ist ein großes Thema für unsere Regierung.“
Das mag zutreffen. Einerseits verfügt Kanada über große Gebiete, die bereits jetzt unmittelbar von der Klimaerwärmung betroffen sind. Andererseits lässt die kanadische Regierung die einmalige Natur ihres Landes, etwa im Bundesstaat Alberta, großflächig und unwiederbringlich zerstören, wie der Tagesspiegel erst kürzlich berichtete.

Für die Herstellung der Athabasca-Ölsande werden großflächig giftige und verseuchte Flüssigkeiten offen in der Landschaft gelagert. Insgesamt breiten sich die Schwerölvorkommen auf eine Fläche von etwa 140.000 km² aus – alleine im Bundesstaat Alberta. Neben den lokalen Umweltschäden handelt es sich bei Schweröl um extrem schwefelhaltiges Öl, das bei der Verbrennung das Klima noch stärker belastet als normales Erdöl.
    „Wir haben auch hohe Schutzstandards. Aber Sie müssen wissen: CETA ändert für den Verbraucherschutz keinen Jota. Wenn kanadische Unternehmen ihre Produkte in Europa verkaufen, müssen sie die europäischen Verbraucherschutzstandards einhalten. Und anders herum. Da ändert sich gar nichts.“
Rein juristisch mag Chrystia Freeland damit recht haben. Als Politikerin weiß sie jedoch, dass dies eine Lüge ist. Extra für den Freihandelsvertrag mit Kanada änderte die EU-Kommission die so genannte Kraftstoffqualitätsrichtlinie.

Darin war festgelegt, dass die EU-Staaten nur bestimmte Ölsorten importieren, welche das Klima weniger stark belasten. Damit in Kanada aktive Unternehmen ihr ganz besonders klimaschädliches Erdöl auch in Europa verkaufen können – und das ist das wichtigste Ziel von CETA – senkte die EU-Kommission kurzerhand die Normen.

Abgesehen von dieser Propaganda-Lüge bringt Chrystia Freeland noch ein weiteres Argument für CETA, das möglicherweise zutrifft:
    „Die europäischen Verbraucher werden unseren Ahornsirup billiger bekommen.“
Video von der plusminus-Sendung vom 03.09.2014 - CETA: Handel mit schädlichem Öl


Quelle: RT-Deutsch