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Donnerstag, 9. März 2017

Oxfam - Appell an Aldi: Menschenrechte vor Profit




Unhaltbare Zustände auf Plantagen in Costa Rica und Honduras







Liebe Oxfam-Freundin, lieber Oxfam-Freund,

Vergiftungen durch Pestizide, unfaire Löhne, keine Gewerkschaftsfreiheit. Dafür Drohungen, Belästigungen, Entlassungen. So sieht für viele Arbeiter/innen der Alltag auf Plantagen in Costa Rica und Honduras aus. Zumindest dort, wo der Fruchtkonzern Fyffes Bananen, Melonen oder Ananas anbauen lässt – zum Beispiel für Aldi Nord. Aldi darf derartige Missstände bei seinen Zulieferern nicht zulassen!
 

Jetzt bei Aldi Druck machen!

Der irische Fruchtkonzern Fyffes ist der führende Bananenimporteur in Europa und einer der größten globalen Händler von Ananas und Melonen. Auf den Plantagen seiner Tochterfirmen ANEXCO und Suragroh in Costa Rica und Honduras verstößt er drastisch gegen Arbeits- und Menschenrechte:
 
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Arbeiter/innen werden giftigen Pestiziden ausgesetzt, leiden unter Kopfschmerzen, Übelkeit und Fieber. Im Dezember 2015 erlitten einige Suragroh-Angestellte in Honduras so schwere Vergiftungen, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten.
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Mindestlöhne und Sozialversicherungsbeiträge werden nicht ausgezahlt.
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Gewerkschaftsmitglieder werden bedroht, belästigt oder direkt entlassen. Tarifverhandlungen werden verweigert.

Aldi Nord ist einer der Abnehmer von Fyffes‘ Früchten – und akzeptiert stillschweigend die katastrophalen Arbeitsbedingungen. Dabei könnte Aldi Druck auf Fyffes ausüben und auf die Einhaltung der Rechte der Arbeiter/innen pochen – Aldi ist ein Supermarktgigant mit riesigem Marktanteil und großem Einfluss.

Vor allem die massive Unterdrückung von Gewerkschaften ist ein zentrales Problem auf den Plantagen von Fyffes. Denn nur wenn sich die Arbeiter/innen organisieren und zusammenschließen, können sie gegen die drastische Verletzung ihrer Arbeitsrechte aufstehen und für besseren Gesundheitsschutz, faire Bezahlung und Sozialbeiträge kämpfen.

Daher appellieren wir an Aldi, Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen nicht länger zu tolerieren und Druck bei Fyffes zu machen. Helfen Sie uns dabei! Fordern Sie Aldi auf, keine Arbeitsrechtsverletzungen auf den Plantagen seiner Zulieferer zuzulassen!



Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße

Christin Becker










Unterstützen Sie uns im Kampf für faire Arbeitsbedingungen! Jetzt spenden





Freitag, 25. November 2016

OXFAM - Jetzt fliegen Lidl die Bananen um die Ohren!




75.000 Menschen fordern: „Hey Lidl, mach dich fit für fair!“







Liebe Oxfam-Freundin, lieber Oxfam-Freund,

überall in Europa sind in den letzten Monaten Menschen aufgestanden, um gegen Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen bei Lidl und seinen Obstlieferanten zu protestieren.
 

Jetzt Video ansehen


Unser gemeinsamer Protest hat schon einiges bewegt:
 
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Der größte Ananaslieferant in Costa Rica zahlt endlich Mindestlöhne
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Ein Großteil der Arbeiter/innen hat nun feste Arbeitsverträge
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Arbeiter/innen auf Bananenplantagen in Ecuador sind dank Arbeitskleidung und geregelter Sprühzeiten nun besser vor Pestiziden geschützt

Das sind für die Menschen vor Ort große Verbesserungen. Wie einschneidend die Erfolge sind, haben uns Arbeiter/innen bei unserem letzten Besuch auf der Plantage in Costa Rica bestätigt. Unsere gemeinsamen Kampagnen-Aktionen haben eindeutig Wirkung gezeigt.

VIELEN DANK an alle, die mit mehr als 75.000 weiteren Unterzeichner/innen Postkarten und E-Mails an Lidl geschrieben, bei der Telefon-Aktion oder dem europäischen Aktionstag vor Lidl-Filialen mitgemacht haben. Ohne Euch hätten wir solche Erfolge für Menschen- und Arbeitsrechte nie erreichen können.

Das zeigt: Sich einmischen lohnt sich und ist weiterhin wichtig! Nach wie vor sieht Lidl nicht ein, dass die Zustände bei vielen seiner Lieferanten unvereinbar mit den eigenen Nachhaltigkeitsstandards sind. Der Supermarktgigant war nicht einmal bereit, seine Lieferanten an das Grundrecht auf Gewerkschaftsfreiheit zu erinnern.

Selbst die gesammelten Unterschriften wollte Lidl nicht direkt entgegennehmen. Gemeinsam mit Kampagnenbotschafter Ole Plogstedt schickte ein Rudel aufrührerischer fairer Bananen die 75.000 Unterschriften deshalb per Post an den Discounter. Die Botschaft: Hey Lidl, wir bleiben dran! Neugierig? Jetzt das Aktions-Video ansehen.

Herzliche Grüße

Christin Becker
Kampagnenkoordinatorin „Make Fruit Fair!“









Riesige Unternehmen wie Lidl wirklich bewegen – das schaffen wir nur mit Dir!
 

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Montag, 20. Juni 2016

OXFAM - Einladung: Fit für Fair




Lerne Aktivist/innen aus Ecuador und Costa Rica kennen!







Liebe Oxfam-Freundin, lieber Oxfam-Freund,

giftige Pestizide, Hungerlöhne, Einschüchterungen – das ist die Wahrheit hinter den Bananen und Ananas, die Supermärkte wie Lidl als „nachhaltig“ anpreisen und verkaufen. In den kommenden Tagen kannst Du aus erster Hand erfahren, wie die Situation auf Plantagen in Ecuador und Costa Rica ist:

Jorge Acosta Orellana, ehemaliger Pestizidpilot und Gewerkschaftsgründer aus Ecuador berichtet, unter welch katastrophalen Bedingungen Bananen in seinem Land angebaut werden. Begleitet wird er von zwei weiteren Gewerkschafter/innen, Maricela Guzman und Washington Orellana Farez.
 
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Donnerstag, den 23. Juni 2016 ab 19.00 Uhr
Oxfam MOVE Berlin, Wilmersdorfer Str.74, 10629 Berlin
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Montag, den 27. Juni 2016 ab 18.30 Uhr
Im Club Orange (vh Ulm), Kornhausplatz 5, 89073 Ulm
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Dienstag, den 28. Juni 2016, ab 19.30 Uhr
Im Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt/Main 

Die Wissenschaftlerin und politische Aktivistin Eva Carazo Vargas und die Umweltaktivistin Xinia María Briceño aus Costa Rica thematisieren u.a. die Verletzung von Arbeits- und Menschenrechten und Gesundheitsschäden durch den massiven Pestizideinsatz beim Ananasanbau.
 
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Montag, den 27. Juni 2016 ab 19.00 Uhr
Globales Klassenzimmer im Welthaus, Charlottenplatz 17, Stuttgart

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die Redebeiträge unserer Gäste werden jeweils aus dem Spanischen ins Deutsche übersetzt. Wir freuen uns, wenn Du bei einer der Veranstaltungen dabei sein kannst.


Es ist leider kein Termin in Deiner Nähe dabei?

Dann begleite uns online auf eine Reise nach Ecuador.
Jetzt Interviews mit Menschen vor Ort anschauen!


Herzliche Grüße

Ulrike Langer
Campaignerin









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