mit
unserer Kampagne „Fairness eintüten!“ fordern wir Supermärkte auf, sich
für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen: Denn Menschen in Costa
Rica, Ecuador und anderen Ländern schuften unter miserablen Bedingungen,
um bei uns die Supermarktregale zu füllen. Jetzt hat Lidl angekündigt,
künftig nur noch fair gehandelte Bananen zu verkaufen. Ein toller
Erfolg! Hier lesen Sie mehr darüber. Und auch Aldi bewegt sich. Wie? Das lesen Sie hier.
Außerdem
in diesem Newsletter: Unser Aktionsplan gegen sexualisierte Gewalt,
Nothilfe in Indonesien, Aufruf zur Klima-Demo, Erlebnisbericht einer
Konzertaktivistin, Fragen und Antworten zu Ebola.
Auf
Vorfälle sexueller Ausbeutung durch Oxfam-Mitarbeiter reagierten wir im
Februar unter anderem mit einem umfassenden Aktionsplan. Regelmäßig
informieren wir Sie über dessen Fortschritte – zuletzt Ende Juli.
Seitdem haben wir weitere Maßnahmen umgesetzt, um sexualisierter Gewalt
zu begegnen. Wie diese aussehen, lesen Sie hier – zusammen mit aktuellen Fallzahlen.
Als
Ende September schwere Erdbeben und ein gewaltiger Tsunami die
indonesische Insel Sulawesi trafen, brach eine Katastrophe über die
Menschen herein. Tausende Tote und Schwerverletzte, Hunderttausende
verloren ihre Häuser. Oxfam ist vor Ort und hilft. Hier zeigen wir Ihnen, wie unsere Hilfe in Sulawesi bei den Menschen ankommt.
Zuerst
wunderte sich Miriam, Oxfam beim Konzert der Toten Hosen zu entdecken.
Dann ging sie selbst als Konzertaktivistin mit auf Tour, um für Oxfams
Kampagne zu trommeln – und so ihrem Traum von einer gerechten Welt ein
Stück näher zu kommen. Glücksgefühle inklusive. Wie es dazu kam und warum das für sie „ein riesengroßes Geschenk“ ist, lesen Sie hier.
Vereinsregister: Berlin-Charlottenburg, Registernummer: 15702, Umsatzsteuer-ID: DE 814252345 Oxfam Deutschland ist Mitglied des internationalen Verbunds Oxfam
Spendenkonto | Ihre Spende kann steuerlich geltend gemacht werden. Oxfam Deutschland e.V., Bank für Sozialwirtschaft IBAN: DE87370205000008090500, BIC: BFSWDE33XXX Konto: 80 90 500, BLZ 370 205 00
75.000 Menschen fordern: „Hey Lidl, mach dich fit für fair!“
Für eine gerechte Welt. Ohne Armut.
Liebe Oxfam-Freundin, lieber Oxfam-Freund,
überall
in Europa sind in den letzten Monaten Menschen aufgestanden, um gegen
Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen bei Lidl und seinen
Obstlieferanten zu protestieren.
Unser gemeinsamer Protest hat schon einiges bewegt:
•
Der größte Ananaslieferant in Costa Rica zahlt endlich Mindestlöhne
•
Ein Großteil der Arbeiter/innen hat nun feste Arbeitsverträge
•
Arbeiter/innen
auf Bananenplantagen in Ecuador sind dank Arbeitskleidung und
geregelter Sprühzeiten nun besser vor Pestiziden geschützt
Das sind für die
Menschen vor Ort große Verbesserungen. Wie einschneidend die Erfolge
sind, haben uns Arbeiter/innen bei unserem letzten Besuch auf der
Plantage in Costa Rica bestätigt. Unsere gemeinsamen Kampagnen-Aktionen
haben eindeutig Wirkung gezeigt.
VIELEN DANK an alle, die mit
mehr als 75.000 weiteren Unterzeichner/innen Postkarten und E-Mails an
Lidl geschrieben, bei der Telefon-Aktion oder dem europäischen
Aktionstag vor Lidl-Filialen mitgemacht haben. Ohne Euch hätten wir
solche Erfolge für Menschen- und Arbeitsrechte nie erreichen können.
Das
zeigt: Sich einmischen lohnt sich und ist weiterhin wichtig! Nach wie
vor sieht Lidl nicht ein, dass die Zustände bei vielen seiner
Lieferanten unvereinbar mit den eigenen Nachhaltigkeitsstandards sind.
Der Supermarktgigant war nicht einmal bereit, seine Lieferanten an das
Grundrecht auf Gewerkschaftsfreiheit zu erinnern.
Selbst die
gesammelten Unterschriften wollte Lidl nicht direkt entgegennehmen.
Gemeinsam mit Kampagnenbotschafter Ole Plogstedt schickte ein Rudel
aufrührerischer fairer Bananen die 75.000 Unterschriften deshalb per
Post an den Discounter. Die Botschaft: Hey Lidl, wir bleiben dran!
Neugierig? Jetzt das Aktions-Video ansehen.
Herzliche Grüße
Christin Becker Kampagnenkoordinatorin „Make Fruit Fair!“