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Donnerstag, 25. Oktober 2018

OXFAM - Aktionsplan gegen sexualisierte Gewalt / Fair gehandelte Bananen bei Lidl / Mit den Toten Hosen auf Tour





Oxfams Arbeit in aller Welt – Informationen und Hintergründe

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Unsere Arbeit trägt Früchte: Lidl verkauft nur noch Fairtrade-Bananen





Liebe Leser,

mit unserer Kampagne „Fairness eintüten!“ fordern wir Supermärkte auf, sich für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen: Denn Menschen in Costa Rica, Ecuador und anderen Ländern schuften unter miserablen Bedingungen, um bei uns die Supermarktregale zu füllen. Jetzt hat Lidl angekündigt, künftig nur noch fair gehandelte Bananen zu verkaufen. Ein toller Erfolg! Hier lesen Sie mehr darüber. Und auch Aldi bewegt sich. Wie? Das lesen Sie hier.

Außerdem in diesem Newsletter: Unser Aktionsplan gegen sexualisierte Gewalt, Nothilfe in Indonesien, Aufruf zur Klima-Demo, Erlebnisbericht einer Konzertaktivistin, Fragen und Antworten zu Ebola.

Herzliche Grüße
Ihr Oxfam-Team




Inhalt:
•
Oxfams 10-Punkte-Plan gegen sexualisierte Gewalt
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Zelte und Wassertanks: Indonesien-Nothilfe in vollem Gange
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Demo „Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt“
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Für Oxfam auf Tour mit „Die Toten Hosen“ – ein Erlebnisbericht
•
Ebola – Die wichtigsten Fragen und Antworten
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Nachrichten im Überblick
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Freie Stellen
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Tipps und Trends










Aktuelles





Cahyanti B Ratri bei der Durchführung eines Safeguarding-Trainings in Indonesien
Oxfams 10-Punkte-Plan gegen sexualisierte Gewalt
Auf Vorfälle sexueller Ausbeutung durch Oxfam-Mitarbeiter reagierten wir im Februar unter anderem mit einem umfassenden Aktionsplan. Regelmäßig informieren wir Sie über dessen Fortschritte – zuletzt Ende Juli. Seitdem haben wir weitere Maßnahmen umgesetzt, um sexualisierter Gewalt zu begegnen. Wie diese aussehen, lesen Sie hier – zusammen mit aktuellen Fallzahlen.











Sulvianti, 36, hält ein Hygiene-Set von Oxfam in den Händen
Zelte und Wassertanks: Indonesien-Nothilfe in vollem Gange
Als Ende September schwere Erdbeben und ein gewaltiger Tsunami die indonesische Insel Sulawesi trafen, brach eine Katastrophe über die Menschen herein. Tausende Tote und Schwerverletzte, Hunderttausende verloren ihre Häuser. Oxfam ist vor Ort und hilft. Hier zeigen wir Ihnen, wie unsere Hilfe in Sulawesi bei den Menschen ankommt.











Kohle stoppen - Klimaschutz jetzt
Demo „Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt“
Die Klimaerhitzung erhöht weltweit extreme Wetterereignisse. Die Folgen: Dürren, Überschwemmungen, Missernten, Hunger und Armut. Höchste Zeit für echten Klimaschutz und den Kohle-Ausstieg. Demonstrieren Sie mit uns am 1.12. in Berlin – oder gleichzeitig in Köln. Für mehr Informationen zum Oxfam-Treffpunkt schreiben Sie uns hier eine E-Mail.











Das perfekte Dankeschön für den ehrenamtlichen Einsatz: ein Konzert mit toller Stimmung!
Für Oxfam auf Tour mit „Die Toten Hosen“ – ein Erlebnisbericht
Zuerst wunderte sich Miriam, Oxfam beim Konzert der Toten Hosen zu entdecken. Dann ging sie selbst als Konzertaktivistin mit auf Tour, um für Oxfams Kampagne zu trommeln – und so ihrem Traum von einer gerechten Welt ein Stück näher zu kommen. Glücksgefühle inklusive. Wie es dazu kam und warum das für sie „ein riesengroßes Geschenk“ ist, lesen Sie hier.
 











Eine Frau spricht in ein Megafon
Ebola – Die wichtigsten Fragen und Antworten
1976 wurde die gefährliche Viruserkrankung Ebola erstmals entdeckt – am Fluss Ebola in der Demokratischen Republik Kongo. 2018 hat das Virus Teile der DR Kongo erneut heimgesucht und Menschen getötet. Oxfam ist vor Ort und hilft. Erfahren Sie hier mehr über die Krankheit – und warum der aktuelle Ausbruch besonders besorgniserregend ist.





Samstag, 5. August 2017

Rückrufaktion bei Lidl - Schnullerketten nicht sicher

Thema: Brüsseler Wahnsinn

Rückrufaktion bei Lidl

Lidl ruft verkaufte Schnullerbänder zurück. Weil sie für Babys und Kleinkinder gefährlich sein könnten, sind bei Lidl verkaufte Schnullerbänder zurückgerufen worden.
Die „Schnullerbänder im Doppelback“ der Marke „Lupilu“ und der Artikel-Nr. 281251 sind betroffen, und zwar die, die seit dem 16. Februar verkauft wurden. Das teilte das Unternehmen Roman Habermann Bijoux-Modische Accessoires mit Sitz in München am Donnerstag mit.
Bei ihnen könnten sich verschluckbare Kleinteile lösen und zudem könne es durch die Länge der Schnullerbänder passieren, dass sich Babys und Kleinkinder damit strangulieren.
Kunden können den Artikel den Angaben zufolge zurückgeben und den Kaufpreis zurückbekommen.

Wer jetzt meint: "dass kann doch wohl nicht wahr sein", hat Recht.
Schließlich gibt es die "DIN EN 12586". Kennt die Jemand?
Es handelt sich um die Schnullerkettenverordnung.
52 eng bedruckte Seiten, acht Kapitel, jeweils bis zu 40 Unterpunkte: So umfangreich ist die Vorschrift, mit der Brüssel die Sicherheit eines kleinen Spielzeugs sicherstellen will. Doch selbst die EU-Bürokraten räumen ein, dass Unfälle, die durch Schnuller verursacht werden, "so gut wie nicht bekannt sind".

Das Hambueger Abendblatt schrieb dazu:
Bunte Holzperlen auf einer reißfesten Baumwollschnur. An einem Ende ein Clip, am anderen eine kleine Schlaufe. Eine Schnullerkette, wie sie allein in Hamburg täglich dutzendfach verkauft wird. Gemacht für Babys, genormt von Bürokraten. Höchstens 22 Zentimeter ist eine solche Kette lang. 22 Zentimeter, mit denen sich 30 Experten der Europäischen Union seit mehr als zehn Jahren immer wieder beschäftigen. Das aktuelle Ergebnis: 52 eng bedruckte Seiten, acht Kapitel, jeweils bis zu 40 Unterpunkte. "DIN EN 12586" heißt das Werk offiziell. "Schnullerkettenverordnung" nennen Gerhard Gollnest (52) und Fritz-Rüdiger Kiesel (54) mit leicht verächtlichem Unterton den Papierstoß, der sich vor ihnen auf dem Schreibtisch türmt.

Dienstag, 6. Juni 2017

OXFAM - Lidls vergiftetes Versprechen


Neueste Recherchen zeigen: Katastrophale Zustände auf Plantagen.
Jetzt offenen Brief unterzeichnen!

Liebe Oxfam-Freundin, lieber Oxfam-Freund,

Lidl verspricht nachhaltige Produkte. Doch der Alltag von Arbeiter/innen auf Lidls Zuliefer-Plantagen sieht anders aus: giftige Pestizide, unfaire Löhne, Unterdrückung der Gewerkschaftsfreiheit. Seit einem Jahr appellieren wir an Lidl, dagegen einzuschreiten. Doch Lidl rührt sich nicht. Das zeigen jüngste Recherchen der ecuadorianische Gewerkschaft ASTAC: die Bedingungen für die Arbeiter/innen sind unverändert skandalös. Ein vergiftetes Versprechen also, das Lidl da gibt. In einem offenen Brief appelliert ASTAC nun direkt an Lidl. Unterstützen Sie ASTAC und unterzeichnen Sie den Brief!
 

Jetzt unterschreiben!

Bereits vor einem Jahr hat unsere Studie „Süße Früchte, bittere Wahrheit“ erschreckende Arbeitsbedingungen auf ecuadorianischen Bananen-Plantagen zutage gefördert: Die Arbeiter/innen sind giftigen Pestiziden ausgesetzt, erhalten teilweise weder Mindestlohn noch Sozialversicherung und werden bedroht und bedrängt, wenn sie sich in Gewerkschaften organisieren.

Seit einem Jahr appellieren wir an Lidl, sich bei seinen Zulieferern für Menschenrechte einzusetzen. Doch Lidl bewegt sich nicht, sondern tut die Missstände auf den Plantagen ab. Das zeigt auch die neue Recherche unseres Partners in Ecuador, der Gewerkschaft ASTAC: Auf allen fünf von ihr untersuchten Plantagen berichten die Arbeiter/innen von den gleichen schlimmen Zuständen wie vor einem Jahr.

Das darf so nicht weitergehen! In einem offenen Brief fordert ASTAC jetzt von Lidl, Menschenrechte endlich ernst zu nehmen. Unterstützen Sie ASTAC und unterzeichnen Sie den Brief! So verleihen wir den Forderungen von ASTAC noch mehr Nachdruck. Lidls Nachhaltigkeits-Versprechen darf nicht vergiftet bleiben.


Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


Herzliche Grüße

Christin Becker
Kampagnenkoordinatorin „Make Fruit Fair!“

Unterstützen Sie uns im Kampf für faire Arbeitsbedingungen! Jetzt spenden