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Dienstag, 30. Oktober 2018

NATO-Großmanöver an der russischen Grenze

Thema: Natomanöver

Was steckt hinter dem NATO-Großmanöver an der russischen Grenze?


Der Fehlende Part
Am 26.10.2018 veröffentlicht

Unnötige Provokation oder notwendige Abschreckung? Was steckt hinter dem NATO-Großmanöver an der russischen Grenze?

Der Nordatlantikpakt ist nicht nur ein Verteidigungsbündnis, sondern auch eine militärisch-politische Organisation von 29 europäischen und nordamerikanischen Mitgliedsstaaten mit den hohen Zielen, für eigene Sicherheit und weltweite Stabilität zu sorgen. Doch spätestens seit dem Kosovo-Krieg und der voranschreitenden Osterweiterung werden Stimmen laut, die behaupten, das Bündnis agiere zunehmend aggressiver und sei nicht mehr als reines "Verteidigungsbündnis" zu verstehen.

Doch die Zeichen stehen auf Sturm: Diese Woche führt die NATO das Großmanöver "Trident Juncture" in Norwegen durch. Zweck der Militärübung ist es, einen "hochintensiven Konflikt mit einer vergleichbaren Bedrohung an der Nordostflanke des Bündnisses" zu proben. Alles Routine oder doch Provokation? Womöglich handelt es sich um eine tatsächliche Vorbereitung auf eine Konfrontation mit einer "gleichstarken Bedrohung" an der Nordostflanke?

Rolf Bergmeier, ehemaliger Oberst im Generalstab und unter anderem auch stellvertretender Abteilungsleiter "Planung und Organisation" in der NATO, erläutert, dass solche Manöver zwar unverzichtbar seien, ihre spezifische Umsetzung aber Potenzial für unnötige Provokation in sich berge.

Eine Osterweiterung des Nordatlantikpaktes war zur Zeit der Deutschen Einheit eigentlich gar nicht vorgesehen, so die neueste historische Beweislage. Zu einem Vertrag, der das damals hätte rechtlich festhalten können, kam es nicht mehr. Das NATO-Bündnis rüstet seitdem also weiter auf. In Deutschland wird sichtbar Militärgerät Richtung Osten gerollt. Die Hoffnung, dass unsere Köpfe gesund auf den Schultern bleiben, stirbt zuletzt.

Quellen:
Beitrag zu Reaktionen Russlands:
Quelle 1: Pickwick UK
Quelle 2: Doomstay Blogger
Quelle 3: Boston Daily Globe
Quelle 4: Michigan Radio
Quelle 5: War of the Worlds Broadcast
Quelle 6: Youtube // BeardMaurice
Quelle 7: Youtube // Astrobum
Quelle 8: Youtube / CNN
Quelle 7: Youtube Astrobum
Quelle 8: Youtube // Fox News
Quelle 9: Youtube // MSNBC
Quelle 10: Youtube // CNN
Quelle 11: Youtube // Whilte House
Quelle 12: Youtube // TVNYheterna
Quelle 13: Youtube // Airborn

Beitrag zu NATO-Ost-Erweiterung
Quelle 1: YouTube // galaxies352
Quelle 2: YouTube // Global Entertainment
Quelle 3: YouTube // Свобода Слова
Quelle 4: Das Erste, WELTSPIEGEL vom 9. März 2014
Quelle 5: YouTube // Президентский центр Бориса Ельцина
Quelle 6: YouTube // Wini500
Quelle 7: YouTube // clintonlibrary42
Quelle 8: YouTube // Petra Podařilová
Quelle 9: YouTube // vaataja
Quelle 10: YouTube // NATO News
Quelle 11: NDR, mit MDR, RBB und Servus TV (2012)

Kategorie Nachrichten & Politik

Sonntag, 4. Dezember 2016

Gibt es einen geheimen Wettbewerb: Wer hat die abstruseste Geschichte um Putins Pläne?

Thema: Science Fiction

Das Ende des Westens naht:
Putin mobilisiert russische Killer-Kraken-Horden

Eine britische Zeitung hat Putins neuesten Plan, die Welt zu beherrschen, veröffentlicht. RT Deutsch hat sich entschlossen, mit offenen Karten zu spielen und offenbart daher den abscheulichen Plan in voller Länge.

Grüne Männchen, FSB-Agenten, kremlgelenkte Medien: Die Liste der Machtinstrumente, die der russische Präsident Wladimir Putin laut westlichen Medien angeblich einsetzt, ist ziemlich lang und bisweilen recht skurril. Die englische Boulevardzeitung „Daily Express“ setzte jedoch mit ihrem Artikel über Putins neueste Superwaffe einen Weltrekord in Sachen antirussischer Hysterie.

Ein gewisser Doktor Anton Padalka habe an einer russischen Expedition zu einem unterirdischen See in der Arktis teilgenommen. Die Wissenschaftler hätten dort ein schreckliches Seemonster namens „Organismus 46-B“ entdeckt.

Schon am ersten Tag sei die Expedition auf einen Riesentintenfisch mit 14 Armen gestoßen. Die Kreatur zerstörte durch seine mysteriösen Superkräfte das Radio des Teams, zitiert Joey Millar, der Autor des Artikels, den russischen Wissenschaftler. Seine Opfer könne der Killerkrake durch ein Gift von fast 50 Meter Entfernung aus paralysieren.

Zudem verfüge das Monstrum auch über die Fähigkeit, seine Gestalt zu verändern um sich zu verstecken. Der Riesentintenfisch habe sich in die Gestalt eines Tauchers transformiert, um die Forscher in einen Hinterhalt zu locken. Die Tentakel des Leviathans können auch Stunden, nachdem sie vom Körper abgehackt wurden, Menschen angreifen und erwürgen.

Der Killerkrake habe zudem zwei russische Wissenschaftler getötet.

Trotz dieser schier unüberwindbaren Hürden sei es den Forscher nach fünf Tagen jedoch gelungen, das Ungeheuer zu fangen. Russische Beamte hätten das Tier aber sichergestellt und den Vorfall verschwiegen. Nachdem Dr. Padalka herausgefunden habe, dass Putin das Seemonster als Waffe einsetzten möchte, sei er aus Russland geflohen.
    „Einige Tintenfische legen 200.000 Eier. Stellen Sie sich vor, sie würden in Seen in Nordamerika ausgestreut“, zitiert der Daily Express.
Überhaupt scheint sich diese britische Zeitung auf etwas eigenartige Geschichten zu spezialisieren. Sie veröffentlichte etwa auch Artikel über Behauptungen, dass Hitler mit seinem brasilianischen Liebhaber zusammenlebte und 95 Jahre alt wurde und, dass Elvis Presley – ja, Sie haben es erraten – noch lebt.

Die Geschichte mit dem Killerkraken liest sich natürlich wie eine schlechte Science-Fiction-Story. Das ist sie auch, denn sie wurde ursprünglich im Jahr 2012 auf einem Science-Fiction-Blog veröffentlicht. Der Daily-Express-Artikel ist also nicht einmal originell, sondern ein Plagiat. Einen Doktor Anton Padalka gibt es also mit nahezu hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit nicht. Vor russischen Killerkraken müssen Sie sich folglich auch nicht fürchten.

Anscheinend scheint der Druck auf westliche Massenmedien, antirussische Hetzstorys zu veröffentlichen, inzwischen so groß zu sein, dass sie nicht mehr mit eigenen Beiträgen nachkommen und daher auf diverse Funde im Internet zurückgreifen müssen. Es ist daher gar nicht verwunderlich, dass das Vertrauen der Bevölkerung in die westlichen Massenmedien angesichts derart schlechter journalistischer Praktiken ständig sinkt.

Quelle: RT-Deutsch

 Noch so ein Schenkelklopfer

Putins "Witz" war todernst –
und entlarvt die Halbbildung unserer "intellektuellen Eliten"

"Russlands Grenze endet nirgendwo" – Diese Aussage Präsident Putins gegenüber einem naturwissenschaftsbegeisterten Kind lässt Qualitätsjournalisten und Diplomaten in der westlichen Welt hyperventilieren. Und offenbart dabei kollektive Ahnungsarmut.
von Rainer Rupp
Im Zusammenhang mit einer Preisverleihung der "Russischen Geografischen Gesellschaft" am letzten Wochenende, bei der naturwissenschaftlich interessierte Kinder vor TV-Kameras und Hunderten von Zuschauern für ihr Wissen ausgezeichnet wurden, war auch Präsident Putin als Stargast auf der Bühne. Als der neunjährige Miroslav Oskirko auf Podium kam, gab er als sein Spezialgebiet "Grenzen, Nachbarländer und Hauptstädte" an. Putin fragte den kleinen Kandidaten: "Wo endet die Grenze Russlands?" Die Antwort des Buben lautete: "In der Beringstraße an der Grenze zu den USA". Zur Überraschung der meisten Zuschauer antwortete Putin:
    "Russlands Grenze endet nirgendwo."
Als daraufhin jedoch ein Teil des Publikums anfing zu lachen, konnte Putin seine Überraschung darüber nicht ganz verbergen, dass viele Leute die wirkliche Bedeutung seiner Worte nicht sofort verstanden hatten. Weil er aber ganz offensichtlich das Publikum nicht vor laufenden Kameras in Mathematik belehren wollte, fügte er stattdessen schnell hinzu: "Das war ein Witz."

Aber es war kein Witz. Es war todernste Naturwissenschaft. Der allerdings die Generation PISA überfordert haben dürfte. Zahlreiche westliche, so genannte "Kremlexperten", anti-russische Putin-Hasser und sonstige Hüter der Wertegemeinschaft™ haben die Sache mit dem "ominösen Witz" gierig aufgegriffen. Sie behaupten nun, Putin habe für einen kurzen Augenblick seine Maske fallen gelassen und werfen ihm vor, er erkenne für Russland keine Grenzen an. Das sei der klare Beweis für Putins Lust auf unbegrenzte, russische Expansion. Einige kamen gar mit der Behauptung an, Putin habe damit den Dritten Weltkrieg zur Schaffung des neuen russischen Reichs angekündigt.

Bisher haben sich deutsche Medien erstaunlicherweise noch zurückgehalten. Vielleicht, weil man hierzulande doch noch etwas mehr von Mathematik und Naturwissenschaften mitbekommt als im angelsächsischen Sprachraum, wo man mehr Wert auf die Ausbildung von Finanzjongleuren und Winkeladvokaten für die Finanzindustrie legt. Möglicherweise lässt sich ja so erklären, dass sich - selbst nachdem ausreichend Zeit geblieben wäre, um den tieferen Sinn hinter der Aussage zu verstehen - ausgerechnet anglo-amerikanische Medien, sich damit hervortun, den "Witz" für eine neue Runde in der NATO-Disziplin "Haut den Putin" zu instrumentalisieren. Wie das Onlineportal Moon of Alabama darlegte, stürzten sich vor allem BBC, Newsweek, Daily Mail und Express gierig auf die vermeintliche Skandalisierungsvorlage.

Das offensichtlich auf Fake-News spezialisierte US Nachrichtenmagazin Newsweek schrieb, es habe vergeblich versucht, einen Kreml-Sprecher zu erreichen, um zu erklären, "ob sich der Witz auf die militärischen Bemühungen Russlands bezog, die Grenzen von Moldawien, Georgien und vor allem der Ukraine neu zu ziehen, oder ob der Präsident damit eine andere, figurative Bedeutung im Sinn hatte".

Weiter berichtete das Magazin:
    Der ukrainische Botschafter in Finnland, dessen Land aus erster Hand Russlands Bereitschaft, seine Grenzen zu ändern, erlebt hat, hat eine Twitter-Nachricht geschickt mit einem Foto von einer verfallenen Holzhütte mit dem ironischen Titel "Russlands Grenzen enden nirgendwo".
Allerdings musste auch das deutsche Magazin "Focus" in die gleiche Kerbe schlagen. In einem Nachrichtenhäppchen über ein Positionspapier, das von einem "aggressiven, postsowjetischen Revisionismus" des Kremls schwadroniert und das Berichten zufolge am Dienstag von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion verabschiedet werden soll, hat das Magazin als "Beweis" auch auf Putins angeblich "grenzenloses" Russland verwiesen.

Dabei sind all diese Schreiberlinge, Redakteure, Schwätzer in den Talkshows und ehrwürdigen Diplomaten, die sich jetzt hysterisch über Putins "Witz" aufregen, entweder böswillige Heuchler oder sie stehen auch mit den Grundlagen der Mathematik auf Kriegsfuß. Besonders die zweidimensionale Geometrie von Euklid muss ihnen dabei spanisch bzw. griechisch vorkommen. Grundsätzlich lautet die Definition einer Grenze:
    Ein Band oder eine Linie um oder entlang der Kante von etwas.
Ein Land, und zwar jedes Land, wird von einem Rand oder einer Linie rund um sein Territorium begrenzt. Diese Linie, die z.B. ein Kreis, ein Oval oder vielförmig sein kann, ist auch als "Grenze" bekannt. Aber ist diese Umfangslinie begrenzt? Wo beginnt die Umfangslinie eines Kreises und wo endet sie? Eine Umfangslinie hat per Definition keinen Anfang und kein Ende! Das ist aber genau das, was Putin gesagt hat: Russlands Grenze - also die Umfangslinie - endet nirgendwo. Ebenso wenig wie die von Simbabwe, der Insel Fehmarn oder Amerikanisch-Samoa.

Dies alles gehört zum Grundwissen der Mathematik, und freundlicherweise wollte Putin im Rahmen dieses wissenschaftlichen Schulwettbewerbs, der vom öffentlichen Fernsehen übertragen wurde, den kleinen Wunderkindern einen Denkanstoß geben. Für das am Freitagabend bereits müde Publikum war das offensichtlich zu viel, sonst hätten nicht so viele gelacht. Das aber ist keine Entschuldigung für professionelle Schreiber. Diese machen nämlich nur ihren Job, sobald sie etwas zu Papier bringen.

Man kann davon ausgehen, dass beim naturwissenschaftlich interessierten, kleinen Miroslav Oskirko im Laufe der Zeit der Groschen fällt und er versteht, auf welches Grundwissen der Mathematik sich Putin mit seiner Berichtigung bezogen hat. Von den westlichen "News"-Journalisten aber wäre das zu viel erwartet.

In der Tat: In Anbetracht des immer wieder zur Schau gestellten, niedrigen Niveau des naturwissenschaftlichen Grundwissens vieler anglo-amerikanischer Politiker und News-Schreiberlinge - eine Entwicklung, die sich zunehmend auch in Deutschland manifestiert – kann man darauf wetten, dass diese Leute selbst aus einer wissenschaftlich korrekten Beschreibung eines Fliegenschisses durch Präsident Putin einen Abgrund "imperialen Absicht" herauslesen würden. Was derzeit abgeht, ist keine neue Unterkategorie von "Fake News". Hier treffen einfach Dummheit und Halbwissen auf moralisierendes Sendungsbewusstsein.

Quelle: RT-Deutsch
Danke Klaus für die Links

Freitag, 13. Mai 2016

Schockierende Augenzeugenberichte von der türkisch / syrischen Grenze

Thema: Türkische Grenze

Soldaten schiessen angeblich auf Kinder

Die Türkei geht offenbar mit Gewalt gegen Asylsuchende aus Syrien vor. Human Rights Watch hat jetzt schockierende Augenzeugenberichte zusammengetragen.

Die Organisation Human Rights Watch beklagt in ihrem neuen Bericht vom Dienstag die ausufernde Gewalt türkischer Grenzwachen gegen Flüchtlinge.

Die Vorwürfe wiegen schwer: Auf Asylsuchende – Männer, Frauen und Kinder gleichermassen – werde geschossen und sie seien bei ihrem Versuch, in die Türkei zu gelangen, oft brutalen Misshandlungen durch die Grenzer ausgesetzt. Allein im März und April seien bei Einsätzen der türkischen Sicherheitskräfte 14 Menschen schwer verletzt und fünf Menschen getötet worden.

«Sie hatten ihm in den Kopf geschossen»

Da ist das erschütternde Schicksal von zwei Jugendlichen, fast noch Kinder, einer 13, der andere 15 Jahre alt. Die beiden Cousins sind auf der Flucht vor dem brutalen Bürgerkrieg in ihrer Heimat Syrien. Ihr Ziel: Die vermeintlich sichere Türkei. Doch ausgerechnet vor den Toren ihres Hoffnungslandes setzen wohl dessen Grenzwächter ihrer Flucht ein abruptes Ende: «Auf einmal eröffneten sie das Feuer auf uns. Mein Cousin fiel hin. Sie hatten ihm in den Kopf geschossen. Ich stand direkt neben ihm», erinnert sich der überlebende Junge an die Ereignisse der Nacht vom 14. auf den 15. April.

Im Bericht von Human Rights Watch (HRO) beschreiben zahlreiche weitere Zeugen und Überlebende die schweren Menschenrechtsverletzungen an der Grenze. So berichtet ein Mann aus Aleppo über jenen Nachmittag des 17. April, an dem er sowohl seine Schwester als auch seinen Cousin verlor.

«Ich wusste sofort, dass sie tot waren»

Mithilfe eines Schmugglers wollte die Gruppe des Mannes in der Nähe von Khurbat al-Juz einen Grenzübertritt wagen, nachdem ihr Zuhause Ziel von Bombenangriffen der syrischen Armee geworden war:

«Wir hörten das Feuer automatischer Waffen und die Kugeln landeten überall um uns herum. Die Frauen und Kinder fingen an zu schreien, aber trotzdem wurde weiter geschossen. Wir warfen uns auf den Boden, versuchten, die Kinder zu schützen. Ich lag nahe an meiner Schwester und meinem Cousin. Doch während wir lagen, wurden sie von den Kugeln getroffen. Sie hörten auf zu schreien und zu rufen. Ich wusste sofort, dass sie tot waren.»

Menschenrechtsorganisation fordert Öffnung der Grenze

Doch die türkischen Sicherheitskräfte richten auch in diesem Fall ihre Waffen nicht nur rücksichtslos gegen Erwachsene, sondern offenbar auch gegen Kinder. Sie hätten, so der Überlebende aus Aleppo weiter, auch einem neunjährigen Mädchen und einem fünfjährigen Jungen in die Beine geschossen und sie dadurch schwer verletzt. Mehrere weitere Zeugen bestätigen seine Schilderungen.

Der zuständige Human-Rights-Watch-Mitarbeiter Gerry Simpson bezeichnet das rücksichtslose Vorgehen der Grenzwachen gegen «traumatisierte Männer, Frauen und Kinder» als «erschreckend». Er fordert die Regierung in Ankara auf, die Gewalt zu stoppen und umgehend eine Untersuchung der Vorfälle einzuleiten. Darüber hinaus müsse die Grenze zu Syrien wieder geöffnet werden, um den Menschen eine Flucht vor dem Bürgerkrieg zu ermöglichen.

Die Türkei bestreitet die Vorwürfe

Die Türkei weist die von Human Rights Watch und anderen Menschenrechtsorganisationen bereits mehrfach vorgebrachten Vorwürfe zurück. So liess der türkische Aussenminister in einer Pressemitteilung bereits Anfang April verlauten, bei den Anschuldigungen handle es sich um blosse Behauptungen, «die die Realität unter keinen Umständen widerspiegeln». Die Türkei, heisst es im Communiqué weiter, pflege im Hinblick auf die syrischen Flüchtlinge «eine Politik der offenen Tür».

Die Türkei beherbergt rund 2,7 Millionen Menschen, die vor dem syrischen Bürgerkrieg geflohen sind. Die Grenze zu Syrien ist seit vergangenem August geschlossen und teilweise durch eine Mauer gesichert. Derzeit werden nur noch wenige Flüchtlinge in die Türkei gelassen. (jros/sda)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Sonntag, 20. März 2016

Schusswaffengebrauch an der Grenze? - Was steht im Gesetz?

Thema: Grenzsicherung

AfD-Chefin Petry:
Notfalls Waffen an Grenze einsetzen
Oppermann vergleicht AfD-Forderung mit DDR-Schießbefehl

"Zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt": Die Forderung von AfD-Chefin Frauke Petry nach Schusswaffengebrauch an der Grenze hat starke Empörung provoziert. Politiker sehen Parallelen zur DDR.

Quelle: Süddeutsche.de

Schusswaffengebrauch an der Grenze?

Von Falk Steiner
Dass man in Deutschland im Jahr 2016 so etwas überhaupt diskutiert, ist als solches bereits erstaunlich. Und doch: die Einschätzung der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry zum Schusswaffengebrauch an der Grenze lohnt eine genauere Betrachtung.

Lesen Sie bitte hier weiter: Deutschlandfunk.de -
Berlin:Brüssel Politik in Deutschland und Europa


Mittwoch, 27. Januar 2016

Merkels Flüchtlingspolitik grandios gescheitert?

Thema: Flüchtlinge

Keine Quoten
Frankreich lehnt Merkels Flüchtlings-Plan ab

Frankreichs Premier Manuel Valls hat sich gegen Verteilungsquoten von Flüchtlingen in Europa ausgesprochen. Stattdessen müsse man den Flüchtlingen mitteilen, dass „wir nicht alle willkommen heißen“. Angela Merkel ist mit ihrer Flüchtlingspolitik in Europa isoliert.

Quelle und weiterlesen: Deutsche Wirtschafts Nachrichten



Weitere Zäune geplant
Flüchtlinge: Ungarn macht alle Grenzen dicht

Ungarn bereitet den Aufbau weiterer Grenzzäune vor. Laut Premier Viktor Orban werde notfalls auch die Grenze zu Rumänien geschlossen. Grundsätzlich sollen gar keine Flüchtlinge mehr durch das Land kommen.

Quelle und weiterlesen: Deutsche Wirtschafts Nachrichten


Samstag, 8. November 2014

die ukrainische Regierung sieht schon wieder russische Panzerkolonne

Thema: Ukraine
FOCUS-Online:
+++ Ukraine-Krise +++: Kiew: Panzerkolonne dringt von Russland in die Ukraine ein
Aus Kiew hieß es, dutzende Panzer und andere Militärfahrzeuge seien von Russland aus in die Ukraine eingedrungen.

Spiegel-online:
Möglicher russischer Aufmarsch:
Nato meldet Truppenkonzentration an ukrainischer Ostgrenze

Hat Moskau schwer bewaffnete Truppenverbände in die Ukraine verlegt? Das behauptet Kiew - und auch die Nato meldet eine erhöhte Präsenz der russischen Armee an der Grenze beider Länder. Kanzlerin Merkel ist alarmiert.

und in einer weiteres Meldung:
Ukraine-Krise:
Nato erwägt Großmanöver nahe der russischen Grenze

Die Nato denkt über provokante Aktionen gegen Moskau nach: Das westliche Militärbündnis will möglicherweise erstmals große Manöver in Osteuropa abhalten - und damit in den Grenzregionen zu Russland.

ist das denn normal?

dazu RIA Novosti
US-Außenamt:
Keine Bestätigung für Bewegungen russischer Panzertechnik in Ukraine
WASHINGTON/NEW YORK, 07. November (RIA Novosti).
Die USA haben keine Bestätigung für Berichte der ukrainischen Behörden über Bewegungen russischer Panzertechnik auf dem Territorium der Ukraine. Das teilte US-Außenamtssprecherin Jennifer Psaki am Freitag auf einer Pressekonferenz in Washington mit.

„Ich sage nicht, dass wir diese Berichte dementieren. Aber im Moment liegt uns keine Bestätigung für diese Informationen aus unabhängigen Quellen vor“, sagte Psaki.

Zuvor hatte das kanadische Außenamt Besorgnis über Meldungen geäußert, wonach russische Truppen zur ukrainischen Grenze verlegt würden. Am Freitag hatte Kiew mitgeteilt, dass sich eine Kolonne russischer Panzertechnik auf dem Territorium der Ukraine befindet.

Auch die Vereinten Nationen konnten die Verlegung russischer Truppen in die Ukraine nicht bestätigen. „Wir können dahin gehende Informationen nicht überprüfen“, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric am Freitag in New York.

Moskau hatte mehrmals erklärt, Russland sei keine Konfliktseite in der Ukraine und habe mit der Entwicklung im Südosten des Nachbarlandes nichts zu tun. Dort gebe es weder russische Geheimdienste noch Truppen, hieß es in Moskau.

Samstag, 16. August 2014

Ukraine: Russen wollen uns mit Übergriffen provozieren

Thema: Ukraine
Kontrolle des russischen Konvois beginnt
Ukraine: Russen wollen uns mit Übergriffen provozieren

Die Ukraine sieht in dem Vordringen von russischen Militärs nichts Außergewöhnliches. Tatsächlich hat Putin mit dem nächtlichen Übergriff die Ukraine militärisch bloßgestellt. Kiew ist offenkundig nicht in der Lage, seine eigenen Grenzen zu überwachen. Bei der Kontrolle des offiziellen Hilfskonvois hat das Rote Kreuz bisher nichts Verdächtiges gefunden.

Die russischen Streitkräfte ließen am Freitag Dutzende Schützenpanzer an der Grenze in der Nähe des Hilfskonvois auffahren. Nach britischen Presseberichten überquerten in der Nacht zum Freitag 23 russische Schützenpanzer die Grenze, begleitet unter anderem von Tankwagen. Sie hätten dafür eine Lücke im Grenzzaun genutzt, berichtete ein Reporter des Guardian (mehr dazu hier).

Ein Sprecher der ukrainischen Streitkräfte sagte, dies passiere praktisch jede Nacht, um die Ukraine zu provozieren. “Die vergangene Nacht war da keine Ausnahme”, sagte der Sprecher. “Einige gepanzerte Fahrzeuge sind rübergekommen.”

Die Ukraine ist offenkundig nicht in der Lage, die Grenze zu Russland wirksam zu überwachen. Andriy Lysenko, Sprecher des ukrainischen nationalen Sicherheitsrats, sagte in Kiew, dass auch am Freitag ein russischer Trupp mit Militärmaterial nach Lugansk vorgedrungen sei. Man habe das Eindringen zwar nicht stoppen können, werde aber nun verhindern, dass das Kriegsgerät bei den Rebellen zur Verteilung gelangt. Um nicht den Eindruck von Schwäche aufkommen zu lassen, teilte Kiew am Freitag mit, die Militärfahrzeuge, die am Donnerstagabend in die Ukraine eingedrungen seien, seien von der ukrainischen Artillerie zerstört worden.

Rasmussen sagte in Kopenhagen, in der Nacht habe es einen “russischen Übergriff” auf das Gebiet der Ukraine gegeben. Das bestätige, dass es einen kontinuierlichen Fluss von Waffen und Kämpfern aus Russland in die Ost-Ukraine gebe. “Das ist eine klare Demonstration fortgesetzter russischer Beteiligung an der Destabilisierung der Ost-Ukraine”, sagte er vor Journalisten.

In der Ost-Ukraine waren die prorussischen Separatisten nach monatelangen Kämpfen immer stärker in die Defensive geraten. Die ukrainische Armee hatte am Montag erklärt, sie stehe vor dem Beginn der letzten Phase der Einnahme von Donezk. Die Industrie- Metropole und die Stadt Luhansk sind Hochburgen der Rebellen. Dort werden Wasser und Nahrungsmittel knapp. Der russische Hilfskonvoi enthält nach russischen Angaben 2000 Tonnen Wasser, Babynahrung und andere Hilfsgüter.

Finnlands Präsident Niinisto war am Freitag der erste europäische Staatschef, den Putin seit der Eskalation der Ukraine-Krise empfing. Putin sagte nach dem Treffen in Sotschi, er und Niinisto wollten alles in ihrer Macht stehende tun, um den Konflikt in der Ost-Ukraine zu beenden und einen Dialaog zwischen der Regierung in Kiew und den Rebellen herzustellen.

Das Tauziehen um einen russischen Hilfskonvoi für die von prorussischen Separatisten gehaltenen Gebiete in der Ost-Ukraine hält an. Ukrainische Grenzschützer begannen am Freitagmorgen auf russischem Gebiet mit der Untersuchung der etwa 280 Lastwagen. Ein Medienbericht über das Vordringen russischer Schützenpanzer in die Ukraine schürte den Argwohn der Regierung in Kiew, Russland könnte eine Invasion unter dem Deckmantel des Hilfstransports planen. Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sprach von einem “russischen Übergriff” auf das Territorium der Ukraine. Statt zu einer Entspannung der Lage beizutragen, heize die Regierung in Moskau den Konflikt weiter an. Der russische Präsident Wladimir Putin indes sagte nach einem Treffen mit dem finnischen Präsidenten Sauli Niinisto, er wolle alles zur Beendigung der Ukraine-Krise tun.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) erklärte am Freitagnachmittag, der Hilfskonvoi werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Lastwagen sollen unter der Obhut des IKRK in die zwischen Rebellen und Regierungstruppen umkämpften Gebieten fahren. Dort sollen Mitarbeiter der Organisation die Hilfsgüter verteilen. Vorher benötige das IKRK aber noch Sicherheitsgarantien aller Konfliktparteien. Russland und die Ukraine müssten zudem versichern, dass es allein um humanitäre Hilfe gehen. Die ukrainische Grenzbehörde ließ offen, wann die Inspektion der Lkw beendet sein und der Konvoi die Grenze überqueren könnte.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

noch einer sagt:
Seltsame Positionen
Da behaupten englische Journalisten, russisches Militär hätte die ukrainische Grenze überschritten, ohne einen Beweis zu liefern. Aber diese Behauptung bestimmt die Schlagzeilen der Westpresse. Während aber umgekehrt in der Westpresse kein Wort zu lesen ist, dass die Ukraine mit Gewalt von US/EU unterstützten rechtsradikalen Putschisten eingenommen wurde.

Pia sagt:
Schon eine sehr interessante Meldung aus Moskau.
15.08.2014, 20:08 Uhr
Moskau bestreitet Grenzüberquerung eines Militärkonvois
Das russische Verteidigungsministerium hat Angaben zurückgewiesen, wonach ein Militärkonvoi aus Russland die Grenze zur Ukraine überquert hat. “Es gibt keinen russischen Militärkonvoi, der angeblich die russisch-ukrainische Grenze überquert hat”, sagte der Ministeriumsvertreter Igor Konaschenkow laut Berichten russischer Nachrichtenagenturen. Die ukrainische Armee “zerstört Gespenster”, fügte er hinzu.
weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/nachrichten/ausland/ukraine-krise/02bfu8i-russischer-militaerkonvoi-angeblich-ukraine#.A1000146

Bürger 0816 sagt:
Jetzt lese ich, dass Rassmussen natürlich auch genau weiß, dass da ein Konvoi war, damit wird die Sache natürlich erst recht wahr. Die Kiewer Übergangsregierung erzählt auch gleich, dass sie den Konvoi mit ihrer Artillerie vernichtet hat. So muß sich auch keiner fragen wo den der Konvoi abgeblieben ist. Natürlich ist es für die Ukrainische Armee ein Kinderspiel, 23 fahrende Fahrzeuge komplett zu zerstören. Sie treffen zwar nicht mal die Unterschlupfe von Separatisten und statt dessen regelmäßig Krankenhäuser, Kinderheime Altenheime usw. aber bei beweglichen militärischen Zielen sind sie natürlich besser. War ja auch Nacht. Ich habe Schwierigkeiten zu verstehen, wie man glaubt, dass Menschen das noch ernst nehmen können.

Roberto sagt:
Und das sagen die Russen zu diesem Thema!
Aus dem österreichischen Kurier!
Russland bestritt auch am Abend noch angebliche Gefechte seiner Einheiten in der Ukraine. “Eine russische Militärkolonne, die die Grenze überquert haben soll, existiert nicht”, sagte Generalmajor Igor Konaschenkow. “Weder am Tag, noch in der Nacht” sei ein solcher Konvoi auf ausländisches Gebiet gefahren. “Aber es ist immer noch besser, die ukrainische Artillerie schießt auf ein Phantom und nicht auf Flüchtlinge oder die eigenen Soldaten”, sagte Konaschenkow.
Dem kann man nur beipflichten!

Adlerauge sagt:
VERWIRRUNG – ein weiteres politisches Führungsinstrument der Politikdarsteller.
Verwirrung führt zu Verunsicherung. Verunsicherung ist das “Einfallstor”, um Zustimmung zu den absurdesten Aktivitäten zu bekommen.
“Ukraine: Krieg unter EU-Flagge”:
“Die Ereignisse in der Ukraine spitzen sich dramatisch zu. Die Berichterstattung ist eine einzige manipulierte Katastrophe. Nun hat sich Ex-Thyssen Vorstand Prof. Dieter Spethmann (88) in einem offenen Brief an die Bundestagsabgeordneten gewandt. Er beklagt u.a. Zensur und Fehlinformationen durch die Medien und befürchtet einen Weltkrieg.”
http://www.mmnews.de/index.php/politik/19431-ukraine-krieg-unter-eu-flagge
“Ukraine: Krieg unter EU-Flagge”
“Die Ereignisse in der Ukraine spitzen sich dramatisch zu. Die Berichterstattung ist eine einzige manipulierte Katastrophe. Nun hat sich Ex-Thyssen Vorstand Prof. Dieter Spethmann (88) in einem offenen Brief an die Bundestagsabgeordneten gewandt. Er beklagt u.a. Zensur und Fehlinformationen durch die Medien und befürchtet einen Weltkrieg.”

Eliza sagt:
Tatsächlich hat Putin….??? Und wo sind denn all die Beweise für all die “Tatsachen”, die die “Freien Medien” so volksverhetzend großartig breitgetreten haben???
Und keine Bange die MSM sind nicht auf Kiews Popaganda reingefallen, die spielen mit, mit in der ersten Liga. Die haben da schon jahrzehntelange Erfahrung.
http://kulturstudio.wordpress.com/2014/08/09/verdeckte-kriegsfuhrung-ein-blick-hinter-die-kulissen-der-machtpolitik-dr-da
Was mich am meisten erschüttert ist das völlige Desinteresse der westlichen angeblich gut informierten Öffentlichkeit (siehe Montagsdemos).
Man muß es wohl tatsächlich erst selbst erfahren, bevor man aufmerksam wird.
Kleiner Vorgeschmack: http://www.kla.tv/3792

reingelocktundabgezockt sagt:
Es ist mehr als offensichtlich, das Russland mit miesesten Propaganda-Lügenmachwerken in den Krieg gegen Ukraine/USEU gezwungen werden soll. Was war nochmal der aktuelle Auslöser die Hektik? Richtig, die Ankündigung Putins gemeinsam mit China den USD als Weltleitwaehrung abzulösen.

Jürgen Peters sagt:
Ich werde das Gefühl nicht los, dass da einige Leute nur die Börsen mit falschen Meldungen manipulieren wollen, was ihnen ja scheinbar auch gelingt! Dax verliert nach der Meldung, dass die ukrainische Armee angeblich einen Teil eines russischen Militärtransports zerstört habe, innerhalb von ein paar Minuten über 200 Punkte! Fakt ist, es gibt keinen Grenzzaun, sondern nur schwarz/ weiß gestreifte Pfosten als Grenzmarkierung, haben wir letzte Woche über hunderte von Kilometern selbst gesehen!

J.J.Rousseau sagt:
In der Tat! Das mit dem Dax ist nun wirklich interessant. Das zeigt, wie manipuliert wird um eine “Panik” heraufzuschwören und glaubhafft zu machen “es sei Krieg” ABER “keiner geht hin”.

HBS sagt:
Welt-Online meldet die Vernichtung des Konvois
http://www.welt.de/politik/ausland/article131275099/Ukraine-meldet-Angriff-auf-russischen-Armee-Konvoi.html
Zweifel an dieser Meldung bleiben aber bestehen, denn welcher Kriegskonvoi fährt nachts mit voller Beleuchtung über eine Grenze und wird zufällig von britischen Medienvertretern gesehen.
Und prompt wird auch der britischen Premierminister David Cameron von Petro Poroschenko informiert. PS: Bilder von dem zerstörten Armeekonvoi sind bisher noch nicht aufgetaucht.

Argument sagt:
Wenn man die ukrainische Medien verfolgt, stellt man fest, dass die Ukrainische Armee fast jede Nacht einen russischen Konvoi vernichtet.

Jürgen Peters sagt:
Eine Lücke im Grenzzaun? Letzte Woche als wir über 700 km an der russisch / ukrainischen Grenze entlang gefahren sind, gab es noch keinen Grenzzaun. Ich glaube da stehen einige auf Drogen! http://www.topinvestor.info