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Sonntag, 9. August 2020

Rubikon - Das Maß ist voll!

Nach ihrer Schand-Berichterstattung zum 1. August 2020 muss die Mainstreampresse massiven Gegenwind zu spüren bekommen — boykottieren wir sie!

von Roland Rottenfußer

Sie beleidigen freiheitsliebende Menschen als „Covidioten“. Sie nennen Demonstranten, die sich der fortgeschrittenen Gesundheitsdiktatur entgegenstellen, „Nazis“. Sie assistieren einer zunehmend übergriffigen Obrigkeit dabei, mit Angst zu regieren. Sie streichen bei Angaben zur Anzahl der Demonstranten am 1. August in Berlin schon mal eine Null weg und versuchen, eine wachsende Bewegung so in der Öffentlichkeit zum Verschwinden zu bringen. „Unsere“ Mainstream-Medien haben den Bogen zweifellos überspannt. Von einem ohnehin geringen Niveau der Glaubwürdigkeit ausgehend, sind sie nun nochmals einen Riesenschritt abwärts gegangen. Es wird Zeit, dass sie die Konsequenzen ihres historischen, für die Demokratie in diesem Land verheerenden Fehlverhaltens zu spüren bekommen. Boykottieren wir die eingebetteten Massenmedien und Presseorgane! Entziehen wir ihnen unsere Aufmerksamkeit und unser Geld! Ja, auch wenn da mal Sympathie, gar Liebe war — reichen wir endlich die Scheidung ein!


So leicht wird man heutzutage zum „Nazi“. Nicht nur, dass den
Demonstranten vom 1. August in Berlin der Ruf „Nazis raus!“ entgegenschallte — die Süddeutsche Zeitung spürte auch eine überaus bedenkliche „Nazi-Parallele“ auf. Das Motto der Demo lautete ja: „Das Ende der Pandemie — Tag der Freiheit.“ Und siehe da: „Den Titel ‚Tag der Freiheit‘ trägt auch ein Propagandafilm der Nazi-Ikone Leni Riefenstahl über den Parteitag der NSDAP 1935.“

Wumms, das hat gesessen! Nun sind „Tag“ und „Freiheit“ relativ häufige Worte der deutschen Sprache. Man muss nicht unbedingt glühender Nationalsozialist sein, um auf diese Wortkombination von ganz allein zu kommen. 1942 drehte Rolf Hansen mit Heinrich George und Zarah Leander den Nazi-Propagandafilm „Die große Liebe“. Ist große Liebe somit etwas Schlechtes? Sollten wir aufpassen, die Wortkombination nicht mehr zu benutzen? Oder geht es hier um etwas ganz anderes als „Geschichtsbewusstsein“?

„Argumente“ wie jenes aus der Süddeutschen Zeitung zeugen eher vom Triumph des Willens zur Diffamierung — oh, jetzt ist mir schon wieder ein Riefenstahl-Zitat unterlaufen. Die Mainstream-Presse versucht auf Teufel komm raus einen negativen Eindruck von der Großdemo vom 1. August zu erzeugen und ist sich dabei für keine Übertreibung, keine Schikane, ja keine plumpe Lüge zu schade. Es beginnt damit, dass sich Medienberichte viel weniger damit befassten, was die Demonstranten dachten und wollten, als damit, was sie anhatten beziehungsweise nicht anhatten: eine Maske.

Die Zeit titelte in Anlehnung an Berlins Regierenden Bürgermeister: „Das sind Leben, mit denen die spielen.“ Damit war zur Jagd gegen kritische Bürger geblasen, die nicht einsahen, warum sie sich im Akt des Demonstrierens ausgerechnet dem aussagekräftigsten Symbol dessen unterwerfen sollten, wogegen demonstriert wurde.
Eine „Welle“ fast ohne Tote
Die Diffamierungsversuche der Presse setzten sich fort mit dem Hinweis, „ausgerechnet jetzt, da die Infiziertenzahlen wieder steigen“, verhielten sich die Protestierenden derart leichtsinnig. Die Botschaft ist klar: Mitten in die zweite Welle hinein, also zur Unzeit und völlig faktenblind, platzten die Demonstranten mit ihrer Aktion hinein. Schauen Sie sich, um die Fakten wieder gerade zu rücken, diese einfache Grafik an. Sie stammt — keine Angst — aus einer „seriösen Quelle“: Wikipedia. Klicken Sie dabei unbedingt auf „Todesfälle“, dann ist die „Welle“ ein äußerst sanftes Kräuseln der Wasseroberfläche.

Suchbild: finden Sie die zweite Corona-Welle!

Wie immer man die Infiziertenzahlen der letzten Wochen bewertet, es scheint sich zumindest in Deutschland um eine Welle fast ohne Tote zu handeln. Seit Ende Juni liegt die Zahl der Verstorbenen in der Größenordnung zwischen 0 und 10 pro Tag. Die Aussage, es sei um jedes Leben schade, ist im Prinzip richtig, führt jedoch hier politisch nicht weiter. Denn dies gilt für Menschen, die ohne Zusammenhang mit Covid-19 oder gerade wegen der rigiden Corona-Maßnahmen sterben, ebenso. Ich fordere ja nicht, die Berichterstattung über Covid-19 beziehungsweise Sars-CoV-2 komplett einzustellen. Wohl aber wäre eine Berichterstattung zu erwarten, die entsprechend der tatsächlichen Bedrohlichkeit einer Krankheit an- und wieder abschwillt. Zum Vergleich: Etwas über 400 Menschen sterben täglich an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Muss man da ein Irrer sein, rücksichtslos oder Nationalsozialist, um die Frage nach der Verhältnismäßigkeit zu stellen?
Es gibt auch Corona-Coldspots
In meinem Heimatlandkreis Weilheim-Schongau gab es bisher überhaupt nur 368 positiv auf Covid-19 Getestete. Davon sind nur 9 (!) heute noch immer erkrankt. 3 starben, jedoch alle schon zu Beginn der Epidemie. Derzeit kommen in meiner Gegend auf einen erwiesenermaßen Corona-Infizierten, der noch nicht wieder geheilt ist, circa 16.700, die nicht infiziert sind. Von den 9 Infizierten sind wiederum 6 in Quarantäne, laufen also nicht „frei herum“ und können andere nicht gefährden. In meiner Heimatgemeinde Peißenberg, separat betrachtet, gibt es also derzeit zwischen 0 und einer Person, bei der ich mich anstecken könnte.

Die Maskenpflicht gilt jedoch rigoros in allen Geschäften und Einrichtungen mit Personenverkehr. Ich habe nirgendwo erlebt, dass mir ein Händler verschwörerisch zugeraunt hätte, bei ihm müsse ich es mit der Maskenpflicht nicht so genau nehmen. Der Staat hat auf die vermutlich ohnehin wenigen Menschen, die eigenständig denken, mit Drohung und Nötigung massiven Psychoterror ausgeübt. Wer mit gutem Grund keine Angst vor Ansteckung hat, muss wenigstens so tun, als hätte er sie. Wir leben in einer Gesellschaft der Ängstlichen und Angst-Simulanten. Kein Zweifel:
Die Mächtigen und ihre Medien hassen jeden „Leichtsinn“. Lieber ist ihnen eine schwersinnige Bevölkerung, die mit ernstem Gesicht über Gefahren nachgrübelt, die nicht oder nur in geringem Maß existieren — niedergedrückt unter der psychischen Last, die man ihnen auferlegt hat, weil man eine bedrückte Bevölkerung leichter unterdrücken kann.
Frage: Warum wird in der Presse andauernd über sogenannte Hotspots, jedoch nicht über deren Gegenteil berichtet: „Coldspots“ wie den Landkreis Weilheim-Schongau? Warum werden wir, nachdem die Zahlen für Fanatiker, die in die Idee eines Dauernotstands verliebt sind, längst nicht mehr so viel hergeben, mit einem „Worst of“ der schlimmsten Corona-Vorfälle in Angst gehalten? Welche Agenda verfolgen die Medien?
„Corona-Leugner“ — ein billiger Denunziationsversuch
Warum hat sich der Begriff „Corona-Leugner“ für Menschen, die wie wir im Rubikon über den massiven Freiheitsabbau überall in der Welt besorgt sind, auf breiter Front in den Medien durchgesetzt. Was wollen die uns mit dieser Wortwahl unterschieben? Es gab in der Geschichte nur zwei Gelegenheiten, bei denen der Zusatz „Leugner“ massiv gegen eine Gruppe von Menschen ins Feld geführt worden: der „Gottesleugner“ und der „Holocaustleugner“. Die einen galten als verachtenswerte Ketzer, die anderen sind Verbrecher, die juristisch belangt werden können und auf schlimmste Weise die Opfer eines historisch einzigartigen Völkermords beleidigen.

Was haben Menschen, die zum Umgang der Politik mit Corona kritische Fragen stellen, mit diesen Menschen zu tun? Und, abgesehen vom beleidigenden Charakter dieser Bezeichnung: Ich kenne wirklich viele Berichte der alternativen Medienszene zu Corona und habe nicht einmal gesehen, dass jemand die Existenz des Virus leugnete. Allenfalls wird die These von seiner exzeptionellen Gefährlichkeit relativiert — mit guten Gründen.

Warum versuchen die uns so etwas unterzujubeln? Warum lügen Sie? Warum schlägt den Verteidigern der Freiheit ein solcher Hass entgegen? Immerhin gehen mit der Freiheit alle im Bundestag vertretenen Parteien gern hausieren — so aufdringlich, dass sich unsere imperialistische Hemisphäre sogar selbst den Ehrentitel „freie Welt“ verliehen hat. Ein besonders abstoßendes Beispiel für völlig enthemmte Hasstiraden lieferte die SPD Chefin Saskia Esken. Noch während am Samstag die Demonstration lief, schrieb sie auf Twitter, „Tausende Covidioten“ seien marschiert. Und benannte auch Gruppierungen, die sie gesichtet haben will: „Rechtsextreme mit Reichsbürgern, Pegida-Angehörige mit QAnon-Anhängern“.

Wenn man einen Live-Stream der Veranstaltung anschaut, kann man sich da nur an den Kopf langen. Ein kilometerlanger Aufmarsch ganz überwiegend harmloser und freundlicher Menschen. Dabei hatte Rubikon-Autorin Adriana Sprenger, die vor Ort war, ehrlicherweise zugegeben, dass sich Menschen im Pulk befanden, deren Weltanschauung mit der freiheitlichen Einstellung der Veranstalter und der überwältigenden Mehrheit der Teilnehmer nicht vereinbar war. Von 0,5 Prozent sprach Adriana, was natürlich nur eine Schätzung sein kann. Warum schrieb die Presse aber nirgendwo: „In Berlin waren friedliche und freiheitsbewusste Menschen unterwegs. Unter den Demonstranten wurden auch Linke und Umweltbewegte gesichtet?“ Passt die Wahrheit, passt ein Mindestmaß an wohlwollender Betrachtung den Medienverantwortlichen nicht ins Konzept?
Der Kampf der „Liberalen“ gegen die Freiheitskämpfer
Fühlen sich die Journalisten nicht als Teil dieser Gesellschaft, die sich derzeit rapide auf einer abschüssigen Bahn in Richtung Gesundheitsdiktatur befindet? In welcher Welt wollen diese Menschen leben? Welche Welt wollen sie mit ihrem Schreibtalent zu erschaffen helfen — nicht zuletzt auch für ihre eigenen Kinder und Enkel?
Wenn diese Kinder sie später einmal fragen: „Wo warst du damals, Opa oder Oma, als die Diktatur begann? Hast Du gekämpft?“, dann müssten sie kleinlaut antworten: „Ja, ich habe gekämpft — gegen die Kämpfer. Ich habe meinen Einfluss auf die öffentliche Meinung genutzt, um die ohnehin wenigen kritischen Menschen zu diffamieren und den sich regenden Widerstand im Keim zu ersticken.“
Vielleicht glauben viele von denen wirklich, dass sie das Land vor „Nazis“ schützen müssen – zumindest jene, die nicht vor Ort waren, jedoch den Mund sehr weit aufreißen, wenn es darum geht, das, was sie nicht gesehen haben, zu beschreiben. Aber ich möchte nicht in der Haut derer stecken, die eigentlich schon selber nicht mehr an ihre Lügen glauben, weiter mitspielen in diesem perfiden Spiel, auf Befehl ihres Chefredakteurs oder um eine lieb gewonnene Festanstellung nicht zu riskieren. Nicht für viel Geld.

Auch überwiegend gute alternative Medien verhalten sich zu der Demonstration vom 1. August teilweise sehr unbestimmt. Allen voran das Magazin Telepolis, dessen Corona-Berichterstattung ohnehin dem Prinzip eines durchwachsenen Stücks Speck entspricht:
Mal wird ähnlich kritisch argumentiert wie im Rubikon, mal propagieren Autoren das glatte Gegenteil, so dass beide Seiten des Meinungsspektrums — oder keine von ihnen — das Magazin für sich beanspruchen können.
Oder man findet gleich zwei Meinungen in ein und demselben Artikel wie beispielsweise in jenem von Telepolis-Chefredakteur Florian Rötzer vom 3. August. Am 6. August bezieht derselbe dann unmißverständlich Position — und zwar auf eine Art und Weise, die selbst Stammleser im Forum dagegen Sturm laufen lässt, denn für dumm verkaufen lassen wollen sie sich nicht.

Tobias Riegel nimmt die Demonstranten in einem überwiegend freundlichen Artikel auf den NachDenkSeiten zwar in Schutz, distanziert sich dann jedoch umgehend von allem und jedem, was irgend mit Protest zu tun haben könnte, ohne hierfür auch nur einen Grund zu nennen:
„Ich persönlich hätte (die Demo) (...) nicht besucht. Aber...“
Die Zahlenfälscher
Die schlimmste Presselüge zum 1. August dürfte jene gewesen sein, die die Anzahl der Demonstrierenden betraf. Hier nannten die meistens Mainstream-Medien folgende Zahlen: 20.000 oder gar nur 15.000. Aber wie viele waren es wirklich? Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke geht nach einigen Recherchen und Überlegungen mittlerweile nicht mehr von einer Million oder gar 1,3 Millionen Menschen aus. Er nennt eine Zahl zwischen 160.000 und 320.000. Das ist plausibel, sieht man sich die Livestreams und Luftaufnahmen von der Großdemonstration an. Der Rubikon bietet einiges an Material, damit sich alle Nicht-Demo-Teilnehmer darüber selbst ein Bild machen und eigene Schätzungen anstellen können.

Sicher scheint: Die meisten Berichterstatter haben sich in der Größenordnung ganz massiv „geirrt“. Man muss die angegebenen Zahlen mit 10 oder 20 multiplizieren. Kann man von Qualitätsjournalisten heutzutage erwarten, dass sie, wenn sie 100 Menschen sehen, nicht schreiben, es wären fünf gewesen? Offenbar nicht.

Jens Wernicke schließt: „Es handelt sich wohl tatsächlich um die größte regierungskritische Demonstration in Deutschland seit dem 4. November 1989.“ An diesem Tag fand die größte, nicht staatlich gelenkte Demonstration der DDR-Geschichte auf dem Berliner Alexanderplatz statt. Das Ereignis gilt heute als historisch und als Meilenstein auf dem Weg zur friedlichen Entmachtung der damaligen Führungsriege. Auch die damals angegebenen Teilnehmerzahlen — meist wurde 1 Million genannt — wurden natürlich in Frage gestellt. Aber selbst, wenn vor ein paar Tagen nur ein Drittel der damaligen Teilnehmerzahl erreicht wurde, verdient die Demonstration vom 1. August 2020 gegen das Corona-Regime die Bezeichnung „historisch“.

Warum wird dieses Signal von den Mächtigen nicht oder nur höchst verzerrt wahrgenommen? Warum werden die Teilnehmerzahlen von Polizei und Presse gefälscht? Und was geschähe, wenn wirklich einmal eine Million Demonstranten kämen — oder zwei Millionen? Würden wir dann wieder nur von ein paar tausend Nazis, Idioten und Pöblern lesen?
Repression als Antwort auf Bürgerkritik
Es ist zu befürchten: Mit dem weiteren Wachstum einer Gegenbewegung würde der Staat, anstatt auf die Botschaft der Demonstrierenden zu hören, lediglich die Repressionsmaßnahmen verstärken. Nach dem Motto: Wenn 1000 kommen, ignorieren wie die Demo; wenn 10.000 kommen, beschimpfen wir die Demonstranten. Und wenn sich 100.000 ankündigen, verbieten wir die Kundgebung einfach. Dies deutet sich schon jetzt an. Denn zahlreiche Politiker forderten nach dem 1. August ein härteres Vorgehen, schnellere Demoauflösungen und weitere Einschränkungen des Demonstrationsrechts.
Die maßgeblichen Akteure bemerken nicht einmal, wie peinlich es ist, dass sie nun die Seiten gewechselt haben, gerade sie, die sich voll Verachtung gegen das DDR-Regime stets auf der „richtigen Seite der Geschichte“ wähnten.
Unbelehrbare, ideologisch verblendete Betonköpfe merkten damals wie heute gar nicht, wie es im Volk rumorte — bei jener offenbar lästigen Menschengruppe also, der Politiker offiziell ja zu dienen hätten. Die bis heute herrschende Politikerriege hat uns immer nur eine „Joachim-Gauck-Freiheit“ gebracht, eine Freiheit der Märkte und der Unternehmerwillkür, eine Freiheit, die von vornherein schon durch „Verantwortung“ eingehegt und beschnitten sein musste, und deren Grenzen sie selbst definierten. Sobald einmal wirkliche Freiheit ihr Haupt erhebt, möchten solche Liberale, erhitzt von biedermännischem Furor, am liebsten draufknüppeln.

Vaclav Havel schrieb mit Blick auf seine Heimat, die damals „realsozialistisch“ verwaltete Tschechoslowakei: „Ich hoffe immer noch, dass die Staatsmacht endlich aufhört, sich wie ein hässliches Mädchen zu gebärden, das den Spiegel zerschlägt in der Annahme, er sei schuld an seinem Aussehen.“ Das möchte man heutigen Corona-Politikern vorhalten. Und Medien, die „ihr“ Volk tagaus, tagein mit Staatspropaganda analog zur „Aktuellen Kamera“ in der DDR beschallen — in einem Land, dessen Grenzen zeitweise geschlossen waren und im Zuge „zweiter und dritter Wellen“ stets von Schließung bedroht sind und in dem Totalüberwachung die von den Menschen geduldete neue Normalität geworden ist.

Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke ging inzwischen gegen die massiven Presselügen anlässlich des 1. August presserechtlich vor. Er forderte das Polizeipräsidium in Berlin über die Rechtsanwältin Viviane Fischer ultimativ auf, die Zahlen zu nennen, die den Medien von der Polizei übermittelt worden waren. Mitunter nämlich haben bestimmte Pressevertreter gar nicht selbst falsch gezählt, sie haben ungeprüft Zahlen übernommen, die ihnen von der Staatmacht genannt worden waren und die sie — routiniert fügsam — in keiner Weise in Frage stellten. Jens Wernicke schließt einen Newsletter an die Rubikon-Leser: „Das Maß ist wirklich voll; es reicht.“
Boykottiert sie!
Was tun? Von Karl Marx stammt der berühmte Ausspruch: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“ Ich möchte das, angewandt auf den vorliegenden Fall, einmal so abändern: Alternative Medien haben die Macht der Systemmedien nur aus verschiedenen Blickwinkeln beklagt; es kommt aber darauf an, ihnen diese Macht zu entreißen. Das klingt kühn und so, als würden wir uns hoffnungslos selbst überfordern. Tatsächlich kann aber jeder und jede von uns Schritte gehen, um den Einfluss jener Mainstream-Medien, die sich beim fraglichen Thema „Corona“ unfair und manipulativ verhalten haben, zu verringern.

Wir können
  • Fernsehsender, die das Corona-Regime stützen, nicht mehr einschalten – zumindest aber die Nachrichtensendungen und einschlägigen Talkshows meiden.
  • Politische Tageszeitungen sowie Wochenmagazine nicht mehr kaufen.
  • Gegebenenfalls entsprechende Abonnements kündigen.
  • Mitmenschen von den eigenen negativen Erfahrungen mit derartigen Medien berichten und dafür konkrete Beispiele nennen.
  • Und – ganz wichtig – den betreffenden Medien die Gründe für den Boykott darlegen. Dies dürfte besonders wirksam bei Abo-Kündigungen sein. Wo Medienmacher ethischen und politischen Argumenten gegenüber nicht aufgeschlossen sind, werden sie vielleicht aufmerksam, wenn relevante Geldverluste drohen.
Tatsächlich ist ein Sinken der Auflagen großer Print-Titel kein neues Phänomen. So sanken die Leserzahlen unter anderem von Stern, Welt, BILD, Süddeutscher und Frankfurter Allgemeiner 2019 in unterschiedlichem Ausmaß.

Wer will, kann über den auch in Zahlen dokumentierbaren Niedergang der „großen“ Medien noch weiter forschen. Das ist interessant. Bei ARD und ZDF sitzen junge Menschen schon lange nicht mehr in der ersten Reihe — trotz Zwangsgebühr sind diese Bespaßunsprogramme für sie schlicht nicht mehr relevant. Obwohl die Bindewirkung der „Großen“ somit rapide nachlässt, war es jedoch möglich, der Bevölkerungsmehrheit die Corona-Maßnahmen noch einmal aufzuschwatzen, weil es gelang, die offizielle „Wahrheit“ fast flächendeckend bei den vielen größeren und kleineren Informationsanbietern zu verbreiten. Umso wichtiger ist es, gerade jetzt und mit Blick auf das „nächste Mal“ eine der wichtigsten „Säulen“ des Regimes zu schwächen: die Propaganda.
Kündigungswelle statt Coronawelle
Ein Rubikon-Leser schrieb uns, er habe jetzt ein langjähriges Zeit-Abo gekündigt und werde die Summe stattdessen an den Rubikon überweisen. Aus der guten Idee könnte eine Bewegung werden, die hunderttausende enttäuschter Mainstream-Konsumenten ergreift. Mal abgesehen von dem Geld-Aspekt — wir freuen uns immer über Spenden — ist schon die Kündigung eines Zeit-Abos an sich ein Gewinn. Ein kleiner Schritt für den einzelnen Abonnenten, der, wenn es ihm viele nachmachen, zu einem großen Schritt für die Gegenbewegung werden könnte.

Die „Großen“ sind nicht unverwundbar. So wurde die Unterschriften-Plattform Campact, die vor einigen Monaten vor der Teilnahme an Hygiene-Demos warnte, von den Negativreaktionen vieler Förderer kalt erwischt. So gab Felix Kolb von Campact zu:

„Als dann aber die Reaktionen auf meine E-Mail gegen die sogenannten ‚Hygiene-Demos‘ kamen, war ich sehr erschreckt. Ja, es gab auch viel Zuspruch, aber vor allem gingen Hunderte empörte, teilweise beleidigende Zuschriften ein. Und rund 1.000 FörderInnen beendeten ihre finanzielle Unterstützung. Das war wirklich heftig für das Campact-Team und mich.“

Kolb zeigte sich jedoch im Ergebnis uneinsichtig, griff vereinzelte, beleidigende Zuschriften heraus, um damit gegen die Meinungsgegner Stimmung zu machen und bat seine Anhänger, die Verluste durch Extra-Spenden wett zu machen. Der Vorgang zeigt aber, dass Warnschüsse gehört werden und eine unfair agierende Plattform — oder ein Medium — durchaus treffen können. Vielleicht müssen es nur noch mehr werden, um ein Umlenken zu bewirken.

Ich stelle beim Medienkonsum auch intelligenter und kritischer Menschen ein merkwürdiges Phänomen fest: Sie halten mit fast selbstquälerischer Treue an Gewohnheiten fest, die sie schon längst als schädlich durchschaut haben.
Ein Veganer würde nie das Fleisch-Magazin Beef abonnieren. Linke halten sich meist eher von der Nationalzeitung fern. Es kommt aber nicht selten vor, dass Menschen, die Gegner des Corona-Regimes, des Neoliberalismus oder der Kriegspolitik der NATO sind, Abonnenten von Zeit, Spiegel, Süddeutscher oder anderer intelligent gemachter Zeitungen und Zeitschriften bleiben, in denen gerade auch diese falsche Politik propagiert wird.
Auch Einzel- und Gelegenheitskäufe dieser problematischen Medien sind nicht selten – vom immer noch üblichen täglichen Konsum der Tagesschau, von Talkshows wie „Maybrit Illner“ oder ähnlichem ganz abgesehen.

Ich kann das bis zu einem gewissen Grad sogar verstehen. Ich habe über Jahre die Gewohnheit gehabt, mir in der Bäckerei einen Kaffee und ein Croissant zu kaufen und dazu die Heimatzeitung Weilheimer Tagblatt, einen Ableger des Münchner Merkur, zu lesen. Ich konsumierte dabei oft schlechte Milch aus Qualtierhaltung, schlechte Eier im Kuchen und zu allem Überfluss schlechten Journalismus. Warum ich das tat?
Gründe für den Konsum von Mainstream-Medien
Ich nenne die Gründe hierfür ausführlicher, weil sie sicher auch für viele andere Menschen zutreffen:
  • Es war beim Bäcker keine bessere Zeitschrift vorrätig, und manchmal macht es halt Freude, nicht am Computer zu lesen, sondern eine Papier-Zeitung umzublättern.
  • Gewohnheit. Ich kenne diese Zeitung wie auch Süddeutsche und Abendzeitung seit meiner Jugend.
  • Regionalnachrichten, zum Beispiel über als Bienenweiden neu bepflanzte Brachflächen oder die in ihrer Existenz bedrohte sympathische Eselfarm in der Nachbarschaft, gibt es nur in dieser Zeitung. Ich will ja mitreden können und ab und zu über einen persönlich bekannten Menschen aus der Region etwas lesen. Dafür nehme ich auch eine Beschallung mit neoliberalem Gedöns im weltpolitischen Teil in Kauf.
  • Das meiste, was in diesen Presseorganen steht, trifft zu. Wenn das Weilheimer Tagblatt schreibt, Bayern München hätte gegen Dortmund 2 : 1 gewonnen, nehme ich an, das stimmt. Ich nehme an, dass die Börsenkurse richtig wiedergegeben sind und dass die Nachricht, im Münchner Residenztheater fand eine Aufführung der „Antigone“ statt, korrekt ist. Ebenso stimmt es wohl, wenn da steht, dass Kanzlerin Merkel sich mit dem US-Präsidenten Trump getroffen hat. Und auch ein paar herausgegriffene Zitate der beiden dürften nicht erfunden sein. So entsteht über die Jahre Vertrauen. Der Dauerleser übersieht, dass Mainstreammedien in ein paar ganz entscheidenden Punkten manipulieren. So bei den Themengebieten Krieg, Kapitalismus und jetzt Corona. Mainstream-Medien schaffen Vertrauen mit neun Wahrheiten, um uns eine Lüge unterjubeln zu können. Dieser kleine, aber entscheidende Prozentsatz an „Fehlern“ ist aber meines Erachtens Grund genug, den Presseorganen die Treue aufzukündigen.
  • Nicht zu vergessen: Immer wieder gibt es Artikel, etwa in der Zeit, die richtig gut sind. Journalistisch ohnehin. Und auch weltanschaulich sträuben sich mir bei weitem nicht bei jedem dieser Werke die Haare. Nicht alles kann und muss mir ja gefallen. Und man will ja auch tolerant sein. Deshalb weiter die Zeit. Oder das Weilheimer Tagblatt.
  • Ich will mir einen Überblick darüber verschaffen, was es auf dem Meinungsmarkt alles gibt. Dafür will ich umfassend informiert sein und darf mich nicht ausschließlich in der eigenen „Bubble“ bewegen. Sogar so etwas wie „Feindbeobachtung“ kann ein Grund sein, zu den missliebigen Magazinen zu greifen. Ich kaufe Zeitungen, mit denen ich überwiegend inhaltlich nicht übereinstimme, um sie dann in „meinen“ alternativen Medien zu zerlegen.
Wir unterstützen unsere Gegner
Ausgehend von diesem Bündel von Gründen habe ich im Laufe von Jahrzehnten ganz schön viel Geld bei Spiegel, Stern & Co. gelassen. Auch durch meine Aufmerksamkeit und mit meinem Geld rafften solche Presseorgane die Markt- und Meinungsmacht, mit deren Hilfe sie jetzt unter anderem erfolgreich gegen die neue Freiheitsbewegung hetzen. Mea maxima culpa. Ich gelobe Besserung. Alle genannten Gründe sind nicht stichhaltig genug, um den einen entscheidenden Gegengrund aufzuwiegen: Ich unterstütze damit Medien, die eine falsche und gefährliche Weltanschauung verbreiten.
Ich bin überzeugt: Nur gezielter und massenhafter Liebesentzug kann solche Medien zur Raison bringen. Oder sie, wenn dies nicht möglich ist, in ihrer Reichweite so weit einschränken, dass sie keine echte Gefahr mehr darstellen.
Natürlich ist es dabei wichtig, nicht nur die anderen „klein“ zu machen, sondern zeitgleich am Aufbau einer alternativen Medienlandschaft mitzuwirken, die wirklich radikalhumanistische, libertäre und pazifistische Standpunkte vertritt und die auf der Seite der Menschen steht, für die sie sich gegründet hat. Der Weg zur Erreichung dieses Ziels scheint weit, er beginnt aber, wie so oft, bei uns selbst und mit dem nächsten Schritt. Der „erste Schritt“ muss ja nicht mehr gegangen werden, denn Medien wie den Rubikon gibt es nicht nur, sie konnten ihre Reichweite speziell in diesem Jahr noch einmal sprunghaft steigern.

Wer also nicht will, dass sich das Desaster der Mainstream-Berichterstattung über den 1. August 2020 wiederholt, muss jetzt selbst tätig werden.
  • Entziehen Sie den dafür verantwortlichen Medien Ihre Aufmerksamkeit.
  • Unterstützen Sie diese Medien vor allem nicht mit Geld. Informieren Sie sich notfalls über öffentliche Bibliotheken und Umsonst-Angebote im Internet darüber, wie der Gegner „tickt“, wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen.
  • Und teilen Sie den betreffenden Medien auf jeden Fall mit, dass und warum Sie das tun.
Reichen Sie die Scheidung ein!
Der Skandal der letzten Tage und die mediengeschürte Hysterie des vergangenen halben Jahres werden dann vielleicht nicht ganz umsonst gewesen sein, sondern einen weiteren Schritt innerhalb eines dramatischen Umstrukturierungsprozesses darstellen, die die Medienlandschaft seit langem durchläuft. Die Wahrheitsverdreher sind vielleicht noch dieses eine Mal — bei den meisten — damit durchgekommen. Wenn aber jetzt viele aufwachen — auch Menschen, die sich bis jetzt nie zu den Rebellen im Land gezählt haben, denen aber der Umgang von Politik und Medien mit Corona das letzte bisschen Vertrauen geraubt hat —, dann könnte es sein, dass ihre Macht bröckelt. Sie könnten verlieren, weil sie es, siegessicher wie sie waren, mit dem Lügen übertrieben haben.

Es ist für viele, so auch für mich selbst, ein schwerer Abschied, denn ich habe mit mehreren Mainstream-Medien viele, auch schöne und aufschlussreiche Stunden verbracht. Aber es ist ein notwendiger Trennungsschritt. Liebe Qualitätsmedien, wir haben euch lange unterstützt und sogar geliebt, haben uns über euch geärgert und unter euch gelitten, haben euch angegriffen und um Besserung gebeten. Doch nun ist es an der Zeit, getrennte Wege zu gehen.





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Giorgio Agamben Roland Rottenfußer, Jahrgang 1963, war nach dem Germanistikstudium als Buchlektor und Journalist für verschiedene Verlage tätig. Von 2001 bis 2005 Redakteur beim spirituellen Magazin connection, später für den „Zeitpunkt“. Aktuell arbeitet er als Lektor, Buch-Werbetexter und Autorenscout für den Goldmann Verlag. Seit 2006 ist er Chefredakteur von Hinter den Schlagzeilen.
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Der Artikel ist erschienen bei :Rubikon-News

Freitag, 19. Oktober 2018

Wir wurden alle getäuscht (Uni. Köln 2017 Dr.Daniele Ganser)

Thema: Lügen im großen Stil



FAKET NEWS
Am 25.04.2017 veröffentlicht

Das wir getäuscht werden bzw getäuscht wurden müssen wir erkennen und uns eingestehen. Jetzt müssen wir diese Fakten an die weiter geben die davon noch nie gehört haben denn nur so können wir diese verlogenen Kriege endlich beenden . Deshalb bitte ich euch darum das video im netz zu teilen und euren Freunden Eltern Lehrern unD allen anderen davon zu erzählen. Dafür wäre ich euch sehr dankbar ;) FaketNews
Kategorie Bildung

Kommentare

Dirk Boese
Meinen allerhöchsten Respekt und meine Hochachtung für diesen menschlichen und sehr mutigen Mann!!!

Friedel Pferdefleisch
Grandios in der Wortwahl und inhaltlich hochwertig. Das nenne ich Informationsvermittlung auf höchstem Niveau.

Grimbold
So als gelernter Stahlbauschlosser kann ich mal folgendes dazu sagen: Ein Hochhaus also das Stahlgerippe dessen besteht aus einem inneren Ring und einem äußeren Ring. Diese beiden sind in sich mit Querriegeln verbunden und auch mit einender von innen nach außen verbunden. Es wird auch Stahl verwendet der den statischen Beanspruchungen stand hält, sogar die Schrauben mit denen alles verbunden wird sind HV - Schrauben ( Zugfestigkeit und Streckgrenze 10.9 oder noch besser ) Diese Bauweise ermöglicht auch das dieses Gebäude immer noch steht wenn eine der Stützen nicht mehr tragfähig ist. Zwar leidet die Struktur darunter aber es stürzt durch ein Feuer nie und nimmer ein. In solchen Gebäuden sind 1. Feuerlöschanlagen eingebaut 2. bestehen noch andere Maßnahmen die ein ausbrennen des Gebäudes verhindern. Auch wenn ein Stockwerk ausbrennt stürzt das Ding nicht ein. Und wenn an der Ecke des Hauses der Einsturz beginnt, stürzt es dominoartik ein. Das war so wie Herr Ganser den Einsturz zeigt im ganzen Leben kein Einsturz der auf Grund eines Schadens an der Säule 79 . Auch andere Gebäude die durch gewisse Dinge aus Luft malträtiert werden stürzen dadurch nicht ein. Es können Stockwerke auf einander fallen, aber ein kompletter Einsturz ist sehr unwahrscheinlich.

Mohamad H.
auch meinen allerhöchsten Respekt, meine Hochachtung für diesen menschlichen und sehr mutigen Mann!!!

wum wuzzi
Mitten ins Schwarze - wünsche Herrn Dr. Ganser für die Zukunft allen Mut und Glück, es uns weiterhin verstehen zu geben, was uns verlogener Weise im Mainstream berichtet wird. Danke, danke, danke...

Robin Hood
Ich habe noch nie in der Geschichte der Menschheit ein Gebäude durch Feuer wie bei einer Sprengung so exakt zusammen fallen sehen. Wie offensichtlicher muss es noch für alle sein und für wie dumm wird jeder einzelne Bürger eigentlich gehalten? USA muss sich für jeden neuen Krieg und für jeden neuen Einmarsch eine neue Geschichte ausdenken und konstruiert diese so wie sie wollen. Feindbilder wie Russland bzw. Putin müssen ständig aufrecht erhalten werden um von sich abzulenken. USA das schlimmste Land was Kriegsverbrechen anbetrifft! Die Mainstream-Medien stecken alle unter einer Decke und lenken das Volk dahin wohin sie möchten - mit erfundenen und konstruierten Geschichten. Bitte Dinge, die gesagt bzw. gezeigt werden hinterfragen und den natürlichen Menschenverstand und die Logik einsetzen. Ich schaue seit Jahren kein Fernsehen mehr - 1. Zeitverschwendung 2. wird man von A-Z belogen und vera*** Die Mainstream-Medien haben nur noch diese Macht aber wenn keiner mehr die BILD lesen und Fernsehen schauen würde, hätte die sogenannte Elite nichts mehr zur Manipulation in der Hand. Danke für diesen Vortrag!

Freitag, 31. August 2018

Medienskandal in Deutschland? Rechte "Hetzjagden" frei erfunden?

Thema: Chemnitz

Weltweit „Fake News“ gestreut?
Chemnitz-Insider packt aus: Rechte „Hetzjagden“ waren erfunden

Derzeit zeichnet sich offenbar einer der größten Medienskandale der vergangenen Jahre in Deutschland ab. Brisant: Zahlreiche deutsche, österreichische und internationale Medien hatten berichtetet, es habe nach der brutalen Ermordung eines Deutschen in Chemnitz regelrechte „Hetzjagden“ in der Innenstadt gegeben! Jetzt verdichten sich immer mehr Hinweise, dass diese Geschichten frei erfunden sind. Der Chefredakteur der Chemnitzer Regionalzeitung „Freie Presse“ Torsten Kleditztsch packte nun in einem Interview mit dem „Deutschlandradio Kultur“ mutig aus! Lesen Sie hier weiter Wochenblick.at

Hören Sie hier den Podcast von Deutschlandfunk Kultur
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Von "Hetzjagd" bis "Staatsversagen": Was ist in Chemnitz passiert?


zu hören bis 06.07.2019

Freitag, 1. Juni 2018

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Der Beitrag wurde übernommen von Hinter der Fichte

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Kasperltheater in Kiew

Wie sich schnell herausstellte war der „Mord“ eine geplante Geheimdienstaktion und ein PR-Desaster für die Putschisten in Kiew, in die Babtschenko willentlich und aktiv involviert war. Offenbar flog die Sache so schnell auf, weil Zeugen aussagten, dass Geheimpolizisten bereits vor dem „Mord“ am „Tatort“ anwesend gewesen seien.

Nachdem der Westen und seine Mainstreammedien bereits im Falle „Giftgas in Duma“ und „Skripal“ damit gescheitert war, die Menschen vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 gegen Russland in Stellung zu bringen, versuchte nun die absolut US-dominierte und -gesteuerte Ukraine ein weiteres dilettantisches Exempel zu statuieren. Reitschuster gar vergoss Krokodilstränen über seinen angeblichen Freund Babtschenko. Der habe ihm gesagt, dass man in Russland für seine Facebook-Posts ins Gefängnis kommt. Seltsamerweise ist ausgerechnet das dem Babtschenko nicht passiert.


Der Kollaborateur entehrt Tote

Wieso aber suchte der „Aufrechte, der nicht wegläuft“ (O-Ton Reitschuster) Babtschenko dann aber doch sein Heil in der Flucht? Über Prag und Israel, ausgerechnet in die Oligarchen-Ukraine? Wo er, auch wenn jetzt erzählt wird, er wäre ein bekannter Journalist gewesen, buchstäblich in der Versenkung eines kleinen krimtatarischen Exil-Senders verschwand. Was Reitschuster, Tagesschau, deutsche Wikipedia und BILD nämlich nicht berichten: Babtschenko hatte unter anderem, als das Flugzeug mit dem Alexandrow-Ensemble abstürzte, in den sozialen Medien verkündet, dass er die Opfer nicht bemitleidet, auch nicht deren Hinterbliebene, sondern „drauf scheißt“. Stellt Euch vor, das hätten er, Du oder ich über irgendeinen anderen Flugzeugabsturz der Welt auf Facebook gesagt. Welch ein Aufschrei!

So aber waren die Absturzopfer ja nur pöse Russen. Das ist der „aufrechte“ Babtschenko. Kein Wunder, dass sich so eine Figur heute auch noch mit dem Mafioso Poroschenko getroffen hat. Es war nämlich auch jener Babtschenko der über die Medien 2017 mitteilte, dass er nach Moskau zurückkehren wolle. An Bord eines Panzers der NATO, um auf Moskaus Hauptstraße Twerskaja die NATO Flagge schwenken. Ob Babtschenko wirklich bedroht wurde oder er sich aus der verständlichen Entrüstung der Hinterbliebenen der Absturzopfer über sein nichtswürdiges Verhalten eine Bedrohung zurechtbastelte, können wir nicht beurteilen. Auf jeden Fall wirft es ein sehr erhellendes Licht auf Charakter(losigkeit) und moralisches Niveau des bislang als angeblichem „Kreml-Kritiker“ völlig unbekannten Babtschenko, wenn er gemeinsame Sache mit den Mördern von Maidan und Odessa zu macht. Auf der Pressekonferenz am 30. Mai lobte er den CIA-Ableger SBU. Um es (beinahe) mit den Worten des „Aufrichtigen“ Babtschenko zu sagen: Darauf sch … ich.

Vierte Gewalt hetzt

Die eigentliche Schande dieses 30. Mai besteht für mich nicht in dem Kasperltheater der Nazis in Kiew, sondern in der unterirdischen Propaganda, die im deutschen Mainstream ablief. Der erschreckend ordinärste Post kam nicht einmal vom Psycho Reitschuster, sondern ausgerechnet vom deutschen Journalistenverband. Diese angeblichen Berufsvertreter forderten, ohne irgendein Detail über die Vorgänge um Babtschenko in Kiew zu besitzen, wie Pawlowsche Hunde den Boykott der Fußball-WM in Russland.

Muss man noch mehr sagen, um den Zustand der deutschen Medienlandschaft zu beschreiben?

Kleiner Nachtrag zum Reitschuster. Ausgerechnet er beklagte vor wenigen Tagen, er fände in sage und schreibe zwölf Vorträgen vor Staatsangestellten und Beamten (Achtung!) nicht einen, der Vertrauen in die deutschen Medien öffentlich eingestehen wollte.
Besser und eindrücklicher kann Reitschuster die krampfhaften Behauptungen des Mainstreams über wieder wachsendes Vertrauen in die Medienlandschaft nicht widerlegen. Dass dieser Beweis ausgerechnet vom schlimmsten Hetzer geliefert wird, macht diese Sache wirklich pikant.


Sehen Sie hier:
PS: Fake-News - ZDF meldet Tod des Kreml-Kritikers Babtschenko.

Nachdem sich das Lügensystem mehr und mehr selbst entlarvt, kann man nur sagen:
Reitschuster for President - in der Ukraine

Sonntag, 30. Juli 2017

ZDF-Doku - "Im Netz der Lügen" - Fakten oder Fake-News?

"Im Netz der Lügen" ▶ ZDF-Doku ▶ Fakten oder

Fake News ▶ Frubi TV Gegendarstellung



Unsere Goldkanzlerin hat Glück, denn sie hat bekommen, was sie wollte. Sie wollte und will weiterhin Deutschland dienen und damit gedenkt sie auch in den nächsten vier Jahren nicht aufzuhören. Merkel dient aus freien Stücken, sie dient freiwillig. Achja? Wirklich?

Apropos freier Wille.
Der kann manchmal ganz schön unfreiwillig sein. Nehmen wir das Experiment von Solomon Ash, einem Sozialpsychologen, der herausgefunden hat, dass die meisten Menschen sich keine freie Meinung bilden. Setzt man Menschen einem Gruppenideal oder Gruppenzwang aus, dann fügt sich der Einzelne diesem „Zwang der Gruppe“ und dies, obwohl er weiß, dass das, was er gerade mit Wahrheit beflockt oder mit Handlungen versiegelt, völliger Irrsinn ist. Der Zwang der Gruppe ist für den Einzelnen so stark, weil niemand sich ausgegrenzt fühlen will.

Nehmen wir zwei weitere Wow-Auftritte und fragen uns, wieso der Wow-Effekt der Goldkanzlerin überhaupt möglich ist. Schauen wir uns also die andere Seite der Medaille noch ein bisschen genauer an.

Stanley Milgrim schockte die Welt, als er feststellen musste, dass es kein Nazi-Gen gibt sondern, dass fast alle Menschen zu unbedingtem Gehorsam neigen, wenn man ihnen ihr Gewissen erleichtert. Menschen, denen man über eine Autorität vermittelt, dass das, was sie tun sollen, moralisch dadurch abgesichert ist, dass die Verantwortung für ihr Tun bei einer anderen Person liegt, sprechen sich von den Wirkungen ihres Tuns vollständig ab. Auch wenn sie dadurch anderen Menschen hohen Schaden oder die Tötung anderer Menschen vollziehen.

Kadavergehorsam nannte man das früher. Hannah Arendt nannte das „die Banalität des Bösen“ und fordert daher ein Recht auf Ungehorsam. Noch einmal: Menschenmassen können also im Gewand einer für sie hochethischen Ideologie andere Menschen zu Unmenschen erklären und ihnen höchstmöglichen Schaden zufügen, gerade weil sie ihre eigene Moral bei einer Autorität abgegeben haben, die ihnen vorgaukelt, die gesamte Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Dies ist eine Metatheorie politischen Handelns. Ein bloßer Bestandteil unseres Menschseins, auf den wir immer Acht geben sollten, denn zu schnell kann er uns entgleiten und zu sehr wollen mächtige Menschen uns zu dessen Herausgabe verleiten.

Heute ist Gehorsam derart subtil organisiert, dass Menschen im guten Glauben für eine gute Sache Freiheit und Frieden in Ketten legen und jeden sozial vernichten, der tatsächlich Frieden und Freiheit für alle will. Gehorsam ist der Boden auf dem Herrschaft wächst und gedeiht.

Es spielt keine Rolle, wie intelligent, wie gebildet oder aufgeklärt wir im Ganzen sind. Beim ersten Experiment, also der ersten Selbstverleugnung unseres freien Willens, passen wir uns anderen an, weil wir, und dass ist jetzt wichtig, Bedeutung in der Gruppe wollen.

Linksammlung für selbst denkende Menschen:
Mut zur Wahrheit!
▶ Dieser Mann spricht aus was alle denken!
Thinktank Atlantic Council Spezial
▶ https://youtu.be/li52m2X3258
Halluzinogene Drogen und Social Engineering
▶ https://youtu.be/KXpcFvUTCCg
Götz Kubitschek zu seinem unerwünschten Bestseller 'Finis Germania'
▶ https://youtu.be/KdKC72rS6ng
Die Flüchtlingslüge 2017 – Und es wiederholt sich doch (JF-TV Dokumentation)
▶ https://youtu.be/Fwx3To-KcD0
PDF-Download
▶ https://www.docdroid.net/k7WHyYU/eini...

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Kommentare

Robby Schreiner
ARD und ZDF machen sich doch nur noch lächerlich! Die größten medialen öffentlich rechtlichen Lügenvereine in Deutschland wollen uns noch was erklären und beweisen? Was für Vollidioten !!

Thylento
Wie verzweifelt müssen die so genannten "öffentlich rechtlichen" sein um so einen hanebüchenen Mist zu produzieren. Wenn man mit seinen empfangsbereiten Sinnen die letzten 4 Jahrzehnte durchs Leben ging, kann man nur allzu deutlich feststellen, wie sich die Umwelt verändert hat - und in vielen Bereichen nicht gerade zum Positiven. Es kommt halt oft darauf an in welchem Zeitrahmen man irgendwas bewertet oder überblickt. Werden dann "Experten" hinzugezogen, denen teilweise noch die Windel am Arsch klebt, dann kommen auch die dafür passenden Ergebnisse raus.
Wenn die meinen sie haben hier entlarvt wer hier in einer Blase ist, dann haben die sich, meiner Meinung nach, ein Eigentor geschossen.
Übrigens...guter Zusammenschnitt!

7thSmurf
Die MENSCHEN WOLLEN es so. die Menschen wollen die LÜGE !! WARUM? GANZ EINFACh: Weil es sich in der LÜGE eben viel LEICHTER leben lässt. Es ist einfach so . so wars schon immer. Wer Wahrheit will und REAL LEBEN will muss Rückgrat zeigen und sich AUFRICHTEN . Und wer sich aufrichtet wird abgemäht. Erst wenn ALLE aufstehen würden dann haben die da oben KEINE MACHT MEHR! doch die menschen wollen ja eine ART FÜHRUGN HABEN. nur sind die führer eben meistens stümper und verräter. sesselfurzer und faulenzer. nichtskönner und kümmertanten. Ist ja klar ..die guten gehen in die reale wirtschaft. da bleibt für die politik eben nur noch sowas wir Roth und Merkel.


Donnerstag, 18. Mai 2017

Dämpfer für Correctiv, die selbsternannten Gralshüter der Wahrheit

Thema: Berichterstattung

Einstweilige Verfügung:
Correctiv wird Weiterverbreitung von Sex-Artikel untersagt

Jüngst schwang sich das Recherche-Büro Correctiv neben seiner selbst ausgerufenen Bestimmung als Hüter der Wahrheit, in einem zweiten Schritt auch zum Sittenwächter auf, inklusive Schmuddel-Enthüllungen über die Vergangenheit einer AfD-Landespolitikerin als ehemalige Hobby-Prostituierte. Nun sprach das Landesgericht Düsseldorf eine einstweilige Verfügung aus, die die Weiterverbreitung des entsprechenden Artikels untersagt. Ein gehöriger Dämpfer für die selbsternannten Gralshüter der Wahrheit.

Noch immer gilt unter Stars, Sternchen und den entsprechenden Medien das Diktum des „Sex sells“. Ebenso gilt der Leitsatz, dass Schmuddel-Geschichten aus dem Intimleben von Personen des öffentlichen Lebens, deren Karrieren sehr schnell auch wieder beenden können. Um eine solche Kampagne loszutreten, braucht es aber eine gewisse Marktmacht. Nachdem Facebook das Recherchebüro zum Hüter über die Wahrheit ausrief, schien zumindest die Hybris bereits ausreichend, um sich nun auch zum Moralapostel aufzuschwingen und den politischen Diskurs durch unpolitische „Enthüllungen“ mit zu steuern.

Passend zum pseudo-liberalen Selbstverständnis der Recherche-Truppe traf es als Versuchsobjekt, oder auch schlicht aus einem launigen und selbstverliebten Spieltrieb heraus, die AfD-Politikerin Iris Dworeck-Danielowski, Platz 10 auf der AfD-Landesliste bei den kurz bevorstehenden Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen. Der einen deftigen Sexskandal nahelegende Titel der „Enthüllungsstory“ den sich Schraven und sein Co-Autor Georg Kontekakis (ein Pseudonym) einfallen ließen, lautete denn schließlich „EXKLUSIV: Spitzenfrau der AfD in Nordrhein-Westfalen arbeitete als Prostituierte“.

RT Deutsch berichtete über den vermeintlichen Skandal, der sich jedoch schließlich, auch nach einem veritablen „Shitstorm“, gegen die Autoren und deren Recherchebüro wendete. Das Correctiv-Team entschied sich für die Veröffentlichung, trotz der Vorwarnung der Kanzlei Höcker gegen diese gerichtlich vorzugehen. Carsten Brennecke von der Kanzlei Höcker erklärte dazu:
    Nach der Information durch Höcker Rechtsanwälte war Herrn Schraven also bei Veröffentlichung des Artikels selbst klar, dass es kein rechtfertigendes Berichterstattungsinteresse an dem Bericht gibt. So wurde er darüber aufgeklärt, dass die Veröffentlichung privater sexueller Details als ein Auswahlkriterium eines politischen Kandidaten von keiner objektiven Bedeutung ist. Er wurde darauf hingewiesen, dass eine Veröffentlichung solcher Details damit alleine aus wohl voyeuristischen Motiven geschieht und das dies als Verletzung der Intimsphäre rechtswidrig ist. Herr Schraven hat damit bewusst in Kauf genommen, diese Rechte zu verletzen.
Schließlich erwirkte die Rechtsanwaltskanzlei vor dem Landesgericht Düsseldorf im Namen der betroffenen Politikerin eine einstweilige Verfügung. Diese verbietet den selbsternannten Tugendwächtern die Weiterverbreitung des entsprechenden Textes.

Argumentativ unterfüttert hatten die Autoren die Veröffentlichung mit der Erklärung, dass die Vergangenheit der AfD-Politikerin als Hobby-Prostituierte mit den vermeintlichen Werten der rechtskonservativen Partei im Widerspruch stehe und sie sich folglich erpressbar gemacht hätte. Schließlich hatte Dworeck-Danielowski ihr früheres „Hobby“ auch nicht in ihrem Lebenslauf erwähnt. Um also Schlimmeres zu verhindern, sah sich Correctiv gezwungen den Lauf der Geschichte zu korrigieren. Somit wollte das selbsternannte „Recherchezentrum“ die frühere Sexarbeiterin nur vor sich selbst schützen und zwar indem sie die Politikerin schon vorab zur öffentlichen Demontage freigab.

Folglich titulierte Brennecke das ins Feld geführte Argument der „Erpressbarkeit“ als „offensichtliche Schutzbehauptung“ der Autoren. Weiter erklärte der Advokat:
    Mit dieser Argumentation könnte man jedes aus Sicht des Lesers abträgliche Detail aus der Privat- und Intimsphäre eines Politikers, seine sexuellen Vorlieben, frühere Bordellbesuche, eine Homosexualität oder einen bestimmte sexuwellen Fetisch vermeintlich wohl gemeint zu Gunsten des Politikers an die Öffentlichkeit ziehen, damit dieser mit diesen privaten Details nicht erpresst werden kann.
Es wirft einige Fragen auf, wenn sich eine Organisation die vorgibt sich dem enormen Anspruch gewidmet zu haben, für den Leser Wahrheit von Unwahrheit zu trennen, auf derartig schlüpfrige Weise aus der Affäre zu ziehen versucht. Selbst der Buchstabe des Gesetzes scheint da, wie im aktuellen Fall, nur ein weltliches Hinderniss das es für ein höheres Ziel zu ignorieren gilt. Es ist ein Lichtblick, dass diese Hybris nun einen Dämpfer erhalten hat.

Quelle: RT-Deutsch

Donnerstag, 27. April 2017

Faktenfinder betreibt faktenfreie antirussische Hetze

Thema: Fake News


Faktenfinder betreibt faktenfreie antirussische Hetze

Fake News in der ARD.

von Volker Bräutigam & Friedhelm Klinghammer
Screenshot: Jens Wernicke

Was passiert, wenn eine Journalistin vom Schlage Silvia Stöber für eine publizistische Peinlichkeit wie den „Faktenfinder“ der ARD-aktuell auf kritische Faktensuche geht – und keine Fakten findet?

Richtig, sie schreibt, dass da nichts ist, der Kaiser aber trotzdem sein Recht nicht verloren habe - und wie gemein das doch im Grunde sei:
"Die Sorgen waren groß, dass Russland Einfluss auf den Wahlkampf in Frankreich nehmen würde. Doch angekündigte Enthüllungen blieben bislang aus. Sichtbar ist jedoch eine langfristige Strategie.“
Die Sorgen waren groß? Nein. Die Journaille hat hemmungslos und faktenfrei Ängste inszeniert vor russischen Cyberattacken auf die „freien Wahlen" im Westen, u.a. in Frankreich. Sie hat diese Ängste geschürt, hat stromlinienförnige Politiker davon tönen lassen, sie damit zitiert und das Ganze maßlos aufgeblasen. Antirussische Hetze, und wer da Henne und wer Ei spielte, bleibt gleichgültig angesichts dieser widerlichen Kumpanei von Politik und Medien. Appelle, Maß und Vernunft zu wahren wurden bestenfalls überhört, häufiger aber niedergebügelt von Medienbossen, die ihr eigenes Narrativ der Öffentlichkeit als das allein richtige Weltbild aufzwingen wollen.

(Nicht nur) russische Journalisten haben immer wieder darauf hingewiesen, dass es nicht russische Produkte seien, die Einfluss auf Wahlverläufe im Westen nehmen, sondern allenfalls die Enthüllungen von WikiLeaks &Co über das Unwesen, das Politiker, Banker, Militärs und Geheimdienstler treiben. Ob solche Enthüllungen erfolgen, welchen Wert sie haben und welche Wirkung sie erzielen, liege nicht in in russischer Hand.

„Sichtbar ist eine langfristige Strategie“, schreibt Stöber. Ach ja? Keine Fakten erkennbar, aber dahinter steckt eine Strategie? Welche Art Brille braucht man für diesen Durchblick? Die Russen nehmen Einfluss auf Wahlen im Westen – solcher Schwachsinn ist ARD-aktuell-Standard. Noam Chomsky, Sprachforscher und Philosoph von Weltrang, im Gespräch mit dem Österreichischen Rundfunk:
„Worauf konzentrieren sie sich? Nicht darauf, wie etwa Arbeitnehmerrechte ausgehöhlt werden oder auf den Klimawandel. Sie konzentrieren sich auf die triviale Frage, ob die Russen versucht haben, in den heiligen amerikanischen Wahlprozess einzugreifen, während die halbe Welt darüber in Gelächter ausbricht. Schauen Sie sich an, wo die USA überall nicht nur Wahlen manipuliert, sondern Regierungen gestürzt haben!“
Stöber, journalistische Vorfeldaktivistin bei den antirussischen Kampagnen der ARD-aktuell, war auf Faktensuche und fand keine Fakten. Ersatzweise wirft sie mit Dreck. Häuft einen Berg Stuss, Spekulation und argumentationsfreie Interpretation auf. Ihr kompletter Beitrag auf Tagesschau.de ist ohne eine einzige handfeste neue Information, steckt dafür aber voller Gerüchte. Dürftige Querbezüge ohne sicheres Fundament: „Vom russischen Staat für Kommentare und Aussagen im Internet bezahlte Trolle“ halluziniert die Autorin herbei, und unter Bezug auf „nachweisbare“ Fälle zitiert Stöber die Frage einer Französin, warum solche Schreiberlinge nicht auch für Agitation in umgekehrter Richtung (also gegen Putin) beauftragt und bezahlt würden; die Sprecherin erwähne als Vorbild einen russischen Studenten in Kanada, der bei Facebook unter falschem Namen nichts anderes tue, als auf Englisch die Politik von US-Präsident Donald Trump zu loben und dessen Vorgänger Barack Obama zu attackieren.

Wie borniert muss eine ARD-Journalistin sein, solche billigen Geschichten aus zweiter Hand zu erzählen und (sich) nicht selbst darin zu erkennen? Sich nicht dran zu erinnern, dass laut Recherchen der US-Weltagentur AP das Pentagon über 27.000 Personen verfügt, die ausschließlich für die Öffentlichkeitsarbeit (PR, Werbung, Rekrutierung) zuständig sind? Nur dazu da, das Image der USA aufzupolieren? Dass diese ungeheure PR-Maschinerie des US-Militärs die amerikanischen Steuerzahler jährlich 4,7 Milliarden Dollar kostet? Und dass an dieser und anderen staatlichen Maschinerien des Westens (Achtung: Bundespresseamt Berlin!) Heerscharen von Journalisten hängen, unter anderem auch die der ARD? Leute, deren berufliche Realität sich prinzipiell nicht von dem unterscheidet, was sie über die „russischen Trolle“ zusammenfantasieren?

Silvia Stöber: Augen zu und durch. Schreiben ohne Faktenkenntnisse. So geht das, wenn man nichts zu bieten hat als die Bereitschaft, im Chor russlandfeindlicher Stimmungsmacher mitzusingen. Mit den Programmrichtlinien, den Programmgrundsätzen, dem Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist das zwar nicht vereinbar. Aber wen kümmert das schon, wenn selbst gestandenen Rundfunkträten nicht mehr auffällt, welche grundsätzliche Peinlichkeit das Institut „Faktenfinder“ im Gebäudekomplex eines Nachrichtensenders darstellt – und welch einen Offenbarungseid, dass die Chefredaktion ARD-aktuell sich einen „Qualitätsmanager“ zulegen zu müssen meint.
"Über eine russische Einflussnahme habe es bislang mehr Mutmaßungen als greifbare Anzeichen gegeben, sagt der Journalist Benoît Vitkine von der Zeitung "Le Monde". "Es gibt keine sichtbaren und zielgerichteten Handlungen."
S. Stöber fand, sie stellt es selbst fest, keine Fakten, aber sie erkennt hinter dem Nichts eine böse russische Strategie. Sie fand einen Kollegen, der auch keine Fakten gefunden hatte und zitiert diesen Kollegen als Faktenersatz. „Mehr Mutmaßungen als greifbare Anzeichen“? Falsch! Nur Mutmaßungen und null greifbare Anzeichen hätte es korrekt heißen müssen.

Auszüge aus Leserkommentaren auf tagesschau.de:

"Ich verstehe diesen eingeräumten Faktenfinder der TS nicht! Ich verstehe auch den Text von Frau Stöber nicht! Was bitte hat dieser geschriebene Text, m.E. noch dazu ein schlechter, in diesem Faktenfinder zu suchen? Wo wird denn hier ein Fakt präsentiert, dass das offizielle Russland in irgendeiner Form Einfluss auf die Wahlen in Frankreich nimmt? [...]

Keinerlei Fakten, kaum Informationsgehalt - schade, dass die Russlandberichterstattung sich weiterhin auf unterirdischem Niveau bewegt. [...]

[...] selbst die Geheimdienste in diesem seltsamen Schreiben können keine Fakten finden die belegen, dass Russland eine Kampagne führt. Nichts desto Trotz darf Frau Stöber hier Kommentare als Fakten verkaufen. [...]"


Stöber darf. Faktenfrei für den Faktenfinder. Und gegen das Publikumsinteresse an verwertbaren Nachrichten, an journalistischem Bemühen um Objektivität. Die Rezipienten solchen Faktenfinder-Drecks dürfen sich beschmutzt fühlen. Der Zeitgeist, der Chefredakteur und der Rundfunkrat honorieren solchen rückgratlosen Journalismus. Und die Zuschauer zahlen dafür.


Volker Bräutigam, Jahrgang 1941, ist Journalist. Er startete bei Tageszeitungen in Süddeutschland und landete schließlich beim NDR in Hamburg. 1975-84 war er Redakteur der Tagesschau, bis 1995 in der N3-Hauptabteilung Kultur. Von 1996 an Lehr-und Forschungsauftrag an der Fu Jen Catholic University, Taipeh.

Friedhelm Klinkhammer, Jahrgang 1944, ist Jurist. Von 1975 bis 2008 war er festangestellt beim NDR. Er war Gesamtpersonalrats- und ver.di-Vorsitzender sowie zeitweise Arbeitnehmer-Vertreter im NDR-Rundfunk- und Verwaltungsrat.
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Danke Robert für den Link

Donnerstag, 20. April 2017

Öffentlich-rechtliche oder gesetzliche Netzzensur? - die Panik vor den Fake News

Thema: Öffentlich-Rechtlich

Öffentlich-rechtliche Faktenfilter oder gesetzliche Netzzensur:
Die Panik vor den Fake News

Die ARD startete die Initiative faktenfinder, um "schneller als die Polizei" über Falschmeldungen aufklären zu können. Die Betreiber setzen auf journalistisches Handwerk statt Gesetze. Der jüngste Gesetzentwurf gegen Hasskommentare erntet unterdessen Kritik.

Das Anti-Fake-News-Portal ist eine weitere Initiative, welche im großen Wahljahr journalistisches Handwerk gegen die Verbreitung vonDesinformation, Propaganda und Hassattacken mobilisieren möchte.

Nachdem der Bayerische Rundfunk bereits vor einem Monat eine Anti-Fake-News-Einheit gestarte hatte und auch das ZDF mit seinem crossmedialen #ZDFcheck17 helfen will, den Wahrheitsgehalt von Inhalten mittels eines Recherche-Teams zu verifizieren, versteht sich faktenfinder als eine Art Knotenpunkt im ARD-Netzwerk. Auf diese Weise soll das gesamte Phänomen der Falschmeldungen im Blick behalten werden.

Faktenfinder-Projektleiter Patrick Gensing erklärt, die Aufklärung über Fehlinfos sei Aufgabe von Journalisten und Medien, da dieses Problem sich nicht durch Gesetze beheben ließe.

Der jüngste Vorstoß des Bundesministers der Justiz und für Verbraucherschutz, der Problematik von "Hate Speech" und so genannten Fake News in sozialen Netzwerken per Gesetz entgegenzuwirken, wird in der Tat bereits als Angriff auf die Meinungsfreiheit gesehen. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, welches Heiko Maas kürzlich als Referentenentwurf an die EU schickte, schreibt Plattformbetreibern das Löschen von Inhalten innerhalb einer 24-Stunden-Frist vor, sofern darin "verfassungsfeindliche Verunglimpfungen" oder "landesverräterische Fälschungen" zu erkennen sind. Es drohten Geldbußen von bis zu 50 Millionen Euro, wenn strafrechtswidrige Äußerungen nicht entfernt würden.

Ein offensichtliches Problem dabei ist, dass der Gesetzentwurf sich auf, wie es heißt, offensichtlich rechtswidrige Inhalte bezieht und Rechtswidrigkeit eine oft umstrittene Angelegenheit ist, die in einem Rechtsstaat normalerweise einer juristischen Prüfung unterliegt.

Netzaktivisten, Betreiber wie You Tube, Datenschützer, Bürgerrechtler und Branchenverbände sehen die Gefahr, dass rechtsstaatliche Aufgaben damit auf privatrechtliche Unternehmen oder Einzelinitiativen übertragen werden. Mit derartigen Instrumenten wird eine De-facto-Zensur eingeführt, die eben auch mal berechtigte Stimmen marginalisieren oder gar unterdrücken kann. Die Piratenpartei sieht darin sowie in der Forderung nach Offenlegen der Identität im Internet die freie Meinungsäußerung bedroht.

Auch der Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Stephan Holthoff-Pförtner, warnte vor einer "staatlichen Einsetzung privater Meinungspolizei". Insbesondere wegen der immensen Bußgelddrohungen würden Plattformen im Zweifel eher löschen. "Das halte ich für eine große Gefahr", meinte Holthoff-Pförtner und betonte, dass solche Fragen vor Gericht behandelt werden müssen.

Ein ähnlicher umstrittener Entwurf brachte Ursula von der Leyen bereits im Jahr 2009 den Namen "Zensursula" ein, als diese sich für das Zugangserschwerungsgesetz aussprach, welches vorsah, Internetseiten zu sperren und geheime Sperrlisten ohne richterliche Kontrolle vom BKA verwalten zu lassen.

Die Problematik von Überwachungsmaßnahmen, selbsternannten Kontrollinstanzen und Willkür zeigt sich auch im Fall des 2014 gegründeten Unternehmens Correctiv, das seit diesem Jahr als Facebook-Watchdog fungiert. Auch wenn sich dabei gestandene Journalisten für die richtige Wahrheit einsetzen, wirft ein Blick auf die Finanzierung einmal mehr die Frage auf, welchen Instanzen man solch eine Aufgabe überlassen sollte. Jüngst bestätigte der Gründer des Unternehmes, dass mehr als 100.000 Euro von der umstrittenen Open Society Foundation bei Correctiv landeten.

Quelle: RT-Deutsch

» der Kommentar des Blogschreibers «

... und auch hier hat der amerikanische Milliardär George Soros seine schmutzigen Finger wieder im Spiel Open Society Foundations

Sonntag, 5. Februar 2017

Merkel, Maut und Panorama - ein Reporter flippt aus

Thema: Wählertäuschung

AfD:
Merkel, Maut und Panorama ein Reporter flippt aus



Merkel hat X-mal gelogen, die schmutzigste Lüge ist besonders aktuell und wird gezeigt. Gefolgt von GEZ finanzierter Propaganda. Wie man diese Fake News am besten erkennt, wird an einem besonders brisanten Beispiel gezeigt. Wieso lügt die Pfarrerstochter?

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Kommentare

Thomas Betz
Was hier abläuft und aufgedeckt wird ist so ungeheuerlich, das du die Watergate Affäre in die Kinderstunde einreihen kannst. Das Lügen Kartenhaus unserer Politiker bricht zusammen.

Freitag, 3. Februar 2017

Markus Lanz: Ranga Yogeshwar entlarvt Bildervergleich-Fake der Öffentlich-Rechtlichen

Thema: Qualitätsmedien

Markus Lanz:
Ausgerechnet Ranga Yogeshwar entlarvt Bildervergleich-Fake (Obama vs. Trump) der Öffentlich-Rechtlichen

Als Markus Lanz von „offenkundigen Lügen“ seitens des neuen Präsidenten Trump spricht und die Bilder seiner Vereidigung zeigt, klärt ausgerechnet der Trump-Kritiker Ranga Yogeshwar das Fake auf: Die Bilder wurden zu unterschiedlichen Uhrzeiten gemacht.

Als es bei Markus Lanz am 26.01.2017 um einen Vergleich der Zuschauerzahlen von Obamas und Trumps Vereidigung geht, spricht Markus Lanz von „offenkundigen Lügen“ seitens des neuen Präsidenten Trump. Gleichzeitig werden die Luftaufnahmen während der Sendung gezeigt, wie sie in den öffentlich-rechtlichen Medien verwendet wurden.

Ranga Yogeshwar, der ebenfalls eingeladen und als Trump-Kritiker gilt, wird nach seiner Meinung gefragt. Doch dann passiert offenbar das Gegenteil von dem, was Markus Lanz erwartet hat: Denn Ranga Yogeshwar greift korrigierend ein. Die Bilder seien nicht zur gleichen Zeit geschossen, wie Yogeshwar aufklärt und entlarvt damit die Fake-Nachricht der Öffentlich-Rechtlichen.

Luftaufnahmen (Obama vs. Trump) waren zu verschiedenen Zeiten

Die Luftaufnahme von Trumps Vereidigung sei 20 Minuten vor seinem Schwur geschossen worden, so Yogeshwar. Außerdem habe Obama viel besseres Wetter bei seiner ersten Vereidigung gehabt: „Das heißt, wenn man ein Bild zu früh macht und das vergleicht, dann ist das nicht fair. Deswegen plädiere ich dafür, wirklich mal genau die Uhrzeiten zu nehmen…“ (etwa 20 Minuten früher, sagt ein anderer Gast). Die Uhrzeit war roundabout 45 Minuten [früher]. Es war einfach zu früh, um es sauber zu vergleichen.

„Das ist das Thema mit dem Post-Faktischen“, so Max Otte dazu. „Es waren mehr Menschen, als auf dem leeren Bild bei der Vereidigung… Es waren mehr Menschen als dort gezeigt wurden, weil das später war. Also von daher ist das postfaktische gegen Trump ins Feld geführt worden. Von einem eigentlichen Qualitätsmedium…“

YouTube-Channel kommentiert dazu

Im Text unter dem YouTube-Video wird kommentiert: Es sei bezeichnend, dass jemand wie Ranga Yogeshwar, der bekannterweise kein Trump-Anhänger sei, „hier den Bildvergleich so differenziert beurteilt und damit den Fake entlarvt“.

Ranga Yogeshwar entlarvt Bildvergleich-Fake

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de
Das ZDF hat die Anzeige des Videos auf der Seite von EpochTimes gesperrt.

Hier das Video, direkt von Youtube aus eingebettet



Veröffentlicht am 27.01.2017

Ausschnitt aus der Sendung 'Markus Lanz' vom 26.01.2017.
Spätestens seit der Vereidigung am 20.01.2017 läuft das Trump-Bashing in den deutschen Mainstream-Medien auf Hochtouren. Die einseitige Berichterstattung über den neuen US-Präsidenten ist m. E. z. T. schon peinlich. Ja, Trump ist umstritten, aber es wird m. E. nichts ausgelassen, um Trump schlechter und unbeliebter darzustellen als er tatsächlich ist. Auffallend ist z. B., dass fortlaufend und überall über die Straßenproteste gegen Trump berichtet wurde, aber m. W. war / ist nirgendwo in den Mainstream-Medien in Deutschland zu hören oder zu lesen, dass die Proteste z. T. vom Milliardär George Soros - einer der größten, wenn nicht der größte, Trump-Gegner - finanziert wurden. (Die New York Times berichtete darüber, und in Deutschland lediglich alternative Medien. Hier der Bericht der New York Times http://nytlive.nytimes.com/womeninthe...)
Den Vogel schoss dieser Tage m. E. die angeblich seriöse, unparteiische ARD-Tagesschau ab, die - neben vielen anderen - auf ihrer Facebook-Seite den bekannten Luftbildvergleich (Vereidigung von Barack Obama vs. Vereidigung Donald Trump) teilte, der dem Zuschauer suggerieren soll, wie beliebt Obama war und wie unbebeliebt hingegen Trump angeblich sein soll (siehe https://www.facebook.com/tagesschau/p...).
Als ich das Bild das erste Mal sah, dachte ich mir gleich, dass hier ein Luftbild von Trump’s Vereidigung zum Vergleich herangezogen wurde, das gemacht wurde, als noch nicht oder nicht mehr alle Gäste anwesend waren. Studiogast Ranga Yogeshwar (Wissenschaftsjournalist, Physiker und Moderator) bestätigt meine Einschätzung hier im Ausschnitt. Besser als er hätte ich es nicht ausführen können. Es ist jedenfalls erfrischend, dass jemand wie Yogeshwar - dem man nun wirklich nicht nachsagen kann, dass er Trump-Anhänger wäre - hier den Bildvergleich so differenziert beurteilt und damit den Fake entlarvt.
Den TV-Moderator und Gastgeber Markus Lanz hat er damit wohl im Regen stehen lassen, denn Lanz' Absicht war ja offenbar nicht, den Fake aufzuklären, sondern lediglich einmal mehr zu demonstrieren, wie unbeliebt Trump im Vergleich zu Obama angeblich ist. Das ist leider in die Hose gegangen, Herr Lanz! ^^
Die ganze Sendung vom 26.01. kann hier angesehen werden:
https://www.zdf.de/gesellschaft/marku...
Siehe auch: "Max Otte über Donald Trump" https://youtu.be/XIBOn7TAUng (Ausschnitt aus der selben Sendung)

Tags:

Donald Trump, Vereidigung, Amtsantritt, US-Präsident, Präsident, Markus Lanz, Ranga Yogeshwar, Max Otte, Fake News, Fake, Täuschung, postfaktisch, Bildvergleich, Luftbild, entlarvt, Mainstream-Medien, Medienkampagne, Stimmungsmache, Lückenpresse, Lügenpresse, Hetze, Medien, Manipulation, Medienmanipulation, Kritik, Fernsehkritik, Medienkritik FAIR USE

Es entstehen keinerlei wirtschaftliche Vorteile durch das Onlinestellen des Videos. Das Material ist unter der Rechtsdoktrin des anglo-amerikanischen Urheberrechts-Systems Fair Use (angemessene Verwendung) online gestellt worden. Das Video dient rein der öffentlichen Bildung und der Anregung geistiger Auseinandersetzung. Das Material ist rein zum Zwecke der Kritik, der Stellungnahme, der Berichterstattung, der Bildung und der Wissenschaft und stellt daher keine Urheberrechtsverletzung dar.

Kategorie Nachrichten & Politik
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