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Freitag, 18. August 2017

Die Arroganz der deutschen Politiker

Thema: Politik

Die Arroganz der deutschen Politiker und auch der Medien ist schwer erträglich. Während Deutschland absehbar verarmt, predigt die Politik - und die Medien folgen ihnen wie auf Gehorsam - gebetsmühlenartig wie gut es uns und Europa unter der aktuellen Politik geht.

Wer meint, daß es uns es auch zukünftig gutgeht, der hat keinen Rentenbescheid oder kann ihn nicht lesen. Bitte von der Zahl die dort steht, dann noch die Sozialabgaben und die Steuern abziehen. Wieviel? Im Zweifelsfall 25%.

Viele Politiker glauben offensichtlich, daß es nur die oberen Zehntausend sind, für die es sich nur lohnt, Politik zu machen. Mit Demokratie oder gar mit Volksherrschaft hat dies jedenfalls herzlich wenig zu tun.

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Reichtum, Macht und Einflussnahme

Reichtum, Macht und Einflussnahme sind innig verwandte Geschwister und tragende Säulen, die sich wechselseitig stützen.

Wer reich ist, hat meist auch Einfluss. Privater Reichtum eröffnet die Möglichkeit, wirtschaftlich und politisch Macht auszuüben. Umgekehrt bedeutet Armut, ökonomische und soziale Ohnmacht zu erfahren. Großunternehmer, Kapitalanleger, Industriekonzerne, Banken, Versicherungen und ihre Interessenverbände bestimmen maßgeblich die Politik.

Die Möglichkeit der politische Einflußnahme des Besitzbürgertums auf die Parteien muss in diesem Land sehr groß sein, denn anders ist es nicht zu erklären, daß eine Partei wie die SPD sich als politischer Geisterfahrer so weit von ihren Grundwerten der sozialen Gerechtigkeit und des Friedens entfernen konnte.

Wer seine Ideale verrät, ist in aller Regel dem Untergang geweiht.

Viele Nachbarländer sind weitaus fortschrittlicher in der Ausgestaltung der sozialen Inhalte, siehe Leiharbeitin Frankreich, Teilzeitarbeit in den Niederlanden, Renten in Österreich.

Nur in Deutschland bestimmt ein reaktionäres Besitzbürgertum die Ausgestaltung der Politik mit negativen sozialen Folgen für die Gesellschaft.

Eine Änderung der sozialen Verhältnisse ist hier ausdrücklich unerwünscht, darf aber mittlerweile durchaus zum Gegenstand von Satire gemacht werden.

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Dienstag, 9. Mai 2017

Norbert Bolz: Eine bestimmte Elite verkauft mündige Bürger für dumm

Thema: Bevormundung

Medienwissenschaftler Bolz:
„Mündige Bürger für dumm zu verkaufen, ist eine unglaubliche Arroganz bestimmter Eliten“

Medienwissenschaftler Norbert Bolz hat wieder einmal Klartext gesprochen zum Thema Medien. Er hält die Bürger für mündig genug, mit der Wahrheit umgehen zu können. Dass man das Volk für dumm verkauft oder für dumm hält, sei eine unglaubliche Arroganz, die von bestimmten Eliten ausgehe.

Norbert Bolz bei Peter Hahne. Foto: Screenshot/Youtube
Medienwissenschaftler Norbert Bolz hat wieder einmal Klartext gesprochen zum Thema Medien. Im Interview mit Peter Hahne auf PHOENIX-TV antwortet er auf Hahnes Frage: „Haben die Leute recht, wenn Sie sagen, den Medien glaube ich nicht mehr?“

Bolz: „Es gibt jedenfalls gute Gründe das zu sagen, und das liegt nicht etwa daran, dass die Medien lügen würden – Lügenpresse ist eine eher nicht zutreffende Verkürzung – ich möchte fast sagen, es ist noch viel schlimmer. Sie verschweigen, sie tun nicht das, was man eigentlich von ihnen erwartet – nämlich aufzuklären über die Wirklichkeit und sie tun das aus falsch verstandener Rücksichtnahme und offenbar aus einem Gefühl heraus, dass man den Deutschen nicht die Wahrheit zumuten kann. Sie (die Deutschen) reagierten falsch auf das Wahre und deshalb müsse man es verpacken und vorsichtig damit umgehen.“

Hahne: „Sie haben das ja auch viele Jahrzehnte erforscht – Was kann man dem Volk zumuten? Wie viel Wahrheit verträgt das Volk?

Bolz: „Ich gehe davon aus, dass unsere Bürger mündige Bürger sind, dass sie erwachsen sind und das ist auch die Voraussetzung von Demokratie. Wenn wir diese Voraussetzung nicht wirklich mehr akzeptieren und teilen, müssen wir ganz anders zusammenleben – das will, glaub ich, niemand.

Insofern ist das die eigentliche Katastrophe, dass Leute, die sich zu einer selbsternannten Elite rechnen, glauben, dass Wahrheit für sie selber zuträglich ist, für die anderen aber offensichtlich nicht.
Und das man die Bürger für dumm verkauft oder sie einfach für dumm hält, für unfähig mit Wahrheit umzugehen, das ist eine unglaubliche Arroganz, die von bestimmten Eliten ausgeht.
Sowohl bei den Journalisten als auch bei den Politikern und selbst in anderen Lebensbereichen nimmt die Tendenz hin zum Paternalismus immer mehr zu – also von oben herab die Bürger an die Hand nehmen zu wollen, ihnen das was zuträglich ist für ihr Leben vorzukauen und vorzusagen, statt sie selbst entscheiden zu lassen.“

Sehen Sie hier das Video zum Gespräch: (6 min)



(mcd) Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Freitag, 16. September 2016

Ignoranz und Arroganz der Macht

Immer weitere Teile der Bevölkerung werden von der Politik ausgegrenzt und einfach ingnoriert. Der Stimmungsumschwung in der Bevölkerung ist Ausdruck der Ignoranz und Arroganz der Macht gegenüber der Realität und den Sorgen und Nöten der Menschen.

Wie kann man ignorieren, dass seit Jahren dank Ihrer Hilfe die Gewinne der Konzerne stiegen und Löhne stagnierten. Wie kann man ignorieren dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer Ärmer. Wie können die Regierungsparteien TTIP unterstützen obwohl die Mehrheit dagegen ist? Wie können Sie Geld für die Bundeswehr rauswerfen für Auslandseinsätze die Völkerrechtswidrig sind und damit gegen das deutsche Grundgesetz verstoßen?

Peter Tauber (Generalsekretär der CDU) antwortete mit den üblichen Phrasen zum Wahlausgang : "Wir müssen noch stärker vermitteln und erklären. AfD spielt mit Ängsten. Mit ihrer Sprache macht sie rechtsextremes Gedankengut salonfähig. Wir wollen da sein für die die, Zuversicht ausstrahlen, und uns aber auch kümmern um die, die sich abgehängt fühlen." - Das zeugt ja zumindest einmal von einer selbstkritischen Analyse des CDU-Debakels.

Gleichzeitig zieht er den Wählern, die die CDU nicht gewählt haben, die üblichen Phrasendrescherei eines über. Die dummen Wähler, die CDU und gar die AfD gewählt haben, sind eben zu dumm, die glorreichen Argumente und Positionen der CDU verstanden zu haben.

Herr Tauber hat wohl noch immer absolut gar nichts verstanden und meint immer noch die Wähler beleidigen zu wollen. Das amüsiert nur noch, es ärgert nicht einmal mehr. Die CDU hat sich so ins Abseits gestellt. Bald muss sich auch die CDU um ihre Wähler kümmern, die sich abgehängt fühlen.

Von Blogger am 9/10/2016 09:00:00 vorm. unter Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog"> eingestellt

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Mittwoch, 7. September 2016

Ignoranz und Arroganz der Macht

Der Stimmungsumschwung in der Bevölkerung ist Ausdruck der Ignoranz und Arroganz der Macht gegnüber der Realität und den Sorgen und Nöten der Menschen.

Wie kann man ignorieren, dass seit Jahren dank Ihrer Hilfe die Gewinne der Konzerne stiegen und Löhne stagnierten. Wie kann man ignorieren dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer Ärmer. Wie können die Regierungsparteien TTIP unterstützen obwohl die Mehrheit dagegen ist? Wie können Sie Geld für die Bundeswehr rauswerfen für Auslandseinsätze die Völkerrechtswidrig sind und damit gegen das deutsche Grundgesetz verstoßen?

Peter Tauber (Generaldsekretär der CDU) antwortete mit den üblichen Phrasen zum Wahlausgang : "Wir müssen noch stärker vermitteln und erklären. AfD spielt mit Ängsten. Mit ihrer Sprache macht sie rechtsextremes Gedankengut salonfähig. Wir wollen da sein für die die, Zuversicht ausstrahlen, und uns aber auch kümmern um die, die sich abgehängt fühlen." - Das zeugt ja zumindest einmal von einer selbstkritischen Analyse des CDU-Debakels.

Gleichzeitig zieht er den Wähler, die die CDU nicht gewählt haben, die üblichen Phrasendrescherei eines über. Die dummen Wähler, die CDU und gar die AfD gewählt haben, sind eben zu dumm, die glorreichen Argumente und Positionen der CDU verstanden zu haben.

Herr Tauber hat wohl noch immer absolut gar nichts verstanden und meint immer noch die Wähler beleidigen zu wollen. Das amüsiert nur noch, es ärgert nicht einmal mehr. Die CDU hat sich so ins Abseits gestellt.Bald muss sich auch die CDU um ihre Wähler kümmern, die sich abgehängt fühlen.

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Montag, 2. Februar 2015

Nachtrag zum "Aufsatz zur Griechenland-Wahl" von Dr. Reinhard Crusius

Liebe Leser,
heute morgen erhielt ich diese Email von Dr. Reinhard Crusius:

Aufsatz zur Griechenland-Wahl bei den DWN im Internet

Geehrte Damen und Herren,

einige der hier Angeschriebenen erhielten von mir in der letzten Woche einen Aufsatz zur bevorstehenden Griechenland-Wahl. Diese Wahl und die ersten Reaktionen darauf veranlassten mich, diesen Aufsatz zu aktualisieren und auf die aktuelle Situation hin zu konkretisieren. Diese Neufassung hatte den Titel "Der Tsipras-Sieg - Katastrophe oder Hoffnung für die Euro-Politik? Oder: Die 7 Todsünden der aktuellen Merkel'schen Euro-Politik". Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten haben diesen Aufsatz am 28.01.2015 unter dem Titel "Wenn die EU Tsipras dämonisiert, fliegt uns der Euro um die Ohren" ins Netz gestellt. Es ist schon sinnvoll, sich dieses Neufassung anzusehen, hier der Link:

Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Einige aktualisierende Bemerkungen füge ich hier noch hinzu: "Wer einen Sumpf trockenlegen will, darf nicht die Frösche fragen" - unter diesem zynischen Motto findet seit 5 Jahren die sog. Euro-Rettungs-Politik statt. In meinem Buch "Rettet Europa, nicht nur die Banken" habe ich diesen Spruch zum Anlass genommen, diese verfehlte Politik positiv umzuformulieren: man sollte nicht nur, man MUSS die Frösche fragen in einem demokratischen Europa, dass sich immer wieder als Wertegemeinschaft tituliert. Die Griechenland-Wahl und auch das, was sich in Spanien abzeichnet, zeigt uns, wie die Folgen dieser verfehlten Politik jetzt alles "durcheinander" bringen.

Wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass die Troika-Merkel-Riege mit einem unverantwortlichen Ausmaß an Unkenntnis, Leichtfertigkeit, vernagelter Ideologiebehaftung und TINA-Sturheit (TINA ist immer ein Zeichen von undemokratischer Erpressung, von Phantasielosigkeit, von Nicht-Denken-Können oder Nicht-Denken-Wollen) den Europa-Zug seit 5 Jahren auf das falsche Gleis fährt, dann sind es die Reaktionen auf die Entwicklung in Griechenland. Nach der Wahl kam noch ein weiterer politisch verhängnisvoller Charakterfehler dieser Politiker dazu: eine unsägliche Arroganz. Ich wiederhole meine Behauptung, das mindestens 90% aller Politiker und Medienvertreter, die dauernd das Mantra vom "Sparen" und den "unabdingbaren Reformen" herbeten, nicht wissen, worüber sie reden. Das gilt sogar für die TV-Nachrichten, zum Beispiel für die unsäglichen Kommentare vom "Börsenparkett".

Inzwischen dürfte diesen "Euro-Burgherren" die Entwicklung in Spanien schlaflose Nächte bereiten, einem Spanien, das angeblich schon wieder aufblüht. Aber ökonomische Statistik und reale Lebenssituationen der Menschen fallen gelegentlich auseinander. Wüssten die Deutschen auch nur 20 Prozent von dem, was auch in unserem Namen in diesen Ländern an "Sparen und Reformen" betrieben wird, oder würden gar 20 Prozent davon hier umgesetzt, würde unsere brave Mutti-Gesellschaft in Aufruhr geraten! Aber gottlob haben die Medien es bisher geschafft, uns über "Risiken und Nebenwirkungen" der angeblich alternativlosen Troika-Merkel-Politik so gut wie unaufgeklärt zu lassen. Wenn im ARD-Polit-Barometer vor wenigen Tagen fast 80 Prozent der Deutschen meinten, Griechenland müsse weiter sparen, dann hat das seine Ursache darin. Ich habe das alles in meinem Buch ja schon beschrieben, was jetzt passiert, und doch überrascht mich die intellektuell sklerotische "Euro-Rettungs-Riege" immer wieder. Dieser überarbeitete Aufsatz ist nochmals ein Versuch von mir, vor allem Medienvertreter nachdenklich zu stimmen und für eine Neubewertung der Euro-Politik zu gewinnen! Griechenlands Wahl kann man auch als Chance begreifen, den nachtblinden TINA-Express umzulenken, ehe er Europa endgültig in den Morast fährt. Und das müssten wir alle bitter bezahlen! 240 Mrd. Euro haben wir bisher allein in Griechenland versenkt (wenn man Samaras' Bilanz einmal nicht mit der neoliberalen Brille sieht), 70-80% davon wieder einmal in die Rettung eines maroden und semi-kriminellen Finanzsystems. Und nun mäkeln Politiker und Medienvertreter, wenn Tsipras einige Milliarden locker machen will, um die schlimmsten menschenverachtenden Auswirkungen der Troika-Politik rückgängig zu machen! Von welchem "christlichen Abendland" reden wir da in letzter Zeit so häufig?!

Ich bitte jeden der hier Angeschriebenen, diesen Aufsatz zu lesen und eventuell auch weiter zu verbreiten. Diese Bitte um "Wahrnehmung" geht vor allem an die von mir angeschriebenen Medienvertreter. Kopf hoch und mal in eine andere Richtung geblickt!

Mit freundlichem Gruß

Reinhard Crusius


PS: Zur weiteren Information hänge ich ein Interview von mir mit der Neuen Westfälischen (Bielefeld) vom 22.01.2015 an.
Hier der Link: Link zum Interview


Dr. Reinhard Crusius
Hochrad 39
22605 Hamburg
Tel/Fax: 040-821712
E-Mail: reinhard.crusius@gmx.de

HINWEIS AUF MEIN AKTUELLES BUCH:
Rettet Europa, nicht nur die Banken


Freitag, 20. September 2013

AfD überspringt 5 Prozent: Angela Merkel wird aktiv

Thema: Bundestagswahl

In einer aktuellen INSA-Umfrage schafft die AfD erstmals die 5 Prozent Hürde. Um der Partei noch mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, wird sie nun von der CDU-Spitze erstmals attackiert. Für Merkel ist ein Erfolg der AfD wichtig, weil sie mit der AfD im Bundestag die SPD zum Schoßhündchen degradieren kann.

Schlechte Nachrichten für die SPD



Mit der AfD im Bundestag kann Angela Merkel dem SPD-Mann Sigmar Gabriel leichter vorschreiben, wo es für ihn langgeht (vermutlich zum Ausgang). (Foto: dpa)
Die Alternative für Deutschland (AfD) hat in einer aktuellen INSA-Umfrage die 5 Prozent-Hürde zum Einzug in den Bundestag geschafft. Dieser Umfrage zufolge verfehlt Schwarz-Gelb die Mehrheit im Bundestag: Die CDU kommt auf 38 Prozent, die SPD auf 28 Prozent. Die Grünen sacken immer weiter ab und landen bei 8 Prozent. Die Linke kommt auf 9 Prozent. Wichtig für Merkel: Mit 6 Prozent schafft die FDP den Einzug in den Bundestag.

Sollte es zu diesem Wahlergebnis kommen, dann könnte das Kalkül von AfD-Chef Bernd Lucke aufgehen: Ein Koalition Schwarz-Gelb-AfD würde dann Rot-Rot-Grün verhindern.
 
Angesichts dieser Entwicklung fällt auf, dass die CDU kurz vor der Wahl ihre Strategie gegenüber der AfD aufgibt: Bisher wurde die AfD freundlich ignoriert, nun attackiert sie die CDU erstmals von der Spitze. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zu diesem Zweck Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vorgeschickt, der als geradezu manischer Euro-Retter für diese Aufgabe sehr gut geeignet ist. Schäuble sagte in einem Interview mit der Zeit, dass die AfD den Wohlstand in Deutschland gefährde, weil sie den Austritt aus dem Euro fordere.

Schäuble wiederholte erstaunlicherweise sehr ausführlich das Wahlprogramm der AfD und sagte:
    „Diese Leute behaupten doch glatt: Ohne Euro ginge es uns wirtschaftlich besser. Das ist grundlegend falsch, das ist komplett unglaubwürdig und für unseren Wohlstand brandgefährlich. Wir Deutschen, als starke Exportnation, profitieren am meisten von der gemeinsamen Währung. Darüber herrscht allgemeiner Konsens. Die Welt hat sich verändert. Europa und damit auch Deutschland braucht eine gemeinsame stabile Währung, um in dieser globalisierten Welt zu bestehen.“ 


Laut der aktuellen INSA-Umfrage liegt die AfD erstmals bei 5 Prozent. (Grafik: DWN)

Schäuble, der älteste Minister im Kabinett Merkel, sagte die AfD „habe aus lauter Rückwärtsgewandtheit das Wohl Deutschlands im 21. Jahrhundert nicht im Blick“.

Wider besseres Wissen rückte Schäuble die AfD in einem Fall von bemerkenswerter Gehässigkeit ins rechte Eck und sagte, Deutschland müsse „ein bisschen vorsichtiger“ sein, „wenn es um demagogisches und rechtsgerichtetes Gedankengut geht“. Schäuble wörtlich: „Wer wie die AfD anfängt, Ängste vor Europa zu schüren, der schürt auch schnell Ängste gegenüber Migranten. Dagegen müssen wir uns behaupten.“ Er äußerte sich, seinem arroganten Naturell entsprechend, sehr herablassend über die AfD und sagte: „In Verhandlungen vor dem Bundesverfassungsgericht habe ich AfD-Vertreter erlebt. Ich will keine Namen nennen, aber ich habe zum Teil schon gedacht: Du mei-ne Gü-te.“ (mehr zu Schäubles Charakter – hier).

Laut der aktuellen INSA-Umfrage liegt die AfD erstmals bei 5 Prozent. (Grafik: DWN)
Hier kann man nur sagen: Du mei-ne Gü-te! Das Urteil in Karlsruhe erging am 20. September 2012, die AfD wurde am 14. April 2013 gegründet.
 
Mit dieser Einordnung schlägt Bundeskanzlerin Angela Merkel zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie bringt die AfD so kurz vor der Wahl noch einmal ins Gespräch. Für diesen Werbe-Effekt hätten die AfD-Wahlkämpfer lange Spenden sammeln müssen. Zugleich kann sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble im Wahlkampf-Finish noch einmal als der letzte EUropäer präsentieren. Die Euro-Rettung ist bisher maßgeblich von Schäuble vorangetrieben worden (hier).
 
Merkel hat Schäuble womöglich auf eine Ehrenrunde geschickt. Er dürfte es sogar bemerkt haben und spielt seine Rolle überzeugend, weil das Abkanzeln von Leuten zu seinen Hobbys gehört.
 
Merkel ihrerseits verfolgt seit langem eine Doppel-Strategie: Sie beobachtet das Geschehen um die AfD mit unverhohlenem Interesse. Wenn es nämlich nach der Wahl eine Alternative zur Großen Koalition geben könnte, hätte Merkel gegenüber der SPD alle Trümpfe in der Hand. Hätte jedoch Rot-Rot-Grün eine Mehrheit, kann Sigmar Gabriel Merkel mit ganz anderem Gewicht unter Druck setzen. Bis heute ist unklar, ob die AfD nicht eine Alternativ-Gründung aus dem CDU-Umfeld ist (mehr zu den Hintergründen eines möglichen Plan B von Merkel – hier).
 
Die SPD scheint bereits vorzubauen: Der Tagesspiegel berichtet, dass die SPD bereits Kernforderungen an die CDU formuliert haben soll, die bei einer Großen Koalition mit der CDU zu verhandeln seien.
 
Die FDP wird nach dem Wahldebakel in Bayern mit großer Wahrscheinlichkeit knapp in den Bundestag kommen: Der Mobilisierungs-Effekt hat Tradition bei den Liberalen, nach einer Schlappe in einem Bundesland hat es bei der FDP immer für den Bundestag gereicht, weil dann die Hardcore-Liberalen aufgeschreckt in größeren Zahl wählen gehen.
 
Angela Merkel wird also am Sonntag der AfD die Daumen drücken.
 
Und ein Finanzminister Wolfgang Schäuble könnte nach dem 22. September exklusiv in den deutschen Geschichtsbüchern auftauchen.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare




Tante Ho sagt:
Wer glaubt Schaeuble noch ein einziges Wort?
Ein Mensch der seit Jahren frech luegt und das Volk fuer dumm haelt?
Arrogant und abgehoben , einen Traum von einer Weltmacht Europa verfolgt ohne jegliche Ruecksicht auf das Volk.
Jeder einzelne Arbeitnehmer und Sparer, keiner Unternehmer und Rentner hat durch den Euro verloren.
Gewonnen hat eine kleine Elite und die Großindustrie, nicht zu vergessen die Großbanken.

Sabine sagt:
“Ohne Euro ginge es uns wirtschaftlich besser. Das ist grundlegend falsch, das ist komplett unglaubwürdig und für unseren Wohlstand brandgefährlich. Wir Deutschen, als starke Exportnation, profitieren am meisten von der gemeinsamen Währung.”

Wie mich dieses Glaubensbekenntnis anko…!!! Schon zu DM-Zeiten war Deutschland Jahr um Jahr Exportweltmeister! Allerdings mit einem entscheidenden Unterschied, denn damals hatte der Bürger auch etwas davon! Er konnte mit seiner DM bequem über die Runden kommen.

Mit dem Euro hat sich das verändert. Agenda 2010, allgemeine Preissteigerungen nie gekannten Ausmaßes usw.. Der Bürger wurde nicht nur kaputt gespart, er konnte obendrein noch förmlich dabei zusehen, wie dieser Euro im Wertevergleich sein Vermögen, seine Kaufkraft (oder das, was Agenda 2010 davon übrig ließ) mehr als nur halbierte.

Wir wären – auch mit der DM – Exportweltmeister! Einzig die Unternehmensgewinne wären nicht so hoch, wie sie es heute sind. Unternehmen, die sich “global player” schimpfen und sich deutsche Qualität mit bulgarischer Entlohnung wünschen (und über Werkverträge auch kräftig daran arbeiten). Ich frage mich regelmäßig, wer denn dann eigentlich noch die Produkte kaufen soll … neuer BMW alle drei Jahre mit bulgarischem Verdienst ist wohl kaum drin!?

Diese Parallelrealitäten sind echt nicht zu ertragen und ich hoffe inständig, dass nicht nur uns, sondern gerade diesen Volksverrätern das System mit einem Knall um die Ohren fliegt, dass ihnen das Hören (denn auf den Bürger haben sie ohnehin noch nie gehört) für die nächsten tausend Jahren Höllenqualen beschert!

“Ohne Euro ginge es uns wirtschaftlich besser. Das ist grundlegend falsch, das ist komplett unglaubwürdig und für unseren Wohlstand brandgefährlich. Wir Deutschen, als starke Exportnation, profitieren am meisten von der gemeinsamen Währung.”

Wie mich dieses Glaubensbekenntnis anko…!!! Schon zu DM-Zeiten war Deutschland Jahr um Jahr Exportweltmeister! Allerdings mit einem entscheidenden Unterschied, denn damals hatte der Bürger auch etwas davon! Er konnte mit seiner DM bequem über die Runden kommen.

Mit dem Euro hat sich das verändert. Agenda 2010, allgemeine Preissteigerungen nie gekannten Ausmaßes usw.. Der Bürger wurde nicht nur kaputt gespart, er konnte obendrein noch förmlich dabei zusehen, wie dieser Euro im Wertevergleich sein Vermögen, seine Kaufkraft (oder das, was Agenda 2010 davon übrig ließ) mehr als nur halbierte.

Wir wären – auch mit der DM – Exportweltmeister! Einzig die Unternehmensgewinne wären nicht so hoch, wie sie es heute sind. Unternehmen, die sich “global player” schimpfen und sich deutsche Qualität mit bulgarischer Entlohnung wünschen (und über Werkverträge auch kräftig daran arbeiten). Ich frage mich regelmäßig, wer denn dann eigentlich noch die Produkte kaufen soll … neuer BMW alle drei Jahre mit bulgarischem Verdienst ist wohl kaum drin!?

Diese Parallelrealitäten sind echt nicht zu ertragen und ich hoffe inständig, dass nicht nur uns, sondern gerade diesen Volksverrätern das System mit einem Knall um die Ohren fliegt, dass ihnen das Hören (denn auf den Bürger haben sie ohnehin noch nie gehört) für die nächsten tausend Jahren Höllenqualen beschert!

Lilly K sagt:
Die AfD müßte die absolute Mehrheit bekommen, das diese Eurokraten endlich das “Zeitliche”segnen. Die hatten solange Zeit gehabt, was für das deutsche Volk zu tun, aber es kam absolut nichts. Die Warnungen aus dem Volk kamen auch früh genug, nur mußte man ja alles im Ausland verscherbeln. Jetzt, 3 Tage vor der BTW wachen diese Herrschaften auf und spüren, das ihre Felle (Pfründe) davon schwimmen. Denen geht die Muffe und das zu Recht, weg mit denen.

Maus sagt:
Es ist Unglaublich wie die Merkel sich drehen kann ? Die würde Nonne werden wenn Sie so an der Macht bleiben kann ! Vielleicht aber nur Strategie von Ihr .AFD halte ich für eine Alternative ! Es kann sein das Sie doch kalte Füße bekommt und versucht die Meinungen zu ändern ? Wie es auch ist ,das ganze Euro Desaster ,da wurde gelogen das sich die Balken biegen .Zwei sehenswerte Informationen ;
helioda1.blogspot.com / eine-hamburgeringt-mit-einem-brief.htlm und
http://www.mmnews.de / Wer ist Angela Merkel

Der Film sagt:
Ich haue gern in dieselbe Kerbe wie andere: Es lohnt sich wirklich, den Film “EUPOLY” anzusehen. Er dauert zwar mehr als 2 Stunden, aber jede Minute der Zeit lohnt sich.
EUPOLY – Der Film:
http://www.youtube.com/watch?v=kz1FnBoRwkk

Unrechts-Populist Nr.1 sagt:
Stimmt,
und immer iweder kommen andere Facetten der Euro-sauerei ins Blickfeld.