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Donnerstag, 6. August 2020

Gibt es noch eine journalistische Ehre

folgende Email ging an: info@zdf.de | redaktion@wdr.de | service-redaktion@rbb-online.de

Betreff: Frage an die Redaktion: Gibt es noch eine journalistische Ehre

Sehr geehrte Damen und Herren,

ähnlich wie der Rundfunk, den meine Eltern und Großeltern erdulden mussten, haben wir wieder einen Staatsrundfunk, der sich fälschlicherweise Öffentlich-Rechtlich nennt, vielleicht sogar mal war, und sich ganz dreist auch noch von denen finanzieren lässt, die er mit seinen, zu einem großen Teil gefälschten, Fake-News verarscht und manipuliert.

Ich schäme mich für alle Journalisten die anscheinend nicht das geringste Berufsethos haben, aus Dummheit oder Berechnung falsch berichten oder sich bestechen lassen. Nicht nur bei Berichten über die "Pandemie" oder die Demonstration in Berlin oder bei dem inszenierten Video aus Mallorca fällt das auf.
Im Verglelich zu Hans Joachim Friedrichs oder Peter Scholl-Latour sind heute nur noch Stümper am Werk.
Würden Sie sich von einem Arzt, der eine ähnliche Auffassung von seinem Beruf hat und der so arbeitet wie viele der sog. Journalisten, operieren lassen?

Ich hätte nie geglaubt einmal eine Berichterstattung in Deutschland erleben zu müssen, die dem Wahrheitsgehalt der Nachrichten von Nordkorea oder China ebenbürtig ist. Die seit dreißig Jahren andauernde Manipulation mag bei den meisten Zuschauern zwar gewirkt haben, aber es werden immer mehr, die das Mißverhältnis erkennen zwischen ihren eigenen Beobachtungen und Dem, was ihnen untergejubelt werden soll; die wieder selber anfangen zu denken.

Denken sollten Sie auch mal und zwar daran, von wem Sie bezahlt werden?
Meinen Sie der Zwangs-Gebührenzahler gibt sein Geld dafür aus, bewusst oder unbewusst im Sinne der Regierung manipuliert, oder bevorzugt er eher der Wahrheit entsprechend informiert zu werden? Seit einigen Jahren hat sich anscheinend medienübergreifend die Hofberichterstattung durchgesetzt.

Da ständig in Deutschland wechselt wer die Innenpolitik bestimmt, haben die Verantwortlichen der Medien, also Ihre Chefs, die "Qualität" der Politikerdarsteller erkannt und versuchen ihren Nutzen daraus zu ziehen.
Zur Zeit bestimmt ein Trio aus einem Virologen, einem Tierarzt und einem Bankkaufmann wo es langgeht. Vorher war es eine sechzehnjährige Schwedin und hüpfende Schulschwänzer, davor auch schon mal die Schreihälse der Grüninnen oder sogar eine zeitlang der Chef der Deutschen Bank, dem Frau Merkel anschließend zum Dank ein Geburtstags-Essen im Kanzleramt gegeben hat.

Während die Bundeskanzlerin weltweit das Geld der deutschen Steuerzahler verschleudert, nutzen m.E. die Chefs der unterschiedlichen Medien ihre Chance und fühlen sich befugt, selber Politik zu machen.
Das wird ihnen wohl noch schwer auf die Füsse fallen.

Zum Abschluß und zur Erinnerung noch ein Zitat eines ehemaligen Berufskollegen aus den USA, was sich viele von Ihnen zu eigen gemacht haben:

“. . .Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füssen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiss es. . .”

John Swinton, (1829 – 1901), US-amerikanischer Redaktions-Chef der New York Times. das koplette Zitat finden Sie hier: https://de.wikipedia.org/wiki/John_Swinton

Also noch einmal die Frage:

Gibt es noch eine journalistische Ehre?

Mit freundlichen Grüßen


´

Samstag, 16. November 2013

Wulff-Prozess: Das System der Heuchler steht vor Gericht

Thema: Korruption und Heuchelei
 
Egal, wie der Wulff-Prozess endet: Politik und Medien werden ihn als Freispruch für ihr System deuten. Der Abschuss von Wulff sollte die moralisch verkommenen Eliten entlasten. Ein korruptes System hat einen kleinen Fisch geopfert. Denn eine ganze Klasse unterliegt dem fundamentalen Irrtum, dass nicht die Korruption an sich das Problem ist, sondern das Erwischt-Werden.


Das Bild, das Christian Wulff so fürchtete: Ein ehemaliger Bundespräsident vor dem Richter. Doch nicht er allein steht da – mit ihm wird über ein ganzes System verhandelt, das nicht im Traum daran denkt, sich zu verändern. (Foto: dpa)
Im Wulff-Prozess steht die ganze moralische Verkommenheit der politischen, wirtschaftlichen und medialen Eliten dieses Landes vor dem Richter.

Das beginnt bei Christian Wulff: Der ehemalige Bundespräsident symbolisiert wie kein anderer die kleine, unscheinbare Korruption, die zum politischen Alltag gehört – von den Playern so selbstverständlich angenommen, dass die meisten über den Wulff-Prozess nur staunen können. PR-Berater Moritz Hunzinger spricht von der „Lebenswirklichkeit“, in der Geben und Nehmen so natürlich ist wie Zahlen und Anschaffen.

Von den 17 Vorwürfen ist bis auf 800 Euro nichts übrig geblieben, was vor Gericht verhandelt hätte werden können. Das sagt nichts über die moralischen Qualitäten von Wulff aus – wie die Verteidiger des Systems jetzt behaupten.

Es zeigt – im Gegenteil – wie schwer Korruption vor ordentlichen Gerichten zu beweisen ist. Korruption ist kein Delikt wie Mord, wo es ein Opfer und einen Täter gibt. Korruption ist ein Krebsgeschwür, das sich durch ein moralisch verkommenes System frisst. Ein solches Geschwür kann man nicht zu einem Straftatbestand verdichten. Man kann es nur an der Wurzel ausrotten – in den Köpfen der Politiker, Medien und Wirtschafts-Eliten.

Doch davon sind wir weiter entfernt denn je: Die Politik ist zum Supermarkt degeneriert. Jeder hat die Möglichkeit, von Lobbyisten Geld oder Annehmlichkeiten anzunehmen. Alle verdächtigen einander, weil sie von ihresgleichen offenbar nur das Schlechteste denken wollen.

Der kollektive Verdacht dient den einzelnen Politiker als Freibrief: Sie unterstellen einander, dass es alle tun – wie dies der wegen Korruption verurteilte ehemalige österreichische Innenminister Ernst Strasser gesagt hat.

Und keiner will der Dumme sein: Ehrlichkeit gehört nicht zu den Tugenden der Politik. Den meisten korrupten Politikern fehlt ohnehin das grundlegende Unrechtsbewusstsein: Sie behaupten, dass alles, was sie tun, für einen guten Zweck sei. Besonders grotesk im Fall Wulff: Um Siemens für einen Film über John Rabe anzuschnorren, musste Wulff sich den Hotelaufenthalt beim Oktoberfest finanzieren lassen. Nach dem Motto: Es ging ja um die ermordeten Juden, da muss schon mal ein Bier drin sein. Wulff sagte am Donnerstag zum Prozess-Auftakt, er sei nicht bestechlich gewesen, weil ihm der Film „eine Herzensangelegenheit“ gewesen sei.

So denken sie alle: Die Klimaschützer, Autoförderer, Arzneimittel-Fans, Gentechnik-Freaks, Atomkraft-Freunde. Sie alle glauben, dass sie einem höheren Zweck dienen, wenn sie Geld von interessiertere Seite annehmen. Der Natur, der Mobilität, der Gesundheit, der Ernährung, dem Strompreis.

Wer wollte ihnen da eine kleine Gefälligkeit verübeln – wo sie doch rund um die Uhr im Dienst des Bürgers und der guten Sache unterwegs seien.

Es geht ja schließlich um Herzensangelegenheiten.

Wulff hatte in dem legendären Interview mit dem Staatsfernsehen beklagt, er habe ja leider keinen Zeit gehabt, den Job des Bundespräsidenten zu lernen, weil er so schnell Karriere gemacht habe.
Was Wulff fehlt, kann man nicht lernen: Es geht um einen eisernen, inneren Kompass, der sagt, dass Gefälligkeiten nicht deswegen unterbleiben müssen, weil sie aufgedeckt werden könnten, sondern weil sie ein Betrug am Bürger sind – auch, wenn sie unentdeckt bleiben.

Symptomatisch für den Verfall der politischen Szene ist die riesige Industrie der Lobbyisten, PR-Berater, Spin-Doctores und Manipulatoren. Sie wiegen die von ihnen beratenen Politiker nämlich in der Illusion, dass es eigentlich gar keine Korruption gäbe. Sie reden denen, denen in Erwartung unverhoffter materieller Segnungen schon das Wasser im Munde zusammenläuft, nämlich ein: Wir leben in einer „Interessendemokratie“. Es ist also geradezu eure Pflicht, unsere Wünsche zu erfüllen. Die sanfte Erpressung, wenn einmal einer in den giftigen Apfel gebissen hat, läuft dann von selber.

Die größten Heuchler an dem Wulff-Schauspiel sind die sogenannten „Leitmedien“. Wie die Lemminge haben sich alle vor den Karren der Bild-Zeitung spannen lassen. Die Bild-Zeitung ihrerseits hat die Sache brillant gespielt: Sie hatte die Wulff-Hinrichtung als Marketing-Kampagne gefahren. Nachdem sie ihren Liebling Karl Theodor zu Guttenberg nicht im Amt halten konnte, brauchte die Bild wieder eine Trophäe.

Warum recherchieren all diese Leitmedien nicht wirklich knallhart monatelang über Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Anshu Jain, Mario Draghi oder José Manuel Barroso?

Wulff war schwach, weil er persönlich angezählt war, und weil der Bundespräsident in Deutschland zwar einen klingenden Titel hat, aber keine Macht.

Ein dankbares Opfer.

Niemals würden die deutschen Leitmedien jene Energie, die sie gegen Wulff oder irgendwelche Kleinkriminelle aus der B-Prominenz verwendet, dazu einsetzen, um die wirklich großen Verbrecher, die gerade in den Zeiten der globalen Turbo-Krise aktiv sind wie noch nie, zu Fall bringen. Den Hauptdarstellern ihrer Selbst-Inszenierung hetzen die Medien keine investigativen Redakteure auf den Hals. Sie hängen ihnen – zulange sie sie für mächtig halten – Preise um den Hals.
Oder lassen sich von ihnen auszeichnen.

Die öffentlich-rechtlichen Medien haben schon strukturell keine Chance zu einer wirklich durchgreifenden journalistischen Kontrolle der Politik: Sie werden von den Politikern kontrolliert und von ängstlichen, angepassten und karrierebewussten Figuren geleitet. Investigative Reportagen müssen oft von mutigen, etwas altmodischen, aber leidenschaftlichen Journalisten gegen den Widerstand der Funktionäre durchgekämpft werden. Meist sind es externe Firmen oder freie Autoren, die ran müssen – damit im System der Konflikt-Level gering gehalten wird. Würden die Sender wirklich nichts anderes machen, als ohne Rücksicht auf Freundeskreise Missstände aufzeigen – die Diskussion um die GEZ würde bald verstummen.

Doch stattdessen balgen sich Talk-MasterInnen um die immer gleichen politischen Masken, die sie dann raushalten beim Demokratie-Fenster. Mit ein paar oberflächlich hingeworfenen Fragen wird kritischer Journalismus geheuchelt. Wenn die Antwort eine Lüge ist, bleibt sie im Raum stehen.

Die Wahrheit versendet sich.

Im Schaufenster sieht das dann so aus: Bei Maischberger sitzt in der ARD am Vorabend des Wulff-Prozesses als Vertreterin des investigativen Journalismus in Deutschland eine Society-Journalistin, deren erfolgreichstes Buch den Titel „Meine 30 Lippenstifte und ich“ trägt.

Und natürlich spielen die Verlage bei der großen Korruption ohne Hemmungen mit: Der Springer-Verlag, der sich jetzt der hehren Unbestechlichkeit rühmt, war natürlich Gast beim der Geburtstagsfeier von Merkel für Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann. Der Verlag beschäftigt hauptberuflich Bloggerinnen, die ganz ungeniert Werbung für Kosmetika machen. Die Korruption, wie sie in den alten Medien gang und gäbe ist, wird auch auf das Internet übertragen.

Der Krebs sucht seine Opfer. Überall.

Eine große Wirtschaftszeitung lässt sich eine ganze Rubrik von General Electric finanzieren. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken weist seine Werbeagentur an, kritische Medien von der Liste der Anzeigen zu streichen. Andere Unternehmen bestehen schriftlich darauf, dass sie nur in unkritischen „Umfeldern“ erscheinen dürfen.

Gäbe es keine massive Korruption bei den Medien – wir würden viele Werbeformate nie zu Gesicht bekommen. So aber leuchten sie von überall her. Und werfen ihre Schatten auf die Freiheit der 
Redaktionen.

Die Verlage haben ihre Lobbygruppen in Berlin und Brüssel und versuchen – wie alle anderen Industrien – ihr Kuchenstück zu sichern. Ohne dass es dazu besonderer Absprachen bedarf, bieten die Medien-Lobbyisten den Politikern besonders wertvolle Geschenke: Freundliche Berichterstattung.

Wenn ein Politiker symbolisch zum Abschuss freigegeben wird, merken die Medien nicht, dass sie alle ihn im Aufzug in den Abgrund begleiten. Das Urteil gegen Wulff wird sie nur weiter umnebeln.
Für die Bild-Zeitung hat die Übung ihren Zweck erfüllt: Sie hat als Staatsanwalt, Ankläger und Richter agiert – um nun zu heucheln, dass der Prozess unnötig sei. Die Zeitung titelt, ganz letzte Instanz für sich und alle anderen: Wulff sei bestraft genug!

Kein Wunder: Die Zeitung hat ihr Urteil längst gefällt. Da braucht es keinen echten Richter mehr.

Der Rechtsstaat – ein Anachronismus für die Heuchler.

Für die Lemminge und die politische Elite freilich ist der Prozess ganz nützlich.
Wird Wulff freigesprochen, werden Politik und Medien sagen: Seht her, wir sind sauber!
Wird Wulff verurteilt, werden beide sagen: Seht her, wir sind gerecht!

Der Prozess gegen Christian Wulff, von der Jagdgesellschaft hochgejubelt zu einem „historischen Ereignis“, ist eine banale Sache.

Der Prozess der Blick in den Spiegel. Eine durch und verkommene Politik und eine über weite Strecke zu Komplizen verkommene Öffentlichkeit steht vor dem Richter. Die sich als Richter aufspielen, sind eigentlich die Beklagten.

Vordergründig geht es um 800 Euro.

Tatsächlich geht es jedoch um die Hunderte Milliarden, die dieses System seinen Bürgern durch Fehler, kriminelle Energie, Korruption oder Dummheit entzogen hat – über Jahrzehnte hinweg.

Dieses System wird sich nicht freiwillig ändern.

Das System stärkt sich durch rituelle Opfer.

Danach geht es zurück in die Scheinwelten der Kasinos, Debattierclubs, Party-Hallen, Volksfeste, Aufsichtsräte, Stadien, Schönheitswettbewerbe, Talk-Shows.

Alles wird weitergehen, als hätte es Herrn Wulff nie gegeben.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Das passende Video:

 
» der Kommentar des Blogschreibers «
Diesmal kein Kommentar weil der ganze Artikel zu 100 Prozent seiner Meinung entspricht.
Man sollte vielleicht die selbsternannte "Elite", unsere "Excellenzen", einmal fragen, ob sich ihre Kinder nicht schämen, so verlogen heuchlerische Eltern zu haben, oder ob das schon gar keine Rolle mehr spielt und die meinen, das müsste so sein.

Egon Soppesagt:
Zuerst einmal – ein Vortrag, den die Deutsche Wirtschafts Nachrichten geschrieben hat, wie ich ihn in seiner Wahrheit und Aufrichtigkeit noch nie gelesen habe und auch von der Presse nie für möglich gehalten hätte.
Danke DWN.
Der letzte Satz : “Alles wird weitergehen, als hätte es Herrn Wulf nie gegeben.”

Dieser Satz ist richtig und falsch zugleich.
Es wird noch eine kurze Zeit weitergehen – aber nicht mehr lange.
Dieses verrottete System hat sich derartig überfressen und ist derartig verkommen, daß es seinem Ende zustrebt.

Dieses Eine-Hand-wäscht-die-andere-Hand-System, das jegliches Staatsrecht ad absurdum geführt hat, das Staatsverträge bricht, wie immer es will. (z.B. Maastricht-Vertrag) Dieses morsche und total verkommene System hat es soweit getrieben, daß es sich selbst derartig hohl gemacht hat, daß es allein finanziell in Kürze zusammen bricht.

Wir wollen hier nicht von Moral sprechen. Dieses System ist auch moralisch am Ende. Dieses System hat es nur noch nicht begriffen.

Wie wenig dieses System noch vom Volk getragen wird hat man am Sonntag in Bayern gesehen, wo das Volk – das sonst sportliche Großereignisse gern hat, einfach die Olympiabewerbung abgelehnt hat. Nicht wegen der Olympiade, sondern, es kann die verkommenen Sportverbände nicht mehr riechen. Es ekelt sich vor diesen Menschen.
Diese verkommene sogen. Elite hat jedoch die Währungen derartig manipuliert, daß dieses System sein Ende erreicht hat und vor dem Kollaps steht.

Wenn es so weit ist, dann kann die Elite nur noch beten, daß sie nur eingesperrt wird. Ansonsten wird diese Elite sehen, wie sie wie winselnde Würstchen dem Volk zum Fraße vorgeworfen wird.
Es dauert nicht mehr lange.

heide sagt:
du hast eine weltweitbekannte Persönlichkeit an deiner Seite, KAREN HUDES (ex Weltbank; es gab kürzlich einen Bericht hier auf den DWN über sie).
sie deckt in dem unten verlinkten Video die Korruption des Banken Kartells auf und dessen Einflussnahme über Medien, Politik und film. our daily brainwashing!
60% der Steuergelder der USA gehen an den Vatikan und die Jesuiten, 40% an die Banken in England.

die Korruption in den USA soll laut hudes – sie scheint eine vertrauenswürdige frau zu sein – soweit gegangen sein, daß man tatsächlich einen nuklearen Anschlag auf Süd Carolina vorhatte, der dann patzte, weil sich zwei top Militärs querstellten, die prompt entlassen wurden. 180 Leute aus dem Militär sollen entlassen worden sein, allesamt WEIL SIE SICH SCHÜTZEND vor das Volk gestellt haben. Infowars hatte auch darüber berichtet (undeklarierte atomar bestückte Raketen etc.).

kurz und gut, sie ist sehr positiv gestimmt, dass sich die dinge doch dorthin bewegen lassen, wo sie hingehören….
sehr hörenswert:
http://beforeitsnews.com/alternative/2013/11/karen-hudes-secret-plot-to-nuke-parts-of-usa-exposed-2821254.html

Henry sagt:
Wulff hatte sich öffentlich mehrmals kritisch über den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) geäußert: “Was vermeintlich immer gut ging – neue Schulden zu machen -, geht eben nicht ewig gut. Es muss ein Ende haben, sich an der jungen Generation zu versündigen”, so Wulff in seiner Rede vom 24.11.2011. Es war zu befürchten, dass Wulff die Unterschrift unter das Gesetz zur Ratifizierung des ESM-Vertrages verweigern würde. Man musste sich etwas einfallen lassen, um einen potenziellen Störer der ESM-Pläne kaltzustellen. Es ist gelungen. Herr Wulff kann froh sein, dass es für ihn so ausgegangen ist. Andere Politiker, die sich den Interessen der “Power to be” entgegenstellen, haben mit ihrem Leben bezahlt.

CHRIS sagt:
super starker artikel!!!
es wird sich nie was ändern!

sonst wär dies schon längst passiert. Gelegenheiten gab's en masse…
nur Naturkatastrophen haben’s drauf, siehe Philippinen = Anarchie.
erst wenn die letzten Feiglinge ihren Job und cheque verloren haben, wird's für die interessant, die sich nach Umsturz und Gerechtigkeit sehnen.

die Masse fügt sich ihrem Schicksal, sind halt auch nur Menschen. war noch nie anders…

das leben hat mehr zu bieten! begreift es endlich. all the best things are for free!!!

Cassandra sagt:
Ich kann es nicht oft genug wiederholen, Wulff wurde gejagt weil er den ESM nicht unterschreiben wollte. Bitte mal ermitteln woher die Bild, Spiegel etc. den Anfangsverdacht hatten. Denen ist 100% das Dossier über Wulff von der NSA zugespielt worden.


Sonntag, 9. Juni 2013

Bilderberg-Treffen: Die Elite der Welt diskutiert über den Crash

Weiterbildung für Barroso
Sie tagen wieder – vom 6. bis 9. Juni 2013
diesmal in Watford, in der Nähe von London, im Tagungshotel "The Grove".

In London treffen sich an diesem Wochenende die Bilderberger. Die Gruppe von Wirtschafts-Leuten, Politikern, Bankern und Akademikern ist ein informelles Netzwerk des modernen Feudalismus. Die Themen der diesjährigen Tagung geben Aufschluss, was die Finanz-Elite bewegt. Es geht um die Schulden- und Euro-Krise, um die Bürgerrechte und die Nationalstaaten in Europa. Die Elite bereitet sich auf stürmische Zeiten vor.


Das 5-Sterne-Hotel "The Grove" bei London
© 2012 Sat Nav systems use WD17 3NL
Das alljährliche Treffen der Bilderberger in London unterliegt bekanntermaßen strenger Geheimhaltung. Wer versucht, mit den Organisatoren in Kontakt zu kommen, wird enttäuscht: Emails werden nicht beantwortet, es gibt keine Telefon-Nummer, schon gar keine Pressekonferenz.

Die Teilnehmer-Liste gibt jedoch wertvolle erste Aufschlüsse. Die Teilnehmer sind intelligent ausgewählt. Nur wenige Leute aus der ersten Reihe der internationalen Politik sind diesmal dabei: Der britische Premier David Cameron, IWF-Chefin Christine Lagarde und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und seine Stellvertreterin Viviane Reding. Hinzu kommen einige nationale Größen wie die finnische Finanzministerin Jutta Urpilainen oder der niederländische Premier Rutte. Für die EZB ist Klas Knot dabei, der bekannt wurde, als er als einer der ersten verkündete, dass die Sparer künftig für Banken-Rettungen enteignet werden sollen (hier).

Eine Zierde des diesjährigen Treffens ist Mario Monti, der es geschafft hat, Politiker, Banker, Wirtschaftsmann und Medien-Star in einem zu werden. Er ist sozusagen die menschgewordene Vernetzung, das Idealbild eines jeden feudalistischen Systems.
Aus der Banken-Szene ist Peter D. Sutherland, Chairman von Goldman Sachs International dabei. Der Chef der Schweizerischen Nationalbank Peter Jordan nimmt teil, ebenso „Joe“ Josef Ackermann und Deutsche Bank-Aufsichtsrat Paul Achleitner sowie Henry Kravis von der Private Equity Firma KKR.

Aus deutschen Unternehmen sind Peter Löscher von Siemens und der brutalstmögliche Aufklärer der CDU und heutige Bilfinger-Chef Roland Koch an Bord.
Was diskutieren diese Leute – und warum haben sie sich in dieser Zusammensetzung zusammengefunden?

Die Teilnehmer berufen sich stets auf ihre Verschwiegenheit, wie etwa der CDU-Staatssekretär Ekhart von Klaeden, der sein Schweigen über die Themen der Konferenz im Jahr 2008 damit begründete, dass das Treffen vertraulich sei und er „die Vereinbarung unter allen Teilnehmern..nicht brechen werde“.

Jedenfalls sind die Teilnehmer nicht als Privatpersonen dort. Klaeden sagte auf Abgeordnetenwatch, dass der Deutsche Bundestag seine Teilnahme bezahle, denn: „Meine Teilnahme ist kein Privatvergnügen.“

Daher kann man davon ausgehen, dass für alle Politiker der Steuerzahler aufkommt. Denn auch Barroso oder der FDP-Hoffnungsträger Christian Lindner dürften ja nicht wegen des „Privatvergnügens“ nach London gereist sein.

Die Bilderberg-Konferenz ist keine Weltregierung und keine Weltverschwörung.
Sie ist mehr.

Auf der Bilderberg-Konferenz werden die wichtigsten Entwicklungen der Weltwirtschaft und ihre Folgen für die Gesellschaften diskutiert. Hier werden die Gehirne der politischen Verantwortlichen gewaschen, damit sie eine Politik machen, die die Interessen der zeitgenössischen Feudal-Klasse vertritt.
Dazu braucht man keine Befehle.

Dazu braucht man vor allem Wissen.

Daran mangelt es den Politikern, weil sie in der Regel keine Zeit haben, sich ernsthaft mit den Problemen der Gegenwart auseinanderzusetzen. Daher sind die anwesenden Politiker dankbar, einmal im Jahr aus erster Hand zu erfahren, wohin der Hase läuft und wie man sich in einer komplexen Welt verhalten muss.

Die personelle Zusammensetzung erweckt den Anschein, in diesem Jahr vor allem als Weiterbildungsveranstaltung für die EU-Führer geplant zu sein. Die EU-Kommission kämpft gegen einen drohenden Bedeutungsverlust an. Die aktuelle Absage an einen weiteren Sparkurs in Europa führte etwa Barroso vor Augen, dass er im Grunde nichts zu sagen hat, wenn die National-Staaten es nicht wollen.

Da können neue Inspirationen helfen, damit die EU-Führer künftig sicherer werden in der Argumentation.

Es ist in der Politik wie bei der Börse: Insider-Wissen befördert den Handel und den Profit. Ein Information-Vorsprung ist unbezahlbar.

Das Programm dieses Jahres zeigt, dass sich die Eliten aus Finanz und Wirtschaft offenbar ernste Sorgen um die EU machen. Die Themen, die auf der Website der Konferenz veröffentlicht werden, sind wie ein Panorama der Bedrohungen. Und die EU wird von den Eliten als Problem angesehen. Es ist Brüssel noch nicht gelungen, die politische Union so zum Leben zu erwecken, dass Europa mit einer Stimme spricht – im Gegenteil: Die zentrifugalen Kräfte gewinnen an Bedeutung, weil der Zahltag für die kollektive Schuldenmacherei näher rückt.

Da ist es für Barroso und seine Freunde höchst willkommen, wenn man ein paar „Mega-Trends“ erklärt bekommt.

An erster Stelle der Agenda steht die Frage: „Können die USA und Europa schneller wachsen und Arbeitsplätze schaffen?“

Man braucht kein Bilderberger zu sein, um sich die Antwort vorzustellen, die Ackermann, Löscher oder der eben mit einem Skandal wegen einer Millionen-Abfindung in die Schlagzeilen geratene Novartis-Chef Daniel Vasella der Politik geben werden: Mehr Arbeitsplätze können nur geschaffen werden, indem die Staaten mehr Arbeitsplätze schaffen. Dazu müssen die multinationalen Konzerne in Ruhe gelassen werden. Sie schaffen ja schon unendlich Arbeitsplätze – allerdings in Asien, weil es dort billiger ist. Das aber, so werden die Wirtschaftsführer dem Präsidenten Barroso erklären, ist auch gut für die EU. Denn dann gehen die Konzerne nicht pleite, und die Staaten müssen nicht für die Sozial-Kosten von Pleiten aufkommen.

Der zweite Punkt der Agenda soll das verdeutlichen: „Arbeitsplätze, Sozialleistungen und Schulden“ steht da. Hier werden die Manager und Banker den Politikern erklären: Die Staaten müssen sparen, damit sie ihre Schulden abtragen können. Das kann sehr hart werden für die Staaten, ist aber alternativlos. Denn wenn die Schulden weiter steigen, dann können die Sozialleistungen nicht finanziert werden. Dafür sind die Konzerne nicht verantwortlich, denn sie schaffen massenhaft Arbeitsplätze in den Billiglohn-Ländern. Das wiederum ist gut für Europa – siehe oben.

Wenn die Staaten wegen ihrer Sparprogramme jedoch Schwierigkeiten mit den Bürgern bekommen, sollten sie auf der Hut sein: Die Lage ist im Jahr 2013 gefährlicher als früher. Die Bürger begehren auf. Hier kann Barroso aus erster Hand von den anwesenden Journalisten informiert werden: Der Chefredakteur der griechischen Zeitung Kathimerini ist ebenso anwesend wie der Geschäftsführende Redakteur von Les Echos, die Star-Moderatorin Lilli Gruber aus Italien oder der Verleger des österreichischen Standard, Oscar Bronner. Die Journalisten können den Regierungschefs schildern, was diese nicht immer aus erster Hand erfahren: In einigen Ländern brodelt es. Das wissen die Top-Journalisten mittlerweile zumindest aus zweiter Hand – von ihren Reportern oder aus dem Internet. Sie gelten in der Welt der Bilderberger jedoch noch immer als Informanten mit echten Quellen.

Über die Bürger wissen die Top-Journalisten in der Regel nicht so gut Bescheid, weil die Zeitungen in den vergangenen Jahren meist das Gegenteil von dem geschrieben haben, was die Leute denken.

Daher gibt es ja neue Methoden, sich einen Überblick zu verschaffen über die Pläne der aufsässigen Bürger: „Wie die große Datenerfassung fast alles verändert“ heißt es daher folgerichtig als Punkt 3 der Tagesordnung: Google-Chef Eric Schmidt kann den EU-Führern erklären, dass sie Google nicht bekämpfen, sondern besser nutzen sollen: Street View, Google Maps und die vielen anderen frei zugänglichen Dienste erleichtern der Politik die Beobachtung der Bürger. Eine Revolution ist im Internet-Zeitalter nicht zwingend nötig. Die Politik muss „Big Data“, wie es im Original heißt, nur besser nutzen. Lawrence Lessig, der Vordenker des offenen Internets, wird den Politikern erklären können, dass das offene Internet eine der besten Erfindungen der jüngsten Geschichte ist: Die Bürger sind so dumm, dass sie sich auf den sozialen Netzwerken bis auf die Unterhose entkleiden – und der Staat kann alles live mitverfolgen!

Und hier wird es für EU-Präsident Barroso und alle besonders interessant: „Nationalismus und Populismus“ stehen als Punkt 4 auf dem Programm. Die Bilderberger haben traditionell der Idee der Vereinigten Staaten von Europa viel abgewinnen können. Nun aber ist die gut gemeinte Idee ins Stocken geraten. Die Bürger in Europa beginnen, sich wieder ihrer „nationalen“ Wurzeln zu besinnen und werden darin von „Populisten“ wie dem britischen UKIP-Chef Nigel Farage aufgestachelt.

Gut, dass die „US-Außenpolitik“ als nächstes behandelt wird. Die deutsche Außenpolitik hat keinen Platz auf der Tagesordnung, zu Recht. Denn nur die US-Boys wissen, was für die Welt gut ist. Um aber den nun vermutlich schon etwas müde gewordenen Besuchern eine kleine Verschnaufpause zu gönnen, werden die „Herausforderungen Afrikas“ behandelt. Rohstoffe sind in der Tat ein Problem, das alle angeht, wie zeitgerecht zum Beginn der Bilderberg-Konferenz der Club of Rome elaboriert hat (hier).

Rohstoffe und aufsässige Bürger sind tatsächlich die zentrale Herausforderung für die Feudal-Herren des 21. Jahrhunderts. Zum Glück haben die Amerikaner die Bedrohung rechtzeitig erkannt: „Der Cyber-Krieg und das Anwachsen von asymmetrischen Drohungen“ wird von Chef-Strategen des Sicherheits-Think-Tanks Stratfor, Robert D. Kaplan detailreich dargestellt. Wichtig ist, dass dieser Krieg stets als ein Verteidigungskrieg dargestellt wird. Dazu müssen die Bürger stets auf einen latenten Hang zum Terror hin abgeklopft werden. Die auffallend zahlreich anwesenden türkischen Teilnehmer werden Kaplan zustimmen und darauf verweisen, dass dies sogar der aus Anatolien stammende Premier Recep Erdogan bereits kapiert habe – er verglich den Massenaufstand in der Türkei mit dem Terrorismus.

Danach gibt es eine kurze Konferenz-Pause: „Größere Trends in der medizinischen Forschung“ werden erläutert – nicht zuletzt, um Barroso die Möglichkeit zu geben, eine Kopfschmerz-Tablette einzuwerfen.

Damit das Ganze nicht zu fatalistisch wird, sprechen die Teilnehmer danach über „Online-Erziehung: Versprechungen und Impulse“. Der Blick in die Zukunft soll den Teilnehmern Hoffnung geben, dass künftige Generationen leichter zu führen sein werden als die alten Unbelehrbaren, die immer noch von Werten schwärmen, die die neue Welt nicht braucht. Das dialektische Motto, dass der DDR-Bürgerrechtler Reiner Kunze in einem knappen Gedicht vorgebracht hat, gewinnt bei der Konferenz neue Bedeutung. Unter dem Titel „Dialektik“ heißt es da: „Unwissende, damit ihr unwissend bleibt, werden wir euch schulen!“

Für Barroso kommt dann jedoch die Stunde der Wahrheit. Zum Tagesordnungspunkt „Die Politik der Europäischen Union“ muss der arme Mann aus Portugal erklären, warum auf dem alten Kontinent alles so schief läuft. Allerdings wird durch die einfühlsame Tagesordnung Barroso die Möglichkeit gegeben, aus den Referaten vor dem seinen zu schöpfen.

Barroso kann, wenn er geschickt ist, weniger über die Vergangenheit, als vielmehr über die Zukunft sprechen. So kann der EU-Präsident selbst zum Trendsetter werden: Wenn er über die EU spricht, kann er vom bevorstehenden Kampf gegen Nationalismus und Populismus reden, er kann die Chancen von „Big Data“ für den asymmetrischen Kampf gegen die vom Terrorismus verführten Bürgerrechtler schwärmen. Er kann sagen, dass die EU das Arbeitsplatz-Thema mit vierjähriger Verspätung als wichtig erkannt hat und daher den mittelständischen Unternehmen vorschreiben wird, dass sie die Leute anstellen müssen. Außerdem kann er schon einen ersten Erfolg melden und dabei ein versöhnliches Signal in Richtung Angela Merkel aussenden: Ursula von der Leyen habe, so kann Barroso sagen, den Trend antizipiert und angeboten, 5.000 junge Spanier in Deutschland zu übernehmen.

Wenn Barroso bei der Konferenz eine brillante Rede gelingt, dann könnte auch der vorletzte Tagesordnung-Punkt seine Brisanz verlieren: „Die Entwicklungen im Nahen Osten“ müssen dann nicht zwangsläufig zu einem Stellvertreter-Krieg größeren Ausmaßes führen. Israelis, Palästinenser, Ägypter oder Syrer sind bei der Konferenz ohnehin nicht vertreten – dadurch besteht keine Gefahr eines Einwands aus der Realität.

Mit dem Tagesordnungspunkt „Current Affairs“ wird die Tagung beschlossen. Man weiß eigentlich nicht genau, was das bedeuten soll und wer dazu spricht.

Möglicherweise ist dieser Punkt eher eine Art „Zusammenfassung und Ausblick“. Die beiden deutschen Politik-Vertreter Christian Lindner (FDP) und Kurt Lauk vom Wirtschaftsrat der CDU werden mit Erleichterung feststellen, dass der Crash vermutlich doch nicht vor der Bundestagswahl kommt.

Dass es eher früher als später aber in jedem Fall einen Crash geben wird, darüber dürfte bei den Teilnehmern kein Zweifel bestehen.

Mit dem Programm wird klar, dass die Wirtschafts- und Finanzelite den Crash in Europa erwartet. Kein Asiat, kein Südamerikaner, kein Afrikaner ist anwesend. Die US-Vertreter sind eher auf dem Level der gehobenen Bürokratie angesiedelt.

Die nächste Schlacht der Feudal-Herren wird in Europa geschlagen.

Die Bilderberger bereiten sich gewissenhaft darauf vor.

Sie sollten sich jedoch nicht zu sicher darüber sein, dass sie ihn unbeschadet überstehen. Denn die Bilderberg-Konferenz hat einen gravierenden Konstruktion-Fehler: Sie analysiert die Welt ausschließlich aus der Vogelperspektive der Mächtigen. Das ist in der Geschichte meist schiefgegangen, weil die Bürger am Ende immer draufgekommen sind, wenn sie hinters Licht geführt wurden.

Doch die Bilderberger sind auch auf den Ernstfall vorbereitet.

So gebührt das Schlusswort bei der diesjährigen Bilderberg-Konferenz einem Franzosen: Olivier de Bavinchove ist der Oberbefehlshaber des multinationalen Militär-Verbandes Eurokorps.
Er wird den Teilnehmern versichern, dass sie persönlich und ihre Vermögen so sicher sind wie die deutschen Spareinlagen.

Das Treffen endet am Sonntag mit einem geselligen Beisammensein.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Galt es vor einigen Jahren noch als Verschwörungstheorie wenn man nur das Wort "Bilderberg" in den Mund nahm, traute man sich nur hinter vorgehaltener Hand überhaupt davon zu sprechen, so wird heute ganz offen darüber berichtet. Anscheinend sind die Damen und Herren des "elitären Kreises" so sehr unter Druck geraten, dass sie eine eigene Web-Site, (bilderbergmeetings.org) ins Leben gerufen haben, allerdings erst 2011.

Und wer bezahlt das alles?
Wikipedia dazu:

Finanzierung
Die Auslagen für das Sekretariat der Bilderberg-Konferenz werden nach eigenen Angaben der Konferenz vollständig durch private Zuwendungen gedeckt; die Finanzierung der durch die Bewirtung der einzelnen Konferenzteilnehmer entstehenden Kosten verantworten diejenigen Mitglieder des Lenkungsausschusses, die aus dem Land stammen, in dem die jeweilige Konferenz stattfindet.
... und das heisst im Klartext: Letztendlich zahlt auch diese "ganz private Veranstaltung" der Steuerzahler.


Kommentare

thomasca sagt:
Elite der Welt ?
Was macht dann FDP Lindner da… Pleitefirma, Rücktritt ist das die Definition von Elite?

Detlev sagt:
“Die Bürger sind so dumm, dass sie sich auf den sozialen Netzwerken bis auf die Unterhose entkleiden – und der Staat kann alles live mitverfolgen!”
Dumm sind nicht die Bürger, sondern die sog. Eliten. Warum ? Weil die normalen Menschen noch das natürliche Vertrauen besitzen in dem Wissen, dass alles gut verläuft. Freundschaften schaffen Vertrauen.
Die Eliten haben keine Freunde. Nur Bündnispartner auf Zeit. Diese Bündnisse können sich ändern wie die Jahreszeiten.
Freundschaften überstehen oftmals jedoch auch die schwierigsten Zeiten, weil man sich auf den bzw. die anderen verlassen kann.
Die Eliten sind “arme Schweine”, weil sie nur sich selbst haben und niemandem vertrauen können und auch wollen.
Und weil ihnen so was wie “Freundschaften” völlig suspekt sind, ist es absolut logisch, dass die Menschen einen Hang zum “Terrorismus” haben (müssen).
Alleine schon deshalb werden die Eliten scheitern. Vor allem aber weil sie nicht in der Lage sind, sich zu ändern. Sie kleben an ihrem “Plan” bis zum bitteren Ende.
Letztendlich kann die Elite glücklich sein, dass die Völker so viel Mitgefühl mit ihnen haben, denn sonst wären sie schon längst “Geschichte”.
Im normalen Leben sind diese Leute alle gescheitert und auch konstruktives Schaffen von Werten werden diese Leute niemals können. Da können sie noch so viele “elitäre” Clubs gründen wie sie wollen, sie werden es nie schaffen, Mensch zu sein.
Die Eliten haben keine Ahnung, was echte Liebe, wahre Freundschaft und Vertrauen ist…was für ein jämmerliches Dasein.

Nikolaus sagt:
Sehr gut geschrieben, finde ich.
Habe den Eindruck, das Ganze verliert an Bedeutung.
Vielleicht sind sich die großen Mächtigen a) doch nicht ganz so einig
und b) verlagern ihre Aktivitäten heimlich weg von den USA in alle Welt
und bringen sich und ihre Werte in diversifizierte Sicherheit.
Von Russland und China ist keiner dabei:
entweder keiner eingeladen oder die Zeit war denen zu schade
oder sie wollten sich nicht “schulen” lassen.

Egon Soppe sagt:
Barroso und Konsorten sollen mal ganz schön aufpassen.
Sie schreiben zurecht: Wenn der Bürger erkennt, wer ihn hinters Licht geführt hat…..
Da sollen diese Pinscher mal aufpassen:
…damit sie brauchen keine Krone, machte man sie Kopfes ohne…
alles schon mal dagewesen.

so-ist-es sagt:
Eine Zusammenkunft sämtlicher Logen und Geheimbünde, mit dem Ziel, die Menschen Europas zu entwurzeln, zu verarmen, zu knechten und als Arbeitsvieh zu missbrauchen.