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Freitag, 12. Juli 2013

GEZ-Sender WDR: Kritiker wartet sieben Jahre lang auf eine Auskunft

Kafka in Köln
Eine Frechheit ohne Gleichen, was sich dieser Staat im Staate, genannt "Öffentlich - Rechtliche Sendeanstalten" erlaubt



Kafka in Bedrängnis: Der WDR muss Auskunft erteilen, wenn man ihm die richtigen Fragen stellt. Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts hat möglicherweise weitreichende Folge für das GEZ-Imperium.
Der WDR hat vor Gericht eine Niederlage einstecken müssen: Die GEZ-Sender dürfen nicht pauschal jede Auskunft verweigern. Damit können die Sender jetzt auch dazu verpflichtet werden, über ihre Finanzen Auskunft zu erteilen. Der WDR spielt jedoch auf Zeit: Auf die Beantwortung seiner einfachen, aber unangenehmen Frage, wartet der vor dem Gericht siegreiche Journalist bereits seit 7 Jahren.

Die öffentlich-rechtlichen Sender haben es sich fast schon zur Angewohnheit gemacht, kritische Fragen von Bürgern und Journalisten durch eine knallharte Verschleppungstaktik im Sand verlaufen zu lassen.

Das Vorgehen sieht so aus: Ein Sender antwortet freundlich und zuvorkommend, dass man eine Anfrage gerne beantworten werde. Danach hört man vom Sender nichts mehr. Wenn man nachfragt, wird man von Pontius zu Pilatus geschickt. Am Ende, wenn die Nachfragenden noch nicht zermürbt sind, bekommt man zur Antwort, dass man aus prinzipiellen Gründen leider ausgerechnet auf diese Frage nicht antworten könne, weil es sich um Geschäftsgeheimnisse handle oder ähnlichen Unfug.
Der Journalist Marvin Oppong hat nun ein Urteil erstritten, dass die Sender, die mit 8 Milliarden Euro jährlich aus der Rundfunk-Zwangsabgabe GEZ in ihre Kassen fließen, künftig sich nicht mehr so leicht aus der Affäre ziehen können.

Die Geschichte ist grotesk: Was mit einer Lappalie begann, könnte sich zu einem massiven Bumerang für die GEZ-Anstalten auswachsen.

Auf der WDR-Homepage informierte sich Marvin Oppong im Sommer 2006 zu Recherche-Zwecken über die Rundfunkrats-Mitglieder. Ratsmitglied Horst Schröder gab dort an, seit 1998 „Medienberater für Banken und Medienunternehmen“ zu sein. Oppong wollte wissen, ob er auch den WDR berät, in dessen Kontrollgremium er sitzt. Weder Schröder selbst noch der WDR wollte dem Journalisten Auskunft darüber geben, ob auch der WDR zu den Kunden seines eigenen Kontrolleurs zählt.

„Der WDR hätte die Anfrage damals mit einem simplen „Nein“ beantwortet können“, sagte Oppong den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Der WDR hatte behauptet, keine „informationspflichtige Stelle“ im Sinne des Informationsfreiheitsgesetz (IFG) zu sein. Auch seien im Falle einer Auskunft Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse berührt. Was die wahren Gründe für die Auskunfts-Verweigerung sind, darüber kann auch Oppong nur spekulieren.

Der Rechtsstreit über die Angelegenheit läuft mittlerweile seit mehr als fünf Jahren. 2008 hat Oppong vor dem Verwaltungsgericht Köln Auskunftsklage gegen den WDR erhoben. Der Klage wurde stattgegeben, woraufhin der WDR Revision einlegen wollte. Im Februar 2012 hat das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen (OVG) die Revision für nicht zulässig erklärt. Dagegen legte der WDR wiederum Beschwerde ein. Mit Beschluss vom 27. Mai 2013 hat das Bundesverwaltungsgericht diese Beschwerde abgelehnt. Der WDR – sprich: der Gebührenzahler – hat die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu tragen.

Auch die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW, zwischenzeitlich von Oppong eingeschaltet, hat den WDR bereits mehrmals schriftlich darauf hingewiesen, dass er nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) zu einer Auskunft verpflichtet ist.

Die Informationen über die Auftragsvergabe an Schröder und andere mit dem WDR in Verbindung stehende Unternehmen hat Oppong trotz des eindeutigen Richterspruchs vom WDR noch immer nicht erhalten. Sein Anwalt erhielt nun zwar tatsächlich ein Schreiben, in dem wurde aber erneut lapidar darauf verwiesen, er werde die Auskunft bald erhalten. „Der WDR verfolgt eindeutig eine Hinhalte-Taktik“, so der Journalist. Dabei sei der Sender laut Gesetz dazu verpflichtet, angefragte Informationen unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 30 Tagen zu liefern. Sieben Jahre nach seiner Anfrage wartet Marvin Oppong noch immer auf eine Antwort.

Nun spielt der WDR auf Zeit, wie Oppong auf seinem Blog berichtet:
    Die von mir im Jahr 2006 beantragten Informationen habe ich trotz des eindeutigen Richterspruchs bislang dennoch nicht vom WDR erhalten. Die WDR-Sprecherin Annette Metzinger hat mir auf Nachfrage am Donnerstag (20. 6.) lediglich mitgeteilt: „Ihr Rechtsanwalt, Herr Knebel, ist bereits von unserem Rechtsanwalt Herrn Lehr angeschrieben worden. Darin der Hinweis, dass die Bescheidung zur Zeit vorbereitet wird. Bitte erkundigen Sie sich bei Herrn Knebel.“ Das habe ich gemacht. Mein Anwalt hat aber bislang kein Schreiben erhalten.

Der WDR muss nach dem Urteil in jedem Fall Auskunft darüber geben, ob der WDR-Rundfunkrat Horst Schröder Aufträge des WDR erhalten hat. Horst Schröder ist mittlerweile zum Vorsitzenden des Ausschusses für Rundfunkentwicklung des WDR-Rundfunkrates aufgestiegen. Im WDR-Gesetz sei hingegen eindeutig geregelt, dass bei einer Interessenkollision die Mitgliedschaft in dem jeweiligen Organ erlischt.

Es ist zwar ärgerlich und zeigt, dass die Sender alles unternehmen, um ihrer Auskunftspflicht zu entgehen.

Doch die Bedeutung des Urteils geht tiefer.

Denn das von Oppong erstrittene Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Das Bundesverwaltungsgericht hat nämlich den Versuch des WDR abgeschmettert, sich mit dem Verweis auf die Rundfunkfreiheit einen Persil-Schein dafür zu holen, dass alles was im WDR geschieht, zum Schutze der Rundfunkfreiheit geheim bleiben müsse.

Der WDR hatte behauptet, es gäbe „zur Unterscheidung zwischen auskunftspflichtigen und nicht auskunftspflichtigen Tätigkeitsfeldern nach Maßgabe des ,journalistisch-redaktionellen Bereichs‘ keine operationalisierbare Grenzziehung, die eine praktikable und rechtssichere Rechtsanwendung ermöglicht“.

Das Gericht urteilt dagegen, dass es sehr wohl eine solche Grenzziehung gebe. Geschützt sei das Programm, damit niemand in die Unabhängigkeit des Rundfunks eingreifen könne. Hier sind Auskünfte im Grunde analog wie bei Redaktionen nicht zu erzwingen. In allen anderen Bereichen dagegen „geht die Rechtsprechung davon aus, dass innerhalb des Handelns einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt verschiedene Bereiche unterscheidbar und abzugrenzen sind.“
Diese Unterscheidung ist wichtig.

Denn hier wird festgehalten: Wenn es sich nicht um das Programm handelt, dürfen die Sender nicht mehr mauern.

Das Gericht stellt in diesem Zusammenhang fest, dass es bei klassischen „Verwaltungsaufgaben“ der Sender eine Offenlegungspflicht gibt. Diese sind auskunftspflichtig. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte bereits ähnlich entschieden. Demnach müssen Fragen zur GEZ oder zu Sendezeiten für Dritte prinzipiell beantwortet werden.

Das Urteil freilich ist noch kein vollständiger Durchbruch, etwa, wenn es um Fragen der Honorare für Moderatoren oder deren Produktionsfirmen geht. Solche Fragen, die die Sender bisher grundsätzlich nicht beantworten, könnten unter dem Überbegriff der Rundfunkfreiheit weiter auf eisiges Schweigen bei den Sendern stoßen.

Daher ist es für konkrete Anfragen wichtig, sie so zu stellen, dass sie nicht als unzulässige Einmischung ins Programm abgebürstet werden können. Denn das Grundgesetz schützt die Sender vor jeder Art von Einflussnahme.

Gegen die Einflussnahme von Bürgern oder kritischen Journalisten haben sich die Sender bisher immer erfolgreich gewehrt. Gegen die Einflussnahme von Politikern und Parteien dagegen nicht, obwohl diese im Grunde nicht bloß ein Kavaliersdelikt, sondern ein Bruch von geltendem Recht ist.
Die Biegsamkeit der GEZ-Sender – nach oben devot, nach unten arrogant – wird durch das aktuelle Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sicher nicht automatisch zu einer neuen Charakterstärke und Transparenz führen.

Das Urteil sollte jedoch so viele Bürger als möglich ermutigen, nachzufragen.
Denn die Bürger haben ein Recht auf Aufklärung – gerade wenn es um wirtschaftliche Verflechtungen und einen möglichen Missbrauch der Rundfunkfreiheit geht.

Das tut den Sendern zwar weh.

Es ist aber die einzige Chance für die Bürger, wenigstens kleine Einblicke zu erheischen, was mit ihrer „Demokratie-Abgabe“ geschieht.

Marvin Oppong hat einen mutigen Anfang gemacht, eine Eselsgeduld und ein Demokratie-förderndes Beharrungsvermögen bewiesen.

Andere sollten es ihm unbedingt gleichtun.

Die Sender werden das als „Querulanten-Tun“ diskreditieren.

Tatsächlich ist jede Frage an die GEZ-Sender jedoch ein Beitrag zur Förderung der Demokratie in Deutschland.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Hier die Adresse zum Blog vom Journalist Oppong: http://oppong.wordpress.com/


Kommentare

Selbstdenker sagt:   
Andere Auskünfte gibt es dafür gegenwärtig schneller:
“Sie errichten einen totalitären Staat”.
Ein Ex-NSA-Programmierer hatte bereits schon vor Snowden über die unvorstellbaren Machenschaften der NSA die Öffentlichkeit informiert:
http://www.golem.de/news/nsa-whistleblower-sie-errichten-einen-totalitaeren-staat-1306-100098.html



Lilly sagt:   
Zitat: “Gegen die Verfassung – Eine Rundfunkkritikerin kündigt beim NDR. In ihrer Dissertation prangert sie die Verfassungswidrigkeit des seit Anfang des Jahres geltenden Rundfunkbeitrags an. … Und diese ist eine Abrechnung mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die schärfer nicht ausfallen könnte: Dessen Finanzierung sei in mehrfacher Hinsicht verfassungswidrig, der Rundfunkauftrag werde von den Sendern vollständig verfehlt, lautet das Fazit.” usw.
Quelle: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/rundfunkbeitrag-gegen-die-verfassung-12245041.html



Dr. Norbert Danner sagt:   
Die Schwachen kämpfen nicht.
Die Stärkeren kämpfen vielleicht eine Stunde lang.
Die noch stärker sind, kämpfen viele Jahre.
Aber die Stärksten kämpfen ihr Leben lang.
Diese sind unentbehrlich.
Bert Brecht
Gut, dass es Marvin Oppong gibt. Ein Herules unserer Zeit. Es bedarf jedoch nach meiner Überzeugung mehrerer Kohorten ebenbürtiger Mitstreiter um dem mafiösen Kon-glomerat aus GEZ und gewählten Politikern paroli zu bieten.
Schließlich bieten ARD, ZDF, ÖRR usw. dem Volk Brot und Spiele um die Hirne aus zu knipsen.
In gewissen Führungsetagen kursiert die einfache Erkenntnis:
“Champignon Management”
Darunter versteht man: Mitarbeiter (Volk) im Dunkeln halten, ab und zu mit Mist bestreuen.
Der britische Historiker Arnold J. Toynbee beschreibt in seinem Lebenswerk “The Study of History” – Der Gang der Geschichte – Aufstieg und Verfall der Kulturen………..in dem Abschnitt “Der Einbruch der Demokratie in das Bildungswesen”……..
“So ist in den Ländern, in denen demokratische Erziehung eingeführt worden ist, das Volk in Gefahr, unter eine entweder von privater Ausbeutung oder von öffentlicher Amts- gewalt ersonnene geistige Tyrannei zu fallen.



Herle King sagt:   
Sehr richtig, interessanter Tipp : Arnold J. Toynbee
http://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_J._Toynbee
Speziell der Absatz “Weltkultur und Weltstaat” ist sehr denkwürdig. Ist leicht zu erkennen, das viele der aktuellen Probleme ( – Welthunger, Frieden, Umweltschutz, Geldwesen / Staatsverschuldung .. ) wahrscheinlich nur durch eine globale Übereinkunft gelöst werden können.
Allerdings sind die aktuellen Bestrebungen eine “NWO” zu installieren deshalb so verhasst, weil diese von bestimmten Eliten, mit einem imperialistischen und antidemokratischen Antritt betrieben werden ..

Donnerstag, 11. Juli 2013

Vernichtendes Urteil: Bürger halten die deutschen Medien für korrupt

Ist das wirklich so überraschend?

Medien
Erstmals werden Medien in Deutschland als korrupter wahrgenommen als die öffentliche Verwaltung und das Parlament. Damit rangieren die Medien nur noch knapp hinter den politischen Parteien und der Privatwirtschaft. Weltweit hat die Korruption branchenübergreifend zugenommen.


Die Kontrolleure sind korrupt: Die Deutschen stellen den Medien ein denkbar schlechtes Zeugnis aus. (Grafik: Transparency International)
Die Ergebnisse des Globalen Korruptions-Barometers müssen die Medien in Deutschland und ihre Konsumenten alarmieren: Mehrheitlich halten die Deutschen die Medien in Deutschland für korrupt. Bei einer Umfrage von Transparency International mussten die Teilnehmer Fragen zum Thema Korruption beantworten. Auf einer Skala von eins (überhaupt nicht korrupt) bis fünf (höchst korrupt) erhielten deutsche Medien den Wert 3,6.


Fast überall auf der Welt hat das Ausmaß der Korruption zugenommen. (Grafik: Transparency International)
Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahres-Ergebnis (3,0). Damit haben die deutschen Medien fast zu den politischen Parteien (3,8) und der Privatwirtschaft (3,7)  aufgeschlossen. Die Medien werden erstmals korrupter eingeschätzt als die öffentliche Verwaltung und das Parlament (mit einem Wert von jeweils 3,4).

„Die kritische Berichterstattung durch die Medien spielt eine wichtige Rolle bei der Korruptionsbekämpfung“, sagte Edda Müller, Vorsitzende von Transparency International Deutschland. „Es ist daher ein alarmierendes Zeichen, wenn das Vertrauen der Bevölkerung in die Medien zu sinken scheint.“

Für die Resultate wurden 114.270 Personen in 107 Ländern befragt. Weltweit gelten die politischen Parteien als korrupteste Institutionen. Aber auch absolut gesehen hat sich das Ausmaß der Korruption institutionenübergreifend und weltweit erhöht. Mehr als jeder vierte Befragte gab an, bereits mindestens einmal Schmiergeld bezahlt zu haben.

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes, Michael Konken, hält es für „fatal“, wenn Leser, Zuschauer und Hörer den Eindruck gewinnen, dass nicht mehr sorgfältig zwischen Werbung und journalistischen Inhalten getrennt wird“, sagte er in einer Pressemitteilung.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Äußerst passend zum Wahrheitsgehalt der Nachrichten dann noch dieses Interview:
Harald Schumann zur Kritik an der Pressefreiheit




Kommentare

Aida sagt:
Herr Konken und andere Verantwortliche (auch Öffentlich Rechtliche) Sie werden wohl nicht DWN lesen.
Falls doch: Die Bürger mißtrauen den Informationen der unterschiedlichsten Medien: weil sehr Wichtiges WEGGELASSEN wird, weil eine Manipulation in den Medien stattfindet, dahingehend,
was der Bürger denken soll, was er gut finden oder ablehnen soll. Die eigentliche Macht im Land sind NICHT die Politiker, es sind die Medien. Sie sind es, die den Bürger stillhalten, durch NICHT- oder TEIL- INFORMATION,Sie sind es, die den Bürger hinter das Licht führen.

Ganz besonders die deutschen Medien.

Ganz besonders die ÖFFENTLICH- RECHTLICHEN. Sie informieren schon, aber man achte auf die Themen -Wahl. Selten berichten sie, wie DIESES Land HIER, von überall her, über den Tisch gezogen und ausgesaugt wird.Sie konzentrieren sich, überwiegend, auf deutsche Verursacher und Täter, in vielen Bereichen.


ein Kommentator sagt:
DESINFORMATIONSKAMPAGNEN OHNE ENDE …

Gestern der gesprochene ARD-Nachrichten-Kommentar: „Wir brauchen die VORRATSDATEN-SPEICHERUNG.“ Diese einseitige Bewertung ohne Abwägung der damit verbundenen kritischen Rechtslage des in der Souveränität eingeschränkten Deutschland. Hier wird willfährige Politik zelebriert. Es hapert an journalistischer, eigenständiger Analyse und Meinungsbildung. Wenn überhaupt, dann werden kritsche Beiträge zur späten Abendstunde gesendet, wenn die erwerbstätigen Bürger sich ihre Nachtruhe gönnen.

Es ist schlichtweg Irreführung, wenn wieder und wieder von den EU-ZAHLUNGEN an „die Griechen“ berichtet wird. Gut neunzig Prozent der Gelder gehen direkt an „die Banken“. Und auch hier wäre zu differenzieren, welche Banken mit den Hufen scharren MÜSSEN, weil ihnen das Wasser bis zum Hals steht. Es wird weggelassen. Es wird verdreht. Immer mehr Bürger, mit denen ich ins Gespräch komme, erkennen: „Wir werden hinter’s Licht geführt. Die wahren INTERESSEN werden uns vorenthalten.“

Doch dafür zahlen wir dann „lebenslange Rundfunk- und TV-Zwangsgebühren“, basierend auf Gesetzen und Verordnungen, die rechtlich nicht haltbar sind.
SAPERE AUDE

Sammy sagt:
    "Doch dafür zahlen wir dann „lebenslange Rundfunk- und TV-Zwangsgebühren“, basierend auf Gesetzen und Verordnungen, die rechtlich nicht haltbar sind."
Tja, und BVerfG-Richter und -Vizepräsident Ferdinand Kirchhof, der die Verfassungsbeschwerden gegen die Zwangsgebühr abschmetterte ist zufällig (aber nur rein zufällig natürlich!) der Bruder des Erfinders der Zwangsabgabe, Paul Kirchhof.

Na sowas.

http://www.vdgn.de/news-single/article/vdgn-beschwerde-gegen-rundfunkbeitrag-abgewimmelt/

Lilly K sagt:

Jeden Monat Strafzahlung durch die GEZ damit man mit Wahl-Propaganda berieselt wird.
Die öffentlich-rechtlichen Sender sind doch von den etablierten Parteien unterwandert und das gehört verboten.

Danke Klaus für die vielen Tipps