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Freitag, 12. März 2021

change.org - Volle Lobbytransparenz jetzt!

 

„Amthor, Guttenberg, Nüßlein – immer wieder erschüttern Lobbyskandale das Vertrauen in Politik. Die Reaktion der Großen Koalition: Ein Schmalspur-Lobbyregister, das sein eigentliches Ziel - Lobbyismus transparent zu machen! – völlig verfehlt. Doch damit lassen wir uns nicht abspeisen. Wir fordern weiter echte Transparenz bei Lobbyaktivitäten und ein klares Verbot von Lobbyjobs für Abgeordnete.“ Liebe Leser, unterstützen Sie diese Petition und unterschreiben Sie für Transparenz?


Volle Lobbytransparenz jetzt!

19.299 haben abgeordnetenwatch.de's Petition unterschrieben. Lassen Sie uns 25.000 erreichen!

Unterschreiben Sie bitte diese Petition

Amthor, Guttenberg, Nüßlein - Immer wieder erschüttern Lobbyskandale das Vertrauen in Politik. Die Reaktion der Großen Koalition: Ein Schmalspur-Lobbyregister, das sein eigentliches Ziel - Lobbyismus transparent zu machen! - völlig verfehlt. Doch damit lassen wir uns nicht abspeisen. Wir fordern weiter echte Transparenz bei Lobbyaktivitäten und ein klares Verbot von Lobbyjobs für Abgeordnete.

Für eine funktionierende Demokratie brauchen wir klare und strenge Regeln, die geheimen Lobbyismus verhindern und Interessenskonflikte von Abgeordneten entgegenwirken. Der Lobbyregister-Kompromiss der Großen Koalition wird diesem Ziel nicht gerecht, denn ein Großteil der Lobbyaktivitäten darf weiter im Verborgenen stattfinden. Interessenkonflikten wird nichts entgegengestellt.

Deshalb muss die Politik jetzt deutlich nachbessern. Unsere Forderungen im Einzelnen:

Verbot von Lobbyjobs durch Abgeordnete!
Laut Grundgesetz soll bei Abgeordneten das Mandat im Mittelpunkt stehen. Doch einige Angeordnete nutzen ihre Stellung stattdessen für Lobby-Tätigkeiten gegenüber der Bundesregierung und verhelfen Unternehmen so einen exklusiven Zugang zur Politik. Mit dieser Doppelrolle muss Schluss sein: Lobbyjobs in der Wirtschaft müssen verboten werden.

Offenlegung sämtlicher Lobbykontakte!
Im Groko-Lobbyregister muss kein einziger Lobbykontakt offengelegt werden. Wer sich wann, mit wem, zu welchem Thema trifft, erfährt die Öffentlichkeit nicht. Das GroKo-Lobbyregister ist also nicht viel mehr als eine Namensliste - und die enthält auch noch zahlreiche Ausnahmen. Wir fordern: Offenlegung sämtlicher Lobbykontakte ohne Ausnahmen!

Offenlegung der Beteiligungen von Lobbyist:innen an Gesetzen!
In einer Demokratie muss nachvollziehbar sein, wie Gesetzte zustande kommen und wer darauf Einfluss nimmt. Wir fordern deshalb, dass veröffentlicht werden müssen, welche Interessensvertreter sich im Gesetzgebungsprozess eingebracht haben. Zudem sollte sichtbar sein, welche Abschnitte von Gesetzen von Dritten übernommen wurden.

Jetzt brauchen wir Ihre Hilfe. Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um den öffentlichen Druck für echte Transparenz zu erhöhen!

 

Foto: CC BY-SA 2.0

Unterschreiben Sie bitte diese Petition

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Freitag, 9. August 2019

change.org - Die Macht der Glyphosat-Lobbyisten


abgeordnetenwatch.de hat gerade ein Update zur Petition Schluss mit geheimem Lobbyismus! veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:
Neuigkeit zur Petition

Die Macht der Glyphosat-Lobbyisten

Akribisch hat die Süddeutsche Zeitung den Einfluss der Glyphosat-Lobby aufgedeckt, es lässt tief in Lobby-Arbeit blicken. Aber es ist leider kein Einzelfall.
Eine Lösung, die die Macht der Lobbyisten begrenzen würden, wäre umfassende Transparenz, z.B. durch ein verpflichtendes Lobbyregister (einen detaillierten Vorschlag dazu hat abgeordnetenwatch.de gemeinsam mit LobbyControl erarbeitet).
...
Vollständiges Update lesen

Samstag, 19. Januar 2019

WeMove EU - Fast geschafft. Gifte raus aus der Nahrung


Die EU verhandelt derzeit über eine endgültige Gesetzgebung, die die Transparenz in unserem Ernährungssystem verbessern und Glyphosat endgültig stoppen könnte! Zeigen wir unseren Vertretern, dass wir Lebensmittelsicherheit schützen wollen, nicht Branchengeheimnisse!
Liebe Leser,
diese Woche trafen sich das Europäische Parlament, die Kommission und der Rat zum ersten Mal, um darüber zu verhandeln, wie Lebensmittel sicherer und Gifte wie Glyphosat in der EU unmöglich werden. Das Gesetz würde geheime Studien der Pestizidhersteller endlich öffentlich machen.[1]
In unserem Kampf gegen Glyphosat haben wissenschaftliche Studien eine entscheidende Rolle gespielt. Die Hersteller behaupten, ihre Studien würden beweisen, dass Glyphosat ungefährlich sei - das war nicht überprüfbar, die Studien blieben geheim. Mit geheimen Studien wurde Glyphosat für fünf weitere Jahre zugelassen.[2]
Der Umweltausschuss hat letzten Monat dafür gestimmt, die Geheimhaltung aufzuheben. Die Abstimmung wurde knapp gewonnen. Die Pestizid-Hersteller versuchten bis zuletzt, die Abgeordneten zu beeinflussen. Aber tausende Bürgerinnen und Bürger schickten Abgeordneten persönliche Botschaften und forderten Transparenz über unsere Lebensmittel. Jetzt verhandeln die EU-Institutionen die endgültige Vereinbarung: Wenn möglichst viele von uns den Appell jetzt unterzeichnen, dann schaffen wir einen weltweit einmalig hohen Standard für Lebensmittelsicherheit.


Die vorgeschlagene Transparenz ist das Gegenteil von dem, was sich die Agrar- und Lebensmittelindustrie wünscht. Wird das Gesetz verabschiedet, dann haben wir endlich etwas gegen Monsanto - jetzt Bayer - in der Hand. Wir haben dann eine echte Chance, Glyphosat und andere gefährliche Chemikalien zu verhindern.
Das ist ein großer Erfolg unserer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) zum Verbot von Glyphosat, an der wir im vergangenen Jahr unermüdlich gearbeitet haben. Schon dort lautete eine unserer Forderungen, "sicherzustellen, dass die wissenschaftliche Bewertung von Pestiziden für die EU-Zulassung nur auf veröffentlichten Studien basiert ...".[3]


Es ist mehr als zwei Jahre her, dass wir eine massive EU-weite Kampagne zur Bekämpfung von Glyphosat gestartet haben. Seitdem haben wir die Debatte in ganz Europa entfacht, weitere Einschränkungen des Glyphosats in einer Reihe von EU-Ländern erreicht und die Industrie auf Trab gehalten.[4] Wenn wir diese Rechtsvorschrift durchsetzen können, werden wir in Zukunft weitaus mehr Instrumente haben, um Glyphosat und andere riskante Chemikalien, die in unsere Nahrungskette gelangen, zu verhindern.

Vielen Dank, dass Sie in jeder Phase dieses Kampfes bei uns sind,

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Marta Tycner (Warschau)
Alexandre Naulot (Marseille)
Giulio Carini (Rom)
 
für das gesamte WeMove.EU-Team

PS: Die nächste Entscheidung zu Glyphosat steht kurz bevor. Wenn wir diese Gesetzgebung durchsetzen können, können wir die EU dazu bringen, die Sicherheitstests zu veröffentlichen, die Monsanto - jetzt Bayer - im nächsten Jahr vorlegen wird, um grünes Licht für Glyphosat in der EU zu erhalten. Sobald wir diese Tests haben, können wir die besten unabhängigen Wissenschaftler beauftragen, sie zu analysieren! Wenn wir Glyphosat für immer stoppen wollen, müssen wir die Studien sehen, die die Industrie geheim halten will. Unterschreiben Sie jetzt, um Ihren Abgeordneten, Ihren Regierungen und der EU-Kommission zu sagen, dass sie genau das tun sollen.

Referenzen:
[1] http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/successful/details/follow-up/2017/000002/en?lg=en
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/PDF/?uri=CONSIL:ST_8518_2018_INIT&from=EN
[2] http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/documents/3496/DS_Annex.pdf
https://www.euractiv.com/section/agriculture-food/news/civil-society-questions-europes-perfect-pesticide-authorisation-system/
[3] http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/successful/details/2017/000002
[4] http://www.europarl.europa.eu/news/en/press-room/20171020IPR86572/meps-demand-glyphosate-phase-out-with-full-ban-by-end-2022
https://www.dw.com/en/germany-sets-new-restrictions-on-glyphosate/a-46172338
https://phys.org/news/2018-09-czech-republic-restrict-glyphosate-weedkiller.html

WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo.

WeMove.EU finanziert sich aus Spenden unserer Unterstützer aus ganz Europa. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere unabhängige Arbeit finanzieren helfen. Spenden
WeMove Europe SCE mbH | Planufer 91 Berlin | www.wemove.eu/de | Datenschutzerklärung

Samstag, 8. Dezember 2018

WeMove EU - Jetzt stoppen wir Glyphosat!


Nächste Woche entscheidet das EU-Parlament über das Ende von Glyphosat! Einige Abgeordnete, gerade von der CDU, wollen das Gesetz zugunsten der Konzerne abschwächen. Wir wollen giftfreie Landwirtschaft und gesunde Nahrung!
Liebe  Leserinnen, liebe Leser,
Nächste Woche stimmt das EU-Parlament über ein Gesetz ab, das das Ende des Unkrautvernichters Glyphosat bedeuten kann. Das Gesetz würde geheime Studien der Pestizidhersteller endlich öffentlich machen. [1]
In unserem Kampf der vergangenen Jahren gegen Glyphosat haben wissenschaftliche Studien eine entscheidende Rolle gespielt. Die Hersteller behaupteten, ihre Studien würden beweisen, dass Glyphosat ungefährlich sei - das war nicht überprüfbar, die Studien blieben geheim. Mit geheimen Studien wurde Glyphosat für fünf weitere Jahre zugelassen. [2]
Der Umweltausschuss hat letzte Woche dafür gestimmt, die Geheimhaltung aufzuheben. Die Abstimmung wurde knapp gewonnen. Die Pestizid-Hersteller versuchten bis zuletzt, die Abgeordneten zu beeinflussen. Sie wollen Studien auch in Zukunft kontrollieren - und sie immer erst dann veröffentlichen, wenn die Bewertung eines giftigen Stoffs abgeschlossen ist! Jetzt ist das Parlament dran, die Geheimhaltung zu lüften.
Dies ist unsere letzte Chance, unsere lange Kampagne gegen Glyphosat glücklich enden zu lassen. Letzte Woche haben wir als WeMove-Bürgerbewegung die EU-Parlamentarier/innen mit massenhaft verschickten E-Mails geflutet: Wir wollen Transparenz und keine Gifte! Etliche Abgeordnete haben sich gemeldet und wir konnten nachvollziehen, dass sich unser Einsatz gelohnt hat. Für die Parlamentsabstimmung wollen wir den Abgeordneten klar machen, dass die Europawahlen vor der Tür stehen - und wir Wählerinnen und Wähler gesundes Essen wollen und keine Geheimhaltung für große Konzerne.
Unterschreiben Sie jetzt für Transparenz!
Die vorgeschlagene Transparenz ist das Gegenteil von dem, was sich die Agrar- und Lebensmittelindustrie wünscht. Wird das Gesetz verabschiedet, dann haben wir endlich etwas gegen Monsanto - jetzt Bayer - in der Hand. Wir haben dann eine echte Chance, Glyphosat und andere gefährliche Chemikalien zu verhindern.
Das ist ein großer Erfolg unserer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) zum Verbot von Glyphosat, an der unsere Bewegung im vergangenen Jahr unermüdlich gearbeitet hat. Dort lautete eine unserer Forderungen, "sicherzustellen, dass die wissenschaftliche Bewertung von Pestiziden für die EU-Zulassung nur auf veröffentlichten Studien basiert ...". [3]
Unser gemeinsamer Protest hat die EU beeindruckt. Sie will nun zeigen, dass sie unseren Forderungen nach Transparenz und Lebensmittelsicherheit gerecht wird. Die Kommission hat eine Überarbeitung des Allgemeinen Lebensmittelrechts vorgeschlagen, wofür nun auch die Abgeordneten stimmen müssen. [4] Einige Abgeordnete sind jedoch stark von der Industrie beeinflusst. Gerade ihnen müssen wir klar machen, dass wir der Abstimmung aufmerksam folgen werden. Und wir werden an der Wahlurne zeigen, wer gegen die Interessen von uns Bürger/innen und für die Konzerne gestimmt hat.
Unterschreiben Sie für sicheres Essen!
Vor mehr als zwei Jahren starteten wir eine EU-weite Kampagne, um Glyphosat zu bekämpfen. Seitdem haben wir Debatten in vielen Ländern Europas ausgelöst und erste Einschränkungen von Glyphosat erreicht. [5] Das neue Gesetz würde es uns erlauben, giftige Chemikalien in unserer Nahrung effektiver zu bekämpfen.
Danke, dass Sie unseren Kampf begleiten,
Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Mika Leandro (Bordeaux)
für das gesamte WeMove.EU-Team

PS: Die nächste Glyphosat-Entscheidung steht vor der Tür. Wenn wir es jetzt schaffen, bei den Transparenzregeln zu gewinnen, muss die EU die Sicherheitstudien von Bayer (früher Monsanto) über Glyphosat veröffentlichen, wenn nächstes Jahr wieder ein Zulassungsantrag vorliegt. Nur wenn wir die Studien haben, können wir sie von unabhängigen Wissenschaftler/innen auswerten lassen. Um Glyphosat endlich zu stoppen, müssen wir uns die Studien anschauen können, die die Industrie geheimhalten will. Unterschreiben Sie, damit Ihre Abgeordneten Ihre Meinung hören.
Referenzen:
[1] http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/successful/details/follow-up/2017/000002/en?lg=en
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/PDF/?uri=CONSIL:ST_8518_2018_INIT&from=EN
[2] http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/documents/3496/DS_Annex.pdf
https://www.euractiv.com/section/agriculture-food/news/civil-society-questions-europes-perfect-pesticide-authorisation-system/
[3] http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/successful/details/2017/000002
[4] https://www.euractiv.com/section/agriculture-food/news/new-food-transparency-rules-risk-falling-victim-to-eu-institution-spat/
[5] http://www.europarl.europa.eu/news/en/press-room/20171020IPR86572/meps-demand-glyphosate-phase-out-with-full-ban-by-end-2022
https://www.dw.com/en/germany-sets-new-restrictions-on-glyphosate/a-46172338 https://phys.org/news/2018-09-czech-republic-restrict-glyphosate-weedkiller.html
WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.
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Samstag, 21. Oktober 2017

We moveEU - 4.342 € ausgegeben für █████

Europaabgeordnete erhalten 4.342 € im Monat für ein Regionalbüro. Niemand überprüft, wofür sie das Geld ausgeben. Wir verlangen Transparenz. Wir wollen nachvollziehen können, wie unsere Steuergelder verwendet werden.
Liebe Leser,

alle Mitglieder des Europäischen Parlaments (MdEP) erhalten monatlich einen “Zuschlag” von 4.342 €, der direkt auf ein Bankkonto ihrer Wahl überwiesen wird.[1] Mit dem Geld sollen sie ein Regionalbüro und ihre Telefonrechnungen bezahlen. Aber niemand überprüft, wofür unser Geld wirklich ausgegeben wird.

Eine Untersuchung hat ergeben, dass jeder dritte Abgeordnete überhaupt kein regionales Büro hat, darunter sind auch acht deutsche Abgeordnete.[2] Und wir Steuerzahler/innen schicken ihnen trotzdem brav jeden Monat mehr als 4.000 € - ohne dass sich die Abgeordneten je Fragen stellen müssen.

Es waren kritische Journalist/innen, die die Untersuchung eingeleitet haben. Sie haben das Europäische Parlament (EP) wegen mangelnder Transparenz [3] verklagt. Der Parlamentspräsident, Antonio Tajani, hat sich inzwischen verpflichtet, bis Ende diesen Jahres konkrete Reformvorschläge vorzulegen.[4] Bisher gibt es dafür aber noch nicht einmal einen Entwurf.
Es ist an uns, ihm den notwendigen Anstoß zu geben. Wir wollen wissen, wofür unser Geld ausgegeben wird. Wir fordern gemeinsam Transparenz über alle Ausgaben des Europäischen Parlaments und insbesondere für die Extras der Abgeordneten.

Unterschreiben Sie unseren Appell

Die Abgeordneten müssen keine Quittungen oder Belege vorlegen. Es gibt keine finanziellen Kontrollen, keine Rechnungsprüfungen. Nichts. Es ist vermutlich die einzige EU-Budgetlinie, die keiner Kontrolle unterliegt. 

Eine dauerhafte und sinnvolle Lösung liegt nah: Nächste Woche trifft sich das Präsidium des Europaparlaments [5] und die Abgeordneten könnten zusätzliche Finanzkontrollen in die Wege leiten, mit denen endlich alle Ausgaben für uns transparent werden. Wenn sie jetzt endlich die Initiative ergreifen, dann könnten wir bis zum neuen Jahr eine angemessene Kontrolle dieser Ausgaben bewirken.

Natürlich wissen etliche Abgeordnete, wie riskant dieses schwarze Loch für öffentliche Mittel ist. Etliche haben Nachweise vorgelegt, auch wenn sie nie gefragt wurden.[6] Es ist unser Geld. Wir müssen jetzt lautstark einfordern, dass wir Transparenz wollen. Wir müssen die Abgeordneten wachrütteln.
Bitte stimmen Sie in unseren Weckruf ein.

Unterschreiben Sie unseren Appell

Jeder Mangel an Transparenz untergräbt unser Vertrauen in die politischen Institutionen. Wenn wir unsere Politiker/innen nicht zur Rechenschaft ziehen, dann stärkt das auch die kritischen Stimmen gegen die EU. Auch deshalb ist es uns WeMove-Aktiven so wichtig, Transparenz herzustellen.
Wir können von unseren Abgeordneten Entscheidungen zum Wohle aller erwarten. Wir können erwarten, dass dieser europäische Haushaltstitel kein Selbstbedienungsladen ist. Transparenz ist das einfache und wirksame Mittel dagegen.

Unterschreiben Sie unseren Appell

Fast alle anderen Ausgaben der Europäischen Union werden bereits angemessen erfasst, verfolgt und veröffentlicht. Es ist an der Zeit, dass auch die europäischen Parlamentarier/innen sich an diese Standards halten.

Wir grüßen aus vielen Ecken Europas

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Doina Proorocu (Bukarest)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Olga Vuković (Bologna)
Mika Leandro (Bordeaux)

für das gesamte WeMove.EU-Team

PS: Könnten Sie sich vorstellen, dass die Abgeordneten jährlich 40 Millionen Euro für Entwicklungsprojekte verteilen, ohne eine einzige Quittung vorzulegen? Wir müssen endlich Transparenz von allen MdEPs bezüglich ihrer Ausgaben einfordern. Bitte unterzeichnen Sie unseren Appell.

Referenzen
[1] https://transparency.eu/bluebells/
[2] http://www.ir-d.dk/2017/05/citizens-pay-for-eu-ghost-offices/
[3] https://assets.documentcloud.org/documents/2516693/the-meps-project-press-release.pdf
[4] http://www.europarl.europa.eu/news/en/press-room/20170613IPR77316/working-group-on-revision-of-expenses-under-the-general-expenditure-allowance
[5] Sitzung des Präsidiums des Europäischen Parlaments, Straßburg 23/10/2017.
http://www.europarl.europa.eu/plenary/en/meetings-search.html?localisation=ALL&body=OD&subBody=BURO&term=LONG_TERM
[6] Veröffentlichte Berichte beinhalten Vertreter des Vereinigten Königreichs, zum Beispiel Abgeordnete der Konservativen und Labour-Partei und Abgeordnete anderer nationaler Parteien wie Benedek Jávor and Roberta Metsola.

WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.
WeMove.EU finanziert sich aus Spenden unserer Unterstützer aus ganz Europa. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere unabhängige Arbeit finanzieren helfen. Spenden

Samstag, 4. Februar 2017

change.org - CDU/CSU blockieren auch beim #Lobbyregister

abgeordnetenwatch.de hat gerade ein Update zur Petition „An die Bundestagsabgeordneten: Veröffentlichen Sie alle Ihre Lobbykontakte!” veröffentlicht.

CDU/CSU blockieren auch beim #Lobbyregister

"Opposition dafür, CDU/CSU wehrt sich", schreibt heute die SZ über unseren Gesetzentwurf für ein verpflichtendes Lobbyregister. Erneut stellen sich CDU und CSU also gegen Transparenz im Lobbyismus, genauso wie schon bei den Hausausweisen, als sie ihre Lobbykontakte geheim halten wollten (am Ende allerdings vergeblich)! Auch beim Thema Lobbyregister wird die Union mit ihrer Transparenzblockade...
Vollständiges Update lesen

Freitag, 16. Dezember 2016

Abgeordnetenwatch: NRW-Landtagsabgeordnete erhielten mehr als 2,4 Mio. Euro an Nebeneinkünften


Neuigkeit zur Petition
abgeordnetenwatch.de hat gerade ein Update zur Petition „Verschleierung von Nebeneinkünften stoppen! #Transparenz @a_watch”  veröffentlicht.

NRW-Landtagsabgeordnete erhielten mehr als 2,4 Mio. Euro an Nebeneinkünften @a_watch #Transparenz

12. Dez 2016 —
Nordrhein-Westfalens Landtagsabgeordnete verfügen nach abgeordnetenwatch.de-Recherchen über zum Teil beträchtliche Nebeneinkünfte.
Mehrere Parlamentarier kassierten seit Anfang 2015 jeweils mehr als 100.000 Euro. Besonders fragwürdig: Hoch vergütete Posten in Unternehmen, für die zehntausende Euro flossen.
In einigen Fällen sind auch Interessenskonflikte nicht auszuschließen - etwa bei den...
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