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Mittwoch, 15. November 2017

Anne Will - Aufreger über Kameraschwenk bei Talkshow über Sexismus

Thema: Anne Will

Nach Eklat bei "Anne Will"
Verona Pooth äußert sich zu Kameraschwenk über Beine

Ein Kameraschwenk über die nackten Beine von Verona Pooth sorgte gerade für Aufregung. In der Sendung von Anne Will ging es um das Thema Sexismus. Gerade da passte den Zuschauern ein solches Bild nicht. Verona selbst sieht das allerdings ganz anders.

Nach zahlreichen Medienberichten hat die 49-Jährige die TV-Show noch einmal angeschaut und erklärt: "Ich finde, dass gerade das nicht sexistisch ist." Sie habe ihr Outfit ganz bewusst gewählt, "weil ich als Gast dem Gastgeber, hier der kompetenten, sympathischen Anne Will und ihrer erfolgreichen Sendung, Respekt zollen möchte", schreibt die brünette Werbeikone auf Instagram.

Verona Pooth war am Samstagabend zu Gast bei Anne Will. Ein Kameraschwenk über ihren Körper sorgte für Aufregung

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Wer von Euch, hat die Sendung von #AnneWill #ARD gestern verfolgt? Nun - ich habe mir es eben noch einmal angeschaut. Wegen dem „sexistischen“ Kamera🎥 Schwenk..... also mal ganz ehrlich. Ich finde das gerade DAS nicht sexistisch ist. Liebe @bild Vielen Dank für den „Gewinner“ heute bei euch im Blatt -👉🏽Ganz schön souverän! 👈🏽Denn ich habe mein Outfit bewusst gewählt. Weil ich als Gast dem Gastgeber- hier der sehr kompetenten, sympathische Anne Will und ihrer erfolgreichen Sendung- Respekt zollen möchte. Es wäre heuchlerisch gewesen mein Outfit komplett anders auszuwählen, ich war schon immer eine selbstbewusste Frau die Figur betonte Mode trägt. Das ist etwas, worauf ich als FRAU nicht verzichten möchte. Mich bestätigt die Kameraführung eher darin, das so eine Lappalie wie die Kameraführung jetzt genutzt wird, der ernstzunehmen Diskussion zum Sexismus den Nährboden zu nehmen. Dafür braucht sich wirklich niemand bei mir entschuldigen 🙌🏽 und ich finde es eher falsch, DARAUF das Augenmerk zu legen. Macht euch vielleicht lieber Gedanken🤔 darüber, dass ein „Schauspieler“ ( Kevin Spacey) in seiner „Kunst“ nicht beschnitten werden darf. „Nur“ weil er minderjährige sexuell missbraucht und belästigt hat😠. Wie auch zum Beispiel der „Künstler“ Woody Allen, der erst kürzlich mit dem Golden Globe für sein Lebenswerk ausgezeichnet🙈🙉🙊 wurde, trotz der massiven sexübergreifenden Vorwürfe nicht nur seiner eigenen Tochter. Und Roman Polanski, Klaus Kinski, Harvey Weinstein um nur ein paar weitere dieser Künstler aufzählen. DAS ist ein Skandal ☝🏽 und unfassbar, wie das Thema einfach weltweitignoriert wird und alle weg geschaut haben. Traurig wie ich finde - auch die Reaktionen dazu teilweise. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir gerne noch ein wenig kontroverser diskutieren können. Insbesondere dazu. Oder wie seht ihr das ? Eure Verona 🙌🏽 @das_erste #AnneWill @bild
Lappalie raubt Nährboden für ernsthafte Diskussion

Einen bedeckten Look ihrerseits hätte sie selbst als heuchlerisch empfunden, war sie doch "schon immer eine selbstbewusste Frau, die figurbetonte Mode trägt". Genau darauf wolle sie auch in Zukunft nicht verzichten und stellt vielmehr klar: "Mich bestätigt die Kameraführung eher darin, dass so eine Lappalie jetzt genutzt wird, der ernst zunehmenden Diskussion zum Sexismus den Nährboden zu nehmen." Sie wolle dafür keine Entschuldigung und fände es falsch, "darauf das Augenmerk zu legen".

Schnell kommt die zweifache Mutter dann auf den Skandal um Kevin Spacey zu sprechen: "Macht euch vielleicht lieber Gedanken darüber, dass ein 'Schauspieler' in seiner 'Kunst' nicht beschnitten werden darf, 'nur' weil er Minderjährige sexuell missbraucht und belästigt hat." Im selben Atemzug bringt sie noch Woody Allen an, "der erst kürzlich mit dem Golden Globe für sein Lebenswerk aufgezeichnet wurde, trotz der massiven sexübergreifenden Vorwürfe" sowie Roman Polanski, Klaus Kinski und Harvey Weinstein.

"Das ist ein Skandal", schreibt Verona und nicht ein Kameraschwenk über ihre Beine, die sie nun einmal gerne zur Schau stellt.

Quelle: t-online.de

Freitag, 5. Mai 2017

Wie Medien die Zuschauer manipulieren und Talkgäste diffamieren

Thema: Massen-Manipulation

TV-Skandal um Daniele Ganser:
Der Geheimplan zur Diffamierung von Talkgästen


Daniele Ganser (l.) und Moderator Jonas Projer (r.) in der Arena-Sendung vom 24. Februar 2017. Foto: Screenshot SRF
Die Schweiz hat einen Fernsehskandal: Der Schweizer Historiker Daniele Ganser wurde vergangene Woche in einer Talkshow regelrecht zerlegt und als "Verschwörungstheoretiker" diffamiert. Die Gesprächsführung gegenüber dem Forscher war so offensichtlich unfair, dass es Beschwerden hagelte.

Über 250 Zuschauer beschwerten sich nach der Talkshow „Arena“ vom 24. Februar beim SRF.

Moderator Jonas Projer habe Historiker Daniele Ganser unfair behandelt und mit der Veröffentlichung einer privaten E-Mail Gansers Glaubwürdigkeit versucht zu untergraben, kritisieren die Beschwerdeschreiber. Die E-Mail war am Anfang der Sendung gezeigt worden und ein entscheidender Satz gekürzt worden. Zudem sei der Historiker als Verschwörungstheoretiker diffamiert worden, kritisierten Zuschauer laut „Blick.ch“.

Ganser selbst beschrieb das Vorgehen des Senders detailliert auf Facebook.(siehe am Ende dieses Beitrags)

Heiko Schrang vermutet, dass Ganser nach einem „Geheimplan“ auf´s Glatteis geführt wurde, der schon vor Jahren von einem Insider geleakt wurde. So würden Talkshow-Moderatoren gezielt nichtkonforme Gesprächspartner in die Ecke treiben …

Der Geheimplan hinter den Talkshows – von Heiko Schrang

Vor über drei Jahren berichteten wir in dem Artikel: „Der Geheimplan hinter Markus Lanz Skandalsendung“ darüber, dass ein ganz klares Schulungsprogramm für Top-Moderatoren existiert, wie man gezielt unbequeme Gäste diffamiert. (Siehe Auflistung unten.) Da der Artikel damals mehrere Hunderttausend Leser erreichte, wurde er als Gehirngespinst und Verschwörungstheorie abgetan.

Erstaunlich ist nur, dass speziell in den letzten Jahren genau nach dem von uns beschriebenen Punkteplan in den Talkshows vorgegangen wird.

Es wird immer offensichtlicher, dass die Moderatoren in den Talkshows nach dem gleichen Schema arbeiten. Diese Erfahrung mussten vor Jahren bereits Eva Hermann 2007 in der Sendung von J. B. Kerner machen und 2014 Sarah Wagenknecht bei Markus Lanz. Zahlreiche weitere Fälle folgten.

Nach außen hält man verkrampft an dem Märchen fest, Talkshows wären faire Diskussionen mit einem offenen Ergebnis. Dabei sind sie in der Regel nichts anderes, als inszenierte Showveranstaltungen, die beim Zuschauer den Eindruck erwecken sollen, es gäbe im Fernsehen so etwas wie einen „demokratischen Wettstreit der Meinungen“.

Gezieltes Vorführen von Kritikern

Jüngstes Opfer wurde der Historiker Dr. Daniele Ganser, der in der Sendung „Arena“ gezielt vorgeführt wurde. Thema war, dass die Leitmedien wichtiger denn je wären, um die Lügen Donald Trumps aufzudecken. Ganser wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Vorgänger Trumps, Barack Obama während seiner Amtszeit alleine 2016 stündlich drei Bomben abwerfen ließ, während sein Nachfolger bisher noch keinen einzigen Krieg angefangen habe.

Auf keines von Gansers Argumenten wurde eingegangen, sondern man wischte sie mit der Bemerkung vom Tisch, Trump sei der unbeliebteste Präsident aller Zeiten. Am Schluss wurde Ganser sogar als Verschwörungstheoretiker hingestellt, der nicht die Wahrheit sagt.

Höchstwahrscheinlich wusste er vor der Sendung nichts von dem geheimen Schulungsplan der Mainstreammoderatoren über den bereits im Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen 2“ berichtet wurde.

Laut Insiderinformationen gibt es nämlich für die Spitze der Moderatoren spezielle rhetorische Schulungen, wie mit Gästen umgegangen werden soll, die eine systemkritische Haltung vertreten (z.B. Euro, EU, Trump, Flüchtlingskrise etc.).

Schwarze Rhetorik und geheime rhetorische Schulungen

Die nachfolgenden Punkte sollen Teil dieser speziellen rhetorischen Schulung sein:

– Die Motive des Kontrahenten müssen in Frage gestellt werden, so dass der Zuschauer den Eindruck gewinnt, dass er nur von persönlichen bzw. materiellen Vorteilen motiviert ist.

– Der Moderator hat empört zu reagieren, wenn bestimmte Personen bzw. angesehene Gruppen angegriffen werden. In diesem Fall ist die Diskussion über Tatsachen zu vermeiden und der Gegner in die Defensive zu drängen.

– Egal welche Beweise der Talkgast liefert, er muss denunziert werden, als verbreite er Gerüchte. Sollte der Kontrahent sich auf Internet-Quellen beziehen, ist wie folgt zu verfahren: Sie müssen als unseriös und als Verschwörung dargestellt werden.

– Sollte die Diskussion entgleiten, ist der Talkgast mit inakzeptablen Gruppen in Verbindung zu bringen: Rechtsradikale, Rassisten, Verschwörungstheoretiker und sonstige Fanatiker usw.

– Sollte der Kontrahent sich nicht rhetorisch einwandfrei ausdrücken können, ist ihm mangelnde Sachkenntnis zu unterstellen.

– Unbedingt muss die gesellschaftliche Position mit Glaubwürdigkeit gleichgesetzt werden, um Argumente zu entkräften.

– Sollte sich der Talkgast als zu hartnäckig in der Argumentation zeigen, dann soll die Position des Gegners mit der Begründung entkräftet werden, das Thema sei schon tausendmal durchgekaut und daher nicht der Diskussion wert.

– Gegebenenfalls ist der Kontrahent so lange zu provozieren, bis er emotionale Reaktionen zeigt. Daraufhin sollte er als nicht kritikfähig dargestellt werden.

– Wie im Fall des 11. September 2001 soll darauf verwiesen werden, dass große Verschwörungen pauschal unmöglich durchführbar sind, da viele Menschen daran beteiligt sein müssten und die Sache nicht geheim gehalten werden könnte.

– Sollte der Talkgast bei den vorstehenden Punkten noch standhaft bei seiner Meinung bleiben, müssen von ihm Beweise verlangt werden, die er nicht erbringen kann und jede offene Frage soll als argumentative Bankrotterklärung gewertet werden.

Besonders auffällig ist, dass unbequeme Gäste in Talkshows permanent unterbrochen werden. Nach dem oben aufgeführten Plan steht dahinter ebenfalls ein System. Die Unterbrechung des Sprachflusses ist vergleichbar mit einem Fahrradfahrer, der an der Ampel bremsen muss, um dann wieder mühsam in den alten Rhythmus rein zu finden.

Durch die ständige Unterbrechung stauen sich unausgesprochene Sätze unterbewusst auf und lassen den Talkgast immer angespannter und unruhiger werden. Wie im Fall Ganser schön zu beobachten war. Emotionale Ausraster werden so energetisch vorprogrammiert, da das biologische System immer mehr unter Druck gerät.

Die Sendung Arena vom 24.2.2017 mit Dr. Daniele Ganser. Der Artikel erschien zuerst auf www.macht-steuert-wissen.de von Heiko Schrang.

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Dr. Daniele Ganser - 25. Februar
Die Beschreibung des Vorgehens von ihm selber auf Facebook

Liebe Community, nachfolgend möchte ich Euch meine Erfahrungen als Teilnehmer der gestrigen SRF-Sendung "Arena" mitteilen:

Am 24. Februar 2017 hat das Schweizer Fernsehen (SRF) in der Sendung „Arena“ unter dem Titel „Trumps Krieg“ sich den Themen Lückenpresse, Trump und Fake News angenommen. Das finde ich gut, denn dies sind wichtige Themen. Daher habe ich die Einladung angenommen und ging ins Studio, obschon SRF mich in der Sendung „Einstein“ nur einen Monat zuvor am 26. Januar 2017 als „Verschwörungstheoretiker“ unfair angegriffen hatte. Ich hab mir gesagt, gib denen eine zweite Chance, Dialog ist wichtig.

Wir waren sieben Menschen an den Stehpulten, inklusive Moderator. Das Gespräch war auf Schweizerdeutsch und dauerte eine Stunde. Die Debatte verlief hitzig. Wegen meiner kritischen Forschung zu 911 und WTC7 wurde ich nicht nur von SRF Journalist Roger Schawinski, sondern auch von SRF Journalist Jonas Projer, der die Sendung leitete und sein Büro neben Schawinski im SRF Gebäude in Zürich hat, erneut mit dem Kampfbegriff „Verschwörungstheoretiker“ angegriffen. Ich habe mich gewehrt und erklärt, dass ich erstens Historiker bin und nicht Verschwörungstheoretiker. Und dass zweitens die Forschung zu 911 und WTC7 wichtig ist, weil damit der Krieg gegen den Terror begonnen hat, der schon mehr als 1 Million Tote forderte und die Rüstungsausgaben des Pentagon auf 600 Milliarden pro Jahr in die Höhe getrieben hat. Ich habe auch erklärt, dass Obama im Jahr 2016 jede Stunde 3 Bomben auf fremde Länder werfen lies, total 26’000 Bomben, und dass daher eine kritische Auseinandersetzung mit dem Imperium USA und dem Weissen Haus dringend sei.

Doch diese Sachdebatte leider erhielt nur wenig Raum. Mehr Sendezeit wurde verwendet, um mich als Forscher anzugreifen.Ich war überrascht, dass ich in der Sendung live erlebte, wie Lückenpresse funktioniert, also das Weglassen von relevantem Text, um eine Aussage zu verdrehen. Die Arena hat es vorgemacht, ich habe es live erlebt und ich möchte es hier auf Facebook gerne ausführlich kommentieren, weil es für den Zuschauer schwierig zu durchschauen war.

SRF Moderator Projer spielte auf der grossen Leinwand in der Arena gleich zu Beginn der Sendung eine Email von mir ein. Das hatte ich nicht erwartet, ich war total überrascht. Einen Tag vor der Arena hatte mir Projer per Telefon noch zugesichert, es werde eine faire Sendung sein. Doch das war es dann eben nicht. Um was ging es? Ich hatte die Mail am 26. Januar an SRF Journalist Peter Höllrigl geschickt, den Redakteur der Einstein Sendung, in der er mich ich als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert hatte. Ich hatte Peter am Telefon vor der Sendung erklärt, dass „Verschwörungstheorie“ ein Kampfbegriff sei und nicht zu einer sachlichen Untersuchung von 911 beitrage, er müsse WTC7 bringen in der Sendung. Das hat Peter dann auch gemacht. Daher habe ich Peter folgendes Mail geschrieben:
"Lieber Peter
Ich fand den Teil zu 911 und WTC7 fair und sachlich. Danke.
Der Mix mit "Klimalüge" und Protokolle hingegen fand ich schlecht.
Herzlich
Daniele"
Zudem habe ich ihm am Telefon schon vor der Sendung gesagt, dass ich es unfair finde, dass SRF in der Sendung nur Personen bringen will, welche meine 911 Forschung kritisieren, und nicht auch solche, welche sie unterstützen, obschon es viele gibt. So entstand kein ausgewogenes Bild von meiner 911 Forschung. Peter wusste also ganz klar, dass ich den ganzen Mix der Einstein Sendung schlecht fand. Am 27. Januar antwortete Peter per Mail:
"Lieber Daniele,
Besten Dank für deine Meinung zur Sendung. Ich kann gut nachvollziehen was du meinst.
Ursprünglich war auch mehr zu 9/11 geplant, aber ich fand schlichtweg niemand der vor der Kamera sprechen wollte. Als Folge musste ich das Thema ausweiten.
Herzlich Peter"
Für den Zuschauer der Arena war diese ganze Kommunikation, die zwischen mir und der Redaktion von SRF Einstein stattgefunden hatte natürlich unbekannt weil privat. Gerade daher war ich total überrascht, dass nun SRF diese Mails publik machte. Vor allem war ich überrascht, dass Journalist Projer im Sinne der Lückenpresse nur den ersten Satz aus meiner Email publizierte, nämlich diesen: "Ich fand den Teil zu 911 und WTC7 fair und sachlich. Danke.“ Damit wollte er dem Fernsehpublikum suggerieren, ich selber hätte ja die Sendung Einstein und SRF gelobt. Es gäbe daher kein Problem mit der Ehrlichkeit der Medien. Das war aber gerade nicht der Fall, was ich eben im zweiten Satz klar sagte: "Der Mix mit Klimalüge und Protokolle hingegen fand ich schlecht.“ Aber der wurde weggeschnitten.

Ich stand gestern hinter meinem kleinen Pult und habe mich gewundert, warum nicht über Trump und die Medien diskutiert wurde, sondern SRF so direkt auf mich als Person zielte. Natürlich habe ich live in der Arena kritisiert, dass SRF einen relevanten Teil der Emails weggeschnitten hat, worauf Projer behauptete, der weggeschnittene Teil sei nicht relevant gewesen. Und das alles vor den Augen von Vincent Augustin, dem Präsidenten der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI).

Lückenpresse geht gar nicht. Das SRF erhält mehr als 1 Milliarde Franken pro Jahr, das Geld wird durch die Schweizer Haushalte über die Billag Gebühr bezahlt. Jeder muss bezahlen, man kann das Fernsehen leider nicht wie eine Zeitung abbestellen. SRF gehört also dem Volk und wird vom Volk finanziert. In Deutschland bezahlt die Bevölkerung 8 Milliarden an die öffentlich rechtlichen Sender, in Österreich etwas mehr als 1 Milliarde. Wenn die Massenmedien im deutschsprachigen Raum aber so arbeiten wie gestern die Arena, wird das Vertrauen der Bevölkerung weiter abnehmen. Dies zeigen auch die Lesermeinungen auf swisspropaganda.wordpress.com

Link zu Facebook

» der Kommentar des Blogschreibers «

Zudem werden die meisten Talkshows von den privaten GmbH's der Moderatoren produziert. Die verdienen sich "goldene Nasen" auf Kosten der Gebührenzahler und lassen die, in der Gewissheit dass sie nicht abbestellen können, für ihre eigene Verarschung noch teueres Geld bezahlen. Abhilfe von Seiten der Politik wird es nicht geben, denn dort verdienen sich ehemalige, ausgediente Kollegen ab und zu ein Taschengeld zu ihrer "kargen Pension" hinzu.


Danke Klaus für den Link

Freitag, 11. November 2016

Anne Will: Strafanzeige wegen Paragraf 130 „Störung öffentlichen Friedens…“

Thema: Kalter Krieg

Extremistin in Talkshow:
Anne Will wegen Volksverhetzung in Hamburg angezeigt

Nach Einladung einer mutmaßlich radikalen Muslima zur “Anne Will”-Talkshow hat eine Rechtsanwältin aus Brandenburg gegen Moderatorin Anne Will und weitere verantwortliche Redakteure Strafanzeige erstattet. Man ziele vor allem auf den Tatbestand der Volksverhetzung ab, so die Anwältin zur FAZ.

Frauenbeauftragte des Islamischen Zentralrates Schweiz Nora Illi (l) und Wolfgang Bosbach (CDU) (r) in der "Anne Will" Talkshow am Sonntag, den 6.11.2016.
Wegen verharmlosenden Äußerungen über radikalen Islamismus durch die Frauenbeauftragte des „Islamischen Zentralrates Schweiz“, Nora Illi, bei „Anne Will“ hat eine Rechtsanwältin aus Brandenburg eine Strafanzeige erstattet.

Auf Anfrage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) bei ihrer Kanzlei erläuterte die Anwältin, es werde vor allem auf den Tatbestand der Volksverhetzung abgezielt.

Anzeige wegen Paragraf 130 „Störung öffentlichen Friedens…“

Demnach sanktioniere Paragraf 130 des Strafgesetzbuches Handlungen oder Äußerungen, die geeignet seien, den öffentlichen Frieden zu stören, weil sie gegen bestimmte Gruppen oder einen Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelten, so die FAZ.

Laut Aussage der Kanzlei habe diese die Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft Hamburg geschickt. Sie stehe in der Verantwortung, da die Hansestadt Sitz des des Norddeutschen Rundfunks (NDR) ist. Der NDR ist für die Sendung „Anne Will“ zuständig.

Anne Will vor Einladung gewarnt

Vor der Sendung hatten Schweizer Behörden Anne Will gewarnt, die Schweizer Konvertitin Nora Illi einzuladen, weil gegen ein Mitglied des „Islamischen Zentralrates Schweiz“ (IZRS) ermittelt werde.

Nora Illi, die Frauenbeauftragte des IZRS, war in Vollverschleierung, einem Niqab, aufgetreten. Sie hatte sich verharmlosend über den Islamischen Staat (IS) und über ausreisewillige junge Menschen, vor allem Mädchen, in den Herrschaftsbereich des IS ausgesprochen. Gäste hatten dies bereits während der laufenden Sendung kritisiert.

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Dienstag, 1. November 2016

"Hart aber fair" Sendung vom 31.10.2016 Volksabstimmung für alle – sind Bürger die besseren Politiker?

Thema: Deutschland




Volksabstimmung für alle –
sind Bürger die besseren Politiker?

hart aber fair - Mo. 31.10.16, 21.00 Uhr
Die CSU stimmt gerade darüber ab, andere Parteien sind klar dafür, die CDU dagegen: Volksabstimmungen auch im Bund. Wird damit der Wutbürger befriedet, die Demokratie belebt? Oder drohen dann der Durchmarsch der Populisten und mehr Druck auf Minderheiten?

Noch bis 31.10.2017 in der ARD-Mediathek

Pressestimmen

"Hart aber fair"-Kritik
Hat das Volk ein Recht, sich einzubringen?

Halten die deutschen Politiker ihr Volk für zu dumm für Volksentscheide? Oder würden Volksabstimmungen wie in anderen Ländern Populisten Tür und Tor öffnen? Darüber diskutierten am Montagabend die Gäste bei "hart aber fair" mit Frank Plasberg.

Die Gäste

  • Markus Söder, CSU
  • Wolfgang Kubicki, FDP
  • Claudine Nierth, Vereinssprecherin "Mehr Demokratie"
  • Werner Patzelt, Professor für Politik TU Dresden
  • Bettina Gaus, Journalistin "taz"

  • Das Thema

    "Volksabstimmung für alle - sind Bürger die besseren Politiker?" Unter dem Einfluss der Brexit-Entscheidung in Großbritannien und der aktuellen Flüchtlingsdebatte in Europa ein heikles Thema, das von vorne herein auf einen eindeutigen Konflikt zusteuerte.

    Die Fronten

    Die Frage des Abends lautete: Sorgen Volksentscheide für eine bessere Demokratie oder spielen sie plumpen Stimmungsmachern in die Hände? Niemand konnte die beiden Seiten besser in Szene setzen als Markus Söder und Wolfgang Kubicki. Söder, CSU-Scharfmacher, für den es unverständlich ist, "warum wir Angst haben, die Bürger an wesentlichen Fragen zu beteiligen". Und Kubicki, der sich als Anwalt der Bürger gefällt, und der Söder vorwarf, für genau jene Angst verantwortlich zu sein.

    Schon waren die Fronten geklärt: Bettina Gaus nannte Söder einen Demagogen, Claudine Nierth ist sich sicher, dass deutsche Gerichte irrwitzige Gebaren von Populisten aufhalten würden. Und Werner Patzelt sah die direkte Demokratie als einzige Chance, die "All-Parteien- Koalition" im Bundestag zu beenden, damit "die politische Klasse nicht mehr durchregieren kann".

    Fakt des Abends

    Die ARD hatte eine Umfrage in Auftrag gegeben: Nach dieser wünschen sich 71 Prozent der Deutschen bundesweit Volksentscheide. Aktuell ist Deutschland neben Belgien das einzige Land in Westeuropa, das solche Abstimmungen nicht ermöglicht. Allerdings seit zu erwähnen, dass die gleichen Befragte nur zu 53 Prozent Volksentscheide in der Flüchtlingsfrage begrüßen würden.

    Vergleich des Abends

    Um die positive wie negative Seite von Volksabstimmungen zu betrachten, muss man nur in die Schweiz schauen. Das Nachbarland ist der Primus unter den Bürgerbefragern. Vier Mal pro Jahr wandern die Eidgenossen an die Urnen, um Politik zu machen. Renten, Mindestlohn, Arbeitsgesetz - die Schweizer entscheiden über ihre Wirtschaft mit. Aber auch über die Menschen, die mit ihnen leben.

    ie stärkste Partei ist so die SVP geworden: radikal, rechts, islamophob, die gerne mit Plakaten Werbung macht, die in Deutschland nicht einmal die NPD wagt und die, wie Plasberg kommentierte, hier nur noch in Museen zu sehen sind. Bemerkenswert dazu der Kommentar des Schweizer Forschers Michael Hermann, der als Gast hinzu gebeten wurde: Volksabstimmungen seien vor allem im Sinne von Parteien wie CSU, AfD und der Linken - "diese Parteien könnten Mehrheiten erzielen, die es im Parlament nicht gibt". Kurzum: durch Politik am Rand der Gesellschaft. Oder auch: durch Populismus.

    Moderatoren-Moment

    Söder fand das natürlich "total daneben". Genauso wie den ARD-Einspieler, wonach eine Unterschriften-Aktion des ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch im Wahlkampf zu ausländerfeindlichen Reaktionen geführt hätte. Der Beitrag sei nicht schön gewesen, sagte Söder. "Ich will es ja auch nicht schön machen", konterte Plasberg. Zitat des Abends

    Das Thema auf den Punkt brachte Werner Patzelt. Er beschrieb die Möglichkeit von Volksabstimmungen wie folgt: "Die schönsten plebiszitären Instrumente sind wie die schönsten Folterinstrumente." Sie zu haben, sei schön, um Druck auf die Politik auszuüben, aber sie müssten ja nicht bei jedem Thema angewendet werden.

    Was offen bleibt

    Bis auf die CDU befassen sich mittlerweile alle größeren Parteien mit dem Gedanken, wie Volksabstimmungen Teil des bundesweiten Demokratie-Prozesses werden könnten. Was offen bleibt, welche Themen tatsächlich tauglich dafür wären. Womit wir wieder bei der Frage wären: Wie viel Politik trauen die Politiker ihrem Volk zu? Hat das Volk ein Recht sich einzubringen oder geht damit die parlamentarische Souveränität verloren? Oder ist die Debatte um mögliche Volksentscheide nur eine Ersatz-Debatte für das schwindende Vertrauen der Bürger ihn ihre Volksvertreter? Denn dass dieses Problem das eigentliche ist, darin waren sich am Montagabend ausnahmsweise alle einig.

    ... und natürlich wie immer bei "heiklen" Themen:
    Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion und in unserem Blog, der sich speziell mit der Kommentarfunktion befasst

    Quelle: t- online.de