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Freitag, 5. Mai 2017

Wie Medien die Zuschauer manipulieren und Talkgäste diffamieren

Thema: Massen-Manipulation

TV-Skandal um Daniele Ganser:
Der Geheimplan zur Diffamierung von Talkgästen


Daniele Ganser (l.) und Moderator Jonas Projer (r.) in der Arena-Sendung vom 24. Februar 2017. Foto: Screenshot SRF
Die Schweiz hat einen Fernsehskandal: Der Schweizer Historiker Daniele Ganser wurde vergangene Woche in einer Talkshow regelrecht zerlegt und als "Verschwörungstheoretiker" diffamiert. Die Gesprächsführung gegenüber dem Forscher war so offensichtlich unfair, dass es Beschwerden hagelte.

Über 250 Zuschauer beschwerten sich nach der Talkshow „Arena“ vom 24. Februar beim SRF.

Moderator Jonas Projer habe Historiker Daniele Ganser unfair behandelt und mit der Veröffentlichung einer privaten E-Mail Gansers Glaubwürdigkeit versucht zu untergraben, kritisieren die Beschwerdeschreiber. Die E-Mail war am Anfang der Sendung gezeigt worden und ein entscheidender Satz gekürzt worden. Zudem sei der Historiker als Verschwörungstheoretiker diffamiert worden, kritisierten Zuschauer laut „Blick.ch“.

Ganser selbst beschrieb das Vorgehen des Senders detailliert auf Facebook.(siehe am Ende dieses Beitrags)

Heiko Schrang vermutet, dass Ganser nach einem „Geheimplan“ auf´s Glatteis geführt wurde, der schon vor Jahren von einem Insider geleakt wurde. So würden Talkshow-Moderatoren gezielt nichtkonforme Gesprächspartner in die Ecke treiben …

Der Geheimplan hinter den Talkshows – von Heiko Schrang

Vor über drei Jahren berichteten wir in dem Artikel: „Der Geheimplan hinter Markus Lanz Skandalsendung“ darüber, dass ein ganz klares Schulungsprogramm für Top-Moderatoren existiert, wie man gezielt unbequeme Gäste diffamiert. (Siehe Auflistung unten.) Da der Artikel damals mehrere Hunderttausend Leser erreichte, wurde er als Gehirngespinst und Verschwörungstheorie abgetan.

Erstaunlich ist nur, dass speziell in den letzten Jahren genau nach dem von uns beschriebenen Punkteplan in den Talkshows vorgegangen wird.

Es wird immer offensichtlicher, dass die Moderatoren in den Talkshows nach dem gleichen Schema arbeiten. Diese Erfahrung mussten vor Jahren bereits Eva Hermann 2007 in der Sendung von J. B. Kerner machen und 2014 Sarah Wagenknecht bei Markus Lanz. Zahlreiche weitere Fälle folgten.

Nach außen hält man verkrampft an dem Märchen fest, Talkshows wären faire Diskussionen mit einem offenen Ergebnis. Dabei sind sie in der Regel nichts anderes, als inszenierte Showveranstaltungen, die beim Zuschauer den Eindruck erwecken sollen, es gäbe im Fernsehen so etwas wie einen „demokratischen Wettstreit der Meinungen“.

Gezieltes Vorführen von Kritikern

Jüngstes Opfer wurde der Historiker Dr. Daniele Ganser, der in der Sendung „Arena“ gezielt vorgeführt wurde. Thema war, dass die Leitmedien wichtiger denn je wären, um die Lügen Donald Trumps aufzudecken. Ganser wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Vorgänger Trumps, Barack Obama während seiner Amtszeit alleine 2016 stündlich drei Bomben abwerfen ließ, während sein Nachfolger bisher noch keinen einzigen Krieg angefangen habe.

Auf keines von Gansers Argumenten wurde eingegangen, sondern man wischte sie mit der Bemerkung vom Tisch, Trump sei der unbeliebteste Präsident aller Zeiten. Am Schluss wurde Ganser sogar als Verschwörungstheoretiker hingestellt, der nicht die Wahrheit sagt.

Höchstwahrscheinlich wusste er vor der Sendung nichts von dem geheimen Schulungsplan der Mainstreammoderatoren über den bereits im Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen 2“ berichtet wurde.

Laut Insiderinformationen gibt es nämlich für die Spitze der Moderatoren spezielle rhetorische Schulungen, wie mit Gästen umgegangen werden soll, die eine systemkritische Haltung vertreten (z.B. Euro, EU, Trump, Flüchtlingskrise etc.).

Schwarze Rhetorik und geheime rhetorische Schulungen

Die nachfolgenden Punkte sollen Teil dieser speziellen rhetorischen Schulung sein:

– Die Motive des Kontrahenten müssen in Frage gestellt werden, so dass der Zuschauer den Eindruck gewinnt, dass er nur von persönlichen bzw. materiellen Vorteilen motiviert ist.

– Der Moderator hat empört zu reagieren, wenn bestimmte Personen bzw. angesehene Gruppen angegriffen werden. In diesem Fall ist die Diskussion über Tatsachen zu vermeiden und der Gegner in die Defensive zu drängen.

– Egal welche Beweise der Talkgast liefert, er muss denunziert werden, als verbreite er Gerüchte. Sollte der Kontrahent sich auf Internet-Quellen beziehen, ist wie folgt zu verfahren: Sie müssen als unseriös und als Verschwörung dargestellt werden.

– Sollte die Diskussion entgleiten, ist der Talkgast mit inakzeptablen Gruppen in Verbindung zu bringen: Rechtsradikale, Rassisten, Verschwörungstheoretiker und sonstige Fanatiker usw.

– Sollte der Kontrahent sich nicht rhetorisch einwandfrei ausdrücken können, ist ihm mangelnde Sachkenntnis zu unterstellen.

– Unbedingt muss die gesellschaftliche Position mit Glaubwürdigkeit gleichgesetzt werden, um Argumente zu entkräften.

– Sollte sich der Talkgast als zu hartnäckig in der Argumentation zeigen, dann soll die Position des Gegners mit der Begründung entkräftet werden, das Thema sei schon tausendmal durchgekaut und daher nicht der Diskussion wert.

– Gegebenenfalls ist der Kontrahent so lange zu provozieren, bis er emotionale Reaktionen zeigt. Daraufhin sollte er als nicht kritikfähig dargestellt werden.

– Wie im Fall des 11. September 2001 soll darauf verwiesen werden, dass große Verschwörungen pauschal unmöglich durchführbar sind, da viele Menschen daran beteiligt sein müssten und die Sache nicht geheim gehalten werden könnte.

– Sollte der Talkgast bei den vorstehenden Punkten noch standhaft bei seiner Meinung bleiben, müssen von ihm Beweise verlangt werden, die er nicht erbringen kann und jede offene Frage soll als argumentative Bankrotterklärung gewertet werden.

Besonders auffällig ist, dass unbequeme Gäste in Talkshows permanent unterbrochen werden. Nach dem oben aufgeführten Plan steht dahinter ebenfalls ein System. Die Unterbrechung des Sprachflusses ist vergleichbar mit einem Fahrradfahrer, der an der Ampel bremsen muss, um dann wieder mühsam in den alten Rhythmus rein zu finden.

Durch die ständige Unterbrechung stauen sich unausgesprochene Sätze unterbewusst auf und lassen den Talkgast immer angespannter und unruhiger werden. Wie im Fall Ganser schön zu beobachten war. Emotionale Ausraster werden so energetisch vorprogrammiert, da das biologische System immer mehr unter Druck gerät.

Die Sendung Arena vom 24.2.2017 mit Dr. Daniele Ganser. Der Artikel erschien zuerst auf www.macht-steuert-wissen.de von Heiko Schrang.

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Dr. Daniele Ganser - 25. Februar
Die Beschreibung des Vorgehens von ihm selber auf Facebook

Liebe Community, nachfolgend möchte ich Euch meine Erfahrungen als Teilnehmer der gestrigen SRF-Sendung "Arena" mitteilen:

Am 24. Februar 2017 hat das Schweizer Fernsehen (SRF) in der Sendung „Arena“ unter dem Titel „Trumps Krieg“ sich den Themen Lückenpresse, Trump und Fake News angenommen. Das finde ich gut, denn dies sind wichtige Themen. Daher habe ich die Einladung angenommen und ging ins Studio, obschon SRF mich in der Sendung „Einstein“ nur einen Monat zuvor am 26. Januar 2017 als „Verschwörungstheoretiker“ unfair angegriffen hatte. Ich hab mir gesagt, gib denen eine zweite Chance, Dialog ist wichtig.

Wir waren sieben Menschen an den Stehpulten, inklusive Moderator. Das Gespräch war auf Schweizerdeutsch und dauerte eine Stunde. Die Debatte verlief hitzig. Wegen meiner kritischen Forschung zu 911 und WTC7 wurde ich nicht nur von SRF Journalist Roger Schawinski, sondern auch von SRF Journalist Jonas Projer, der die Sendung leitete und sein Büro neben Schawinski im SRF Gebäude in Zürich hat, erneut mit dem Kampfbegriff „Verschwörungstheoretiker“ angegriffen. Ich habe mich gewehrt und erklärt, dass ich erstens Historiker bin und nicht Verschwörungstheoretiker. Und dass zweitens die Forschung zu 911 und WTC7 wichtig ist, weil damit der Krieg gegen den Terror begonnen hat, der schon mehr als 1 Million Tote forderte und die Rüstungsausgaben des Pentagon auf 600 Milliarden pro Jahr in die Höhe getrieben hat. Ich habe auch erklärt, dass Obama im Jahr 2016 jede Stunde 3 Bomben auf fremde Länder werfen lies, total 26’000 Bomben, und dass daher eine kritische Auseinandersetzung mit dem Imperium USA und dem Weissen Haus dringend sei.

Doch diese Sachdebatte leider erhielt nur wenig Raum. Mehr Sendezeit wurde verwendet, um mich als Forscher anzugreifen.Ich war überrascht, dass ich in der Sendung live erlebte, wie Lückenpresse funktioniert, also das Weglassen von relevantem Text, um eine Aussage zu verdrehen. Die Arena hat es vorgemacht, ich habe es live erlebt und ich möchte es hier auf Facebook gerne ausführlich kommentieren, weil es für den Zuschauer schwierig zu durchschauen war.

SRF Moderator Projer spielte auf der grossen Leinwand in der Arena gleich zu Beginn der Sendung eine Email von mir ein. Das hatte ich nicht erwartet, ich war total überrascht. Einen Tag vor der Arena hatte mir Projer per Telefon noch zugesichert, es werde eine faire Sendung sein. Doch das war es dann eben nicht. Um was ging es? Ich hatte die Mail am 26. Januar an SRF Journalist Peter Höllrigl geschickt, den Redakteur der Einstein Sendung, in der er mich ich als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert hatte. Ich hatte Peter am Telefon vor der Sendung erklärt, dass „Verschwörungstheorie“ ein Kampfbegriff sei und nicht zu einer sachlichen Untersuchung von 911 beitrage, er müsse WTC7 bringen in der Sendung. Das hat Peter dann auch gemacht. Daher habe ich Peter folgendes Mail geschrieben:
"Lieber Peter
Ich fand den Teil zu 911 und WTC7 fair und sachlich. Danke.
Der Mix mit "Klimalüge" und Protokolle hingegen fand ich schlecht.
Herzlich
Daniele"
Zudem habe ich ihm am Telefon schon vor der Sendung gesagt, dass ich es unfair finde, dass SRF in der Sendung nur Personen bringen will, welche meine 911 Forschung kritisieren, und nicht auch solche, welche sie unterstützen, obschon es viele gibt. So entstand kein ausgewogenes Bild von meiner 911 Forschung. Peter wusste also ganz klar, dass ich den ganzen Mix der Einstein Sendung schlecht fand. Am 27. Januar antwortete Peter per Mail:
"Lieber Daniele,
Besten Dank für deine Meinung zur Sendung. Ich kann gut nachvollziehen was du meinst.
Ursprünglich war auch mehr zu 9/11 geplant, aber ich fand schlichtweg niemand der vor der Kamera sprechen wollte. Als Folge musste ich das Thema ausweiten.
Herzlich Peter"
Für den Zuschauer der Arena war diese ganze Kommunikation, die zwischen mir und der Redaktion von SRF Einstein stattgefunden hatte natürlich unbekannt weil privat. Gerade daher war ich total überrascht, dass nun SRF diese Mails publik machte. Vor allem war ich überrascht, dass Journalist Projer im Sinne der Lückenpresse nur den ersten Satz aus meiner Email publizierte, nämlich diesen: "Ich fand den Teil zu 911 und WTC7 fair und sachlich. Danke.“ Damit wollte er dem Fernsehpublikum suggerieren, ich selber hätte ja die Sendung Einstein und SRF gelobt. Es gäbe daher kein Problem mit der Ehrlichkeit der Medien. Das war aber gerade nicht der Fall, was ich eben im zweiten Satz klar sagte: "Der Mix mit Klimalüge und Protokolle hingegen fand ich schlecht.“ Aber der wurde weggeschnitten.

Ich stand gestern hinter meinem kleinen Pult und habe mich gewundert, warum nicht über Trump und die Medien diskutiert wurde, sondern SRF so direkt auf mich als Person zielte. Natürlich habe ich live in der Arena kritisiert, dass SRF einen relevanten Teil der Emails weggeschnitten hat, worauf Projer behauptete, der weggeschnittene Teil sei nicht relevant gewesen. Und das alles vor den Augen von Vincent Augustin, dem Präsidenten der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI).

Lückenpresse geht gar nicht. Das SRF erhält mehr als 1 Milliarde Franken pro Jahr, das Geld wird durch die Schweizer Haushalte über die Billag Gebühr bezahlt. Jeder muss bezahlen, man kann das Fernsehen leider nicht wie eine Zeitung abbestellen. SRF gehört also dem Volk und wird vom Volk finanziert. In Deutschland bezahlt die Bevölkerung 8 Milliarden an die öffentlich rechtlichen Sender, in Österreich etwas mehr als 1 Milliarde. Wenn die Massenmedien im deutschsprachigen Raum aber so arbeiten wie gestern die Arena, wird das Vertrauen der Bevölkerung weiter abnehmen. Dies zeigen auch die Lesermeinungen auf swisspropaganda.wordpress.com

Link zu Facebook

» der Kommentar des Blogschreibers «

Zudem werden die meisten Talkshows von den privaten GmbH's der Moderatoren produziert. Die verdienen sich "goldene Nasen" auf Kosten der Gebührenzahler und lassen die, in der Gewissheit dass sie nicht abbestellen können, für ihre eigene Verarschung noch teueres Geld bezahlen. Abhilfe von Seiten der Politik wird es nicht geben, denn dort verdienen sich ehemalige, ausgediente Kollegen ab und zu ein Taschengeld zu ihrer "kargen Pension" hinzu.


Danke Klaus für den Link

Donnerstag, 23. Januar 2014

ZDF-Lanz gegen Wagenknecht: Hinrichtung gescheitert, System blamiert

Lesen Sie auch hier:http://politikparadox.blogspot.de/2014/01/uber-25000-zuschauer-fordern-den.html

Thema: Öffentlich-Rechtliche

Denken verboten?

Der Versuch von Markus Lanz, Sahra Wagenknecht lächerlich zu machen, endete im Fiasko. Dennoch ist der Auftritt der GEZ-Schergen gegen die EU-Kritik der Linken ein Musterbeispiel, wie sich das Staatsfernsehen als Scharfrichter gegen Kritik an der EU aufplustert. Der üble Versuch der Diffamierung zeigt, dass sich die Getreuen der Regierung bereits für den EU-Wahlkampf aufwärmen. Im System herrscht offenkundig Panik.


ZDF-Mann Lanz versucht sich als Henker an Sahra Wagenknecht, weil sie es wagt, die EU-Politik zu kritisieren.
Ein System ist in Panik geraten. (Screenshot: ZDF)
Bereits über 232.000 Unterschriften hat eine Petition gesammelt, die die Trennung des ZDF von Moderator Markus Lanz fordert.
 
Doch Lanz ist das falsche Ziel der Kritik.
 
Nicht Lanz ist das Problem, sondern das System, das ihn trägt.
 
In der Talkshow (Video am Ende des Artikels) war Lanz nur das ausführende Organ einer Redaktion von GEZ-Journalisten, die in Sachen Andersdenkender in EU-Fragen schon einmal bei einer Lanz-Sendung mit extremer Härte vorgegangen war: Damals war Lanz darauf programmiert worden, Silvio Berlusconi – der zu dem Zeitpunkt schon am Ende war – niederzumachen und die Italiener, die diesen Menschen gewählt hatten, pauschal als nur bedingt zurechnungsfähig abzuqualifizieren.
 
Ähnlich war die ARD gegen den AfD-Chef Lucke vorgegangen.
 
Für Hinrichtungen von Leuten, die es wagen, an der Politik der EU zu zweifeln, stellt man beim ZDF Lanz stets Gehilfen zur Seite. Damals war es Martin Schulz, SPD, vom EU-Parlament.
 
Bei der beispiellosen Inquisition im Falle Sahra Wagenknecht stellte sich der „Politikerklärer“ (O-Ton Lanz) Hans-Ulrich Jörges in den Dienst der guten Sache. Jörges versuchte, der Sendung seinen Stempel aufzudrücken, indem er – von Lanz mit keinem Wort unterbrochen – ein beispiellos unkritisches Loblied auf die Große Koalition sang.
 
Schließlich knöpfte sich Lanz Wagenknecht vor. Man muss kein Freund der Linken sein um zu bestätigen: Sie hat sich brillant geschlagen. Sie antwortete auf alle Peitschenhiebe – das waren keine Fragen – von Lanz mit ausgesuchter Höflichkeit und versuchte, zwischen das wüste Gekeife des politisch völlig unbeleckten Moderators vernünftige Antworten zu platzieren.
 
Das war für den Zuseher wertvoll, weil Wagenknecht trotz der Unterbrechungen einen klaren Gedankengang formulieren konnte.
 
Die Diskussion ist mittlerweile Gegenstand heftiger Diskussionen. Das ZDF entschuldigte sich, um den Schaden zu begrenzen.
 
Interessant ist jedoch die Methode, weil sie zutiefst antidemokratisch ist: Lanz und Jörges diffamierten Wagenknecht – wie sie es sich wohl nur bei einer Frau getrauen. Obwohl Wagenknecht deutlich vernehmbar sagte, dass sie nicht gegen den Euro sei, bestanden Lanz und Jörges darauf, dass Wagenknecht gegen den Euro sei. Lanz forderte ein Bekenntnis Wagenknechts zu Europa. Sie lieferte es ausdrücklich. Lanz sagte, Wagenknecht wolle sich nicht zu Europa bekennen.
 
Abgesehen von der Tatsache, dass es unerfreulich ist, dass man solchen Gesinnungs-Terror mit Zwangsgebühren finanzieren muss, kann die Sendung dennoch als sehr lehrreich bezeichnet werden: Sie zeigte, dass die GEZ-Sender keine intellektuellen EU-Verteidiger mehr aufbieten können. Das enge Geflecht der alten Eliten steht mit dem Rücken zur Wand. So gehässig operieren Systeme, die in Panik geraten sind.
 
Das sind Endzeit-Symptome – und das ist gut so. Den Beweis dazu lieferte der Bestseller-Autor Phillip Möller, der Wagenknecht mit einem einzigen Satz zur Siegerin machte, indem er alle Propaganda von Lanz&Jörges vom Tisch wischte und sagte, er wolle nicht in den USE (United States of Europe) leben. Er glaube nicht, dass die Politik entschieden gegen die dramatische Kinderarmut vorgehen werde.
 
Lanz blieb ein mattes Stottern.
 
Ulrich Jörges ist im Übrigen nicht immer so aufbrausend.
 
Über einen Besuch des Star-Journalisten bei der SPD Pfeddersheim berichtet die Website des Ortsverbandes: Jörges habe alle anwesenden SPD-Mitglieder mit seinen innovativen Aussagen begeistert. Und damit nicht genug:
 
„Es gelte aber neue Formen der politischen Teilhabe zu finden, um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in diejenigen, die politische Verantwortung übertragen bekommen haben wieder zurück gewinnen. Keiner der Anwesenden hatte sein Kommen bereut und Oberbürgermeister Michael Kissel bedankte sich zum Abschluss der Veranstaltung für die überzeugende Rede und die Analyse des Spannungsfeldes Politik – Medien – Vertrauen.“
 
Das traute Zusammensein mit der SPD Pfeddersheim endete in absoluter Übereinstimmung der SPD mit Jörges:
 
„Uwe Franz übergab Hans-Ulrich Jörges, der Sammler von Armbanduhren ist, eine Uhr des Wormser Dombauvereins mit einem im Ziffernblatt eingelassenen Teil eines original Dombausteins. Zudem bedankte er sich bei dem alternativen Bläserensemble “Wood Worms” für die musikalischen Begleitung des Abends und beim Weingut Dirk Wendel für die Präsentation eines Spätburgunders und einer Rivaner/Weißburgunder-Cuveé aus deren Wein-Sortiment.“
 
Armbanduhren als Geschenke (mehr dazu beim Kodex des Presserats), Weißburgunder-Cuveé, Dombausteine.
 
„Politikerklärer“ müsste man sein!

Das ist der Link vom Video der Sendung um die es geht:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=pZdxHPWVm9M

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

» der Kommentar des Blogschreibers«

Markus Lanz: Ein arroganter Selbstdarsteller, der sich blamiert wo er nur kann!
Es war nicht zum ersten Mal. In jeder seiner Sendungen muss er im Mittelpunkt stehen, ansonsten wird er unausstehlich. Er reagiert schon eifersüchtig darauf, wenn jemand Applaus von den Zuschauern erhält, den er nicht für applauswürdig hält.
Besser er geht wieder zu RTL, oder zu RTL2, dort ist er mit seinen boshaften Plattheiten und seinem kindlichen Gehabe gut aufgehoben, die beiden Sender entsprechen auch seinem Niveau.


Staatsfunk sagt:
Auch ich habe diese Sendung mit Graus gesehen …Herr Lanz ist für mich einer der dümmsten Moderatoren den der Staatsrundfunk je etabliert hat . Diese Sendung erinnerte mich an den ” Schwarzen Kanal ” von Eduard von Schnitzler und verschiedene Sendungen von ” Gabriel Gottlieb ” ..man muß sich schämen , dass das Deutsche Staatsfernsehen solche Gestalten hervorbringt . Man sagt ja , ” Der Fisch beginnt vom Kopf zu stinken ” und schaut man sich die verantwortlichen Schlaumeier im Staat gelenkten Funk genauer an , dann wird der Satz auch erklärbar.

Siggivonalb sagt:
Mit dieser Aktion hat Lanz genau das Gegenteil bewirkt als das was er wollte, nämlich Sahra Wagenknecht zu diskreditieren. Frau Wagenknecht hat sehr gut reagiert und Größe gezeigt. Sie ist eben um ein vielfaches intelligenter als Lanz und der sich für schlau haltende Jörges.
Ich weiß nicht wer den Lanz so geimpft hat oder ob er wirklich so dumm ist.
Ich kann mir gut vorstellen, dass das ZDF ihn auf diese Weise loswerden will.

Bodo Kälber sagt:
bin froh, ein Forum gefunden zu haben, dass endlich das unerträgliche Thema Lanz aufgreift. Diese unverschämte, blöde, arrogante Art mit Gästen umzugehen, das ständige dazwischengequatschte, dieses Intellektuelle Gehabe ist unerträglich. Mich fasziniert immer und immer wieder die Geduld, der Menschen, die sich diesem arroganten Schnösel aussetzen und noch ruhig bleiben können und sachliche Antworten geben. Hut ab. Ich will immer wieder wegzappen, aber irgendwie bleibe ich dann doch sitzen und werde vor dem Fernseher zum Rumpelstilzchen und bekomme fast einen Herzinfarkt, möchte am liebsten in den Fernseher kriechen und dem Lanz das Maul stopfen um ihm wenigstens einmal ein bisschen Benehmen beizubringen. Und dieser erhobene Zeigefinger…. Gut, Jörges ist eine andere Nummer.

Barbara Scheid sagt:
Lanz der Dummschwätzer & Jörges der Koleriker
Das man sich solche Entgleisungen – durch die Herren Lanz + Jörges – im Rahmen einer Diskussionsrunde im ZDF – !!! einer Anstalt des ÖFFENTLICHEN RECHTS !!! ansehen musste, ist eine Schande für die zuständige Sendeanstalt.
Am schlimmsten dabei war/ist die Tatsache, dass das “Team” Lanz & Jörges sich nicht im Verlauf der Sendung zurücknahm, sondern beiden Herren wurden immer lauter, immer unverschämter, immer unsachlicher und immer aggressiver gegenüber Frau Wagenknecht.
Frau Dr. Wagenknecht antwortete stets höflich und unaufgeregt, ihr gebührt absolute Hochachtung für ihre souveräne und überaus professionelle Haltung.
Ich hoffe, dass Herr Lanz unverzüglich seinen Hut nehmen muss und Herr Jörges von keinem TV-Sender mehr die Möglichkeit zu solchen öffentlichen Entgleisungen und Diffamierungen erhält.
All das Vorgenannte hat nichts mit dem politischen Inhalt der Sendung zu tun. Allerdings schien mir Herr Lanz uninformiert und halbgebildet, was er mit Floskeln und Dummschwätzerei versuchte zu überdecken.
Beide Herren (Lanz+Jörges) waren nie auf dem persönlichen und politischen Niveau von Frau Dr. Wagenknecht, welche hohe Souveränität und Fachkompetenz ausstrahlte.
Ergo: Mit der Entschuldigung des ZDF bei der Öffentlichkeit bzw. bei den Zusehern ist es nicht getan. Eine Sendung mit Herrn Lanz werde ich mir nicht mehr ansehen!
Beste Grüße,
Barbara Scheid

Steffen E. sagt:
Hallo, gerade habe ich auf openPetition unterschrieben, weil:
Ich finde, dass das Niveau der Interviews mit führenden Politkern der Linken in den Öffentlich-Rechtlichen Sendern zum Teil beschämend niedrig ist. Ähnlich skandalös war das bereits bei dem Sommerinterview zwischen Oskar Lafontaine und dem heutigen ZDF-Chefredakteur Peter Frey 2009. So etwas sollte Konsequenzen für den jeweiligen Moderator haben. Schließlich werden diese Leute von unseren Gebühren bezahlt. Und das nicht zu knapp.
So viel zum Thema Niveau, Markus Lanz passt dazu hervorragend.

Heiko Winter sagt:
Wenn Herr Lanz und Herr Jörges als neue Komiker antreten wollen , seies drum!
Für Frau Wagenknecht werfe ich meinen besten Mantel in jede Pfütze, damit sie keine nassen Füße bekommt.
Respekt und Chapeau!!!!
Herr Lanz und Herr Jörges sollten mal den Art. 1 GG auswendig lernen.
Benimm und soziale Kompetenz kann man lernen!!!
Resozialisierung ist nicht mein Fach, aber die Richtung kann ich diesen beiden Komikern schon zeigen.
Falls sie meine Hilfe brauchen,immer gerne bereit
Heiko Winter

Propagandasender abschaffen sagt:
Es gibt eine Petion gegen Lanz – bitte unterschreiben!
https://www.openpetition.de/petition/bestaetigen/raus-mit-markus-lanz-aus-meiner-rundfunkgebuehr/1f328aeb03b888af396e0c3e06fdd57f

Julia la prémiere sagt:
Danke fuer diesen Artikel an die Redaktion.
Es fehlt noch der “gekaufte” Schauspieler Bleibtreu. Er hat gesagt in Frankreich bei Mac hat er 7Franc50 verdient.Er hat den Lanz nicht gesagt es war der Mindestlohn. Fuer jeden Franzosen ist es klar, der Kerl ist auch gekauft.
Kann sich ja jeder selbst anhoeren. Natuerlich war es zu dieser Zeit der Mindestlohn. Auch heute wird dort nur der Mindestlohn gezahlt, der bei fast 10 Euro liegt.
Jedenfalls haben sich Lanz und Joerges als asozial geoutet. Widerlich.