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Mittwoch, 28. September 2016

Olympische Spiele 2024 sind zu teuer für Rom - Bewerbung abgesagt

Thema: Finanzen

Stimme der Vernunft:
Rom lehnt Olympische Spiele ab

Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi hat einer Ausrichtung der olympischen Spiele im Jahr 2024 eine klare Absage erteilt. Die Stadt sei hoch verschuldet und zahle immer noch für frühere Großereignisse. In Turin leide die Stadt heute noch unter den Kosten von Olympia.

„Wir nehmen keine weitere Hypothek auf die Zukunft Roms und Italiens auf“, sagte Raggi. Sie kritisierte, Kosten für Olympische Spiele seien stets viel höher als zuvor geschätzt, Olympia bedeute Schulden und später nutzlose Sportanlagen in der Stadt. „Ein gutes Geschäft für die Lobby, nur Schulden für die Bürger“, kritisierte sie. Malagò warf Raggi vor, falsche Zahlen zu den Olympia-Kosten zu verbreiten.

Damit bleiben mit Los Angeles, Paris und Budapest drei Bewerber für die Spiele 2024 übrig. Die Kandidatur Los Angeles‘ läuft bisher nach Plan, es gibt keinen nennenswerten Protest und keine Kritik. Auch in Paris zeigten Umfragen eine klare Mehrheit der Bevölkerung für die Kandidatur, ein Referendum war ohnehin nie geplant, in der Politik gibt es eine breite Mehrheit für die Pläne. In Ungarn könnte es theoretisch noch zu einer Volksabstimmung kommen, allerdings werden Budapest ohnehin nur Außenseiter-Chancen eingeräumt.

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

» der Kommentar des Blogschreibers «

Ein vernünftiger Entschluss.
Mit Schrecken liest man dann in diversen Zeitungen des Sauerlandes:
Das Sauerland will die Olympischen Winterspiele
Winterberg/Hagen. Sotschi, Pyeongchang, Peking – Winterberg. So stellt sich Michael Beckmann die Reihenfolge der Olympischen Winterspiele vor.
Auch wenn es sich "nur" um Winterspiele handelt, und
obwahl NRW und die Kommunen total pleite sind, der Größenwahn nimmt kein Ende
http://westfalenpost.de
http://www.derwesten.de
http://www1.wdr.de/
http://www.derwesten.de/staedte/warstein/...
Eines muss man Herrn Beckmann allerdings lassen: mit diesem "Gag" ist ihm eine viel beachtete, kostenlose Werbung für die Urlaubs-Region Sauerland gelungen.

Sonntag, 12. April 2015

Stromausfall in vier wichtigen Nato-Hauptstädten binnen zwölf Tagen

Thema: Stromausfall
pravda-tv.com
Verdächtige Blackout-Serie in vier NATO-Hauptstädten

Vier aufeinanderfolgende massive Blackouts binnen zwölf Tagen. Alle legen sie weite Teile von NATO-Ländern oder deren jeweilige Hauptstadt zumindest vorübergehend lahm. Jedes Mal werden zentrale Regierungseinrichtungen oder strategisch wichtige Teile der öffentlichen Infrastruktur getroffen.

Statt klarer Antworten bekamen die Betroffenen fadenscheinige, wenig überzeugende, oder gar keine Erklärungen für die Ursachen der massiven Ausfälle, die einmal das Weiße Haus verdunkelten, ein anderes Mal den Flughafen Schiphol lahmlegten, eine Geiselnahme in Istanbul erleichterten und Teile von Rom inklusive den Flughafen Fiumicino neutralisierten.


Stromausfall bei der täglichen Pressekonferenz des US-Außenministeriums Foto: pravda-tv
In Washington war das Weiße Haus mehrere Minuten ohne Strom. In einigen Regierungsgebäuden gingen die Lichter aus. Museen wurden evakuiert. Im Außenministerium wurde eine laufende Pressekonferenz abgebrochen. Neben dem Finanzzentrum New York ist der Regierungsbezirk rund um den Kongress in Washington der anfälligste Teil der USA für Sabotagen.

Noch bevor die Behörden überhaupt wussten, wie viele Gebäude, Fabriken und sicherheits-empfindliche Anlagen im Regierungszentrum betroffen waren, kam die offizielle Entwarnung: Nein, ein Terroranschlag sei es nicht gewesen.

Die offizielle Ursache wurde fast ebenso schnell genannt: Laut dem Heimatschutzministerium fiel im Süden des Bundesstaates Maryland, in dem viele Beamte, Parlamentarier, Juristen und andere Zuarbeiter der Regierung leben, durch eine Explosion eine Stromanlage aus. Details dazu? Fehlanzeige. Eine Stellungnahme des Netzbetreibers Smeco? Ebenso nicht verfügbar wie vom zuständigen Energieproduzenten Pepco.

Gestützt wurden die mageren Erklärungen zu dem riesigen Stromausfall scheinbar durch die Tatsache, dass seit März schon drei Mal in der US-Hauptstadt der Strom ausgefallen ist. Traurige Routine in einem anfälligen System also?

Oder Naturgewalten? Vielleicht simple Überlastung des Netzes? Was auch immer. Aber keine Terroristen, vor denen sonst fast jeden Tag gewarnt wird. Das wäre ja das folgenschwere Eingeständnis, dass der überall schnüffelnde, hochgerüstete und vom Kampf gegen den Terror elektrisierte Staat versagt hat.

Nur sechs Tage bevor Obama auf Notstrom umschalten musste, war am 1. April in Rom die Stromversorgung für Stunden zusammengebrochen, dazu in Teilen der Region Latium. Am Flughafen Fiumicino ging fast gar nichts mehr. Und die Ursache für das Desaster in einem Land, in dem das Spardiktat aus Brüssel die innere Sicherheit schwer in Mitleidenschaft gezogen hat? Irgendwie unbekannt.

Nur einen Tag zuvor war die Türkei vom schwersten Blackout seit dem verheerenden Marmara-Erdbeben des Jahres 1999 heimgesucht worden. Chaos in der Hauptstadt und weiten Teilen des Landes zog über 70 Millionen Türken in Mitleidenschaft.

Der öffentliche Verkehr wurde lahmgelegt, Ampeln blieben dunkel, Fließbänder hielten an. Aufzüge fuhren nicht mehr, Handys waren nicht erreichbar, Krankenhäuser schalteten auf Notbetrieb um. Überwachungskameras in der Hauptstadt Ankara fielen stundenlang aus.

Linksextremisten drangen während des massiven Stromausfalls in den Justizpalast ein und kidnappten einen Staatsanwalt. Dieser arbeitete am Fall eines Demonstranten, der im Gezi-Park erschossen worden war. Selbst Ministerpräsident Davutoglu vermutete spontan »Sabotage«.

Doch offiziell ist die Ursache eine Verkettung unglücklicher Ereignisse, angereichert mit einer Brise Missmanagement. Ein Kraftwerk in der Ägäis-Region soll ausgefallen sein. Abnorme Schwankungen im landesweiten Netz – aus dem sich vorübergehend sogar der Verband Europäischer Netzbetreiber verabschiedete – lösten anschließend das Stromdebakel aus.

Der Hinweis der Zeitung Hürryiet, das nationale Energienetz in der Türkei sei ziemlich ausgeklügelt und Misswirtschaft reiche nicht als Erklärung für den massiven Stromausfall, ist verhallt. Viele in der Türkei vermuten einen Cyber-Angriff – wie er vor einigen Tagen auch auf das Weiße Haus ausgeführt worden sein soll. Doch offiziell ist das nicht.

Im türkischen Internet wimmelt es daher von Spekulationen und Theorien, darunter der Vorwurf an die Regierung, der Blackout sei inszeniert gewesen, um Propaganda für den Ausbau der Kernenergie zu betreiben.

Und Amsterdam? – In den Niederlanden startete am 27. März die dubiose Kette von Blackouts. Weite Teile der nördlichen Niederlande mit fast drei Millionen Menschen erlebten einen verheerenden Stromausfall. Tausende steckten in Zügen, Straßenbahnen und Fahrstühlen fest.

Die offizielle Erklärung hier: Eine Schaltanlage für Hochspannung im Amsterdamer Vorort Diemen sei wegen der Überlastung des Stromnetzes ausgefallen.

Auch in diesem Falle hält sich der Betreiber bedeckt, während die Spekulationen ins Kraut schießen und sich Millionen von Holländern fragen, ob Europas viertgrößter Flughafen und das gesamte Schienennetz im Norden des Landes einfach nur Opfer eines Unfalls waren oder vielleicht doch das Ziel eines Anschlags.

Literatur:
Handbuch für das Überleben in Krisenzeiten von Herbert Rhein
Überleben in Krisen- und Katastrophenfällen: Ein Handbuch für jedermann. Das Survival-Wissen der Spezialeinheiten von Lars Konarek
Survival-Guide. Dieses Buch könnte Ihr Leben retten von Colin Towell
Quellen: PublicDomain/info.kopp-verlag.de vom 08.04.2015

Danke Klaus für den Link

Mit freundlicher Genehmigung von pravda-tv.com

Montag, 14. April 2014

Zehntausende protestieren in Rom und Paris gegen ihre Regierungen

und Deutschlands großer Humorist Wolfgang Schäuble brachte den Brüller des Jahres:
"Wir sind auf einem guten Weg."
Was aber berichten die demokratischen, deutschen Staatsmedien davon? Nichts!

Am Wochende sind in Paris und Rom Zehntausende gegen die Sparpolitik auf die Straße gegangen. Während die Proteste in Paris friedlich blieben, kam es in Rom zu Straßenschlachten. Demonstranten und Polizisten wurden verletzt.

Knapp zwei Monate vor der Europawahl haben Zehntausende in Paris und Rom gegen die Sparpolitik ihrer Regierungen demonstriert. Während die Proteste in der französischen Hauptstadt friedlich bleiben, lieferten sich vor dem Wirtschaftsministerium in Rom am Samstag vermummte Demonstranten Straßenschlachten mit der Polizei. Nach deren Angaben gab es Dutzende Leichtverletzte auf beiden Seiten. Zur Unterstützung von Reformen der sozialistischen französischen Regierung sprach sich der Spitzenkandidat der europäischen Sozialisten, Martin Schulz, erneut dafür aus, der Regierung mehr Zeit zum Defizitabbau zu gewähren. Auch sein christdemokratischer Gegenkandidat Jean-Claude Juncker schloss einen solchen Schritt nicht aus.

In Paris folgten nach Angaben der Polizei etwa 25.000 Menschen dem Aufruf linker Parteien, die Kommunistische Partei sprach gar von 100.000 Teilnehmern. Die Wut der Demonstranten richtete sich gegen die Politik des neuen Ministerpräsidenten Manuel Valls, der am Dienstag neue Steuer- und Ausgabenkürzungen angekündigt hatte. Aber auch Präsident Francois Hollande wurde wegen seines „Pakts der Solidarität“ mit der Wirtschaft angegriffen. Der Pakt sieht vor, dass die Unternehmen im Gegenzug für die Entlastung mehr Arbeitsplätze schaffen.

Die Regierung in Paris will den Defizitabbau strecken, um mehr Geld in die Belebung der Wirtschaft stecken zu können. Frankreich soll bis Ende 2015 seinen laufenden Fehlbetrag unter die EU-Grenze von drei Prozent des BIP drücken, hinkt aber im Zeitplan hinterher.

Frankreich hat bereits zwei Mal eine Fristverlängerung erhalten. Der Wunsch nach einem weiteren Aufschub dürfe nicht aus grundsätzlichen Erwägungen zurückgewiesen werden, erklärte der SPD-Politiker Schulz im Deutschlandfunk. „Wenn die wirklich diese Reformen machen, dann glaube ich, muss man mit allen Mittel sie dabei unterstützen“, sagte der Präsident des Europäischen Parlaments. Während führende deutsche Christdemokraten sich gegen einen weiteren Aufschub ausgesprochen haben, schloss Ex-Eurogruppen-Chef Juncker eine dritte Fristverlängerung „unter bestimmten Umständen“ nicht aus. Allerdings sei er zunächst einmal dagegen, sagte der Spitzenkandidat der europäischen Volkspartei dem Tagesspiegel am Sonntag.

Die Demonstranten in Rom kritisierten die geplanten Arbeitsmarktreformen des sozialdemokratischen Ministerpräsident Matteo Renzi. Diese träfen besonders arbeitslose Jugendliche, sagte der Vorsitzende der Jugendorganisation der Marxistisch-Leninistischen Party, Federico Bicerni (mehr hier). Renzi ist seit Februar Regierungschef. Seine Pläne sehen unter anderem vor, dass Unternehmen ihre Angestellten leichter entlassen können sollen. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt in Italien über 40 Prozent.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Mohr sagt:
Die Montags-Veranstaltungen, die als Initialzündung 1989 in die deutsche Geschichte eingingen, kommen wieder.
Am Ostermontag, 21.04.2014 um 18 Uhr wird Andreas Popp vor dem Brandenburger Tor in Berlin eine Ansprache halten und deutlich die Themen benennen, die den Weltfrieden bedrohen.
http://www.wissensmanufaktur.net/veranstaltungen

Stefan Richardt sagt:
“In Paris folgten nach Angaben der Polizei etwa 25.000 Menschen dem Aufruf linker Parteien, die Kommunistische Partei sprach gar von 100.000 Teilnehmern”.
“Komisch”, in keinem Land kann die Polizei richtig zählen. ;)
Aber selbst 100.000 sind noch zu wenig, es müsste eine Million sein und das überall und ständig. Aber das bringen dann die Reformen, bzw. das ist das einzige was sie (außer der üblichen Vermögensverteilung von Arm nach Reich) bringen.

Ich finde unsere Lebensverhältnisse (selbst das der Armen hier) im Vergleich zu dem was sonst so in der Welt los ist ziemlich gut, ich schäme mich aber wie und warum das so ist und in Grund und Boden dass das Volk unseren Regierungsparteien so dermaßen unterstützt und somit abgesegnet hat, dass “wir” in den Südländern solche Verhältnisse schaffen (lassen).

Schall und Rauch sagt:
Nachdem eure, von euch so verehrte, Merkel die griechischen Schulden auf das deutsche Konto gebucht hat, weiss nun jeder, dass die Deutschen am Ende, mit allem was Sie haben, für Europas Schulden gerade stehen. Italiener und Franzosen haben es schon längst kapiert. Begabungsmäßig dauert es bei anderen wesentlich länger.
Schäuble: “Wir sind auf einem guten Weg”

Freitag, 1. November 2013

NSA: Merkel gerät in Panik, lässt die Bürger über die Klinge springen

Foto: t-online

Thema: Angst vor der großen Erpressung


Sie wollen ungestört weitermachen – die Bürger sollen weiter bespitzelt werden: Merkel und ihre Freunde – hier bei den Koalitions-Verhandlungen in Berlin. (Foto: dpa)
Die Bundesregierung will angeblich ein Abkommen mit den Amerikanern schließen. Danach sollen Regierungen, Behörden und Diplomaten nicht ausgespäht werden. Die Bürger dagegen sind in dem Abkommen nicht vorgesehen. Sie sind weiter Freiwild. Der Grund für die Panik der Eliten: Sie fürchten die große Erpressung - und haben offenbar begründete Sorge, dass einiges auffliegen könnte.

Der DLF, der gewöhnlich sehr gut informierte Sender für die politischen Eliten, meldet:
    „Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, die Gespräche dienten dazu, ,eine neue Vertrauensbasis zu erarbeiten‘ und die Zusammenarbeit der Geheimdienste neu zu regeln. Auch die Präsidenten von Bundesnachrichtendienst und Bundesverfassungsschutz, Gerhard Schindler und Hans-Georg Maaßen, sollen nach Angaben Seiberts in den kommenden Tagen nach Washington reisen.

    Ziel sei es, eine maßlose Überwachung durch US-Geheimdienste zu verhindern und den Datenschutz sowie die Privatsphäre der Bundesbürger sicherzustellen, hieß es in Berlin weiter. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur strebt die Bundesregierung mittelfristig ein bilaterales Abkommen an, bei dem die US-Seite unter anderem zusagt, auf die Ausspähung von Regierung, Behörden und diplomatischen Vertretungen zu verzichten.
Dies bedeutet: Für 80 Millionen Deutsche hat Merkel ein paar Phrasen parat („Datenschutz und Privatsphäre der Bundesbürger sicherstellen“).

Für die Eliten soll es dagegen ein „bilaterales Abkommen“ geben.

Regierung, Behörden, Diplomaten sind schützenswert.

Die Bürger sind Freiwild.

Es fehlt das grundlegende Unrechtsbewusstsein, dass unter der seit Jahren schleichend eingeführten, globalen „Terror-Gesetzgebung“ heute weltweit jeder Bürger ohne den geringsten Verdacht, ohne gerichtlichen Beschluss und erst Recht ohne die Möglichkeit zum Widerspruch ausgeforscht werden kann – und ausgeforscht wird.

NSA-Chef Keith Alexander hat klargestellt, dass das so bleiben wird (sehr interessant – hier).

Der Versuch der politischen Eliten, sich nun plötzlich gegen das Abhören schützen zu wollen, ist zum einen der gesunden Panik geschuldet, die im Establishment herrscht: Rom, Paris, Berlin, Madrid – über die Politiker all dieser Länder liegen Akten vor. Jedes Gespräch ist dokumentiert. Vermutlich weiß Barack Obama, welche Pizza Merkel am Montag gegessen hat und wie viele Flaschen Wein sich Francois Hollande gegeben hat, nachdem er vom Streik der Fußballspieler erfahren hat.

Die Amerikaner und Briten wissen, wer eine Freundin hat, wer einen Geliebten, wer Steuergelder fürs private Shopping verwendet, wer wo mitschneidet, wenn die Bauwirtschaft einen Großauftrag an Land zieht.

Weil die politischen Eliten in Europa in hohem Maß verkommen sind, fürchten sie die große Erpressung (mehr dazu im Detail hier).

Daher sind Merkel und ihre europäischen Freunde nun so nervös: Wenn sie alle durch und durch ehrlich wären, bräuchten sie nicht so hysterisch reagieren.

Die Wikileaks-Veröffentlichungen waren die Ouvertüre zur großen Erpressung: da ging es nur um Kleinkram, etwa, dass Westerwelle keine Ahnung von der Außenpolitik hat oder Berlusconi gerne grapscht.

Nun aber kommen die harten Fakten.

Um ihre eigene Haut zu retten, will Merkel nun ein Abkommen, das das Abhören verbietet.

Die Bürger und ihre Rechte sind Merkel völlig gleichgültig. Als bekannt wurde, dass Millionen Deutsche ausspioniert wurden, fiel Merkel nichts Dümmeres ein, als Ronald Profalla das Ende der Affäre verkünden zu lassen.

Und nun winseln die Politiker wie die getroffenen Hunde.

Auch die Unternehmen sind Merkel gleichgültig: Deutschland würde es viel mehr schaden, wenn wichtige Maschinenbauer durch Industrie-Spionage aus der Bahn geworfen würden als wenn Obama weiß, wem Merkel gerade den schiefen Mundwinkel zeigt – oder mit was Sigmar Gabriel von der Speisekarte im Berliner „Ganymed“ hält.

Aus dieser Panik soll jetzt ein Abkommen gezimmert werden, dass die vom Steuerzahler finanzierten Feudal-Institutionen schützt.

Die Steuerzahler sollen dagegen weiter überwacht werden – ganz legal.

Daran haben auch Merkel und Schäuble ein Interesse.

Nicht, weil alle Deutschen Terroristen sind.

Sondern weil die Schuldenkrise die Politik auf die wahnwitzige Idee gebracht hat, die Bürger so genau auszuhorchen, dass sie keinen einzigen Cent mehr am Fiskus vorbeischleusen können.

Die Politiker wollen die Bürger abhören.

Es geht um ein Klima der Angst, das die Leute gefügig machen soll: Im Grunde reicht es, wenn der Bürger denkt, dass er ausspioniert wird – dann wird er jeden Taxi-Beleg in zweifacher Ausfertigung archivieren.

Das Beste an der NSA-Affäre ist: Nun merken die Eliten einmal am eigenen Leib, wie das ist, wenn man das Gefühl hat, permanent von einer unkontrollierbaren Macht ausspioniert zu werden.

Sie gackern wie Viviane Reding die aufgescheuchten Hühner.

Wie sie den Missstand abstellen wollen, zeigt, wie abgehoben die Eliten sind: Sie denken nur noch an sich – panisch, plump und peinlich.

Wäre Politik eine Krankheit, müsste man für das politische Berlin diagnostizieren: DDRmitis im fortgeschrittenen Stadium.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Da wird es ja noch die eine oder andere Überraschung geben.
Wie war noch mal der Spruch?
"Wer sich nichts hat zu schulden kommen lassen, der braucht auch keine Angst zu haben".
Na denn Frau Dr. Merkel, haben Sie immer schön alle Befehle ausgeführt oder auch schon mal mit Ackermann ein krummes Ding gedreht?
Der hat sich ja früh genug vom Acker gemacht, warum wohl?

Der Deutschen Bank geht es ja schon an den Kragen, zumindest in den USA.
Sie sehen, ihre Chefs bei Goldman Sachs wissen alles... Wann sind Sie dran?
Weglaufen nutzt nichts, denken Sie an die Drohnen.


Kalle- Remchingen sagt:
Als der abhörskandal offenkundig wurde und jeder dachte,es betreffe nur den normalen Bürger, hat man ihn schlicht verharmlost und für beendet erklärt. Es seien ja nur paar Überprüfungen gewesen. ÄÄää wegen dem Terrorismus natürlich. Aber als diese Volksverräterin selbst betroffen ist macht sie ein fass auf. Schlimmer noch, sie denkt allen ernstes, daß wenn sie Obama anruft und sich beschwert, er befiehlt die gute Frau Bundeskanzlerin nichtmehr abzuhören, versprochen. Hab garnicht gewusst, dass unsere angie eine Terroristen ist. Die Zeit kommt und dann gibt es keine Gnade.in letzter Zeit muss ich immer daran denken wie in Frankreich ,glaube ich, das Volk aufstand und die monarchen mit Hilfe von giutienen Köpfe.ich brauch ne Bauanleitung. Wegen die Terror versteht sich…..

Fatson sagt:
Wieder eine Schweinerei.
Der ESM bekommt einen kleinen ESM !!

http://www.handelsblatt.com/politik/international/bankenrettung-esm-tochter-soll-ausserhalb-der-euro-zone-agieren/9007882.html
Die Schlinge um den Hals wird immer fester.
Und die mächtigste Frau verpisst sich, wenn der Bürger baumelt!!

Cuibono sagt:
Interessanter Aspekt, daß die jetzt Angst davor haben könnten, Amis könnten sie erpressen. Aber durchaus naheliegend.

Feldwebel sagt:
Dieses untergehende System schlägt um sich …
… Aber nicht mehr lange