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Samstag, 19. August 2017

Der ganz normale Irrsinn deutscher Gesetzgebung

Thema: Deutschland

Realer Irrsinn:
Mehr zahlen trotz Strom sparen
extra 3 | NDR


Eine andere Art der kalten Progression bekommen diejenigen zu spüren, die aus der ermäßigten Konzessionsabgabe fallen. Wer zu viel Strom spart, den bestraft der Energieversorger.

http://www.ndr.de
Kategorie Nachrichten & Politik
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» der Kommentar des Blogschreibers «

Umweltschutz, Stromsparen - na klar, aber doch nicht auf Kosten des Umsatzes und des Profits der Konzerne! Wovon sollen die denn sonst die immensen Geschäftsführergehälter und die vielen Politikerparkplätze in den Aufsichtsräten finanzieren?
Nein, weniger Umsatz, das geht nicht, es wird jeder Cent gebraucht!
Undenkbar, dass eventuell einem dieser Schmarotzer sein "Nebenverdienst" gekürzt werden müsste!


Kommentare

Rüdiger
So ist es mir schon mal mit Wasser und Kanal ergangen. Habe die Regenwassernutzung wieder abgestellt.

Marlene
👍 meine Rede alles umweltfreundlich auf meine kosten 😡😡😡

brokerTS
Der Stromanbieter ist doch hier der falsche Ansprechpartner. Diese höchst absurde Veränderung ergibt sich doch aus der Gesetzgebung und nicht aus den privatrechtlichen Verträgen zwischen dem Stromanbieter und seinem Kunden.

Mittwoch, 11. November 2015

Die OECD kritisiert die deutsche Gesetzgebung

Thema: Wirtschaft

OECD:
Regierung ignoriert öffentliche Meinung bei Gesetzesvorhaben

Die OECD kritisiert die deutsche Gesetzgebung. Einerseits werde sie nicht stark genug eingesetzt, um die Wirtschaft des Landes durch bessere Regulierung zu stärken. Andererseits bleiben die Bürger bei Gesetzesvorhaben mit ihrer Meinung meistens außen vor. [. . .] „Regierungen tendieren dazu, all ihre Energie in Steuer- und Ausgabenpolitik zu stecken und vergessen darüber, dass es noch einen dritten Weg gibt, um Wachstum zu fördern: Regulierungspolitik“, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurria.

Quelle und weiterlesen: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Dienstag, 8. April 2014

Die europäische Hinterzimmerdiktatur - wer regiert Europa wirklich?

Thema: Wer in Europa wirklich regiert

„Trilog“: Schatten-Gremium beschließt EU-Gesetze

In der EU hat ein geheimes Gremium die Regierungs-Geschäfte übernommen: Im sogenannten Trilog fallen die Entscheidungen über Gesetze abseits der ohnehin nur rudimentären demokratischen Strukturen. Die Wahlen zum EU-Parlament sind vor diesem Hintergrund eine Farce. Die Bürger Europas werden zu Komparsen in einem schlechten politischen Theater.

In der EU gibt es schwerwiegende demokratische Defizite: Das EU-Parlament wird nicht nach dem Prinzip “one man – one vote” gewählt. Die Beschickung ist nach nationalen Kontingenten eingeteilt. Anders als der Name sagt, ist das Parlament keine Volksvertretung, die die Gesetze macht. Das alleinige Recht, Gesetze vorzuschlagen, obliegt der EU-Kommission.

Die Kommission wird von niemandem gewählt. Erfahrene Lobbyisten Politiker, die auf nationaler Ebene ausgedient haben, machen die Gesetze. Das Parlament dient eher der nationalen Versorgung und ist eine Art Versorgungsreserve für die nationalen Parteien. Daher tummeln sich im 

EU-Parlament auch unsägliche Chaoten wie der österreichische Politiker Andreas Mölzer, der die EU in blankem Rassismus als “Negerkonglomerat” bezeichnet hat. Es gibt keine Instanz, die solche Exzesse unterbinden kann. Alle EU-Parlamentarier genießen – ob rechts oder links – massive Privilegien. Für die Bezahlung von Leuten wie Mölzer haben die europäischen Steuerzahler aufzukommen.

Abseits des pseudo-demokratischen Schaulaufens und der offensichtlichen Proporz-Posten fallen die Entscheidungen in einem Gremium, das für diese Aufgabe überhaupt nicht vorgesehen ist: Der EUObserver hat aufgezeigt, dass die Hinterzimmer-Politik in Brüssel seit geraumer Zeit kein Einzelfall, sondern eine Art Institution geworden ist.

Das Gremium, welches über die Bürger Europas bestimmt, heißt „Trilog“.
Kaum jemand hat von dieser Organisationen je gehört.

Der Trilog sollte ursprünglich den Gesetzgebungsprozess bei Pattsituationen zwischen Rat und Parlament weiterführen. Doch im Schattengremium fallen immer öfter die Entscheidungen. Die EU wurde von einer anonymen Gruppe gekapert, deren Namen niemand kennt und die für ihre oft weitreichenden Entscheidungen nicht verantwortlich gemacht werden können.

EU-Gesetze werden immer stärker vom Trilog entschieden. Doch es gibt keine einzige Erwähnung dieses entscheidenden Schattengremiums der Gesetzgebung in einem EU-Vertrag. Rechtlich gesehen gibt es den Trilog gar nicht.

„Sämtliche Trilog- und Fachsitzungen, die vor der ersten Sitzung des Vermittlungsausschusses stattfinden, dürften dazu beitragen, dass  die Vermittlung oft bereits in dieser ersten Sitzung abgeschlossen werden kann, manchmal sogar in Form einer einfachen Feststellung des zuvor erreichten Einvernehmens.“

Dazu dienen auch Informelle Verhandlungssitzungen:

„In diesen informellen Verhandlungssitzungen bemühen sich der Präsident des AStV und der (die) Vertreter des EP um eine Annäherung der Standpunkte beider Organe, so dass das Ergebnis der ersten Lesung des EP (…) vom Rat akzeptiert werden kann …

Auch wenn klar ist, dass in erster Lesung keine Einigung erzielt werden kann, ist es möglicherweise sinnvoll, die Kontakte mit dem Parlament fortzusetzen, um die strittigen Punkte klarer einzugrenzen … Kennzeichnend für die erste Lesung ist also, dass kontinuierlich Kontakte bzw. Verhandlungen mit dem Parlament stattfinden, wobei Parlament und Rat anschließend über die Ergebnisse dieser Zusammenkünfte beraten und ihre jeweilige Verhandlungsposition festlegen. Gleiches gilt auch für die Phase, in der die Vermittlung vorbereitet wird.“

Tatsächlich fallen in diesem ursprünglich als Vermittlungssauschuss geplanten Gremium jedoch immer öfter die Entscheidungen. In der Legislaturperiode des EU-Parlaments von 1999 bis 2004, wurden 89 der 403 beschlossenen Gesetze erst nach der ersten Lesung beschlossen. In der ersten Hälfte der laufenden Parlamentsperiode belief sich die Zahl auf nur noch nur 4 Prozent.

Rund 80 Prozent der EU-Gesetze werden nun in der ersten Lesung beschlossen. Ein durchschnittlicher Gesetzgebungsprozess dauert insgesamt durchschnittlich 14,4 Monate. Das Trilog-Verfahren soll diesen Prozess weiter beschleunigen. Das geheimen Verhandlungen beginnen, sobald sich die Zuständigen auf eine Anfangsposition zu einem Gesetz geeinigt haben.

Die Zahl der Teilnehmer variiert von Fall zu Fall, nicht aber das Verfahren an sich. Im Verhandlungsteam sitzen in der Regel der Berichterstatter, Schattenberichterstatter aus anderen Fraktionen und die Ausschussvorsitzende.

Die Teilnehmer erhalten Dokumente, welche die drei Startpositionen der drei Institutionen erhält. In einer vierten Spalte wird der Kompromisstext des Trilogs notiert. Dieser Prozess geschieht in Hinterzimmern Brüssels.
Die Mitarbeiter eines Abgeordneten haben verraten, dass ihr Vorgesetzter Mitglied in 40 Trilogen war. Im Durchschnitt fanden rund 25 separate Trilog-Sitzungen pro Woche statt, so EUObserver.
Die Gesetzgebung verliert somit an Demokratie und Transparenz. Nachvollziehbar ist die Gesetzgebung in nur zwei Momenten. So ist der Entwurf öffentlich und das in der Schlussabstimmung der 751 EU-Abgeordneten beschlossene Gesetz. Die Entwicklung dazwischen geht hinter verschlossenen Türen vor sich.

Die Wahl zum EU-Parlament ist daher in erster Linie ein Verteilungskampf: Die Partei-Konzerne (wie Mathew D. Rose es in einem lesenswerten Buch sehr treffend beschreiben hat) sichern sich weitere Posten. Jedes einzelne Mandat bringt der jeweiligen Partei hunderttausende Euro, die Gehälter und Privilegien nicht eingerechnet. Das ist ein knallhartes Geschäftsmodell, von dem nur die Parteien, und nicht die Bürger profitieren.

In den kommenden Jahren wird sich das nicht ändern – auch wenn angeblich der Kommissionspräsident künftig unter Berücksichtung der Wahlergebnisse der EU-Wahl bestimmt werden soll. Die beiden Spitzenkandidaten Martin Schulz und Jean-Claude Juncker können nur bedingt als lupenreine Demokraten angesehen werden: Schulz steht unter Beschuss, weil er ein Dokument manipuliert hat (hier) und weil er seine Mitarbeiter mit Beamtenposten versorgt (hier). Juncker hat gesagt, dass er es bevorzugen würde, wenn die wichtigen Entscheidungen in „dunklen Räumen“ getroffen würden (hier).

Doch Angela Merkel hat bereits klar gemacht, dass diese Neuregelung nur eine Empfehlung ist, die nicht bindend ist. Daher wird der nächste EU-Kommissionspräsident in freihändiger und geheimer Kungelei von den Regierungschefs bestimmt werden.

Die Entscheidung werden weiterhin im Trilog erfolgen.

Das ist keine Demokratie.

Das ist ein Witz.

 Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Kommentare

Meggie sagt:
Es geht nicht um Menschen, höchstens zum Brechen für die NWO und plündern.
Merkel hatte es bereits Nigel Farage mitgeteilt; Zitat:
    „Sie sagte: Es ist uns völlig egal, ob die Jugendarbeitslosigkeit die 60-Prozent-Marke erreicht. Es ist uns völlig egal, ob 25 Prozent der Privatunternehmen zusammenbrechen. Es ist offen gesagt sogar egal, ob ganz Griechenland zusammenbricht, solange wir das europäische Projekt erhalten.“
Auch Merkel:
https://www.youtube.com/watch?v=IYmHAs_d1i4
Ein Hoffen auf Demokratie von Politikern ist nur ein Hoffen gegen die Hoffnung. Demokratie für Menschen und die staatliche Rechtsordnung werden bewußt über Hintertüren unterlaufen und ausgehebelt. Und das zumeist für die Mehrheit der Menschen unbemerkt!
Ziel ist ein Hintertürenputsch um genau Demokratie und Rechtsordnung abzuschaffen.
Schachtschneider hatte dazu gesagt, es ist nicht Freiheit sondern Herrschaft. Herrschaft ist immer Diktatur.
https://www.youtube.com/watch?v=HIw26h4xGDY

Zweifler sagt:
Die gesamte ”Eliten-Union” EU ist ein Witz, denn hier wird zusammengepresst, was eigentlich kaum zusammenpaßt, nur aus dem Grund der maximalen Profitgier multinationaler Unternehmen sowie einer lange geplanten Kapitalumverteilung im großen Stil. Mann wollte schon immer an die Ersparnisse der Menschen! Steuergelder, die so dringend an jeder Ecke benötigt würden, werden über eine ruinierte europ. Südachse direkt in die Tresore der Banken und die Taschen von Hedge Fonds geleitet.
Das stützende Element der Mittelschicht bricht langsam weg und natürlich verschärft sich auch die Misere der unteren Schichten, die kaum noch Chance auf sozialen Aufstieg bekommen. Man wird niemals – ich betone: niemals! – gleiche Lebensverhältnisse in Europa schaffen.
Im Gegenteil: man verarmt ganz bewußt breite Landstriche und die Peripherie um so eine Sogentwicklung zu entfachen, die das ökonomische und machtpolitische Zentrum in Richtung Mitteleuropa verschiebt. Damit dürfte das Projekt EUdssr kaum noch aufzuhalten sein. Und mit dem Projekt ”Destabilisierung der Ukraine” dürfte auch das Casino erst noch richtig Fahrt aufnehmen. Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?

chris sagt:
Ausgediente Politiker. Die Aussage trifft den Kern des Beitrages. Schon der Präsident des EU-Parlaments M. Schultz hätte hier keine Lobby. Es ist an der Zeit, die größte Demo, zeitgleich in allen Ländern Europas, zu organisieren, um den Willen jedes Einzelnen zum Ausdruck zu bringen, dass diese Machenschaften zu stoppen sind.



Donnerstag, 20. März 2014

EU-Kommission verweigert Stellungnahme zu Recht auf Wasser

Thema: Privatisierung

Die EU-Kommission wird keine Gesetze auf den Weg bringen, die Wasser als Menschenrecht anerkennen. Zuvor hatten sich 1,7 Millionen EU-Bürger gegen die Privatiserung von Wasser ausgsprochen. Kritiker sprechen von einem „Schlag ins Gesicht der Bürger”.


Der Chef der EU-Kommission, José Manuel Barroso, sieht keinen Grund, den Zugang zu Wasser als Menschenrecht anzuerkennen. (Foto: dpa)
Die europäische Bürgerinitiative „Wasser ist ein Menschenrecht – Right2Water“ scheint ohne konkrete Auswirkungen zu bleiben. Die Initiative, die von 1,68 Millionen Europäern unterstützt wurde, sprach sich entschieden gegen die Privatisierung der Wasserversorgung aus. Die EU-Kommission weigerte sich entsprechende Gesetze auf den Weg zu bringen, die den Zugang zu Wasser und sanitärer Versorgung als Grundrecht anerkennen.

Stattdessen schiebt die EU-Kommission die Verantwortung von sich weg. Ein Recht auf Wasser könne nicht garantiert werden. Zuständig für die Wasserversorgung seien die Nationalstaaten. Deshalb werde sie auf entsprechende Gesetzesinitiativen verzichten, wie Die Presse berichtet.

„Wir werden keine Gesetzgebung vorschlagen, die die Mitgliedstaaten verpflichtet zu sagen, dass Wasser ein Menschenrecht ist“, sagte ein Mitarbeiter der Kommission.

In ihrer Presseerklärung betont die EU-Kommission, dass sie „zu Neutralität gegenüber den nationalen Entscheidungen über die Eigentumsordnung für Wasserversorgungsunternehmen verpflichtet ist.“ Dennoch gratuliere die Kommission der ersten erfolgreichen Bürgerinitiative zu ihrem Erfolg.

„Der Umgang mit dieser ersten erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative ist ein Schlag ins Gesicht der Bürger. Alle weiße Salbe der Kommission von Konsultationen und Respekt für die Bürgerinitiative kann nicht darüber hinwegtäuschen: Ohne Gesetzesvorschläge der EU-Kommission werden die Initiatoren der Bürgerinitiative und die Bürgerinnen und Bürger keine Hoffnung auf mehr Europäische Demokratie aus dieser Aktion schöpfen”, sagte Sven Giegold von den Grünen.


Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

EU-nein danke sagt:
bitte, bitte, privatisiert auch noch den letzten fetzen sauerstoff in der luft, zusätzlich zum wasser..

vllt. wachen die ganzen dummbratzen dann mal auf und HANDELN..

echt nicht mehr zu fassen mit dem verein der sich eu schimpft..
würde mir einer der spaßnasen “zufällig” mal im dunkeln begegnen, egal wer, ihr könnt sicher sein, dann wird ´ne wohnung, oder besser gesagt, ´ne villa frei..^^

Cuibono sagt:
Diese Leute werden langsam zu einer Gefahr für die Bürger.

buerger sagt:
Das ist eine Nebelkerze! Die EU will nationalstaatliches Recht auf (Wasser)- Grosskonzerne übertragen, damit die nationalen Rechtssysteme restlos aufgelöst werden können. Das ist Programm und wird weiter betrieben werden, jetzt eben mit einem anderen Trick. Im Grunde braucht die EU nur TTIP abwarten, dann kommt diese Privatisierung sowieso! Wir sind schon eingekreist, Widerstand ist schon nahezu aussichtslos!

Freigraf sagt:
Ich schwöre bei Gott, daß ich in meinen 53 Lebensjahren noch niemals einen solchen Hass auf irgendjemand hatte wie auf diese EU!

Lockez sagt:
Die EU-Irren können Gurken gerade machen, aber beim Thema Trinkwasser sind die angeblich Machtlos ?

Die verarschen einen wie die können, diese Lobbyisten !
Und noch schlimmer ist die Akzeptanz der meisten Bürger dieser EU, denn nur 1,86 mio Menschen haben bei der Petition unterschrieben, ich natürlich auch.
Anscheinend immer noch zuwenige die sich bewußt sind dass wir abgezockt werden sollen.