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Donnerstag, 23. November 2023

Mit Israel wird die Doppelmoral auf die Spitze getrieben

Mit Israel wird die Doppelmoral auf die Spitze getrieben Mit Israel wird die Doppelmoral auf die Spitze getrieben
Von Peter Haisenko

Kanzler Scholz: Israel sei ein Land, "das sich den Menschenrechten, das sich dem Völkerrecht verpflichtet fühlt und auch so handelt." Bei mittlerweile 15.000 Toten Zivilisten in Gasa muss es sich um eine völlig neuartige Interpretation des Völkerrechts handeln.

1938 hatten die USA und England einem Beschluss des Völkerbunds zugestimmt, der ausdrücklich das vorsätzliche Bombardement von Zivilpersonen verbot. Nur ein Jahr später, am 4. September 1939, hat England mit der Bombardierung der Stadt Wilhelmshafen gezeigt, was es von solchen Abmachungen hält. England hat damit angefangen, Zivilisten zu bombardieren und die USA haben später mitgemacht. Hunderte deutsche Städte sind zerstört worden mit einer Unzahl an toten Zivilisten. Nach wie vor gilt durchgängig im Völkerrecht, dass Zivilisten nicht bombardiert werden dürfen. Ich erinnere an Nordkorea, Vietnam, Libyen und den Irak. Und jetzt eben Gasa, das zwar von Israel bombardiert wird, aber auch Israel dafür nicht angeklagt wird. Nur die UNO selbst spricht zaghaft Mahnungen aus. Kanzler Scholz hingegen attestiert Israel völkerrechtliches Handeln.

Darf man da davon ausgehen, dass für Deutsche und Palästinenser in den Augen der westlichen Führungsmächte der Schutz des Völkerrechts nicht gilt? Ebenso wenig, wie für Russischsprachige im Osten der Ukraine? Von denen im Verlauf der letzten neun Jahre mindestens 14.000 Zivilsten im Raum Donezk durch den Beschuss der Kiewer Mörder umgekommen sind? Dieselbe Zahl an toten Palästinensern war schon nach wenigen Wochen in Gasa übertroffen und Kanzler Scholz sagt dazu nur: "Und deshalb sind die Vorwürfe, die gegen Israel da erhoben werden, absurd. Und daran kann es gar keinen Zweifel geben." Scholz bezog sich auf den türkischen Präsident Erdogan, der Israel "Faschismus-Vorwürfe" gemacht hatte. Scholz sagte das anlässlich einer Pressekonferenz mit dem griechischen Ministerpräsident Mitsotakis am 14.11.2023.

Rache sieht das Völkerrecht nicht vor

Wären das nicht schon genügend Beweise für die Doppelmoral des Westens, wird es noch deutlicher, wenn wir Israel mit der Ukraine vergleichen. Seit Jahrzehnten wirft Israel Bomben auf Gasa ab. Das wird immer mit Vergeltung für Angriffe der Palästinenser begründet. Aber müsste es nicht korrekterweise "Rache" genannt werden und die erlaubt das Völkerrecht auch nicht. Nicht einmal Vergeltung, wenn sie auf unschuldige Zivilisten gerichtet ist.

Aktuell rechtfertigt sich Israel mit der Behauptung, in jedem der tausenden getroffenen Objekte würden sich Hamas-Kämpfer aufhalten. Das wird vom Wertewesten nicht angezweifelt und so bleiben massiver Protest oder gar Sanktionen aus. Mittlerweile gibt es kein funktionsfähiges Krankenhaus mehr in Gasa. Ach ja, auch in Krankenhäusern befinden sich Hamas-Kämpfer. Aber wie war es da mit der einzigen Universität in Gasa? Die wurde pulverisiert. Wasser und Strom? Nur, wenn es die Herren in Israel gnädig und tröpfchenweise genehmigen. Die UN bezeichnet auch das als Völkerrechtswidrig, Scholz nicht. Der Spiegel hat bereits 1989 darüber berichtet, dass Israel Palästinensern den Schulbesuch verboten hatte. Palästinensern wird also Bildung systematisch schwer gemacht, verweigert. Völkerrecht?

Link zu einem Beitrag vom 09.07.1989, 13.00 Uhr • aus DER SPIEGEL 28/1989 Thema: PALÄSTINA Strafe für Schule

Nun stelle man sich vor, Russland würde die größte Universität in Kiew pulverisieren. Oder Krankenhäuser. Israel behauptet immer, Hamas-Kämpfer würden sich hinter Zivilisten verstecken und deswegen darf man auch diese Zivilisten angreifen. Der Westen nickt und schweigt. Was war das aber für ein Gezeter, als Russland ein Hotel mit Café gesprengt hat? Ein Hotel, in dem sich nachweislich Söldner und andere Militärs labten? Ach nein, das geht ja gar nicht! Bewiesenermaßen hat sich das Kiewer Militär mit seinen schweren Waffen in Wohngebieten und neben Krankenhäusern und Kindergärten versteckt, verschanzt. Gab das Russland das Recht, gezielt dorthin zu schießen? Ach nein, das geht ja gar nicht! Dass sich Hamas-Kämpfer hinter Zivilisten verstecken, behauptet Israel. Ob das auch stimmt, wird nicht überprüft. Dass sich aber die Kiew-Soldaten in Wohngebieten verschanz haben, ist belegt durch unzählige Videos, wird aber einfach abgeleugnet.

Kiew und Israel handeln immer moralisch integer

Erinnert sich noch jemand an die abscheulichen Videos, als Kiews Soldaten hilflosen, gefesselten und verletzten gefangenen Russen in die Knie schossen, sie folterten und ermordeten? Wo war der Aufschrei? Ach nein, das waren ja nur Russen. So, wie es auch nur Russen sind, russische Zivilisten, die immer noch täglich durch den ukrainischen Beschuss in Donezk ihr Leben oder zumindest ihre Gesundheit verlieren. Was für ein Gezeter aber, wenn weniger als zehn ukrainische Zivilisten durch zumeist fehlgeleiteten Raketenbeschuss von militärischen Objekten ums Leben kommen. Ganz schlimm, wenn ein Kind dabei ist. Und in Gasa?

Die offiziellen Zahlen der UN sagen folgendes: Im Durchschnitt sind in Gasa jeden einzelnenTag 130 tote Kinder zu beklagen, in der Ukraine weniger als eines. Unklar ist dabei, ob die UN da die toten Kinder einrechnen, die durch den Beschuss der Kiew-Soldaten auf Zivilisten in Donezk verursacht werden. In Gasa sind 38 Journalisten getötet worden und mittlerweile mehr als 100 UN-Mitarbeiter. Auf der Pressekonferenz der Bundesregierung wollte sich die Sprecherin dazu nicht äußern, verweist aber darauf, dass Russland einen Vernichtungskrieg gegen die Ukraine führt. Zumindest der Norden des Gasa-Streifens ist mittlerweile in die Unbewohnbarkeit bombardiert worden. In wenigen Wochen haben 15.000 Zivilisten ihr Leben verloren, darunter 4.000 Kinder, und das ist kein Vernichtungskrieg? Jedenfalls, wenn man dem Narrativ unserer Regierung folgen möchte. Ach ja, Israel hat ja das Recht auf Selbstverteidigung.

Akzeptable und inakzeptable Drohungen mit Atombomben

Erinnern wir uns noch, wie Putin persönlich vorgeworfen wurde, er würde mit dem Einsatz von Atombomben drohen? Obwohl er das nie getan hat, der böse Putin. Vor einigen Tagen hat Netanjahu die Hisbollah gewarnt, dass jede Ausweitung des Krieges zu einer militärischen Reaktion führen würde, die "unvorstellbar" sei. Diese Formulierung kann nur eine Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen bedeuten. Solch verrücktes Gerede über den Einsatz von Atomwaffen wurde während eines Radiointerviews von Amihai Eliyahu, einem der Kabinettsminister von Netanjahu, offen geäußert. Später tadelte Netanjahu seinen Minister dafür, aber die Zurechtweisung schien nur der Scheinwahrung gegenüber der Öffentlichkeit gedient zu haben. Gab es gegenüber Netanjahu oder seinem Minister ähnlich scharfe Töne wie gegenüber Putin? Ach ja, Israel hat das Recht auf Selbstverteidigung. Offensichtlich beinhaltet dieses Recht auch das Recht zum Völkermord an Palästinensern. Und nein, diese Formulierung "Völkermord" stammt nicht von mir, sondern wurde in Kreisen der UN so ausgesprochen.

Israel hat bekanntgegeben, dass es die totale Kontrolle über Gasa einnehmen wird. Nach der vollständigen Vernichtung aller Hamas-Kämpfer. Aus dem Westen gibt es dazu keine kritischen Kommentare. Nicht einmal die Frage, wie festgestellt werden soll, dass alle Hamas-Kämpfer eliminiert sind. Das würde nämlich definieren, wann die Kampfhandlungen gegen Gasa eingestellt werden. Und was ist mit der Autonomie Gasas? Wenn aber Russland als Ziel angibt, die mörderischen Asow-Brigaden, die nazistischen Banderisten, ausschalten zu wollen, dann gibt es dafür kein Verständnis, um es vorsichtig zu formulieren. Die Asow-Brigaden, die nachweislich zum Beispiel in Mariupol hunderte Zivilisten einfach ermordet haben. Die aus der Stadt flüchtende erschossen haben.

Und das Gas und das Öl

Aber worum geht es Israel eigentlich? So, wie es aussieht, soll auch Gasa vollständig von Palästinensern "gereinigt" werden. Aus Israel waren schon Töne zu hören, Deutschland sollte alle Palästinenser aufnehmen. Gut, das wäre eine Lösung für Israel, natürlich auf Kosten Deutschlands. Aber worum geht es wirklich? Da gibt es ein Gas- und Ölvorkommen vor Gasa. Angeblich das größte bekannte. Vor Tel Aviv ein kleineres. Nun stelle man sich vor, wie Gasa zu einem neuen Kuwait oder Dubai werden könnte, sobald dieses Gas gefördert wird. War schon Beirut mit seiner Schönheit (bis 1976) ein Dorn im Auge Israels, das zerstört werden musste, weil Tel Aviv da nie heranreichen kann, so kann Israel es nicht zulassen, dass es den Palästinensern in Gasa besser gehen könnte, als den Israelis selbst.

So wird in Palästina so gehandelt, wie wir es auch von Kiews Selenskij kennen. Und von England und den USA. Was wir nicht haben, nicht beherrschen können, wird zerstört. Siehe Dresden, das London nicht in seiner Schönheit Stalin überlassen wollte. Oder eben so, wie Kiew dafür sorgt, dass von den Städten, die sie den neuen Republiken überlassen müssen, nur Ruinen übrig bleiben sollen. Vom nördlichen Gasa ist jetzt schon kaum noch etwas übrig, außer einem Trümmerfeld inklusive der Universität. Die ehemaligen Einwohner sollen sich jetzt den sowieso schon knappen Wohnraum im Südteil mit den Menschen dort teilen, ohne Universität. Und immer unter dem Damoklesschwert leben, dass sie elementare Lebensbedürfnisse nur erhalten, wenn Israel es ihnen gnädigerweise zugesteht. Vergessen wir nicht, Russland liefert immer noch vertragsgemäß Gas in die Ukraine, - und weiter nach Deutschland - weil Russland keinen Krieg gegen die ukrainische Bevölkerung führt. Schon gar nicht einen Vernichtungskrieg. Israel hingegen führt auch nach eigenen Angaben einen Krieg gegen die Bevölkerung des Gasa-Streifens, denen schon das Menschsein abgesprochen worden ist. Aber vielleicht liege ich da ja falsch, denn unser Kanzler muss es ja besser wissen: "Und deshalb sind die Vorwürfe, die gegen Israel da erhoben werden, absurd. Und daran kann es gar keinen Zweifel geben." Ach ja, die Vorgaben des RKI bezüglich Corona und "Impfung" durften auch nicht angezweifelt werden.

Noch ein Wort zum Recht auf Selbstverteidigung für Israel und allgemein

Vor dem "National Press Club of Australia" hat die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese klargestellt, was das "Recht auf Selbstverteidigung" aus völkerrechtlicher Sicht bedeutet - mit Israel und dem Gasastreifen als Beispiel:

"Artikel 51 der UN-Charta, auf den sich Israel beruft, ist nicht nur ein Recht auf Verteidigung. Selbstverteidigung ist im Völkerrecht ein juristischer Begriff und bedeutet das Recht, einen Krieg zu führen - das Israel nicht hat!
Und das ist die gefestigte Rechtsprechung des höchsten Rechtsorgans der UNO.
Und mir ist klar, dass die Praxis davon abweichen kann - wie zum Beispiel die USA im Irak. Aber das Gesetz bleibt das Gesetz, und das müssen wir befolgen.
Das Recht auf Selbstverteidigung kann also geltend gemacht werden, wenn ein Staat von einem anderen Staat bedroht wird, aber das ist hier nicht der Fall. Israel hat nicht behauptet, von einem anderen Staat bedroht zu werden!
Es wurde von einer bewaffneten Gruppe in besetztem Gebiet bedroht.
Und auch die Behauptung, dass der Krieg zwischen Gaza und Israel stattfindet, ist nicht korrekt, denn Gaza ist keine eigenständige Einheit, sondern Teil des besetzten Gebietes.
Israel kann sich nicht auf das Recht zur Selbstverteidigung gegen eine Bedrohung berufen, die von dem von ihm besetzten Gebiet ausgeht."

Dieser Beitrag erschien zuerst am 16. November 2023
bei AnderweltOnline und erscheint hier mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Freitag, 26. April 2019

Macrons Doppelmoral bei der Trauer um die Notre-Dame

Thema: Paris

Macrons Doppelmoral bei der Trauer um die Notre-Dame
21. April 2019 | www.kla.tv/14185


klagemauerTV
Am 21.04.2019 veröffentlicht

Die Nachricht vom Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame ging wie ein Lauffeuer durch alle Medienkanäle. In die weltweit geäußerte Trauer und Twitter-Botschaft von Präsident Macron mischt sich jedoch ein Beigeschmack von Doppelmoral, wie Albrecht Müller, Nationalökonom und Herausgeber der kritischen Webseite „NachDenkSeiten“, in einem Artikel feststellt. Sehen Sie selbst.

Kategorie Nachrichten & Politik
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Creative Commons-Lizenz mit Quellenangabe (Wiederverwendung erlaubt)

Donnerstag, 15. November 2018

Säuberungsaktion bei ARD & ZDF

Thema: Alternative Medien



NuoViso.TV
Am 03.11.2018 veröffentlicht

Die Meinungsfreiheit ist ein im Grundgesetz verbrieftes Recht. Nutzt man dieses weit dehnbare Recht aus, gerät man in der Regel nicht in die Mühlen der Justiz. Das ist gut so, und weltweit keinesfalls eine Selbstverständlichkeit.

Grundsätzlich sollte dieses Recht für alle in Deutschland lebenden Menschen und unter allen Umständen gelten, so auch für die Mitarbeiter von Behörden und staatsnahen Unternehmen. Doch unliebsame Meinungen oder gar Kritik sind dort nicht gern gesehen. Meinungsfreiheit gilt dann nur, wenn man mit dem Strom schwimmt. Tut man dies nicht, wird man schnell vor die Tür gesetzt. Das Entfernen von unbequemen Journalisten und Mitarbeitern, insbesondere aus öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist längst keine Seltenheit mehr. Eine sehr bedenkliche Entwicklung.

Wir haben diese Woche zwei Menschen eingeladen, welche genau dieses Schicksal ereilt hat, obwohl Sie jahrzehntelang für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk arbeiteten. Der Journalistin Claudia Zimmermann wurde ein Radiointerview zum Verhängnis, während der Arbeitgeber des Grafikers Bodo Schickentanz gar eine "Russlandfreundliche Gesinnung" zum Anlass nahm, die Zusammenarbeit aufzukündigen.

In zwei Interviews mit Robert Stein und einem Barcode, erklären Beide die ganzen Hintergründe.

Insbesondere die Doppelmoral in der Berichterstattung wird dabei angeprangert, welches sich aktuell zum Beispiel im Fall Kashoggi zeigt. Frank Stoner nahm sich vor der Aufzeichnung seiner aktuellen Sendung ein paar Minuten Zeit um etwas tiefer in das Thema einzusteigen und zeigt Verbindungen und Fakten auf, welche in den öffentlich-rechtlichen Programmen nicht zur Sprache kommen.

In seiner aktuellen Ausgabe von Stoner frank&frei geht Frank dieses mal einem Thema nach, welches unser Land derzeit spaltet. Er beschäftigt sich mit der Frage "Was ist eigentlich die Deutsche Identität und gibt es so etwas überhaupt?"

Kategorie Nachrichten & Politik

Kommentare

Stella Goldberg
Das was überhaupt im Fernsehen lauft ist unerträglich !! Normaler Mensch kann mit so einem Fernsehen nicht normale Kinder erziehen !! Überall nur SEX und andere perverse Dinge, in der Schule schon wieder Sexunterichten !!! Das ist alles von der Bevölkerung akzeptiert, niemand von den Eltern hat dagegen beschwert !! Das zeigt, das deutsches Volk ist völlig unten !! Es gibt keine Moral, nur Lüge und Tauschung, überall !! Das Volk hat Denken verlehrnt !! Satanisten in der Regierung machen was sie wollen und niemand leistet Wiederstand !! Alle sind zufrieden !!??

Herr Deutschmann
Bitte wachen Sie auf! ARD+ZDF sind die Propaganda Medien des Merkel Regime! DDR Zwei Punk Null

Egmond aan Zee Club
Wir leben in einem Land was schlimmer ist als die damalige DDR.

Martin Reinhardt
ARD und ZDF ist Staatsfunk nur noch geschickter als in der DDR er wird mit Zwangsabgaben der Bürger finanziert!!

Egmond aan Zee Club
Die ehrlichsten und besten Mitarbeiter der sogenannten öffentlich-rechtlichen Medien werden gefeuert und gehen in die alternativen Medien, ich könnte direkt eine ganze Reihe Namen aufzählen. Ich finde das hat auch etwas Positives, denn vorher habe ich dieses Menschen, z.B. Claudia Zimmermann oder Bodo Schickentanz nie wahrgenommen. Jetzt kenne ich sie und schätze ihre Arbeit sehr. Die alternativen Medien entwickeln sich vorwärts und der Staatsfunk wird nur noch von 65+ konsumiert und wird nach und nach abgehalftert. So trennt sich der Spreu vom Weizen und der gute Weizen geht in die alternativen, ehrlichen Medien. Vom Staatsfunk fühlt man sich verarscht und belogen. Den alternativen Medien vertraue ich. ARD und ZDF schaue ich nur, um die Staatspropaganda zu beobachten, die alternativen Medien dienen mir zur ehrlichen Information.


Sonntag, 8. April 2018

Das Rumeiern der Regierungssprecher über Atombomben:
russische Bomben ganz böse - US-Bomben - gut

Thema: Kalter Krieg
letztes Update: 08.08.2018, 13:45 Uhr
Titel geändert

Die Atombomben-Doppelmoral der Bundesregierung

Passend zum Beitrag vom 5. April, 12:00 Uhr
Das Rumeiern der Regierungssprecher zu neuen Erkenntnissen im Fall Skripal

Wirklich lustig wie erwachsene Menschen sich drehen und winden, nur um Regierungsgeschwafel zu vermelden, was jedem "Gesunden Menschenverstand" widerspricht. Und die bekommen auch noch Geld dafür!


Tilo Jung
Am 18.06.2015 veröffentlicht

Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare
Gerd 49
Danke Franzi für den Link im Kommentar.

Tilo Jung
Schaut hin, hört zu. Wichtigster Clip der Woche:
Die Bundesregierung erklärt euch, warum neue russische Atombomben schlecht, aber neue amerikanische Atombomben in Deutschland (!) wichtig sind. Das ist übrigens dieselbe Bundesregierung, die sich angeblich für eine atomwaffenfreie Welt einsetzt...
- Sharing is caring!

Bob
Wundervoll wie sie ihre nicht vorhandene Logik auf eine solch peinliche Weise demontieren. Dieser Clip wird Runden machen, das versprech ich euch. Wie auch noch ausgerechnet dieser Vorfall als Vorwand für die Verlängerung der Sanktionen genutzt wurde. KOTZ, KOTZ, KOTZ

Donnerstag, 23. Juni 2016

Pressekonferenz der Bundesregierung - Atombombenerneuerung der USA auf deutschem Boden hat technische Gründe

Thema: Atomwaffen

Atomwaffen der USA auf deutschem Boden gut -
russische Atomwaffen auf russischem Boden böse

Veröffentlicht am 23.06.2015
+++ Lächerlich! +++ ATOMBOMBEN-DOPPELMORAL BEI PRESSESTELLE DER BUNDESREGIERUNG +++

Bei der Pressekonferenz der Bundesregierung haben wir u.a. vom offiziellen Pressesprecher von Kanzlerin Angela Merkel folgendes zu lernen:
"Atomwaffen der USA auf deutschem Boden sind gute Waffen - und russische Atomwaffen auf russischem Boden sind böse Waffen."


Jung & Naiv
https://www.youtube.com/user/Nfes2005...
Schaut hin, hört zu. Wichtigster Clip der Woche:
Die Bundesregierung erklärt euch, warum neue russische Atombomben schlecht, aber neue amerikanische Atombomben in Deutschland (!) wichtig sind. Das ist übrigens dieselbe Bundesregierung, die sich angeblich für eine atomwaffenfreie Welt einsetzt...
- Sharing is caring!

Ausschnitt aus der BPK-Folge vom 17. Juni 2015 https://youtu.be/7ExW2ZL-_2I

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Kategorie Bildung
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» der Kommentar des Blogschreibers «

Ob die das Rumgeeiere wohl selber glauben?
Für wie blöd halten die wohl alle, die nicht da oben sitzen?
... und für sowas ist er mal lange zur Schule gegangen ...

Freitag, 10. Juni 2016

Die Armenien-Resolution vor dem Hintergrund verschwiegener Völkermorde

Thema: Doppelmoral

Deutsche "Doppelmoral":
Die Armenien-Resolution vor dem Hintergrund verschwiegener Völkermorde

von Peter Haisenko /Gastautor, Sonntag, 5. Juni 2016 13:30 Dieser kommentierende Artikel erschien zuerst am 2. Juni auf dem Portal des Anderwelt Verlags für kritischen Journalismus von Peter Haisenko. EpochTimes hat ihn im Sinne der Informationsvielfalt und Meinungsfreiheit veröffentlicht und von dort habe ich ihn übernommen.


Foto: Deutscher Bundestag
Es gibt kein Land, das die Untaten seiner Vorfahren akribischer dokumentiert, eingestanden, aufgearbeitet und die Täter bestraft hat als Deutschland. Gibt das der deutschen Politik das Recht, dasselbe Verhalten von anderen Nationen einzufordern? Wenn ja, wie selektiv darf diese Forderung sein oder wie umfassend müsste sie sein? Muss man gar Vertretern der Erdogan-Partei AKP zustimmen, die Deutschlands Resolution zum Genozid an Armeniern selektive Doppelmoral vorwerfen?

Am 9. Dezember 1948 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen in der Resolution 260 die „Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes“, die am 12. Januar 1951 in Kraft trat. Grundlage war die Resolution 180 der UN-Vollversammlung vom 21. November 1947, in der festgestellt wurde, dass „Völkermord ein internationales Verbrechen [ist], das nationale und internationale Verantwortung von Menschen und Staaten erfordert“, um der völkerrechtlichen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg zu gedenken. Wie ich dazu aufzeigen werde, war diese Resolution von Anfang an unehrlich und wurde nur selektiv eingesetzt. Die jetzt im Bundestag eingebrachte Resolution zu den Armeniern folgt dieser Tradition.

Genozide über die niemand spricht

Zunächst sollte jedoch die Frage gestellt werden ob es sinnvoll es sein kann, Resolutionen zu verabschieden, die Verbrechen betreffen, die 100 Jahre zurückliegen. Wenn diese Frage grundsätzlich bejaht wird, muss sie erweitert werden darum, wie viele Jahrhunderte in diese Aufarbeitung einbezogen werden sollen. 120 Jahre? 240 Jahre? Diese beiden Zahlen habe ich nicht willkürlich ausgewählt. Die Kongogräuel in den Jahren 1888 bis 1908 waren Taten unter Verantwortung des belgischen Königs, Leopold II., die zur Dezimierung der Bevölkerung des Kongo-Freistaats durch Sklaverei, Zwangsarbeit und massenhafte Geiselnahmen, Verstümmelungen und Tötungen führte und schätzungsweise acht bis zehn Millionen Tote (etwa die Hälfte der damaligen Bevölkerung) forderte. Nach der Unabhängigkeitserklärung der USA sind die eingeborenen indigenen Stämme systematisch ausgerottet worden, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Fakt ist jedoch auch, dass innerhalb des 20. Jahrhunderts Völkermorde begangen worden sind, die niemals als solche gebrandmarkt wurden. Alle Völkermorde, die nicht ansatzweise als solche aufgearbeitet wurden, haben eines gemein: Sie sind vom British Empire, den USA oder ihren jeweiligen Verbündeten begangen worden. Gänzlich Tabu ist es, bei den zwischen 1945 und 1949 ermordeten mindestens 13,4 Millionen Deutschen von einem Völkermord zu sprechen. (Nachweis hier: „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“ oder bei dem Kanadier James Baque „Verschwiegene Schuld“). Speziell Deutschland selbst verweigert seinen Bürgern sogar das geschichtliche Wissen darüber, indem dieser Genozid in keinem offiziellen Lehrbuch benannt werden darf. Man muss kein AKP-Freund sein, wenn man ins Grübeln über Doppelmoral gerät, wenn zwar der türkische Völkermord an Armeniern resolutioniert, der am eigenen Volk gleichzeitig ignoriert wird, obwohl letzterer 30 Jahre jünger datiert.

Gegen die Kriegsverbrechen der USA wird nicht resolutioniert

Betrachtet man die Geschichte der letzten 70 Jahre ohne ideologischen Filter, dann steht fest: Kein Land hat mehr Kriege geführt als die USA. Alle diese Kriege erfolgten ohne Kriegserklärung, waren folglich Verstöße gegen das Völker- und Kriegsrecht und haben Millionen das Leben gekostet. Wie viele Tote muss es gegeben haben, damit ein Völkermord konstatiert werden sollte? Selbst wenn die wachsweiche Definition der UN für Völkermord angewendet wird, kommt man nicht umhin, den USA multiplen Völkermord vorzuwerfen. Das einzige Land, das sich hierzu geäußert hat, ist Malaysia. Zum Jahreswechsel 2010/11 hat das Gericht in Kuala Lumpur die Herren Bush, Cheney, Blair und Konsorten als Kriegsverbrecher verurteilt und zur Fahndung ausgeschrieben. Böse Zungen könnten behaupten, dass die Malaien für diese ungeheuerliche Vorgehensweise mit dem Verlust zweier Verkehrsflugzeuge „bestraft“ worden sind: MH 370 und MH 17.

Die USA befehlen Sanktionen gegen Staaten, die sich ihrem absoluten Herrschaftsanspruch widersetzen und einen eigenen Weg gehen wollen. Betrachten wir beispielhaft Irak und Syrien müssen wir feststellen, dass sich diese Sanktionen auch auf Lebensmittel und – ganz menschenverachtend – auf medizinische Güter erstrecken. Natürlich benennt die UN keine Zahlen darüber, wie viele Menschen ihr Leben wegen dieser künstlich erzeugten Unterversorgung verloren haben. Tatsache ist, dass aktuell in Syrien Menschen sterben müssen, weil sie nicht ausreichend medizinisch versorgt werden können. Darf man sagen, dass auch das ein Völkermord ist?

Aber wir müssen die Definition gar nicht derart ausweiten. Es reicht aus zu betrachten, wie viele Menschen auch in neutralen Ländern durch US-Bomben umgekommen sind und weiterhin an Blindgängern sterben, um deren Beseitigung sich die USA einen Dreck scheren. Ich erinnere hier – wieder beispielhaft – an Laos, Kambodscha und nicht zu vergessen Vietnam. Die USA haben allein auf das neutrale Kambodscha mehr Bomben abgeworfen, als im gesamten Zweiten Weltkrieg gefallen sind. Gibt es dazu irgendeine Resolution des deutschen Bundestages oder gar der UN?

Die Ausbeutungspolitik des British Empire ist sakrosankt

Betrachtet man die aktuellen (Dauer-)Konflikte und Kriege mit ihren geschichtlichen Grundlagen unvoreingenommen, kommt man zu dem Ergebnis, dass alle diese mörderischen Geschehnisse ursprünglich darauf zurückzuführen sind, dass das British Empire in diesen Ländern seine wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen mit Militärgewalt durchgesetzt hat. Um das zu erkennen, muss man allerdings bis ins 19. Jahrhundert zurückblicken. Wieder Beispielhaft seien genannt: Sudan, Afghanistan, Kaschmir (Indien/Pakistan) und nicht zu vergessen der gesamte Nahe und Mittlere Osten inklusive Zypern. Vom 20. Jahrhundert an stehen hier die USA an der Seite des British Empire.

Die Eroberung der Philippinen als Militärstützpunkt im Pazifik zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat Millionen Philippinen das Leben gekostet. Interventionen der CIA in Mittel- und Südamerika hat Millionen Leben gekostet und mehrere demokratisch gewählte Präsidenten wurden ermordet. Ecuador, Panama, Chile. Dazu gibt es jedoch keinerlei Resolution des deutschen Bundestages oder gar der UN.

Während ihrer Herrschaft über Indien hat die Ausbeutungspolitik der Briten etwa 60 Millionen Menschen dort das Leben gekostet, weil selbst in Hungerzeiten riesige Mengen an Lebensmitteln außer Landes gebracht wurden. Angesichts all dessen stelle ich nochmals die Frage, wie weit in der Geschichte zurückgegangen werden sollte, wenn es darum geht, Völkermorde oder andere Staatsverbrechen aufzuarbeiten. Doch beschränken wir uns zunächst auf die letzten 150 Jahre. Belgien und der Kongo. Zehn Millionen Tote. Gerade mal zehn Jahre vor den Armeniern. Warum ist das kein Thema, wo es doch zehnmal mehr Tote waren, als der Türkei jetzt vorgehalten werden? Oder eben die mindestens 13,4 Millionen Deutsche, die zwischen 1945 und 1949 ermordet wurden?

ALLE Kriegsverbrechen müssen dokumentiert und geahndet werden

Die Resolution des Bundestages zu Armeniern beinhaltet einen bemerkenswerten dritten Absatz. In diesem wird eine Schuld des Deutschen Reichs festgehalten und diese empfinde ich als ziemlich weit hergeholt, eher konstruiert. Könnte es also sein, dass deutsche Regierungen Völkermorde vornehmlich dann in Resolutionen als solche anprangern, wenn damit eine weitere Schuld Deutschlands „belegt“ werden kann? Dass Völkermord an Deutschen hingegen beiseite gelassen wird, weil „wir ja selbst daran Schuld haben“? Gerade der letzteren Argumentation widerspreche ich energisch.

1945 war der Krieg beendet. Die US-Verwaltung hat nach dem Krieg in unmenschlicher Weise und ohne Not allein auf den Rheinwiesen den Tod von etwa zwei Millionen deutscher Männer nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern vorsätzlich gehandelt. (Lesen Sie dazu dieses Dokument eines amerikanischen Soldaten. Zum Download hier klicken.) Den Vorsatz kann man unter anderem daran festmachen, dass sie das Kriegsrecht bewusst umgangen haben, indem sie deutschen Kriegsgefangenen diesen Status genommen und sie als „DEF´s“ in die Lager gesperrt haben (POW = Prisoner Of War, DEF = Disarmed Enemy Forces). Der Verstoß gegen Kriegsrecht war, dass DEF´s nicht eingesperrt werden dürfen, dafür aber der Sieger auch keine Verantwortung für deren Versorgung übernehmen muss. Diesen miesen Trick wenden die Amerikaner bis heute an. In Guantanamo werden nur DEF´s gefoltert.

Ich bin grundsätzlich dafür, alle Kriegsverbrechen und alle Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu dokumentieren und nach Möglichkeit zu ahnden, zumindest als solche mit einer Ächtungsresolution zu belegen. Es müssen aber wirklich alle sein, ohne politische Auslassungen und vor allem ohne Ansehen, wer sie begangen hat. Erdogan hin oder her, dem Vorwurf der Doppelmoral ist schwer zu widersprechen.

Wenn weiterhin, wie in diesem Fall, nur selektiv resolutioniert und angeprangert wird, wird die Menschheit nicht wirklich aus der Geschichte lernen können und wir werden keinen Frieden finden. Der größte Verbrecher der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die USA, die schon nach Vietnam ihre Todesschwadronen entsandt haben mit dem Auftrag, so viele Menschen wie möglich undifferenziert zu ermorden, wird solange weitermachen, wie er nicht einmal für seine Gräueltaten an den Pranger gestellt wird. Und solange das so ist, hat „der Westen“ jegliche moralische Rechtfertigung verwirkt, anderen Moral zu predigen.
Quelle: www.anderweltonline.com/

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de