Posts mit dem Label BAMF werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label BAMF werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Ein Asylhelfer erzählt von seinen Erfahrungen, nicht nur imit dem BAMF

Meine Erfahrungen als Asylhelfer und mit dem BAMF


achse:ostwest
eingestellt am 28.11.2019

Im Zeitraum Herbst 2016 bis Herbst 2017 war ich als ehrenamtliche Asylhelfer bzw. Sprachmittler für Asylbewerber tätig. Dabei bin ich auf das Asyl-Phänomen "Papiere sammeln" gestoßen. Zudem hatte ich vor kurzem ein Interview mit dem BAMF.

Bundestagsumfrage zur Verstärkung der Grenzkontrollen aus 2018: target="_blank"rel="noopener nofollow">https://www.abgeordnetenwatch.de/bund...
Meine Erfahrungen mit Medien und Journalisten: https://youtu.be/uFPtf0aCjks
Meine Erfahrungen als Migrantenkind in Sachsen: https://youtu.be/bltJjhHWG4s
Kategorie Nachrichten & Politik

Kommentare

RoB
Das ist auch der Grund warum wir unbedingt zu Sachleistungen anstatt Geldleistungen wechseln sollten. Deutschland wäre ganz schnell ganz unattraktiv.

Buttergolem
Und der doofe Deutsche darf Strafe zahlen wenn er sich nach einem Umzug eine Woche zu spät beim Bürgeramt anmeldet.

BERLIN ismylove
Ich bin Dipl. Soz. Päd. und muss klar sagen: Es ist noch WESENTLICH schlimmer als Feroz es hier schildert.

Leutnant Schaun Wir mal
Das Problem ist die Illegale Einwanderung.
Bei normaler Migration musst Du Sprache ,Job und Geld mitbringen!
In jedem Land der Erde.
Deutsche Politiker verraten und verkaufen Deutsche und dieses Land.

本田盾子
Ich bin persönlich Japanerin und werde trotz dass ich Ausländerin bin als typische Rassistin dargestellt weil ich sehr gegen den Islam bin, da ich ja Vorzeigeausländerin als Asiatin bin. Und das ist nicht rassistisch?

Mittwoch, 30. Mai 2018

Chaos im BAMF - Undercover-Reporter berichtet bei Markus Lanz

Thema: BAMF Bremen

Abdullah Khan / Nicola Beer zum Chaos im BAMF


Amnesix
Am 24.05.2018 veröffentlicht
In der Sendung "Markus Lanz" vom 23.05.2018 ist der BAMF-Skandal das Hauptthema. Der Journalist Abdullah Khan berichtet über seine persönlichen Erfahrungen bei seiner Undercovertätigkeit als Sachbearbeiter beim BAMF. Weiterhin zu Gast ist die FDP-Generalsekretärin Nicola Beer, die ebenfalls Stellung zu dem Thema nimmt.

Kategorie Nachrichten & Politik
Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

Kommentare

Stigger Hemsworth
Wenn wir Zuwanderung brauchen, dann bestimmt nicht aus bildungsfernen muslimischen Ländern!

Bernd Schneider
Da tun sich Abgründe auf... Scheinbar haben "die ewig Gestrigen" und "Hetzer" von der AfD doch recht gehabt.

Surajprasad Varna
Geeignet, den Rechtsstaat in seinen Grundfesten zu erschüttern!

Marlies Kujawa
Die AFD spricht seit langem deutlich die unfassbaren Zustände an und hat ein Einwanderungsgesetz gefordert, das wurde von ALLEN Parteien, auch von der FDP ABGELEHNT ! Warum wurde die AFD als größte Oppositionspartei nicht zu dieser Veranstaltung eingeladen ???

citoyen
Eine FDP Tussi die mit AFD Parolen versucht abzustauben Lächerlich das Original bleibt AFD und keine billige fdp-Imitation.

citoyen
Und am Schluss will man uns das als Sternstunde für die Demokratie verkaufen.....dass ich nicht lache !!!

Leo Oscular
Nicht Recht und Gesetz bestimmen in D das staatliche Handeln, sondern die jeweiligen politischen Opportunitäten!

Leo Oscular
27:38 "Gefährder, Salafisten" Lanz gibt sich gespielt naiv. So naiv, dass man schon wieder lacht über soviel Plumpheit!

Drifter Dub
Wartet's mal ab, ganz schnell ist das kein Thema mehr weil abgelenkt wird (Fußball-WM z.b.)

Donnerstag, 1. März 2018

Bereits seit 2000 ist die "Einwanderung" offiziell von der UNO in Planung


Thema: Europa

UNO empfahl Migranten als „Bevölkerungsersatz” für Europäer:
Bereits seit 2000 offiziell in Planung
24. November 2017

"Die Bevölkerung in Europa und Deutschland sinkt und vergreist", meinte die UNO 2001. Was könnte man dagegen tun? Die UN empfahl einen "Bevölkerungsersatz" bzw. eine "Verdrängungsmigration" mithilfe von Zuwanderung.


Die Bevölkerung in Europa nimmt ab und altert. Das könne nur durch die „Bestandserhaltungsmigration“ aufgehalten werden, meinten die Vereinten Nationen (UNO) im Jahre 2000.

Diese Art der Migration beziehe sich „auf die Zuwanderung aus dem Ausland, die benötigt wird, um den Bevölkerungsrückgang, das Schrumpfen der [erwerbsfähigen Bevölkerung] sowie die allgemeine Überalterung der Bevölkerung auszugleichen“, heißt es in der Zusammenfassung der UN-Studie „Bestanderhaltungsmigration: Eine Lösung für abnehmende und alternde Bevölkerungen?“

UNO empfahl 2001 „Bevölkerungsersatz“ in Europa

2001 ging die UNO weiter und empfahl in ihrem Bericht zum „Bevölkerungsersatz“ (Replacement Migration/ deutsche Übersetzung auch: Nachfolger-Migration, Ersetzungs-Migration, Verdrängungsmigration) verschiedene Szenarien, um Europas und Deutschlands Problem der sinkenden und alternden Bevölkerung zu lösen.

Um die Wirtschaftskraft zu erhalten, sollten ab 2015 bis 2035 um die 2 Millionen Migranten jährlich in Deutschland aufgenommen werden, so die Empfehlung der UNO in Szenario 5.

Bis 2050 würden die Migranten und ihre Nachkommen fast die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland ausmachen, so die Schätzung der UNO damals.

Bereits jetzt ist diese Entwicklung zu sehen. Die Zahlen vom Statistischen Bundesamt zeigen, dass im Jahr 2015 von den rund 740.000 geborenen Kindern fast 148.000 von Ausländerinnen zur Welt gebracht wurden. Jedes fünfte Neugebore hatte demzufolge eine ausländische Mutter.

EU-Kommissar 2015: „Brauchen mehr als 70 Millionen Migranten in den nächsten 20 Jahren“

Die „Vergreisung“ Europas beschäftigte auch den EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos. „Europa vergreist“, meinte er Ende 2015.
In den nächsten zwei Jahrzehnten werden mehr als 70 Millionen Migranten nötig sein“, um die Vergreisung des Kontinents zu verhindern, sagte der Kommissar damals.
Außerdem beschwerte er sich, dass viele EU-Staaten nicht bereit seien, illegale Migranten aufzunehmen. „Etwas stimmt hier nicht“, so Avramopoulos. Der Migration nach Europa sollte nichts im Wege stehen.

Neue Dublin-Regeln in Vorbereitung

Das sah das Europaparlament Mitte Oktober ähnlich und verabschiedete einige Vorschriften, die für eine gerechtere Aufteilung von Asylbewerbern unter den EU-Staaten sorgen sollen.

Dazu soll ein fester und verbindlicher Verteilerschlüssel beschlossen werden, der nach der Bevölkerungszahl und dem Bruttosozialprodukt der einzelnen Länder berechnet wird.

Im November werden die Änderungen in Straßburg der EU zur Abstimmung vorgelegt. Federführend ist der Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres. Auf diese Weise soll das Dublin-Abkommen abgelöst werden.
EU-Staaten werden zur Aufnahme von Migranten gezwungen – auch gegen Willen der Bürger

Das bedeutet: Mit den neuen Regelungen könnten Mitgliedsstaaten zur Aufnahme von Migranten gezwungen werden – auch gegen den Willen ihrer Bürger. EU-Staaten, die die Aufnahme von Menschen in unbegrenzter Höhe verweigern, könnten von der Vergabe von Fördermitteln der EU ausgeschlossen werden.

„Wenn nun zudem Unicef vor einer bevorstehenden Massenflucht aus Afrika warnt, muss man nur eins und eins zusammenzählen, um sich auszumalen, wie Europa und insbesondere Deutschland in einigen Jahren aussehen werden. Oswald Spenglers Buch ‚Untergang des Abendlandes‘ aus dem Jahr 1922 wird so schneller Realität, als Pessimisten es je befürchteten“, meinte dazu der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im sächsischen Landtag und europapolitische Sprecher, André Barth.

Es können künftig Gruppenanträge mit bis zu 30 Personen gestellt werden

Was genau sieht die Regelung vor? Der Vorlage des Ausschusses zufolge sollen Menschen nach ihrer Ankunft in einem EU-Staat zunächst registriert und einer „Sicherheitsprüfung“ unterzogen werden. Dabei soll auch evaluiert werden, ob sie Aussicht auf Asyl haben.

Grundsätzlich sollen Migranten von Ländern aufgenommen werden, zu denen sie bereits „Verbindungen“ haben – entweder durch Angehörige, die dort leben, oder über frühere Aufenthalte, etwa zu Studienzwecken. Für Migranten, die zu keinem EU-Staat eine solche Verbindung haben, soll der Verteilerschlüssel gelten.

Auch sollen Asylanträge zukünftig auch für ganze Gruppen von bis zu 30 Personen in Europa gestellt werden. Das bedeutet nicht, das Recht zu haben, in einem bestimmtem Staat Asyl zu erhalten, sondern von Bekannten oder von Menschen seiner Heimatstadt umgeben zu sein, oder von jemandem, den man auf der Wanderung kennengelernt hat.

Resettlement-Politik des BAMF

Interessant in diesem Zusammenhang ist eine Seite des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vom August 2016. Unter dem Titel „Resettlement und humanitäre Aufnahme“ steht dort nämlich, dass Resettlement „die dauerhafte Aufnahme von Flüchtlingen aus Drittstaaten ermöglichen“ solle.
Die Betroffenen haben in dem Land ihrer ersten Zuflucht keine Perspektive auf Integration noch auf eine Rückkehr in ihr Herkunftsland. Der sogenannte Resettlementbedarf wird vom UNHCR festgestellt. Die Resettlementflüchtlinge erhalten einen Aufenthaltstitel nach §23 Abs. 4 Aufenthaltsgesetz und müssen kein Asylverfahren durchlaufen“, heißt es auf der Seite des BAMF.
Die Migranten werden nach den folgenden Kriterien ausgewählt:
  1. Wahrung der Einheit der Familie
  2. Familiäre oder sonstige integrationsförderliche Bindungen nach Deutschland
  3. Integrationsfähigkeit (wie etwa Grad der Schul-/Berufsausbildung, Berufserfahrung, Sprachkenntnisse)
  4. Grad der Schutzbedürftigkeit
Von 2012 bis 2014 wurden auf diese Weise jährlich 300 Personen aufgenommen. Sie wurden grundsätzlich vom UN-Flüchtlingswerk (UNHCR) vorgeschlagen, heißt es.

Die Resettlementquote sei 2015 „in Einvernehmen zwischen Bund und Ländern auf 500 Personen angehoben“ worden. Für 2016/2017 betrug die Gesamtquote 1.600 Personen für diese zwei Jahre.

10.000 Euro für jeden Aufgenommenen

Laut dem Resettlement-Programm der EU-Kommission 2016 bekomme jeder EU-Staat 10.000 Euro für jede Person, die er aufnimmt – aber nur, wenn er dies im Rahmen des EU-Programms tut. Nationale Resettlement-Programme werden finanziell nicht unterstützt, heißt es in dem Papier.

Unter das EU-Resettlement-Programm fallen Personen unter den folgenden Kategorien:
  • gefährdete Frauen und Mädchen
  • gefährdete Kinder und Jugendliche, einschließlich unbegleitete Minderjährige
  • Überlebende von Gewalt und/oder Folter
  • Personen, die internationalen Schutz benötigen
  • Personen mit Gesundheitsproblemen oder Behinderungen
  • Personen in schwieriger sozioökonomischen Lage.

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Das Video ist von RT-Deutsch
Kategorie Nachrichten & Politik
Lizenz Standard-YouTube-Lizenz

Weblink zum Thema: Politikparadox

Mittwoch, 21. September 2016

Islamischer Staat - zukünftig Frauen als neue Geheimwaffen?

Thema: Terrorismus

Radikalisierung junger Frauen
"Das Märtyrermodell ist auch für Mädchen attraktiv"

In Deutschland radikalisieren sich immer mehr muslimische junge Frauen, berichtet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). t-online.de sprach mit dem Erziehungswissenschaftler Ahmet Toprak über die Gründe für diese Entwicklung.

Laut der Beratungsstelle Radikalisierung des BAMF steigen die Beratungen von Mädchen rapide an. So seien es 2015 bereits knapp die Hälfte aller Fälle gewesen. Parallel scheint der Islamischer Staat geschickt eine neue Strategie zu entwickeln, verstärkt Frauen zu rekrutieren.

Frauen als neue Geheimwaffen

Terrorismus-Experten warnten in jüngster Zeit bereits, dass der IS mittlerweile gezielt Mädchen anspricht - und zwar nicht wie bisher mit dem Slogan "Werde Ehefrau eines Märtyrers", sondern mit dem Ziel, selbst eine "Mudschahida", eine "Kämpferin für Gott" zu sein.

Ahmet Toprak teilt diese Befürchtungen. Bis vor einem halben Jahr habe der IS Frauen eher "eine weiche Rolle als Bindeglied in der Gemeinde" zugedacht, die sich um das Wohl der Kämpfer kümmern. Jetzt haben sich die Terroristen offensichtlich "von diesem Modell verabschiedet", sagte er zu t-online.de. Sie haben erkannt, dass "das Märtyrermodell auch für Mädchen attraktiv ist".

"IS hat perfide Strategie"

"Der IS ist zudem bekannt für seine perfiden Strategien", gibt er zu bedenken. Normalerweise erwarte man von Mädchen keine Bedrohung. Sie seien in dem Zusammenhang mit Anschlägen auch noch nicht verstärkt aufgefallen. Das könnten die Terroristen sich auch künftig stärker zunutze machen. Junge Frauen wären dann in der Tat so etwas wie Geheimwaffen.

Gleichberechtigung wirkt anziehend

Toprak weiß, dass IS und Salafisten junge Menschen gerne damit ködern, dass sie sie als gleichberechtigte Partner ansprechen. "Auch Mädchen bekommen das Gefühl vermittelt, dass sie was zu sagen haben." Das könne für junge Frauen aus einem streng muslimischen Elternhaus besonders attraktiv wirken. Oft genießen ihre Brüder im Alltag mehr Freiheiten. Der IS hingegen verspreche harte aber gleiche Rechte und Pflichten für jeden.

Generell setzten die Anwerber "auf die Anerkennungsschiene", erklärt der Experte. Mit Botschaften wie "Du bist wichtig", "Du kannst Dich einbringen", "Wir brauchen nur Dich" bieten sie den Jugendlichen ein Zugehörigkeits- und Identitätsgefühl. Wenn im Elternhaus und in der Schule Aufmerksamkeit und Anerkennung fehlen, wird man für eine solche Werbung besonders anfällig. Da Mädchen oft nicht den gleichen Stellenwert haben wie Jungen könnte auch das zusätzlich attraktiv wirken.

Außerdem spiele bei allen Jugendlichen auch das Gefühl der Diskriminierung eine Rolle. Wer sich gesellschaftlich nicht anerkannt fühlt, neigt eher dazu, auf religiöse Propaganda hereinzufallen.

Jugendliche werden emotional geködert

Diese gefühlsmäßige Ansprache passt auch zu der Einschätzung, die der Chef des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, vor kurzem abgegeben hat: "Die Internet-Propaganda [des IS] ist nach wie vor sehr stark - die wissen, wie man die Jugendlichen emotional abholt."

Maaßen sieht noch einen weiteren geschlechtsspezifischen Unterschied: "Für viele junge Männer hat das Ganze eine Art Event-Charakter, die wollen nicht zu den Under-, sondern den Topdogs zählen." Bei den Mädchen spiele bei der islamistischen Radikalisierung "eher die Romantik eine große Rolle".

In Sozialen Netzwerken oder Chatrooms nähern sich Terroristen oft Frauen, indem sie ihnen Komplimente machen und Liebe vortäuschen, berichtete bereits Sara Kahn, Direktorin der britischen Organisation "Inspire".

Mädchen radikalisieren sich im stillen Kämmerlein

Die Radikalisierung von Mädchen vollziehe sich "eher im Stillen", als "Kinderzimmerradikalisierung", sagt Michael Kiefer vom Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück. Jungen würde häufiger auffallen, weil sie provozieren und auf Konfrontation setzen.

Experte Toprak hingegen sieht in dem Rückzug aus der Öffentlichkeit ein ganz typisches Warnsignal - für beide Geschlechter. Mädchen seien jedoch eher traditionell als Jungen an das Zuhause gebunden und nach innen orientiert. Das mache das Erkennen schwieriger.

Bei Jungen fallen Radikalisierungsprozesse außerdem eher auf - etwa wenn sie sich einen Bart wachsen lassen und plötzlich oft in die Moschee gehen, die traditionell ein Männer-Ort sei.

"Je jünger, desto besser"

Nach Angaben von Kiefer verschiebe sich die Altersgrenze immer weiter nach unten. So seien "bereits 13-Jährige unter den Mädchen, die sich radikalisiern". Toprak denkt, dass es eine Strategie der Terroristen sei, sich gezielt jüngere Menschen auszusuchen. "Diese Jugendlichen sind noch nicht so gefestigt in ihrer Meinung und leichter zu manipulieren. Je jünger, desto besser".

Toprak rät Eltern, sich stärker dafür zu interessieren, was ihre Kinder im Internet tun. Oft sind diese für Propaganda anfälligen Jugendlichen "verwahrlost, was das Netz angeht". Es fehle an Kontrolle und aufklärenden Gesprächen.

Internet als Schlachtfeld

Das wirksamste Mittel seien jedoch Berichte von Aussteigern, die die Propaganda enthüllen und berichten, wie es wirklich abläuft, sagt Toprak.

Das Londoner Institute for Strategic Dialogue, das Online-Posts von westlichen Mädchen und Frauen in IS-Gebieten unter die Lupe genommen hat, schlägt deshalb vor, das Internet zum entscheidenden Schlachtfeld zu machen: Dort müsse man den IS sozusagen mit den eigenen Waffen schlagen: "Gegenerzählungen müssen entwickelt werden und auf ein weibliches Publikum abzielen."

und wie immer bei heiklen Themen:
Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion und in unserem Blog, der sich speziell mit der Kommentarfunktion befasst.

Quelle : t-online.de

Dienstag, 8. Dezember 2015

Innenminister werfen BAMF mangelnden Arbeitseinsatz vor

Thema: Flüchtlinge

Innenminister werfen BAMF mangelnden Arbeitseinsatz vor - Personalrat:
"Mitarbeiter arbeiten bis zum Umfallen"

Die Innenminister der Länder fordern von den BAMF-Angestellten einen höheren Arbeitseinsatz. Es wird bereits über Schichtarbeit diskutiert. Der Bundesvorsitzende des Verbandes der Beschäftigten der obersten und oberen Bundesbehörden (VBOB), der auch für die BAMF-Mitarbeiter zuständig ist, hält diese Vorschläge für unrealisierbar. Zuerst müssten mehr Mitarbeiter eingestellt werden.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) beklagt sich schon seit Anfang vergangenen Jahres im Bundesinnenministerium wiederholt über Personalnot. Das belegen interne Dokumente, die dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" vorliegen. Schon im Januar 2014 forderte die Behörde demnach 900 zusätzliche Stellen wegen der "exorbitanten Steigerung des Geschäftsvolumens".

Eine "zeitnahe Bearbeitung" der Anträge sei "nicht (mehr) möglich". Die Koalition bewilligte dem BAMF jedoch zunächst nur 300 Extrastellen.

Am 9. August 2014 schrieb der damalige Bamf-Chef Manfred Schmidt an das Innenministerium: "Die bewilligten 300 Stellen werden nicht ausreichen, den gegenwärtigen starken Anstieg zu bewältigen." Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) war die kritische Lage schon damals bekannt. "Unterstreiche ausdrücklich die besorgte Prognose", hieß es in einer Vorlage für den Minister.

Rund 1.440 Stellen würden für 2015 benötigt, rechnete BAMF-Chef Schmidt kurz darauf vor. Doch erst im Mai diesen Jahres, bei einem Flüchtlingsgipfel im Kanzleramt, kam die Zusage, das BAMF deutlich besser auszustatten. Im November hat der Bundestag bei den Etatverhandlungen nochmals nachgelegt: Nun sollen bis Ende 2016 rund 3.700 weitere Mitarbeiter eingestellt werden.

Das ist aber nicht genug, vor allem weil sich die Asylanträge in der Flüchtlingskrise bereits jetzt stapeln und die Beamten mit der Bearbeitung nicht mehr nachkommen. Aber anstatt sofort mehr Personal einzustellen, fordert das Bundesinnenministerium, von den sowieso schon maßlos überforderten Beamten, eine schnellere Bearbeitung und die Innenminister der Länder einen höheren Arbeitseinsatz zum Beispiel durch Schichtarbeit.

Die Innenminister der Länder und auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) werfen den Mitarbeitern des BAMF sogar mangelnden Arbeitseinsatz vor.

Zu diesem Vorwurf äußerte sich nun Hartwig Schmitt-Königsberg, Bundesvorsitzender des Verbandes der Beschäftigten der obersten und oberen Bundesbehörden (VBOB), der auch für die BAMF-Mitarbeiter zuständig ist im Gespräch mit "Focus-Online".

"Entscheider arbeiten 50 oder 57 Stunden die Woche"

"Der Eindruck, der derzeit erweckt wird, ist unerträglich," sagte Schmitt-Königsberg. Die Angestellten würden jetzt schon viel länger als "39 oder 41" Stunden arbeiten. "Manche arbeiten dort 50 oder sogar 57 Stunden die Woche – vor allem in den Schlüsselpositionen bei den Entscheidern," so der Beamte.

Der Personalrat, die Vertretung der Mitarbeiter im BAMF, sieht noch mehr Arbeit kritisch. "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesamtes, die schon häufig bis zum 'Umfallen' arbeiten, sollen nun noch mehr 'ausgepresst' werden," zitiert "Focus-Online" ein Redemanuskript, veröffentlicht vom "Bayerische Rundfunk" (BR).

Über eine Einführung der Schichtarbeit meinte Schmitt-Königsberg: "Schichtarbeit macht erst dann Sinn, wenn man mehr Mitarbeiter als Arbeitsplätze hat," berichtet "Focus".

Viele neue Stellen stehen aber erst im Haushalt von 2016. Außerdem müssten die neuen Mitarbeiter auch erst eingearbeitet werden. Doch die befristete Einführung von Schichtarbeit soll bereits jetzt diskutiert werden, schreibt "Focus-Online" weiter. Derzeit gibt es aber viele Gegenargumente bezüglich einer Schichtarbeit: Neben der Knappheit an Arbeitskräften, stellt auch die gesetzliche Regelung ein Probelme dar, beispielsweise bei Schichtzulagen oder Überstundenabbau, meint Schmitt-Königsberg.

Das BAMF sorge jedoch bereits dafür, dass zwischen 6 und 20 Uhr wo immer notwendig die Arbeitszeit flexibel gestaltet werde, fügte eine Sprecherin des Flüchtlingsamts hinzu. (so)

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de