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Montag, 15. September 2014

Die Sanktionen gegen Russland dienen ausschließlich den US-Interessen

Thema: EU-Vasallen

Die US-Regierung hat die berechtigten Proteste der ukrainischen Bevölkerung gegen ihre korrupte Regierung verwendet, um einen gewalttätigen Regime-Wechsel in Kiew herbeizuführen. Die CIA operiert weltweit im Interesse der Wall Street, die Regierung in Washington ist offenbar längst nicht mehr Herr der Lage der Machtstrukturen im eigenen Land. Es ist völlig unverständlich, warum sich die EU und die Bundesregierung dem globalen Diktat der USA unterwerfen.

Mathias Bröckers und Paul Schreyer haben ein äußerst lesenswertes Buch geschrieben: „Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren“. In diesem Buch analysieren die beiden die Entwicklung in der Ukraine und erklären die Vorgänge als Teil einer globalen US-Strategie, Zugriff auf wichtige Rohstoffmärkte zu erhalten. Wladimir Putin ist den Amerikanern ein Dorn im Auge, weil er sich dem Einfluss der multinationalen Konzerne in Russland widersetzt. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten haben mit Mathias Bröckers gesprochen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: In Ihrem Buch schreiben Sie, dass nicht die diskriminierenden homophoben Gesetze den Westen auf den Plan gerufen haben, sondern handfeste wirtschaftliche Interessen. Warum ist Putin dem Westen ein Dorn im Auge?

Mathias Bröckers: Unter Jelzin hatten die anglo-amerikanischen Konzerne Verträge über die Öl- und Gas-Exploration gemacht, die ihnen über Jahrzehnte sämtliche Profite und keinen Cent für die russische Staatskasse einbrachten. Dass Putin diese Ausbeutung stoppte und die russischen Ressourcen wieder unter nationale Kontrolle brachte, ist der eigentliche Grund, warum er im Westen zur Unperson wurde.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sie schreiben, dass die USA und die CIA die „orangene Revolution“ vom Zaun gebrochen haben. Wie muss man sich das vorstellen?


Mathias Bröckers ist freier Journalist, der unter anderem für die taz und Telepolis schreibt. Er wurde 1954 in Limburg an der Lahn geboren. Ab 1973 studierte er an der FU Berlin Literaturwissenschaft, Linguistik und Politikwissenschaft (M.A.) Er gehörte zur Gründergeneration der taz und war dort bis 1991 Kultur- und Wissenschaftsredakteur. Danach war er für die Zeit und die Woche als Kolumnist sowie als Rundfunkautor tätig und fungierte als Mitglied der Sachbuch-Jury der Süddeutschen Zeitung. Neben Radiosendungen, Kabarettprogrammen und Beiträgen für Anthologien veröffentlichte Mathias Bröckers zahlreiche Bücher. Seine Werke “Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf” (1993) und “Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.” (2002) wurden internationale Bestseller. (Foto: Bröckers)
Mathias Bröckers: Die USA haben nach Aussage ihrer Chefdiplomatin Nuland fünf Milliarden Dollar in die „Demokratieförderung“ der Ukraine investiert. Damit wurden regierungskritische Institutionen, NGOs und Medien gefördert – doch die absolut berechtigten Proteste der Bevölkerung gegen ihre korrupte Regierung wurden dabei nur als Trittbrett genutzt, um die Eliten auszuwechseln und eher amerikafreundliche Oligarchen ans Ruder zu bringen. Weder der Oligarchenwechsel 2004 noch der zehn Jahre später haben zu irgendeiner „Demokratisierung“ geführt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Präsident Janukowitsch wurde, so schreiben Sie, „mit Unterstützung des Westens…weggeputscht“. Die Killer vom Maidan seien nicht von der damaligen ukrainischen Regierung oder von Russland angeheuert worden. Wer steckt hinter der Eskalation auf dem Maidan?

Mathias Bröckers: Dass der Massenmord auf dem Maidan bis heute nicht untersucht und aufgeklärt ist, spricht Bände. Diese Morde waren der Auslöser für die gewaltsame Vertreibung Janukowitschs, dessen Polizei sich wochenlang weitgehend defensiv verhalten und die Regierungsgebäude gegen die Demonstranten geschützt hatte. Weder er, noch die EU-Minister, mit denen er gerade einen Vertrag über seinen Rücktritt und Neuwahlen ausgearbeitet hatte, konnten irgendein Interesse an einer solchen Eskalation haben. Deshalb kann der unbekannte Auftraggeber der Scharfschützen nur aus Kreisen kommen, die keinen friedlichen Übergang, sondern eine Zuspitzung des Konflikts beabsichtigten.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sie schreiben, dass hinter der „Organisation dieses Bürgerkriegs“ auch private Truppen des US-Militärkonzerns Academi, vormals Blackwater, stecken. Welche Belege gibt es für deren Aktivitäten?

Mathias Bröckers: Verschiedene große Medien haben darüber berichtet, die Firma selbst hat es dementiert, was aber nicht weiter überrascht. Berater der CIA und des FBI sind seit längerem in Kiew aktiv und der Einsatz solcher Söldner für die schmutzigen Jobs, ohne die „Regime Changes“ meist nicht zu bewerkstelligen sind, gehört zum üblichen Modus Operandi. Gäbe es nur den Hauch eines Beweises, dass Russland oder Janukowitsch für diese Morde verantwortlich waren, wäre er uns längst im Breitbandformat vorgeführt worden. Da das nicht geschehen ist, fällt der Verdacht eher auf die CIA, die auch dafür sorgte, dass einige Militante des „rechten Sektors“ in polnischen Lagern ausgebildet wurden.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Hat der deutsche Außenminister davon nicht das Geringste gewusst? War er ahnungslos, eine Marionette? Wie weit war die deutsche Bundesregierung oder der BND in den „Putsch“ involviert?

Mathias Bröckers: In dem geleakten „Fuck the EU“-Telefonat hatte Frau Nuland die von den USA vorgesehenen Marionetten der Regierung Jazenjuk ja schon benannt. Der von der deutschen Konrad-Adenauer-Stiftung geförderte Boxer Klitschko war da nur zweite Garnitur. Als neuer Bürgermeister von Kiew hat er gerade die letzten echten Demonstranten, die mehr als einen Oligarchenwechsel verlangen, vom Maidan entfernen lassen. Wenn der BND da involviert war, dann allenfalls im Windschatten der US-Geheimdienste. Ob die deutsche Regierung im Hintergrund Politik im Interesse ihrer Bevölkerung treibt, oder nur als Vasall der US-Politik agiert, ist schwer zu sagen. Die schwachsinnige Sanktionspolitik, mit der sich Deutschland und die EU ins eigene Knie schießen, folgt jedenfalls ausschließlich US-Interessen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sie schildern ausführlich, warum Putin ausdrücklich nicht die Wiederherstellung der UdSSR will. Kann man Putin trauen – immerhin ist er ein ausgebildeter KGB-Mann…

Mathias Bröckers: Russland ist das größte Flächenland der Erde und verfügt über ein Drittel aller bekannten Ressourcen (Öl, Gas, Mineralien). Wer so groß und so reich ist, muss keine Kolonien erobern. Weder die marode Ostukraine, noch die wirtschaftlich unbedeutende Krim. Über den strategisch unverzichtbaren Marinestützpunkt dort hatte Putin mit Janukowitsch den Pachtvertrag gerade über 30 Jahre verlängert – bei einem friedlichen Regierungsübergang in Kiew wäre ein Referendum und der Anschluss an Russland völlig unnötig gewesen. Als aber die rechten Milizen nach dem Putsch zum „Marsch auf die Krim“ aufriefen, musste Putin handeln. Dass ein feindliches Militärbündnis den wichtigsten Seehafen unter Kontrolle nimmt, kann keine Regierung der Welt dulden.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Warum ist Russland eine Weltmacht – und warum fürchten die Amerikaner, den Einfluss zu verlieren?

Mathias Bröckers: Amerika ist die militärische Supermacht und Russland ist der Rohstoffriese der Welt. Wer über ein Drittel aller Rohstoffe verfügt und wie Russland unter Putin in der Lage ist, sie selbst zu fördern und zu vermarkten, ist automatisch ein Player im Great Game. Und wer, wie die USA, die globale „Full Spectrum Dominance“ will, muss einen solchen Player unter Kontrolle bringen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Kann es sein, dass die Amerikaner im Grunde wissen, dass mit Russland (Rohstoffe) und China (Wirtschaftsmacht) eine multipolare Welt nicht verhindert werden kann?

Mathias Bröckers: „Nur weil wir den größten Hammer haben verwandelt sich nicht jedes Problem in einen Nagel“ hat Obama neulich gesagt, was eine gewisse Einsicht anzudeuten scheint. Russland ist mit den BRICS-Staaten gerade dabei, sich vom Petrodollar abzukoppeln, sie gründen ihre eigenen Rating-Agenturen und eine Entwicklungsbank als Alternative zum IWF. Diese Entwicklung lässt sich einfach nicht verhindern.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Welche Rolle spielt die CIA in der Ukraine? Agiert sie im Auftrag der Regierung oder haben sich die Geheimdienstler verselbständigt – eine Argumentation, die wir ja im Zuge der NSA-Debatte auch schon gehört haben?

Mathias Bröckers: Die CIA hat schon immer in erster Linie für die Wall Street agiert und nicht für die Regierung. Das Konzept der „Peacetime Operations“, der verdeckten Operationen für Regimewechsel, das der „Vater“ der CIA, Allen Dulles – ein Wall Street Anwalt – entwickelte, diente stets den Geschäfts- und Konzerninteressen. Und so ist es auch jetzt wieder: Als erste Amtshandlung nach dem Putsch wurde der Sohn von Außenminister Biden als Vorstand der größten ukrainischen Gasgesellschaft installiert.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sie schreiben, dass die Amerikaner „ihre imperiale Ambition hinter ökonomischer Effizienz“ verstecken. Haben die USA immer noch den Anspruch einer Weltherrschaft?

Mathias Bröckers: Wenn man den aktuellen Doktrinen des Pentagon folgt, durchaus – nur werden jetzt verstärkt „multilaterale“ Anstrengungen gefordert, weil der Spaß zu teuer wird und die USA maßlos überschuldet sind. Deshalb kommt jetzt zum Beispiel die Forderung auf, dass sich die Bundeswehr am Kampf gegen ISIS im Irak beteiligt. Selbst in ihrer eigenen Kolonie – und nichts anderes ist der Irak nach dem US-Überfall – will die einzige Weltmacht nicht mehr für Ordnung sorgen und andere dafür einspannen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sie legen in Ihrem Buch sehr umfassend dar, dass die Berichterstattung in den deutschen Medien von teilweise krasser Einseitigkeit gegen Russland getragen ist. Wir tun uns schwer mit der Vorstellung, dass dies auf eine direkte Manipulation „von oben“ zurückzuführen ist. Wie viel ist Gedankenlosigkeit, Unkenntnis – und wie viel wird gezielt manipuliert?

Mathias Bröckers: Da muss „von oben“ gar nicht viel kommen, der Herdentrieb funktioniert auch so. Was aus dem Ticker kommt, wird verbraten. Da macht zwei Tage die „russische Invasion“ weltweit Schlagzeilen – und dann meldet die Tagesschau kleinlaut auf ihrem Twitter-Account, dass es sich bei „Invasion“ um einen Übersetzungsfehler der Agentur Reuters gehandelt hätte.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Warum sind die öffentlich-rechtlichen Sender nicht besser? Gibt es eine Kommunikation zwischen den Eigentümervertretern (Politik) und den Chefredaktionen? Oder ist der Großteil nicht eher „vorauseilender Gehorsam“?

Mathias Bröckers: Eher letzteres. Wobei die Besetzung von Chefredaktionen und Ressortleitungen natürlich parteibuchmäßig läuft und freie Geister wenn überhaupt eher nur in den unteren Etagen zu finden sind.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Auch Putin setzt gewaltig auf Propaganda, in Russland wie auch im Westen. In Russland gibt es so gut wie keine freie Presse mehr. Viele „Putin-Versteher“ im Westen sind außerdem im Kern Verschwörungstheoretiker und haben zum Teil eine paranoide, selektive Wahrnehmung. Wie kann der Leser heute noch erkennen, wem er glauben kann?

Mathias Bröckers: „Putinversteher“ sind in meinen Augen eher Leute, die ihre Vernunft noch nicht an der Garderobe abgegeben haben, sondern die die Motive und Absichten des anderen analysieren. Verstehen heißt ja nicht verehren. Paranoide Verschwörungs-Theoretiker sind doch eher diejenigen, die permanent einen neuen Super-Bösen bezichtigen – wie etwa der Nato-Sprecher Rasmussen. Der hatte schon 2003 gesagt: „Saddam Hussein hat Massenvernichtungswaffen. Das glauben wir nicht, das wissen wir.“ Und genauso weiß er auch jetzt wieder alles – wer diesem Herrn glaubt, ist nicht zu retten.

* * *

Was geht Deutschland die Ukraine an? Und wie kommt es, dass ein gescheitertes Abkommen mit der EU zu einer der gefährlichsten Krisen geführt hat, die Europa in den vergangenen Jahrzehnten erlebte? Alles Putins Schuld? Oder ist die Wahrheit hinter diesem Konflikt, der nun den Frieden eines ganzen Kontinents bedroht, doch komplexer? Und welche Rolle spielen eigentlich die Medien? Sind sie noch unabhängige Berichterstatter oder längst selbst zur Partei geworden? Mathias Bröckers und Paul Schreyer schauen hinter die Kulissen eines politischen Spiels, das tödlicher Ernst geworden ist.

Der Spiegel-Bestseller „Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren“ ist unter der ISBN 978-3-86489-080-2 im Buchhandel, direkt beim Verlag oder bei Amazon bei Amazon erhältlich (208 Seiten, 16,99 Euro).

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

La Paloma sagt:
**„Putinversteher“ sind in meinen Augen eher Leute, die ihre Vernunft noch nicht an der Garderobe abgegeben haben, sondern die die Motive und Absichten des anderen analysieren. Verstehen heißt ja nicht verehren.**
Exakt Herr Broeckers, so sehe ich mich auch.
Wieder ein Artikel den man einfach weiterverbreiten muss. Leider gibt es noch zu viele Schlafmuetzen.

Nichtwähler sagt:
Sehr guter Beitrag! Eine Pflichtlektüre für alle Berliner & Brüsseler “Politiker”.

joseph sagt:
In die selbe Kerbe wie Mathias Bröckers schlagen übrigens die amerikanischen Kriegsveteranen. Bei denen beginnt der (amerikanische) Patriotismus mit dem Kampf gegen die eigenen Lügen, usw..
Und scheu sind sie auch nicht gerade, die heben die Moral schon mal.
Hier deren Artikel über Russland, die Ukraine (vorgewählt):
http://www.veteranstoday.com/category/world-global/russia-world-global/

Vasalle? sagt:
Ein gutes Buch, was zur richtigen Zeit kommt.
Nur die Mär vom deutschen Vasall die scheinbar Land auf, Land ab runter gegebetet wird ist doch ein schlechter Witz.
Nach dem zweiten Weltkrieg haben sich da doch welche gesucht und gefunden, und die haben ihr Netzwerk mit ihren irren Machtphantasien weltweit gespannt.
Also bitte hört doch mal damit auf die deutsche Regierung immer zu entschuldigen.
Die deutsche Regierung wird nicht getrieben oder gezwungen, sie ist eine der maßgeblichen Antreiber dieser Politik dieser durchgeknallten Klicke!

Uschi sagt:
Sehe ich auch so.
Deutschland profitiert massiv von Krisen weltweit. Sie sind drittgrößter Rüstungsexporteur. Das wird man nicht, wenn man nur in friedliche Gebiete liefert. Da werden einfach keine Waffen benötigt.
Deutschland hat einen riesigen Finanzsektor. Man schaue sich mal an, wer in Island und Griechenland tatsächlich gerettet wurde. Nicht der Staat, sondern deutsche Schattenbanken.
Wir sind lange gut im Windschatten der Amerikaner gefahren und unsere Reigerung ist einfach nichts anderes gewohnt. Mal ganz davon abgesehen, was die NSA wohl über uns Mutti weiß ...

Romie sagt:
Ja das fürchte ich auch und genau das erschüttert mich so und macht mich fassungslos. Die erste Ahnung kam, als Gauck das erstemal auf der Sicherheitskonferenz sagte, dass D sich militärisch nicht raushalten soll. Da wurde es mir ganz anders und die Dinge nehmen gewaltig Fahrt auf, angetrieben von Frau Merkel. Wer kann das verstehen? Die Dimension ist m.E. den meisten Bürgern noch gar nicht klar.
Ich frage mich beständig nach dem WARUM?

kay sagt:
Das Interview lob ich mir. Wieso kann man sollche Interviews nicht auch mal, bei Maybritt Illner hören und sehen? Das es der USA um Rohstoffe wieder geht, war klar. Die wollen da keine Demokratie oder Menschenrechte einführen. Das wollen die nie, nur uns normalos wird dieses so verkauft zur Rechtfertigung.

Tommy Rasmussen sagt:
13.09.2014 – Willy Wimmer:”Als ich 1985 Verteidigungspolitischer Sprecher wurde, hat mich ein leitender Mitarbeiter der Pressestelle der CDU/CSU ausdrücklich gewarnt vor einem Netzwerk der NATO in der deutschen Presse. Wenn es heute irgend etwas zu kommentieren gibt im Zusammenhang mit Entwicklungen innerhalb der Russischen Föderation, werden dafür in unseren Medien immer amerikanische Institutionen mit Sitz in Moskau herangezogen. Sie hören keine Stimme aus Moskau, die russisch ist.”
http://www.jungewelt.de/2014/09-13/007.php

Oxana Temporowa sagt:
Merkel & Bundesregierung operieren in diesem Sumpf seit Jahren mit:
http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2014/01/497841/deutschlands-ostpolitik-merkel-will-janukowitsch-stuerzen/
Nichts geschieht zufällig, das alles war geplant. Wer heute in Thüringen/Brandenburg noch CDU wählt, wird zum Mittäter!

Stephan Achner sagt:
Die EU-Sanktionen gegenüber Rußland sind ein Indiz für die maßlose Selbstüberschätzung der Brüsseler EU-Technokraten. Machtpolitisch ist dies Brüsseler Größenwahn (nach Helmut Schmidt). Die Wirtschaft in den meisten EU-Staaten befindet sich im Sinkflug, der durch die EU-Sanktionen beschleunigt wird. Rußland wird sich wirtschaftlich mehr denn je auf seine gewaltigen eigenen Kräfte besinnen und verstärkt Bündnisse mit China, Indien und den anderen BRICS-Staaten schmieden. Die EU und gerade Deutschland können nur verlieren. Politisch, wirtschaftlich und kulturell sind die Entscheidungen Merkels in Berlin und Brüssel eine einzige Katastrophe. Hier lohnt es sich auch, das neueste Buch des kürzlich verstorbenen Peter Scholl-Latour zu lesen.

Nachfrager sagt:
Ich empfehle jedem, der sich über die wahren Hintergründe der Ereignisse in der Ukraine, den Konflikt mit Russland und die Rolle der EU dabei informieren will ein sehr aufschlussreiches Interview mit dem US- Historiker und politischen Journalisten Webster Tarpley, der schon 2008 (!) vor genau dieser Entwicklung gewarnt hat. Das Szenario/ der Konflikt mit Russland , in dem die EU- Bürger das zahlende Bauernopfer sein sollen und als Speerspitze für den Krieg gegen Russland dienen, ist bereits vor vielen Jahren von Präsidentenberater Zbigniew Brzeziński entwickelt worden. Das Interview ist auf Englisch, wichtige Kernaussagen bei MInute 02:15 und wieder ca. min 14:00 – ‘Obama wants Europe as a tool against Russia’.
Das ganze Interview hier:
https://www.youtube.com/watch?v=OygG10gaHTg


Montag, 12. Mai 2014

Vorfall in Ostukraine - Schüsse auf Menschenmenge

Endlich berichtet auch mal die Tagesschau darüber, was wirklich passiert und wer dahinter steckt

Vor einem Rathaus in der Ostukraine haben Mitglieder der Nationalgarde das Feuer auf eine Menschenmenge eröffnet. Dabei habe es mindestens einen Toten gegeben, sagte der Sprecher der prorussischen Aufständischen, Denis Puschilin. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AP, der den Vorfall beobachtet hatte, sagte, zwei Menschen seien auf dem Boden liegend zu sehen gewesen. Sie hätten sich nicht bewegt.

Ukrainische Sicherheitskräfte sollen auf die Menschenmenge gefeuert haben (Bildquelle: Screenshot)
Referendum behindert

Der Zwischenfall ereignete sich in der Stadt Krasnoarmeisk nur wenige Stunden, nachdem dort Dutzende Gardisten die Stimmabgabe in einem Referendum über die Souveränität der Region gestoppt hatten. Anschließend kam es zu einem Handgemenge mit Menschen, die sich um das Rathaus versammelt hatten. Daraufhin gaben die Sicherheitskräfte Schüsse ab. Krasnoarmeisk liegt rund 30 Kilometer von der Regionalhauptstadt Donezk entfernt.

US-Söldner in Ukraine?

Nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" sollen die ukrainischen Streitkräfte von hunderten Söldnern aus den USA unterstützt werden. Auf Seiten der ukrainischen Armee und Polizei operierten derzeit etwa 400 Elitekämpfer der privaten US-Sicherheitsfirma Academi, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Angaben des Bundesnachrichtendienstes.

Das Unternehmen wies die Angaben als falsch zurück. Academi-Vizechefin Suzanne Kelly sagte dem Portal "Zeit Online", das Unternehmen habe nirgendwo in der Ukraine Personal präsent oder im Einsatz. Es sei auch nicht geplant, in der Ukraine präsent zu sein oder einen Einsatz zu starten.



Ostukraine: Ukrainische Nationalgarde schießt auf Menschenmenge
Aus mehreren Orten der Ostukraine wurde bereits den ganzen Tag von gewaltsamen Störungen des umstrittenen Referendums in der Ostukraine berichtet. Auffällig ist, dass die neu gegründete Nationalgarde fast immer eine eine Rolle spielte. Nun gipfeln die Meldungen in einer erschreckenden Nachricht: Schüsse auf eine Menschenmenge, die am Referendum teilnehmen wollte in Krasnoarmejsk, von wo es auch zahlreiche Amateurvideos und Augenzeugenberichte in Sozialen Netzwerken gibt.

Dieser Artikel beruht, wie alle aus der Ostukraine bei russland.RU, ausschließlich auf ukrainischen Quellen, bevorzugt von direkt vor Ort in der Ostukraine und verwendet kein Quellenmaterial von deutschen oder russischen Medien oder Agenturen, um eine unabhängige Berichterstattung zu gewährleisten.

Hier rächt sich, dass die Euromaidan-Regierung beim Aufbau der Garde auf die Rekrutierung unter radikalen Nationalisten gesetzt hat. Ein erstes Video aus Krasnoarmejsk im Donbass zeigt eine Konfrontation zwischen Bürgern, die zum Referendum wollen und der Nationalgarde, die eben das gewaltsam verhindert.

Lesen Sie (hier) weiter. Dort gibts auch Videos

Und nun Frau Merkel? Jetzt sind Sie am Zug, es sind Ihre Freunde, nicht Putins!


Danke Klaus für den Link

Sonntag, 11. Mai 2014

Elitesoldaten des US-Militärdienstleister Academi sind in der Ukraine aktiv

Thema: Ukraine
T-online.de schreibt:

Auf Seiten der Regierung
Blackwater-Söldner kämpfen in der Ukraine

11.05.2014, 08:31 Uhr | rtr, T-Online.de, dpa
Die ukrainische Armee und Polizei wird einer Zeitung zufolge von 400 Elitesoldaten des US-Militärdienstleisters Academi - früher Blackwater - unterstützt. Das berichtet die "Bild am Sonntag" und beruft sich auf Geheimdienstinformationen. Aus der gleichen Quelle sollen Informationen stammen, die Wladimir Putin im Ukraine-Konflikt der Lüge überführen.

Wie die "Bild am Sonntag" schreibt, setzte der Bundesnachrichtendienst (BND) die Bundesregierung am 29. April darüber in Kenntnis. Die Angaben sollen vom US-Geheimdienst stammen. Der BND habe eine Stellungnahme abgelehnt - ebenso wie das Weiße Haus.

Kämpfe gegen pro-russische Separatisten

Die schwer bewaffneten Söldner koordinierten Guerillaeinsätze rund um die ost-ukrainische Stadt Slawjansk gegen pro-russische Rebellen. Diese Information stamme von den Amerikanern.

Die private Sicherheits- und Militärfirma Academi ist besser bekannt unter ihrem alten Namen Blackwater. Das Unternehmen wurde von einem ehemaligen Navy-Seal gegründet und geriet insbesondere während des Irak-Kriegs in die Kritik. In den USA stehen mehrere ehemalige Blackwater-Angestellte im Zusammenhang mit der Tötung von irakischen Zivilisten vor Gericht.

Putin soll gelogen haben

Aus Geheimdienstinformationen der US-Amerikaner soll laut "Bild am Sonntag" auch eine weiteres beunruhigendes Detail zu Ukraine-Konflikt stammen: Die russische Luftwaffe habe trotz Dementis des Kreml mehrfach absichtlich den Luftraum der Ukraine verletzt.

Das gehe aus der sogenannten Nachrichtendienstlichen Lage des Bundesnachrichtendienstes, einer wöchentlichen Sitzung zur nationalen Sicherheitslage, vom 29. April hervor. Der BND stütze seine Einschätzung auf Funksprüche von Führungsstellen der russischen Armee, die der US-Geheimdienst NSA abgefangen, entschlüsselt und an die Deutschen weitergegeben habe, schreibt die Zeitung.

Demnach erhielten russische Militärpiloten den eindeutigen Einsatzbefehl, den ukrainischen Luftraum absichtlich zu verletzen. Das hatte der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk dem Kreml schon am 26. April vorgeworfen, doch war dies von Moskau dementiert worden.


Kommentare von der T-Online-Seite

Richard26
Das Staatsfernsehen der BRD schreibt noch nichts davon. Das allein sollte uns zu denken geben!

OssiFritze
Ein "ungewöhnlich" gut informierter Kommentator erklärt in diesem Forum, dass die Söldner aus aller Herren Länder kommen könnten und also nicht US-Amerikaner auf russischsprachige Ukrainer schießen. Ganz toll. Trotzdem hätte sie die Übergangsregierung ins Land geholt und gegen die eigene Bevölkerung losgelassen und die Moralapostel des Völkerrechts aus der EU würden die Augen verschliessen.

babsnick
Die haben schon im Irak wahllos Zivilisten ermordet. Da waren sie als Sicherheitsfirma tätig. Nun wird mit Morden an den Russen weiter geübt und die Schuld daran wird man auch noch Putin geben. Der Westen mischt sich ja auch nicht ein bisschen ein und schürt die Krise in der Ukraine doch gar nicht.

romoal
So hat die USA jeden Konflikt angefangen um dann ganz legal militärisch einzugreifen. Putin kann als Argumentation sagen, er beschützt seine Landsleute ( wahr oder unwahr, es sei dahingestellt), nur was kann die USA sagen. ER beschützt seine Landsleute ????? Lachhaft!

edeltraut
Div. Parteien,Politiker u.Handlangermedien vertreten in diesem Ukrainekonflikt eindeutig "nicht" die Interessen von Deutschland u.seiner Bürger, sondern führen quasi "Schachzüge" als Puppenspieler aus! Vor diesen "Planspieler,geostrategischeSchachzüge v. Hardlinern" knickt die Politik ein u. schaut "ahnungslos" (oder ganz bewußt?) wie die Maus auf die Schlange.
Es scheint,sie,die politische Garde ist sogar bereit,(wieder bereit) die Bürger dieses Landes quasi "die Zeche" zahlen zu lassen (notfalls mehr Abgaben, Gebühren, Steuern, höhere Strompreise usw. -an militärischen Einsätzen nimmt man ja selbst nicht teil-,also was solls)
Brauchen wir überhaupt diese Art v. Politikern,Politikern deren Wohl,Planspieler usw. anderer Staaten/Verbündete höher bewertet werden als die Kerninteressen des eigenen Landes wofür sie kandidierten? Hat dieses Land mit seinen Bürgern für div. Politiker u. Pressemedien überhaupt noch den Stellenwert Nr.1 oder......... Fazit: Trau d.Etabl.Parteien nicht!

Durruti11
Und jetzt wird auch Putin sich bemüßigt fühlen, russische Spezialkräfte zu entsenden. Danach besucht Obama die Ukraine und wird offiziell um Militärhilfe gebeten, undsoweiter undsoweiter ... So ungefähr stelle ich mir das kommende Szenario vor. Merke: "Fxck the European Union!"

ulla181956
Man kann nur noch den Kopf schütteln über so viel verlogene, peverse Skrupellosigkeit. Wollen die tatsächlich die Menschheit auslöschen? Atomkrieg der Atommächte? In Europa beginnend?

woodstock_lady
Die Wolfowitz-Doktrin bildet die Grundlage der amerikanischen Politik gegenüber Russland (und China). Nach dieser Doktrin ist jede Macht, die stark genug ist, sich dem Einfluss Washingtons entgegenzustellen, als »feindlich« zu betrachten.
Diese Doktrin besagt:
»Es ist unser vorrangiges Ziel, das Wiederauftauchen eines neuen Rivalen, entweder auf dem Territorium der früheren Sowjetunion oder anderswo, der eine Bedrohung der Art darstellt, wie es zuvor die frühere Sowjetunion getan hat, zu verhindern. Diese übergeordnete Überlegung liegt allen neuen regionalen Verteidigungsstrategien zugrunde und macht es notwendig, uns verstärkt darum zu bemühen, eine feindliche Macht daran zu hindern, eine Region zu beherrschen, deren Ressourcen unter einer gefestigten Kontrolle ausreichen würden, eine Weltmacht hervorzubringen.« Die Wolfowitz-Doktrin rechtfertigt Washingtons weltweite Vorherrschaft. Sie steht im Einklang mit der neokonservativen Darstellung der USA als des »unverzichtbaren« Landes, dem aufgrund seiner »Ausnahmestellung« die weltweite Vorherrschaft zustehe.



Deutsche Wirtschafts Nachrichten
US-Söldnertruppe Academi kämpft für Kiew

Die ukrainischen Truppen erhalten Unterstützung von 400 Söldnern des US-Militärdienstleisters Academi – früher Blackwater. Darüber hat der BND die Bundesregierung bereits Ende April informiert. In den USA stehen ehemalige Blackwater-Angestellte wegen der Tötung irakischer Zivilisten vor Gericht.

Die ukrainischen Truppen werden von 400 Elitesoldaten des US-Militärdienstleisters Academi – früher Blackwater – unterstützt.

Der Bild-Zeitung zufolge setzte der Bundesnachrichtendienst (BND) die Bundesregierung am 29. April darüber in Kenntnis. Die Angaben sollen vom US-Geheimdienst stammen. Der BND habe eine Stellungnahme abgelehnt.

Private Sicherheitsfirmen wie Academi gerieten insbesondere während des Irak-Kriegs in die Kritik. In den USA stehen mehrere ehemalige Blackwater-Angestellte im Zusammenhang mit der Tötung von irakischen Zivilisten vor Gericht.


Kommentare

... und wieder hat sich eine "Verschwörungstheorie" bewahrheitet ...
aber wo bleibt der Aufschrei der Demokraten?

F. Sassmann sagt:
Nach dem Maidan- Gemetzel fand – sicher irrtümlich – eine Nachricht in die Medien, wonach unsere Bundeswehr einige Verletzte ausgeflogen habe. Dazu ein Bild unserer grauen A310- BW-Maschine.
Wen, glaubt ihr wohl, wird die BW da ausgeflogen haben?
Hoffen wir, daß der Putin dies nicht bemerkt hat. Hoffen wir, daß die Ukrainer mindestens so dämlich sind wie wir.

Nichtmehrgutgläubiger sagt:
Wenn sich das mit den US Söldnern bestätigt, sollten die Sanktionen gegen Russland sofort verschärft werden, gelle.

bauagent sagt:
Jetzt bin aber überrascht. Der Mainstream, angeführt von der Bild am Sonntag bringt die Nachricht, dass Acedemi Söldner im Osten der Ukraine als Mordkommandos angeheuert wurden, damit sich Janzenjuk, Turtschinow und deren Gefolgslkeute nicht die Hände schmutzig machen müssen.
Die russische Propaganda scheint doch einen deutlich höheren Wahrheitsgehalt zu bieten, als die ” westliche Wertegemeinschaft “, die im Untergang begriffen ist.
Mal sehen wann wir hören, dass die von Kiew ernannten Gouverneure, allessamt Oligarchen der ganz üblen Sorte, in Reden zum 9.5., dem Sieg über Nazi Deutschland, Hitler als Befreier bezeichneten.
Link zu Radio Utopie
Frau Merkel, HALLOOOO, Ihr Zug, Sie sind dran!


Freitag, 4. April 2014

Ausländische Firmen sollen für öffentliche Ordnung in der Ukraine sorgen

Thema: Regelung der Krise in der Ukraine

Moskau kritisiert Pläne Kiews, ausländische Firmen für Schutz öffentlicher Ordnung anzuheuern

MOSKAU, 31. März (RIA Novosti).
Pläne Kiews, ausländische Firmen für den Schutz der öffentlichen Ordnung anzuheuern, verstößen aus Sicht Moskaus gegen die Gesetze der Ukraine und zeugen von fehlender Möglichkeit der Behörden, für Ordnung im Land zu sorgen.


Moskau kritisiert Pläne Kiews, ausländische Firmen für Schutz öffentlicher Ordnung anzuheuern © RIA Novosti. Andrey Stenin
„Medienberichten zufolge wollen die Machthaber in der Ukraine Mitarbeiter ausländischer Sicherheits- und Militärunternehmen für den Schutz der Rechtsordnung engagieren. Mit anderen Worten geht es um den Erhalt des Kiewer Regimes und die Unterdrückung der Bürgerproteste“, teilte die Pressestelle des russischen Außenministeriums am Montag in Moskau mit. „Unter den Kandidaten für die Rolle eines Gendarmen ist die auf Barbados eingetragene zum Konzern Academi gehörende Firma Greystone Limited. Es handelt sich möglicherweise um eine an die private Armee Blackwater angeschlossene Struktur. Dem Blackwater-Personal wurde bislang zur Last gelegt, Menschenrechte in verschiedenen Krisengebieten der Welt grausam und systematisch verletzt zu haben.“

Es liege klar auf der Hand, dass derartige Handlungen der Behörden gegen die Gesetze der Ukraine verstoßen würden, die eine Teilnahme von Ausländern selbst an ukrainischen privaten Sicherheitsfirmen untersagen. „Derartige Initiativen zeugen davon, dass die gegenwärtigen Machthaber in Kiew nicht in der Lage sind, auch nur die minimale Ordnung im Land zu schaffen und ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten“, betonte das russische Außenamt.


Rasmussen: NATO will mobile Trainingsgruppen in der Ukraine einsetzen
Thema: Regelung der Krise in der Ukraine

BRÜSSEL, 01. April (RIA Novosti).
Zur Stärkung der Kooperation mit der Ukraine will die NATO mobile Trainingsgruppen in der Ex-Sowjetrepublik einsetzen. Das teilte der scheidende Allianzchef Anders Fogh Rasmussen am Dienstag in Brüssel nach einer Sitzung des NATO-Rates auf der Außenministerebene mit.

„Wir sprechen von einer Unterstützung bei der Transformation der ukrainischen Streitkräfte zu einer modernen und effektiven Armee, die angesichts militärischer Bedrohungen zu einem wirksamen Schutz bereit wäre“, sagte Rasmussen. „Wir werden zur Festigung der Kampfbereitschaft der ukrainischen Streitkräfte beitragen. Möglich wäre auch die Entsendung mobiler Trainingsgruppen“, sagte der Allianzchef.

In der jüngsten Sitzung der Ukraine-NATO-Kommission auf der Ebene der Außenminister hatten sich die Allianz und Kiew auf konkrete Schritte zur Festigung der Verteidigungskraft der Ex-Sowjetrepublik geeinigt. Die Außenminister beschlossen, die Kooperation mit der Ukraine zu beschleunigen und gemeinsam an Reformen im Bereich der Verteidigung zu arbeiten.