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Montag, 25. März 2019

Die deutsche Regierung erfüllt ihre Aufgabe ihrem Volk gegenüber nicht mehr

Thema: AfD

Die deutsche Regierung erfüllt ihren Auftrag gegenüber dem deutschen Volk nicht mehr
Dr. Roland Hartwig beim Bürgergespräch im Bundestag


DeutschlandBuschFunk
Am 16.03.2019 veröffentlicht

Dr. Roland Hartwig: „Das Versagen der politischen Eliten“
Ausschnitt aus dem Bürgergespräch im Bundestag mit
  • Prof. Dr. Max Otte führt als Herausgeber in das Anliegen und die Konzeption des Werkes ein
  • Dr. Rainer Rothfuss: „Europa: Vielfalt und Bürgerdemokratie statt Su- perstaat und Migrationsmekka“
  • Dr. Roland Hartwig: „Das Versagen der politischen Eliten“
  • Dr. Marc Jongen: „Deutschland verflüchtigt sich“
Video: https://www.youtube.com/watch?v=XJvHU...
Kategorie Nachrichten & Politik

Kommentare

Dirk Lupo
70% der Deutschen sind völlig verblödet oder realitätsfremd!!!

Klaus Rhodes
Die meisten Menschen wollen das gar nicht wahrnehmen, sie leben in einer Blase, ihr Erwachen wird grausam werden und kein Horrorfilm kann das was kommt toppen!

E.G. Peter Kahl
Ich bin begeistert, so eine gute und ehrliche Rede muss unbedingt weiter verbreitet werden, denn ich habe große Angst um unser deutsches Vaterland

sohn des oels
Wahrheit bleibt Wahrheit. Eine historische Rede. Wehe Deutschland, wenn nicht viele jetzt anfangen nachzudenken!

Marcus Saffenreuter
Chapeau !!!!!!!
Vielen Dank !!!!
100 % auf den Punkt gebracht !!
Sehr ruhig,sachlich,objektiv,intelligent und sehr verständlich vorgetragen !!!!
Ohne jegliche Hetze, wie eigentlich immer von der AfD gewohnt,sehr gut erklärt !!!!
Ich frage mich nur,wie die politische Zeit von 2015 bis 2019 später in den Schulbüchern erklärt wird....
Danke AfD,daß sie sich so engagieren !!!!!!!!
Gruß,der Marcus(48)

Wer Menschheit sagt, will betrügen
Dieser Vortrag bringt die Situation auf den Punkt und ist sehr sachlich gehalten. Man sollte ihn gerade auch mit AfD- "Gegnern" oder Skeptikern teilen.

Michael Ra
Eliten...? Da sitzen nur Nichtsnutze, die in der freien Wirtschaft keinerlei Chancen hätten. Erst wenn sie ihren Lobbyisten gefällig waren bekommen sie einen schönen Posten in einem Konzern. Lach, aber da wo sie keinen Schaden anrichten können.


Mittwoch, 21. November 2018

Anne Will - 18.11.2018 - Das gespaltene Land – wer sorgt für Zusammenhalt?


Sendung am 19. November 2018 | 21:45 Uhr
Das gespaltene Land – wer sorgt für Zusammenhalt?

Fotos: Screenshots
    die Gäste im Studio

  • Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) Parteivorsitzende
  • Friedrich Merz (CDU)
    Kandidat für den Parteivorsitz
  • Manuela Schwesig (SPD)
    Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und stellv. Parteivorsitzende
  • Stephan-Andreas Casdorff
    "Tagesspiegel"-Herausgeber

Arm und Reich, Ost und West, Stadt und Land – Deutschland ist gespalten. Die Ergebnisse der vergangenen Wahlen in Bayern und Hessen haben gezeigt, dass das Vertrauen in die integrative Kraft der Volksparteien schrumpft. Wie gefährlich ist dieser Vertrauensverlust für den inneren Zusammenhalt Deutschlands? Wie können die Parteien für neuen gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen? Und welche Rolle spielen dabei die einzelnen Politikerinnen und Politiker?

Link zur Sendungsseite: (hier)
Link zum Anne-Will-Blog: (hier)

Pressestimmen

Der Westen
„Anne Will“ in der ARD:
Manuela Schwesig greift Friedrich Merz hart an – sein Konter sitzt
Anne Will hat am Sonntagabend große eingeladen. Zum Thema „Arm und Reich, Ost und West, Stadt und Land - Deutschland ist gespalten. Wie können die Parteien für neuen gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen?“ hatte die Talkmasterin unter anderem Friedrich Merz (CDU) und Manuela Schwesig (SPD) in der Runde. Und zwischen den beiden sollte es auch regen Austausch geben.

Spiegel.de
"Anne Will"-Talksendung
Zeitreise mit Friedrich Merz
Anne Will wollte über Spaltung und Zusammenhalt im Land diskutieren. Tatsächlich stand ihr Gast Friedrich Merz mit seinen Ideen für die Zukunft der CDU im Zentrum. Dabei geriet er teils arg in die Defensive.

Münchner Merkur
Ursprünglicher Artikel: Merz bei Anne Will:
Als SPD-Frau ihn scharf angeht, bringt er Zuschauer auf seine Seite
Friedrich Merz hat Kanzlerin Angela Merkel beim ARD-Talk Anne Will indirekt Rechtsbruch vorgeworfen. Merz erklärte, die CDU müsse „wieder die Partei sein, die für den Rechtsstaat steht und für eine Rechtsordnung, die eingehalten wird.“ Gerade im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise würden dahingehend Zweifel geäußert, „und diese Zweifel sind nicht ausgeräumt“, so Merz. Denn bis heute sei nicht geklärt, „auf welcher Rechtsgrundlage die Grenzen eigentlich geöffnet wurden im September 2015“, sagte der Anwärter auf den CDU-Parteivorsitz.

Kommentare


Markus B. schrieb am 19.11.2018 um 10:00 Uhr an die Blogmoderation - - - ZENSUR - - -
- wer sorgt für Zusammenhalt?
Das AW-Gästebuch-Moderatorenteam jedenfalls nicht - im Gegenteil!
Durch die Zensiererei wird kräftig mitgespalten.
Beispiel Seite 53:
Wolfgang Richter schrieb am 18.11.2018 21:09 Uhr:
Die Spaltung der Deutschen kommt daher, daß die Linken die Rechten ausgrenzen.

    Joachim Findeis schrieb am 18.11.2018 21:26 Uhr
    Falsch, weil uns die Rechten sagen wollen was Recht ist.
    Hätte Merkel bzgl. Spenden aus dem Ausland so agiert wie Alice im Wunderland, was hätte diese geschrien bzw. gefordert???
    MERKEL MUSS WEG und ich fordere WEIDL muss weg!!!

    Markus B. schrieb am 18.11.2018 um 21:48 Uhr: - - - ZENSUR - - -
    @Joachim Findeis
    Denken sie mal daran, wie schnell Merkel in Brüssel ihre Klimaschutzforderung rückgängig machte, als die CDU von den BMW-Anteilseignern ihre 690.000€ Spende erhielt.

Die Antwort von Markus B. wurde natürlich nicht veröffentlicht.
Markus B. schrieb noch an die Moderation:
"Alles was der AfD zum Nachteil gereichen soll wird freigeschaltet, der gleiche Sachverhalt der Regierung gegenüber wird zensiert.
Wer zensiert mehr? China, Russland oder die "westliche Wertegemeinschaft"?
Ich werde diesen Beitrag auch an eine andere Stelle im Netz senden.
Dort wird er mit Sicherheit veröffentlicht".


Seite 147
Robert Kroiß schrieb am 20.11.2018 13:50 Uhr:
„Worin unterscheidet sich also der "Durchschnittsbürger" vom Politiker ?“ Von den meisten PolitikerInnen schon mal dadurch, dass „er“ einem Beruf nachgehen muss/te, statt Studiengänge anzufangen und (nicht zu) beenden, um dann in die Politik zu gehen. Zum anderen dadurch, dass er anstatt große Reden zu halten (z. B. seinen „Untergebenen“ oder zur „Familie“ zählenden gegenüber) handeln und umsetzen MUSS, was aktuell notwendig ist. Da helfen keine Erklärungen wie „wir sollten, wir müssen, wir werden“, sondern da zählt nur, was umgesetzt wird, weil eben alltägliche Notwendigkeit! „Er“ geht auch nicht hin und erklärt Flaschen Sammelnden und an der Tafel Anstehenden, dass „er“ in einem Land lebt, dem es noch nie besser ging und in dem „man“ gut und gerne lebt. Dass „er“ weder Flaschen sammeln, noch an Tafeln anstehen oder Essen mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum (mit der Gefahr, dafür auch noch bestraft zu werden) horten muss. Weil es „ihm“ persönlich besser geht, als dem einen oder anderen seiner „Nächsten“. Und dass „er“ nicht einfach unterstellt, dass diese „Nächsten“ einfach nur zu faul und unfähig sind, ihr Leben (Politik konform) bestreiten können. Das unterscheidet schon ganz erheblich.

    G.Leonhardt schrieb am 20.11.2018 14:06 Uhr:
    Sie machen sich das aber auch einfach.
    Schimpfen pauschal auf alle Politiker, die studiert und wieder abgebrochen haben, um in die Politik zu gehen .
    Wie eindimensional das doch ist.
    Da muss man nicht weiter denken, das haut man aus seiner warmen Wohnstube mal eben einfach so raus, nicht wahr?
    Und sowas kommt ja hier auch gut an.
    Die Frage, wieviele andere Studienabbrecher es so gibt, die sich dann auf der Solidargemeinschaft ausruhen, die stellen Sie erst gar nicht .
    Und die Frage, wieviele Lehrlinge es gibt, die einfach so abbrechen, um sich dann von der Solidargemeinschaft versorgen zu lassen, na, die stellen Sie ebenfalls nicht.
    Weil es um so Vieles leichter ist, auf "die da oben" pauschal einzudreschen.
    "Die da unten" dürfen alles, weil sie "da unten" sind?
    Nee, dürfen sie nicht.
    Auch die haben eine Mitverantwortung in der Gesellschaft.
    Für die Gesellschaft.
    Ihren generalisierten Rochus auf alles, was politisch ist, den möchte ich erst gar nicht haben . Der würde mich evtl. genauso frustriert und vergrämt zurücklassen wie Sie.
    Sowas tue ich mir erst gar nicht an.

    Markus B. schrieb am 20.11.2018 16:51 Uhr:
    Das ist aber wirklich billig, was Sie da schreiben. Vergleichen Sie doch nur die monatlichen Bezüge der "Studienabbrecher, die es so gibt, die sich dann auf der Solidargemeinschaft ausruhen" mit den Bezügen der Studienabbrecher, die sich in die Politik absetzen.

Anna mit den Hühnern schrieb am 20.11.2018 12:16 Uhr:
Wer sorgt für Zusammenhalt?
Es stimmt unendlich viel hier nicht.
Wie kann sich eine Gesellschaft so leise fügen?
Ein ungeborenes Kind sollte im Kölner Raum schon für den Kindergarten angemeldet werden!
Ich denke es herrscht Kinderarmut im Land?
Wie? Das kann doch wohl nicht stimmen.
Und die langen Schlangen, an Wartenden, für eine einzige Wohnung!
Dazu der tägliche Stau auf den Straßen und Autobahnen,jedenfalls in meiner NRW-Region!
Morgens um 5 Uhr rauscht der Berufsverkehr schon los, hier in meiner Gemeinde,
auf einer Verbindungsstraße. Viele Fleißige.
Und dann werden hier Milliarden verteilt in alle Richtungen der Welt.
Was Scholz den Griechen zurückgeben will, an eingenommenen Zinsen, sind nicht mehrere Milliarden.
Es war etwas über 1 Milliarde.
Immerhin, warum steckt er das nicht in unsere Rentenkasse,
wo hier die Rentensysteme reformiert wurden. In Griechenland nicht.
Sie machen so gerne den verbindlichen Deutschen.
Das freundliche Gesicht.
Was würde die EU eigentlich ohne Geld aus D.-Land machen?
Muss jetzt für G.B. mit bezahlen.
Anderen Ländern ist es nicht unbedingt wichtig,
ein freundliches Gesicht zu machen.
Da lässt sich leichter fordern.
Zusammenhalt ist hier, denke ich, nicht in der Tiefe gewünscht.
Ich staune über einige türkisch stämmige Menschen,
die eindeutig, mit dem deutschen Pass, für ihr Land Politik betreiben.
Erhoffen sich bei Problemen dann Unterstützung "unserer" Regierung.
Erdogan ist darüber nicht erfreut.
WAS soll denn hier zusammengeführt werden?
Die Welt?
Aber Deutsche spalten!?

pfälzerin schrieb am 20.11.2018 08:33 Uhr:
Die Grünen und Ralf Stegner - der von der SPD-Resterampe - kritisieren Herrn Merz als Millionär. Ich verstehe das. Es muß für Studienabbrecher, Politologen, Soziologen, die immer nur Politik - in Stiftungen, Parteien - gemacht und sich vom Staat ernährt haben, und für Journalisten schwierig sein, mit einem Menschen mit abgeschlossenem Studium und mit Erfolg in einem richtigen Beruf umzugehen.
Das führt zu Minderwertigkeitskomplexen. Da helfen dann nur noch die vermeintlich bessere Gesinnung und höhere Moral.

    Willy Freud schrieb am 20.11.2018 11:22 Uhr:
    @pfälzerin
    Können Sie sich denn mit der Erfolgsbilanz von Herrn Merz messen? Haben Sie kein nicht abgeschlossenes Studium und kein menschliches Versagen in Ihrer Lebensbiografie zu verzeichnen, so daß sich keine Minderwertigkeitskomplexe entfalten konnten? Ich weiß es nicht und ich will und werde mir auch kein Urteil darüber erlauben.

    pfälzerin schrieb am 20.11.2018 13:23 Uhr:
    Eigentlich möchte ich hier ja nichts Persönliches mitteilen.
    Aber da Sie mich so nett fragen:
    Mein Mann, unsere drei erwachsenen Töchter und ich, alle haben eine naturwissenschaftliche Ausbildung. Nicht Politologie oder Soziologie. Und man glaubt es kaum, alle haben trotzdem ihr Studium durchgehalten. Und noch schöner, alle arbeiten in einem produktiven Beruf in einer richtigen Firma. So erwirtschaften sie Steuern und Abgaben, von denen grüne und linke Politfuktionäre, die noch nie eine Firma von innen gesehen haben, und deren einwandernden Schützlinge leben.
    Sie sehen, mit diesen beruflichen Voraussetzungen könnten wir bei den Grünen keine Karriere machen.


Donnerstag, 28. Juni 2018

Prof. Rainer Mausfeld: Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Thema: Manipulation



KenFM
Am 19.02.2017 veröffentlicht

Kategorie Unterhaltung
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Kommentare

Giorgio de Salice
Zweifellos ein erstklassiger Vortrag. Wieso geht die heutige Generation nicht mehr auf die Strasse um gegen die grassierenden Missstände, wie seinerzeit die 68er-Bewegung, zu demonstrieren? Wie Prof. Mausfeld sagt: „Apathie, Infantilisierung und Konsumismus“ greift um sich. Mit einem „Energy-Drink“ und einem Smartphone in der

Gerhard A. E. Uhlhorn
Ich sage schon seit vielen Jahren, dass wir keine Demokratie haben. Wir haben nur eine Scheindemokratie. Und nun wird meine Sicht wissenschaftlich bestätigt.

TriebChillA
Ich finde diesen Mann extrem beeindruckend! Allein für diesen Vortrag und das Interview, welches Ken Jebsen mit ihm geführt hatte, ist KenFM jeden Cent wert! Danke!

LoyaltyAboveAllLaws
Großes Kino, danke für die Veröffentlichung. Davon könnten sich die scheiss öffentlichen eine Scheibe abschneiden und mal wieder ihrem Bildungsauftrag nachkommen. Stattdessen wird man für Bundesliga, Werbung und Lanz obendrauf noch ausgeraubt.

Pro. P. A. Gandhi
Grundausbildung auf dem Weg zum mündigen Bürger !
Sollte auch an allen Schulen zum Pflichtprogramm gehören!

Sonntag, 3. Dezember 2017

Prof. Rainer Mausfeld: Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Thema: Skrupellose Psychologische Kriegsführung

Prof. Rainer Mausfeld:
Die Angst der Machteliten vor dem Volk


Wenn eine überschaubare Gruppe von Menschen dauerhaft über die große Masse Macht ausüben will, ist die Stabilität des Systems nur dann zu erreichen, wenn man die wichtigste Ressource kontrolliert. Wissen.

Was das Volk nicht weiß, noch nicht einmal erahnt, kann es auch nicht auf die Barrikaden bringen.

Nach diesem simplen Prinzip herrschen die sogenannten Eliten nun schon seit Tausenden von Jahren über ihre jeweiligen Untertanen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein System sich "Demokratie" nennt oder nicht.

Immer sind es nur sehr wenige, die bestimmen, was offiziell überhaupt gewusst wird. Umso allergischer reagiert jeder Machtapparat auf sogenannte Whistleblower, die man früher abwertend als Verräter bezeichnete. Verräter wie Snowden destabilisieren die Machtpyramide, indem sie dem Volk, den Massen, die Möglichkeit geben zu erkennen, wie man sie beherrscht. Herrschaft kann aber nur effektiv agieren, wenn sie unsichtbar bleibt.

Vor allem auf dem Feld der Sozialforschung hat die Elite gegenüber dem Bürger einen enormen Wissensvorsprung. Die Machthaber kennen das Wesen "Mensch" heute derart genau, dass sie ihn bis in die kleinsten Teile zerlegen und manipulieren können und das auch tun. Dass wir alle kaum etwas davon mitbekommen, stützt diese Aussage.

Wie kann es sein, dass wir z. B. in der BRD den größten Niedriglohnsektor der Welt haben und sich diese Massen nicht zusammenschließen, um den Verteilerschlüssel des Kapitals zu korrigieren? Wie kann es sein, dass 2016 nur acht Personen so vermögend sind wie 3,7 Milliarden, sprich die ärmste Hälfte des Planeten, und dennoch alles so läuft, als gäbe es diese Information nicht.

Das Machtsystem "Neoliberalismus" hat es geschafft, nahezu unsichtbar zu werden und zu herrschen. Es ist auf allen Feldern aktiv, während es gleichzeitig so fassbar ist, wie eine grüne Schlange im schlammigen Wasser. War da was?

Mit der Informationsrevolution werden die Karten neu gemischt. Der Staat bzw. die, die ihn zusammenstellen, haben das Monopol auf veröffentlichtes Wissen verloren.

Prof. Rainer Mausfeld ist eine Koryphäe, wenn es um das Enttarnen von Eliten-Macht geht. Sein aktueller Vortrag „Die Angst der Machteliten vor dem Volk“ hilft dem einzelnen, die Ohnmacht zu überwinden, die jeden beschleicht, wenn er versucht, im Alleingang das System zu durchschauen. Die Chance auf Veränderung beginnt im Kopf. Wissen ist der Schlüssel. Mehr Wissen bei den Massen.

Kategorie Unterhaltung
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Kommentare

Pique Dame
Der wichtigste und hellsichtigste Intellektuelle, den wir derzeit haben. Ein großartiger, bereichernder Vortrag. Jeder Satz zum Mitschreiben und Auswendiglernen. Danke, danke, danke.

LoyaltyAboveAllLaws
Großes Kino, danke für die Veröffentlichung. Davon könnten sich die scheiss öffentlichen eine Scheibe abschneiden und mal wieder ihrem Bildungsauftrag nachkommen. Stattdessen wird man für Bundesliga, Werbung und Lanz obendrauf noch ausgeraubt.

Wer regiert das Geld?
Toller Vortrag!

Jean Claude
Ich nehme an, dass hier das Team von KenFM für die Aufnahme gesogrt hat. Danke für diese tolle Qualität. Ich habe von Mausfeld schon andere Vorträge auf Youtube gesehen, aber der hier ist neben dem Inhalt technisch brilliant.

MegaAxelG
Herr Mausfeld, passen sie auf sich auf. Ich wünsche ihnen noch viel Energie und Gesundheit. Ich befürchte einen Shitstorm der Eliten gegen sie.

lichterdenker
dass killary, cheney und obama anhänger des exzeptionalismus sind wundert nicht, schließlich wären sie nach nürnberger logik kandidaten für den galgen. in der reihe fehlt noch g.w. bush, aber der hat vermutlich einfach das wort nicht verstanden...


Freitag, 23. September 2016

Maischberger - Das schwarz-rote Debakel: Volksparteien ohne Volk?

Thema: Maischberger

T-Online: Kommentar
"Maischberger" zur Parteienkrise
"Frau Petry muss nur grinsen"

Früher wählte man entweder schwarz oder rot - heute sehen die Wahlergebnisse deutlich uneinheitlicher aus. Die kleinen Parteien holen auf. Allen voran die AfD. Sandra Maischberger diskutierte in ihrer aktuellen Sendung mit den Gästen, warum das so ist. Eine Runde mit Pfeffer.
Die Gäste
  • Katarina Barley, SPD-Generalsekretärin
  • Sahra Wagenknecht, Fraktionsvorsitzende, die Linke
  • Frauke Petry, Bundesvorsitzende der AfD
  • Peter Radunski (CDU)
  • Albrecht von Lucke (Politikwissenschaftler)
Das Thema

Zu Beginn stand die Frage, warum CDU und SPD das Wahlvolk davon läuft, die große Koalition in Berlin in einer Vertrauenskrise sei. Davon profitierten die Protestparteien aus dem linken und rechten Spektrum. In einem aktuellen Statement hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Aussage über die Willkommenskultur ergänzt. Das "Wir schaffen das" sei zu einer Leerformel geworden. Radunski war überzeugt: Merkel hat damit in den Wahlkampfmodus für die Bundestagswahl 2017 umgeschaltet. Sie bleibe bei ihrem Standpunkt, habe aber im Auftreten "von der AfD gelernt". Auch Barley schien schon auf Wahlkampf aus: Die Große Koalition sei für sie nach 2017 nicht mehr ihre Traumkonstellation.

Kern der Diskussion

Petry hakte ein: Merkels Politik habe "die Werte der vergangenen Jahrzehnte aufgeben". Wagenknecht ging weiter: die Volksparteien böten keine Lösungen und machten Politik über die Köpfe der Bürger hinweg. Die Sozialdemokratie verkörpere keine sozialen Werte mehr. Barley ließ das nicht auf sich sitzen: Populisten schürten Unsicherheiten ohne eigene Lösungen. Was die Volksparteien dagegen ausmache sei, dass sie den Querschnitt der Gesellschaft abbildeten. Von Lucke warf ein, die SPD könne machen was sie wolle: Die Linke werde immer sagen "die Sozialdemokratie ist vom Glauben abgefallen" und Politik werde von einem "neoliberalen Kartell" gesteuert. "Das ist doch völlig absurd" empörte sich Wagenknecht. Ein kleiner Vorbote auf bevorstehende Diskussionskultur.

Die Fronten

Wagenknecht und Petry hatten tatsächlich etwas gemeinsam: das verbindende Element der Opposition. Passenderweise saßen sie nebeneinander. Von Lucke und Barley schossen ihre Pfeile ab. Vor allem der Parteienforscher kam ordentlich in Fahrt. Die SPD werde durch die Koalition mit der CDU begrenzt, müsse Kompromisse eingehen. Fragen, die sich für AfD und Linke gar nicht stellten. Die Linkspartei könne immer noch eine Schippe drauflegen. Und "Frau Petry" müsse "eigentlich gar nichts sagen", nur grinsen. "Was für einen Unsinn sie hier erzählen", sagte Wagenknecht. Der Streit nahm Fahrt auf.

Aufreger des Abends

Barley wehrte sich gegen den "Abgesang auf die Volksparteien". Was denn dann folgen solle? Wenn Wagenknecht vom Niedergang der Sozialdemokratie spreche, müsse sie "sich doch an die eigene Nase fassen". Von Lucke warf Petry vor, "Rechtsradikale reinsten Wassers" in den AfD-Reihen zu dulden. Maischberger versuchte mehrmals, sich hier dahinterzuklemmen. "Tolerieren sie Spitzenleute mit rechtsradikalem Gedankengut?", fragte sie Petry. Als Beispiel wurde ein aktuell in Berlin-Lichtenberg gewählter AfD-Politiker benannt, der Schwarze als "Bimbos" bezeichne. Björn Höckes Anleihen an Nazi-Rhetorik oder die Wiedereinführung des Begriffs "völkisch" legten den Schluss nahe. Petry kanzelte das ab. Es handele sich um Einzelpersonen, die nach dem Parteienrecht behandelt würden. Eine Einschätzung, die von Lucke nicht teilen konnte. Leider schaffte Maischberger es nicht, Petry festzunageln. Also fragte sie Barley ob die AfD eine "Nazi-reloaded-Partei" sei. Deren "ich habe eigentlich keine Lust über die AfD zu reden" half nicht, die Diskussion in diesem Punkt in Gang zu bringen.

Tiefpunkt des Abends

Den brachte Maischberger auf den Punkt: "Wenn sie beide gleichzeitig reden, versteht zu Hause keiner was", betonte sie. Dinge wie den anderen ausreden zu lassen oder zu Wort kommen zu lassen schienen der Runde völlig fremd. Diskussionschaos kann ein amüsantes Element sein und ist bei polarisierenden Gästen wie Petry, Wagenknecht und von Lucke zu erwarten. Es ermüdete hier aber schnell. Von Luckes wiederholtes Verfallen in einen Redeschwall, Wagenknechts Reinrufen oder von Barleys echauffierter Habitus über zu wenig Redezeit würgten gute Ansätze ab. Maischberger schaffte es nicht, die Dinge "ruhig zu sortieren".

Was fehlte

… war der Blick über den parteilichen Tellerrand. Radunskis These, die AfD müsse sich als regierungsfähig erweisen und könne dann auch Koalitionspartner werden bediente das noch am ehesten. Die Partei werde sich in einem zu erwartenden Sechs-Parteien-System integrieren. Von Lucke argumentierte, die AfD hätte gar kein Interesse, sich beweisen zu müssen, weil oppositionelles Fordern viel bequemer sei. Petry bestätigte das indirekt, verpackte es aber anders. Sie sprach von einem "erstmal Lernen" parlamentarischer Zusammenhänge. Barley und Wagenknecht verstrickten sich schnell wieder in die Diskussion, warum Rot-Rot eigentlich nicht funktioniert. Irgendwie bekam man das Gefühl nicht los, dass da Leute sitzen, die den Sprung über den eigenen Schatten noch nicht gelernt haben.

Quelle: David Heisig, t-online.de

Kommentare

TweetySchluecker
es stellt sich immer wieder die nicht gestellte Frage, ob Parteien endlich Politik machen, die das eigene Volk will, anstatt weltfremde Entscheidungen am Volk vorbei zu treffen... Man formt keine Massen mit dem permanenten Vorwurf, dass sie einem ja sowieso nicht verstehen, ihre Wünsche aber weiterhin ignoriert.
Übrigens: "Fremdenhass" entsteht im Wesentlichen durch Beobachtung und Erfahrung, nicht durch Vorurteil. Und es ist KEINE Mär, dass das Gewaltpotential eben bei jungen männlichen Muslimen deutlich höher ist als bei Menschen aus anderen sozialen Schichten... Aber auch das wird totgeschwiegen oder beschönigt....

Andreas2167
Solange wie die "etablierten" Parteien nicht begreifen wollen, warum ihnen die Wähler weglaufen, solange kann Frau Petry auch grinsen.
Außerdem sollten CDU und SPD mit der Beurteilung der Wähler der AFD als "rechte" vorsichtig sein. Die meistender AFD Wähler haben sie früher gewählt.
Da waren es keine "rechten".

blinker9
Selbstverständlich ist Frau Merkel nicht von ihrer Meinung abgewichen, sondern sie bereitet nur ihren Wahlkampf taktisch vor. Sollte sie gewählt werden, macht sie wieder da weiter - wir schaffen das, besser gesagt ich mach eh was ich will -, wo sie aufgehört hat. Jeder kritische Mensch sollte sich immer wieder das letzte Jahr anschauen und aufrichtig urteilen, dann kommt auch zu einer eigenen Meinung. Es geht längst nicht mehr allein um den Flüchtlingsstrom, sondern um die Glaubwürdigkeit von Politikern, die nicht mehr das tun, wofür sie gewählt wurden. Darum ist es sicherlich auch gut und sinnvoll, dass sich das Parteienspektrum hoffentlich langfristig verändern wird. Die noch sogenannten etablierten werden mit SIcherheit noch vom Wähler abgestraft werden, da hilft auch nicht das arrogante Gegockel und Gehabe. Die Politik hat den Bürger allein gelassen und das wird sich rächen.

Counter5
Diese 'Politshows' sehe ich mir nicht mehr an! Schade um den Abend! Schade um die vergeudete Zeit. Allgemein : Frauke Petry ist einfach top und deren Argumente lassen die Etablierten jedesmal in die Knie gehen . Weil sie recht hat und die Meinung der meisten Deutschen auf den Punkt bringt,anstatt arrogant herumzulamentieren. Anderen ins Wort zu fallen ,oder beleidigend zu werden. Die Frau hat das einfach nicht nötig!! -- Und weil es gerade so top aktuell ist -- ich lebe nicht in Thüringen,Sachsen ,Brandenburg,sondern im Süden.Ehemaliger CDU Wähler und vom einstigen Merkel Befürworter zum eisernen Gegner der Merkel Politik geworden.

ferris44
Natürlich muss da Frau Petry grinsen. Wer hat denn in den letzten 25 Jahren die Politik in Deutschland bestimmt ? Wem haben wir den die jetzigen Zustände in unserem Land zu verdanken, welche wir jetzt ertragen müssen ? Das waren ja wohl allesamt die "etablierten" Altparteien...oder liege ich da falsch. Die AfD war da nicht dabei, denn die hat es da noch nicht gegeben

Schakale
Frau Petry und Frau Wagenknecht haben vernünftig und ruhig ihre Sichtweisen dargestellt. Und die waren in der Sache nicht verkehrt. Der Dame von der SPD ist nichts Neues eingefallen, ausschließlich Rhetorik. Bei der AFD wird entscheidend sein, wer sich dieser Partei in Zukunft anschließt und dort engagiert. Wenn sich da gemäßigte Kräfte die auf der Sachebene argumentieren und handeln finden, kann diese Partei sich weiter entwickeln. Es ist eine junge Partei die sich strukturieren muss. Der einzige Vorwurf rechts und populistisch trifft nicht mehr. Populistisch ist das gesamte Spektrum und daran hapert es ja im Ergebnis. Man sollte nicht vergessen welche Hintergründe andere Partei am Anfang hatten, ich denke da an einen ehemaligen Außenminister . Im übrigen habe ich mir das Programm der AFD angesehen, rechte Positionen oder sogar nationalsozialistische Ausrichtungen konnte ich nicht erkennen. Menschen die diese Tendenzen erkannt haben, sollten diese in der Sache benennen.

Klein-hard
Die Selbstdarstellung von Frau Barley und ihrer SPD war eine Frechheit. Sie hat wohl gar nicht registriert, dass mindestens 75% der Wähler die SPD nicht wollen. Von Lucke verrennt sich in haltlosen Belehrungen. Selbst Frau Wagenknecht läßt gebetsmühlenartig ihre Anklagen gegen die anderen raus, was langsam auch nervt. Kann eine Moderatorin nicht mehr darauf hinwirken, dass die Talk-Gäste mehr über ihre eigenen Beiträge zur Demokratisierung des Landes sprechen, ohne die Anderen in den "Dreck" zu ziehen. Diese Sendung war ein Spiegelbild der aktuellen Regierung.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Anne Will - 01.07.2015 - Tsipras lässt das Volk abstimmen - Provokation oder Chance für Europa?


Sendung am 1. Juli 2015 | 22:45 Uhr
Tsipras lässt das Volk abstimmen
Provokation oder Chance für Europa?
Die Gäste im Studio
© Will Media Fotograf Wolfgang Borrs/Marijan Murat
  • Giorgos Chondros Mitglied im Zentralkomitee von Syriza
  • Volker Kauder Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
  • Pierre Gramegna Finanzminister von Luxemburg
  • Sahra Wagenknecht (Die Linke) Erste stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Am kommenden Sonntag sollen die Griechen über die Sparvorgaben der internationalen Gläubiger abstimmen. Ministerpräsident Alexis Tsipras knüpft nun seine politische Zukunft an den Ausgang des Referendums. Sollten die Bürger für den Spar- und Reformkurs stimmen, werde er das Ergebnis respektieren, nicht aber ausführen. Gleichzeitig fordert er seine Landsleute auf, bei dem Referendum gegen die Spar- und Reformforderungen der internationalen Gläubiger zu votieren. Missbraucht Tsipras die Volksabstimmung als erpresserisches Druckmittel? Griechenlands Finanzminister Giannis Varoufakis sieht nun Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Verantwortung, die Lösung im Schuldenstreit herbeizuführen. Ist Angela Merkels Europapolitik gescheitert?

Link zur Sendungsseite: (hier)
Link zum Anne-Will-Blog: (hier)


Kommentare aus dem Blog

Nr. 2 von Peter Fischer
Zitat Redaktion:
„Missbraucht Tsipras die Volksabstimmung als erpresserisches Druckmittel?“
Zitat Ende.
Im Grundgesetz Artikel 20, Absatz 2 steht: “Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.”
Da macht Griechenland genau das was bei uns im Grundgesetz vorgesehen, aber fast nie angewendet wird und schon ist das ein Druckmittel?!
Die Troika hat gepokert und Herr Tsipras ist nicht darauf reingefallen. Das ist des Pudels Kern. Die Wahrheit ist nämlich, dass entgegen der öffentlich verbreiteten Meinung, die Staatspleite Griechenlands, Europa und den Steuerzahler weit schlimmer treffen würde als Griechenland selbst. Deshalb fürchtet man sich vor einer Volksabstimmung, da man hierzulande dem Bürger nie „reinen Wein“ eingeschenkt hat. Die Volksabstimmung könnte Tsipras sogar stärken und einen weiteren Aufwind der linken Kräfte in Spanien bewirken, was das Ende der absurden Sparpolitik bedeuten würde. Apropo Sparen. Sparen bedeutet im Wortsinn, etwas für die Zukunft zurück legen. Allerdings werden von der Troika und auch unserer Regierung ausschließlich reine Kürzungsorgien zum alleinigen Nachteil der Armen mit der Notwendigkeit des Sparens begründet. Kürzen und sparen ist nicht das Selbe und Tsipras kennt diesen Unterschied genau!

Nr. 4 von anonyma91
Berta-Bogner schrieb sehr vernünftig.Das ist kein Kompromiss, dass die Griechen eingehen würden, sondern die Zementierung eines EU ohne MENSCHENRECHTE!
Menschenrechte können zwar auf dem PAPIER stehen, doch das nützt nichts – sie müssen auch gelebt werden.
Die stetige und gewollte Umverteilung von unten nach oben ist das Feld auf dem dieser Irrsinn der Entdemokratisierung gewachsen ist.
Denn Geld ist Macht!
Warum schreiben nochmal die Konzerne Gesetze?
Konzerne/Investoren/Hedgefonds grasen alle Märkte ab und entziehen vielen Menschen die ARBEIT und damit die Möglichkeit zu überleben. Solange eine Umverteilung nach oben umgekehrt wird kann man das akzeptieren. Wird es aber Menschen arbeitslos machen und sie der Überlebensmöglichkeiten beraubt – ist es nicht mehr zu akzeptieren.
Hieraus erkennbar ist dass die Menschenwürde bei einem derartigen Vermögenskumulation und einer weiter so nicht gewährleistet werden kann.
Wer für Menschenwürde eintritt kann und darf das nicht weiter hinnehmen.
“Ich glaube, dass Bankinstitute eine größere Gefahr für unsere Freiheit darstellen, als stehende Armeen. Wenn die amerikanische Bevölkerung jemals Privatbanken erlaubt, unsere Währung zu kontrollieren, zuerst durch Inflation, dann durch Deflation, werden die Banken und die Konzerne, die sich entwickeln werden, die Leute all ihres Eigentums berauben und ihre Kinder werden obdachlos in dem Kontinent erwachen, den ihre Väter eroberten. Die Zuweisung von Macht sollte von den Banken genommen und wieder auf die Bevölkerung übertragen werden, der sie eigentlich gehört.” (.Thomas Jefferson )

Nr. 21 von kalfaktor
Tsipras befragt sein Volk, Merkel befragt Obama.

Nr. 20 von franzi
„Missbraucht Tsipras die Volksabstimmung als erpresserisches Druckmittel?“
Was ist das denn für ein seltsames Demokratieverständnis ?
Mindestens 20.000 Griechen protestierten am Montagabend für die Politik von MP Tsipras. Dieser hatte zuvor seinen Rücktritt angekündigt, sollten sich die Griechen beim Referendum für die Sparpolitik der internationalen Geldgeber aussprechen. So handelt jemand, der konsequent zu seiner Überzeugung steht . Da könnte sich manch PolitikerIn in Deutschland, wo Aussitzen von Problemen und Machterhalt um jeden Preis auf der Tagesordnung steht, ein Beispiel nehmen. Es wäre auch gut, wenn bei der Diskussion nicht wie bisher üblich im ÖRF das Verhältnis 4:1 gegen Syriza die Diskussion zur Farce machen würde. Es gab ja gestern wieder einige Beispiele für weniger objektive Darstellungen der Griechenland-Krise. Sobeck im ZDF log ganz offensichtlich und machte aus o.g. Demo in Athen für Tsipras eine „Abstimmung für den Euro“ und das Referendum am Sonntag zu einer Lachnummer, weil „der griechische Bauer das nicht versteht“. Krause von der ARD glänzte bei „Hart aber fair“ mit bodenloser Niveaulosigkeit. “Die Jungs von Syriza”, seien “so was von verantwortungslos”, dass man sie “zum Teufel jagen” müsse. Von Ungarn meinte er, „ein “Mistkerl” gehöre nun mal aus dem Team gefeuert. Berichterstatter sollten OBJEKTIV sein !!! Es ist richtig peinlich, wie voreingenommen die Berichterstatter des ÖRF in unseren Partnerländern unsere Partner sehen. Nicht nur der EURO spaltet Europa, auch die Medien tun ein Übriges. Hoffen wir, dass diese Sendung nicht ins gleiche Horn stößt.

Nr. 37 von Marie
ja, Franzi, wenn ich eine Auswahl aller üblen Beleidigungen, dier die deutschen Mainstreammedien in den letzten Tagen in rascher Folge produziert haben, hier einstellen wollte, müsste ich geschätzt mindestens 70 Beiträge schreiben. Was man in Deutschland und den Institutionen von Demokratie hält, nämlich nichts, sie stört bei der Errichtung der Diktatur des Kapitals und der Bankenmafia, machen die Reaktionen auf das Referendum mehr als deutlich, von Erpressung, gespickt mit Kraftausdrücken der übelsten Sorte ist da die Rede. Die Nerven scheinen völlig blank zu liegen, da ist von super angeboten, die Tsipras angeblich ausgeschlagen hätte, die Rede, von einem Verzicht auf Mehrwertsteuereerhöhungen und Rentenkürzungen (Schulz) und anderem ifferührendem Blödsinn mehr. Die wahrheit ist, dass es gute Angebote nicht gab, sondern ein Diktat der Institutionen bis ins letzte I-Tüpfelchen rigider Srarmassnahmen beim gemeinen Volk nebst drastischen mehrwertsteuererhöhungen und weiteren Kürzungen im Gesundheitswesen, das bereits am Boden liegt. Beinhart haben die Institutionen auf einer verschärften Fortsetzung ihrer gescheiterten Austeritätspolitik bestanden, aber um das zu erfahren, muss man ausländische Medien lesen, die den Sachverhalt überwiegend völlig anders darstellen, als die deutschen regierungssprachrohre und die Schuld an dem Desaster vor allem und in erstder Linie bei Schäuble und Merkel sowie dem IWF sehen. Auf Spiegelonline wurde kürzlich eine Auswahl von Stimmen aus dem Ausland veröffentlich, da war keine einzige dabei, die die deutsche antigriechische Propaganda stützen würde. Tsipras und auch Varoufakis haben schon lange angekündigt, im Falle einer nicht möglichen Einigung genauso vorzugehen, wie sie das jetzt tun, die Institutionen konnten sich wohl nicht vorstellen, dass es Politiker gibt, die das umsetzen, was sie ankündigen.

Nr. 269 von Claudia X.
1. Juli 2015 um 22:38
Sie werden es schaffen, diese Regierung zu stürzen. Das war ja auch der Plan. Menschen sind eben erpressbar und jemand, der Hunger hat, keine Medikamente kaufen kann, nicht weiß, wie es weiter geht, muss für das momentane Überleben eine bessere Zukunft opfern.
Hier zeigt sich übrigens sehr deutlich, dass Ernstens Thesen von der freien Entscheidung einfach nicht stimmen: Der Mensch ist mit seinen Grundbedürfnissen erpressbar und derjenige, der den Zugang zu Lebensmitteln bewacht – der Kapitaleigner – kann den Mittellosen damit zu jeder Unterwerfung zwingen.
Es ist eine Schande, aber es war wohl Kalkül, die armen Menschen in GR als Geiseln zu nehmen, um Tsipras zu stürzen. Genau genommen ist es ein Putsch.
Nr. 414 von Steffen Wannadamrong-Buller
2. Juli 2015 um 0:01
Während ich gerade Herrn Kauder zuhöre, schäme ich mich, Deutscher zu sein. Der Mann ist tatsächlich nicht nur beschränkt, sondern ein Hetzer. Gott bewahre, wie kann man so sprechen?
Danke Sarah Wagenknecht!

Nr. 426 von Christian Schlecht
2. Juli 2015 um 0:06
Was für ein furchtbar überauthoritärer Stil von Hrn. Kauder – wenn das der Stil gegenüber der griechischen Regierung ist, wäre es kein Wunder, wenn sie Verhandlungen verlassen haben. Kauder hat keine Ahnung von grundlegendsten Vethandlungsregeln

Nr. 437 von Franz78
2. Juli 2015 um 0:14
Es war arrogant und überheblich wie ein Herr Kauder sich gegenüber dem griechischen Gast aufgespielt hat.
Man kann diese schwarzen C-Parteien nicht wählen, es sei denn man blamiert sich für Deutschland. Es ist doch unredlich der jetzigen Regierung vorzuwerfen welche Reformen nicht gemacht wurden.

Pressestimmen

"Haben nur Sie Demokratie? Wir haben auch ein Volk"
Bei Anne Will diskutierte die Runde über die Legitimität des griechischen Referendums. Volker Kauder geriet mit einem Griechen und Sahra Wagenknecht aneinander, ausreden ließ man sich eher ungern.
Welt.de

Scharmützel auf gewohntem Terrain
"Ochi" oder "Nai"? Bei Anne Will debattieren griechische und deutsche Politiker mit vielen Klischees über den Weg aus der Schuldenkrise. Besonnen bleibt nur ein Luxemburger.
Süddeutsche.de

„Chaos ist ein griechisches Wort“
Wer weiß, was Alexis Tsipras will? Weiß Tsipras selbst noch, was er tut? Auch Anne Will versucht, Licht in die Taktik des griechischen Ministerpräsidenten zu bringen. Zu hören gibt es stattdessen eine Warnung von CDU-Mann Volker Kauder an die Kanzlerin.
F.A.Z.

Am Ende der Sendung empfahl Anne Will noch eine Doku anzuschauen.
Man fragt sich nur: "Warum wird sowas nicht vor der Talkshow gezeigt?"
Bitte sehr, hier ist der LINK zum Video. Sehenswert!

Nr. 449 von franzi
2. Juli 2015 um 7:28
Ich war der Empfehlung von Frau Will gefolgt und hatte mir die Panoramasendung “Ach Griechenland – ein Volk im Würgegriff der Politik” nach der Diskussionsrunde angesehen. Da wurden die wahren griechischen Verhältnisse gezeigt und jeder, der diese Sendung nicht gesehen hat und sich ein ehrliches Bild machen will, sollte sie sich unbedingt in der Mediathek ansehen. Es wurde gezeigt, wie dieses Volk, das durch verfehlte Politik von EU, IWF und EZB und ihren früheren Regierungen in große Not geraten ist, noch die menschliche Größe hat, viele tausend Flüchtlinge aufzunehmen, während die meisten anderen EU-Staaten vor der Verantwortung davonlaufen. Ist es Absicht, dass man diese Sendung erst nach Mitternacht zeigte ? Tagsüber läuft dagegen die Hetze gegen die Griechen und ihre jetzige Regierung auf Hochtouren. Man muss sich schämen, was “Deutsche an schulmeisterlicher Häme”, wie es in der Sendung gesagt wurde, von sich geben. In der AW-Runde war ein Meister diese Fachs Kauder (CDU) vertreten. Man konnte es gar nicht mehr anhören, wie dummdreist und arrogant er den griechischen Gast in der Runde attakierte. Wes’ Geistes Kind Kauder ist, zeigte er beim Einstieg in die Diskussion:
“Die europäischen EURO-Länder….” – gibt es denn auch noch andere? – und auf diesem Niveau waren seine ganzen Beiträge. Und dieser Mann ist Fraktionsvorsitzender der CDU im Bundestag! Arme Partei und armes Deutschland, kann man da nur sagen. Gegen Frau Wagenknechts sachlich fundierte Argumente konnte er nur dagegen halten, dass sie zu lange reden würde. Vor der AW-Diskussionsrunde wurde in den Tagesthemen bekanntgegeben, welchen Inhalt die von der NSA abgehörten Gespräche des Kanzlerhandys hatten. Passend zum Thema: Frau Merkel war schon damals in der Griechenland-Krise ratlos !

Nr. 457 von Claudia X.
2. Juli 2015 um 9:25
Das Erstaunliche ist, dass es keine Spontandemos gegen Merkel gibt. Schließlich hat ihre damalige schwarz-gelbe Regierung maßgeblich die “Rettungspakete” vorangetrieben und die Zustimmung zu entsprechenden Milliarden im Bundestag durchgepeitscht. Und das, obwohl klar war, dass das überschuldete Griechenland diese “Hilfen” NIE wird zurück zahlen können. Und das nur, um die Gläubigerbanken aus ihren Risiken zu entlassen und sie der Allgemeinheit aufzubürden. 2010 waren 100% der griechischen Schulden bei privaten Banken und Einrichtungen. Jetzt muss für 80% der Schulden die Allgemeinheit einstehen.
Warum hat Merkel das gemacht, statt die damalige gr. Regierung die ganz offensichtliche Zahlungsunfähigkeit erklären zu lassen?
Merkels Regierung hat das Geld in das schwarze Loch geworfen und damit hier wie dort nur Schaden angerichtet (jetzt mal abgesehen davon, dass D. bisher von diesen Krediten ganz schön profitiert). Aber die Propaganda hat es geschafft, dass jetzt ausgerechnet Tsipras/Varoufakis, die damals vehement gegen diese “Rettungspakete” protestiert haben, für genau diese und deren Folgen verantwortlich gemacht werden. Sie werden angefeindet für das, was Merkel und die Eurogruppe (inkl. der damaligen GR-Regierung) angerichtet haben. Nach dem Motto des Taschendiebs, der schreit: Haltet den Dieb. Das muss man erst mal hinkriegen, Menschen trotz der offensichtlichen Fakten so hinters Licht zu führen.


Sonntag, 28. Juni 2015

"Diese Hoffnung wird heute wahr" Theo Weigel am 23.04.1998

Thema: Der Euro

Historische Euro-Debatte aus dem Jahr 1998
Veröffentlicht am 26.06.2015
Die historische Debatte des Deutschen Bundestags zur Abstimmung über die Wirtschafts- und Währungsunion am 23. April 1998, mit Reden von Theo Waigel (CSU), Rudolf Scharping (SPD), Hans-Dietrich Genscher (FDP), Helmut Kohl (CDU), Joschka Fischer (Bündnis 90/Die Grünen), Gregor Gysi (PDS) und Michael Glos (CSU)


Nur so zur Erinnerung

Theo Waigel:
  • Jedes Land haftet allein für seine Schulden
  • Es wird in der Währungsunion keine zusätzlichen Finanzztransfers geben
  • Haftungsübernahmen seitens der Gemeinschaft oder anderer Teilnehmerländer sind ausgeschlossen


» der Kommentar des Blogschreibers «
Alles bewusste Lügen?
oder dürfen sich "allwissende und alleskönnende" "Politiker" so irren?


. . . und noch etwas, wer es verpasst oder die "freien Übersetzungen" bei ARD und ZDF nicht richtig verstanden hat, für den noch einmal den Beitrag von PHOENIX
Griechenland:
Rede von Alexis Tsipras an das griechische Volk am 26.06.2015



Danke Klaus für die Links