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Samstag, 30. November 2019

Ein ehemaliger Zeit-Soldat legt Verfassungsbeschwerde ein


Ein ehemaliger Zeit-Soldat legt vorm BVG Verfassungsbeschwerde ein
wegen Handschlagverweigerung war er entlassen worden

Eine Sprecherin des Bundesverfassungsgericht hat bestätigt, dass ein aus der Bundeswehr entlassener Zeitsoldat, der sich geweigert hatte, Frauen die Hand zu geben, am Freitag in Karlsruhe Verfassungsbeschwerde eingelegt hat.

Der Mann fühle sich in seiner Religionsfreiheit verletzt.
Bereits das Oberverwaltungsgericht (OVG) Koblenz hatte die Entlassung des Soldaten im Oktober als rechtmäßig bestätigt (Az.: 10 A 11109/19). Seine Einstellung widerspreche der im Grundgesetz verankerten Gleichstellung von Mann und Frau.

Nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts beruht die Entlassung aus der Bundeswehr nicht, wie vom Kläger dargestellt, auf der "Vorverurteilung von Personen muslimischen Glaubens".
Es gäbe zwar keine Vorschrift, die einen Handschlag als Begrüßung vorschreibe, doch zeige sein Verhalten, dass der entlassene Soldat Kameradinnen nicht ausreichend respektiere.

Das wiederum gefährde den militärischen Zusammenhalt und die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr. Einen Antrag auf Zulassung einer Berufung gegen das Urteil hatte das Gericht abgelehnt.

Quelle: WP 29.11.2019

Mittwoch, 19. Juni 2019

Anne Will - 16.06.2019 - Zusammenhalt gesucht - schaffen Union und SPD das noch?


Sendung am 16. Juni 2019 | 21:45 Uhr
Zusammenhalt gesucht -
schaffen Union und SPD das noch?

Fotos: Screenshots
    die Gäste im Studio

  • Volker Bouffier (CDU)
    Ministerpräsident von Hessen
  • Franziska Giffey (SPD)
    Bundesfamilienministerin
  • Dagmar Rosenfeld
    Chefredakteurin der "Welt"
  • Clemens Fuest
    Präsident des ifo Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.
  • Albrecht von Lucke
    Publizist und Politikwissenschaftler

Die Große Koalition verliert immer mehr an Unterstützung in der Bevölkerung. Der drohende Bruch des Bündnisses und die Frage nach der Kanzlerkandidatur überschatten die Regierungsarbeit. Obwohl Union und SPD für den Zusammenhalt Deutschlands angetreten sind, zeigen Umfragen und Wahlergebnisse: Die Spaltung Deutschlands zwischen Ost und West, Jung und Alt, Stadt und Land scheint zuzunehmen. Können die Regierungspartner in dieser Lage das Land einen? Finden Union und SPD noch gemeinsame Projekte? Oder sind sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt?

Link zur Sendungsseite: (hier)
Link zum Anne-Will-Blog: (hier)

Pressestimmen

Focus.de
Debatte bei "Anne Will"
Ifo-Chef glaubt, dass die GroKo überlebt - der Grund ist wenig schmeichelhaft
Bei "Anne Will" diskutierten die Gäste über die Groko und die Frage, ob das Bündnis überlebt. Ifo-Chef Clemens Fuest glaubt, dass die Regierung halten wird - und nennt einen beschämenden Grund. Das will Hessens CDU-Ministerpräsident nicht auf sich sitzen lassen.
Die Groko steht unter Druck, der Fortbestand der Regierung ist zweifelhaft. Darüber diskutierte auch Anne Will mit ihren Gästen. Während SPD-Familienministerin Franziska Giffey die Erfolge der Sozialdemokraten betont und die Zwistigkeiten in der Koalition kleinredet, findet Ifo-Chef Clemens Fuest deutliche Worte dagegen. Er glaubt, dass die Groko überlebt und nennt einen wenig schmeichelhaften Grund.

Spiegel Online.de
GroKo-Talk bei "Anne Will"
"Ich werde dazu heute Abend keine Aussage in dieser Form treffen"
"Schaffen Union und SPD das noch?" Anne Will diskutiert mit ihren Gästen über die Krise der GroKo. Familienministerin Franziska Giffey gibt sich pragmatisch - und überrascht in Sachen Parteivorsitz mit einer Nicht-Festlegung..
Die GroKo-Analysen des Abends: Eine "widersprüchliche Gleichzeitigkeit" erkannte "Welt"-Chefredakteurin Dagmar Rosenfeld in der Selbstbeschäftigung der Koalitionsparteien: Einerseits werde betont, wie gut man zusammenarbeite; andererseits hader die SPD seit Anbeginn mit ihrer Regierungsbeteiligung, und die CDU kreise zur Unzeit um die K-Frage. Angesichts der Debatte um eine Kanzlerkandidatur Annegret Kramp-Karrenbauers und des internen Richtungsstreits zwischen Werteunion und Union der Mitte habe sie den Eindruck, die CDU versuche sich nach der unter Angela Merkel vollzogenen inhaltlichen Sozialdemokratisierung nun auch "habituell an der SPD-Werdung".

WeLT.de
PANORAMA "ANNE WILL"
„Klimapolitik hat gleiches Spaltungspotenzial wie die Flüchtlingsfrage“
Ist der Fortbestand der unbeliebten großen Koalition in Berlin gefährdet? Bei Anne Will vermeiden Franziska Giffey und Volker Bouffier jeden Eindruck, dass das Bündnis vor einem Aus steht. Der CDU-Vize kündigt einen offensiveren Kurs gegen die Grünen an.
Hält die große Koalition? Seit dem Debakel der früheren Volksparteien bei der Europawahl will diese Frage aus den Debatten nicht mehr verschwinden. Einer, der daran nicht ganz unschuldig ist, ist der hessische Ministerpräsident und CDU-Vize Volker Bouffier. In einem Radiointerview schätzte er die Chance, dass die GroKo am Ende des Jahres noch steht, auf 50 zu 50.

Kommentare

Seite 93
Westcoast schrieb am 17.06.2019 16:58 Uhr:
Während in Görlitz Grüne und Linke noch alles taten um einen AfD-Bürgermeister zu verhindern, hat man in Sachen Russland keine Berührungsängste und macht mit der AfD gemeinsame Sache.
Unter dem Vorsitz des AfD-Bundestagsabgeordneten Robby Schlund fährt eine Parlamentariergruppe diese Woche nach Russland. Der 52-jährige AfD-Politiker aus Gera führt die Delegation unter anderem mit dem Grünen-Urgestein Jürgen Trittin und dem Linken-Politiker Gregor Gysi an. Geplant sind bis Freitag Treffen mit russischen Parlamentariern in Moskau sowie ein Besuch in der Industrieregion Kaluga. Die Gruppe will sich auch für eine Beendigung der Russland-Sanktionen einsetzen.
Scheinheilige Doppelmoral in Vollendung…
https://www.n-tv.de/politik/AfD-Mann-fuehrt-Delegation-nach-Russland-article21089624.html

    Marie Luise Müller schrieb am 17.06.2019 18:38 Uhr:
    @Westcoast
    „Scheinheilige Doppelmoral in Vollendung…“
    Ja, scheinheiliger geht es nicht.
    Die Linke Hand in Hand mit den Grünen, der SPD, CDU und den Rechten in der Russlandfrage. Da findet es auf einmal keine Erwähnung mehr, dass Russland mit regulären Truppen die Ostukraine besetzte und dort gegen den rechtmäßigen Gebietseigentümer Ukraine Krieg führt. Da ist es nicht mehr so schlimm, dass Oppositionelle einfach weggesperrt werden. Schwund ist ja überall, gelle? Was ist nun mit der Frage Asowsches Meer? Von der Krim-Annexion ganz zu schweigen.
    Nein, wie im Interesse der russischen Erd- und Erdgasindustrie und deren deutschen Statthalter ein deutsches Parlament quer Beet von ganz links bis ganz rechts dazu benutzt wird, ist eine Schande. MLM

    Marie Luise Müller schrieb am 17.06.2019 18:44 Uhr:
    @Westcoast
    P.S. Auf einmal erscheint der Kretschmerbesuch bei Putin in einem ganz anderen Licht. Er war, der Dresdner, der Dosenöffner für eine neue Russlandpolitik, die wohl jetzt darauf ausgerichtet ist, völkerrechtliche und innenpolitische Verfehlungen Russlands zu legitimieren. MLM

W.Meyer schrieb am 17.06.2019 19:09 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
@Westcoast
Sie können nicht anders. Ständige Hetze gegen Russland! Am 4.6. hatte ich schon mal die Kanzlerin zitiert, die in Harvard die klugen Worte sprach:
“Ich habe gelernt, dass auch für schwierige Fragen Antworten gefunden werden können, wenn wir die Welt auch immer mit den Augen des Anderen sehen. Wenn wir Respekt vor der Geschichte, der Tradition , der Religion und der Identität anderer haben.“
Das gilt auch für unser Verhältnis zu Russland. Wenn wir gegenüber Russland mit seinen über 20 Mill. Opfern im 2.WK einen Bruchteil der Demut hätten wie gegenüber Israel wegen der 6 Mill. Holocaust-Opfer wäre das sehr dienlich für den Frieden in Europa. Sie schrieben "Scheinheilige Doppelmoral in Vollendung…" über den Besuch deutscher Parlamentarier in Russland. Da muss ich Ihnen leider attestieren, Sie sind den Hitlerfans in der Ukraine sehr nah und weit weg von den Opfern des Hitlerfaschismus. Wer gegen Russland etwas vorzubringen hat, sollte endlich zum IGH gehen!!!

Seite 96
W.Meyer schrieb am 17.06.2019 21:40 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
19:09 schrieb ich einen Beitrag auf S.93 zu Westcoasts üblicher Antirussland-Performance. Mein Beitrag erschien nicht. Danach erschien noch dazu auf S.95 Batterietester 19:23 und danach kam
"Anmerkung der Moderation:
Bitte kehren Sie zum Thema des Forums zurück, weitere Beiträge zu dieser Diskussion werden nicht mehr freigeschaltet." Westcoast durfte noch mehrmals auf S.93 seine Antirusslandhetze loswerden. Das ging bis 21:03.
Das Thema ist "Zusammenhalt gesucht - schaffen Union und SPD das noch?" Wieso gehört dazu nicht das Verhältnis deutscher Politiker zu Russland?
Man veröffentlicht jedesmal, obwohl es nie zum Thema gehört, die endlosen Litaneien des Foristen Ernst über seine weltfremde staatenlose freie Wirtschaft.
Wurde mein Beitrag nicht veröffentlicht, weil er einen Bezug zwischen Israel und Russland herstellte, zwischen Holocaust-Opfern und russischen Opfern im 2.Weltkrieg? Ich glaube zwar nicht, dass ich darauf eine Antwort bekomme, aber es ist schon irritierend, wie Sie mit Art.5 GG verfahren.

Seite 96
Sommer schrieb am 17.06.2019 21:30 Uhr:
Die Co2 Steuer ist der völlig falsche Weg. Eine Steuer ist doch kein Klimaschutz. Vielmehr wird man ewig und drei Tage für irgendetwas bezahlen ohne, dass sich konkret etwas was ändern wird. Die Unternehmen werden einfach wie bisher weitermachen und alle Verbraucher müssen dann dieses mehr bezahlen. Hier muss direkt eingegriffen werden, sonst werden die Unternehmen weiter wie Früher ihren Industriemüll in die Gewässer kippen, denn dagegen müssen die Gesetze gemacht werden. Bei Autos dürfen zum Beispiel Vielverbraucher nicht mehr in den Verkehr gebracht werden oder Schiffe im Hafen müssen en Strom im Hafen nehmen. Alles andere wäre PillePalle.

    Demokratos schrieb am 17.06.2019 22:11 Uhr:
    Das ist keine wir retten die Welt Steuer, sondern dem Volk wird das bißchen Luxus auch noch genommen. So nach dem Motto, sie haben Hunger sollen sie doch Kuchen essen.
    Den reichen geht das am Ars.... Vorbei. Und die Industrie wird die Mehrkosten auf ihre Produkte umlegen. Ja in der Schweiz soll es wohl seit Jahren klappen mit der Steuer, aber wir sind nicht die Schweiz.
    Zumal kein Politiker die Steuer bis heute erklärt hat. Sobald bei manchen Geld im Spiel ist wird das Gehirn abgeschaltet.

    Gerd 49 schrieb am 17.06.2019 22:12 Uhr:
    Würde man die Co2-Steuer so nennen für was sie dringend gebraucht wird, nämlich zur Finanzierung von Merkels gutausgebildeten Fachkräften, wäre die Akzeptanz wohl nahe Null.
    Wer erinnert sich noch an die groteske Kampagne "Rauchen für die Bundeswehr" bei gleichzeitiger Erhöhung der Tabaksteuer zur Finanzierung von Auslandseinsätzen. Nun nennt man es Co2 Steuer für den Klimaschutz, obwohl niemand weiß wie man Klima überhaupt schützen kann.
    Wurde denn die LKW-Maut bisher nur für den Straßenbau verwandt, wie es mal geplant war? Ich glaube kaum.
    Und erst das Rumgeeiere um den Soli ...

Seite 97
Kimaziele schrieb am 17.06.2019 23:47 Uhr:
Gegen den Klimawandel muss endlich etwas getan werden. Ganz einfach kann man die Zugmaschienen der LKWs austauschen und durch Zugmaschienen mit Brennstoffzelle ersetzen. Neue LKWs sollten nur noch CO2 frei zugelassen werden. So kann der Wandel erreicht werden. Es muss die richtigen Vorgaben geben. So kann es eine Änderung geben, um die Ziele einzuhalten. Vor allem im Verkehr ging es in Punkto CO2 nur nach oben. Hier muss jetzt gehandelt werden.

    Gerd 49 schrieb 18.06.2019 08:33 Uhr
    @Klimaziele,
    ich habe drei einfache Fragen:
    - Kennen Sie einen Hersteller der Zugmaschinen mit Brennstoffzellen in ausreichender Anzahl hat, damit man "ganz einfach austauschen" kann?
    - Was wird für den Klimawandel erreicht, wenn die "alten" Zugmaschinen im Ausland weiter fahren?
    - Wieweit wollen Sie sich an den Kosten beteiligen?

Fazit des Kommentarbereichs

Forentrottel konnte wieder ungehindert ihren Russlandhass absondern.
Wie üblich kommen bei ihr nur Unterstellungen und Vermutungen ohne jeden Beweis.

Natürlich stimmt ihr "Ersatz-Löwenmaul" Westcoast voll und ganz zu.

Die Moderation schaltet ihr Gesülze frei, da sie bei denen anscheinend als harmlose Irre geführt wird, die auch mal bemerkt werden möchte, wenn sie schon die gleiche Lessing-Medaillie wie Angela Merkel besitzt, "natürlich in Gold" wie sie einst schrieb.

Mittwoch, 21. November 2018

Anne Will - 18.11.2018 - Das gespaltene Land – wer sorgt für Zusammenhalt?


Sendung am 19. November 2018 | 21:45 Uhr
Das gespaltene Land – wer sorgt für Zusammenhalt?

Fotos: Screenshots
    die Gäste im Studio

  • Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) Parteivorsitzende
  • Friedrich Merz (CDU)
    Kandidat für den Parteivorsitz
  • Manuela Schwesig (SPD)
    Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und stellv. Parteivorsitzende
  • Stephan-Andreas Casdorff
    "Tagesspiegel"-Herausgeber

Arm und Reich, Ost und West, Stadt und Land – Deutschland ist gespalten. Die Ergebnisse der vergangenen Wahlen in Bayern und Hessen haben gezeigt, dass das Vertrauen in die integrative Kraft der Volksparteien schrumpft. Wie gefährlich ist dieser Vertrauensverlust für den inneren Zusammenhalt Deutschlands? Wie können die Parteien für neuen gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen? Und welche Rolle spielen dabei die einzelnen Politikerinnen und Politiker?

Link zur Sendungsseite: (hier)
Link zum Anne-Will-Blog: (hier)

Pressestimmen

Der Westen
„Anne Will“ in der ARD:
Manuela Schwesig greift Friedrich Merz hart an – sein Konter sitzt
Anne Will hat am Sonntagabend große eingeladen. Zum Thema „Arm und Reich, Ost und West, Stadt und Land - Deutschland ist gespalten. Wie können die Parteien für neuen gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen?“ hatte die Talkmasterin unter anderem Friedrich Merz (CDU) und Manuela Schwesig (SPD) in der Runde. Und zwischen den beiden sollte es auch regen Austausch geben.

Spiegel.de
"Anne Will"-Talksendung
Zeitreise mit Friedrich Merz
Anne Will wollte über Spaltung und Zusammenhalt im Land diskutieren. Tatsächlich stand ihr Gast Friedrich Merz mit seinen Ideen für die Zukunft der CDU im Zentrum. Dabei geriet er teils arg in die Defensive.

Münchner Merkur
Ursprünglicher Artikel: Merz bei Anne Will:
Als SPD-Frau ihn scharf angeht, bringt er Zuschauer auf seine Seite
Friedrich Merz hat Kanzlerin Angela Merkel beim ARD-Talk Anne Will indirekt Rechtsbruch vorgeworfen. Merz erklärte, die CDU müsse „wieder die Partei sein, die für den Rechtsstaat steht und für eine Rechtsordnung, die eingehalten wird.“ Gerade im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise würden dahingehend Zweifel geäußert, „und diese Zweifel sind nicht ausgeräumt“, so Merz. Denn bis heute sei nicht geklärt, „auf welcher Rechtsgrundlage die Grenzen eigentlich geöffnet wurden im September 2015“, sagte der Anwärter auf den CDU-Parteivorsitz.

Kommentare


Markus B. schrieb am 19.11.2018 um 10:00 Uhr an die Blogmoderation - - - ZENSUR - - -
- wer sorgt für Zusammenhalt?
Das AW-Gästebuch-Moderatorenteam jedenfalls nicht - im Gegenteil!
Durch die Zensiererei wird kräftig mitgespalten.
Beispiel Seite 53:
Wolfgang Richter schrieb am 18.11.2018 21:09 Uhr:
Die Spaltung der Deutschen kommt daher, daß die Linken die Rechten ausgrenzen.

    Joachim Findeis schrieb am 18.11.2018 21:26 Uhr
    Falsch, weil uns die Rechten sagen wollen was Recht ist.
    Hätte Merkel bzgl. Spenden aus dem Ausland so agiert wie Alice im Wunderland, was hätte diese geschrien bzw. gefordert???
    MERKEL MUSS WEG und ich fordere WEIDL muss weg!!!

    Markus B. schrieb am 18.11.2018 um 21:48 Uhr: - - - ZENSUR - - -
    @Joachim Findeis
    Denken sie mal daran, wie schnell Merkel in Brüssel ihre Klimaschutzforderung rückgängig machte, als die CDU von den BMW-Anteilseignern ihre 690.000€ Spende erhielt.

Die Antwort von Markus B. wurde natürlich nicht veröffentlicht.
Markus B. schrieb noch an die Moderation:
"Alles was der AfD zum Nachteil gereichen soll wird freigeschaltet, der gleiche Sachverhalt der Regierung gegenüber wird zensiert.
Wer zensiert mehr? China, Russland oder die "westliche Wertegemeinschaft"?
Ich werde diesen Beitrag auch an eine andere Stelle im Netz senden.
Dort wird er mit Sicherheit veröffentlicht".


Seite 147
Robert Kroiß schrieb am 20.11.2018 13:50 Uhr:
„Worin unterscheidet sich also der "Durchschnittsbürger" vom Politiker ?“ Von den meisten PolitikerInnen schon mal dadurch, dass „er“ einem Beruf nachgehen muss/te, statt Studiengänge anzufangen und (nicht zu) beenden, um dann in die Politik zu gehen. Zum anderen dadurch, dass er anstatt große Reden zu halten (z. B. seinen „Untergebenen“ oder zur „Familie“ zählenden gegenüber) handeln und umsetzen MUSS, was aktuell notwendig ist. Da helfen keine Erklärungen wie „wir sollten, wir müssen, wir werden“, sondern da zählt nur, was umgesetzt wird, weil eben alltägliche Notwendigkeit! „Er“ geht auch nicht hin und erklärt Flaschen Sammelnden und an der Tafel Anstehenden, dass „er“ in einem Land lebt, dem es noch nie besser ging und in dem „man“ gut und gerne lebt. Dass „er“ weder Flaschen sammeln, noch an Tafeln anstehen oder Essen mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum (mit der Gefahr, dafür auch noch bestraft zu werden) horten muss. Weil es „ihm“ persönlich besser geht, als dem einen oder anderen seiner „Nächsten“. Und dass „er“ nicht einfach unterstellt, dass diese „Nächsten“ einfach nur zu faul und unfähig sind, ihr Leben (Politik konform) bestreiten können. Das unterscheidet schon ganz erheblich.

    G.Leonhardt schrieb am 20.11.2018 14:06 Uhr:
    Sie machen sich das aber auch einfach.
    Schimpfen pauschal auf alle Politiker, die studiert und wieder abgebrochen haben, um in die Politik zu gehen .
    Wie eindimensional das doch ist.
    Da muss man nicht weiter denken, das haut man aus seiner warmen Wohnstube mal eben einfach so raus, nicht wahr?
    Und sowas kommt ja hier auch gut an.
    Die Frage, wieviele andere Studienabbrecher es so gibt, die sich dann auf der Solidargemeinschaft ausruhen, die stellen Sie erst gar nicht .
    Und die Frage, wieviele Lehrlinge es gibt, die einfach so abbrechen, um sich dann von der Solidargemeinschaft versorgen zu lassen, na, die stellen Sie ebenfalls nicht.
    Weil es um so Vieles leichter ist, auf "die da oben" pauschal einzudreschen.
    "Die da unten" dürfen alles, weil sie "da unten" sind?
    Nee, dürfen sie nicht.
    Auch die haben eine Mitverantwortung in der Gesellschaft.
    Für die Gesellschaft.
    Ihren generalisierten Rochus auf alles, was politisch ist, den möchte ich erst gar nicht haben . Der würde mich evtl. genauso frustriert und vergrämt zurücklassen wie Sie.
    Sowas tue ich mir erst gar nicht an.

    Markus B. schrieb am 20.11.2018 16:51 Uhr:
    Das ist aber wirklich billig, was Sie da schreiben. Vergleichen Sie doch nur die monatlichen Bezüge der "Studienabbrecher, die es so gibt, die sich dann auf der Solidargemeinschaft ausruhen" mit den Bezügen der Studienabbrecher, die sich in die Politik absetzen.

Anna mit den Hühnern schrieb am 20.11.2018 12:16 Uhr:
Wer sorgt für Zusammenhalt?
Es stimmt unendlich viel hier nicht.
Wie kann sich eine Gesellschaft so leise fügen?
Ein ungeborenes Kind sollte im Kölner Raum schon für den Kindergarten angemeldet werden!
Ich denke es herrscht Kinderarmut im Land?
Wie? Das kann doch wohl nicht stimmen.
Und die langen Schlangen, an Wartenden, für eine einzige Wohnung!
Dazu der tägliche Stau auf den Straßen und Autobahnen,jedenfalls in meiner NRW-Region!
Morgens um 5 Uhr rauscht der Berufsverkehr schon los, hier in meiner Gemeinde,
auf einer Verbindungsstraße. Viele Fleißige.
Und dann werden hier Milliarden verteilt in alle Richtungen der Welt.
Was Scholz den Griechen zurückgeben will, an eingenommenen Zinsen, sind nicht mehrere Milliarden.
Es war etwas über 1 Milliarde.
Immerhin, warum steckt er das nicht in unsere Rentenkasse,
wo hier die Rentensysteme reformiert wurden. In Griechenland nicht.
Sie machen so gerne den verbindlichen Deutschen.
Das freundliche Gesicht.
Was würde die EU eigentlich ohne Geld aus D.-Land machen?
Muss jetzt für G.B. mit bezahlen.
Anderen Ländern ist es nicht unbedingt wichtig,
ein freundliches Gesicht zu machen.
Da lässt sich leichter fordern.
Zusammenhalt ist hier, denke ich, nicht in der Tiefe gewünscht.
Ich staune über einige türkisch stämmige Menschen,
die eindeutig, mit dem deutschen Pass, für ihr Land Politik betreiben.
Erhoffen sich bei Problemen dann Unterstützung "unserer" Regierung.
Erdogan ist darüber nicht erfreut.
WAS soll denn hier zusammengeführt werden?
Die Welt?
Aber Deutsche spalten!?

pfälzerin schrieb am 20.11.2018 08:33 Uhr:
Die Grünen und Ralf Stegner - der von der SPD-Resterampe - kritisieren Herrn Merz als Millionär. Ich verstehe das. Es muß für Studienabbrecher, Politologen, Soziologen, die immer nur Politik - in Stiftungen, Parteien - gemacht und sich vom Staat ernährt haben, und für Journalisten schwierig sein, mit einem Menschen mit abgeschlossenem Studium und mit Erfolg in einem richtigen Beruf umzugehen.
Das führt zu Minderwertigkeitskomplexen. Da helfen dann nur noch die vermeintlich bessere Gesinnung und höhere Moral.

    Willy Freud schrieb am 20.11.2018 11:22 Uhr:
    @pfälzerin
    Können Sie sich denn mit der Erfolgsbilanz von Herrn Merz messen? Haben Sie kein nicht abgeschlossenes Studium und kein menschliches Versagen in Ihrer Lebensbiografie zu verzeichnen, so daß sich keine Minderwertigkeitskomplexe entfalten konnten? Ich weiß es nicht und ich will und werde mir auch kein Urteil darüber erlauben.

    pfälzerin schrieb am 20.11.2018 13:23 Uhr:
    Eigentlich möchte ich hier ja nichts Persönliches mitteilen.
    Aber da Sie mich so nett fragen:
    Mein Mann, unsere drei erwachsenen Töchter und ich, alle haben eine naturwissenschaftliche Ausbildung. Nicht Politologie oder Soziologie. Und man glaubt es kaum, alle haben trotzdem ihr Studium durchgehalten. Und noch schöner, alle arbeiten in einem produktiven Beruf in einer richtigen Firma. So erwirtschaften sie Steuern und Abgaben, von denen grüne und linke Politfuktionäre, die noch nie eine Firma von innen gesehen haben, und deren einwandernden Schützlinge leben.
    Sie sehen, mit diesen beruflichen Voraussetzungen könnten wir bei den Grünen keine Karriere machen.