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Samstag, 6. September 2014

Neues Rekordtief beim Leitzins der EZB

Thema: Bankenkrise
Überraschung: EZB senkt Leitzins auf 0,05 Prozent

Die Europäische Zentralbank senkt ihren Leitzins auf ein neues Rekordtief von 0,05 Prozent. Das teilte die Notenbank am Donnerstag in Frankfurt mit. Zudem will EZB-Chef Draghi die lahmende Euro-Wirtschaft mit Konjunkturhilfen von bis zu 500 Milliarden Euro ankurbeln.

Die EZB senkt im Kampf gegen eine drohende Deflation ihren Leitzins auf das neue Rekordtief von 0,05 Prozent, teilte die Notenbank am Donnerstag in Frankfurt mit. Der Schlüsselsatz für die Versorgung des Bankensystems mit Zentralbankgeld lag seit Juni bei 0,15 Prozent. Die Gründe für den Beschluss wird EZB-Präsident Mario Draghi am Nachmittag (14.30 Uhr MESZ) vor der Presse erläutern. Den Einlagesatz, zu dem Banken bei der EZB kurzfristig Geld parken können, senkte die EZB auf minus 0,2 von minus 0,1 Prozent.

Die Europäische Zentralbank erwägt Insidern zufolge, die lahmende Wirtschaft der Euro-Zone mit weiteren bis zu 500 Milliarden Euro anzuschieben. Wie Reuters am Donnerstag von mit den Beratungen des EZB-Rats vertrauten Personen erfuhr, liegt ein Vorschlag auf dem Tisch, der den Aufkauf von Kreditverbriefungen und Pfandbriefen in einem Volumen bis zu einer halben Billion Euro vorsieht. Die Notenbank könne noch in diesem Jahr beginnen, den Banken die entsprechenden Papiere abzukaufen. In dem Vorschlag, über den der EZB-Rat zur Stunde im Sitz der Zentralbank in Frankfurt berät, werde eine Laufzeit des Programms von drei Jahren genannt. Ein EZB-Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren.

Zwei Monate vor dem Start der neuen Bankenaufsicht durch die EZB warnt UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber vor einer Überlastung der Notenbank. „Die EZB steht in der Gefahr, zur eierlegenden Wollmilchsau der Euro-Zone zu werden”, sagte der frühere Bundesbank-Chef am Donnerstag auf einer Bankenkonferenz in Frankfurt. Die Europäische Zentralbank müsse den Spagat zwischen Geldmarktpolitik und Finanzmarktstabilität meistern und bewege sich auf einem „Minenfeld von politischen Interessenskonflikten”.

Die auf den Weg gebrachte Bankenunion sei zwar ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. „Aber die Bankenunion in sich selbst ist kein Garant für Stabilität und Wachstum”, betonte Weber. Zur Überwindung der Euro-Schuldenkrise seien Strukturreformen in den einzelnen Ländern nötig.
Die EZB übernimmt Anfang November die Aufsicht über die größten Banken der Euro-Zone, die zuvor auf Herz und Nieren geprüft werden. Damit soll sichergestellt werden, dass eine zentrale Institution einen neutralen Blick auf die Großbanken und deren Bilanzrisiken hat. Die gemeinsame Aufsicht ist aber nur eine Säule der Bankenunion, darüber hinaus soll es einen gemeinsamen Abwicklungsfonds und eine gemeinsame Einlagensicherung geben. Viele Details dazu sind jedoch noch offen.

Im Schatten der geopolitischen Wirrnisse wandelt Mario Draghi die EZB zu einer über allen stehenden Großbank und zugleich zu einer Planungskommission um. Innerhalb der EU wird die EZB unwiderruflich zum Staat um Staate. Die Regierungen schauen tatenlos zu, weil sie hoffen, dass die EZB sie damit von den europäischen Staatsschulden befreit. Der Preis ist ein nicht demokratisch legitimierter oder kontrollierter Einheitsstaat. Napoleon Bonaparte würde vor Neid erblassen.

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Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Mazi sagt:
Glaubt wirklich noch jemand, dass die EZB oder Goldman die Lage noch im Griff hat?
Wenn ich die Aktivitäten der EZB sehe und den Erfolg ihrer Politik gegenüber stelle, dann muss ich feststellen, dass sie nichts eingebracht oder auch nur ein Problem gelöst hat.
Axel Weber, Jürgen Stark, alle wurden sie mit Unterstützung der Kanzlerin hinaus geekelt.
Es ist an der Zeit, dass die Bürger die rote Linie ziehen und zum Ausdruck bringen, “bis hierher und nicht weiter!”
Das was hier abgeht, ist eine reine Plünderung!

khaproperty sagt:
Verzweifelter Versuch, Mittel zu aktivieren, die nichts mehr erbringen können.
Bei all den vergeblichen Anstrengungen darf nie vergessen werden, daß die EZB sich längst in verbotenen Gewässern bewegt, die Politik nicht weiter weiß und daher als einziges wirksames Mittel die Rückabwicklung des Euro helfen kann.
Unter je nationalen Währungen vermögen sich die so verschiedenen Länder wieder selbst zu helfen – je nach ihren speziellen Bedürfnissen, die es bisher unmöglich machen, unter einer Gemeinschaftswährung leben zu können.
Nur weil man dort aus persönlicher Eitelkeit nicht der Vernunft und besseren Einsicht folgen will (und nationale Währungen einführt), rast die EU unterm Euro in den Abgrund.

Draghi zerstört unsere Lebensleistung - Leistung lohnt nicht mehr! sagt:
Was ist das für eine EZB die marode Staaten mit billigen Geld versorgt und die, die verantwortungsvoll vorgesorgt haben die Dummen sind!
Nicht nur, dass wir faktisch keine Zinsen mehr bekommen mit dem Schundgeld Euro, nein Draghi befeuert Inflation die jetzt schon nach Nationalökonomem bei 4 – 6% liegt und nicht die Kerninflation von 0%, irgendwas!
Arbeitnehmer, Rentner Lebensversicherungen, Riester und Sparkonten werden massiv entwertet zugunsten derer die noch nie mit Geld umgehen konnten!
Es ist ein Riesen Sauerei was dieser von der amerikanischen Finanzelite kommende Draghi uns zumutet.
Und alles nur wegen dieser völlig aus dem Ruder gelaufenen EU, alleine Griechenland braucht schon wieder Geld zum x male und ein Ende weitere EU Staaten stehen Schlange!
Draghi ist ausgerastet!

Traumschau sagt:
Ach was? Japan lässt herzlich grüßen!! Da war das ja auch so überaus “erfolgreich”!
Die Zinssenkung wird NICHTS bewirken, ebenso wenig der Aufkauf der Ramschanleihen!
Es ist im Kern ein Nachfrageproblem, welches die Geldpolitik nicht lösen kann und nicht lösen wird!

    Suse sagt:
    ein sehr interessanter Link hierzu:
    http://markt-daten.de/charts/zinsen/leitzinsen.htm

    Traumschau sagt:
    Ja, aus dem 1. Chart geht für mich eindeutig hervor, dass man die Leute ins offene Messer hat laufen lassen!
    In den USA kann man die Kreditzinsen nicht wie in DE auf viele Jahre fest schreiben, sondern muss bei einer Zinserhöhung der FED sofort die höheren Zinsen bezahlen. Das hat den Häuserbesitzern das Genick gebrochen – obwohl es vorher eine klare politische Entscheidung gegeben hat, “jedem sein Haus” zu ermöglichen, etc.
    Wie gut, dass es den ch nogrößeren Idioten gegeben hat, der die Kreditverbriefungen abgekauft hat, z.B. deutsche Banken auf Geheiß der POLITIK!
    Alles wie gehabt, nicht wahr?

tigerente sagt:
Zur Überwindung der Euro-Schuldenkrise seien Strukturreformen in den einzelnen Ländern nötig. Hört man immer wieder. Aber Strukturreformen in Frankreich sind undurchführbar, da fehlt es an Einsicht und am Willen, in Italien an der Fähigkeit. In Portugal, Griechenland und Spanien blieben sie auf halbem Wege erfolglos stecken, und die Menschen verlassen das Land wie einst die DDR. Aber an allem ist Putin schuld; er nötigt die EU zu Sanktionen, so dass es ihr nicht möglich ist, sich zu erholen. Die Begründung kommt bestimmt bald aus Brüssel, wetten?

    Agent Mulder sagt:
    Der Euro darf nicht an Putin/ Ukraine scheitern! So oder ähnlich wird die Parole lauten.

    Hans sagt:
    Das ist ein großer Irrtum. Wir die Bürger sind schuld! Wir müssen mehr konsumieren uns weiter verschulden.es ist wie mit den Arbeitslosen. Diese sind ja auch schuld das Sie keine Arbeit haben. Sie brauchten doch nur zu arbeiten und wir müssten uns nur verschulden und die Wirtschaft würde wieder laufen. Das einzige was keiner sagt, ist wo man für gutes Geld Existenz sichernden Lohn Arbeit findet? Bei wem man sich verschulden kann? Den Staatslenkern, Politiker nennen diese sich ist das egal. Sie verpfänden Gemeinschaftseigentum als ob es ihnen gehören würde. Und wenn das nicht reicht die Bürger von denen Sei gezählt, ach nein meinen gewählt worden zu sei. Sie glauben dafür gewählt worden zu sein. Unabhängig von der Meinung wählender Bürger.


Montag, 18. November 2013

Frankreich: Deutsche Mütter sollen arbeiten gehen

Thema: Zentralbanken

Der Chef der französischen Zentralbank Christian Noyer fordert, dass Deutschland mehr Kindergartenplätze schafft. Mehr junge Mütter sollten im Beruf bleiben und Geld verdienen, damit sie mehr konsumieren.

Der Chef der französischen Notenbank Christian Noyer will den Konsum in Deutschland ankurbeln. Dazu sollen mehr junge Mütter ihre Kinder in staatliche Einrichtungen stecken und Geld verdienen gehen. (Foto: dpa)

Im Streit über Deutschlands Exportlastigkeit kommen auch aus der EZB deutliche Reformappelle an die Bundesregierung. Der französische Notenbank-Chef Christian Noyer und EZB-Chefvolkswirt Peter Praet forderten entschlossene Schritte zur Stärkung der Inlandsnachfrage.

„Deutschland, sollte seine Wettbewerbsfähigkeit nicht schwächen“, sagte Praet der Süddeutschen Zeitung. „Aber für Deutschland ist es wichtig, mehr im Inland zu investieren.“ Dazu seien entsprechende Strukturreformen nötig.

Ähnlich äußerte sich Noyer, der in der FAZ für einen Ausbau des Dienstleistungssektors plädierte. „Mehr Kindergartenplätze könnten etwa dafür sorgen, dass mehr junge Mütter berufstätig bleiben, Einkommen beziehen und damit mehr konsumieren“, erläuterte der Franzose. Sinnvoll wäre auch eine Liberalisierung von reglementierten Berufen und Ladenöffnungszeiten.

Zur Bekämpfung möglicher Immobilienblasen in Deutschland empfahl Noyer dem Blatt zufolge, dass die Aufsichtsbehörden den Banken in gefährdeten Regionen zur Kreditverteuerung höhere Eigenkapitalvorgaben machen.

Im September erzielte die deutsche Wirtschaft einen Rekordüberschuss im Handel von 20,4 Milliarden Euro. Während Unternehmen und Bundesregierung die seit Jahren anhaltende Exportstärke verteidigen, kommt Kritik von Handelspartnern wie den USA. Sie argumentieren, dass damit Ungleichgewichte im internationalen Handel verstärkt würden.

Die EU-Kommission wird eine erweiterte Untersuchung der deutschen Export-Überschüsse durchführen. Kommt die EU zu dem Ergebnis, dass Deutschland Exzesse bei den Exporten veranstaltet, kann Brüssel eine Milliarden schwere Strafe verhängen (mehr hier).

In der Debatte um die jüngste Senkung des Leitzinses auf das Rekordtief von 0,25 Prozent traten die beiden Notenbanker energisch dem Eindruck entgegen, dass ein Riss durch den EZB-Rat gehe. „Wenn ich lese, dass es ein Nord- und ein Südlager gibt, so ist das völlig falsch“, sagte Noyer.

Die Zentralbanker bekräftigten zugleich, dass die EZB ihr Pulver noch nicht verschossen habe. „Es gibt keine ‚letzte Kugel‘“, so Praet. „Wenn man den Leitzins einmal bei null hat, dann muss man quantitative Maßnahmen ergreifen. Das muss aber kein Anleiheprogramm sein, das könnten auch Geldspritzen an die Banken sein. Aber an diesem Punkt sind wir nicht“

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

» der Kommentar des Blogschreibers «
Was denkt dieser Mensch wohl wer er ist, dass er einem anderen Land Vorschriften machen darf?
Fühlt er sich jetzt, anstelle seines äusserst schwachen Präsidenten, als Hüter der “Grande Nation” mit schwindender Wirtschaftsleistung dazu berufen, jungen deutschen Müttern zu sagen, wie sie mit ihren Kindern umzugehen haben damit es der “Grande Nation” wirtschaftlich besser geht ?
Er nimmt immer absurdere Züge an, der verzweifelte Kampf um die Realisierung einer fixen Idee. Nämlich die Idee eine Wirtschafts- und Währungsunion aus Ländern, deren Wirtschaftsleistungen unterschiedlicher nicht sein könnten, die unterschiedliche Sprachen sprechen und die vollkommen unterschiedlichen Kulturbereichen angehören, zu errichten.

Warum wendet der Mann sich an deutsche Frauen und nicht an französische und europäische Banken?
Warum prangert er nicht die an, die Schuld an der ganzen Misere haben?
Warum traut er sich nicht die Banken,

  • die immer noch ihre Casinos betreiben,
  • die immer noch Geld einsetzen welches ihnen nicht gehört,
  • die immer noch bei Verlust die Steuerzahler haften lassen,
öffentlich und bei Namensnennung in die Schranken zu weisen?

Hat er etwa Angst um seinen Job wenn er das macht?


argus germanicus sagt:
Ein Notenbank-Chef, der nicht rechnen kann…
Das zu realisieren heißt ja wohl noch mehr unterbezahlte Arbeitsplätze in D. und noch mehr Exporte!
Der schwache Binnenmarkt ist der schwachen Kaufkraft geschuldet, diese wiederum einer für D. viel zu schwachen Währung, die insbesondere Frankreich uns aus reinem Machtkalkül aufgezwungen hat! Jetzt leide mal schön – “Grande Nation” ;)

So sieht es aus sagt:
Gier und Neid sind ein eingeschweißtes Zwillingspaar. Hatten unsere “befreundeten” Nachbarn nicht schon immer den Wunsch gehabt Deutschland kleinzukriegen?
Ist es nicht masochistisch in einem erzwungenen Verbund bleiben zu müssen mit dem Wissen, dass man nur als €uro schei***der Esel betrachtet wird?
Das ist es doch, nach dem die gesamte EU lechzt. Gier nach deutschem Geld, damit sie alle versorgt sind. Und Neid, weil Deutschland trotz aller erpressten Finanzen NOCH stabil ist.

Was denken die Franzosen wirklich über uns Deutsche?
http://indexexpurgatorius.wordpress.com/2012/05/18/ein-franzose-lasst-die-maske-fallen/

http://www.pz-news.de/wirtschaft_artikel,-Export-Ueberschuss-weckt-Neid-_arid,452291.html

Jetzt ist es schon so weit, dass wir uns von jedem EU-Land sagen lassen müssen, was wir zu tun haben. War es Anfang letzten Jahrhunderts nicht auch so, oder irre ich mich da?

An Frau Merkel: So bald wie möglich raus aus der EU und dem Euro. Aber diese Dame hat ja die Fata Morgana Europa vor Augen, egal was aus Deutschland wird. Da wird hinter einer Fiktion her gehechelt, die den Tod aller europäischen Staaten bedeutet. Hauptsache darin standhaft bleiben!

Hätte beinahe vergessen, Frau Merkel ist ja Bilderbergerin und tritt demzufolge für die Neue Weltordnung ein. Da gibt es ja kein Deutschland mehr.

Neander Thaler sagt:
Wenn man das morgens liest, geht der Blutdruck hoch und der Magen krampft sich zusammen.

Seit wann mischen sich andere Nationen in unsere Gesellschaft bzw. Politik ein und warum schreitet niemand dagegen ein? Was faselt der Typ und was bildet der sich überhaupt ein? Das sollte sich mal ein deutscher Politiker in Richtung “Grand Nation” erlauben! Antwort kann man sich selbst geben: Mittlerweile spielen sich immer mehr Emporkömmlinge zu Herrschern auf, wir haben keine Bestimmung mehr über uns selbst und unsere Phantompolis in Berlin kann man eh in der Pfeife rauchen.

Ich komme mir als erwachsener Mensch mittlerweile immer mehr vor wie ein Kleinkind, das von Mama und Papa gemaßregelt wird. Der Unterschied ist nur der: Wir haben alle unsere eigenen Eltern und wir müssen uns von solchen selbsternannten Sonnenkönigen nicht sagen lassen, wie wir unser Privat- oder Berufsleben zu gestalten haben!!

Der Weg und die Richtung ist aber klar: Es ist gewollt, dass ein Mann seine Familie nicht mehr selbst ernähren kann. Die Frau/Mutter ist in den meisten Fällen gezwungen, arbeiten zu gehen, um den Lebensunterhalt mit zu bestreiten. Wenn ein Haus vorhanden ist, um die Schulden abzubezahlen, so wieso. Die Kinder kommen derweil in die Krippe, bekommen dort die richtige Gesinnung anerzogen, die Eltern haben keinen Einfluss mehr. Da das alles Geld kostet, Kita, Betreuung etc. dreht man sich wie im Hamsterrad. Arbeiten gehen, keine Zeit für die Kinder, kochen, wenn überhaupt oder Fastfood (sehr gesund!) dann die Glotze und fertig ins Bett und so geht das Tag ein Tag aus. Wenn die Ehe auseinander geht, steht die Frau meist mit den Kindern da, H4 und Abhängigkeit. Tolle Zukunft!

Mir fällt dazu eine Doku über die Navajo-Indianer ein: Die amerikanische Regierung hat in den 1930er Jahren diese (und nicht nur diese und die Vertreibung fing ja schon viel früher an) Indianer enteignet, da sie Selbstversorger waren – Schafe, Rinder, Pferde, Ackerbau. Man sollte meinen, dieses Land sei groß genug, um auch jenen Menschen ihren Raum zu lassen. Nein, die Regierung ging hin, vergaste die Schafe, die Pferde, verbot den Verkauf von selbst hergestellten Speisen (unter dem Deckmantel der mangelnden Hygiene), zerstörte ihre Kultur und zwang die Indianer, in die Supermärkte zu gehen und sich dort zu versorgen. Die weiteren Folgen sind bekannt… Abhängigkeit!
Fazit: Es gibt immer wieder Subjekte, die sich als Herrenmenschen aufspielen und glauben, anderen Menschen ihren Willen aufzwingen zu müssen. Nach 80 Jahren sind wir wieder so weit, nur geht es jetzt etwas subtiler.

Kann mir bitte jemand sagen, wie man das abstellen kann. Ich kann bald keine Nachrichten mehr lesen, weil es einen nur noch wütend macht.
“Überall, wo der weiße Mann die Erde berührt, ist sie wund.”

Rundregelsatz sagt:
Zitat: “Ich komme mir als erwachsener Mensch mittlerweile immer mehr vor wie ein Kleinkind, das von Mama und Papa gemaßregelt wird.”

“Helikopter-”Eltern sind schlecht für die Kinder, aber der Staat tu´s. Die FSK gibt es um Kindern den Anblick von Dingen zu ersparen die ihrer Entwicklung nicht förderlich wären, aber Schockfotos auf Zigarettenschachteln wird es bald geben. Der Leitzins der EZB soll so niedrig sein um die Wirtschaft anzukurbeln, aber das Geld kommt dort nie an. Griechenland & Co sollen sparen um ihre Schulden abzubauen, aber sie sind gestiegen.

Das Schlimme dabei; durch finanziellen Druck wird man “gezwungen” mitzumachen (Gut, ein Einsiedler wäre hier klar im Vorteil, aber wer will das schon). Das SCHLIMMSTE dabei: WIR BEZAHLEN DIESE GANZE SCH….E!

Was ich dagegen tue? Einem Bauern in irgendeinem Land ein ausreichendes Einkommen zu ermöglichen weil ich 100 gr. Kaffee für 12,00 € kaufe, dass kann ich nicht. Aber ich kann 2 Straßen weiter laufen. Nicht zu einer international agierenden “Marken-” Tankstelle gehen, sondern zum Kiosk. Support your local dealer und entdecke Dich selbst.

SpatzVom Dach sagt:
@Neander
denk mal an den Film “das letzte Einhorn”, dort wurden alle Einhörner vom dunklen Herrscher (Taurus) ins Meer getrieben ……….bis das letzte Einhorn in der allerletzten Sekunde erkannte, dass man den Spieß auch umdrehen kann.

Ich denke dass es mit der Erde ein altes Alien -Thema gibt
(spätestens seit den alten Ägyptern, deshalb auch der Obelisken-Pyramiden-Wahn der Elite seit hunderten von Jahren) und sich die Erdbewohner ursprünglich von verschiedenen Planeten hier angesiedelt haben ( Der Kleine Prinz, StarWars usw.…)

Und den Obelisken-Anbetern vom Planeten X ging es eben schon immer um die Vorherrschaft auf der Erde – durch Gewalt, Macht und Wissensvorsprung.
Das ist allerdings seitens einer echten geistigen Entwicklung richtig lächerlich, kindisch, bzw. narzisstisch krank.

Eigentlich können die einem sehr sehr leid tun, den das sind verwirkte Leben.
Denn die übersehen dass die Menschheit aus demselben Universum stammt und wie Archäologie und Quantenphysik beweisen, ist im Universum ALLES miteinander verbunden.

Die spielen “lieber Gott” … aber das ging noch nie gut – nicht wegen einem Gott, aber wegen den höheren Regeln des Universums.
schau mal hier

http://www.youtube.com/watch?v=mb6uhCd9FL0

http://www.youtube.com/watch?v=lsnRJALv7XU

ZeroCool sagt:
Ich finde es witzig, dass ein Land, das seiner Wirtschaft Millionenstrafen und Haft für Unternehmer androhen muss, damit die Unternehmen die eigenen Leute weiter beschäftigen Deutschland Empfehlungen geben.

So etwas würde ich als Spätfolgen des Größenwahns in der “Grande-Nation” interpretieren – eine Nation, deren Kinder fast durchgehend darauf gedrillt werden die Schule so “gut” zu bestehen, dass Sie eine der Polit-Elite-Unis besuchen können.
LOL! Höchstes Gesellschaftsziel Politik! Und dann wundern Sie sich, dass es in Frankreich den Bach runter geht.

Recht auf Selbstbestimmung sagt:
was waren die Massen berührt, als Amanda Berry, das Opfer von Enführung und jahrlangen Vergewaltigungen im Verlies sich bei der Polizei selbst meldete: I am Amanda Berry… Jedem ist klar, dass Selbstbestimmung in jedem Bereich ein Grundrecht ist, jedoch wird einem auch in unserem Land das Recht auf Selbstbestimmung ohne Murren entzogen, indem es Zwangsgebühren, Zwangsverhalten und Zwangskrankenversicherung gibt. Mütter werden gezwungen zu arbeiten und auf gescheite Männer zu verzichten, die von der Porno und Sexindustrie verführt werden. Hintergrund ist natürlcih der Eingriff in Familien und mehr Steuereinnahmen.

Wir haben eine Wirtschaftsbevormundung, Diktatur erster Klasse mittlerweile, unsere Ernährung wird mit Giften überschwemmt, vollkommen ungeniert werden die Umwelt und die natürlichen Grundlagen zerstört.
Denkt bitte dran, dass es hier genauso um das Recht auf Selbstbestimmung geht, Freiheit, wie bei Amanda Berry. Das sollte jedem klar sein, damit er auch aufsteht und sagt: wir wollen unsere Ruhe, was hat die französische Asiregierung von einer deutschen Mutter zu wollen, ob die zu Hause bleiben darf?
Raus aus dem Schneckenhaus, liebe Mütter. Das schönste was es gibt ist eine intakte Familie mit richtiger Mutter, die an die Kinder denkt und sich nicht kaputt schuften muss, um trotzdem noch zuwenig zu haben.

Alles dreht sich um maximale Wirtschaftsabzocke, Pharma.
Man sehe sich das an:
http://www.youtube.com/watch?v=xb0Srm3u3HE
http://www.youtube.com/watch?v=1LoWT8tgc08
http://www.youtube.com/watch?v=Mv8Mr9VvsP0

Mütter sind auch für die Ernährung zuständig, einmal haben sie die Milchquelle, dann dürfen Sie wählen, was die Kinder essen, mit Liebe. Statt dessen wird dies an Schulen abgegeben – durch diese Ganztagsschulen! Alles wird denaturiert und verstellt.
Es geht bei Kindererziehung plötzlich um arbeitende Mütter, nicht mehr um Familie. Heraus kommt dabei, dass die Nahrung immer künstlicher, liebloser und unkontrollierbar wird. Chemikalienküchen sollen Mamas ersetzen, Mamas sollen ausgebeutet werden und ein Recht auf Mutterschaft entzogen werden, durch kranke Ideologien der Ausbeutung und Gewinnmaximierung.

Diese Kranken Ideologien kann sowieso niemand retten.
Euro, EU, gehört alles gar nicht zusammen, sondern Selbstbestimmung ist das einzige Prinzip, was geschützt werden MUSS.
http://fifty2go.de/22/03/2013/wo-die-emanzipation-erfunden-wurde/
http://www.youtube.com/watch?v=vqYH4WJsbkA

Feminismus ist wohl eher der, der Schwulen und Lesben gewesen. Nicht der Normalität. Und genau darum geht es heute auch, dass Frauen, die Rolle als Mutter abgesprochen wird. Ekelhafte, perverse Schundgesellschaft, wo Gleichgeschlechtliche die Kinder adoptieren wollen… Was wurden wir doch von den Medien unter political correct verarscht!! Wöfür hat eine Schwarzer denn nun eigentlich genau gekämpft? Für ein Verbot an Homophobie wohl und eine frauenfeindliche Welt mit aufgeweichten Rollen in Bezug auf natürliche Familie!

Da muss auch noch gerade ein in Frankreich gescheiterter Politiker uns vorschreiben, wie eine deutsche Frau zu leben hat, damit es in der Steuerkasse klingelt, weil Frankreich demnächst gebailoutet werden muss. Obwohl viele Franzosen die Deutschen gar nicht leiden können und auch sonst nix mit den Detschen zu tun haben, jedenfalls genauswenig wie zuvor. Offenbar ist in Frankreich die Kitapolitik ja auch nicht aufgegangen, so wie die Wirtschaft dasteht, trotz einem Kernkraftwerk neben dem anderen, der höchsten Atomdichte! Ätsch: also: Selbstbestimmung, danke!!
Weg mit dieser Verskavung! Und Verschuldung und Vorschrifterei

http://www.youtube.com/watch?v=shl0K0V4EVU


Sonntag, 23. Juni 2013

Kreditklemme: Nur die Spareinlagen verhindern noch den Crash

EZB nicht mehr Herr der Lage

Die EU-Banken leihen sich kein Geld mehr. Die einzigen, die das Gebäude noch vor dem Einsturz bewahren, sind die Einlagen der Sparer. Beobachter sagen: Wenn die Sparer jetzt die Panik bekommen, ist das Spiel aus.

Die EZB hat die Bankenkrise unterschätzt. Das Misstrauen unter den Kreditinstituten könnte die Rezession in Europa verschlimmern. (Foto: Consilium)
Die europäischen Banken verweigern die gegenseitige Kreditvergabe. Das Vertrauen ist dahin. Das Kreditvolumen zwischen EU-Banken ist seit 2008 von 34,5 Prozent auf 22,5 Prozent gesunken. Daten von Reuters zufolge ist die Kreditvergabe zwischen den Banken auf den Stand von vor 15 Jahren zurückgefallen.
 
Die südeuropäischen Banken haben sich auf ihre nationalen Finanzmärkte zurückgezogen. Kredite nach Griechenland haben innerhalb eines Jahres um satte zwei Drittel abgenommen (68%). Auch Auswirkungen auf Deutschland sind zu spüren. Die Kreditvergabe an deutsche Banken ist um 11,2 Prozent zurückgegangen, das entspricht knapp 30 Milliarden Euro, die aus dem deutschen Finanzmarkt abgezogen wurden.
 
Die Kreditinstitute wollen ihr Eigenkapital aufstocken und sich auf sichere Geschäfte konzentrieren. „Das Vertrauen an Banken innerhalb der Eurozone hat abgenommen. Wenn Banken weiterhin Schwierigkeiten haben, können sie keine Kredite mehr an die Realwirtschaft vergeben“, sagte Tony Stringer, Fitch-Analytiker mit dem Fachgebiet der Staatsschulden.
 
Der Bail-in des zyprischen Bankensektors wird maßgeblich für die Vertrauenskrise verantwortlich gemacht. Die Sparer wurden mit einer Zwangsabgabe maßgeblich an der Sanierung des Bankensektors beteiligt. Nun will die EU dieses Musterbeispiel in geltendes Recht umsetzen (mehr hier). Es gibt also bald de facto keine sicheren Geldanlagen mehr auf den Finanzmärkten, wenn Sparer, die ihr Geld bei Pleitebanken angelegt haben, zur Kasse gebeten werden.
 
Die Situation könne „jederzeit“ eskalieren, sagte Karl Whelan, Ökonom am University College in Dublin. „Wir verlassen uns nur noch darauf, dass es keine Panik bei den Sparern gibt“. Besonders in Spanien gebe es akute Gefahr, dass Spareinlagen abgezogen werden. Die Bilanzen der spanischen Banken sind voller fauler Kredite. Steigt die Anzahl der Kreditausfälle infolge der Rezession, könnte es eng werden für die Banken (hier). Spanien sei der „offensichtliche Auslöser“ für eine  Kettenreaktion, sagte Whelan.
 

EZB agiert planlos

 
Die Europäische Zentralbank will von diesem Trend nichts wissen und hat eine ganz eigene Interpretation der Geschehnisse: Die Banken seien eher darauf bedacht, sichere Kredite zu vergeben und Kleinkunden-Depots zu finanzieren. Der Abzug des Geldes aus dem Interbankensektor sei notwendig, um Schulden abzubauen. „Insgesamt zeichnet sich ein stärkeres, widerstandsfähigeres Bankensystem ab“, sagte ein Sprecher der EZB. Andererseits hat EZB-Chef Draghi noch am Donnersteag gesagt, die EZB sei auch zu „unkonventionellen Aktionen“ bereit, um den Banken zu helfen (hier). Ein glatter Widerspruch.
 
Experten sehen das ganz anders: „Einige Banken leiden unter chronischem Liquiditätsmangel“, sagte Lena Komileva vom Marktforschungs-Dienstleister G+ Economics. Die Geldschwemme der EZB sei „keine Lösung für gescheiterte Märkte und unterfinanzierte Banken“. Auch der historisch tiefe EZB-Leitzins verfehlt durch die Interbankenkrise seine intendierte Wirkung, die Kreditvergabe an die Wirtschaft zu erleichtern.
 
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN



Kommentare

deutscher Wutbürger sagt:
Jetzt sind wir am Zug Leute! Jetzt zeigen wir denen wer das Volk ist. Ich bin bereits unterwegs zu meiner Bank und hole was zu holen ist. Meins ist Meins und bleibt Meins.
Übrigens ist nur Bargeld gesetzliches Zahlungsmittel! :-)
Bin mal gespannt wie lange es noch dauert bis es crashed.
Mehr Hintergrundinformation unter: http://www.wissensmanufaktur.net/danistakratie
PS: Es gibt schon einen Plan B!
 
 
Selbstdenker sagt:
GOLDMANN SACHS – eine Bank lenkt die Welt.
Für alle die die Erstausstrahlung verpasst haben. Ein sehr sehenswertes Aufklärungswerk:
http://www.politaia.org/wirtschaft/banken/goldman-sachs-eine-bank-lenkt-die-welt-arte/