Posts mit dem Label Englisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Englisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 7. November 2017

Kein Witz - FDP will Englisch als neue Amtssprache erproben

Thema: coole FDP

FDP will Englisch als Amtssprache erproben

Die FDP will "Englisch als ergänzende Verkehrs- und Arbeitssprache in der öffentlichen Verwaltung erproben". Doch: „Eine Partei, welche die deutsche Sprache mißachtet, sollte nicht Teil der Bundesregierung sein“, erklärt die Zeitschrift „Deutsche Sprachwelt“.

„Eine Politik, die Gedankenlosigkeit zur Tugend erhebt, mag auf der Höhe der Zeit sein. Ernst zu nehmen ist sie nicht.“ So schrieb es Kolumnist Alexander Grau noch vor der Bundestagswahl im „Cicero“.

Gemeint hat er damit keinen Geringeren als den FDP-Chef Christian Lindner, der durch eine ganz besondere Art des „Cool-seins“ Wahlkampf gemacht hatte.

Das neue Denken, lernt der Wähler, sei gar kein Denken

Und Grau setzt noch eins oben drauf und erklärt die FDP zur „selbsternannten Avantgarde jeder Modernisierung“. Jedes Wahlplakat enthielt sogleich auch die zukunftsfrohe Botschaft „Denken wir neu“.

Laut Grau wurde uns dabei auch gleich verraten, wie dieses neue Denken aussehen soll: „ziemlich gedankenlos nämlich“. Das neue Denken, so lerne der Wähler, sei gar kein Denken. Oder im Jargon der FDP: „Bedenken second.“ Ihr vollständiger Wahlspruch lautete: „Digital first. Bedenken second“.

Englisch als neue Amtssprache erproben

Der Sprachpanscherei der FDP hat sich jetzt auch das Blatt „Deutsche Sprachwelt“ in seiner Herbstausgabe angenommen. Dort heißt es: „Die Partei hat sich offenbar vorgenommen, der Sprachpanscherei den Weg zu bereiten.“

Die Forderung und Förderung der deutschen Sprache sei aus den Programmen der FDP verschwunden, offenbar habe sich die Partei indes zum Anwalt der englischen Sprache „aufgeschwungen“.

Im Bundestagswahlprogramm stand dazu: „Wir Freien Demokraten wollen Englisch als ergänzende Verkehrs- und Arbeitssprache in der öffentlichen Verwaltung erproben.“

Telefonier- und Spielsüchtige als Zielgruppe der FDP?

Schon zu Zeiten von Guido Westerwelle habe sich die FDP-Bundestagsfraktion in einem Positionspapier zur Sprachpolitik „für das Erlernen von Englisch ab dem Kindergarten und einer weiteren Fremdsprache noch in der Grundschule“ ausgesprochen, heißt es weiter.

Was Lindners Wahlplakate betrifft, auf denen er lässig mit einem Mobiltelefon herumspielt, so finden das die Zeitungsmacher nicht ungewöhnlich für die Freien Demokraten. Telefonier- und Spielsüchtige als Zielgruppe – warum nicht.

Nehme man allerdings den abgedruckten Slogan dazu: „Digital first. Bedenken second“ dann werde hier – wohl eher unfreiwillig – die Botschaft vermittelt, dass die Sucht nach Elektronik auch das Sprachvermögen negativ beeinflussen kann.

Eine Partei, die die deutsche Sprache mißachtet, sollte nicht Teil der Bundesregierung sein

Grau bezeichnet das im Cicero als „dümmliche Sprachpanscherei“, die gut zur Botschaft dieses Plakates passe. „Denn was hier proklamiert wird, ist demonstrativ zur Schau gestellter Anti-Intellektualismus“.

Sollte die FDP in die Bundesregierung einziehen, so müsse man solch Sprachpolitik leider auch ernst nehmen, schreibt die „Deutsche Sprachwelt“ und fordert ein Umdenken von den Freien Demokraten – denn, „eine Partei, welche die deutsche Sprache mißachtet, sollte nicht Teil der Bundesregierung sein“, so das Blatt. (mcd)

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Montag, 5. Juni 2017

Marcron ganz auf Linie von Trump - Rede in Englisch - sehr sonderbar

Nachdem Donald Trump seine Entscheidung bekannt gegeben hatte, aus dem Klimaabkommen auszusteigen, trat der französische Präsident Macron vor die Presse. Und fand die richtigen Worte.

"Make our planet great again".

Der neue französische Präsident Macron hat auf den Austritt der USA aus dem Pariser Abkommen schnell und deutlich reagiert. Mit einem Aufruf an die Amerikaner, auf Englisch: "Make our planet great again". So etwas hat sich noch kein amtierender Präsident getraut.

Es ist ein gewitztes Wortspiel mit dem Slogan des US-Präsidenten "Make America great again". Eine Aktion, ein Satz, der deutlich macht: Emmanuel Macron spielt mit auf dem internationalen Parkett.

Weblinks:

Macron - Mann der neuen Töne www.heute.de
Macron wandelt Trump-Spruch ab: "Make our planet great again" www.tagesspiegel.de/politik
Macron an Trump: „Make our planet great again“ www.faz.net
"Make our planet great again": Macron zeigt sich als starker Mann www.n-tv.de/politik

Von Blogger eingestellt unter Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog
Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.

» der Kommentar des Blogschreibers «

Sieht ganz danach aus, als bekomme Deutschland auch noch die alleinige Finanzierung zur Rettung des Weltklimas zugesprochen. Unsere Regentin hatte das doch damals, vor der Parteispende aus der Autoindustrie, schon mal zur Chefsache erklört. Was ist daraus eigentlich geworden?

Samstag, 4. Oktober 2014

Sonneborn gegen Oettinger - "Datenschutz" - Angriff in Brüssel

Thema: Politikerendlager
T-Online
Politprofi versus Satiriker im Brüsseler Ring
Sonneborns "Datenschutz"-Angriff lässt Oettinger kalt

29.09.2014, 21:43 Uhr | dpa | T-Online
Die Frage war ein Schlag ins Gesicht. Wie Günther Oettinger als nächster EU-Kommissar für Internetwirtschaft eigentlich verhindern wolle, dass Informationen über ihn "aus Versehen gelöscht" werden, wollte der Europaabgeordnete Martin Sonneborn wissen. Sonneborn ist neuerdings Volksvertreter, Satiriker ist der Ex-"Titanic"-Chef schon länger. Noch-EU-Energiekommissar Oettinger ist Politprofi und selten ironisch. Er teilt gerne aus - steckt aber auch ein.

Bei seiner Vorstellung als neuer Internetkommissar vor Europaparlamentariern in Brüssel zeigte Oettinger, dass er Nehmerqualitäten hat.

Trunkenheit am Steuer und Nazi-Richter

Bei seinen ironischen Bemerkungen bezog sich Sonneborn auf Pläne der EU-Kommission zur Datenschutzreform. Hierzu schlug die Behörde 2012 vor, den Verbrauchern ein "Recht auf Vergessen" einzuräumen und damit den Verbraucherschutz zu stärken.

Wie also wolle Oettinger sicherstellen, dass nicht in Vergessenheit gerät, dass er einst seinen Führerschein wegen 1,4 Promille im Blut habe abgeben müssen? Oder die Äußerungen Oettingers, mit denen er einst den NS-Marinerichter Hans Filbinger zum Nazigegner erklärt hatte? Und noch einiges mehr. Ach ja, Oettinger möge doch auf Englisch antworten, ergänzte Sonneborn, einziger Abgeordneter seiner Satirepartei "Die Partei".

Fragen ja, Befehle nein

"Ich habe die Absicht, Ihre Fragen zu beantworten, aber Ihre Befehle nur eingeschränkt zu befolgen", konterte Oettinger mit unverändert starrer Mine und auf Deutsch. "Ich habe meinen Führerschein vor einem Vierteljahrhundert verloren, dazu stehe ich."

Menschen wie Sonneborn würden sich daran auch weiter erinnern, in Vergessenheit gerate seine Vergangenheit schon deshalb nicht, weil sie in der Zeitung stehe. "Wer in der Politik ist, muss sich an seinen Erfolgen und Misserfolgen lebenslang messen lassen." Sprach's und widmete sich wieder seinen Plänen für den digitalen Umbau Europas.

Internetkommissar aus Leidenschaft

Seit bekannt wurde, dass Oettinger vom Energie- ins Digitalressort wechselt, verteidigt er den neuen Aufgabenbereich mit Entschlossenheit. Der neue Job bedeutet für Oettinger auch einen Abtritt aus dem politischen Rampenlicht der Russland-Krise. Über Monate hinweg hatte Oettinger immer wieder mit am Tisch gesessen, wenn sich die Energieminister Russlands und der Ukraine zu zähen Gesprächen trafen.

Nun fängt er im Bereich Internet von vorne an. Oder doch nicht? "Ohne meine energische Widerrede (...) wäre der Google-Fall im Februar, März entschieden worden", sagte Oettinger mit Blick auf die EU-Wettbewerbsuntersuchungen gegen den Suchmaschinen-Giganten. Die Behörde ringt weiterhin mit Google um die Gestaltung einer Internetsuche, die Konkurrenten benachteiligen könnte. Dies verbuchte Oettinger bei der Anhörung auch als persönlichen Erfolg.

Es warten aber eigentlich ganz andere Herausforderungen auf ihn als der Fall Google, für den sowieso die europäischen Wettbewerbshüter zuständig sind. Der europäische Telekom-Markt gilt als zersplittert. Die Extra-Gebühren für das Surfen oder Telefonieren im Ausland (Roaming) sind dafür nur ein Beispiel.

Sie will die EU abschaffen, wohlmöglich schon bis Ende 2015. Doch Oettinger muss auch Investitionen in schnelles Internet ermutigen und Urheberrechtsvorschriften modernisieren. Wenn alles nach Zeitplan läuft, könnte er damit im November beginnen. Ungeachtet der kritischen Fragen des Europaabgeordneten Martin Sonneborn.

Kommentare aus dem T-Online-Forum

chrisi
Es ist ja bekannt, daß diejenigen Polits die einmal "was waren" und dann "agesägt", anstatt entlassen zu werden, ein "Pöstchen" bei der EU zugeschoben bekommen. Egal wer es ist und was er auch immer geleistet hat für das Land, meistens nichts. An die Kohle die da gezahlt werden muß, denken Viele nicht, erst als "Misipräsident" und jetzt als "Lehrling" bei der EU, und da wird nur abkassiert und abkassiert und nachgedacht, sofern man das auch kann, wie die Bürger dieses Landes noch mehr geschröpft werden können und welche Verbote es noch geben könnte (siehe Staubsauger, Rasenmäher etc.) Man sollte erst mal bei den "Staatkarosssen dieser Ponzen" anfangen, in jeden Auto sitzt ein "Hansel" und das blöde Volk bezahlt es. Jedem dieser "Schlaumeier" ein E-Bike und dann können sie Vorbid sein und das Volk gängeln. Aber am besten wäre weg mit dieser unsinnigen EU-Klientel und jeder soll seine Brötchen mit normaler Arbeit verdienen, aber nicht so!

thx6
Dieser edle Herr Oettinger wird überall nur weggelobt und degradiert, wie lange kann man ihn noch ertragen?. Als nächstes wird er Abfallminister der EU, biss er dann auf dem Müll der Geschichte verschwindet. Oettinger ist eine Lachnummer, er würde sich im Kabarett des Herrn Sonneborn gut machen.

strenggeheim
Sehr gute Idee! kann er dann mit von der Laienhaft, ein Abfallministerium leiten, eine neue Chance.

strenggeheim
Man muß sich nur noch zurück lehnen und abwarten, bis unsere Politik sich selbst zerlegt oder zerlegt wird. Die Parteienlandschaft wird sich verändern, die können mit ihren Täuschungen und Lügen dem Internet nicht mehr entkommen.