So. 15. September 2019, 12.03 - 13.00 Uhr
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Moderation: Jürg Schönenborn WDR Programmdirektor Mitglied Atlantikbrücke eV. |
Das Auto ist der Deutschen liebstes Kind. Doch die Zeiten ändern sich. Klimawandel, Dieselbetrug und Fahrverbote haben viele Menschen zum Umdenken gebracht. Erst Recht nach dem schweren Unfall in Berlin, als vier Menschen durch einen Porsche Macan zu Tode kamen. Seither wird der SUV zum tonnenschweren Feindbild. Von „Auto-Terror“ und „motorisierten Mordwerkzeugen“ ist die Rede. Doch das ist nur der eine Teil der Wahrheit.
Der andere lautet: Immer mehr Menschen fahren SUV, weil sie bequem und sicher sind; alleine in diesem Jahr wurden eine Million gekauft. Insgesamt pendeln 11 Millionen Deutsche. Sie können und wollen nicht auf ihr Auto verzichten. Um das Auto ist ein Kulturkampf entflammt. Wie konnte es dazu kommen?
Die explosive Mischung von Autofans und Klimaaktivisten überschattet die Internationale Automobilausstellung, IAA, in Frankfurt. Zum einen präsentieren sich die deutschen Autokonzerne als Vorreiter der E-Mobilität. Zum anderen gab es noch nie so wenige Aussteller. Diverse Gruppen haben Proteste angekündigt bis hin zur Blockade der Messeeingänge. Die Aktivisten sehen sich in der Tradition der Bewegungen, die den Atom- und Kohleausstieg durchgesetzt haben. Die Emissionen im Verkehrssektor müssten endlich sinken, wenn wir unsere Klimaziele erreichen wollten.
Welchen Anteil hat die Automobilindustrie an dieser aufgeheizten Atmosphäre? Ist ihr Eintreten für eine ökologische Verkehrswende nach den Manipulationsskandalen wirklich glaubhaft? Geschieht der Umstieg aus freien Stücken oder wegen des politischen Drucks? Warum haben die Konzerne immer weniger Kredit bei den Menschen? Die Automobilindustrie ist eine Schlüsselbranche, von der hunderttausende Arbeitsplätze abhängen. Ruiniert der Kampf gegen das Auto am Ende unseren Wohlstand?
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Und wieder einmal wurde der größte Umwelt- Verschmutzer und Zerstörer mit keiner Silbe erwähnt. Auch Gretas Klimahüpfer schrecken davor zurück.
Das US-Militär erzeugt mit seinen Luft-, See-, und Land- Fahrzeugen mehr Schadstoffe, als alle PKW der Welt zusammen, einschlißlich sämtlicher SUV's, und zwar durch ihre Militärstützpunkte großflächig über die ganze Welt verteilt. Von ihrem radioaktiven Abfall, den sie durch Panzermunition, Bomben, Granaten und Raketen in Kriegsgebieten entsorgen, gar nicht erst zu sprechen, das kommt noch dazu.
Aber man arbeitet sich an deutschen Autofahrern ab und will denen nicht nur ein schlechtes Gewissen einreden wenn sie weiter ein Auto mit Verbrennungsmotor fahren, nein, am liebsten möchten selbsternannte "Klima-Missionare" vorschreiben, wer welches Auto fahren darf und prüfen, ob überhaupt Bedarf besteht oder ob ein Fahrrad ausreicht.
Es ist an der Zeit, die Dienstfahrzeuge und Luxuskarossen, mit denen sich die Grüninnen so gerne kutschieren lassen, auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen.
In den meisten Fällen sind Fahrräder wohl ausreichend.
(Mir kommen die Tränen vor Lachen, wenn ich mir Claudia Roth vorstelle.)
Nebenbei sollte auch dringend veröffentlicht werden, wieviele Flugkilometer jede Partei für sich verbuchen kann.
Manch einer wird erschrecken, dass ausgerechnet die Partei, die am lautesten von Umweltschutz rumkräht, die meisten Schadstoffe verursacht.
Julius schreibt am 15.09.2019,14:55 Uhr :
In Brüssel wollte man vor einiger Zeit den Beschluß für einen geringeren CO2-Ausstoß senken für Autos. Den hat die Merkel dann vom Tisch gefegt in letzter Minute, sehr zum Entsetzen anderer EU-Staaten. Merkel steht nicht auf der Seite der Verbraucher-sondern auf der Seite der Auto-Bosse. Hohe Abfindungen werden bei Mißmanagement in der Autoindustrie bezahlt und ehemalige Verkehrsminister der CDU haben in die Autobranche gewechselt mit honorigen Einkünften. Siehe M. Wissmann und E. von Klaeden.
E.Dreier schreibt am 15.09.2019,14:50 Uhr :
Wer nur hat die Merkel als Klima-Kanzlerin ernannt? Sie sich selbst? Bei ihrer Rumfliegerei in der Weltgeschichte und von Gipfel zu Gipfel die Umwelt mit den kerosinabgasen und sonstigen Giftstoffen aus den triebwerken verbietet es sich von selbst als Klima- Kanzlerin bezeichnet zu werden. Soviel an Co2 wie Merkel produziert hat, kann es eine Kleinstadt mit 10 000 Einwohner nicht aufwarten!
Hartmann schreibt am 15.09.2019,12:03 Uhr :
Einfach addieren: Anzahl der Mitarbeiter in der Automobilindustrie, Zulieferer ersten, zweiten und dritten Grades, dazu den Anteil Maschinenbau und Elektrotechnik für die Autoindustrie als auch sämtliche Dienstleister dieser Branche - das dürfte 2/3 der gesamten Industrie sein in Deutschland
Harald Wehner, Frankfurt schreibt am 15.09.2019,13:29 Uhr :
Es gibt erste ernüchterne Ergebnisse für manch "gut gedachte" Ideen zum Umweltschutz. Die letzte Scobel-Sendung (ab Min 30:00) auf 3Sat (in der Mediathek) ist hier zu empfehlen. Viele Konzepte, die auf den ersten Blick positiv wirken sind jedoch in der Gesamtbilanz sogar negativ: Der "Rebound-Effekt ". Ein Beispiel sind die neuen E-Tretroller, die bezüglich Sicherheit (Chaos auf dem Bürgersteig) und Umweltschutz (Herstellung & Entsorgung der Akkus) mehr negative Effekte und damit mehr Umweltbelastung haben. Umweltschutz ist wichtig, aber Schnellschüsse einzelner Gruppen statt fairer Diskussionen aller Betroffenen ( Bürger, Wirtschaftvertreter, Umweltschützer) sind der falsche Weg.
Michael-Peter Börsig schreibt am 15.09.2019,13:28 Uhr :
Guten Tag, diese Sendung hat wir wirklich sehr gefallen! Da behauptet die Journalistin, ihr Golf VIII würde nicht mehr wiegen als die Batterie des Audi e-tron - sie sollte mal in ihre Wagenpapiere schauen! Beim Vergleich Elektro vs Wasserstoff meint sie, die "Wasserstoffbatterie" sei schwerer zu befüllen. Welche Wasserstoffbatterie, bitte? Und die SUV-Käufer sollten doch bitte kleinere Autos kaufen. Weiß sie nicht, dass es auch kleine SUV gibt? Gerne möchte sie allen Autofahrern vorschreiben, was sie zu fahren haben. Warum braucht sie dann einen Golf, es gibt doch auch keinere PKW. Es hat den Anschein, dass sie der Einführung eines deutschen Gesinnungsministeriums und einer allgemeinen Zensurbehörde entgegen fiebert. Das einzige deutsche Anliegen scheint derzeit zu sein, anderen Menschen etwas vorzuschreiben, egal, ob Essen, Trinken, Rauchen, Fortbewegung - eine selbsternannte "Elite" hat die Weisheit mit Löffeln gefressen und weiß, was für andere gut ist!
Jürgen Seifert schreibt am 15.09.2019,13:34 Uhr :
Die Debatte wird mir grundsätzlich zu einseitig geführt. Wenn alle Fahrzeuge auf Elektoantriebe umgestellt werden sollten, müssten wir die Atomkraftwerke länger laufen lassen. Die Ökobilanz der Elektrofahrzeuge ist in der Herstellung katastrophal. Der Run auf Lithium für die Batterien führt zu Mondlandschaften und immensem Wasserverbrauch beim Lithiumabbau.Wasserstoffmotoren sind auch Verbrennungsmotoren. Was soll also die umgangssprachliche Regelung von einem Verbot der Verbrennungsmotoren? Auch synthetische Brennstoffe könnten ein Teil der Lösung sein, ebenso wie Gasantriebe, die immerhin die Emissionen halbieren. Aktuell sollten mehr Hybridantriebe mit unterschiedlichen Kombinationen angeboten werden. Viel größere Einsparpotentiale an Emissionen könnten sich aus der Umstellung der Antriebe von Containerschiffen und Kreuzfahrtschiffen ergeben.Unsere Politiker haben sich aber bisher nicht an dieses Thema herangetraut.Die SUV-Verdammung ist albern und entspringt einer Neiddebatte.
Helmut schreibt am 15.09.2019,14:44 Uhr :
PC überzeugte nicht. Eine Sendung der KFZ-Gesellschaft. Die Angst vor der Autolobby deutlich spürbar. Historische Zitate werden hier zensiert. Udo Lindenberg wird nicht mehr gespielt. Nena auch nicht.
Der andere lautet: Immer mehr Menschen fahren SUV, weil sie bequem und sicher sind; alleine in diesem Jahr wurden eine Million gekauft. Insgesamt pendeln 11 Millionen Deutsche. Sie können und wollen nicht auf ihr Auto verzichten. Um das Auto ist ein Kulturkampf entflammt. Wie konnte es dazu kommen?
Die explosive Mischung von Autofans und Klimaaktivisten überschattet die Internationale Automobilausstellung, IAA, in Frankfurt. Zum einen präsentieren sich die deutschen Autokonzerne als Vorreiter der E-Mobilität. Zum anderen gab es noch nie so wenige Aussteller. Diverse Gruppen haben Proteste angekündigt bis hin zur Blockade der Messeeingänge. Die Aktivisten sehen sich in der Tradition der Bewegungen, die den Atom- und Kohleausstieg durchgesetzt haben. Die Emissionen im Verkehrssektor müssten endlich sinken, wenn wir unsere Klimaziele erreichen wollten.
Welchen Anteil hat die Automobilindustrie an dieser aufgeheizten Atmosphäre? Ist ihr Eintreten für eine ökologische Verkehrswende nach den Manipulationsskandalen wirklich glaubhaft? Geschieht der Umstieg aus freien Stücken oder wegen des politischen Drucks? Warum haben die Konzerne immer weniger Kredit bei den Menschen? Die Automobilindustrie ist eine Schlüsselbranche, von der hunderttausende Arbeitsplätze abhängen. Ruiniert der Kampf gegen das Auto am Ende unseren Wohlstand?
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» der Kommentar des Blogschreibers «
Und wieder einmal wurde der größte Umwelt- Verschmutzer und Zerstörer mit keiner Silbe erwähnt. Auch Gretas Klimahüpfer schrecken davor zurück.
Das US-Militär erzeugt mit seinen Luft-, See-, und Land- Fahrzeugen mehr Schadstoffe, als alle PKW der Welt zusammen, einschlißlich sämtlicher SUV's, und zwar durch ihre Militärstützpunkte großflächig über die ganze Welt verteilt. Von ihrem radioaktiven Abfall, den sie durch Panzermunition, Bomben, Granaten und Raketen in Kriegsgebieten entsorgen, gar nicht erst zu sprechen, das kommt noch dazu.
Aber man arbeitet sich an deutschen Autofahrern ab und will denen nicht nur ein schlechtes Gewissen einreden wenn sie weiter ein Auto mit Verbrennungsmotor fahren, nein, am liebsten möchten selbsternannte "Klima-Missionare" vorschreiben, wer welches Auto fahren darf und prüfen, ob überhaupt Bedarf besteht oder ob ein Fahrrad ausreicht.
Es ist an der Zeit, die Dienstfahrzeuge und Luxuskarossen, mit denen sich die Grüninnen so gerne kutschieren lassen, auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen.
In den meisten Fällen sind Fahrräder wohl ausreichend.
(Mir kommen die Tränen vor Lachen, wenn ich mir Claudia Roth vorstelle.)
Nebenbei sollte auch dringend veröffentlicht werden, wieviele Flugkilometer jede Partei für sich verbuchen kann.
Manch einer wird erschrecken, dass ausgerechnet die Partei, die am lautesten von Umweltschutz rumkräht, die meisten Schadstoffe verursacht.
863 Kommentare, davon 50 gesperrt
Julius schreibt am 15.09.2019,14:55 Uhr :
In Brüssel wollte man vor einiger Zeit den Beschluß für einen geringeren CO2-Ausstoß senken für Autos. Den hat die Merkel dann vom Tisch gefegt in letzter Minute, sehr zum Entsetzen anderer EU-Staaten. Merkel steht nicht auf der Seite der Verbraucher-sondern auf der Seite der Auto-Bosse. Hohe Abfindungen werden bei Mißmanagement in der Autoindustrie bezahlt und ehemalige Verkehrsminister der CDU haben in die Autobranche gewechselt mit honorigen Einkünften. Siehe M. Wissmann und E. von Klaeden.
E.Dreier schreibt am 15.09.2019,14:50 Uhr :
Wer nur hat die Merkel als Klima-Kanzlerin ernannt? Sie sich selbst? Bei ihrer Rumfliegerei in der Weltgeschichte und von Gipfel zu Gipfel die Umwelt mit den kerosinabgasen und sonstigen Giftstoffen aus den triebwerken verbietet es sich von selbst als Klima- Kanzlerin bezeichnet zu werden. Soviel an Co2 wie Merkel produziert hat, kann es eine Kleinstadt mit 10 000 Einwohner nicht aufwarten!
Hartmann schreibt am 15.09.2019,12:03 Uhr :
Einfach addieren: Anzahl der Mitarbeiter in der Automobilindustrie, Zulieferer ersten, zweiten und dritten Grades, dazu den Anteil Maschinenbau und Elektrotechnik für die Autoindustrie als auch sämtliche Dienstleister dieser Branche - das dürfte 2/3 der gesamten Industrie sein in Deutschland
h-jürgen schmidt , geschrieben am 15.09.2019, 12:14 Uhr:
Mathe ist bei den Grünen nicht besonders beliebt..Deren Biographien bestätigen das...und außerdem kommt der Strom ja aus der Steckdose
Harald Wehner, Frankfurt schreibt am 15.09.2019,13:29 Uhr :
Es gibt erste ernüchterne Ergebnisse für manch "gut gedachte" Ideen zum Umweltschutz. Die letzte Scobel-Sendung (ab Min 30:00) auf 3Sat (in der Mediathek) ist hier zu empfehlen. Viele Konzepte, die auf den ersten Blick positiv wirken sind jedoch in der Gesamtbilanz sogar negativ: Der "Rebound-Effekt ". Ein Beispiel sind die neuen E-Tretroller, die bezüglich Sicherheit (Chaos auf dem Bürgersteig) und Umweltschutz (Herstellung & Entsorgung der Akkus) mehr negative Effekte und damit mehr Umweltbelastung haben. Umweltschutz ist wichtig, aber Schnellschüsse einzelner Gruppen statt fairer Diskussionen aller Betroffenen ( Bürger, Wirtschaftvertreter, Umweltschützer) sind der falsche Weg.
Michael-Peter Börsig schreibt am 15.09.2019,13:28 Uhr :
Guten Tag, diese Sendung hat wir wirklich sehr gefallen! Da behauptet die Journalistin, ihr Golf VIII würde nicht mehr wiegen als die Batterie des Audi e-tron - sie sollte mal in ihre Wagenpapiere schauen! Beim Vergleich Elektro vs Wasserstoff meint sie, die "Wasserstoffbatterie" sei schwerer zu befüllen. Welche Wasserstoffbatterie, bitte? Und die SUV-Käufer sollten doch bitte kleinere Autos kaufen. Weiß sie nicht, dass es auch kleine SUV gibt? Gerne möchte sie allen Autofahrern vorschreiben, was sie zu fahren haben. Warum braucht sie dann einen Golf, es gibt doch auch keinere PKW. Es hat den Anschein, dass sie der Einführung eines deutschen Gesinnungsministeriums und einer allgemeinen Zensurbehörde entgegen fiebert. Das einzige deutsche Anliegen scheint derzeit zu sein, anderen Menschen etwas vorzuschreiben, egal, ob Essen, Trinken, Rauchen, Fortbewegung - eine selbsternannte "Elite" hat die Weisheit mit Löffeln gefressen und weiß, was für andere gut ist!
Jürgen Seifert schreibt am 15.09.2019,13:34 Uhr :
Die Debatte wird mir grundsätzlich zu einseitig geführt. Wenn alle Fahrzeuge auf Elektoantriebe umgestellt werden sollten, müssten wir die Atomkraftwerke länger laufen lassen. Die Ökobilanz der Elektrofahrzeuge ist in der Herstellung katastrophal. Der Run auf Lithium für die Batterien führt zu Mondlandschaften und immensem Wasserverbrauch beim Lithiumabbau.Wasserstoffmotoren sind auch Verbrennungsmotoren. Was soll also die umgangssprachliche Regelung von einem Verbot der Verbrennungsmotoren? Auch synthetische Brennstoffe könnten ein Teil der Lösung sein, ebenso wie Gasantriebe, die immerhin die Emissionen halbieren. Aktuell sollten mehr Hybridantriebe mit unterschiedlichen Kombinationen angeboten werden. Viel größere Einsparpotentiale an Emissionen könnten sich aus der Umstellung der Antriebe von Containerschiffen und Kreuzfahrtschiffen ergeben.Unsere Politiker haben sich aber bisher nicht an dieses Thema herangetraut.Die SUV-Verdammung ist albern und entspringt einer Neiddebatte.
Helmut schreibt am 15.09.2019,14:44 Uhr :
PC überzeugte nicht. Eine Sendung der KFZ-Gesellschaft. Die Angst vor der Autolobby deutlich spürbar. Historische Zitate werden hier zensiert. Udo Lindenberg wird nicht mehr gespielt. Nena auch nicht.








