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Samstag, 26. Februar 2022

Rubikon - Moskaus langer Atem

Rubikon - Moskaus langer Atem https://www.rubikon.news/artikel/moskaus-langer-atem Der Westen reagierte empört, als Präsident Putin die „Volksrepubliken“ in der Ost-Ukraine anerkannte — aus der Geschichte heraus betrachtet, ist dies aber nur folgerichtig.
von Hannes Hofbauer

Einen Einzelvorgang zu „framen“, ist ein beliebtes Mittel der Manipulation von Meinungen. Aber auch das Gegenteil gibt es: „Deframing“ — etwas aus dem Zusammenhang reißen. Bei der Beurteilung der derzeitigen Politik Russlands kommt es ganz darauf an, wie weit man den historischen Rahmen steckt, in dessen Kontext man die Lage einschätzt. Isoliert betrachtet, ist es böse, wenn ein größeres Land ein kleineres drangsaliert und versucht, Teile von dessen Staatsgebiet abzutrennen. Ein „aggressiver Akt“, geifert die aggressivste aller Weltmächte. Sieht man dagegen, wie sich die Weltgeschichte spätestens seit der „Wendezeit“ entwickelt hat, gewinnt man an Verständnis für die vermeintlich erratische Politik Putins. Es ist eine Geschichte des schrittweisen Zurückdrängens des russischen Einflusses, der wachsenden Umzingelung und Bedrängung des großen Landes durch den sich als siegreich gerierenden Westen.


Historiker wissen Bescheid. Es kommt darauf an, wann und wo
man die Geschichte beginnen lässt. Dementsprechend werden Ereignisse sehr unterschiedlich dargestellt und eingeordnet. Als Wladimir Putin am Abend des 21. Februar 2022 in Moskau verkündete, die beiden ostukrainischen „Volksrepubliken“ als selbstständige Staaten anerkennen zu wollen, war dies für die transatlantische Rezeption ein aggressiver Akt, für die russische Wahrnehmung hingegen eine Antwort auf den Kiewer Regimewechsel im Jahr 2014.

Doch der Reihe nach. Wer die Geschichte der Ukraine-Krise mit dem Aufmarsch der russischen Armee und der Erklärung Putins zur Anerkennung der Selbstständigkeit von Donezk und Lugansk beginnen lässt, kann mit Fug und Recht behaupten, dass dieser Schritt ein Bruch des Minsker Abkommens und des Völkerrechts war. Immerhin garantiert das Abkommen „Minsk II“ vom 12. Februar 2015, das Frankreich, Deutschland, die Ukraine und Russland ausverhandelten, die territoriale Integrität der Ukraine; und diese wurde mit Putins Erklärung eindeutig verletzt.

Gleichzeitig hatte man allerdings im Minsker 13-Punkte-Katalog eine Verfassungsreform des Landes vereinbart, deren Kern eine Föderalisierung mit weitgehender lokaler Selbstverwaltung der beiden ostukrainischen Oblaste bildete. Sieben Jahre lang ist dazu kein einziger Schritt von Seiten Kiews unternommen worden.

Wenn wir also die Geschichte der Ukraine-Krise mit dem 12. Februar 2015 anstatt mit dem 21. Februar 2022 beginnen lassen, stellt sich die Lage ganz anders dar. In dieser Perspektive ist es die Regierung in Kiew, die das Minsker Abkommen gebrochen hat; ganz abgesehen von jahrelangen militärischen Provokationen an der Waffenstillstandslinie durch reguläre und irreguläre ukrainische Einheiten sowie der Weigerung, soziale und wirtschaftliche Verbindungen zwischen der Kernukraine und den abtrünnigen Gebieten wieder herzustellen, wie es in Punkt 12 des Abkommens definiert ist.

Noch eine kompaktere Einschätzung ergibt sich für jemanden, der die Geschichte am 28./29. November 2013 beginnen lässt. Damals trafen sich die Granden der 28 EU-Staaten mit Vertretern von sechs ex-sowjetischen Republiken zu einem Gipfel im litauischen Vilnius. Brüssel hatte für vier Länder — Moldawien, Georgien, Armenien und die Ukraine — sogenannte Assoziierungsabkommen vorbereitet. Diese sollten das wirtschaftliche und politische Einflussgebiet der Europäischen Union nach Osten erweitern, ohne den jeweiligen Staaten eine EU-Mitgliedschaft anzubieten. Auch eine militärische Absicherung dieses „Drangs nach Osten“ war vorgesehen.

Im Vorfeld war allerdings bereits Armenien ausgeschieden, nachdem russische Sonderemissäre Jerewan überzeugt hatten, dass ein Bruch mit Moskau für das kleine Land nicht nur energiepolitisch verheerende Folgen hätte. Am Vilnius-Gipfel selbst lehnte dann der ukrainische Präsident Wiktor Janukowitsch aus ähnlichen Gründen das Angebot auf EU-Assoziation ab.

Doch anstatt diese Ablehnung ernst zu nehmen, begann Brüssel, auf einen Regimewechsel in Kiew zu setzen. Mit den Protesten von Jugendlichen am Majdan von Kiew war bald auch ein Hebel gefunden, den man dazu nutzen konnte.

Dass rechte westukrainische Kader die studentische Unzufriedenheit bald mit nationalistischen Parolen würzten und später das Terrain am Majdan übernahmen, kam den Außenpolitikern der EU wie zum Beispiel dem damaligen deutschen Außenminister Guido Westerwelle nicht ungelegen.

Gemeinsam stürzte man im Februar 2014 die gewählte ukrainische Regierung und jagte den Präsidenten außer Landes. Dieser klare Bruch der ukrainischen Verfassung kümmerte in Brüssel, Berlin oder Washington niemanden unter den politisch Verantwortlichen. Im Anschluss daran zerfiel die Ukraine: die zwei sezessionistischen Oblaste Donezk und Lugansk erklärten sich für selbstständig und die Krim schloss sich der russischen Föderation an. Von dieser historischen Warte aus gesehen, muss die treibende Kraft für die ukrainische Desintegration der Europäischen Union zugeschrieben werden.

Aber wir können und müssen die Geschichte der Ukraine-Krise noch früher beginnen lassen; und zwar am 15. März 1999. Damals trafen sich im Pariser Kongresszentrum in der rue Kléber Vertreter der USA, der EU, Russlands, Jugoslawiens und der Kosovoalbaner, um einen Vertrag zur Lösung der Kosovo-Frage abzuschließen. Eine Einigung konnte nicht gefunden werden. Die russische und die jugoslawische Seite stimmten der von Washington und Berlin beabsichtigten militärischen Kontrolle Jugoslawiens durch die NATO nicht zu.

Zwei Tage später stellte die Nordatlantik-Allianz ein Ultimatum an Belgrad und am 24. März 1999 begann die mittlerweile auf 19 Mitglieder angewachsene NATO mit dem Bombardement serbischer Städte und Einrichtungen, das 78 Tage dauern sollte.

Der Angriff erfolgte völkerrechtswidrig ohne UN-Mandat und stellte einen Präzedenzfall der europäischen Nachkriegsgeschichte dar, die seither auch so nicht mehr genannt werden kann. Kosovo wurde aus dem Staatsverband Jugoslawiens herausgebombt. Wer also die Geschichte der Ukraine-Krise im März 1999 beginnen lässt, muss daran erinnern, dass militärisch abgesicherte Grenzverschiebungen ohne Einwilligung der sie betreffenden Staaten nicht in Moskau erfunden, sondern zuvor von Washington betrieben wurden.

Noch ein Nachsatz zum Präzedenzfall Kosovo: Sanktionen gegen Staaten der NATO-Kriegsallianz von Seiten Russlands, Chinas oder neutraler Länder hat es damals nicht gegeben, ja sie wurden nicht einmal diskutiert.






Von Hannes Hofbauer ist zum Thema im Promedia Verlag erschienen: „Feindbild Russland. Geschichte einer Dämonisierung“


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Giorgio Agamben Hannes Hofbauer, Jahrgang 1955, studierte Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien. Er arbeitet als Publizist und Verleger. Im Promedia-Verlag sind von ihm unter anderem erschienen „EU-Osterweiterung. Historische Basis – ökonomische Triebkräfte – soziale Folgen“, „Diktatur des Kapitals. Souveränitätsverlust im postdemokratischen Zeitalter“ und „Feindbild Russland. Geschichte einer Dämonisierung“.
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

Der Artikel ist erschienen bei :Rubikon-News

Montag, 16. September 2019

Presseclub - 15.09.2019 - Vom Fetisch zum Feindbild: der Kulturkampf ums Auto


So. 15. September 2019, 12.03 - 13.00 Uhr

Vom Fetisch zum Feindbild: der Kulturkampf ums Auto


Bilder: Screenshots

Moderation:
Jürg Schönenborn
WDR Programmdirektor
Mitglied Atlantikbrücke eV.

Das Auto ist der Deutschen liebstes Kind. Doch die Zeiten ändern sich. Klimawandel, Dieselbetrug und Fahrverbote haben viele Menschen zum Umdenken gebracht. Erst Recht nach dem schweren Unfall in Berlin, als vier Menschen durch einen Porsche Macan zu Tode kamen. Seither wird der SUV zum tonnenschweren Feindbild. Von „Auto-Terror“ und „motorisierten Mordwerkzeugen“ ist die Rede. Doch das ist nur der eine Teil der Wahrheit.

Der andere lautet: Immer mehr Menschen fahren SUV, weil sie bequem und sicher sind; alleine in diesem Jahr wurden eine Million gekauft. Insgesamt pendeln 11 Millionen Deutsche. Sie können und wollen nicht auf ihr Auto verzichten. Um das Auto ist ein Kulturkampf entflammt. Wie konnte es dazu kommen?

Die explosive Mischung von Autofans und Klimaaktivisten überschattet die Internationale Automobilausstellung, IAA, in Frankfurt. Zum einen präsentieren sich die deutschen Autokonzerne als Vorreiter der E-Mobilität. Zum anderen gab es noch nie so wenige Aussteller. Diverse Gruppen haben Proteste angekündigt bis hin zur Blockade der Messeeingänge. Die Aktivisten sehen sich in der Tradition der Bewegungen, die den Atom- und Kohleausstieg durchgesetzt haben. Die Emissionen im Verkehrssektor müssten endlich sinken, wenn wir unsere Klimaziele erreichen wollten.

Welchen Anteil hat die Automobilindustrie an dieser aufgeheizten Atmosphäre? Ist ihr Eintreten für eine ökologische Verkehrswende nach den Manipulationsskandalen wirklich glaubhaft? Geschieht der Umstieg aus freien Stücken oder wegen des politischen Drucks? Warum haben die Konzerne immer weniger Kredit bei den Menschen? Die Automobilindustrie ist eine Schlüsselbranche, von der hunderttausende Arbeitsplätze abhängen. Ruiniert der Kampf gegen das Auto am Ende unseren Wohlstand?

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» der Kommentar des Blogschreibers «

Und wieder einmal wurde der größte Umwelt- Verschmutzer und Zerstörer mit keiner Silbe erwähnt. Auch Gretas Klimahüpfer schrecken davor zurück.
Das US-Militär erzeugt mit seinen Luft-, See-, und Land- Fahrzeugen mehr Schadstoffe, als alle PKW der Welt zusammen, einschlißlich sämtlicher SUV's, und zwar durch ihre Militärstützpunkte großflächig über die ganze Welt verteilt. Von ihrem radioaktiven Abfall, den sie durch Panzermunition, Bomben, Granaten und Raketen in Kriegsgebieten entsorgen, gar nicht erst zu sprechen, das kommt noch dazu.

Aber man arbeitet sich an deutschen Autofahrern ab und will denen nicht nur ein schlechtes Gewissen einreden wenn sie weiter ein Auto mit Verbrennungsmotor fahren, nein, am liebsten möchten selbsternannte "Klima-Missionare" vorschreiben, wer welches Auto fahren darf und prüfen, ob überhaupt Bedarf besteht oder ob ein Fahrrad ausreicht.

Es ist an der Zeit, die Dienstfahrzeuge und Luxuskarossen, mit denen sich die Grüninnen so gerne kutschieren lassen, auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen.
In den meisten Fällen sind Fahrräder wohl ausreichend.
(Mir kommen die Tränen vor Lachen, wenn ich mir Claudia Roth vorstelle.)
Nebenbei sollte auch dringend veröffentlicht werden, wieviele Flugkilometer jede Partei für sich verbuchen kann.
Manch einer wird erschrecken, dass ausgerechnet die Partei, die am lautesten von Umweltschutz rumkräht, die meisten Schadstoffe verursacht.

863 Kommentare, davon 50 gesperrt

Julius schreibt am 15.09.2019,14:55 Uhr :
In Brüssel wollte man vor einiger Zeit den Beschluß für einen geringeren CO2-Ausstoß senken für Autos. Den hat die Merkel dann vom Tisch gefegt in letzter Minute, sehr zum Entsetzen anderer EU-Staaten. Merkel steht nicht auf der Seite der Verbraucher-sondern auf der Seite der Auto-Bosse. Hohe Abfindungen werden bei Mißmanagement in der Autoindustrie bezahlt und ehemalige Verkehrsminister der CDU haben in die Autobranche gewechselt mit honorigen Einkünften. Siehe M. Wissmann und E. von Klaeden.

E.Dreier schreibt am 15.09.2019,14:50 Uhr :
Wer nur hat die Merkel als Klima-Kanzlerin ernannt? Sie sich selbst? Bei ihrer Rumfliegerei in der Weltgeschichte und von Gipfel zu Gipfel die Umwelt mit den kerosinabgasen und sonstigen Giftstoffen aus den triebwerken verbietet es sich von selbst als Klima- Kanzlerin bezeichnet zu werden. Soviel an Co2 wie Merkel produziert hat, kann es eine Kleinstadt mit 10 000 Einwohner nicht aufwarten!

Hartmann schreibt am 15.09.2019,12:03 Uhr :
Einfach addieren: Anzahl der Mitarbeiter in der Automobilindustrie, Zulieferer ersten, zweiten und dritten Grades, dazu den Anteil Maschinenbau und Elektrotechnik für die Autoindustrie als auch sämtliche Dienstleister dieser Branche - das dürfte 2/3 der gesamten Industrie sein in Deutschland

    h-jürgen schmidt , geschrieben am 15.09.2019, 12:14 Uhr:
    Mathe ist bei den Grünen nicht besonders beliebt..Deren Biographien bestätigen das...und außerdem kommt der Strom ja aus der Steckdose

Harald Wehner, Frankfurt schreibt am 15.09.2019,13:29 Uhr :
Es gibt erste ernüchterne Ergebnisse für manch "gut gedachte" Ideen zum Umweltschutz. Die letzte Scobel-Sendung (ab Min 30:00) auf 3Sat (in der Mediathek) ist hier zu empfehlen. Viele Konzepte, die auf den ersten Blick positiv wirken sind jedoch in der Gesamtbilanz sogar negativ: Der "Rebound-Effekt ". Ein Beispiel sind die neuen E-Tretroller, die bezüglich Sicherheit (Chaos auf dem Bürgersteig) und Umweltschutz (Herstellung & Entsorgung der Akkus) mehr negative Effekte und damit mehr Umweltbelastung haben. Umweltschutz ist wichtig, aber Schnellschüsse einzelner Gruppen statt fairer Diskussionen aller Betroffenen ( Bürger, Wirtschaftvertreter, Umweltschützer) sind der falsche Weg.

Michael-Peter Börsig schreibt am 15.09.2019,13:28 Uhr :
Guten Tag, diese Sendung hat wir wirklich sehr gefallen! Da behauptet die Journalistin, ihr Golf VIII würde nicht mehr wiegen als die Batterie des Audi e-tron - sie sollte mal in ihre Wagenpapiere schauen! Beim Vergleich Elektro vs Wasserstoff meint sie, die "Wasserstoffbatterie" sei schwerer zu befüllen. Welche Wasserstoffbatterie, bitte? Und die SUV-Käufer sollten doch bitte kleinere Autos kaufen. Weiß sie nicht, dass es auch kleine SUV gibt? Gerne möchte sie allen Autofahrern vorschreiben, was sie zu fahren haben. Warum braucht sie dann einen Golf, es gibt doch auch keinere PKW. Es hat den Anschein, dass sie der Einführung eines deutschen Gesinnungsministeriums und einer allgemeinen Zensurbehörde entgegen fiebert. Das einzige deutsche Anliegen scheint derzeit zu sein, anderen Menschen etwas vorzuschreiben, egal, ob Essen, Trinken, Rauchen, Fortbewegung - eine selbsternannte "Elite" hat die Weisheit mit Löffeln gefressen und weiß, was für andere gut ist!

Jürgen Seifert schreibt am 15.09.2019,13:34 Uhr :
Die Debatte wird mir grundsätzlich zu einseitig geführt. Wenn alle Fahrzeuge auf Elektoantriebe umgestellt werden sollten, müssten wir die Atomkraftwerke länger laufen lassen. Die Ökobilanz der Elektrofahrzeuge ist in der Herstellung katastrophal. Der Run auf Lithium für die Batterien führt zu Mondlandschaften und immensem Wasserverbrauch beim Lithiumabbau.Wasserstoffmotoren sind auch Verbrennungsmotoren. Was soll also die umgangssprachliche Regelung von einem Verbot der Verbrennungsmotoren? Auch synthetische Brennstoffe könnten ein Teil der Lösung sein, ebenso wie Gasantriebe, die immerhin die Emissionen halbieren. Aktuell sollten mehr Hybridantriebe mit unterschiedlichen Kombinationen angeboten werden. Viel größere Einsparpotentiale an Emissionen könnten sich aus der Umstellung der Antriebe von Containerschiffen und Kreuzfahrtschiffen ergeben.Unsere Politiker haben sich aber bisher nicht an dieses Thema herangetraut.Die SUV-Verdammung ist albern und entspringt einer Neiddebatte.

Helmut schreibt am 15.09.2019,14:44 Uhr :
PC überzeugte nicht. Eine Sendung der KFZ-Gesellschaft. Die Angst vor der Autolobby deutlich spürbar. Historische Zitate werden hier zensiert. Udo Lindenberg wird nicht mehr gespielt. Nena auch nicht.


Freitag, 18. November 2016

Natopropaganda - jetzt auch schon übers Kinderprogramm

Thema: Kalter Krieg

Albrecht Müller:
"Personalisierung hilft, die Feindschaft zu erhalten"

Die Kindersendung Kakadu erregte in den vergangenen Wochen bereits einigen Unmut. Gegenüber RT Deutsch analysiert Albrecht Müller, ehemaliger Planungschef im Kanzleramt von Willy Brandt und Helmut Schmidt, die Darstellung der russischen Rolle in verschiedenen Konflikten.

"Sie könne die Menschen nur dazu bringen, mehr Geld für Rüstung zu zahlen, wenn sie ein Feindbild haben", so der heutige Publizist und Autor.


Quelle: RT-Deutsch