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Donnerstag, 1. Juni 2023

Die große Umerziehung

Die große Umerziehung Der folgende Beitrag wurde mir als Kommentar zu meinem Muttertagsbeitrag
vom 12. Mai 2023 zugesandt.

Die große Umerziehung

In Wien tobt derzeit ein erbitterter Kulturkampf. Er ist symptomatisch für die meisten westlichen Länder. Gleich mehrere LBGTI-Initiativen drängen darauf, entweder Lesungen oder gleich komplette „Drag Queen“-Shows vor Kindern darzubieten. Im Vorfeld der ersten Veranstaltung brachten Gegner ein Transparent und Plakate an der Fassade des Lokals an. Die Veranstaltung selbst am letzten Sonntag mußte mit großem Polizeiaufgebot vor wütenden Gegendemonstranten geschützt werden.

Auch in anderen Ländern sorgten vergleichbare Aktionen schon für Proteste. Christliche, aber auch Elterninitiativen kritisieren, daß die Kleinsten durch die Shows mit einem Geschlechter-Bild konfrontiert werden sollen, das nicht eindeutig ist. Erst im Februar protestierten Dutzende Briten gegen eine „Drag Show“ für Kinder in London.

Von den politischen Parteien stellt sich in Wien nur die FPÖ gegen die Darbietungen. Der Wiener FPÖ-Chef, Stadtrat Dominik Nepp, fordert ein Verbot der Veranstaltungen und geht ins Grundsätzliche: „Viele Eltern sind zu Recht empört. Diese Indoktrinierung von Kindern muß sofort gestoppt werden.“ Die Wiener Kinder „sollen einfach Kinder sein und nicht mit Transgender-Propaganda zugemüllt werden.“

Zuletzt schaltete sich die „Plattform Christdemokratie“ ein. Sie wirft den Veranstaltern der einschlägigen Events die „rücksichtslose Sexualisierung bereits von kleinen Kindergarten- und Volksschülern“ vor. Drag Shows wie der „Queens Brunch“ seien geeignet, die Verunsicherung und psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen zu vergrößern – und die Zielgruppe werde immer jünger.

Genau das ist des Pudels Kern. Nicht nur in Österreich, sondern in den meisten westlichen Ländern. Allenthalben stehen Gender-Ideologie und „Diversity“ ganz oben auf der Agenda. Und weil noch jedes Regime früher oder später auf den Trichter kam, daß es die ganz Jungen vereinnahmen muß, um die eigene Macht dauerhaft zu sichern, setzt die Propaganda inzwischen schon weit im Vorschulalter an. Auf allen Kanälen: Fernsehen, Werbung, Kinderbücher – und die zuständigen Schulbehörden geben den Takt vor. Es ist eine Verschwörung gegen alles Natürliche, die man zurecht als satanisch bezeichnen kann.

So gibt es im grün-rot regierten München das von der Stadt finanzierte „Pädagogische Institut“ (PI), das sich seit Jahren darauf spezialisiert hat, mit besonders schrillen (und fragwürdigen) Darbietungen an die Schulen zu gehen und dort gängige Rollen- und Geschlechterbilder zu demontieren.

Auch in den Kinderkanälen der öffentlich-rechtlichen Sender wird schon seit längerem ein subtiler Kulturkampf geführt. In bekannten Kinderserien werden dezent neue Charaktere eingeführt, die entweder behindert, Migranten oder auf andere Weise randständig sind. Die Methoden der Manipulation, besser gesagt: der Konditionierung sind subtil. Geht es im einen Fall um die bessere Integration von Behinderten – das große Modewort heißt „Inklusion“ –, so zielt bei Veranstaltungen wie dem Wiener „Queens Brunch“ die Vereinnahmung und Gewöhnung auf sexuelle Absonderlichkeiten und die schleichende Desorientierung von Kindern und Heranwachsenden ab.

Früher lautete der korrekte Ausdruck dafür: „Kinderverstörung“. Der Soziologe und Publizist Helmut Schoeck betitelte so bereits 1987 ein noch immer lesenswertes Buch zum Thema. Untertitel: „Die mißbrauchte Kindheit. Umschulung auf eine andere Republik“. Genau darum geht es den Propagandisten der neuen, „diversen“ Pädagogik. Man kann „normal“ gebliebene Länder wie Ungarn oder Rußland gut verstehen und nur darin bestärken, wenn sie von solchen „Werten“ des Westens verschont bleiben wollen.

Die Umerziehung macht vor der Kinderstube nicht mehr halt. Längst hat sich die Spielzeugindustrie zum Komplizen gemacht. Von der blonden Barbiepuppe, über Jahrzehnte hinweg ein Identifikationssymbol für Mädchen und werdende Frauen, gibt es heute eine Vielzahl lesbischer, afro-amerikanischer oder behinderter Varianten.

Auch LEGO ist nicht mehr, was es einmal war. Generationen von Kindern konnten mit den bunten Plastikbausteinen des dänischen Spielzeugherstellers Autos, Flugzeuge und Ritterburgen bauen und so spielend ein Gespür für Technik, Formen und mechanische Zusammenhänge entwickeln. Das ist heute nicht mehr erwünscht, und natürlich hat sich auch LEGO die „diverse“ Agenda zueigen gemacht. Auf der Netzseite stonewars.de werden seit kurzem neue Charaktere, ein neues Logo und ein Neustart für die LEGO-Themenwelt angekündigt. Die „LEGO Friends 2023“ ersetzen die bisherigen Spielcharaktere und heißen unter anderem „Paisley“, „Aliya“ und „Zac“. Vor allem aber sind sie allesamt schwul, lesbisch und behindert. Oder haben Migrationshintergrund. Das ist nicht verwunderlich. Matthew Ashton, stellvertretender Chefdesigner bei LEGO und Schöpfer des neuen Figurensets, ist selbst bekennender Schwuler. Auf der LEGO-Homepage erklärt er, mit den neuen Figuren wolle er „vorangehen und ein positives Statement für Liebe und Inklusion“ abgeben.

Hier schließt sich der Kreis. Kindheit und Familie – das war gestern. Heute heißen Eltern nicht mehr „Vater“ und „Mutter“, sondern „Elternteil 1“ und „Elternteil 2“. Erst kürzlich lancierte die „tagesschau“ einen besonders aufdringlichen Umerziehungsversuch (ruderte dann aber angesichts des Zuschauerprotests zurück): eine Mutter wurde dort allen Ernstes als „entbindende Person“ bezeichnet. Die Absicht solcher sprachlichen Manipulationen ist klar: die natürlichen, von der Biologie vorgegebenen Geschlechter-Identitäten sollen aufgelöst, zerredet, wegdiskutiert werden.

Und alle ziehen am gleichen Strang: Schule, Medien, Werbung, Politik. Alle haben sich der Transformation der Bevölkerung in eine gesichtslose, beliebig manipulierbare, „genderfluide“ Masse verschrieben. Schon die Jüngsten sollen nicht mehr wissen, wer sie sind. Huxleys schöne neue Alptraum-Welt wird gerade vor unseren Augen Realität.


Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.
Danke Willi für die Übersendung


Montag, 16. September 2019

Presseclub - 15.09.2019 - Vom Fetisch zum Feindbild: der Kulturkampf ums Auto


So. 15. September 2019, 12.03 - 13.00 Uhr

Vom Fetisch zum Feindbild: der Kulturkampf ums Auto


Bilder: Screenshots

Moderation:
Jürg Schönenborn
WDR Programmdirektor
Mitglied Atlantikbrücke eV.

Das Auto ist der Deutschen liebstes Kind. Doch die Zeiten ändern sich. Klimawandel, Dieselbetrug und Fahrverbote haben viele Menschen zum Umdenken gebracht. Erst Recht nach dem schweren Unfall in Berlin, als vier Menschen durch einen Porsche Macan zu Tode kamen. Seither wird der SUV zum tonnenschweren Feindbild. Von „Auto-Terror“ und „motorisierten Mordwerkzeugen“ ist die Rede. Doch das ist nur der eine Teil der Wahrheit.

Der andere lautet: Immer mehr Menschen fahren SUV, weil sie bequem und sicher sind; alleine in diesem Jahr wurden eine Million gekauft. Insgesamt pendeln 11 Millionen Deutsche. Sie können und wollen nicht auf ihr Auto verzichten. Um das Auto ist ein Kulturkampf entflammt. Wie konnte es dazu kommen?

Die explosive Mischung von Autofans und Klimaaktivisten überschattet die Internationale Automobilausstellung, IAA, in Frankfurt. Zum einen präsentieren sich die deutschen Autokonzerne als Vorreiter der E-Mobilität. Zum anderen gab es noch nie so wenige Aussteller. Diverse Gruppen haben Proteste angekündigt bis hin zur Blockade der Messeeingänge. Die Aktivisten sehen sich in der Tradition der Bewegungen, die den Atom- und Kohleausstieg durchgesetzt haben. Die Emissionen im Verkehrssektor müssten endlich sinken, wenn wir unsere Klimaziele erreichen wollten.

Welchen Anteil hat die Automobilindustrie an dieser aufgeheizten Atmosphäre? Ist ihr Eintreten für eine ökologische Verkehrswende nach den Manipulationsskandalen wirklich glaubhaft? Geschieht der Umstieg aus freien Stücken oder wegen des politischen Drucks? Warum haben die Konzerne immer weniger Kredit bei den Menschen? Die Automobilindustrie ist eine Schlüsselbranche, von der hunderttausende Arbeitsplätze abhängen. Ruiniert der Kampf gegen das Auto am Ende unseren Wohlstand?

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» der Kommentar des Blogschreibers «

Und wieder einmal wurde der größte Umwelt- Verschmutzer und Zerstörer mit keiner Silbe erwähnt. Auch Gretas Klimahüpfer schrecken davor zurück.
Das US-Militär erzeugt mit seinen Luft-, See-, und Land- Fahrzeugen mehr Schadstoffe, als alle PKW der Welt zusammen, einschlißlich sämtlicher SUV's, und zwar durch ihre Militärstützpunkte großflächig über die ganze Welt verteilt. Von ihrem radioaktiven Abfall, den sie durch Panzermunition, Bomben, Granaten und Raketen in Kriegsgebieten entsorgen, gar nicht erst zu sprechen, das kommt noch dazu.

Aber man arbeitet sich an deutschen Autofahrern ab und will denen nicht nur ein schlechtes Gewissen einreden wenn sie weiter ein Auto mit Verbrennungsmotor fahren, nein, am liebsten möchten selbsternannte "Klima-Missionare" vorschreiben, wer welches Auto fahren darf und prüfen, ob überhaupt Bedarf besteht oder ob ein Fahrrad ausreicht.

Es ist an der Zeit, die Dienstfahrzeuge und Luxuskarossen, mit denen sich die Grüninnen so gerne kutschieren lassen, auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen.
In den meisten Fällen sind Fahrräder wohl ausreichend.
(Mir kommen die Tränen vor Lachen, wenn ich mir Claudia Roth vorstelle.)
Nebenbei sollte auch dringend veröffentlicht werden, wieviele Flugkilometer jede Partei für sich verbuchen kann.
Manch einer wird erschrecken, dass ausgerechnet die Partei, die am lautesten von Umweltschutz rumkräht, die meisten Schadstoffe verursacht.

863 Kommentare, davon 50 gesperrt

Julius schreibt am 15.09.2019,14:55 Uhr :
In Brüssel wollte man vor einiger Zeit den Beschluß für einen geringeren CO2-Ausstoß senken für Autos. Den hat die Merkel dann vom Tisch gefegt in letzter Minute, sehr zum Entsetzen anderer EU-Staaten. Merkel steht nicht auf der Seite der Verbraucher-sondern auf der Seite der Auto-Bosse. Hohe Abfindungen werden bei Mißmanagement in der Autoindustrie bezahlt und ehemalige Verkehrsminister der CDU haben in die Autobranche gewechselt mit honorigen Einkünften. Siehe M. Wissmann und E. von Klaeden.

E.Dreier schreibt am 15.09.2019,14:50 Uhr :
Wer nur hat die Merkel als Klima-Kanzlerin ernannt? Sie sich selbst? Bei ihrer Rumfliegerei in der Weltgeschichte und von Gipfel zu Gipfel die Umwelt mit den kerosinabgasen und sonstigen Giftstoffen aus den triebwerken verbietet es sich von selbst als Klima- Kanzlerin bezeichnet zu werden. Soviel an Co2 wie Merkel produziert hat, kann es eine Kleinstadt mit 10 000 Einwohner nicht aufwarten!

Hartmann schreibt am 15.09.2019,12:03 Uhr :
Einfach addieren: Anzahl der Mitarbeiter in der Automobilindustrie, Zulieferer ersten, zweiten und dritten Grades, dazu den Anteil Maschinenbau und Elektrotechnik für die Autoindustrie als auch sämtliche Dienstleister dieser Branche - das dürfte 2/3 der gesamten Industrie sein in Deutschland

    h-jürgen schmidt , geschrieben am 15.09.2019, 12:14 Uhr:
    Mathe ist bei den Grünen nicht besonders beliebt..Deren Biographien bestätigen das...und außerdem kommt der Strom ja aus der Steckdose

Harald Wehner, Frankfurt schreibt am 15.09.2019,13:29 Uhr :
Es gibt erste ernüchterne Ergebnisse für manch "gut gedachte" Ideen zum Umweltschutz. Die letzte Scobel-Sendung (ab Min 30:00) auf 3Sat (in der Mediathek) ist hier zu empfehlen. Viele Konzepte, die auf den ersten Blick positiv wirken sind jedoch in der Gesamtbilanz sogar negativ: Der "Rebound-Effekt ". Ein Beispiel sind die neuen E-Tretroller, die bezüglich Sicherheit (Chaos auf dem Bürgersteig) und Umweltschutz (Herstellung & Entsorgung der Akkus) mehr negative Effekte und damit mehr Umweltbelastung haben. Umweltschutz ist wichtig, aber Schnellschüsse einzelner Gruppen statt fairer Diskussionen aller Betroffenen ( Bürger, Wirtschaftvertreter, Umweltschützer) sind der falsche Weg.

Michael-Peter Börsig schreibt am 15.09.2019,13:28 Uhr :
Guten Tag, diese Sendung hat wir wirklich sehr gefallen! Da behauptet die Journalistin, ihr Golf VIII würde nicht mehr wiegen als die Batterie des Audi e-tron - sie sollte mal in ihre Wagenpapiere schauen! Beim Vergleich Elektro vs Wasserstoff meint sie, die "Wasserstoffbatterie" sei schwerer zu befüllen. Welche Wasserstoffbatterie, bitte? Und die SUV-Käufer sollten doch bitte kleinere Autos kaufen. Weiß sie nicht, dass es auch kleine SUV gibt? Gerne möchte sie allen Autofahrern vorschreiben, was sie zu fahren haben. Warum braucht sie dann einen Golf, es gibt doch auch keinere PKW. Es hat den Anschein, dass sie der Einführung eines deutschen Gesinnungsministeriums und einer allgemeinen Zensurbehörde entgegen fiebert. Das einzige deutsche Anliegen scheint derzeit zu sein, anderen Menschen etwas vorzuschreiben, egal, ob Essen, Trinken, Rauchen, Fortbewegung - eine selbsternannte "Elite" hat die Weisheit mit Löffeln gefressen und weiß, was für andere gut ist!

Jürgen Seifert schreibt am 15.09.2019,13:34 Uhr :
Die Debatte wird mir grundsätzlich zu einseitig geführt. Wenn alle Fahrzeuge auf Elektoantriebe umgestellt werden sollten, müssten wir die Atomkraftwerke länger laufen lassen. Die Ökobilanz der Elektrofahrzeuge ist in der Herstellung katastrophal. Der Run auf Lithium für die Batterien führt zu Mondlandschaften und immensem Wasserverbrauch beim Lithiumabbau.Wasserstoffmotoren sind auch Verbrennungsmotoren. Was soll also die umgangssprachliche Regelung von einem Verbot der Verbrennungsmotoren? Auch synthetische Brennstoffe könnten ein Teil der Lösung sein, ebenso wie Gasantriebe, die immerhin die Emissionen halbieren. Aktuell sollten mehr Hybridantriebe mit unterschiedlichen Kombinationen angeboten werden. Viel größere Einsparpotentiale an Emissionen könnten sich aus der Umstellung der Antriebe von Containerschiffen und Kreuzfahrtschiffen ergeben.Unsere Politiker haben sich aber bisher nicht an dieses Thema herangetraut.Die SUV-Verdammung ist albern und entspringt einer Neiddebatte.

Helmut schreibt am 15.09.2019,14:44 Uhr :
PC überzeugte nicht. Eine Sendung der KFZ-Gesellschaft. Die Angst vor der Autolobby deutlich spürbar. Historische Zitate werden hier zensiert. Udo Lindenberg wird nicht mehr gespielt. Nena auch nicht.


Mittwoch, 30. Juli 2014

Ukraine will Bücher und Filme aus Russland zensieren

Thema: Ukraine

Kiew startet Kulturkampf

29.07.2014, 10:26 Uhr | dpa
Bislang war die Ukraine kulturell ein liberales Land, und auch russische Kultur galt als attraktiv. Doch seit Russland Feindesland ist, haben sich die Dinge verändert. Im Konflikt mit dem neuen Feind zieht Kiew eine neue Karte: Es will Bücher und Filme aus dem Nachbarland stärker kontrollieren.

Für Filme aus Russland sei künftig eine Freigabe vorgesehen, "ob sie der nationalen Gesetzgebung entsprechen", teilte die staatliche Kinoagentur in Kiew mit.

Ukrainer sollen vor "feindlicher Kultur geschützt" werden

Auf dem Buchmarkt wolle die Ukraine eine Quote, um einheimische Bücher gegen das Übergewicht ausländischer, vor allem russischer Literatur zu schützen, sagte Vizeregierungschef Alexander Sytsch von der nationalistischen Partei Swoboda. "Ich bin weit davon entfernt, zu behaupten, dass alle russischen Bücher schlecht sind", erklärte Sytsch bei einer Regierungskonferenz.

"Gleichzeitig sind wir einfach gezwungen, den ukrainischen Verbraucher vor fremdenfeindlichen Verlagsprodukten zu schützen, die auf eine Destabilisierung der Situation im Land abzielen." Russland werfe in der Ukraine oft "drittklassige" Produktion auf den Markt.

Geschichtsfälschung und "Herablassung gegenüber der Ukraine"

Die ukrainischen Filmexperten nahmen Anstoß an der russischen TV-Serie "Die weiße Garde" nach dem Roman von Michail Bulgakow, verfilmt 2012 von Sergej Sneschkin. Die Handlung spielt in Kiew in der Revolutionszeit nach dem Ersten Weltkrieg. Auch ein russischer Film von Gleb Orlow über den ukrainischen Meisterringer Iwan Poddubny erregte Ärger.

Diese Filme "demonstrieren Herablassung gegenüber der Sprache, dem Volk und der Staatlichkeit der Ukraine", erklärte die Kinoagentur. Einzelne Fakten der Historiendramen seien verfälscht oder zugunsten Russlands umgeschrieben worden. Beide Produktionen erhielten keine Lizenz für den Verleih in der Ukraine.
Eigene Sprachen und Kultur fördern

Die Ukraine bemüht sich seit der Unabhängigkeit, die eigene Sprache und Kultur zu fördern, hat dabei aber bislang keinen großen Druck ausgeübt. Weil die meisten Ukrainer Ukrainisch und Russisch sprechen, setzt sich im Alltag oft die russische Kultur durch.

Russland produziert in großer Auflage Bücher für den gesamten postsowjetischen Raum. Bei ukrainischen Büchern ist die Auflage klein und teuer. Auch Filme und Fernsehshows auf Russisch haben eine größere Reichweite.

Auf dem Buchmarkt der Ukraine stamme nur ein Fünftel der Bücher aus heimischer Produktion, sagte Sytsch. "Wir führen eine Lizensierung russischer Bücher und eine Quote für ausländische Bücher ein abhängig davon, wieviel Prozent der Marktanteil ukrainischer Bücher ausmacht." Wie hoch die Quote sein soll, sagte er nicht.
Quelle: T-Online:


» der Kommentar des Blogschreibers «
Frau Bundeskanzlerin, sind das wirklich Ihre neuen Freunde? Auch dieser Alexander Sytsch von der nationalistischen Partei Swoboda?
Man kann es kaum glauben!
Müssen wir auch so werden, wenn die Ukraine in die EU aufgenommen wird?
Was wird aus dem Multikulti der Grünen?
... und wegen der eigenen Sprache und Kultur fördern ...
sollten die nicht erstmal bei sich selber anfangen? Z.B. beim Bürgermeister Klitschko, der kaum ukrainisch spricht?


Kommentare

Roman1
Als diese Faschistische Regierung an die Macht kam, wurde als erstes die russische Sprache verboten. Sie mussten zurückrudern, als der Westen forderte, dieses Verbot wieder aufzuheben. Aber da zeigte sich, welcher Geist von diesem Regime vertreten wird. Und wir stützen und finanzieren diesen Verbrecherstaat!

Querschuss
Na da haben die Demokratieverkünder ja genau das Richtige getan. Demnächst dann Bücherverbrennungen? Wo ist der empörte Aufschrei der EU?
Und Geschichtsfälschung??? Gegenwartsfälschung findet jedenfalls derzeit in der Ukraine statt. Sogar die Amis geben inzwischen zu, dass es KEINE Beweise für eine Beteilgung der russischen Regierung beim Absturz der MH 17 gibt. Hochinteressant ist auch, dass die Nato an den Tagen vor und nach dem Flugzeugabsturz nur 50 Kilometer von der Absturzstelle Manöver durchführte - modernste Technik eingeschlossen. Und niemand hat auf dem Radar auch nur eine Spur der Raketen gesehen?
Wacht endlich auf+ Der Westen lügt und die gesamte Journaille rennt blindlings hinterher und schürt die Kriegstreiberei.
Bis jetzt fehlen eindeutige Fakten+
Noch eine Frage: Wieso waren die Leichen trotz der eindeutig schweren Verletzungen nicht blutbeschmiert?

Gewinner11
Verbrennt alle Bücher!!! Moment... das kommt mir bekannt vor...

monrosi
ja die Kiewer Nazis der Putschregierung kommen den Nazis von 1933 im ähnlicher. Jetzt kommen wir schon zur Bücherverbrennung oder Verbannung

Rolf1956
ohne nun für oder gegen die eine oder andere Seite zu sein: sind das die freiheitlich-demokratischen Prinzipien, die die EU von ihren Mitgliedern abverlangen? die sind krank in Kiew, so beginnt Minderheitenverfolgung, was ist das nächste? Arbeitslager?

_Leuchtfeuer_
Damit wird dann wohl der endgültige Bruch besiegelt. Wie soll da je Frieden entstehen? Der Zug ist wohl schon lange abgefahren für Friede-Freude-Eierkuchen zwischen Kiew und dem Osten.

Lorne
Die Entrussifizierung der kiewschen Nazis hat nun den nächsten Schritt erreicht. Danke EU und USA

Richard26
Jetzt kommen wir langsam in die Nähe vom Faschismus und übersteigertem Nationalismus, also das wahre Gesicht der Ukraine.

MANFOR61
Eigentlöich ist diese Reaktion eine ukrainische Dummheit, ebenso wie dass vor einiger Zeit ausgesprochene Verbot der Russischen Sprache. jetzt werden Literatur und Filme aus dem " Ausland" zensiert. Ja - um Gottes Willen - wo bleibt die von Europa geforderte Offenheit und kullurelle Demokratie ? Die Ignoranz oder die Dummheit innerhalb der Regierungsverantwortlichen in der Ukraine, kennt wahrscheinlich keine Grenzen. Wollen wir hoffen, das so ein unreifes Land nie Vollmitglied in unserem Demokratischen Europa wird.