Thema:
Zwangsabgabe
Der Internationale Währungsfonds will die Souveränität der
Nationalstaaten weltweit durch ein neutrales Gremium von Fachleuten
ersetzen. Die Weltregierung soll in der Lage sein, Nationalstaaten
vorzuschreiben, welche Finanzpolitik sie zu machen haben. Über eine
solche „Regierung“ würden die Finanz-Eliten direkten Zugriff auf die
Spar-Guthaben und Vermögen der Bürger erhalten.
IWF-Chefin Christine Lagarde: Mit einer technokratischen Welt-Regierung soll die Finanzkrise gelöst werden. (Foto: dpa)
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Der IWF hat ein interessantes
Papier vorgelegt, in dem die Autoren Jonathan D. Ostry und Atish R. Ghosh eine
Lösung der globalen Finanzkrise durch eine Welt-Regierung aus Technokraten vorschlagen.
Nach der Schuldensteuer von 10 Prozent für alle (
mehr hier) ist dies der nächste interessante Vorstoß zu
Veränderung des globalen Machtgefüges.
Unter dem Titel „Hindernisse auf dem Weg zur Koordination der
internationalen Politik und wie sie überwunden werden können“ entwickeln
die IWF-Vordenker einen bestechend einfachen Plan: Sie analysieren,
dass die
Bereitschaft der Staaten, mit anderen Staaten zu kooperieren,
nicht sehr ausgeprägt ist. In ruhigen Zeiten werde nicht kooperiert,
weil man keine Notwendigkeit sieht, mit anderen Staaten zu kooperieren.
In Krisenzeiten dagegen verfallen von der Krise betroffene Staaten in
Hektik, oft sind die Maßnahmen, die verschiedene Staaten ergreifen,
widersprüchlich und führen daher nicht zum Erfolg.
Auch die
punktuelle, freiwillige Zusammenarbeit von
Staaten, wie der IWF sie in einem Projekt MAP (mutual asssessment of
policies) moderiert hat, ist aus Sicht des IWF nicht zufriedenstellend
verlaufen.
Daher schlägt der IWF ein zweistufiges Verfahren zur
Errichtung einer technokratischen Weltregierung vor. Beide Stufen sind dem Vorgehen verwandt, wie wir es von der Troika in Europa kennen.
Sie erste Stufe ist die Einrichtung von „neutralen Gutachern (assessor)“:
Diese sollen den Nationalstaaten politische und wirtschaftliche
Konzepte präsentieren, und gegebenenfalls auch konkrete
Handlungsoptionen „vorschlagen“.
Der IWF räumt ein, dass es schwer sein dürfte, Technokraten zu
finden, die wirklich von allen als „neutral“ eingeschätzt werden. Daher
gehe es mehr um die Frage der „Glaubwürdigkeit“ als der Neutralität.
Die Rolle der Gutachter ist bemerkenswert:
Sie sollen im Kern die nationalen Politiker kontrollieren.
Denn nicht alles, was für einen Nationalsaat zu mehr Wohlstand führt,
ist auch weltweit wünschenswert. Hier soll der Gutachter den
Nationalstaaten rechtzeitig aufzeigen, ob eine bestimmte Politik – mag
sie national noch so vielversprechend sein – auch international
toleriert werden würde.
Um von dem leidigen Problem der mangelnden Einsicht bei lokalen
Politikern für globale Zusammenhänge endlich wegzukommen, schlägt der
IWF vor, dass es „Wegweiser (guideposts“) gibt, mit denen den Staaten
klargemacht wird, in welche Richtung ihre Politik zu erfolgen hat.
Im wesentlichen sind dies zwei Wegweiser: Der eine betrifft die Währungen.
Es muss sichergestellt werden, dass es eine weltweit einheitliche
Währungspolitik gibt. Dieser Gedanke führt zwangsläufig dazu, dass es am
Ende nach der Vorstellung des IWF nur noch eine
Weltwährung
geben kann. Dies hatte Angela Merkel schon vor einigen Jahren im
Hinblick auf einen G 20-Gipfel ganz unumwunden im Deutschen Bundestag
angekündigt.
Der IWF geht zwar noch nicht so weit, in dem Papier eine einheitliche
Währung zu fordern. Doch der IWF präsentiert die Idee, dass für die
Stabilität des Weltwährungssystems „
Werkzeuge“ des IWF
eingesetzt werden könnten, um festzustellen, ob eine nationale Währung
tatsächlich den Fundamental-Daten eines Landes entspricht.
Der zweite Wegweiser ist eine Kontrolle der Kapitalflüsse
durch den IWF, um weltweite Blasen-Bildungen zu verhindern. Staaten,
die Kapital exportieren, sollten gezwungen werden, die Kapital-Kosten so
zu erhöhen, dass riskante Wetten nicht mehr attraktiv sind. Staaten, in
die zu viel Geld fließt – wie am Höhepunkt der Euro-Krise nach
Deutschland – sollten verpflichtet sein, die Kapitalzuflüssen mittels
Kapitalverkehrskontrollen zu stoppen.
Das Konzept des IWF zur Errichtung einer weltweit operierenden Zentralregierung schließt an die jüngsten technokratischen
Weichenstellungen des IWF aus dem Jahr 2012 an: Damals hatte der IWF die
„Integrated Surveillance Decision“
(ISD) – eine Art freiwillige Überwachungs-Verpflichtung der
Mitgliedsstaaten – verabschiedet. Diese Richtlinie ermöglicht es dem
IWF, „sich effiektiver in der Innenpolitik und Wirtschaftspolitik“
einzelner Staaten „zu engagieren“.
Nun macht der IWF den entscheidenden nächsten Schritt. In dem Papier schreiben die Autoren:
„Die ISD (freiwillige
Überwachungs-Verpflichtung), die kürzlich von den Mitgliedsstaaten
angenommen wurde, legt nahe, dass Staaten eine Politik einer Politik den
Vorzug geben, die weniger negative Auswirkungen auf andere Staaten
haben, aber dennoch die nationalen Ziele erreichen. Unsere
vorgeschlagenen Wegweiser würden Staaten zwingen, einer Politik
abzuschwören, die starke negative Auswirkungen auf andere Staaten haben –
auch wenn die betreffende Nation dafür einen Preis zu bezahlen hätte.“
Der IWF hat also seine Idee weiterentwickelt: Künftig sollen die globalen Interessen vor den nationalen Interessen stehen.
Politiker wären verpflichtet, im Entscheidungsfall zu Ungunsten der eigenen Bürger zu entscheiden, um vom IWF identifizierte Nachteile für die Weltgemeinschaft zu verhindern.
Überwacht würde diese gravierende, weltweite Aufgabe von nationaler
Souveränität von einem technokratischen Regime des IWF. Die nationalen
Regierungen wären gezwungen,
Befehle von anonymen Gremien in Empfang zu nehmen und ihre gesamte Politik danach auszurichten.
Der IWF verfolgt seit langem eine Politik der globalen Kontrolle über
Schulden, Austerität und Privatisierung. Der Nobelpreisträger
Joseph Stiglitz hat das beklemmende Konzept, das auch soziale Unruhen bewusst in Kauf nicht, hier ausführlich beschrieben.
Wenn der IWF ein solches Papier, das faktisch zur Unterwerfung aller nationalen Politik unter das
Diktat einer globalen Finanz-Elite
aufruft, in die Welt setzt, macht er das mit Kalkül: Der IWF will, dass
die Politiker sich an diesen Plan halten. Bei der 10
Prozent-Schuldensteuer dauerte es nur wenige Tage, bis die ersten
Politiker begeistert zustimmten (
mehr hier).
Tatsächlich soll die Weltregierung am Ende in der Lage sein, den
lokalen Politikern vorzuschreiben, wann sie ihre Bürger zu enteignen
haben. Schließlich kann es ein Ergebnis des
übergeordneten Weltinteresses der Finanz-Eliten sein, dass die Deutschen oder Niederländer oder Italiener enteignet werden.
Die vorgeschlagenen Wegweiser sollen Staaten zwingen, „einer Politik
abzuschwören, die starke negative Auswirkungen“ auf das übergeordnete
Interesse haben – „auch wenn die betreffende Nation dafür einen Preis zu
bezahlen hätte.“
Die „Wegweiser“ des IWF wären nichts anderes als ein
„Welt-Gesetz“,
welches nicht mehr für die Bürger direkt, sondern für die Politiker
verbindlich wäre: Sie müssten die jeweilige Politik nicht mehr an den
Interessen ihrer Wähler, sondern für die globalen Finanzeliten
ausrichten.
Die Staaten haben sich weltweit
durch die Schuldenkrise in eine aussichtslose Lage manövriert.
Die meisten Staaten werden über kurz oder lang keine Wahl haben, als
die Vorherrschaft des IWF zu akzeptieren – und seinen Anweisungen Folge
zu leisten.
Der erste Akt des neuen Weltgesetzes wird die Lösung der weltweiten
Schuldenkrise sein. Durch die Gutachter und die Wegweiser will der IWF
den Zugriff auf die Vermögen der Sparer sicherstellen: Denn nur
durch ihre Enteignung kann die weltweite Schuldenkrise gelöst werden.
Der IWF schreibt in seinem Papier, dass durch die Finanzkrise die
Instrumente der Politik stumpf geworden sind. Es gäbe mehr Ziele als
Instrumente.
Doch der
Schock, den die Finanzkrise ausgelöst habe, sei groß genug, um die Regierungen zu einer koordinierten Zusammenarbeit zu zwingen.
Mit Welt-Regierung und Welt-Gesetz bietet sich der IWF als Retter an.
Es ist eine Frage der Zeit, bis die
Ertrinkenden nach der Hand greifen, die ihnen Rettung verheißt.
Mit freundlicher Genehmigung von
DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
» der Kommentar des Blogschreibers «
Ist es nicht erstaunlich, was sich in den letzten Jahren alles von "Verschwörungstheorie" zu unumstösslichen Tatsachen gewandelt hat?
Es ist noch gar nicht lange her, da wurde jedem, der das Wort "Bilderberger" erwähnte, ein Arztbesuch empfohlen.
Genauso verhielt es sich mit "Neue Welt Ordnung", man wurde als Spinner bezeichnet. So langsam müsste aber jeder kapiert haben was da läuft denn die mit unserem Steuergeld so großzügig umgehende Rettungskanzlerin gibt mittlerweile ganz offen zu, dass sie an dieser "Neuen Welt Ordnung" arbeitet. Vor wenigen Jahren sah das noch ganz anders aus.
Leute, es ist unsere eigene Regierung die uns, unser Erspartes und unser Land auf Befehl von profitgierigen Geldsäcken für ein zweifelhaftes Phantasieprojekt "Europa" opfert.
Es ist unsere selbsternannte "Elite", die den Befehlen aus Übersee Folge leistet, uns aber vorspielt, sie selber hätten was zu entscheiden.
Es sind unsere eigenen macht- und geldgeilen Regierungsdarsteller, die alles gegeben haben, die uns vor der Wahl belogen und betrogen haben, nur um an diese Posten zu kommen und um sich auch persönlich bereichern zu können.
Eine Realisierung der Massnahmen, die das Leben von uns normalen Bürgern etwas angenehmer gestalten könnten, war von Anfang an nicht geplant. Ihre Erwähnung diente nur dem Stimmenfang, wurden im Koalitionsvertrag aber nicht mehr, oder nur noch schwammig formuliert, erwähnt. Es ist allerhöchste Zeit, dass wieder das Wohl des Volkes in den Mittelpunkt der Politik gerückt wird und nicht der Profit der Möchte-Gerne-Weltenherrscher.
Kommentare
Andres Müller sagt:
Das mit der Technokraten Regierung in Italien unter Mario Monti war ein erster Versuchsballon um Demokratie auszuschalten.
Seit langer Zeit ist es der Plan der Bilderberg Goldman Sachs -Trilateral Kommission, eine plutokratische Weltregierung einzurichten. Die gesamte deutsche Regierung besteht heute aus Politikern welche die geheimen Bilderberg Konferenzen besuchten. Die Weltregierung ist schon mit Händen zu greifen -besonders in Deutschland. Die deutschen Spitzenpolitiker leben bereits jetzt mit zwei Realitäten, die Eine ist Geheim wie die enge Zusammenarbeit mit CIA ,NSA, Bankster- Ackermännern und noliberalen westlichen Denkfabriken, die andere Realität besteht aus Werbung und Wahlversprechen -sie soll den Deutschen glauben machen es gehe noch um die Bürger. Mutti ist eine reine Marionette der neoliberalen Hochfinanz, sie wäre sicher gut geeignet zur ersten Weltendiktatorin, die aber wohl einer anderen “Frau” zuteil werden wird.
Traumschau sagt:
Ich muss gestehen, dass ich zwar von der geplanten NWO einiges gehört bzw. gesehen habe (z.B. YT), aber ich hätte nie gedacht, dass diese schon so dermaßen weit fortgeschritten ist. Das Tempo nimmt in beängstigender Weise dramatisch zu.
Es passt alles zusammen, genauso wie es schon vor vielen Jahren von damals verlachten “Verschwörungstheoretikern” exakt im Ablauf beschrieben wurde.
Nein, es ist offensichtlich KEIN Märchen!
Viele die für eine solche Weltregierung sind glauben, das sei ein notwendiger Plan zum Wohle der gesamten Menschheit.
Die vergangenen 30 Jahre haben mich gelehrt, dass diese Einschätzung ein Irrtum ist!
Es ist tatsächlich eine Diktatur der Kapitalelite, die die Menscheit versklaven wird!
Wenn die Völker das nicht langsam verstehen, wird es nicht zu verhindern sein.
LG Traumschau
anarchist sagt:
Es ist bekannt, dass die NWO schon teilweise umgesetzt wurde. Die EU ist nicht in der Lage, diese Weltverbrecher jenseits des Atlantik`s zu stoppen.
Das Verdummungssystem, dass in Deutschland seit Jahrzehnten praktiziert wird, hat sich als erfolgreich bestätigt. Das ist der Grund, dass nur eine relativ kleine Anzahl an Deutschen bereit ist, sich zu diesem Thema zu Wort zu melden.
Meine persöhnliche Meinung: Ich binn für den Austritt Deutschland`s aus EU und Nato.
Eine intensive Annäherung und Orientierung an Russland. Begründet mit der Hoffnung, dass die NWO an Russland`s Grenzen scheitert.
Sam sagt:
Liebe Bürger dieser Welt,
die Rettung heißt: Abschaffung des IWF – Ausrottung mit Stumpf und Stiel.
Und wenn sie noch so schöne Kleider trägt und noch so lange Haare trägt, die Bösartigkeit ist nicht mehr zu übersehen und nicht mehr zu verdecken, die hinter der IWF-Chefin und ihrem Verein steckt.
Danach sollten ebenso Vereine wie WHO usw. folgen.
Wie hörte ich kürzlich: Noch nie wurden so viele Forschunggelder für die Medizin ausgegeben wie heute, aber noch nie gab es soviel Krankheit auf der Welt wie heute.
Es ist viel zu tun – packen wir es an!
Kiwi sagt:
@Sam
Nur wie ? Ziviler Ungehorsam Einzelner und Widerstand – wie kann er erfolgversprechend in der Menge aussehen ?
La Paloma sagt:
Warum vergisst man das folgende immer?
http://www.weissesband.de/
Wir duerfen nicht glauben, dass die Politiker und deren Hintermaenner keine Angst haben vor den 99 %; allerdings setzen sie voraus, dass die Menschen so verbloedet und eingeschuechtert bleiben wie bisher.
Es muessten eben noch mehr Menschen erwachen und das tun sie bisher nicht.
La Paloma sagt:
Hier noch eine Seite:
Warum wird unser Geld immer knapper, während die Banken und Spekulanten im Geld schwimmen? Warum werden Arbeitsplätze ins Ausland verlagert, während bei uns die Arbeitslosenzahlen steigen? Warum werden Löhne, Pensionen und Sozialleistungen gekürzt, während immer mehr Milliarden zu den Banken und Konzernen fließen.
http://wir99prozent.org/
Wann werden die Menschen sich dessen wirklich bewusst?