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Freitag, 13. Januar 2023

Regierungen haben uns systematisch belogen! - Ein Wort aus Brüssel

Regierungen haben uns systematisch belogen! - Ein Wort aus Brüssel

Historical Speeches
Premiere am 06.01.2023
Regierungen haben uns systematisch belogen! - Ein Wort aus Brüssel

Kommentare

Karin Schneider
Dieser Skandal aufgebaut auf lauter Lügen hat viele Menschen auf verschiedene Art und Weise sehr stark geschädigt.
Das darf auf keinen Fall unbestraft bleiben!
Kathrin M
Mein Vertrauen ist jedenfalls hin!
Claudio Reith
Grossartige Rede von Herrn G. Mayer er spricht an wie es ist. Solche Politiker braucht es für den Frieden.
johann reichart
Was für deutliche Worte von dieser Runde

Sonntag, 17. April 2016

AVAAZ - Den Mord an Elefanten stoppen

Hallo! Es scheint, als hätten Sie die E-Mail über diesen außerordentlich Einsatz zur Rettung der Elefanten noch nicht gesehen. Hier können Sie sie lesen und einen Beitrag leisten.

Liebe Avaazerinnen und Avaazer,

dutzende schwer bewaffnete Jäger haben in einem Nationalpark in Kamerun über 600 Elefanten niedergemetzelt und ihnen die Gesichter abgehackt, um an das Elfenbein zu kommen.

In Zentralafrika haben Wilderer bereits die Hälfte der verbleibenden Elefanten vernichtet. Und bislang hat niemand sie stoppen können.


Doch das kann sich jetzt ändern!

In acht afrikanischen Ländern sind mutige Menschen als verdeckte Ermittler in Wildererbanden eingedrungen. 1200 Wildtierhändler sind dadurch schon hinter Gitter gekommen!

Dieser beeindruckende Einsatz hat bereits Auszeichnungen gewonnen. Dennoch scheuen sich viele Geldgeber davor, dem organisierten Verbrechen die Stirn zu bieten. Unsere Gemeinschaft könnte also am ehesten in der Lage sein, dieses außergewöhnliche Unterfangen auszuweiten — und zwar schnell.

Jede Stunde werden vier Elefanten getötet — es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, bevor wir diese sanften Riesen für immer verlieren. Doch wenn wir alle jetzt etwas spenden, kann das Team auf weitere Länder ausgedehnt werden, um mehr kriminellen Drahtziehern und Beamten, die in die Verbrechen verstrickt sind, das Handwerk zu legen. Außerdem können wir uns mit Kampagnen dafür einsetzen, diese anmutigen Tiere vor einem großen Massaker zu retten.

Kein anderes Unterfangen weist eine solche Erfolgsquote vor! Tragen Sie jetzt dazu bei:


Dieses Massaker findet auf dem gesamten Kontinent statt. Wilderer werden dafür bezahlt, Elefanten, Leoparden, Affen und alle möglichen bedrohten Tiere aufzuspüren. Dann rücken die Hintermänner mit Hubschraubern und schweren Waffen an, um die Tiere zu jagen und abzuschlachten — für ihr Elfenbein und ihr Fell. Es ist ein Geschäft, das internationalen Mafianetzwerken jährlich 19 Milliarden Dollar einspielt. Und sie kommen ungeschoren davon, weil sie überall Bestechungsgelder zahlen.

Doch jetzt kommen ihnen die mutigen Aktivisten der Organisation Eco-Activists for Governance and Law Enforcement (EAGLE) an jeder Ecke in die Quere: Sie dringen undercover in die Gangs ein, arbeiten mit der Polizei zusammen, um Festnahmen zu überwachen, und stellen sicher, dass die Bosse im Gefängnis landen.

Ihr beispielloser Erfolg hat ihnen bereits die Anerkennung von Interpol und dem WWF eingebracht. Doch bisher arbeitet EAGLE mit einem winzigen Budget, hauptsächlich aus einer tiefen Liebe für diese Tiere heraus. Wenn wir alle einen kleinen Betrag spenden, könnten wir folgendes in die Tat umsetzen:

  • Training und finanzielle Unterstützung für dutzende Undercover-Ermittler, damit sie sich in weiteren Ländern in die wichtigsten Netzwerke einschleusen und deren Hintermänner hinter Gitter bringen können;
  • Ermittlungsverfahren gegen mitschuldige Beamte und Politiker unterstützen, die den blutigen Handel ermöglichen;
  • Große Kampagnen rund um Festnahmen und Gerichtstermine starten, damit die Kultur der Straflosigkeit ein Ende nimmt; und
  • Gegen Konzerne und Regierungen ermitteln und offenlegen, wie sie vom Verkauf von Elfenbein und anderen Wildtierprodukten profitieren.

Nur wenige von uns würden bereitwillig ihr Leben riskieren, um Tiere vor der Skrupellosigkeit und der Gier der Menschen zu retten. Jetzt können wir diese heldenhaften Aktivisten unterstützen, die genau das tun. Stärken wir ihnen mit der geballten Kraft unserer Gemeinschaft den Rücken — hier können Sie spenden:


Immer wieder hat unsere Gemeinschaft mutige Aktivisten an vorderster Front bei ihrer gefährlichen aber unsagbar wichtigen Arbeit unterstützt: seien es Bürgerjournalisten in Syrien oder freiwillige Helfer im Kampf gegen Ebola. Wir unterstützen die besten Ideen, die am meisten Wirkung erzielen können — vor allem, wenn sonst niemand dazu bereit ist. Stehen wir jetzt diesen Helden zur Seite, damit in Afrikas Savannen und Wäldern wieder eine bunte Tierwelt gedeiht. So, wie es sein soll.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Alice, Alex, Iain, Patricia, Spyro, Joseph, Nataliya, Emily, Ricken und das ganze Avaaz- Team.

Weitere Informationen:

Wilderei wird zum Kleinkrieg: Elefanten brutal verstümmelt (N-TV)
http://www.n-tv.de/panorama/Elefanten-brutal-verstuemmelt-article5740521.html

Elefantenmassaker in Kamerun – jetzt müssen die Behörden handeln (IFAW)
http://www.ifaw.org/deutschland/aktuelles/elefantenmassaker-kamerun-%E2%80%93-jetzt-m%C3%BCssen-die-beh%C3%B6rden-handeln

Und auf Englisch:

Das organisierte Verbrechen steigt ins Wilderergeschäft ein (BBC)
http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-26153516

Afrikanische Naturschutzgruppe auf ungewöhnlicher Mission: Verbrechensermittlung (New York Times)
http://www.nytimes.com/2015/10/13/science/african-conservation-group-with-unusual-mission-enforcement.html

Afrikanische Elefanten könnten innerhalb des nächsten Jahrzehnts aussterben (Telegraph)
http://www.telegraph.co.uk/travel/destinations/africa/articles/African-elephants-could-be-extinct-within-a-decade/

Senegal beschlagnahmt illegalen Schmuck aus Elefantenhaar (Reuters)
http://uk.reuters.com/article/uk-senegal-elephants-idUKKBN0OR29920150611

Direktor von Wildschutzbehörde bei Untersuchung von illegalem Schimpansenhandel mit Ostasien festgenommen (The Express)
http://www.express.co.uk/news/nature/602475/Wildlife-trafficker-selling-chimpanzees-arrested





Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 42 Millionen Mitgliedern,
das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 18 Länder und 6 Kontinente und arbeitet in 17 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.


Um Avaaz zu kontaktieren, antworten Sie bitte nicht auf diese E-Mail.Benutzen Sie stattdessen das Formular www.avaaz.org/de/contact?ftr oder rufen Sie uns an, unter: +1 1-888-922-8229 (USA).

Dienstag, 18. Juni 2013

Innenminister Friedrich lobt US-Geheimdienste: „Immer wieder wichtige Hinweise“

 Offshore-Leaks nun auch im Internet

Bundesinnenminister Hans Peter Friedrich hält die flächendeckende Überwachung der Bürger durch den US-Geheimdienst NSA für einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit der Deutschen. Die Jagd auf Steuersünder wird unterdessen zum Volkssport: Die Namen aus der sogenannten Offshore-Leaks Datei sind nun im Internet für jedermann zugänglich. Die Behörden sind für weiterführende, zweckdienliche Hinweise dankbar.


Man muss schon nach bestimmten Namen in der Offshore-Datenbank suchen. Die Dokumente selbst sieht man nicht.
Nun ist es so weit. Jeder Bürger mit Internetanschluss kann in den Offshore-Leaks-Daten suchen, ob er Verdächtige findet. Das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) hat die Daten auf seiner Internetseite frei zugänglich gemacht.

Die so genannten Offshore-Leaks hatten vor Wochen für Begeisterung bei den Finanzministern der Welt gesorgt. Etliche Namen von Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, wurden in diesem Zusammenhang genannt und als Steuersünder gebrandmarkt.

Tatsächlich stehen auch zahlreiche Namen in den Dateien, die mit Steuerhinterziehung überhaupt  nichts zu tun haben.

Für die Regierungen war die Veröffentlichung eine willkommene Hilfe, um sich schnell einen Überblick über vermeintliche Steuersünder zu beschaffen (mehr zu den Hintergründen - hier).

Der Trend zur Beweislast-Umkehr hält also an: Die Regierungen der hoch verschuldeten Staaten haben großes Interesse, den Bürgern das Gefühl zu geben, dass jeder stets haarscharf an der Kriminalität lebt – und dass der Staat das auch weiß.

Dazu wurden die meisten Bastionen der Privatheit geschleift: Das Bankgeheimnis gilt in der EU nicht mehr (hier). Und die Überwachung durch den US-Geheimdienst NSA wird wohlwollend von einem Großteil der deutschen Regierung in Kauf genommen, wie Innenminister Friedrich ausdrücklich sagt: „Jeder, der wirklich Verantwortung für die Sicherheit für die Bürger in Deutschland und Europa hat, weiß, dass es die US-Geheimdienste sind, die uns immer wieder wichtige und richtige Hinweise gegeben haben“, sagte Friedrich der Welt am Sonntag. Bei dem in wenigen Tagen stattfindenden G-8-Treffen steht denn auch der Austausch von Bankdaten zur Bekämpfung von Steuerflucht auf der Agenda.

Es ist davon auszugehen, dass diese immense Datenbank des NSA, die auch von tausenden Unternehmen gefüttert wurde, nicht nur der Verhinderung von Terroranschlägen dient (mehr hier). Doch die Prism-Affäre und die Auswertung der Offshore-Leaks durch Journalisten reicht wohl nicht mehr. Durch die Zugänglichkeit der Offshore-Daten für jedermann wollen die Regierungen sich jetzt noch die Bürger zunutze machen.

Damit können private Steuerfahnder den unter der Schulden-Last ächzenden Regierungen durch zweckdienliche Hinweise weiterhelfen. Bis zum heutigen Tage weiß niemand, woher die Daten eigentlich stammen. Es gibt Vermutungen, dass staatliche Stellen die Daten weitergereicht haben könnten, um möglichst viele Bürger in Angst und Schrecken zu versetzen.

Die ICIJ selbst betont jedoch in ihrem Statement, dass sie nicht mit den Regierungen zusammenarbeite:

„Wir tun dies, weil sich das politische Klima in den letzten Monaten sehr verändert hat (…). Die Offshore-Leaks Database gibt ICIJ Gelegenheit, Journalisten und normale Bürger in jeder Ecke der Welt zu erreichen, insbesondere in Ländern, die am stärksten von Korruption und Hinterzimmer-Deals betroffen sind.

ICIJ glaubt, dass viele der besten Geschichten durch Crowdsourcing entdeckt werden können, wenn Leser die Datenbank erkunden. Das Publikum kann uns in dieser kritisch wichtigen Arbeit helfen, indem es uns weiter in die Offshore-Welt führt, die uns Dinge zeigt, die wichtig sein könnten.

Zur gleichen Zeit wird ICIJ weiterhin die Forderungen von Regierungen, dass sie alle unsere Offshore-Dateien erhalten, ablehnen. ICIJ ist ein unabhängiges Netzwerk von investigativen Reportern und nicht ein Arm der Regierung.“

Das kann man glauben - Oder auch nicht.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Kommentare

Selbstdenker sagt:
PRISM ist nur die Spitze des Eisbergs:
http://futurezone.at/netzpolitik/16511-prism-ist-nur-die-spitze-des-eisbergs.php?rss=fuzo
 
Mainhattan sagt:
Wenn es auch auf den ersten Blick nicht so aussieht. Diese ganze Bespitzelung ist nur der Anfang und wird noch intensiver werden. Warum? Weil die Menschheit mit ihrem großen Wachstum zur gegenseitigen Bedrohung wird. Und weil die Regierungen nicht den Überblick über die Massen verlieren wollen und damit den Feind aus den Augen, wird diese Ausforschung der Mitmenschen zwangsläufig immer schlimmer werden. Das Problem ist die Überbevölkerung, weil die Massen, die in unsere Länder hineinströmen, anders kaum noch zu kontrollieren sind.
 
Sammy sagt:
Jaja, der Friedrich. Netter Kerl, aber ein bisschen wirr im Kopf (wie alle in der CSU).
 
bauagent sagt:
Bedauerlicherweise dürfte auch im Zusammenhang mit der Prism Affäre der größte Teil der Bevölkerung gar nicht verstehen, worum es eigentlich im Kontext mit unserem Geldsystem geht. Man verliert einfach den Blick für das Große Ganze.
Angst verbreiten. Angst macht die Menschen nicht nur krank, sondern auch gefügig und folgsam.
So läßt sich dann auch bei Zusammenkünften der ” Elite “, ob informell bei den Bilderbergern oder formell auf den G8 oder G20 Treffen, vorzüglich über notwendige Maßnahmen diskutieren, die den Menschen als Schutzmaßnahme verkauft werden soll. Glaubt jemand ernsthaft, dass Beschlüsse, die duch Steuerhinterzieher zur angeblichen Vermeidung von Steuerhinterziehung herbeigeführt werden dazu dienen, die Steuerhinterziehung zu beenden?
Bei diesen Maßnahmen geht es ganz eindeutig weltweit um die Erfassung und transparente Kontrolle der Massen, die sich mit Cola und Chips in ihrer Insassenrolle im Zoo, der ihnen als freie Welt verkauft wird, noch ganz wohl fühlt.
Für die anderen westlichen Geheimdienste ist die Prism Geschichte eine hervorragende und gewollte Gelegenheit, um mit gelenkten Informationen an unsere Qualitätsmedien das Volk daran zu gewöhnen, dass es bald mit einer kombinierten Geld – / GPS – / und Identitycard mit Fingerprint im Zoo namens Europa leben darf.
Wo Insassen sind, werden auch Wärter, Pfleger und Direktoren gebraucht. Die Wärter und Pfleger treffen sich auf den Gipfeln, wie dem kommenden G8. Die Direktoren, die Hochfinanzeliten und Industrieoligarchien, haben ihnen die Marschroute bereits mitgegeben.
Der Spiegel verkauft den folgenden Artikel natürlich als investigativen Journalismus, dabei wurde ihnen dies von interessierter ” Wärterseite ” natürlich zugespielt:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/internet-ueberwachung-bnd-will-100-millionen-investieren-a-905938.html