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Dienstag, 18. Januar 2022

Rechtsmediziner Klaus Püschel bei SWR1 Leute

Rechtsmediziner Klaus Püschel bei SWR1 Leute Obduzierte viele Corona-Tote, kritisierte früh das RKI Obduzierte viele Corona-Tote, kritisierte früh das RKI
Das Video ist aus der Zeit als die Nebenwirkungen der Impfstoffe noch nicht bekannt waren. In der ARD-Mediathek ist es nicht mehr auffindbar.


SWR1 Leute

Mortui vivos docent - die Toten lehren die Lebenden, das gilt auch in Zeiten der Pandemie. Obduzierende Ärzte haben SARS-CoV-2-RNA nicht nur in der Lunge und im Respirationstrakt, sondern auch in vielen anderen Organen nachgewiesen. Der Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel obduziert Corona-Opfer und hat eine erste Studie dazu vorgelegt. Die Krankheitsbilder Lungenembolien und Thrombosen treten demnach besonders häufig auf. Prof. Klaus Püschel ist Direktor des Instituts für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und kritisierte früh die Methodik des Robert Koch-Instituts zur Erfassung von Corona-Toten. Und er sagte, dass die meisten Corona-Toten sowieso sehr bald verstorben seien. Wie steht er heute zu seinen Thesen? Antworten des Rechtsmediziners, der in „Tote schweigen nicht“ über besondere Fälle aus der Rechtsmedizin berichtet, in SWR1 Leute. Moderation: Nicole Köster

Kommentare

Mia Maditas Musik
Eine Journalistin, die nicht hasserfüllt unterbricht und nicht nur dumme Fragen stellt. Erstaunlich...
Christel Pohlhaus
Intensive Behandlung,das kommt mir bekannt vor. Eine Krankenschwester in Amerika hat vor kurzem ein Interview gegeben, dass die meisten Menschen an der Behandlung gestorben sind. Daraufhin konnte sie gehen.
Manuela Miebach
Endlich Klartext zum Thema Corona Pandemie! Danke Herr Prof. Püschel!!!!
Sliam
Eine hoch professionelle Moderation! Die Frau würde ich im Fall einer Gründung eines Radiosenders als erste einstellen. Gut vorbereitet, gute Fragen, gute Stimme.
Freddy Campanari
"Ich lass mich von meinen Enkelkindern nicht trennen" hat mich wirklich berührt
Ronny A. Knepple
Insgesamt gut. Bei den Masken (15:00) knickt er etwas ein, und "entschuldigt" die Maskenpflicht mit einer gewissen Symbolwirkung. Danke SWR1, dass ihr den Mut hattet ihn einzuladen. Mein Wunsch: Bitte auch Prof. Bhakdi, Prof. Streeck oder Dr. Schiffmann interviewen.


Donnerstag, 3. September 2020

Petition für verpflichtende Obduktion bei Pandemien

Obduktionen als verpflichtende Maßnahme bei Epidemien vom 09.04.2020

Bis heute verhindern die Pandemieerfinder das, was bei einer echten Pandemie unabdingbar ist, um herauszufinden, woran die „Coronatoten“ gestorben sind und welche Behandlung die bestmögliche ist, um die Bevölkerung mit bestmöglicher Behandlung zu schützen: Obduktionen.

Bitte hier mitzeichnen

Text der Petition

Mit der Petition wird gefordert:
Valide Entscheidungsgrundlagen schaffen: Corona-Obduktionen gesetzlich verankern. Diese Petition fordert den Bundestag dazu auf, Obduktionen als verbindliche Maßnahme für alle Epidemien im Infektionsschutzgesetz zu verankern, damit die Gefährlichkeit solcher Krankheiten in kürzester Zeit bestimmt und die angemessenen politischen Entscheidungen getroffen werden können.

Begründung
Alle Maßnahmen in der Corona-Krise basieren auf Annahmen. Noch immer fehlen valide Daten und Beweise, um die tatsächliche Gefährlichkeit des Virus SARS Cov2 zu bestimmen. Der einzige Weg, um belastbare Daten in Bezug auf die tatsächlichen Todesursachen der mit SARS Cov2 infizierten Toten zu ermitteln, ist die Obduktion. Die alles entscheidende gesundheitspolitische Frage ist, ob die mit COVID-19 in Verbindung gebrachten Toten AN oder MIT SARS Cov2-Infektion starben.

In der „Corona-Krise“ wurden bereits verfassungsmäßige Grundrechte außer Kraft gesetzt. Millionen Kinder erleiden psychische Schäden durch die erzwungene Isolation. Großeltern werden isoliert. Unzählige berufliche Existenzen und Unternehmen treiben Richtung Insolvenz. Der Schuldenberg der öffentlichen Haushalte explodiert. Ausgangsbeschränkungen werden mit erheblichen Strafen durchgesetzt. Gewalt in der Familie, Vereinsamung, Depressionen und daraus resultierende zunehmende Suizide nehmen zu. Und für das alles gibt es keine belastbare Entscheidungsgrundlage, sondern sowohl unter den Bürgern als auch unter den Experten ganz im Gegenteil massive Zweifel. Auch die Gesamt-Todeszahlen von 24 europäischen Länder im „EuroMOMO Mortality monitoring in Europe“ zeigt keine über die Grippewellen hinausgehende Corona-Pandemie.

Das RKI lehnt Obduktionen unklarer Todesfälle mit der Begründung ab, die Gefahr einer Infektion sei für die Pathologen zu groß. Dem widerspricht jeder Pathologe. Mit Schutzkleidung und Atemmasken (zur Not in luftdichten Anzügen) Tote zu obduzieren, gehört bei Vergiftungen, Verseuchungen und Verstrahlungen zur normalen Tätigkeit von Pathologen.

Nicht nur die Bundestagsabgeordneten müssen ein Interesse an belastbaren Beweisen hinsichtlich der wahren Gefährlichkeit des Virus SARS Cov2 haben. Darüber hinaus sind zwei Gruppen interessiert:

Alle, die bezweifeln, dass es überhaupt Tote durch SARS Cov2 gibt, und die ein sofortiges Ende aller Maßnahmen fordern, sowie alle, die von der Gefahr von SARS Cov2 überzeugt sind. Beweisen die Obduktionen die Gefahr, sind alle Kritiker widerlegt.

Nur eine Gruppe kann nicht an Beweisen durch Obduktionen interessiert sein: Profiteure der Angst. Siehe hierzu die Arte/NDR Dokumentation „Profiteure der Angst“ von 2009 anlässlich der maßlos überschätzten Schweinegrippe.

Bitte hier mitzeichnen

Rubikon - Die Furcht vor der Klarheit

Obduktionen an mit dem Virus Verstorbenen werden kaum vorgenommen — haben die Verantwortlichen Angst, die Ergebnisse könnten ihr Corona-Kartenhaus zum Einsturz bringen?
von Jörg Gastmann

Nur Obduktionen schaffen Klarheit, wie gefährlich ein Virus ist. Umso merkwürdiger ist es, dass sie in einer so gänzlich auf Corona fokussierten Gesellschaft noch immer Seltenheitswert haben. Der Petitionsausschuss des Bundestags gab unlängst eine Petition „Obduktionen als verpflichtende Maßnahme bei Epidemien“ frei. Eine Chance für Experten wie Dr. Wodarg und Prof. Bhakdi, die Hysterie zu beenden? Darüber sprach Jörg Gastmann im Interview mit dem Petenten Dirk Westerheide.


Jörg Gastmann: Herr Westerheide, warum haben Sie beim Petitionsausschuss des Bundestags eine Petition zur Obduktionspflicht von Corona-Toten eingereicht?


Dirk Westerheide: Ich habe mich schon zu Beginn der Corona-Krise gewundert, dass so gut wie keine Obduktionen stattfanden. Nur durch Obduktionen erhält man belastbare Daten und Erkenntnisse über die Gefährlichkeit und Therapiemöglichkeiten bei Covid-19, und damit eine valide politische Entscheidungsgrundlage. Dass Politik und Medien stattdessen ohne valide Grundlagen Angst vor einer allgemeinen Todesgefahr verbreiten, macht die Leute irre. Die alles entscheidende politische Frage des Jahrzehnts ist daher, ob die mit COVID-19 in Verbindung gebrachten Toten an oder mit Sars-CoV-2-Infektion starben. Genauer gesagt: Wie viele tatsächlich daran starben. Denn die offizielle Statistik ist durch die Definition „positiver PCR Test zum Zeitpunkt des Todes oder irgendwann davor“ ohne jegliche Aussagekraft.

Obduktionen haben zwei mögliche Ergebnisse. Entweder ist Covid-19 die extrem gefährliche neue Krankheit, wie es Politik und Medien behaupten. Oder Covid-19 ist nicht gefährlicher als das Influenza-Virus. Dann bräche das Kartenhaus der buchstäblichen Schreckensherrschaft zusammen. So oder so hätten wir endlich Klarheit.

Hinzu kommt, dass die Regierung nur durch Obduktionen ihrer Fürsorgepflicht nachkommen kann, weil so in möglichst kurzer Zeit die optimalen Behandlungsmöglichkeiten erforscht werden können. Da die Bundesregierung dies nicht tut, macht sie sich meines Erachtens mindestens der unterlassenen Hilfeleistung schuldig.

Für die Petition heißt das: Bürger, die an die Gefährlichkeit von Covid-19 glauben, können mit der Unterzeichnung von Petition Nr. 109434 endlich allen „Coronaleugnern“ das Argument entziehen, Covid-19 sei nicht sonderlich gefährlich, und zudem die Entwicklung von Medikamenten und möglichst unbedenklichen Impfstoffen vorantreiben. Beim Reizwort Impfung sei angemerkt, dass diese selbstverständlich nur freiwillig angeboten werden darf.

Bürger, die nicht an die Gefährlichkeit von Covid-19 glauben, können mit der Unterzeichnung von Petition Nr. 109434 allen „Coronahysterikern“ deren Hauptargument entziehen, Covid-19 sei von hoher Tödlichkeit. Es gibt also keinen Grund, dass nicht alle 61,5 Millionen Wahlberechtigten unterzeichnen sollten, um die wichtigste Frage des Jahrzehnts zu klären.

Warum finden nicht mehr Obduktionen statt als bei Professor Klaus Püschel vom Hamburger Universitätsklinikum?

Es gab mehr, aber nicht viele. In meiner Recherche fand ich kaum Berichte über Corona-Obduktionen. Pathologie-Professor Gustavo Baretton vom Uniklinikum Dresden erklärte im April bei Punkt.Preradovic, dass die Zahl der Corona-Obduktionen selbst mitten in der Corona-Welle lediglich bei durchschnittlich null bis fünf bei jeder der 36 deutschen Universitätskliniken lag (einzige Ausnahme: Hamburg), also im kleinen einstelligen Prozentbereich aller Todesfälle.

Am Uniklinikum Aachen gibt es seit April ein Obduktionsregister, dass aber der Öffentlichkeit keine Ergebnisse bekannt gibt, obwohl das Virus die Welt lahmlegt. Warum halten 35 Unikliniken ihre Ergebnisse geheim, während Professor Püschel vom Hamburger Universitätsklinikum bei SWR 1 über seine Ergebnisse nach weit über 200 Obduktionen berichtete? Welche andere Erklärung dieser Geheimhaltung ergibt einen Sinn, als dass es Anweisungen aus der Politik gab, keine Ergebnisse zu veröffentlichen, die das Schreckensnarrativ der Regierung gefährdet?

Genau das ist nämlich das Ergebnis der Hamburger Obduktionen. Professor Püschel erklärte wörtlich:

„Ohne Vorerkrankung ist in Hamburg an Covid-19 noch keiner gestorben. Dieses Virus ist nur im Ausnahmefall eine tödliche Krankheit, in den meisten Fällen jedoch eine überwiegend harmlos verlaufende Virusinfektion. Alle Mutmaßungen über einzelne Todesfälle, die nicht sachkundig überprüft worden sind, schüren nur Ängste.“
Obduktionen: Ein Zwischen-Fazit
Womit wir beim Hauptthema wären: Wie ist denn der Zwischenstand bei den Obduktionen, die bisher stattfanden?

Laut Professor Püschel starb von „weit über 200“ offiziellen Hamburger Corona-Toten kein einziger an Covid-19, sondern alle an tödlichen Vorerkrankungen. Covid-19 spielte bei rund der Hälfte keine und bei der anderen Hälfte eine mal kleinere und mal größere Nebenrolle. Das ist wie bei Krebskranken, für die eine Influenza-Erkrankung die Lebenserwartung durchaus um ein paar Tage oder Wochen verkürzen kann, aber nicht die primäre Todesursache ist.

Dem entgegen steht die Charité Berlin, die erklärte, man habe 11 von 173 Berliner Corona-Toten obduziert. Diese 11 seien alle an Covid-19 gestorben. Allein schon die Tatsache, dass sich die Charité 6 Prozent der Toten herauspickt und 94 Prozent der offiziellen Berliner Corona-Toten nicht obduziert, macht die Aussage unglaubwürdig. Hinzu kommt der nahe liegende Verdacht, dass die Charité wie ihr Aushängeschild Professor Christian Drosten politisch stark motiviert ist.

Das Klinikum Lüdenscheid ordnete nach sieben Obduktionen von durchweg zuvor zwangsbeatmeten Verstorbenen mit „ganz erheblichen Hauptleiden“ die Todesursache in allen Fällen Covid-19 zu. Dabei fiel mir auf, dass die beschriebenen Symptome dem entsprechen, was ich von Experten als typische Folge einer Zwangsbeatmung beschrieben las. Als interessierter Laie würde ich sagen: Da wäre eine zweite, unabhängige Meinung sinnvoll, und zwar von kompetenten Pathologen ohne Angst um den Job. Professor Püschels Ergebnisse passen jedenfalls besser zur Bloomberg-Meldung: „Italiens Gesundheitsbehörde sagt, 99 Prozent derer, die am Virus starben, hatten andere Krankheiten.“

Pathologie-Professor Gieri Cathomas vom Kantonsspital Baselland und Alexandar Tzankov, Leiter des Fachbereichs Autopsie am Universitätsspital Basel gelangten nach 21 Obduktionen zu der wertvollen Erkenntnis, dass die für die Politik so wichtigen Beatmungsplätze keine Lösung sind:

„Bei Covid-19 entstehen Blutgerinnsel, welche die Blutbahn in der Lunge verstopfen. Wird der Patient nun beatmet, gelangt der Sauerstoff zwar ins Blut, verteilt sich aber nicht mehr von der Lunge in den Körper. Dies führt schließlich zum Tod. Nur wenige der untersuchten Patienten wiesen Anzeichen einer Lungenentzündung auf.“

Über die hohen Todeszahlen in New York war zu lesen, dass 88 Prozent der zwangsbeatmeten Covid-19 Patienten starben und dass die Tode zum Großteil auf Behandlungsfehler zurückzuführen sind, weil Blutverdünnungsmittel statt Zwangsbeatmung die richtige Wahl gewesen wären.

Abgesehen von diesen wenigen Ausnahmen mit widersprüchlichen Ergebnissen stelle ich mir die Frage:
Warum ordnen Bundesregierung und Bundestag im Infektionsschutzgesetz keine Obduktionen an? Warum werden sie von den Medien nicht gefordert? Beweist das nicht, dass gar kein Interesse am wahren Ausmaß der Gefahr besteht?
Stattdessen unternahm das dem Bundesgesundheitsminister unterstellte Robert Koch-Institut alles, um Obduktionen zu verhindern. Der Bundesverband Deutscher Pathologen widersprach dem RKI jedoch ausdrücklich.

Wenn Covid-19 nicht neu und auch nicht sonderlich gefährlich ist, würde das durch Obduktionen wie bei Professor Püschel auf einer extrem breiten Datenbasis dokumentiert. Dann stehen Regierungen in aller Welt ebenso wie die hetzenden Massenmedien bestenfalls als kopflose Narren da.

Mal angenommen, Ihre Petition hätte Erfolg und Obduktionen würden Pflicht bei Pandemien: Welches Gesamt-Obduktionsergebnis halten Sie bei Covid-19 für realistisch?
Als Journalist und medizinischer Laie kann ich es nur mit dieser Antwort versuchen: Heute stehen wir bei 9.253 offiziellen Corona-Toten. Das sind 0,011 Prozent der Bevölkerung, was ohnehin keine Größenordnung für eine Pandemie und die völlig überzogenen Maßnahmen ist.

Davon abzuziehen sind alle, die zum Zeitpunkt des Todes oder längere Zeit davor einen positiven PCR-Test hatten und dann an etwas ganz anderem verstarben, wie es zum Beispiel die Stadt Krefeld in ihrem Nachrichtenarchiv vom 6. Juli 2020 erfrischend offen dokumentierte:

„Obwohl es laut Feststellung des städtischen Fachbereichs Gesundheit keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen gibt, muss die Zahl der Verstorbenen systemrelevant um einen Fall auf nun 23 heraufgesetzt werden, um die Statistik an die des Robert Koch-Institutes anzupassen. Grund ist, dass Personen, die einmal positiv auf das Coronavirus getestet wurden und später versterben, grundsätzlich in dieser Statistik aufgeführt werden. Im vorliegenden Krefelder Todesfall galt die Person (mittleren Alters und mit multiplen Vorerkrankungen), nachdem es mehrfach negative Testergebnisse gab, inzwischen seit längerem als genesen.“

Ich halte es für realistisch, dass 60 bis 80 Prozent der Personen, die in einer aus politischen Gründen konstruierten „Verbindung mit Corona“ starben, an anderen Todesursachen starben. Gehen wir also von etwa 3.000 Personen aus, die zum Zeitpunkt des Todes nicht nur Test-positiv, sondern tatsächlich auch an Covid-19 erkrankt waren.

Nehmen wir nun die einzige größere Corona-Obduktionsstudie, die mir bekannt ist, nämlich die vom Universitätsklinikum Hamburg. Demnach starb keiner der „weit über 200“ offiziellen Hamburger Corona-Toten an Covid-19, sondern alle primär an ihren schweren beziehungsweise tödlichen Vorerkrankungen. Dann wären wir bei null Prozent Personen, die an Covid-19 starben.

Vielleicht ist es aber so, dass man in Hamburg nicht an Covid-19 stirbt, in der Berliner Charité bei Professor Drostens Kollegen hingegen schon, wo angeblich genau die 11 von 173 Corona-Toten, die man herausgepickt hat, ausnahmslos alle an Covid-19 gestorben sein sollen.

Realistisch erscheint mir, dass nicht mehr als 10 Prozent der offiziellen Corona-Toten primär an Covid-19 starben. Das wären bundesweit etwa 300 Tote beziehungsweise 0,0004 Prozent der Bevölkerung, also noch weiter entfernt von jeglichem Grund für diese Hysterie.

Dann muss man noch berücksichtigen, dass das Durchschnittsalter der Corona-Toten der durchschnittlichen Lebenserwartung entspricht. Kombiniert man das mit der Tatsache, dass alle angeblichen Corona-Toten schwere Vorerkrankungen hatten, bleibt die auch von Pathologen nicht exakt zu beantwortende Frage: Wie viele Tage oder Wochen wären die Toten ohne Corona-Infektion später gestorben?

Hysteriker antworten darauf, dass jedes Todesrisiko vermieden werden muss und deshalb die strengsten Maßnahmen auch für Menschen gerechtfertigt seien, die gar nicht zur Risikogruppe gehören, sogar Kinder, bei denen es keinen einzigen Covid-19-Todesfall gab.

Dem ist entgegenzuhalten, dass man dann konsequenterweise jede Art von tödlichem Risiko ausschalten müsste. Es dürfte also niemand mehr rauchen, Alkohol trinken, schwimmen, Ski fahren oder am Straßenverkehr teilnehmen, nicht einmal als Fußgänger. Jegliche Art ungesunder Ernährung müsste verboten werden, wobei eine Schlacht darüber toben würde, was genau in welcher Menge ungesund ist.
Zu Hause bleiben nützt auch nichts: Wenn alle zu Hause bleiben, damit niemand mehr das Risiko eines tödlichen Verkehrs- oder Arbeitsunfalls eingehen muss, sind wir alle binnen kürzester Zeit verhungert.
Wenn wir nicht vorher einen Haushaltsunfall hatten, denn auch Haushalte sind Todesfallen: Stürze von Leitern, Treppen und Fensterbänken fordern laut Statistischem Bundesamt mehr Tote als Covid-19. Krankenhäuser müssten geschlossen werden, denn schließlich sterben jährlich mehr als 20.000 Menschen an Krankenhauskeimen. Todesgefahr durch Viren und Bakterien droht überall außerhalb von Reinräumen. In jedem Kubikzentimeter Meerwasser befinden sich rund 10 Millionen Viren.

Selbst wenn sich Hysteriker mit Lebensmittelkonserven, Wasservorräten, Treibstoffvorräten und Ersatzteilen für ihre Notstromaggregate als perfekte Prepper auf eine lebenslange Isolation in einer Gummizelle vorbereiten, kann es ihnen gehen wie Fußball-Legende Schorsch Volkert, der vor ein paar Tagen mit 74 an Herzversagen starb, obwohl er keinen Alkohol trank, nicht rauchte, sich gesund ernährte und sich sein Leben lang an der frischen Luft bewegte. Wer nicht akzeptieren kann, dass ein minimales Todesrisiko jeden Tag zum Leben gehört, wird verrückt. Wie man ja an der Massenhysterie sieht.

Es ist also wahrscheinlich, dass bei einer Obduktionspflicht für vermutete Pandemieopfer die Pathologen in Deutschland herausfinden, dass von den offiziell rund 9.000 nur etwa 300 tatsächlich an Covid-19 und nicht nur mit einem positiven PCR-Test starben. Die Zahl der Vorerkrankten, die durch Covid-19 früher starben, schätze ich als „educated guess“ auf 2.000 bis 3.000, also etwa auf ein Zehntel der Grippewelle 2018, die niemanden interessierte.
Petition steckt Bundesregierung in der Zwickmühle
Wie schätzen Sie die Chancen der Petition ein?
So oder so stecken der Petitionsausschuss und die Regierungsparteien nun in einer Zwickmühle: Sofern es gelingt, zumindest 50.000 Unterzeichner zu mobilisieren, ist das Quorum erreicht. Dann muss eine Anhörung stattfinden. Der Petitionsausschuss schreibt auf seiner Website:

„Wird eine Petition nach Eingang innerhalb von vier Wochen — bei öffentlichen Petitionen rechnet die Frist ab der Veröffentlichung im Internet — von 50.000 oder mehr Personen unterstützt, wird über sie im Regelfall im Petitionsausschuss öffentlich beraten. Das Besondere daran: Der Petent wird zu dieser Beratung eingeladen und darf sein Anliegen persönlich vor den Abgeordneten des Petitionsausschusses vorbringen. Dies ist aber nur der Regelfall, denn das Erreichen des Quorums führt nicht zwingend zu einer öffentlichen Beratung; die Abgeordneten des Petitionsausschusses können sich mit einer zweidrittel Mehrheit gegen die Beratung einer Petition in einer öffentlichen Sitzung entscheiden. Darüber hinaus ist es aber auch möglich, eine Petition öffentlich zu beraten, obwohl sie das nötige Quorum von 50.000 Unterstützern nicht erreicht hat. Entscheidend ist letztlich der Inhalt der Petition.“

Die Zwickmühle entsteht, wenn ausreichend viele Menschen endlich Klarheit durch Obduktionen fordern. Dann haben der Petitionsausschuss und die Regierungsparteien zwei Möglichkeiten:

Entweder sie lassen eine öffentliche Anhörung zu und machen den Weg zur Wahrheitsfindung frei, indem sie als Sachverständige diejenigen zulassen, die ich als Petent (und Nicht-Virologe/Nicht-Epidemiologe) einlade. Das wären zum Beispiel Professor Klaus Püschel, Professor Sucharit Bhakdi, Dr. Wolfgang Wodarg, Professor Karin Mölling und Professor Martin Haditsch, die ich im ursprünglichen Text meiner Petition genannt habe.

Oder sie lassen keine öffentliche Anhörung zu und verweigern mir die Möglichkeit, Sachverständige meiner Wahl zu Wort kommen zu lassen. Das wäre das Eingestehen einer Farce. Millionen Wähler würden sich nun erst recht fragen, warum die Regierungsparteien keine öffentliche Diskussion der qualifiziertesten Experten beider Lager zulassen. Wer wirklich überzeugt ist, recht zu haben, scheut keine Diskussion mit hochkarätigen Vertretern von Gegenmeinungen.

Inwiefern war der Petitionstext „ursprünglich“? Gibt es mehrere Versionen?

Ja, denn der Petitionsausschuss schrieb uns über seinen Ausschussdienst zwei Monate nach der Einreichung, dass die Petition gemäß den „Richtlinien für die Behandlung von öffentlichen Petitionen“ nicht angenommen werden könne, weil ich „zur Begründung meines Anliegens die Namen verschiedenster Personen ohne entsprechende Autorisierung aufführe“. Daher musste ich den Text ändern, die Passage mit den Experten streichen und sie erneut einreichen.

Die ursprüngliche Version hatte 923 Worte. Die veröffentlichte Version hat nur noch 348 Worte. Und aus irgendeinem Grund haben sie meinen Namen entfernt.

War der Einwand Ihrer Meinung nach berechtigt?

Ich fand diesen Ablehnungsgrund konstruiert und unlogisch, denn ich habe Namen von öffentlichen Personen genannt, die sich in ihrer Haltung zum Thema öffentlich positioniert haben und ausdrücklich an einer Verbreitung ihrer Meinung interessiert sind. Und zwar Professor em. Sucharit Bhakdi, Professor John Ioannidis, Professor em. Karin Mölling, Professor Carsten Scheller, Professor Hendrik Streeck, Professor Martin Haditsch, Professor em. Stefan Hockertz, Professor Eran Bendavid, Dr. Jay Bhattacharya und Dr. David Katz. Diese Namen finden sich übrigens auch alle im Rubikon-Artikel „120 Expertenstimmen zu Corona“.
Die meines Erachtens einzige logische Erklärung ist, dass der Petitionsausschuss Gründe konstruieren wollte, um die Petition nicht anzunehmen. Dafür spricht auch das viermonatige Hinauszögern.
Und dafür spricht auch, dass der Bundestag keinerlei Eigeninitiative zeigt, durch Obduktionen beim wichtigsten politischen Thema des Jahres endlich belastbare Daten und Fakten zu schaffen.

Wie hoch sind Ihre Erwartungen an den Petitionsausschuss?

Meines Wissens gab es in der Geschichte der Bundesrepublik keine erfolgreiche Petition beim Petitionsausschuss des Bundestags, wenn das Ziel der Petition im Konflikt mit den Zielen der Regierung stand. Anders ausgedrückt:
Petitionen haben nur dann eine Chance auf Erfolg, wenn sie überflüssig sind, weil die Regierungsparteien ohnehin die gleichen Ziele haben.
Warum sollte es einen Weg zu einer erfolgreichen politischen Initiative von einfachen Bürgern geben, wenn diese gar nicht erwünscht ist? Ich habe also gar keine Erwartungen, aber auch eine Ablehnung wäre ein Erfolg. Denn es würde der Öffentlichkeit demonstrieren, dass der Ausschuss und die involvierten Parteien ein Anliegen ablehnen, dass man sachlich betrachtet gar nicht ablehnen kann. Wie kann man bei einer neuen und gefährlichen Krankheit die einzige Methode ablehnen, um belastbare politische Entscheidungsgrundlagen zu schaffen?
Es liegt im ureigensten Interesse des Bundestags, sich nicht entmachten zu lassen, sondern verfassungsgemäß als echte Legislative selbst Gesetze zu initiieren und zu beschließen. Mit Paragraf 5 Absatz 2 Nummer 3 Infektionsschutzgesetz, den Kritiker als „Ermächtigungsgesetz“ für einen allmächtigen Gesundheitsminister bezeichnen, hat sich der Bundestag komplett in der Frage entmachtet, wie mit Pandemien umzugehen ist.
Zusammenbruch des politischen und medialen Establishments?
Wie kommen Bundestag und Bundesregierung aus der Nummer wieder heraus?
Eigentlich gar nicht. Denn nun sitzt die Bundesregierung in der Zwickmühle:
Wenn Covid-19 tatsächlich eine erstens neue und zweitens gefährliche Krankheit ist, führt gar kein Weg an einer gesetzlichen Pflicht zu Obduktionen vorbei, damit Experten die biologischen Wirkungen verstehen, die Pandemie eindämmen und Therapien entwickeln können. Ordnet die Regierung bei einer neuen und gefährlichen Krankheit keine Obduktionen an, gefährdet sie vorsätzlich das Leben aller Menschen.

Was wäre die politische Konsequenz, wenn Ihre Petition Erfolg hat?

Robert Lynd formulierte Möglichkeit 1: „Es ist leichter eine Lüge zu glauben, die man schon hundertmal gehört hat, als die Wahrheit, die man noch nie gehört hat.“ Insofern ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Menschen wie bei den Fehlalarmen bei Sars-CoV-1 2003 oder bei der Schweinegrippe 2009 schon wieder nichts lernen.
Möglichkeit 2: Wähler, Zuschauer, Zuhörer und Leser wenden sich mit großer Enttäuschung von Regierungsparteien und Massenmedien ab, sobald ihnen bewusst wird, dass ihr Urvertrauen so schamlos manipuliert und missbraucht wurde. Es könnte zu einem völligen Zusammenbruch des politischen und medialen Establishments kommen, sobald sich die Wahrheit nicht mehr durch Desinformation und „Gaslighting“-Psychotricks verbergen lässt. Das Kartenhaus der Angst könnte einstürzen. Diese Petition könnte helfen, die kritische Masse für die Widerstandsbewegung zu erreichen.



Petition mitzeichnen: Bis zum 14. September 2020 kann die Petition „Obduktionen als verpflichtende Maßnahme bei Epidemien“ hier mitgezeichnet werden.



Dirk Westerheide, Jahrgang 1957, begann seine Laufbahn als Journalist bei Tageszeitungen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, arbeitete dann als Sportjournalist bei kicker-Sportmagazin. Bis 2012 war er Herausgeber des „Inside Magazin“ im Bergischen Land. Seit 2013 leitet er eine Event-Agentur, die Messen veranstaltet, deren Durchführung durch Corona-Maßnahmen fast unmöglich geworden ist. Seit 2018 ist er Pressesprecher von economy4mankind.


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Jörg Gastmann Jörg Gastmann, Jahrgang 1964, wunderte sich bereits in den 1980er Jahren beim Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum über die Widersprüche zwischen Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft. Er lebt in Bergisch Gladbach und ist Sprecher der NGO economy4mankind.org sowie Autor des Buches „Die Geldlawine“. Von 2009 bis 2011 war er Bundesvorsitzender der sozialliberalen Kleinpartei „Deutsche Demokratische Partei“. Hauptberuflich arbeitet er als Suchmaschinenoptimierer.
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

Der Artikel ist erschienen bei :Rubikon-News

Mittwoch, 22. April 2020

Wie verdrehe ich meine eigenen Aussagen ins Gegenteil -

ohne das Gesicht zu verlieren?
Wieder mal ein Paradebeispiel vom Robert-Koch-Institut


War doch vom RKI anfangs dazu geraten worden, Obduktionen auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, erklärte Vizechef Lars Schaede jetzt, nachdem beim NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ unter anderem ein Bericht vom Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel zu 65 Fällen vorliegt: „Gerade wenn die Erkrankung neu ist, ist es wichtig, möglichst viel zu obduzieren, da offenbar sehr viel mehr Organe, als wir den ersten Berichten aus China entnehmen konnten“, betroffen sind.

Sollen solche "Erkenntnisse" den eh schon beim Denken betreuten Bundesbürgern Vertrauen in ihre Regierung und deren Corona-Institut vermitteln oder tritt hier mal wieder, wie schon so oft, ganz offen zu Tage:
"Wir wissen auch nichts, wir sind genauso hilflos wie ihr. Alles was wir sagen und tun ist nur ein Stochern im Nebel"?

MSN schreibt:

„Die wenigsten Patienten hatten eine Lungenentzündung“

Erstmals sind detaillierte Obduktionsergebnisse von Covid-19-Toten in Deutschland ausgewertet und veröffentlicht worden. So liegt NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ unter anderem ein Bericht vom Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel zu 65 Fällen vor.

In allen Fällen hatten die Personen Vorerkrankungen, erlitten beispielsweise einst einen Herzinfarkt, hatten Bluthochdruck, Arteriosklerose, Schäden an anderen Organen wie Nieren, Leber oder Transplantationsorgane.

Das Robert-Koch-Institut hatte anfangs dazu geraten, solche Obduktionen auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, um ein Infektionsrisiko für Ärzte und medizinisches Personal zu vermeiden. Mittlerweile hat das RKI diese Empfehlung aber geändert. „Gerade wenn die Erkrankung neu ist, ist es wichtig, möglichst viel zu obduzieren“, erklärte Vizechef Lars Schaade am Dienstag. Offenbar betrifft das Virus auch „sehr viel mehr Organe, als wir den ersten Berichten aus China entnehmen konnten“, so Schaade.

In der Schweiz hatten 20 Corona-Verstorbene, deren Obduktionsergebnisse vorliegen, in den wenigsten Fällen eine Lungenentzündung. Alexander Tzankov, Leiter der Autopsie am Unispital Basel, sagte NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“: „Was wir unter dem Mikroskop gesehen haben, war eine schwere Störung der Mikrozirkulation der Lunge.“ Das bedeute, dass der Sauerstoffaustausch nicht mehr funktioniere.

Tzankov sieht darin eine Erklärung für die Schwierigkeiten bei der Beatmung von Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen: „Man kann dem Patienten so viel Sauerstoff geben, wie man will, der wird dann einfach nicht mehr weiter transportiert.“ Unklar ist, ob die Erkenntnisse bereits früher bei der Behandlung von Intensivpatienten hätten berücksichtigt werden können.

Ein Großteil der Patienten war deutlich übergewichtig

Die in der Schweiz obduzierten Personen hätten allesamt unter Bluthochdruck gelitten, ein Großteil der Patienten sei auch schwer adipös, also deutlich übergewichtig gewesen. Und es waren vorwiegend Männer. Mehr als zwei Drittel wiesen vorgeschädigte Herzkranzgefäße auf, ein Drittel litt an Diabetes, heißt es in dem Bericht. Beachtet werden muss jedoch, dass es sich nur um eine kleine Stichprobe von zwanzig Toten handelte.

Ohne das Coronavirus wären die Verstorbenen, die er obduziert habe, „wahrscheinlich noch am Leben“, wird Tzankov in dem Bericht zitiert. Er räumt ein, dass die Vorerkrankungen die Lebenserwartung zwar verkürze – aber „alle diese Patienten hätten wahrscheinlich ohne Covid-19 länger gelebt, vielleicht eine Stunde, vielleicht einen Tag, eine Woche oder ein ganzes Jahr“.

Quelle: MSN.com