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Dienstag, 18. Januar 2022

Rechtsmediziner Klaus Püschel bei SWR1 Leute

Rechtsmediziner Klaus Püschel bei SWR1 Leute Obduzierte viele Corona-Tote, kritisierte früh das RKI Obduzierte viele Corona-Tote, kritisierte früh das RKI
Das Video ist aus der Zeit als die Nebenwirkungen der Impfstoffe noch nicht bekannt waren. In der ARD-Mediathek ist es nicht mehr auffindbar.


SWR1 Leute

Mortui vivos docent - die Toten lehren die Lebenden, das gilt auch in Zeiten der Pandemie. Obduzierende Ärzte haben SARS-CoV-2-RNA nicht nur in der Lunge und im Respirationstrakt, sondern auch in vielen anderen Organen nachgewiesen. Der Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel obduziert Corona-Opfer und hat eine erste Studie dazu vorgelegt. Die Krankheitsbilder Lungenembolien und Thrombosen treten demnach besonders häufig auf. Prof. Klaus Püschel ist Direktor des Instituts für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und kritisierte früh die Methodik des Robert Koch-Instituts zur Erfassung von Corona-Toten. Und er sagte, dass die meisten Corona-Toten sowieso sehr bald verstorben seien. Wie steht er heute zu seinen Thesen? Antworten des Rechtsmediziners, der in „Tote schweigen nicht“ über besondere Fälle aus der Rechtsmedizin berichtet, in SWR1 Leute. Moderation: Nicole Köster

Kommentare

Mia Maditas Musik
Eine Journalistin, die nicht hasserfüllt unterbricht und nicht nur dumme Fragen stellt. Erstaunlich...
Christel Pohlhaus
Intensive Behandlung,das kommt mir bekannt vor. Eine Krankenschwester in Amerika hat vor kurzem ein Interview gegeben, dass die meisten Menschen an der Behandlung gestorben sind. Daraufhin konnte sie gehen.
Manuela Miebach
Endlich Klartext zum Thema Corona Pandemie! Danke Herr Prof. Püschel!!!!
Sliam
Eine hoch professionelle Moderation! Die Frau würde ich im Fall einer Gründung eines Radiosenders als erste einstellen. Gut vorbereitet, gute Fragen, gute Stimme.
Freddy Campanari
"Ich lass mich von meinen Enkelkindern nicht trennen" hat mich wirklich berührt
Ronny A. Knepple
Insgesamt gut. Bei den Masken (15:00) knickt er etwas ein, und "entschuldigt" die Maskenpflicht mit einer gewissen Symbolwirkung. Danke SWR1, dass ihr den Mut hattet ihn einzuladen. Mein Wunsch: Bitte auch Prof. Bhakdi, Prof. Streeck oder Dr. Schiffmann interviewen.


Dienstag, 18. Mai 2021

SWR1 Leute - Rechtsmediziner Klaus Püschel - 29.07.2020

SWR1 Leute - Rechtsmediziner Klaus Püschel - 29.07.2020 Obduzierte viele Corona-Tote, kritisierte früh das RKI
Rechtsmediziner Klaus Püschel | SWR1 Leute



SWR1 Leute
29.07.2020

Mortui vivos docent - die Toten lehren die Lebenden, das gilt auch in Zeiten der Pandemie. Obduzierende Ärzte haben SARS-CoV-2-RNA nicht nur in der Lunge und im Respirationstrakt, sondern auch in vielen anderen Organen nachgewiesen. Der Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel obduziert Corona-Opfer und hat eine erste Studie dazu vorgelegt. Die Krankheitsbilder Lungenembolien und Thrombosen treten demnach besonders häufig auf. Prof. Klaus Püschel ist Direktor des Instituts für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und kritisierte früh die Methodik des Robert Koch-Instituts zur Erfassung von Corona-Toten. Und er sagte, dass die meisten Corona-Toten sowieso sehr bald verstorben seien. Wie steht er heute zu seinen Thesen? Antworten des Rechtsmediziners, der in „Tote schweigen nicht“ über besondere Fälle aus der Rechtsmedizin berichtet, in SWR1 Leute.
Moderation: Nicole Köster

Kommentare

Mia Maditas Musik
Eine Journalistin, die nicht hasserfüllt unterbricht und nicht nur dumme Fragen stellt. Erstaunlich...
Sliam
Eine hoch professionelle Moderation! Die Frau würde ich im Fall einer Gründung eines Radiosenders als erste einstellen. Gut vorbereitet, gute Fragen, gute Stimme. 😍
Marianne Philippzig
Das geht doch nur noch ums Geld und die Menschen in Angst zu versetzen

Mittwoch, 22. April 2020

Wie verdrehe ich meine eigenen Aussagen ins Gegenteil -

ohne das Gesicht zu verlieren?
Wieder mal ein Paradebeispiel vom Robert-Koch-Institut


War doch vom RKI anfangs dazu geraten worden, Obduktionen auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, erklärte Vizechef Lars Schaede jetzt, nachdem beim NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ unter anderem ein Bericht vom Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel zu 65 Fällen vorliegt: „Gerade wenn die Erkrankung neu ist, ist es wichtig, möglichst viel zu obduzieren, da offenbar sehr viel mehr Organe, als wir den ersten Berichten aus China entnehmen konnten“, betroffen sind.

Sollen solche "Erkenntnisse" den eh schon beim Denken betreuten Bundesbürgern Vertrauen in ihre Regierung und deren Corona-Institut vermitteln oder tritt hier mal wieder, wie schon so oft, ganz offen zu Tage:
"Wir wissen auch nichts, wir sind genauso hilflos wie ihr. Alles was wir sagen und tun ist nur ein Stochern im Nebel"?

MSN schreibt:

„Die wenigsten Patienten hatten eine Lungenentzündung“

Erstmals sind detaillierte Obduktionsergebnisse von Covid-19-Toten in Deutschland ausgewertet und veröffentlicht worden. So liegt NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ unter anderem ein Bericht vom Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel zu 65 Fällen vor.

In allen Fällen hatten die Personen Vorerkrankungen, erlitten beispielsweise einst einen Herzinfarkt, hatten Bluthochdruck, Arteriosklerose, Schäden an anderen Organen wie Nieren, Leber oder Transplantationsorgane.

Das Robert-Koch-Institut hatte anfangs dazu geraten, solche Obduktionen auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, um ein Infektionsrisiko für Ärzte und medizinisches Personal zu vermeiden. Mittlerweile hat das RKI diese Empfehlung aber geändert. „Gerade wenn die Erkrankung neu ist, ist es wichtig, möglichst viel zu obduzieren“, erklärte Vizechef Lars Schaade am Dienstag. Offenbar betrifft das Virus auch „sehr viel mehr Organe, als wir den ersten Berichten aus China entnehmen konnten“, so Schaade.

In der Schweiz hatten 20 Corona-Verstorbene, deren Obduktionsergebnisse vorliegen, in den wenigsten Fällen eine Lungenentzündung. Alexander Tzankov, Leiter der Autopsie am Unispital Basel, sagte NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“: „Was wir unter dem Mikroskop gesehen haben, war eine schwere Störung der Mikrozirkulation der Lunge.“ Das bedeute, dass der Sauerstoffaustausch nicht mehr funktioniere.

Tzankov sieht darin eine Erklärung für die Schwierigkeiten bei der Beatmung von Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen: „Man kann dem Patienten so viel Sauerstoff geben, wie man will, der wird dann einfach nicht mehr weiter transportiert.“ Unklar ist, ob die Erkenntnisse bereits früher bei der Behandlung von Intensivpatienten hätten berücksichtigt werden können.

Ein Großteil der Patienten war deutlich übergewichtig

Die in der Schweiz obduzierten Personen hätten allesamt unter Bluthochdruck gelitten, ein Großteil der Patienten sei auch schwer adipös, also deutlich übergewichtig gewesen. Und es waren vorwiegend Männer. Mehr als zwei Drittel wiesen vorgeschädigte Herzkranzgefäße auf, ein Drittel litt an Diabetes, heißt es in dem Bericht. Beachtet werden muss jedoch, dass es sich nur um eine kleine Stichprobe von zwanzig Toten handelte.

Ohne das Coronavirus wären die Verstorbenen, die er obduziert habe, „wahrscheinlich noch am Leben“, wird Tzankov in dem Bericht zitiert. Er räumt ein, dass die Vorerkrankungen die Lebenserwartung zwar verkürze – aber „alle diese Patienten hätten wahrscheinlich ohne Covid-19 länger gelebt, vielleicht eine Stunde, vielleicht einen Tag, eine Woche oder ein ganzes Jahr“.

Quelle: MSN.com