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Dienstag, 1. Januar 2019

1. Januar 1959 - Sieg der Revolution von Santiago de Cuba

Thema: Kuba


Kathedrale in Santiago de Cuba
Foto: CC0 Creative Commons
Santiago de Cuba im Osten von Kuba ist die von Fidel Castro besonders verehrte Stadt und gilt als die Wiege der Revolution.

Vom Balkon des Rathauses von Santiago de Cuba rief Fidel Castro am 1. Januar 1959 den Sieg der Revolution aus. Seit jenem 1. Januar 1959, an dem die "bärtigen" Rebellen aus den Bergen in Kubas Hauptstadt Havanna einzogen. Der junge Anwalt stammte aus guter Familie.

1959 wurde Fidel Castro kubanischer Präsident. Zusammen mit Ernesto "Che" Guevara kämpfte Castro für ein neues Kuba, mit "Che" als Industrieminister. 1965 zerbrach das Bündnis und Guevara ging als Guerilla-Führer nach Bolivien.

Auf dem Friedhof der Stadt wurde die Asche Fidel Castros am 4. Dezember 2016 beigesetzt.

Weblinks:
Fidel Castro wird 90
Fidel Castro feiert seinen 90. Geburtstag

Eingestellt von Blogger auch unter Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog
Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Ché Guevaras Vermächtnis

Thema: Ein Revolutionär

Ché Guevaras Vermächtnis


Auf Kuba ist der Kult um den charismatischen Revolutionsführer Che Guevara (1928-1967) bis heute ungebrochen. Er gilt dort als ein Nationalheiliger. Doch nicht nur in Mittel- und Südamerika ist er populär. Das ikonografische Bild von Che Guevara gilt weltweit als Symbol für Widerstand und Revolution und ist zugleich in die Popkultur eingegangen.

In Kuba wird Che Guevara als Märtyrer und Nationalheld verehrt. Das Denkmal am kubanischen Innenministerium, sein riesiges Monument in Santa Clara mit dem Mausoleum und viele Denkmäler und andere Erinnerungsstätten auch außerhalb Kubas sorgen dafür, dass die Bemühungen Che Guevaras auch in Zukunft nicht vergessen werden.

In Kuba gilt Che Guevara heute noch als Volksheld und Lieder wurden zu seinen Ehren geschrieben. Außerhalb der Landesgrenzen ist er eine moderne Ikone, dessen Konterfeit T-Shirts und Flaggen ziert. Che Guevara: Legende und Symbolfigur.

Auf dem Platz der Revolution in Havanna prangt das überlebensgroße Konterfei des Revolutionärs Ernesto Che Guevara. Das Foto "Guerrillero Heroico" ("heldenhafter Guerillakämpfer") von Alberto Korda gilt als das berühmteste fotografische Abbild einer Person. Doch wer dieser Revolutionsführer eigentlich war, was er dachte und fühlte - diese Frage verschwand immer mehr hinter seiner schieren Omnipräsenz als Pop-Ikone.

Che Guevara spielte eine wichtige Rolle im sogenannten Guerillakrieg in Folge der Kubanischen Revolution, bei welcher der Diktator Batista gestürzt wurde. Anschließend wurde Che Guevara zum Industrieminister und später zum Leiter der kubanischen Zentralbank ernannt. Beide Positionen gab er nur kurze Zeit später auf, als er merkte, dass sich der Umschwung auf Kuba nicht in die Richtung entwickelte, die er sich vorgestellt hatte.


Che Guevara war überzeugt von den Idealen der Kubanischen Revolution und von seinem Sendungsbewußtsein. Che Guevara, eine Mischung aus Idealist und Freiheitskämpfer, war besessen vom Ideal, ganz Lateinamerika durch eine bewaffnete Revolution von seinem Elend und seiner Unterdrückung zu befreien. Der engste Weggefährte Fidel Castros, der die kubanische Revolution auf dem Festland voranzutreiben versuchte, wurde nach seinem Tod zum Idol politischer, protestierender Studenten in Nordamerika und Europa.

In den erstarren Gesellschaften mit restaurativen Tendenzen wurde Guevara zu einer Symbolfigur für den Aufbruch in eine bessere Welt. he Guevara war auf Demonstrationen in West-Berlin und Paris überall präsent. Als Kämpfer für sozialistische Ideale und gegen das kapitalistische Modell der USA wurde er zum Vorbild der Studentenbewegung. Leute wie Rudi Dutschke machten sich sein Motto zu eigen: "Seien wir realistisch: Versuchen wir das Unmögliche."

Ernesto »Che« Guevara wurde am 9. Oktober 1967, gehetzt von der bolivianischen Armee und der CIA, in La Higuera, Bolivien, erschossen.

Weblinks:
Che Guevara – Legende und Symbolfigur
- Kuba Blog -
Che - 3 Sat

Literatur
Kubanisches Tagebuch
von Ernesto Che Guevara
Bolivianisches Tagebuch
von Ernesto Che Guevara
Che. Die Biographie
von Jon Lee Anderson


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Sonntag, 27. November 2016

Kubas Revolutionsführer Fidel Castro ist tot

Thema: Kuba

Kubas Revolutionsführer und langjähriger Staatschef Fidel Castro ist tot. Er starb im Alter von 90 Jahren, wie sein Bruder im staatlichen Fernsehen offiziell mitteilte. Als Revolutionär wurde er bewundert, als Diktator gefürchtet.

Castro war ein Revolutionär aus Leidenschaft und sein Einsatz für die kubanische Revolution ist bemerkenswert, wenngleich ihm aus Geldmangel auch nicht alles gelang, was er an sozialen Errungenschaften für sein Volk angestrebt hatte. Mit Fidel Castro tritt nun ein Mann von der Bühne ab, der sich dem Einfluß Amerikas entgegengestellt hat.

Castro, 1926 in Mexiko geboren, war der Kopf der kubanischen Guerillabewegung gegen den verhassten Tyrannen Fulgencio Batista. 1959 zogen die Rebellen siegreich in Havanna ein, der Mythos Fidel war geboren.

"Die Revolution werden wir immer mit unseren Gewehren verteidigen", rief er damals. Es folgte die Verstaatlichung der Industrie, eine Landreform und: der Export der Revolution. Kuba begab sich auf Konfrontationskurs mit den USA. Gleichzeitig ließ Castro ein vorbildliches Gesundheits- und Bildungswesen aufbauen.

Kuba ist zu wünschen, daß das Land nach der vorsichtigen Öffnung in Richtung Amerika nicht automatisch in die menschenverachtenden Prozesse der Globalisierung und des "Neoliberalismus" - geamäß der Lehre von Friedman und von Hayek -) hereingeworfen werden. Kuba würde in diesem Fall bestenfalls dort landen, wo sich das Land vor der Revolution von 1959 bereits befand.

Männer wie Fidel Castro, Hugo Chavez, Ho Chi Minh und andere haben dem US-Imperialismus und seinen Schergen trotzig die Stirn geboten. Trotz aller Anfeindungen und Kriege den Kampf mit dem Kapitalismus aufnahm und ihn auch, gemessen an den ihm verbliebenen Möglichkeiten, gewonnen hat.

Sein Volk jedenfalls konnte seine Identität sehr lange Zeit bewahren, und verlor nicht das Selbsbewusstsein trotz schlechter Zeiten.

Von Blogger eingestellt am 11/26/2016 09:00:00 vorm. unter
Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog
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Sonntag, 16. Oktober 2016

Wo sind eigentlich die Spenden-Milliarden für Haiti geblieben?

Thema: Erdbeben 2010 Haiti

Erinnern wir uns:

Aktion Deutschland Hilft
Jetzt spenden: Hurrikan Matthew trifft Haiti
Hurrikan Matthew traf Kuba und Haiti mit voller Wucht. Hilfsorganisationen unseres Bündnisses sind vor Ort, um den Menschen zu helfen. Besonders Haiti ist schwer betroffen: Allein für den noch unter den Folgen des schweren Erdbebens 2010 leidenden Karibikstaat beziffern die Vereinten Nationen die Zahl der Menschen, die direkte Hilfe benötigen, auf 1,4 Millionen Personen.

Haiti:
Über eine 1 Milliarde Dollar Spenden „verschwunden“

Dienstag, 6. April 2010
Es war zu befürchten: Über eine Milliarde Dollar Spendengelder für die Opfer in Haiti sind in korrupten Netzen hängengeblieben. Das ist beinahe ein Drittel aller bisherigen Spenden. Wo das Geld hin ist, weiss niemand. Nun weiss man auch, warum George W. Bush die Leute aufforderte: „Just send your cash“.

Wie erklärt man einem Kind, dass sein geopfertes Sparsäuli für die armen Kinder in Haiti an geldgierige Unternehmen ging, die dank Haiti das Geschäft ihres Lebens machen; und sich auf weitere 10 Milliarden Spenden freuen, die da noch kommen werden. SOS-Kinderdörfer-Chef Wilfried Vyslozil warnt drei Monate nach dem Erdbeben in Haiti vor der Verschwendung von Spendengeldern. Bis Mitte März dürften, so schätzt Vyslozil, „mit den Spenden aus Asien, Russland und dem arabischen Raum 2,5 Milliarden Euro“ weltweit zusammen gekommen sein. Trotz der guten Spendenresonanz schlägt Vyslozil Alarm: Es drohe eine Wiederholung der Fehler, die nach dem Tsunami Ende 2004 in Asien gemacht wurden: „Weil sehr viel Geld vorhanden war, wurde es auch ausgegeben. Mit der Folge, dass die Baupreise explodierten und mit ihr die Korruption der lokalen Eliten. Die betroffene Bevölkerung wurde kaum in den Wiederaufbau eingebunden und weiterhin als Opfer betrachtet.“

Zuviel Geld, an dem sich korrupte Politiker bedienen, zu viele ausländische Unternehmen, die den Wiederaufbau leiten, zu wenig Geld, das tatsächlich in Haiti bleibt: So die traurige Bilanz des traurigen Ereignisses.

SOS-Kinderdörfer-Chef Wilfried Vyslozil geht davon aus, dass bisher ein Drittel aller Spendengelder bei Katastrophen fehlinvestiert wurde und in korrupten Strukturen versickert. Bislang gebe es kein übergreifendes Controlling, das den Geldeinsatz aller in einem Gebiet agierenden Organisationen koordiniert und überwacht. Es scheint, dass eine Katastrophe ein riesiger Selbstbedienungsladen ist. Wen wunderts, mischen auch Bush und Clinton in diesem Geschäft mit, bei dem es um Milliarden geht.
Quelle: Seite3.ch

Es gab einmal zwei Videos. Überraschung?
President Bush On Haiti Relief: 'Just Send Your Cash'
Das mit diesem Video verbundene YouTube-Konto wurde aufgrund mehrerer Meldungen Dritter über Urheberrechtsverletzungen gekündigt

Hugo Chavez : US Navy Created Haiti Earthquake! HAARP
Das mit diesem Video verbundene YouTube-Konto wurde aufgrund mehrerer Meldungen Dritter über Urheberrechtsverletzungen gekündigt

Montag, 18. Mai 2015

Potenzieller US-Präsidentschaftskandidat nennt Papst "Franziskus, der Kommunist"

Thema: Politische Kultur

Deutsche Wirtschafts Nachrichten
„Franziskus, der Kommunist“
US-Waffenlobby attackiert Papst wegen Kriegs-Schelte


US-Senator Marco Rubio kritisiert die jüngsten Aussagen des Papstes zur Verflechtung von Regierungen mit der Rüstungsindustrie. Rubio selbst braucht Spendengelder von der US-Waffenlobby, weil er im kommenden Jahr bei der US-Präsidentschaftswahl kandidieren möchte.
Lesen Sie hier weiter: Link

Sieh mal einer an! Einer vom Volk der "Retter der Menschheit", die sich angeblich so sehr um ihre Mitmenschen bemühen, greift den Papst an.
Er greift den Papst an, der seit seinem Dienstantritt nicht anderes gemacht hat als sich um die Ärmsten der Armen zu kümmern und sich für sie einzusetzen.

Nur weil er das offen ausspricht was bereits die Mehrheit weiss, nämlich dass es den weltgrößten Heuchlern, den US-Kapitalisten und -Oligarchen, gar nicht um Menschen geht sondern ausschließlich um ihre Macht, um ihr Geld und anderer Länder Rohstoffe, wird er jetzt attakiert und als "Marxist" und "Kommunist" gebrandmarkt.

Klar dass ein strikter Gegner des US-Waffenrechts ein Angriffsziel bietet.
Gerade im "Land of the Free", in dem scheinbar jeder Neugeborene schon schwer bewaffnet das Licht der Welt erblickt und dessen nahezu einzige, noch funktionierende, Industrie die Waffenproduktion ist, meint ein potenzieller Präsidentschaftskandidat und Spendensammler Stärke zeigen zu müssen.
Hoffentlich fällt ihm genau diese Einstellung mal gewaltig auf die Füsse.

Die Antwort des Papstes auf derartige Anschuldigungen ist eindeutig. „Der Einsatz für die Armen in dieser Welt hat nichts mit dem Kommunismus zu tun, sondern ist ein Eckpfeiler des Christentums“.

Kommentare aus Deutsche Wirtschafts Nachrichten
paul stadelmann sagt:
dass die amis seit jeher immer und überall zu den waffen greifen, ist an und für sich nichts neues. dass jene die am meisten waffen verkaufen, auch die hauptschuldigen an den überall währenden kriegen mit ihrem endlosen morden und elend auch schuldig sind, darf man doch sehr wohl sagen. wenn nähmlich niemand waffen verkauft, könnte mit diesen auch kein konflickt vom zaun gebrochen werden. man müsste wohl oder übel wieder vermehrt kompromisse suchen und finden, was dem weltfrieden bestimmt zu gute kommen würde.
dass nun aber ein plauderer wie rubio den papst als kommunisten tituliert, zeigt nur auf, aus welch tiefen niveau er kommt und in welchem ton er die welt regieren würde, sollte er denn gewählt werden.
ICH HOFFE FÜR UNS ALLE, DASS SO EIN SCHWÄTZER NIE US-PRESIDENT WIRD

Ekkehardt Fritz Beyer sagt:
„Seine Ablehnung der Globalisierung und des Kapitalismus führten dazu, dass er unter US-Konservativen als „Marxist“ oder „Kommunist“ gebrandmarkt wird“, . . .
Da wundert es mich schon gewaltig, dass aus der CDU nicht auch schon Stimmen zu hören waren, die ihn der Teufelei bezichtigten!!!
Denn selbst die Konrad-Adenauerstiftung unterstellt ihrem Kurs gegenüber Andersgläubigen Entsprechendes! http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/12/03/cdu-diffamiert-eu-kritiker-auslaenderfeinde-mit-minderwertigkeitsgefuehl/

udo.seitz sagt:
Veränderung der bestehenden Verhältnisse beginnt damit Zeichen zu setzen und die Wahrheit zu sagen. Was die Kirche an Verbrechen beging ist Vergangenheit. Jeder ist Sünder. Wir leben im hier und jetzt und entscheiden im jetzt. Franziskus hat den unbequemen Weg gewählt und das ist anzuerkennen.

Schimmelreiter sagt:
Ich kann dazu nur sagen:
Getroffene Hunde bellen. Ob das jedoch nützt, ist eine ganz andere Sache.
Ich habe mit der Kirche nichts im Sinn, denke aber dennoch, dass der Papst die einzige Person ist, deren Wort in der Welt noch erhört wird und vielleicht sogar Gewicht hat.