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Donnerstag, 22. September 2016

Angriff auf Hilfkonvoi in Syrien - USA beschuldigen Russland ohne jeden Beweis

Thema: Syrien

«Russische Jets befanden sich über Konvoi»
Die USA beschuldigen Russland für den Angriff auf den Hilfskonvoi in Syrien.

Die USA halten Russland für den Angriff auf einen Hilfskonvoi in Syrien verantwortlich. Laut dem stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberater des Weissen Hauses, Ben Rhodes, fliegen russische Kampfflugzeuge Angriffe in der Gegend der Attacke.

«Alle unsere Informationen besagen eindeutig, dass dies ein Luftangriff war für den nur zwei Einheiten verantwortlich sein können: das syrische Regime oder die russische Regierung», sagte Ben Rhodes am Dienstagabend in New York. «Auf jeden Fall machen wir Russland für Luftangriffe in dieser Gegend verantwortlich.»

20 Menschen getötet

Aus US-Regierungskreisen hatte es kurz zuvor bereits geheissen, zwei russische Kampfjets des Typs SU-24 hätten die LKWs angegriffen. Die Maschinen seien nach Erkenntnissen des US-Geheimdienstes genau zum Zeitpunkt der Bombardierung über dem Konvoi gewesen. Das führe zu dem Schluss, dass das russische Militär verantwortlich sei.

Bei dem Vorfall am Montag waren nach Angaben des syrischen Roten Halbmonds rund 20 Menschen getötet und 18 von 31 Lastwagen des Konvois zerstört worden.

Moskau weist Vorwürfe zurück

Die Regierung in Moskau hat die Vorwürfe zurückgewiesen und erklärt, es habe offenbar gar keinen Angriff aus der Luft gegeben. Das russische Aussenministerium kündigte zudem eine Untersuchung an.

Auch die Vereinten Nationen gingen am Dienstag nicht mehr unbedingt von einem Luftschlag aus. «Wir sind nicht in der Lage festzustellen, ob es sich tatsächlich um einen Luftangriff gehandelt hat», sagte ein Sprecher. Die UNO hatten wie die USA zunächst von einer Bombardierung aus der Luft gesprochen. (chk/sda)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch



Urheber unklar
Nato: Keine Spekulation über Angriff auf UN-Hilfskonvoi in Syrien

Nato-Generalsekretär Stoltenberg lehnt Spekulationen über den Angriff auf einen UN-Hilfskonvoi in Syrien ab. Es müssten zuerst die Fakten gesammelt und beurteilt werden. Tatsächlich ist aktuell nicht zu beurteilen, wer für den Angriff verantwortlich ist.

Tatsächlich ist die Urheberschaft für den Angriff objektiv nicht festzustellen. Die USA beschuldigen Russland und Syrien, hinter dem Angriff zu stehen. Russland hat dies zurückgewiesen und hält es für möglich, dass islamistische Söldner den Konvoi als Tarnung verwendet haben. Russland sagt außerdem laut TASS, dass der Zustand der Fahrzeuge nicht auf einen Luftangriff hinweisen, sondern eher, als wäre sie in Brand gesetzt worden. Andere Fotos zeigen zahlreiche Einschusslöcher in den Fahrzeugen.
Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Donnerstag, 14. August 2014

Groteske Politik in Kiew - Ukraine schickt eigenen Hilfskonvoi

Thema: Ukraine
Groteske Politik in Kiew
Wettlauf gegen Russland: Ukraine schickt eigenen Hilfskonvoi

Kiew reagiert auf den in Kürze an der ukrainischen Grenze eintreffenden russischen Hilfskonvoi und hat nach eigenen Angaben einen eigenen Konvoi losgeschickt. Dieser solle die Krisenregion vor den Russen erreichen. Ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates sagte, dass der russische Hilfszug als aggressive Kraft bekämpft werde, wenn er nicht vom Roten Kreuz begleitet wird. Ein Wettrennen der Hilfe für Menschen, die um ihr Leben kämpfen, erweckt den Anschein einer hochgradig unprofessionellen Politik.

In den vergangenen Tagen war die Regierung in Kiew vor allem damit beschäftigt, den russischen Hilfskonvoi als getarnte Invasion zu diskreditieren. Nun hat die Regierung offenbar ihre Strategie geändert. Die Ukraine schickt einen eigenen Hilfskonvoi in die Kriegsregion im Osten des Landes. Der Hilfskonvois soll wenn möglich früher ankommen als die Russen. Sviatoslav Tseholko, ein Sprecher von Präsident Petro Poroschenko, sagte in Kiew, dass sich der Konvoi bereits auf dem Weg nach Lugansk befinde. Er konnte allerdings keine Angaben darüber machen, wann der Zug die Stadt erreichen werde. Außerdem ist unklar, ob die Rebellen den ukrainischen Hilfskonvois passieren lassen werden.

Iryna Herashchenko, eine Sprecherin des Präsidenten sagte, dass der Hilfskonvoi bereits mit dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes koordiniert sei. Man könne die eigenen Bürger nicht unversorgt lassen, die von den Rebellen eingekesselt worden seien. Bisher hat Kiew offenbar keine Notwendigkeit gesehen, Hilfe in den Osten des Landes zu schicken, obwohl die UN bereits vor Wochen vor einer drohenden humanitären Katastrophe gewarnt hatte.

Die Tatsache, dass Poroschenko den Konvoi bekanntgab, deutet auf einen Machtkampf mit dem Übergangspremier Arseni Jazenjuk hin. “Jaz” hatte noch am Vormittag die Russen geschmäht und unter anderem gesagt, die Russen sollten statt Hilfsgütern lieber leere Lastwagen schicken, um die russischen Söldner aus der Ost-Ukraine abzuholen (mehr hier).

Tseholko bestätigte, dass der russische Konvoi an der Grenze gestoppt werden werde. Wenn die Ladung einwandfrei Hilfsgüter darstellen sollte, würden diese über die Vermittlung des Roten Kreuzes auf eigene Lastwagen umgeladen.

Ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates sagte in Kiew, dass der russische Hilfszug als aggressive Kraft bekämpft werde, wenn er nicht vom Roten Kreuz begleitet wird. Die Regierung werde einen solchen Konvoi als feindliche Truppen behandeln und entsprechend agieren. Der Sprecher führte nicht weiter aus, was das konkret bedeutet.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


» der Kommentar des Blogschreibers «
"Zeig mir deine Freunde, und ich sag dir wer du bist" werte westliche Politikerdarsteller.
Aus dem Bereich griechische Sprichwörter
“Jaz” war auf dem Maidan schon ein Großmaul, der seine Anhänger mit Hitlergruß begrüßte.(Bilder noch im Netz) Vielleicht sollte er sich mal das Schicksal einiger seiner Vorgänger ansehen: Saddam Hussein, Osama Bin Laden, Muammar al-Gaddafi, was aus denen, und einigen mehr, geworden ist, nachdem die USA sie nicht mehr gebrauchen konnten. Betrachtet man aber seine Worte und Taten seit er in der Regierung ist, ist er nicht in der Lage soweit zu denken.


Kommentare

umbhaki sagt:
Da vermute ich doch glatt, dass es sich bei dem ukrainischen Konvoi um ein „Trojanisches Pferd“ handelt. Da sitzen bestimmt irgendwelche Oligarchen-Söldner drin, die auf diese Weise in die Stadt gelangen und die Separatisten meuchlings überfallen wollen.
Ein andere Erklärung für diesen Konvoi sehe ich nach all den Diskussionen der letzten Tage nicht.

holzauge sagt:
Außerdem ist unklar, ob die Rebellen den ukrainischen Hilfskonvois passieren lassen werden. Ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates sagte in Kiew, dass der russische Hilfszug als aggressive Kraft bekämpft werde, wenn er nicht vom Roten Kreuz begleitet wird.
Ich schließe daraus, das davon ausgegangen wird das die Rebellen den Hilfskonvois blokieren.In welcher Größenordnung bewegt sich der ukrainische Hilfskonvoi?
Der russische Hilfskonvoi scheint mir jetzt schon ein willkommenes neues Aggressions ziel der von der EU unterstützten ukrainischen Regierung zu sein.
falls der Konvoi sein Ziel nicht erreicht war sicherlich nicht erkenntlich das dieser vom Roten Kreuz begleitet wird

Sternchen sagt:
Ich bin sprachlos!!! Was soll denn dieser Kindergarten jetzt schon wieder? Das ist keine “unprofessionelle Politik”, sondern trotziges, niveauloses, dummes Kindergartengetue!!!

Alfons sagt:
Ukraine schickt eigene Konvois?
Was soll dadrin sein?
Bisher haben sie in die Ost-Ukraine Granaten, Raketen und Phosphorbomben geschickt. Wer glaubt, dass sie jetzt auf Rosinenbomber setzten, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

schmetterelfe sagt:
Hirnfraß im letzten Stadium!
Der Westen weiß nicht mehrf, wie er aus dieser Kiste rauskommen soll!
Nur noch verzweifeltes gestrampel, wie bei jedem ertrinkenden!
Dieses Mal muß es für die Strippenzieher in Den Haag enden!


Mittwoch, 13. August 2014

Ukraine: Jazenjuk bezeichnet russische Hilfe als „grenzenlosen Zynismus“

Thema: Ost-Ukraine
Lugansk ohne Strom und Wasser
Ukraine: Jazenjuk bezeichnet russische Hilfe als „grenzenlosen Zynismus“
Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk will den Hilfs-Konvoi der Russen nicht ins Land lassen. Er bezeichnete die Aktion als grenzenlosen Zynismus, weil die Russen zuerst Militärgerät und nun "Wasser und Salz" schicken. Die Bevölkerung von Lugansk steuert unterdessen auf eine humanitäre Katastrophe zu: Die Stadt ist ohne Wasser, Strom und Telefon. Außer dem russischen Konvoi sind bisher keine größeren Hilfsaktionen, etwa aus der EU, bekannt geworden.

Die ukrainische Regierung will den russischen Konvoi mit Hilfsgütern für die Einwohner der belagerten Separatisten-Hochburg Luhansk nicht ins Land lassen. Innenminister Arsen Awakow schrieb am Mittwoch auf Facebook, die Fahrzeuge dürften nicht in die Region Charkiw einfahren. Die Entsendung des Konvois bezeichnete Awakow als Provokation eines zynischen Aggressors. Auch Ministerpräsident Arseni Jazenjuk warf Russland “grenzenlosen Zynismus” vor. “Zuerst schicken sie Panzer, Grad-Raketen und Banditen, die auf Ukrainer schießen, und dann schicken sie Wasser und Salz”, sagte er bei einer Kabinettssitzung.

Jazenjuk, der von den Amerikanern ausgewählt wurde, die Regierung zu führen – die Sondergesandte Nuland sagte damals: “Jaz is it!” - vertritt eine absolut kompromisslose Rolle gegenüber den Russen. Sogar Polen, das bisher auch zu den Hardlinern gehörte, ist bereits umgeschwenkt und erklärte, dass der Hilfskonvoi der Russen ein Schritt in die richtige Richtung sei (mehr zu dieser überraschenden Kehrtwende hier).

Am Dienstag war der Konvoi aus rund 280 Lastwagen mit Hilfsgütern nahe Moskau Richtung Ostukraine gestartet. Er wird am Mittwoch an der Grenze erwartet. Der Hilfskonvoi hat Befürchtungen genährt, dass die Regierung in Moskau direkt in die Kämpfe im Nachbarland eingreifen könnte. Das russische Außenministerium hat zugesichert, ab der Grenze könne das Rote Kreuz die Führung übernehmen. Westliche Politiker befürchten dennoch, dass die Lieferungen als Tarnung oder Vorwand für eine russische Intervention genutzt werden könnte.

Die Ukraine selbst ist offenbar nicht mehr in der Lage, die Grundversorgung der Bevölkerung aufrechtzuerhalten: Die Nachrichtenagentur Ukrinform meldete am Mittwoch, dass die Stadt Lugank ohne Wasser, Strom und Telefon sei. Die Lage der Zivilbevölkerung nimmt offenkundig immer bedrohlichere Ausmaße an.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


» der Kommentar des Blogschreibers «
Man muss sich schämen, dass die eigene Regierung so einen zu ihren Freunden zählt, dass die Kanzlerin das auch noch offen bekennt. Nazis werden in der Regierung eines anderen Landes hofiert, solange es den USA dient und solange die es wünschen. Erbärmlich!

Kommentare

Logan sagt:
Nein, der größte Zynismus ist der, dass die Ukraine offen leugnet, es gebe keine humanitäre Katastrophe im Land und dass sie offen lügt, es gebe keinen Bürgerkrieg, sondern ein Krieg gegen die russische Armee.

Der größte Zynismus ist der, dass der Westen die Kurden im Irak offen unterstützt, sich aus dem irakischen Territorium abzutrennen, um einen eigenen Staat zu gründen, während man den russisch ethnischen Ukrainern auf der Krim und Osturkaine diese Freiheit nicht gewährt.
DAS IST ZYNISMUS!

Frank sagt:
100% Zustimmung!

Gino sagt:
Die Kurden kämpfen gegen eine von den USA erst gezüchtete ISIS.
In Syrien haben die USA sie groß gemacht, von Katar etc. werden die mit geld und Waffen versorgt. Alle Terroreinheiten, Taliban, Al Quaida und nun ISIS – alle von den USA geschaffen.
Das sollte der Menscheit allmählich mal zu denken geben.
Die ISIS wird immer stärker und größer, wann holen die sich die Türkei?
Oder wann werden die Kurden durch Waffenlieferungen so stark die Türkei unter Druck zu setzen. Dann kämpfen die US mit Nato-Türkei wieder gegen die Kurden.
Das ganze ist an Perversität kaum zu toppen

Böser Zyniker sagt:
Solange die Daten des Flugschreibers und die Kommunikation mit der Flugsicherung von MH 17 zurückgehalten werden, glaube ich dem Westen und der Ukraine kein Wort mehr. Die Faschisten aus Kiew wollen die russische Bevölkerung in der Ostukraine vertreiben und reden bei einer Hilfsaktion von Zynismus, wenn das mal kein Zynismus ist.

ronja w. sagt:
Dieser Jazenjuk gehört weggesperrt. Er ist von der Realität weiter weg, als die Erde zum weitesten Stern. Ausgerechnet er spricht von Zynismus. Gibt es das, dass jemand so die Tatsachen verdreht? Russland will helfen und die Putschregierung benimmt sich wie Kleinkinder in der Trotzphase, nur viel viel schlimmer. Ich verstehe die ganzen Hilfsorganisationen nicht, die sollten endlich mal Klartext reden! Ich empfinde das als so schlimm, dass ich weinen könnte!

Spitzer Stachel sagt:
Die deutsch-russische Zusammenarbeit klappt ja noch ganz gut:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-08/hilfe-deutschland-hilfskonvoi-russland-ukraine

Weltpatriot sagt:
Zynisch ist eigenes Volk bekämpfen und die Schuld daran einem Anderen geben!
Zynisch ist das eigene Volk lieber verhungern lassen als Hilfe anzunehmen!
Zynisch ist eine Hilfestellung schlechtmachen, statt Dankbarkeit zu zeigen. Es sind Spenden der Moskauer, haben mit Putin nichts zu tun!
Zynisch ist selbst der größte Nazi aller Zeiten zu sein und es einem Anderen vorwerfen!
Zynisch ist mit dieser gefährlichen Person zusammenarbeiten, liebe Bundesregierung!

MH17 sagt:
Zynisch ist auch ca.300 Passieren abzuknallen nur um Putin zu beschuldigen . Dieser Kahlkopf ist krank genauso wie alle Poliker, die ihn unterstützen

forelli sagt:
Der Steinmeier kriegt nicht mal die beiden (oder drei) Parteien zu ernsthaften Verhandlungen an den Tisch. Und nun schaut er immer noch zu wie seit Wochen Hunderttausende Zivilisten beschossen und vertrieben werden. Und Steinmeier redete von “Blut an den Haenden”.
Es sieht mehr und mehr so aus, als ob diese Haende ueberwiegend den pro-westlichen Soldaten des ausgetauschten Oligarchenregimes in Kiew gehoeren.
Die Auswertungen der Blackboxen der MH17 sind weiterhin unter Verschluss, die vom ukrainischen Geheimdienst beschlagnahmten KiewerTowerkommunikationsprotokolle sind nicht vorgelegt und die US-Satelitenaufnahmen sind im Irak verschollen.
Ein Schelm wer Boeses dabei denkt.
Aber unser deutscher Schlaumeier steht voll hinter den Sanktionen, bis ihm promt das Gas ausgeht. GAZPROM

Apokalypto sagt:
Die Kiewer Verbrecher haben gar nicht im Sinn der ostukrainischen Bevölkerung zu helfen. Die wollen die einfach durch Vertreibung, verhungern lassen, töten etc. weg haben.
Die Mensche dort sind doch nur lästig, wenn es um die Förderung von Schiefergas geht.
Das ist Zynismus in Reinstform!

IM Erika sagt:
das sind die letzten Zuckungen der Zerstörer der Ukraine, die Verzweiflung nimmt langsam wirklich skurile Ausmaße an

Parzifist sagt:
Der ukrainische “Premier” Jazenjuk möchte die osturkainische Bevölkerung lieber verrecken lassen, als durch Hilfsgüter von wem auch immer, unterstützt sehen.
Ein perverser Krieg. Gleiches in Gaza:
Bomben massenweise in die Städte und gnädigerweise ein paar Brotkrumen, damit zeigt man, dass man doch nicht ganz unmenschlich ist. Wie dumm glaubt Ihr, dass Euer Volk ist?