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Samstag, 13. Oktober 2018

Germanwings-Absturz - seltsame Ungereimtheiten - war es ganz anders?

Thema: Germanwings-Absturz

Skandalöse Details zum Germanwings-Absturz –
War alles ganz anders?

Von Rosemarie Frühauf 24. March 2017 Aktualisiert: 30. März 2017 11:06

War das Flugzeug überhaupt lufttüchtig? Warum fehlen wichtige Daten des Flugschreibers? Warum spricht niemand über das Wetter? Diese und andere Fragen wurden heute in Berlin gestellt.

Luftfahrtexperte Tim van Beveren stellte am 24. März 2017 in Berlin ein Gutachten vor, das er im Auftrag von Günther Lubitz erstellt hat – dem Vater des Co-Piloten Andreas Lubitz, der laut offizieller Darstellung depressiv war und Selbstmord beging, als heute vor zwei Jahren eine Germanwings-Maschine über den französischen Alpen abstürzte.

Was van Beveren vorstellte, waren vernachlässigte Fakten aus den Ermittlungsakten – und die Fragen, die bei diesem Absturz niemand zu stellen scheint, weil der Schuldige schon nach 48 Stunden feststand. Auch auf Interessen der Lufthansa wurde ein Streiflicht geworfen. Die Zusammenfassung seines Vortrags.

Er atmete – aber war er bei Bewusstsein?

Van Beveren hält es für einen „Fehler“, dass ein französischer Staatsanwalt 48 Stunden nach dem Absturz eine einzige These in alle Welt verbreitete – dass Co-Pilot Andreas Lubitz das Flugzeug mit Absicht zum Absturz brachte, während der Flugkapitän ausgesperrt war.

Im zusammenfassenden Protokoll der Gendarmerie vom 23.05.2015 steht nichts von einer Absicht. Dort heißt es lediglich:

„Das Abhören der verschiedenen Aufnahmekanäle ergab, dass die Atmung über die Mundmikrophone zu hören war, was bedeutet, dass er lebte, wobei nicht nachzuweisen war, ob er auch bei Bewusstsein war.“

Dies stand im internen Protokoll, wurde aber nie öffentlich gemacht und deshalb auch nie in den Medien berichtet.

Warum wurden diese Experten nicht befragt?

„Human Factor“-Experten schätzen, dass 80 Prozent aller Flugunfälle mit menschlichem Versagen zu tun haben. Sonderbar, dass beim Germanwings-Absturz ausgerechnet solche Experten nicht zu Rat gezogen wurden, als es um das Auswerten der Cockpit-Gespräche ging.

In Frankreich hätte die Flugunfalluntersuchungsbehörde BEA einen kompetenten Gerichtsmediziner zur Verfügung gehabt, in Deutschland gibt es bei der Bundeststelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) einen Flugpsychologen, der sogar schon eine wissenschaftliche Studie zum Thema „Suizid bei Piloten“ verfasst hatte. „Beide Experten haben aber nie den Voice-Recorder gehört und waren auch überhaupt nicht in die Untersuchung involviert.“, so van Beveren. Als die Familie Lubitz später bei der Behörde die Hilfe des Flugpsychologen anfragte, wollte die BFU diesen Experten nicht zur Verfügung stellen. „Sie untersagte es. Auf die Nachfrage warum, gibt es keine Antwort.“

Stattdessen leiteten ein Diplom-Ingenieur in Frankreich und ein Elektroingenieur in Deutschland den Fall.

War das Flugzeug lufttüchtig?

Die BEA überprüfte nach dem Unglück die Lufttüchtigkeit des Flugzeugs und ob das Sicherheitszertifikat korrekt war, welches immer nur für ein Jahr gilt. Das Zertifikat der Germanwings war gültig vom 7. März 2014 bis zum 23. März 2015 – genau einen Tag vor dem Unglück.

Am Tag vor dem Unfall wurde es verlängert bis zum 11. März 2016.

Er habe zwei Fachleute konsultiert, die selbst solche Zertifikate ausstellen. Sie meinten Verlängerung sei möglich, dürfe jedoch nicht antizipiert werden, so van Beveren, der die Richtigkeit der Ausstellung des Zertifikats bezweifelt. Womöglich hätte das Flugzeug gar nicht eingesetzt werden dürfen wegen Fristablauf. An dieser Stelle wurde nie weiter ermittelt.

Sinkflug in einer Sekunde eingestellt?

Dann wurde im Unfallbericht behauptet, dass Andreas Lubitz, nachdem der Kapitän draußen war, innerhalb einer Sekunde die Flughöhe änderte und einen Sinkflug von 38 000 Fuß auf 100 Fuß eingab. Dies sei in einem Airbus A320 technisch nicht möglich und dauere über 2 Sekunden. „Wir haben es ausprobiert.“

Merkwürdiger Flugdatenschreiber

Der Flugdatenschreiber wurde zunächst ohne den Chip mit den Absturzdaten gefunden. Dieser Chip sei verkohlt und verbrannt laut CNN erst am 2. April gefunden worden. Laut Auswertung wurden zwei verschiedene Flugmodi (Descent Mode und Open Descent Mode) parallel aufgezeichnet.

„Das ist ein Problem. Laut Hersteller können nicht beide Modi gleichzeitig aktiv sein … Welcher Modus ist jetzt richtig? Welche Daten sind überhaupt richtig?“, fragt van Beveren, der einen technischen Defekt annimmt.

Das Problem mit der Tür

Es gibt keinen Beweis, dass Lubitz den Kapitän absichtlich aussperrte.

Im Bericht des BEA heißt es in einer Fußnote, dass nicht nachgewiesen werden konnte, dass der Co-Pilot die Cockpittür absichtlich verriegelte, um die Rückkehr des Kapitäns zu verhindern.

Die Tür schließt automatisch, sobald sie zufällt, erklärte van Beveren.

Warum hat der Kapitän nicht den Nofallcode ins Keypad eingegeben?

War vielleicht das Keypad defekt?

Die Funktionsweise des Notfallcodes wird keineswegs von der Crew vor jedem Flug überprüft, sondern nur all 12.000 Stunden bei der Wartung überprüft. Das entspricht circa alle anderthalb Jahre. (Eine gründliche Wartung des Flugzeugs hätte im April angestanden, erfuhr man gegen Ende der Konferenz.)

Es gab bereits ein Problem mit der Tür: „Zwei Tage nach dem Unglück habe ich den Hinweis bekommen, dass sich in Düsseldorf eine Crew schon mal rausgesperrt hatte und die Tür nicht mit Hilfe des Notfallcodes öffnen konnte. Die Wartung musste kommen und die Tür öffnen“, so der Experte.

Er habe das an die BEA weitergegeben. Es wurde nicht untersucht.

Das Wetter war heimtückisch

Das Wetter spielte angeblich keine Rolle. Steht auch so im Abschlussbericht. Wetterfaktoren wurden ausgeschlossen. Doch an jenem sonnigen Tag in den französischen Alpen gab es „low level high velocity jetstream“ mit damit einhergehenden „clear air turbulences“. Diese Turbulenzen in wolkenfreier Luft werden im Volksmund „Luftlöcher“ genannt und sind das Resultat sich dynamisch verlagernde Starkwindbänder (jetstreams).

Er habe mit mehreren Piloten gesprochen, die an diesem Tag die gleiche Route geflogen seien, sagt van Beveren. Sie hätten aufgrund der Turbulenzen niedrigere Flughöhen gewählt. Die Germanwings jedoch operierte auf 38.000 Fuß Höhe nah an ihrer Gipfelhöhe von 39.000 Fuß. „Wenn es zu einer Turbulenz kommt und der Pilot ausweichen muss, und nicht höher kann, muss er nach unten.“

In so einem Fall seien Piloten dazu ausgebildet die Sicherheitsregel zu befolgen: Erst Fliegen, dann navigieren, dann kommunizieren.

Die Auswertung weiß nichts davon

Es gebe einen ganz speziellen Parameter, der genau über die Turbulenzen Auskunft geben könnte. „Und Sie werden es nicht glauben, aber genau dieser Parameter fehlt in allen Ausdrucken der Flugdatenschreiber.“ Dabei gehören sie eigentlich zum Standard jeder Auswertung.

Wie kam die „psychiatrische Erkrankung“ ins Spiel?

In der Akte der Staatsanwaltschaft von Düsseldorf befindet sich die angebliche Aussage von Lubitz´ Lebensgefährtin, er sei seit 2008 in psychotherapeutischer und medikamentöser Behandlung gewesen.

Sie bestreitet, das so gesagt zu haben. Auf dieser falschen Tatsachenbehauptung beruhen jedoch alle weiteren Durchsuchungs- und Beschlagnahmungsbeschlüsse in dieser Sache.

Auch gegenüber Medien habe Staatsanwalt Kumpa „sehr ungenaue Angaben“ gemacht, drückt es van Beveren vorsichtig aus. Dazu gehörte zum Beispiel die Aussage: Am 26.03. 2015 sei bei der Durchsuchung der Wohnung die Lebensgefährtin angetroffen worden, die angeboten habe, als Zeugin auszusagen. Sie war aber gar nicht da.

Stattdessen war der mit der Wahrung der Lufthansa-Interessen beauftragte Rechtsanwalt Dr. Matthias Sartorius aus Köln anwesend. Er habe die Wohnung von Lubitz aufgeschlossen und war bei der Durchsuchung dabei und hat danach wieder zugeschlossen.

„Dass die gleichzeitige Vertretung der Interessen der Lufthansa und der Lebensgefährtin ein Interessenkonflikt sein könnte, fiel Sartorius etwas später auf und er hat das Mandat der Lebensgefährtin niedergelegt.“ Vorher ließ er sich jedoch noch die Protokolle über sie aushändigen.

Er vertritt bis heute die Lufthansa.

Was es mit verdächtigen Google-Suchen auf sich hatte, die sich auf einem iPad befanden wird bei 1:06 im Video erklärt.

Weitere Informationen sollen in den nächsten Tagen auf der Website Andreas-Lubitz.com veröffentlicht werden.

Die Bundesregierung sieht keinen Grund für Zweifel an den Untersuchungen zum Absturz der Germanwings-Maschine vor zwei Jahren. Es gebe keinen Anlass, an der Art und dem Ergebnis der Untersuchungen zu zweifeln. Auch der Düsseldorfer Staatsanwalt Christoph Kumpa sagte zu AFP, es gebe „keine Anhaltspunkte für eine Absturzursache, die außerhalb der bewussten und gewollten Vorgehensweise des Copiloten zu finden wäre“.

Das Statement von Staatsanwalt Kumpa 2015
Nach Auswertung des Stimmenrecorders
(der gar nicht vorliegt, ja nicht mal als ein Transkript)
ist anzunehmenm dass der Copilot des Absturz vorsätzlich herbeigeführt hat, als er allein im Cockpit sass, den Sinkflug einleitete und durch eine technische Sperreinrichtung verhinderte, dass der andere Pilot das Cockpit wieder betreten konnte.

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Mittwoch, 29. April 2015

Dürfen V-Leute demnächst auch ungestraft Mord und Totschlag begehen?

Thema: Verfassungsschutz

Dürfen demnächst V-Leute ohne Strafverfolgung Mord und Totschlag begehen?
von Heiko Schrang

Das Ukraine-Thema ist immer noch sehr präsent und in diesem Zusammenhang gab die große amerikanische Denkfabrik Stratfor offiziell zu, dass schon seit 1871 das Ziel der amerikanischen Außenpolitik darin bestand, ein Bündnis Deutschland und Russland zu verhindern.

Der Chef von Stratfor sagte wörtlich: „Hauptinteresse der USA sei es, ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland zu verhindern, weil sie vereint die einzige Macht sind, die uns (die USA) bedrohen können.“ Diese Aussage ist so von weltpolitischer Bedeutung, dass man so die Konflikte der letzten 100 Jahre mit anderen Augen sehen sollte und sogar die Geschichtsbücher umgeschrieben werden müssten.

Aber die USA können sich auf ihre deutschen Erfüllungsgehilfen verlassen. Steinmeier, Merkel und von der Leyen, haben sich vor kurzen für eine „EU Armee für den Frieden“ ausgesprochen. Damit soll ein Zeichen gegen Russland gesetzt werden. Mit anderen Worten, die deutschen Politiker lassen sich vor den Karren der USA spannen, damit die Amerikaner ihre geopolitischen Interessen durchsetzen können.

Ein weiteres Thema beherrscht die Mainstreammedien, wie kein anderes in den letzten Jahren, da unschuldige Zivilisten beim Germanwings Absturz ums Leben kamen. Es hat aber den Anschein, dass viele Menschen die vorgegebene Selbstmordtheorie des Germanwings Piloten in Frage stellen. Ich hatte zu diesem Thema einen Newsletter geschrieben, der nur aus Fragen bestand und über 150.000 Leser erreichte und sogar der meistgelesene Artikel der letzten 12 Monate bei Wallstreet online ist.
http://www.macht-steuert-wissen.de/artikel/227/germanwings-flug-9525-immer-mehr-luegen-kommen-ans-tageslich.php

Daran habe ich erkannt, dass dieses Thema die Menschen noch bewegt. Und immer wieder kommen neue Fragen auf:
  • Was haben die drei Mirage Kampfjets, die von Zeugen in unmittelbarer Nähe gesehen wurden, dort gemacht?
  • Warum sollte der Co-Pilot, der beabsichtigte sich selbst zu töten, kurz vor dem Absturz noch eine Notfallmeldung abgeben? Entsprechende Berichte finden sich u.a. bei Spiegel online, CNN, France24 und N24. Warum verschwanden nach kurzer Zeit, die Meldungen über das Notsignal aus den Medien und Bild online schwenkte in die komplett andere Richtung „Warum gab es keinen Notruf“?
  • Sollte es wie behauptet zu einer Frontalkollision mit dem Berg gekommen sein, warum ist das Trümmerfeld nicht überschaubar klein mit größeren sichtbaren Flugzeugteilen? Welche Krafteinwirkung ist so groß das es die Reste „pulverisiert”?
Was derzeit die Menschen polarisiert, ist das Thema der Flüchtlingsheime. Tatsache ist, dass die Flüchtlinge nur Opfer in einem globalen Spiel sind, wo Deutschland einer der Haupt Globalplayer ist. Als einer der größten Rüstungsexporteure der Welt ist Deutschland direkt und indirekt an der Unterstützung von Konflikten beteiligt und forciert damit die Auseinandersetzungen in den von Krieg betroffenen Ländern. Dadurch trifft Deutschland indirekt eine Mitschuld an der Flüchtlingswelle. Es ist heuchlerisch, wenn auf der einen Seite die Regierung aus Profitgier die Rüstung forciert und auf der anderen Seite, die die daraufhin Opfer werden, großmütig aufnimmt. Doch für viele ist es unverständlich, dass beispielsweise in Berlin 43 Millionen für Flüchtlingsheime und für die Wiedereingliederung von ehemaligen IS- und Dschihad-Kämpfern bezahlt werden. Der Unmut in der Bevölkerung nimmt zu, so wie die Schlaglöcher auf deutschen Straßen immer größer werden.

Nachdem wieder wichtige Zeuge im NSU Verfahren auf mysteriöse Art und Weise ums Leben kamen, wird es immer offensichtlicher, dass der Verfassungsschutz seine Hände mit im Spiel hatte. Wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, so ein Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, sollen sogenannte V-Leute des Verfassungsschutzes und verdeckte Mitarbeiter der Geheimdienste nach Verbrechen künftig straffrei ausgehen.

Die Staatsanwaltschaft soll demnach künftig von einer Verfolgung absehen können, wenn die Gesetzesbrüche zur Gewinnung und Sicherung von Informationen „unumgänglich” gewesen seien. Dazu zählen Delikte wie Mord, Totschlag, Geiselnahme oder Volksverhetzung. Letztendlich wird das nur noch legalisiert was Geheimdienste und Staatsschützer seit jeher machen.

Die gute Nachricht zum Schluss: Immer mehr Menschen bilden sich ihre eigene Meinung in alternativen Medien und nicht wie durch den Axel-Springer-Verlag gewünscht, die Meinung der Bild-Zeitung. Viele kleine Zeitungsläden sowie Tankstellenpächter boykottieren die Bild-Zeitung, aufgrund ihrer einseitigen Berichterstattung.

Mit besten Grüßen

Heiko Schrang



Neu im Macht-steuert-Wissen Verlag erschienen: „Die Souveränitätslüge“ und das Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen 2“, jetzt auch als Hörbuch:
http://shop.macht-steuert-wissen.de/

Ihr seid es, die besonders wichtig sind, da ihr dieses Wissen mit Freunden und Bekannten. Denn nur gemeinsam gelangen wir zum Ziel. Und denkt immer daran, „Wer gegen den Strom schwimmt, der gelangt zur Quelle.“

P.S.: Ich erhebe keinen Anspruch auf Absolutheit für den Inhalt, da er lediglich meine subjektive Betrachtungsweise wiedergibt und jeder sich seinen Teil daraus herausziehen kann, um dies mit seinem Weltbild abzugleichen. Weitere Anregungen auch unter www.macht-steuert-wissen.de

Mit freundlicher Genehmigung von Heiko Schrang, www.macht-steuert-wissen.de

SchrangTV


Samstag, 25. April 2015

Flugzeugabsturz Germanwings - Andreas Lubitz ist unschuldig

Thema: Germanwings

Posted by Maria Lourdes - 23/04/2015

Flugzeugabsturz Germanwings – Andreas Lubitz ist unschuldig und das muss öffentlich gemacht werden!

Foto: Lupocattivoblog
Der Mainstream überschlägt sich gerade wieder in althergebrachter Manier und veröffentlicht gleichgeschaltet die Meldungen: “Copilot griff mehrfach bewusst ein” oder “Flugschreiberdaten erhärten Verdacht gegen Germanwings-Co-Piloten” – Der Spiegel bringt es dann auf den Punkt: “Germanwings-Absturz: Dobrindt untermauert Verdacht …”

Die Frankfurter Rundschau gesteht jedoch ein: “Die detaillierte Auswertung der Flugschreiber erhärtet den Verdacht gegen den Copiloten. Berufsvertreter (gemeint sind hier erfahrene Piloten) warnen dennoch vor voreiligen Schlüssen.”

Und damit sind wir beim eigentlichen Thema. Denn die besagten “Berufsvertreter” warnen nicht nur schon lange, sondern bezeichnen die hanebüchenen Stories über den ‘Massenmörder Lubitz’, der seine A320 mutwillig in die französischen Alpen stürzen ließ, als unhaltbar!

Kurzum: Andreas Lubitz ist unschuldig und das muss öffentlich gemacht werden!

Foto: Lupocattivoblog
Der geschätzte Bloggerkollege “Nachtwächter”, war kürzlich in London und führte ein Gespräch mit dem erfahrenen Piloten Field-McConnell. Field McConnell ist ein Flugveteran – auf dem A 320 hatte er 3.750 Flugstunden. Andreas Lubitz hatte gerade mal 630 Flugstunden vorzuweisen! McConnell hat eine Militärausbildung und eine lange Karriere in der zivilen Luftfahrt. Field McConnell weiß offensichtlich, wovon er spricht.

Luftfahrtexperte und Whistleblower Field McConnell über den Germanwings-Absturz – Ein Beitrag vom Nachtwächter-Blog den Sie hier unterstützen können – Mein Dank sagt Maria Lourdes!

Die der Öffentlichkeit von den Medien weitestgehend im Gleichklang präsentierte Geschichte über den Absturz des Germanwings-Fluges 4U9525 wirft nach wie vor jede Menge unbeantworteter Fragen auf.

Lesen Sie hier den äusserst interessanten Beitrag
Schauen Sie dort auch die Videos.

Montag, 13. April 2015

GermanWings Absturz – die verschwiegenen Ungereimtheiten auf einen Blick

Thema: Germanwings-Absturz
Posted by Maria Lourdes - 11/04/2015

Der deutsche Buchautor und freie Journalist Heiko Schrang über die wichtigsten Ungereimtheiten rund um den GermanWings-Absturz…

Diese Ungereimtheiten werden von offizieller Seite totgeschwiegen, welche sich ausschließlich auf die Selbstmordtheorie des Co-Piloten festgelegt hat: Dabei soll der Co-Pilot das Flugzeug mit Absicht gegen eine Bergwand gesteuert haben. Um jedoch die richtigen Antworten zu bekommen, müssten wir uns die richtigen Fragen stellen…

GermanWings Absturz – die verschwiegenen Ungereimtheiten auf einen Blick
 

Linkverweise:

Montag, 6. April 2015

Germanwings-Absturz: Eine dramatische Geschichte im Hollywood-Stil

Thema: Germanwings-Flug 4U9525
lupocattivoblog.com
Germanwings-Absturz:
Eine dramatische Geschichte im Hollywood-Stil
Posted by Maria Lourdes - 04/04/2015

Am Donnerstag hatten Bergungsmannschaften die zweite Blackbox des Airbus A320 an der Unglücksstelle gefunden. Eine erste Auswertung des zweiten Flugschreibers soll nun bestätigen, dass der Co-Pilot das Germanwings-Flugzeug bewusst in den Sinkflug brachte.


Ein geöffneter moderner Flugdaten- schreiber (SSFDR, Typ Fairchild F 1000 von L-3 Aviation Recorders, früher Loral Data). Die Halbleiterspeicher befinden sich in dem besonders gepanzertem Gehäuse links. Die Leiterplatten rechts dienen der Signalaufbereitung bzw. zur Stromversorgung.
Foto: http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Nova13
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Laut der französischen Luftverkehrs-Untersuchungsbehörde Bea habe Andreas L. den Autopiloten wiederholt verändert. “Eine erste Auswertung zeigt, dass der im Cockpit anwesende Pilot den Autopiloten genutzt hat, um das Flugzeug in einen Sinkflug auf eine Höhe von 100 Fuß zu bringen, dann hat der Pilot während des Sinkflugs mehrfach die Einstellungen des Autopiloten geändert, um die Geschwindigkeit des sinkenden Flugzeugs zu erhöhen”, heißt in einer Erklärung der Behörde.

Der Germanwings-Flug 4U9525 war am 24. März auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf an einer Felswand zerschellt, dabei kamen alle 150 Menschen an Bord ums Leben. Nach Auswertung des am Unglückstag geborgenen Stimmenrekorders der Maschine hatte der Staatsanwalt von Marseille erklärt, Der Co-Pilot Andreas L. habe die Maschine vermutlich absichtlich zum Absturz gebracht.

Absturz der Germanwings: Nicht die ganze Geschichte?
Ein Bericht von Joe Quinn von Sott.net.

Als ich am Morgen des 24. März von dem Absturz des Germanwings Fluges GWI9525 in den französischen Alpen hörte, war ich schockiert, aber um ehrlich zu sein nicht allzu schockiert. Nicht, dass ich erwartet hätte, dass das geschieht, aber seit dem letzten Jahr war dies der fünfte Vorfall dieser Art. Wenn diese Häufigkeit so weiter geht, dann wird die statistisch gesehene, sehr geringe Wahrscheinlichkeit auf Grund eines Flugzeugabsturzes das Zeitliche zu segnen neu berechnet werden müssen.

Unmittelbar folgend auf den Absturz wartete ich, wie viele andere auf der ganzen Welt, geduldig auf die Details. Was könnte es wohl verursacht haben, dass ein moderner, obgleich ein wenig in die Jahre gekommener Airbus A320 erster Generation plötzlich vom Himmel stürzt und in ein Gebirge einschlägt? Ich hatte ein paar Theorien, einschließlich die außer Gefecht setzenden Auswirkungen eines “EMP” (elektromagnetischer Impuls) durch die Explosion eines Weltraumtrümmers am Himmel. Der schockierende Anstieg an Feuerball-/Meteoritensichtungen innerhalb der letzten 10 Jahre lässt dies plausibel werden und könnte sehr wohl die Ursache des Absturzes von Flug AF447 in den südatlantischen Ozean im Jahr 2009 gewesen sein. Doch ich wartete und war darauf vorbereitet zu warten, weil Untersuchungen dieser Art eine ganze Weile brauchen können und sollten, bis sie abgeschlossen sind.


Flugverlauf, Höhenangabe
Das Germanwings-Flugzeug mit 150 Passagieren erreichte eine Flughöhe von 11582 Metern, verblieb jedoch nur wenige Minuten auf dieser Höhe, bevor es sehr schnell und in die französischen Alpen stürzte. Wenn man Flugzeugabstürze untersucht, dann kommt die wichtigste Information – sogar noch wichtiger als die Audioaufnahmen aus dem Cockpit – aus dem Flugdatenschreiber. Der Flugdatenschreiber zeichnet die Befehle auf, die an alle elektronischen Systeme in einem Flugzeug gesendet werden, einschließlich des Autopilots und des Sicherheitssystems für den Zutritt zum Cockpit.

Welche Informationen auch immer durch die Unterhaltung zwischen dem Piloten und Kopiloten im Cockpit bereitgestellt werden, müssen durch harte Fakten vom Flugdatenschreiber bekräftigt oder bestätigt werden. Diese Daten zu analysieren dauert natürlich mehrere Tage oder Wochen und somit war es überraschend, dass innerhalb von 24 Stunden nach dem Absturz die New York Times einen nicht namentlich genannten “ranghohen französischen Militärbeamten” zitierte, der sagte, dass einer der Piloten von dem anderen aus dem Cockpit ausgesperrt wurde und dass das den Absturz verursachte. Die New York Times zitiert den Militärbeamten wie folgt:
    “Der Mann draußen klopft leicht an die Tür und es gibt keine Antwort”, sagte der Ermittler. “Und dann klopft er stärker an die Tür, und wieder keine Antwort. Es gibt nie eine Antwort. Man kann hören, wie er versucht die Tür aufzubrechen. […] was sicher ist, ist, dass der andere Pilto ganz am Ende des Flugs allein ist und die Tür nicht öffnet.”
Die überstürzte Veröffentlichung dieser Information scheint die offizielle Untersuchung, durchgeführt vom französischen “Bureau of Enquiry and Analysis for Civil Aviation Safety” (BEA), untergraben zu haben. Die BEA ist eine zivile, keine militärische Agentur der französischen Regierung und verantwortlich für die Untersuchung von Luftfahrt-Unfällen. Des Weiteren hat diese Veröffentlichung ein Narrativ begründet, das nun zur offiziellen Wahrheit darüber, was mit dem Flugzeug geschehen ist, geworden ist – dass es Kopilot Andreas Lubitz absichtlich hat abstürzen lassen.

Als die New York Times am Mittwoch in die Druckpressen wanderte, hielt der Chef der BEA eine Pressekonferenz ab, die zu Recht vorsichtige Stellungnahmen beinhaltete. Remi Jouty, Chef der BEA, sagte den Journalisten, dass, obwohl der Voicerekorder Geräusche und Stimmen wiedergab, es nicht die “geringste Erklärung” gebe warum das Flugzeug abgestürzt ist, und dass es Tage oder Wochen dauern würde um sie zu entziffern. “Es bedeutet Arbeit um die Stimmen, Geräusche, Alarme, die Zuordnung der verschiedenen Stimmen zu verstehen”, sagte er.

Einen Tag nach den verfrühten Schlußfolgerungen des Militärbeamten in der New York Times und den vorsichtigen Kommentaren seitens des BEA Chefs, stimmte ungeachtet dessen der Staatsanwalt Brice Robin der Schlußfolgerung des militärischen Beamten zu und entschied sich ein Strafverfahren einzuleiten. Seine Erklärung: “die Absicht bestand darin, das Flugzeug zu zerstören”. Für einen Staatsanwalt ist das eine verstörend voreilige Herangehensweise und sie gibt uns zu denken ob irgendjemand schnell ein Narrativ aufbauen wollte, das zur offiziellen Geschichte werden würde, anstatt auf die Ergebnisse einer gründlichen Untersuchung zu warten. Tatsächlich bedeutet der Schritt den Absturz zu einer Strafsache zu machen, dass die Untersuchung nicht mehr vorrangig vom BEA durchgeführt wird.

Ob eine umfassende Untersuchung von irgendjemandem überhaupt stattfinden kann oder nicht, ist mit den sich widersprechenden Geschichten über die über-wichtige, zweite “Blackbox” oder dem Flugdatenschreiber zweifelhaft geworden. In derselben Geschichte, in der zuerst die Kommentare des französischen Militärbeamten veröffentlicht wurden, die das Narrativ des “suizidalen Kopiloten” begründete, behauptete die New York Times, dass die zweite Black Box, die den Flugdatenschreiber enthält, gefunden worden sei, doch die Datenkarte mit den Informationen verschwunden sei. Noch aktueller: offizielle Quellen in Europa haben gesagt, der Flugdatenschreiber selbst “mag niemals gefunden werden können”. Ich muss sagen, dass das für meinen Geschmack etwas zu bequem ist.

Nach der ersten Veröffentlichung der wesentlichen Informationen des Voicerekorders über die “Stimmen” und das “Aussperren” aus dem Cockpit wurden weitere Details hinzugefügt und die Geschichte von der Mainstreampresse weiter ausgearbeitet. Einige Experten gingen so weit sich “vorzustellen” was die Piloten gedacht haben. Der Chefjournalist des englischen Telegraph Gordon Rayner zum Besipiel sinnierte:
    Etwas veränderte sich als Flugkapitän Sonderheimer begann Lubitz über das Vorgehen zur Landung einzuweisen. Der 27-jährige Lubitz antwortete nun “kurz angebunden”, aber verhängnisvoller Weise dachte sich Flugkapitän Sonderheimer nichts dabei.
Inmitten dieser Nabelschau ist den Augenzeugen nur wenig Medienaufmerksamkeit gegeben worden. Diese Augenzeugen hörten eine Explosion und sahen Rauch aus dem Flugzeug kommen kurz bevor es abstürzte. Ein Hubschrauberpilot der französischen Air Force aus Orange, der sich 30 Minuten von der Absturzstelle entfernt befand, sagte, die französische Air Force habe einige bekräftigende Zeugenaussagen zu diesem Zeitpunkt erhalten.

Er bestätigte auch, dass flussaufwärts der Absturzstelle Trümmerteile gefunden wurden – was, wie er sagte, die Tatsache bestätige, dass ein Teil des Flugzeugrumpfs sich “vor dem Absturz vom Flugzeug gelöst” habe. Doch die Gerüchteküche der Mainstreammedien war bereits im vollen Gange und innerhalb von vier Tagen wurde Kopilot Andreas Lubitz von einem enthusiastischen, kontaktfreudigen jungen Piloten ohne irgendein Zeichen von Depression und mit Träumen davon ein Langstrecken-Flugkapitän zu werden, ein tobender narzisstischer Depressiver mit Sehkraft-Problemen und einem gemeingefährlichen Todeswunsch, einschließlich “Beweisen” aus seinem Zuhause um dies zu untermauern.

Eins der Hauptbestandteile der Daten zur Begründung der Geschichte des “Selbstmord-Piloten” kommt von der angeblichen Blackbox-Aufnahme, in der, wie uns gesagt wird, Lubitz’ Atem gehört werden kann. Diese Behauptung wurde von Gerard Arnoux, einem 18-jährigen Flugkapitän der Air France und Sprecher des nationalen Kontroll-Gremiums für Flugsicherheit direkt bestritten, und erschien zwei Tage nach dem Absturz im “Le Grande Journal”. Arnoux sagte, dass es drei Fehler in der offiziellen Geschichte gebe:

1) Es nicht möglich, den Atem eines Piloten auf der Blackbox zu hören. Arnoux sagt aus, dass das Cockpit der ersten Generation der A320er sehr laut ist; und zwar so sehr, dass die Piloten während des Flugs Headsets benutzen müssen um miteinander zu sprechen. Die Vorstellung, dass die Blackbox mit so vielen Nebengeräuschen Lubitz’ Atem aufzeichnen konnte, ist nicht möglich, so Arnoux.

2) Die offizielle Geschichte besagt, dass die Ermittler das “Piepen” des Knopfs hörten, den Lubitz benutzte um das Flugzeug herunterzubringen. Arnoux behauptet kategorisch, dass dieser Knopf kein Geräusch von sich gibt.

3) Arnoux wundert sich auch, warum die Ermittler nicht erwähnen, den lauten schrillen Piepton gehört zu haben, der von der Konsole der Cockpit-Tür kommt, wenn der Notfallzugangs-Code eingegeben wird um die Cockpit-Tür zu öffnen. Arnoux gesteht ein, dass der Notfall-Öffnungs-Code von jemandem im Cockpit außer Kraft gesetzt worden sein könnte, indem der Schließschalter manuell nach unten gedrückt wurde. Das hätte aber das Piepsignal durch das Eingeben des Codes von außen nicht verhindert. Dies wäre die eindeutigste Bestätigung gewesen, dass einer der Piloten ausgesperrt worden war. Und doch wurde nichts davon erwähnt. Stattdessen werden wir gebeten die Aussagen jener Eingeweihten der Blackbox zu akzeptieren, dass jemand “an die Tür hämmerte” und rief “Öffne die verdammte Tür”. Und dazu noch mit all diesen Umgebungsgeräuschen im Cockpit. Sie müssen ein sehr gutes Gehör haben.

Es ist interessant die Antworten auf Arnoux’ Kommentare von einem anderen Mitglied des Gremiums zu hören. Er sagt: “Warum also würde der Staatsanwalt falsche Informationen verbreiten? Verbergen sie etwas?” Die Antwort der anderen lautet, dass er einfach “falsch informiert” gewesen sein muss…

Hinsichtlich darauf wie diese “Untersuchung” gehandhabt wurde, zeigen sich Ähnlichkeiten zu dem Fall des Flugs 990 der Egypt Airline. Dieser Absturz war höchstwahrscheinlich das Resultat eines ungewöhnlichen Wetterereignisses, das sich als zuviel für die mechanischen Beschränkungen des Flugzeugs herausstellte, doch aus der Sicht von Boeing ist ein “Selbstmord-Pilot” eine finanziell viel verlockendere Erklärung. Also nahmen sie diese Erklärung auch her und veranlassten eine strafrechtliche Ermittlung, sehr zum Ärger der ägyptischen Behörden.

In meinem Herzen bin ich bei all den Familien der Opfer dieses Absturzes, und ganz besonders fühle ich mit der Familie von Andreas Lubitz mit. Nicht nur, dass sie einen Sohn und Bruder verloren haben; darüber hinaus werden ihre Erinnerungen an ihn für immer durch den Rufmord befleckt sein, der in den Mainstreammedien gerade im Gange ist, die immer einer dramatischen Geschichte im Hollywood-Stil den Vorzug geben, anstatt einer nüchternen und ehrlichen Untersuchung.

Linkverweise:

Freitag, 3. April 2015

Der Absturz des Journalismus der westlichen Wertegemeinschaft und des Fluges Germanwings 4U9525

Thema: Germanwings
Der Absturz von Germanwings-Flug 4U9525:
Was steht hinter der Rufmord-Kampagne der Mainstream-Medien?

Ernst Wolff, 31.März 2015

Am Dienstag, den 24. März, stürzte ein Airbus der Fluglinie Germanwings über den französischen Alpen ab. Nur 48 Stunden später gab die Staatsanwaltschaft Marseille eine Pressekonferenz zu dem Unglück. Vor Kamerateams aus aller Welt behauptete der leitende Staatsanwalt Robin, es sehe so aus, „als ob der Kopilot das Flugzeug vorsätzlich zum Absturz gebracht und so zerstört hat."

Es ist allgemein bekannt, dass es Monate oder Jahre dauert, bis nach einem Flugunfall gesicherte Erkenntnisse über die Absturzursache vorliegen. Dennoch wurde Robins voreilige und allen juristischen Prinzipien zuwiderlaufende Schuldzuweisung umgehend von den Mainstream-Medien aufgegriffen, um eine der größten Rufmord-Kampagnen in der Geschichte der Informationsindustrie zu entfachen.

Binnen Stunden wurden der vollständige Name des betroffenen Kopiloten genannt und private Fotos von ihm verbreitet. Seine beiden Wohnorte wurden bekanntgegeben und im Bild gezeigt, sein Elternhaus von einer Heerschar von Sensationsjournalisten aus dem In- und Ausland belagert, der Bruder von der Polizei vor laufenden Kameras abgeführt. Verwandte, Nachbarn, Schulkameraden und Freunde wurden mit Fragen bombardiert, die alle eines gemeinsam hatten: Sie gingen von der bereits erwiesenen Schuld des Betroffenen aus.

Sowohl die Aussagen von Staatsanwalt Robin als auch die anschließende Kampagne der Mainstream-Medien stehen in eklatantem Widerspruch zu den elementarsten Grundsätzen des Journalismus und unseres Rechtssystems. Eines der Fundamente der Rechtsstaatlichkeit ist die Unschuldsvermutung. In Artikel 11, Absatz 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 heißt es:
    „Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist solange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.“
Dass diese Unschuldsvermutung in der vergangenen Woche von den Mainstream-Medien (und auch einem Teil einer angeblich kritischen Presse) vollständig außer Kraft gesetzt wurde, wirft nicht nur ein bezeichnendes Licht auf den moralischen Zustand unserer Gesellschaft. Dass ein Verstorbener, der sich nicht mehr wehren kann, medial posthum moralisch vernichtet und seine Familie zur Generalverurteilung in den Fokus der Öffentlichkeit gezerrt wird, sollte aber auch zum Anlass genommen werden, folgende Fragen zu stellen: Welche Interessen verbergen sich hinter dieser gezielten Rufmordkampagne? Wem nützt sie?

Schon ein flüchtiger Blick auf die Luftfahrtindustrie zeigt, dass sie sich seit längerem in erheblichen Schwierigkeiten befindet. Fusionen, Pleiten, Übernahmen und Neugründungen von Billig-Airlines und ein unerbittlicher internationaler Preiskampf haben die Entwicklung der vergangenen Jahre ebenso bestimmt wie flächendeckende Streiks, Lohnsenkungen und Entlassungen des Stammpersonals bei gleichzeitiger Einstellung von Leiharbeitern.

Dazu befindet sich die Führungsebene im internationalen Fluggeschäft wegen der dubiosen Begleitumstände mehrerer Luftfahrtkatastrophen der jüngeren Vergangenheit in immer größerer Erklärungsnot. Auch die Umstände des Absturzes der Germanwings-Maschine - die Weigerung mehrerer Crews, den Dienst nach dem Absturz der Unglücksmaschine anzutreten, der desolate Zustand des Voice-Recorders und die Tatsache, dass die Blackbox bisher nicht aufgefunden wurde - sind nicht gerade dazu angetan, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

Um die Hintergründe dieser Entwicklung zu verstehen, ist es hilfreich, einen kurzen Blick auf die Geschichte der Lufthansa (der Muttergesellschaft der Germanwings) zu werfen: Das 1926 gegründete Unternehmen war vierzig Jahre lang ausschließlich in staatlichem Besitz. 1966 ging es an die Börse. Im Zuge der Privatisierungswelle Anfang der Neunziger Jahre reduzierte der deutsche Staat seinen Anteil an den Aktien von über 50 % auf 34 %, 1997 erfolgte die vollständige Privatisierung. Das heißt im Klartext: Seit 1997 liegt die Finanzierung der Lufthansa in den Händen privater und an ihrem Gewinn interessierter Investoren.

Da der durch die Deregulierung der Finanzwirtschaft ermöglichte und für Investoren hochlukrative Bereich der reinen Finanzprodukte (Derivate) seit der Mitte der Neunziger Jahre förmlich explodiert ist, befindet sich die Realwirtschaft, zu der auch die Luftfahrtindustrie gehört, seitdem in einem immer schärferen Konkurrenzkampf um Renditen und Profite.

Um in diesem Kampf bestehen zu können, wurde das Billigfliegergeschäft in den Neunzigern erheblich ausgeweitet und auch von den großen Fluggesellschaften übernommen. Flogen 1994 nur 3 Mio. Passagiere mit Billigfliegern, waren es 1999 bereits 17,5 Mio. 2002 wurde das Lufthansa-Tochterunternehmen Germanwings gegründet. 2013 bewältigte es mit nur wenig mehr als 2.000 Mitarbeitern bereits ein Fluggastaufkommen von 13 Mio. Passagieren.

Billigfluggesellschaften zahlen ihren Mitarbeitern, die entweder nicht oder nur zu einem geringen Prozentsatz gewerkschaftlich organisiert sind, bei härteren Arbeitsbedingungen schlechtere Löhne und greifen häufig auf (zum Teil von ihnen selbst mitbetriebene) Leiharbeitsfirmen zurück. Zudem üben sie wegen der direkten Konkurrenz einen erheblichen Druck auf die Mitarbeiter der verbliebenen konventionellen Fluglinien aus.

Hinzu kommen zwei weitere Faktoren, die die Entwicklung der internationalen Luftfahrt in den vergangenen Jahren entscheidend geprägt haben: Die Krise von 2007 / 2008 hat nicht etwa zu einer Eingrenzung, sondern zur Ausweitung der Derivatewirtschaft geführt. Die den Banken in den USA, Japan und der Eurozone fast zum Nullzinssatz zur Verfügung gestellten Billionenbeträge sind fast ausschließlich zur Spekulation benutzt worden und haben den Druck auf die Investoren in der Realwirtschaft noch weiter erhöht.

Der zweite Faktor ist der seit einigen Jahren tobende Wettbewerb der klassischen Luftfahrtindustrie mit neuen, nur wenige Jahre alten Konkurrenzairlines aus dem Nahen Osten, die samt und sonders von den erheblich niedrigeren Treibstoffkosten ihrer ölreichen Länder profitieren.

Da unter diesen erschwerten Geschäftsbedingungen die normalerweise fällige Erhöhung der Flugpreise wegen der nachlassenden Kaufkraft der Zielgruppe der Billigreisenden (sie sind am stärksten vom Absinken der Reallöhne und der Ausweitung des Billiglohnsektors betroffen) nicht möglich war, blieb den Airlines angesichts des Pochens der Investoren auf hoher Rendite nur die kontinuierliche Senkung ihrer Kosten. Sie hat bei allen Luftfahrtunternehmen eine höchst gefährliche Spirale in Gang gesetzt und zur fortschreitenden Verschlechterung der Sicherheitssituation für die Fluggäste geführt.

Um genau diesen Missstand zu verschleiern und somit von den wahren Ursachen der Misere der Branche abzulenken, beeilt sich die Luftfahrtindustrie nach jedem Unglück, den Fokus der Öffentlichkeit so schnell wie möglich auf Faktoren wie „menschliches Versagen“ zu richten. Bereits beim bis heute nicht erklärten Verschwinden des Fluges 370 der Air Malaysia wurden verschiedenste Spekulationen über einen möglichen Selbstmord des Piloten verbreitet. Diesmal sind es die angeblichen und bisher nicht bewiesenen psychischen Probleme eines Kopiloten, die der Öffentlichkeit als Ursache der Katastrophe präsentiert werden.

Dass die Mainstream-Medien die Luftfahrtindustrie dabei rückhaltlos und unter Missachtung aller journalistischen Grundsätze unterstützen, liegt daran, dass sich die Informationsindustrie als ein Teil der Realwirtschaft in einem ähnlichen Kampf wie die Luftfahrtindustrie befindet. Auch hier verlangen die Investoren, dass jede Möglichkeit, die Rendite zu erhöhen, ergriffen wird.

Sowohl der Absturz der Germanwings-Maschine – mit dem Hintergrund der billigenden Inkaufnahme geringerer Sicherheitsstandards zur Kostensenkung – als auch die anschließende Kampagne der Mainstream-Medien - die moralische Vernichtung von Toten und ihren Angehörigen – zeigen, welche verheerenden Auswirkungen die inzwischen allumfassende Beherrschung der Weltwirtschaft durch den Finanzsektor auf sämtliche Bereiche unserer Gesellschaft hat.
Quelle: www.antikrieg.com

Lesen Sie bitte auch den Brief des Andy Neumann,
Vorsitzender Bund Deutscher Kriminalbeamter,
Verband Bundeskriminalamt
an Kai Diekmann, Chefredakteuer der BILD-"Zeitung" und Transatlantiker
https://www.facebook.com/andy.neumannbdk/posts/365579283645410

Donnerstag, 2. April 2015

Flug 4U9525, die Medien und der Absturz des deutschen Journalismus

Thema: Journalismus
RT-Deutsch
Flug 4U9525 und die Medien:
Warum so wenig Raum für Zweifel?


Wie die Baseler Zeitung (“Die seltsam schnelle Festlegung auf eine Wahrheit”) am 27. März 2015 berichtet, zeigen sich Ermittler und Behörden empört, vom Umgang vieler Medien mit dem Absturz des Germanwings-Fluges 4U9525. Es sei absolut unüblich und auch unmöglich, nur 48 Stunden nach einer solchen Tragödie schon Erkenntnisse zu präsentieren, die als gesichert gelten könnten. Vielmehr dauert die Untersuchung solcher Unglücke in der Regel Monate bis Jahre. Piloten und Ermittler zeigen sich entsetzt über die Weitergabe von Informationen an die Presse.

Quelle: Ruptly
Es dauerte nur 48 Stunden, bis sich ein Großteil der etablierten deutschen Medienlandschaft schon über den genauen Hergang des Unglücksfluges 4U9525 einig war: Der Co-Pilot Andreas L. habe aus suizidaler Motivation die Maschine absichtlich zum Absturz gebracht und 149 Menschen mit in den Tod gerissen, so der Gros der medialen Interpretatoren, allen voran jenes Blatt aus dem Springerverlag.

Quelle dieser Annahme ist der französische Staatsanwalt Brice Robin. Dieser äußerte sich auf einer Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag dergestalt. Demnach habe der Pilot des Flugzeuges das Cockpit verlassen um die Toilette aufzusuchen. Bei seiner Rückkehr habe er festgestellt, dass die Kabinentür verschlossen war und der Sinkflug eingeleitet wurde. Robin betonte aber, dass sich der Hergang des Absturzes lediglich “vermutlich” so ereignete.

Ein Tag zuvor verkündete Rémi Jouty, der Chef-Ermittler, der für die Untersuchung zuständige Behörde BEA, es würde Wochen, wenn nicht Monate, dauern bis Klarheit über die Gründe für den Absturz der Germanwings-Maschine herrscht. Auch Joutys Vorgänger als BEA-Chef, Jean-Paul Troadec, meldete sich zu Wort: “Man muss sehr vorsichtig sein”, sagte er. Was gesagt wird, müsse “in Zusammenhang mit den anderen Informationen des Flugdatenschreibers interpretiert und analysiert werden”. Der Flugdatenschreiber des verunglückten Flugzeuges wurde, anders als der Stimmrekorder, immer noch nicht gefunden.

Auch Piloten zeigen sich empört darüber, dass noch interpretationsbedürftige erste Ermittlungsergebnisse an die Öffentlichkeit gelangt sind. Das Veröffentlichen von Daten des Stimmrekorders sei eine schwerwiegende Verletzung der weltweit anerkannten Regeln, auf deren Grundlage Flugunfälle untersucht werden, so die Europäische Pilotenvereinigung ECA.

Germanwings-Geschäftsführer gibt Pressekonferenz zu Hintergründen des Flugzeugabsturzes
Bevor der französische Staatsanwalt Brice Robin die nun bekannten Informationen der Öffentlichkeit preis gab, berichtete die “New York Times”, dass sich zum Zeitpunkt des Unglückes nur ein Pilot im Cockpit der Maschine befand. Als Quelle für diese Aussage wurde ein namentlich nicht genanntes Mitglied des französischen Militärs angegeben. Es wird vermutet, dass Robin dadurch in Zugzwang geriet.

Ilja Schulz, Präsident der deutschen Piloten-Vereinigung “Cockpit” bekräftigte indes:
    "Wir dürfen keine voreiligen Schlüsse auf der Basis von unvollständigen Informationen ziehen. Erst nach Auswertung aller Quellen werden wir wissen, was die Gründe für diesen tragischen Unfall gewesen sind.”
Warum dennoch in vielen deutschen Medien die schnelle Festlegung auf den Co-Piloten Andreas L. erfolgte, muss weiter aufgeklärt werden. Nach Artikel 11 der Menschenrechte gilt jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung verdächtigt wird, so lange als unschuldig bis das Gegenteil bewiesen ist und dessen Schuld nachgewiesen ist. Dieser Grundsatz wurde in den Tagen nach dem Unglück von vielen Medien verletzt.

Am 24. März 2015 ist nicht nur ein Flugzeug mit 150 Menschen an Bord abgestützt, abgestürzt ist auch der Journalismus in Deutschland.

Die Posse um den Germanwings-Crash - immer das gleiche Muster

Thema: Germanwings
pravda-tv
30.März 2015

Liebe eingebettete Journalisten, liebe Schlapphüte.
Es reicht nun. Wirklich!


Die tragfesten “Brücken” der trans-atlantischen Gemeinde in den Medienzirkus sind bekannt. Wie gut die speziellen Verbindungen – gerade auch die der NATO-Militärs – in die Chefetagen des multimedialen Wahrheitsministeriums funktionieren haben die Sonderbehandlungen der Fälle TWA800, Swissair111, 9/11, MH370 und MH17 zur Genüge unter Beweis gestellt.

RT Korrespondent Ilya Petrenko traf sich mit dem Zeugen dessen Aussagen willentlich von einem Reuters-Journalisten ins Gegenteil verkehrt und teilweise komplett erlogen wurden. Die offiziellen Untersuchungen zu MH-17 sind noch immer in Gange und die Ermittler appellieren an die Medien nicht über den Absturz zu spekulieren. Leider ist der Fall, wie der von Reuters, kein Einzelfall, sondern reiht sich in eine Fülle von vorherigen Artikeln ein. RT fasst die spekulativen und erlogenen Meldungen der Vergangenheit zusammen.

Alles Flugzeugunglücke. Alle Entführungs- und/oder Abschussverdächtig. Alle, wer mag kann es selbst recherchieren, im Dunstfeld von CIA/Mossad/NATO-“Diensten” zu Fall gekommen. Und stets funktionierten unsere “Qualitätsmedien”. Brillierten durch Abwesenheit. Blendeten verdächtiges oder gar das Offensichtliche aus. Oder zeichneten den oder die Übeltäter in einer Überschärfe, die bereits aufdringlich wirkt. Belästigend. Unangenehm.

Osama bin Laden, der moderne Lee Harvey Oswald, ist ein Beispiel. Der “Ivan”, am Pranger in Form eines schlechtrasierten russischen Rebellen, im Sommer 2014 in der Ukraine, ein anderes. Und jetzt, heute, erlebt ein deutscher CoPilot seine “Überzeichnung”. Wieder in einem aero-nautischen Katastrophen-Moment, da NATO & Co. geradezu panisch bemüht sind, den Blick ihres Fußvolks auszurichten. Wegzureissen von dem, was auf der Hand liegt.

Ein Passagierflugzeug läuft Amok, fährt einen Geisterflug, in dem es sich nicht mehr anfunken lässt. Militärjets steigen auf. Und gerade als sie ihr Zielgebiet erreichen, macht es Boom-Boom. Zweimal. Die Mirage wenden ab. Zurück bleiben Kleinsttrümmer in weiter Strecke. Was ist hier wohl passiert? Die Frage ist simpel. Sie wirft sich uns inklusive der Antwort an den Hals wie eine Nutte auf Entzug. Dass es die Medienlandschaft tatsächlich schafft, hier wegzublenden und die Täter zu schützen zeigt ihre Chuzpe, ihre Käuflichkeit, ihre Rolle im “System”.

Dass die New York Times als Vorzeigeblatt westlicher “Medienkultur” aber auch noch die Frechheit besitzt, einem Vertreter aus der Rubrik “Hauptverdächtig”, einem anonymen französischen Armeeangehörigen ein Forum zu bieten, mit dem Finger auf jemand anderen zu zeigen, macht sprachlos. Dass die deutschen Lizenmedien sich anhängen, nicht. Auch dass “unsere” Schlapphuttruppe im bestehenden Bündnisfall ihren “Dienst” tut, daß man Beweise produziert, ist nichts neues. Die Verbindung Politik-Presse-Polizei ist – leider – nicht nur in Bananenrepubliken eng, oder bei Putin. Die Uhren gehen hierzulande nicht anders.

Nur: Man kann eine Uhr mit britischem Understatement tragen. Bescheiden. Sodaß man ihr Ziffernblatt gerade noch erkennen kann. Das macht Eindruck. Es überzeugt. Wedelt man seinem Gegenüber jedoch ständig mit dem Handgelenk vor der Nase herum, lässt man gar einen Kuckuck aus dem protzigen Chronometer springen, dann, liebe Journalisten, reicht es. Es ist genug. Der Schuss geht nach hinten los. Aktuell könnte genau das passieren, wenn Ihr weitermacht, weiterfuchtelt mit Euren Kukucksuhren. Und das Täterbild, Euer gewünschtes Täterbild, bzw. das Eurer Einbläser noch weiter überdehnt. Noch mehr Leser werden Euch abspringen, einfach weil Eure Glaubwürdigkeit dahin ist.

Geht davon aus, dass nicht wenige Abonennten Eure Behauptung, GermanWings stelle Piloten ein, die über ein gehöriges Mass an Sehschwäche verfügen, nicht blind glauben. KEINE Fluggesellschaft tut das. Sie prüfen Ihre Belegschaft laufend auf deren körperliche und mentale Belastbarkeit. Und, Achtung: Sie schicken diese für die Tests nicht zu Fielmann. Sie tun es tatsächlich selbst. Und, noch einmal Achtung: Sie haben bei Andreas Lubitz keine Ausnahme gemacht. Er wäre nicht geflogen, wenn seine Sehkraft eingeschränkt gewesen wäre. Er hätte es nicht verstecken können. Und er hätte vermutlich auch die unterstellten Depressionen schwer geheimhalten können. Nicht wenn sie die Ausmasse hatten, die ihr ihm zuschreibt. Konntet Ihr, liebe Journalisten, es nicht einfach bei der Diagnose “depressiv” bewenden lassen? Nein, für einen echten Kamikazeflug muss es schon etwas mehr sein: “Sehr depressiv”. “Suizidal depressiv.” “Klinikeinweisung”. “Stationär”. Dazu Medikamente. “Jede Menge Medikamente”. “Ein Arsenal an Medikamenten”. Inzwischen sind wir bei einem Sortiment angelangt, das meinen Apothekerfreund – er wohnt zugegebenermassen auf dem Land – vor Neid erblassen lässt.

Dann die Sache mit der Krankschreibung. Auch hier einfach zuviel des Guten. Reicht denn eine Krankschreibung vor 6 Wochen nicht? Nein, es muss eine aktuelle sein. Am Tag des Unglücks nicht nur halbblind sondern auch noch krank. Hochdepressiv. Während zu Hause die Krankmeldung auf dem Schreibtisch liegt. Gottlob hat man sie noch gefunden. Sie passt einfach zu gut in unser Täterbild. In unser Stroybord, nicht wahr? Dafür meine Anerkennung. Aber vergesst nicht, der eine oder andere Leser wird auch hier stutzig werden. Denn, vorausgesetzt die Geschichte stimmt überhaupt: Wer zum Arzt geht sucht Heilung, er will seinen Zustand ändern. Er hat keineswegs aufgegeben und abgeschlossen mit seinem Leben. Das gleiche gilt für einen Menschen, der sich gerade zwei Autos zulegt. Ein neues Gefährt macht Laune, es vermittelt “Lust for Life”. Ist Euch aufgefallen, oder?

Habt ihr deshalb die Meldung hinterhergesetzt, die Freundin, für die eines der Gefährte bestimmt war, habe sich von Andreas L. getrennt? War das der Grund? Hat ihr das Auto nicht gefallen? Hat die Farbe nicht gepasst? Ihr müsst auch das bitte noch erklären. Schreibt dass sein Wagen schwarz war! Schreibt, daß er zu einem Volvoklassiker gegriffen hat, dem bekannten “Schneewittchensarg”. Interviewt für uns einen Psychologen, der das dann für Eure Restleser analysiert. Und dann macht Schluss mit dem Täterframing.

Ein für allemal. Es reicht nämlich. Wirklich.

Literatur:
Flug MH370: Die Geheimdienstspur von Wolfgang Eggert
Gekaufte Journalisten von Udo Ulfkotte
Die MH17-Falle von Wolfgang Eggert
Quelle: Wolfgang Eggert
Mit freundlicher Genehmigung von pravda-tv.com


» der Kommentar des Blogschreibers «
Meldung von Associated Press am 25. März 2015: "Der französische Präsident Francois Hollande sagte, das Gehäuse des Flugdatenschreiber wurde unter den verstreuten Trümmerteilen gefunden, aber ohne Speicherkarten, die 25 Stunden an Information über die Position und den Zustand von fast allen wichtigen Teilen des Flugzeugs aufzeichnen."
Ja wer könnte denn ein Interesse daran haben, dass die nie gefunden werden?
Die Nachbarn und Angehörigen des Co-Piloten bestimmt nicht.



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Dienstag, 31. März 2015

Presseermittlungen von Flug 4U9525 - Ein Überblick

tagesschau.de informiert: Stand: 26.03.2015 17:09 Uhr
Das geschah auf Flug 4U9525

Der Marseiller Staatsanwalt Brice Robin informiert über neue Erkenntnisse zum Absturzhergang. Foto: Screenshot
Welche Ereignisse führten zum Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen? Die Ermittler versuchen Schritt für Schritt zu rekonstruieren, was auf dem Flug von Barcelona nach Düsseldorf geschah. Langsam ergibt sich dabei ein Bild.
  • Am 24. März startet der Germanwings-Flug 4U9525 um 10.01 Uhr in Barcelona mit dem Ziel Düsseldorf.
  • In den ersten 20 Minuten nach dem Start unterhalten sich Pilot und Copilot ganz normal.
  • Um 10.45 Uhr erreicht die Maschine mit 144 Passagieren und sechs Crew-Mitgliedern ihre Reiseflughöhe.
  • Der Pilot verlässt das Cockpit für einen Gang zur Toilette. Der 27-jährige Copilot ist allein in der Kabine.
  • Der Copilot löst den Sinkflug selbst aus. Das Flugzeug sinkt aus einer Höhe von 10.000 Metern auf etwa 2000 Meter.
Keine Reaktion auf Anfragen des Towers
  • Der Pilot kehrt zurück, er ist aus der Kabine ausgesperrt. Die automatisch verriegelte Tür lässt sich von außen nicht öffnen.
  • Auf Ansprache des Towers in den letzten acht Minuten vor dem Zerschellen der Maschine reagiert der Copilot nicht. Ein Notruf wird nicht abgesetzt.
  • Der Pilot hämmerte mit der Crew von außen an die Tür - keine Reaktion.
  • Schreie von Passagieren sind erst in den letzten Sekunden zu hören.
Ermittler: Absturz ist offenbar Absicht
  • Der Stimmenrekorder zeichnet bis zum Aufprall Atmen aus dem Cockpit auf, der Copilot lebt also noch.
  • Offenbar bringt der Copilot den Airbus mit 150 Menschen an Bord absichtlich zum Absturz.
  • Über die Motive des Mannes ist nichts bekannt - es gibt keine Hinweise auf einen terroristischen Anschlag.
Quelle: tagesschau.de

Kommentare

Am 26. März 2015 um 18:24 von Balou aus Berlin
zu schnelle Vorverurteilung?
Ja, es kann tatsächlich sein, dass der Co-Pilot das Flugzeug mit Absicht zum Absturz gebracht hat. Aber ist es für eine Verurteilung nicht noch zu früh? Immer wieder konnte man in letzter Zeit von kontaminierter Luft in Flugzeugen, auch in Cockpits lesen. Gerade Germanwings hat hier schon eine Beinahe-Katastrophe erlebt.Hier ein Artikel darüber: http://t.co/YA5K6JQzrO Daher bitte besonnen bleiben, bis die Wahrheit wirklich da ist.

schon am ersten Kommentar zeichnet sich ab wohin der Trend gehen wird und deshalb:

Am 26. März 2015 um 18:28 von Moderation
Schließung der Kommentarfunktion
Sehr geehrte User,
um Ihre Kommentare zum Thema "Absturz von Flug 4U9525" besser bündeln zu können, haben wir uns entschlossen, die Kommentarfunktion in diesem Artikel zu schließen. Die Meldung "http://www.tagesschau.de/newsticker/germanwings-243.html" bleibt für Sie weiterhin kommentierbar.
Die Moderation

... und wieder gehen die Kommentare nicht in die gewünschte Richtung, trotz aller Trommelei der geballten Lügenpresse werden die Skeptiker immer mehr


Freitag, 27. März 2015

Anonymus: Kommentar eines Piloten

Thema: Absturz Airbus A320
Anonymus


Anonymus schreibt: "Ein Pilot hat sich per Facebook-Kommentar auf unserer Seite geäußert. Wir reichen den Kommentar (inkl. Rechtschreibfehler) hiermit unverändert an euch weiter"
"Sehr geehrtes Anonymous Team,
Ich möchte mir hier, als 15 jähriger Luftfahrtmitarbeiter, den Frust von der Seele schreien.
Ich kenne den Airbus A320, A321, A333, A340, A380, A319 in und auswendig.

Ich verstehe hier nicht was die Franzosen und die Medien abziehen und bin gerade am überlegen ob es nicht notwendig wäre eine Klage gegen die Französische Nachrichtenagentur einzureichen. Es stimmt einfach nicht das der Pilot nicht mehr in das Cockpit konnte. Der Türcode ist nicht zum anleuten.

Er ist dafür da um die Türe zum öffnen. Sowohl Co-Pilot und Pilot in Command so wie der Purser können die Türe von außen öffnen. Die Türe geht nach innen auf, das heißt selbst bei einer "rapid decompression" würde die Türe nach innen aufgehen. Jedoch kommt es bei einer schnellen Dekompression innerhalt von 8 Sekunden zur bewusstlossigkeit. Die Funktionen der Türe stehen sogar in den Manuals.

Wie wäre es denn, wenn beide rausgehen würden und dann nicht mehr in Cockpit kämen?
Wie wäre es denn wenn die in der früh, wenn sie denn Flieger prüfen, nicht mehr ins Cockpit kommen weil die Crew am Vortag die Türe zugemacht hatte. Das ist schon mal ein Beweis. Und man macht jetzt den Copiloten zum Schuldigen.
Das geht so nicht. Wissen du dummen französischen Froschschenkelfresser denn nicht was sie der Familie des Copiloten antun? Schon allein die Audio Auswertung. Das Klopfgeräsch kann von einem Bruch in der Außenhülle oder der Cockpit scheibe kommen.
Fragen sie jeden Piloten. Jeder wird Ihnen diese Antwort geben.

Fakt jedoch ist, dass es bei der Lufthansa, seit dem Carsten Spohr am Ruder ist und sowohl bei der Austrian Airlines, der Status von einer 5 Sterne Airline auf ramsch Niveau fiel.
Die Maintenanceprobleme sind gigantisch. Die Löhne werden heruntergedrückt und es kommt mehr Arbeit. Ich weiß viele, die sich nicht auskennen, sagen dann, aber nach einen Flug haben die eh 2 Tage frei.

Dann sollten diese auch mal bedenken wie es ist wenn man 2 mal am Tag in verschiedene Zeitzonen fliegt und wie der Tag danach ist.
Man kann sich nicht mehr bewegen. Fakt ist, dass Carsten Spohr versucht seinen Arsch und Bonus zu retten in dem er Gewinn vorgibt durch Lohndrückung, damit keiner sieht wie scheiße er gearbeitet hat.
Fakt ist, dass vor dem Start des Germanwingsfluges 2 Crews den Flug verweigert haben wegen Wartungs und Systemproblemen, die nicht am Vortag sondern schon die Monate davor waren.

Fakt ist, dass der französchische Luftraum der am schlechtesten geregelte ist.
Ich habe täglich mit Flugrouten zu tun.
Die Route die der Flieger geflogen ist wird mit Flightlevel vorgegeben.
Da gibt es in dieser Region und der Nordregion Richtung Frankreich immer Probleme.

ICH UNTERSTELLE JETZT HIER OFFIZIEL DER FRANZÖSCHISCH AIR TRAFFIC CONTROLL das sie wie jeden Tag schwere Fehler machen, ihren Luftraum nicht unter Kontrolle haben und der Crew eine Zuweisung der falschen Flight Level vorgegeben haben.
Sie können sich gerne auf http://www.pprune.org/ einem weltweiten Pilot und Maintenanceforum alles durchlesen. [...]
einem weltweiten Pilot und Maintenanceforum alles durchlesen."
#WachtAuf

Link zur Seite von diesem Absturz

Danke Klaus für die Mail

Anonymus veröffentlicht: Frau Merkel, warum lügen Sie den Angehörigen rotzfrech ins Gesicht?

Thema: Absturz des Airbus A320

+++ Update +++
Absturz von Flug 4U9525 der Fluggesellschaft Germanwings: Frau Merkel, warum lügen Sie den Angehörigen rotzfrech ins Gesicht? Wir fordern Antworten! Es dürfte für die Angehörigen der Opfer, denen unser Mitgefühl gilt, gegenwärtig schwer genug fallen, das tragische Ereignis und den Verlust eines geliebten Menschen zu begreifen. Wir werden uns daher nicht an den Spekulationen zur Absturzursache beteiligen. Dem Merkel-Regime und der in ihrem Interesse agierenden Lügenpresse sei allerdings geraten, unverzüglich das schmutzige Spielchen bleiben zu lassen, das im Zusammenhang mit Flug 4U9525 gerade gespielt wird.

Erschreckend, wie dreist man über 80 Millionen Bundesbürgern ein neues Ammenmärchen auftischt. Da sind die Wrackteile nicht mal abgekühlt, geschweige denn gesicherte Erkenntnisse zum Absturzursache veröffentlicht, da wird der Öffentlichkeit mit dem Co-Piloten der Germanwings-Maschine - der sich leider nicht mehr äußern kann - bereits ein Schuldiger präsentiert[1]. Zur gleichen Zeit verbreiten Medien unter Berufung auf Sicherheitskreise, sprich die Geheimdienste, dass ein Anschlag auf das Flugzeug als unwahrscheinlich gilt, ja sogar ausgeschlossen[2] wird. Irgend ein Geheimdienst behauptet also, dass es keinen Anschlag auf die Maschine gab, ohne auch nur einen Beleg dafür vorzulegen und durch Medien wird das dann ebenfalls ohne Beleg als Tatsache verkauft. Das ist wirklich kurios, denn heute morgen sagte[3] der Feuerwehr-Leutnant Éric Sapet, der am Unglücksort tätig ist, gegenüber der französischen Zeitung Le Monde nämlich Folgendes:

[...] Alles ist pulverisiert. Man kann nichts mehr auseinanderhalten. Man sieht nichts, man kann nicht einmal ein Flugzeug darin erkennen. [...]

Die Aussage, dass eine vollständige Pulverisierung des Flugzeuges vorliegt, widerspricht der offiziellen Erklärung, dass der Co-Pilot den Absturz absichtlich herbei geführt habe. Welche der beiden Version stimmt und wer lügt? Die physikalischen Kräfte die bei einem Absturz wirken, ganz gleich wie der Absturz zustande kommt, sind nicht ausreichend, um ein Flugzeug vollständig zu pulverisieren und die Maschine wurde pulverisiert. Ein Blick auf das Trümmerfeld, scheintel die Aussage des französischen Feuermanns zu bestätigen. Siehe:

Aus welchem Grund Bundesregierung und Medien die deutsche Öffentlichkeit anlügen, ist nicht bekannt. Allerdings wirft dieses Verhalten eine ganze Reihe von Fragen auf, die Dr. Udo Ulfkorte, 17 Jahre für die FAZ tätig und Autor des Enthüllungsbuches Gekaufte Journalisten wie folgt formuliert:

Erste Frage: Warum erfahren nicht unsere deutschen, französischen oder spanischen, sondern US- und britische Medien von den französischen Ermittlern zuerst, was die Black Box festgehalten hat: Dass nur ein Pilot im Cockpit war und der zweite vergeblich versuchte, wieder ins Cockpit zu kommen?

Warum müssen deutsche Journalisten das aus der New York Times abschreiben? Warum lassen sie sich wie Marionetten herumführen und recherchieren nicht selbst? Warum tun die französischen Ermittler so, als ob sie die Ergebnisse ihrer Untersuchungen noch nicht ausgewertet hätten? Warum wussten die Amerikaner schon, was auf den Aufzeichnungen zu hören ist? Hier sollte die Bevölkerung offenkundig nebulös in die Irre geführt werden, warum nur?

Zweite Frage: Warum hat bislang nicht ein deutscher Journalist auf die Sicherheitsprobleme beim A320 in Zusammenhang mit kontaminierter Kabinenluft (TCP-/ Aerotoxisches Syndrom) hingewiesen oder bei der Pressekonferenz dazu nachgefragt? Im A320 wird immer wieder das Nervengift TCP in hoher Konzentration gemessen, das ist als Sicherheitsproblem bekannt.[5]

Erst vor wenigen Wochen – im Januar 2015 − drangen[6] bei einem Germanwings-Flug von Lissabon nach Köln hochtoxische Dämpfe in das Cockpit ein − warum schweigen unsere Medien dazu? Warum lassen sie nur Sicherheits- und Luftfahrtexperten zu Worte kommen, die ständig gebetsmühlenartig wiederholen, es gäbe keine Sicherheitsprobleme? Vor wenigen Monaten berichtete auch die Deutsche Welle über Nervengifte[7] in diesen Flugzeugen. Und auch im Februar 2015 musste eine Germanwings-Maschine in Lyon notlanden.[8]

Alles schon vergessen? Völliger Blackout? Dabei ist das hochgefährliche Problem als lebensgefährliches Sicherheitsproblem für die Passagiere bekannt[9]. Es läuft noch bis Ende März 2015 eine Studie dazu auf ausgewählten Strecken[10]. Warum unsere Lügenmedien dazu nichts berichten?

Die Fluggesellschaften haben jetzt offenkundig Angst vor dem Kollaps. Denn die Sicherheitsprobleme durch die Nervengifte sind gigantisch. Leichenbeschauer bestätigen das der Luftfahrtindustrie. Fluggesellschaften und Luftaufsichtsbehörden müssten handeln[11], schweigen aber, weil sie nicht wissen, was sie machen sollen.

Seit 16. Februar 2015 ist amtlich[12] bekannt:
  1. In der Kabinenluft befinden sich Organo-Phosphate, eine als Nervengift bekannte Gruppe von Chemikalien welche bevorzugt als Flammschutz und Weichmacher in Triebwerksölen verwendet werden.
  2. Insassen von Flugzeugen werden diesen Chemikalien ausgesetzt, was zu Gesundheitsschäden führen kann.
  3. Die gesundheitlichen Auswirkungen dieser Stoffe auf Piloten können – zum Beispiel bei einem Unfall − zum Tod der Insassen führen.
  4. Bislang gibt es in Flugzeugen keine eingebauten Sensoren, die solche Giftstoffe in der Kabinenluft messen und davor warnen könnten.
201 Vorfälle gab es im Jahr 2012 wegen giftiger Kabinenluft. Und immer wieder betroffen: Germanwings …

Ich habe subjektiv nach diesen Recherchen den Eindruck bekommen, dass uns Bürgern die Wahrheit bewusst vorenthalten wird, weil mit der Wahrheit der Zusammenbruch des Luftverkehrsgeschäfts drohen könnte. Wer setzt sich schließlich dem Sicherheitsrisiko aus, wenn es öffentlich bestätigt wird …? Vor allem müsste man dann die Frage beantworten, warum man so lange zugeschaut hat …

Letzte Frage: Warum verschweigen ausnahmslos alle deutschsprachigen Medien, dass auch schon eine Air France-Maschine an der gleichen Stelle mit 44 Passagieren am Berghang zerschellte?[14] Die Angehörigen der Opfer haben ein Recht drauf, dass alle offenen Fragen wahrheitsgemäß und ohne Verzug beantwortet werden. Danach sieht es derzeit aber nicht aus.

Liebe Blogger und Internetnutzer. Bitte teilt diesen Beitrag größtmöglich im Internet, in Foren und Blogs und natürlich auf VKontakte, Facebook und Twitter. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir uns von der deutschen Lügenpresse nicht beirren lassen und eine angemessene Gegenöffentlichkeit herstellen.

Donnerstag, 26. März 2015

Anne Will - 25.03.2015 - Der Tag nach dem Absturz – Deutschland trauert


Sendung am 25. März 2015 | 23:00 Uhr
Der Tag nach dem Absturz – Deutschland trauert
Die Gäste im Studio
© Will Media Fotograf Wolfgang Borrs/Marijan Murat
  • Nikolaus Schneider Ehemaliger Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland
  • Andreas Spaeth Luftfahrtjournalist
  • Dagmar Eckers Psychologin, Traumaforum Berlin
  • Elmar Giemulla Rechtsanwalt, Experte für Luftrecht und Luftverkehrsrecht
Am Tag nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine des Typs A320 trauert Deutschland um die Toten. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Mittwoch, den 25. März am Unglücksort, auch Angehörige werden dort erwartet. Nachdem der Voice-Recorder der Maschine gefunden wurde, erhoffen sich Experten jetzt erste Erkenntnisse über die Absturzursache. Anne Will spricht mit ihren Gästen über den Umgang mit einer Katastrophe und den aktuellen Stand der Ermittlungen zur Unglücksursache.

Link zur Sendungsseite: (hier)
Link zum Anne-Will-Blog: (hier)


Kommentare aus dem Blog

Nr. 1 von Helmut Krüger
Ich empfinde es so, dass derartige Katastrophen uns immer wieder auch in Demut führen könnten – für Machbarkeitsphantasten ja regelrecht ein Unwort – und dass diese in uns wurzelnde Demut einen noch sorgsameren Umgang mit der Technik hervorbringen könnte. Eine der möglichen Erklärungen für diese Katastrophe ist ja, dass der vollcomputerisierte Airbus A 320 dem Menschen, also in diesem Falle eben den Piloten zu wenig oder zu umständlichere Eingriffsmöglichkeiten lasse, sodass der computerprogrammierte Sinkflug nicht mehr “rückholbar” gewesen sei.
Paul Virilio, einer der exzellentesten Theoretiker der Geschwindigkeit, der sich auch mit Technikfolgenabschätzung beschäftigt hat, hat es mal plakativ auf die Formel gebracht, dass mit der Erfindung des Autos zugleich der Zusammenstoß, mit der Erfindung der Eisenbahn zugleich die Entgleisung, mit der Erfindung des Schiffes zugleich der Untergang und mit der Erfindung des Flugzeugs zugleich der Absturz miterfunden worden sei.
Das klingt angesichts dieser Katastrophe, wer es denn nur “nüchtern” ausspricht, vielleicht zynisch. Doch es kann Gradmesser bzw. Seismograph sein, welche Technik in welchem Ausmaß bei welcher Gestaltung wir als Menschheit und wir hier in unseren Breiten überhaupt wollen. Nichts ist nur folgerichtig und keine Technik “entwickelt sich selbst”. Wir entwickeln sie unter bestimmten Prämissen, die so oder anders lauten können.
Gewiss wäre es technisch möglich, Schnellzüge und Flugzeuge mit mehreren tausend Passagieren zu entwickeln. An dem entsprechenden Know how dürfte es nicht fehlen. Doch ich glaube, dass dies nicht gemacht wird – auch in Russland, in den USA, in China und in den Golfstaaten nicht – das ist keine technische Frage, das ist, immerhin, letztlich doch eine ethische Frage. Wenn wir wissen, dass die Katastrophe leider und schmerzvoll Teil der Anwendung ist: Bis zu welchem Grad der Anwendung “dürfen” wir gehen?
Den Opfern wünsche ich Beistand.

Nr. 5 von Nichtbürger
Den Betroffenen und ihren Angehörigen mein aufrichtiges Mitgefühl.
Das medieale Ausschlachten auf allen Sendern und Zeitungen ist billigstes Niveau.
Würde, Stillehalten und Gedenken hat ein anderes Gesicht.
Zeigt es uns die Verkommenheit . . .

Nr. 23 von Marie
Ich finde, das Ausschlachten dieses Ungluecks, ueber das es nichts zu quasseln gibt, weil die Ursachen und Verantwortlichkeiten derzeit im Dunkel liegen, in den Quasselshows der Oeffentlich-Rechtlichen zwecks Steigerung der Quote einfach nur eins: Pietaetlos, respektlos gegenueber den Angehoerigen und den Opfern, voll daneben. Skrupellos.

Nr. 44 von Georg 70J Schweiz
Eine tragische Katastrophe welche für die Hinterbliebenen fast nicht zu ertragen ist! Mein herzliches Beileid!
Das Medienspektakel gehört zu unseren unmenschlichen Zeit! Entschuldigen Sie, meine etwas andere Art der Verarbeitung!
Vorgestern stand noch Geld im Mittelpunkt des Interesses! Sehr viele Deutsche glaubten, die bösen Griechen stehlen ihr Geld! Sie reden von Steuergeldern und werden von Ökonomen mit Wissen aus der dämlichsten Denklehre und den Medien, im Irrglauben noch bestärkt!
Es sind Staatsquotengelder, welche niemals zur Rückleitung an den Staat auf Substrate zugeordnet werden! Wer will schon Geld reduzieren, resp. nur die dünne Oberschicht, die Profiteure der Schulden (Geld), könnten die Schulden reduzieren!
Mit dieser Manipulation werden Menschen gedemütigt, gequält und bis zum Freitod getrieben! Auch diese Menschen bedürfen unser Mitgefühl! Die Kollektivstrafe scheint längst abgeschafft?
Wer das Geld über das Menschsein setzt, hat das Leben nicht begriffen!
Ich zitiere Friedrich Dürrenmatt: “Wissen lässt sich büffeln, Begreifen braucht Zeit”! Ich füge hinzu: “Begreifen = Verstehen = Kompetenz!
Wer hat die Kompetenz?
Schon bald wird wieder das Geld im Mittelpunkt……….!
Scheinheiligkeit = gehört zum Spiel!

Nr. 45 von Claudius Arzt
@23 Marie hat recht. Wir trauern darüber hinaus u.a. um
  • mehr als 1,5 Milliarden Menschen, die in Armut und Hunger leben, und weit über 10 Mio. Menschen, meistens Kinder, die jedes Jahr an den Folgen von Hunger und Armut sterben. Hauptursachen sind die Dominanz der Industrieländer, Agrardumping, (deutsche) Handelsexportüberschüsse, die lokale Märkte in Entwicklungsländern zerstören, die Kluft zwischen Arm und Reich.
  • Allein im Jahr 2007 starben laut FAO rund 8,8 Mio. Menschen an Unterernährung, vorwiegend Kinder.
  • 3419 Menschen sind laut UNHCR im Jahr 2014 bei ihrer Flucht über das Mittelmeer ums Leben gekommen.
  • Im Jahr 2005 starben laut WHO 1,6 Mio Kinder unter fünf Jahren an verseuchtem Wasser und mangelnder Hygiene.
  • Weltweit begehen rund 1 Mio. Menschen pro Jahr Selbstmord (Deutschland: ca. 10.000). Auf jeden Selbstmord kommen rund 20 erfolglose Versuche.
  • Klimaänderungen und steigende Meeresspiegel, Wassermangel und Wüstenbildung, Umweltverschmutzung durch Chemikalien, Plastik im Meer, Artensterben, Überfischung, Kahlschlag der Regenwälder usw. bedrohen das Leben und die Lebensräume von vielen Millionen Menschen.
  • Auf das Konto des Flugverkehrs gehen jährlich rund 650 Millionen Tonnen CO2, die beim Transport von fünf Milliarden Passagieren und 46 Millionen Tonnen Fracht ausgestoßen werden. Die CO2-Emissionen des Flugverkehrs nehmen um 3,5 Prozent pro Jahr zu. Durch den Ausstoß insbesondere von Stickoxiden und von Wasserdampf in hohe Luftschichten entstehen laut IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) Klimawirkungen, die zwei- bis fünfmal höher sind als die durch CO2.
  • Milliarden Tiere werden durch die industrielle Tierhaltung rund um die Uhr gequält.

eigentlich wollte ich es nicht fortsetzen, aber dieses Beispiel eines menschenverachtenden Blogbeitrags muss ich einfach hier veröffentlichen.

Nr. 95 von Marie Luise Müller
26. März 2015 um 15:53
Hallo @ Westcoast # 84
Sie schrieben u.a.: „Ist es nicht einmal möglich solche Dinge hinten anzustellen, sich zu besinnen und einen Moment innezuhalten um den Opfern und ihren Angehörigen zu gedenken? Ich bin echt fassungslos. Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer und ich wünsche ihnen ganz viel Kraft und Gottes Segen um mit dem schrecklichen Ereignis fertigzuwerden.“
Nein, es ist nicht möglich. Ich habe wirklich angenommen, dass derartige Katastrophen einmal sprachlos machen. Wissen Sie, Herr Westcoast, ich habe anlässlich dieses sehr traurigen Ereignisses pointiert einige Kommentare aus dem letztjährigen Blog betreff MH17 nachgelesen. Glauben Sie mir, man hätte einige damalige Kommentare 1:1 hier in diesen aktuellen Blog übernehmen können. Dazu: bei einigen hätte es nur den Austausch der Flugnummer bedurft, bei einigen den von Namen, aber alle diese haben eins gemeinsam: hurra, endlich wieder Systemtote, die vom Himmel gefallen sind. Gibt es für diese Gutmenschen, Bildungsbürger, Hochbegabten nicht eine bessere Vorlage, um ihre scheinheilige “Betroffenheit” ausleben zu können?
Leichenfledderei mit Worten. Ich bin nicht fassungslos, es ekelt mich an. MLM

Nr. 102 von Heiner Klein
26. März 2015 um 17:24
@ 84 Westcoast / @ 95 Marie-Luise Müller
Diesen Beiträgen kann ich mich uneingeschränkt anschließen und muss – neben einer unendlichen Trauer und Fassungslosigkeit, ja sogar Wut – nur den Kopf schütteln, wenn man angesichts dieses Leids, dieses Schmerzes und dieser grauenhaften Tat – so respektlos zum ” einfachen Blog-Alltag” zurückkehrt!
Auch ich wünsche allen Angehörigen, auch den Eltern des Co-Piloten, sehr, sehr viel Kraft diese schrecklichen, quälenden Stunden und Tage sowie Gottes Segen den unfassbaren schmerzlichen Verlust geliebter Menschen zu verkraften. R.i.P.
Wie tief muss man gesunken sein, wie sehr muss man manche Menschen hassen, um so etwas abscheuliches zu schreiben? Und der "ganz Schwatte", der immer von seinem christlichen Glauben schwafelt, schließt sich dem noch uneingeschränkt an!
Man sollte es nicht glauben!


Ergänzung 27.03.2015, 13:35 Uhr - die Antwort von Marie:
Nr. 123 von Marie
26. März 2015 um 21:46
”hurra, endlich wieder Systemtote, die vom Himmel gefallen sind. Gibt es für diese Gutmenschen, Bildungsbürger, Hochbegabten nicht eine bessere Vorlage, um ihre scheinheilige “Betroffenheit” ausleben zu können?
Leichenfledderei mit Worten. Ich bin nicht fassungslos, es ekelt mich an.”


Um das mal ganz deutlich zu sagen, wer so etwas schreibt, angesichts von 150 Toten, die unter sehr schlimmen Umständen ihr Leben verloren haben, angesichts all der Angehörigen und Freunde, die mit diesem Trauma fertig werden müssen, wer dies dazu missbraucht, um Leute, die er aus ideologischen Gründen nicht leiden kann, übelst zu beschimpfen und die Opfer als “Systemtote” bezeichnet, “die vom Himmel fallen”, aus welchen Gründen auch immer er das tut, wer nicht einmal bei diesem m. E. völlig unpolitischen Thema auf Beleidigungen gegen “Gutmenschen, Bildungsbürger, Hochbegabte” verzichten kann, der instrumentalisiert diese Katastrophe und das Leid der Hinterbliebenen auf eine geradezu ekelerregende, zutiefst geschmacklose Weise. Und es wundert mich kein bisschen, dass derartige Entgleisungen, zu denen sich kein anderer Forist auf diese geschmacklose Weise hat hinreissen lassen, aus Ihrer Tastatur kommen.