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Donnerstag, 8. Februar 2018

Russischer Pilot nach Jet-Abschuss in Syrien von Rebellen getötet

Thema: Syrien

Rebellen töten russischen Piloten nach Jet-Abschuss

Nachdem sich der russische Pilot nach dem Abschuss seines Flugzeuges mit dem Fallschirm retten konnte, wurde er Berichten zufolge getötet.

In der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens haben Rebellen am Samstag nach Angaben von Aktivisten ein russisches Flugzeug abgeschossen. Der russische Pilot ist nach dem Abschuss Berichten zufolge getötet worden.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte am Samstag mit, der Pilot, der noch lebend mit Hilfe des Schleudersitzes am Boden angekommen sein soll, sei tot. Sie nannte aber zunächst keine weiteren Details. Ein syrischer Extremist in der Gegend sagte der Nachrichtenagentur AP, der Pilot sei erschossen worden, als er sich seiner Gefangennahme widersetzt habe. Der Russe habe mit einer Pistole auf Extremisten geschossen, die ihn lebend hätten gefangen nehmen wollen.
Die Beobachtungsstelle hatte zuvor gemeldet, dass am Nachmittag nahe der von Rebellen gehaltenen Stadt Sarkeb ein Kampfflugzeug abgeschossen worden sei. Syrische Soldaten versuchen die Stadt mit Unterstützung russischer Luftangriffe zu erreichen. Das oppositionelle Aleppo Medienzentrum teilte mit, der Kampfjet sei eine von Russen hergestellte SU25.
Russland bestätigte den Abschuss und die Tötung eines Piloten zunächst nicht. Ein Video, das in sozialen Medien zu finden war, zeigte einen toten Mann mit blutverschmiertem Gesicht, um den bärtige Bewaffnete herumstehen. Einer von ihnen ruft: «Er ist Russe.» Die Echtheit des Videos konnte nicht gleich von unabhängiger Seite bestätigt werden.
(nag/afp)

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.20min.ch

Donnerstag, 6. April 2017

Syrien - Interview mit einem ehem. Tornado-Piloten der Bundeswehr

Thema: Syrien

Exklusiv-Interview:
Ehemaliger Tornado-Pilot zu verheerendem Luftangriff in Syrien

Bei einem Luftangriff durch die Anti-IS-Koalition kamen voraussichtlich 33 Zivilisten in der Ortschaft al-Mansura, westlich der syrischen Stadt Rakka ums Leben. Die entsprechenden Aufklärungsbilder lieferten Tornado-Kampfflugzeuge der Bundeswehr. RT Deutsch sprach exklusiv mit einem ehemaligen Tornado-Piloten der Bundeswehr über den Ablauf von der Aufklärung bis zum Angriff.

Wie läuft der Einsatz eines Aufklärungs-Tornados normalerweise ab?

Den Einsatz der Tornados kann ich nicht im Detail schildern, weil ich nicht weiß, welche Teile der Schilderung eventuell geheim sind. Prinzipiell ist es aber so, dass Ziele vorher festgelegt werden, für die man aktuelle Bilder benötigt.

Wie muss man sich die Bilder, die ein Tornado liefert, vorstellen?

Um diese Bilder zu bekommen, gibt es beim Tornado zwei Systeme. Das erste System ist das ältere, aber von der Bildqualität das Bessere. Es macht Bilder auf Nassfilm, die nach dem Flug entwickelt und ausgewertet werden. Es hat sich über die Jahre herausgestellt, dass an die Auflösung dieser Bilder kaum ein digitales System herankommt. Es wird dafür genutzt, um einen Angriff planen zu können.

In der Regel wird anhand dieser Bilder bestimmt, welche Waffen genutzt werden, um den gewünschten Effekt zu erzielen, oder aber auch um Kollateralschäden zu vermeiden. Das kann durch Angriffsvektor, Art oder Größe der Bombe usw. justiert werden. Man kann damit also einen ziemlich guten Plan vorab machen, um eben keine Moschee zu treffen, oder eine Schule oder ein Krankenhaus! Man wird auf den Bildern aber sehr wohl erkennen können, wenn Waffen in eine Schule getragen werden!

Das zweite System hat eine „Real-Time“ Übertragung (Bewegtbilder). Auch bei Nacht. Die Auflösung ist aber extrem schlecht und man kann definitiv keine bestimmte Person erkennen. Man wird einen Panzer erkennen können und vielleicht auch Langwaffen, aber dieses System ist keine Grundlage für ein gezieltes Bombardement, weil Ziele nicht zweifelsfrei identifiziert werden können!

Wie ist das Prozedere, wenn die Bilder der Tornados ausgewertet worden sind?

Definitiv werden Entscheidungen nicht allein aufgrund von Bildern getroffen. Dafür gibt es den Nachrichtendienst, der im Vorfeld andere Quellen heranzieht. Die Bilder helfen nur bei der Angriffsplanung, mehr nicht. Denn wenn man in der Luft ist und den Angriff startet, muss man - bevor der Feuerknopf gedrückt wird - das Ziel „identifizieren“! Oder jemand am Boden übernimmt die Identifizierung, das ist aber sehr viel komplizierter (Stichwort FAC, Forward Air Controller).

Wie kann es zu solchen fatalen Fehlentscheidungen wie jezt in Syrien kommen?

Meiner Ansicht nach wird versucht, der Bundeswehr die Schuld am Kollateralschaden anzuhängen. Fehler können anhand der Bilder kaum gemacht werden, da die letztliche Identifikation des Zieles kurz vor dem tatsächlichen Angriff „confirmed“ werden muss. Dass die Amerikaner hinsichtlich des Umgangs mit Kolateralschäden bei tatsächlichen Angriffen entspannter sind, muss nicht angezweifelt werden. Davon gibt es ja genug Videos, etwa durch die Enthüllungen gerade auch von Chelsea Manning.
Informationen zum Interview-Partner, der anonym bleiben möchte:
  • mehr als 5 Jahre Flugerfahrung als Tornado-Pilot
  • mehr als 5 Einsätze in Afghanistan
  • Ausstieg aus der Bundeswehr aus politischen Gründen

Quelle: RT-Deutsch

Freitag, 27. März 2015

Anonymus: Kommentar eines Piloten

Thema: Absturz Airbus A320
Anonymus


Anonymus schreibt: "Ein Pilot hat sich per Facebook-Kommentar auf unserer Seite geäußert. Wir reichen den Kommentar (inkl. Rechtschreibfehler) hiermit unverändert an euch weiter"
"Sehr geehrtes Anonymous Team,
Ich möchte mir hier, als 15 jähriger Luftfahrtmitarbeiter, den Frust von der Seele schreien.
Ich kenne den Airbus A320, A321, A333, A340, A380, A319 in und auswendig.

Ich verstehe hier nicht was die Franzosen und die Medien abziehen und bin gerade am überlegen ob es nicht notwendig wäre eine Klage gegen die Französische Nachrichtenagentur einzureichen. Es stimmt einfach nicht das der Pilot nicht mehr in das Cockpit konnte. Der Türcode ist nicht zum anleuten.

Er ist dafür da um die Türe zum öffnen. Sowohl Co-Pilot und Pilot in Command so wie der Purser können die Türe von außen öffnen. Die Türe geht nach innen auf, das heißt selbst bei einer "rapid decompression" würde die Türe nach innen aufgehen. Jedoch kommt es bei einer schnellen Dekompression innerhalt von 8 Sekunden zur bewusstlossigkeit. Die Funktionen der Türe stehen sogar in den Manuals.

Wie wäre es denn, wenn beide rausgehen würden und dann nicht mehr in Cockpit kämen?
Wie wäre es denn wenn die in der früh, wenn sie denn Flieger prüfen, nicht mehr ins Cockpit kommen weil die Crew am Vortag die Türe zugemacht hatte. Das ist schon mal ein Beweis. Und man macht jetzt den Copiloten zum Schuldigen.
Das geht so nicht. Wissen du dummen französischen Froschschenkelfresser denn nicht was sie der Familie des Copiloten antun? Schon allein die Audio Auswertung. Das Klopfgeräsch kann von einem Bruch in der Außenhülle oder der Cockpit scheibe kommen.
Fragen sie jeden Piloten. Jeder wird Ihnen diese Antwort geben.

Fakt jedoch ist, dass es bei der Lufthansa, seit dem Carsten Spohr am Ruder ist und sowohl bei der Austrian Airlines, der Status von einer 5 Sterne Airline auf ramsch Niveau fiel.
Die Maintenanceprobleme sind gigantisch. Die Löhne werden heruntergedrückt und es kommt mehr Arbeit. Ich weiß viele, die sich nicht auskennen, sagen dann, aber nach einen Flug haben die eh 2 Tage frei.

Dann sollten diese auch mal bedenken wie es ist wenn man 2 mal am Tag in verschiedene Zeitzonen fliegt und wie der Tag danach ist.
Man kann sich nicht mehr bewegen. Fakt ist, dass Carsten Spohr versucht seinen Arsch und Bonus zu retten in dem er Gewinn vorgibt durch Lohndrückung, damit keiner sieht wie scheiße er gearbeitet hat.
Fakt ist, dass vor dem Start des Germanwingsfluges 2 Crews den Flug verweigert haben wegen Wartungs und Systemproblemen, die nicht am Vortag sondern schon die Monate davor waren.

Fakt ist, dass der französchische Luftraum der am schlechtesten geregelte ist.
Ich habe täglich mit Flugrouten zu tun.
Die Route die der Flieger geflogen ist wird mit Flightlevel vorgegeben.
Da gibt es in dieser Region und der Nordregion Richtung Frankreich immer Probleme.

ICH UNTERSTELLE JETZT HIER OFFIZIEL DER FRANZÖSCHISCH AIR TRAFFIC CONTROLL das sie wie jeden Tag schwere Fehler machen, ihren Luftraum nicht unter Kontrolle haben und der Crew eine Zuweisung der falschen Flight Level vorgegeben haben.
Sie können sich gerne auf http://www.pprune.org/ einem weltweiten Pilot und Maintenanceforum alles durchlesen. [...]
einem weltweiten Pilot und Maintenanceforum alles durchlesen."
#WachtAuf

Link zur Seite von diesem Absturz

Danke Klaus für die Mail