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Donnerstag, 20. Februar 2014

Merkel und Hollande wollen deutsch-französisches Internet

Thema: Internet

Deutschland und Frankreich wollen das europäische Internet neu regulieren: Es soll frisches Geschäft in die Deutsche Telekom und in den französischen Anbieter Orange spülen. Erst vor wenigen Jahren war eine deutsch-französische Suchmaschine noch vor dem Start gescheitert. 


Bei einem gemeinsamen Treffen wollen Merkel und Hollande über ein europäisches Internet sprechen. (Foto: dpa)
Das Internet in seiner jetzigen Form ist den Eliten ein Dorn im Auge.
Nie zuvor war es leichter, kritische Ideen zu verbreiten und sich über Ländergrenzen hinweg auszutauschen.

Doch damit soll bald Schluss sein: Angela Merkel machte sich nun für eine Aufteilung des Internets stark.

Die deutsche Bundeskanzlerin und der französische Präsident wollen bei gemeinsamen Gesprächen über „sichere Kommunikationsnetzwerke“ innerhalb Europas diskutieren. Dazu sollen europäische Internet-Anbieter gefunden werden, die ein solches Vorhaben technisch umsetzen können.

„Wir werden mit Frankreich sprechen wie wir ein hohes Maß an Datenschutz aufrechterhalten können. Und wir werden auch darüber sprechen, welche europäischen Anbieter wir haben, die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger bieten, das man nicht erst mit seinen Emails und anderem über den Atlantik muss, sondern auch innerhalb Europas Kommunikationsnetzwerke aufbauen kann“, sagte die Kanzlerin in ihrem wöchentlichen Podcast. Mit den europäischen Anbietern dürften die deutsche Telekom und das französische Pendant Orange gemeint sein.

Die Deutsche Telekom hat an solche Partnerschaften keine gute Erinnerung: Im Jahr 2005 kündigte Jacques Chrirac an, sechs große deutsch-französische Internet-Projekte zu starten, die den Amerikanern Paroli bieten sollten. 2 Milliarden Euro wollten die Franzosen in das Projekt stecken, wie der Guardian damals berichtete. Das Bundeswirtschaftsministerium wollte 400 Millionen Euro locker machen, meldete damals Heise. Unter anderem wollten die Regierungen mit Quaero eine Suchmaschine als Google-Konkurrenz etablieren. Quaero war ein Projekt der Superlative – und erblickte folglich nie das Licht der Welt. Das Nachfolge-Modell Exalead ist eher eine Google-Karikatur.

Ein Jahr später sprang die deutsche Telekom ab, weil sich das Großprojekt als zu kompliziert erwies. Von den deutschen Projektpartnern war unter anderem das vom heutigen Bertelsmann-Aufsichtsrat Christoph Mohn geleitete Portal Lycos gerade am Ende seines Lebenszyklus angelangt.

Daher haben Beobachter Zweifel, dass es diesmal klappen könnte. Großprojekte im Internet mit Telekom-Unternehmen haben weder in Deutschland noch in Frankreich jemals funktioniert.

Das geschlossene Netzwerk würde die 26 Schengen-Staaten umfassen, wie der EUobserver berichtet. Die deutsche Telekom, die bereits Forschung zu dem Thema betreibe, machte zuerst den Vorschlag, den Frau Merkel nun erneut aufgreift: digitale Mauern im Internet zu errichten. Europa solle über ein geschlossenes Netzwerk nachdenken, aus dem man die amerikanischen Anbieter wie Google, Facebook und die NSA einfach ausschließt.

Bei dem von der Telekom geplanten Netz würde der Datenverkehr aus Deutschland die europäischen Grenzen nicht verlassen. Als Grund für diese Aufteilung des Internets dient der Elite dabei der Spionage-Skandal rund um die NSA. Ein effektiver Schutz vor Abhör-Aktionen sei nur möglich, wenn man die Hardware konsequent abschirmt, so die Begründung.

Tatsächlich ändert ein geschlossenes Netz überhaupt nichts am Abhören der Bürger. Immerhin hatte die Telekom selbst zugegeben, die Daten ihrer Nutzer an Geheimdienste weitergereicht zu haben (mehr hier). Die flächendeckende Überwachung war nur mit Hilfe jener Unternehmen möglich, die nun das geschlossene europäische Netzwerk als Lösung des Problems präsentieren wollen.

Auch die Niederlande hatten die Daten ihrer Bürger an die NSA geliefert (hier).

Durch eine Unterteilung des Internets in kleinere Bereiche ließe sich das Netz hingegen viel leichter kontrollieren. In Europa nehmen die Zensurbestrebungen zudem stetig zu. Erst verkündete Großbritannien, dass es das Internet künftig mit Filtern von „unliebsamen Inhalten“ säubern möchte. Dazu gehören neben Gewalt und Pornografie auch Esoterische Inhalte und bestimmte Foren (mehr hier).

Daraufhin wurde ein Entwurf der EU-Kommission bekannt, wonach das Internet zunehmend an die Konzerne verkauft werden soll. Künftig sollen zahlungskräftige Unternehmen bei der Vergabe von Bandbreiten bevorzugt behandelt werden, während kleinere Blogs und Webseiten hinten anstehen müssen (hier).

Tatsächlich wollen Merkel und Hollande die NSA-Debatte vermutlich nutzen, um unter Umgehung von EU-Regeln den Großkonzernen Steuergelder in Form von Förderungen zukommen zu lassen.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

» der Kommentar des Blogschreibers «

Von so etwas kann auch nur eine träumen, für die das Internet "Neuland" ist.
Außerdem, ist kommunikatives Abschotten die "Freizügigkeit", die sie zusammen mit der EU anderen aufdrängen will?
Sie sollte sich besser um Dinge kümmern von denen sie was versteht und wenn es noch so wenig ist, aber um Gottes Willen die Finger von allem lassen, was für sie "Neuland" ist.

Wo sie was von versteht, ist anderer Leute Geld ausgeben und das scheint mir bei den beiden am naheliegendsten. Hollande fördert Orange (ehem. France Télécom) und Merkel die Telekom, wieder eine Umverteilung von unten nach oben. Aber das kann sie ja! Was Sinnvolles wird dabei nicht herauskommen. Warum auch? Ist doch #Neuland.


Dagmar sagt:
“Das geschlossene Netzwerk würde die 26 Schengen-Staaten umfassen, wie der EUobserver berichtet.” Schöne neue Welt. Dagegen ist die chinesische Diktatur ein Kindergebrutstag.

fischbach sagt:
Das ist Zensur!
Wann gehen Deutsche endlich auf die Straße um für Freiheit und Demokratie zu kämpfen?

Der Heimatlose sagt:
wann hat das Ganze ein Ende?
Wir werden nur noch als Feinde angesehen.
Haben die so viel Angst?
Wir werden mit unserem eigenen Geld bekämpft!

Verleihnichts sagt:
Die “Schoene neue Welt von “1984″ beginnt jetzt mit Verspaetung…

Nigné sagt:
http://ef-magazin.de/2014/02/18/4980-ueberwachung-das-internetz-rueckt-naeher
Die Enthüllungen rund um den PRISM-Planeten waren somit womöglich nur die von langer Hand geplanten Stimuli, um dem Internet nun als schwer unter Kontrolle zu bringenden Versammlungsort für Mainstream-Ungläubige ein Ende zu bereiten.

Heinz-Gerd Schlagregen sagt:
Aus dem Europa der hellen, schönen Visionen wird ein Europa der finsteren Albträume.
Regulierungen, Vorschriften, Gesetze gegen die Bürger, Abschottung (!?), Einengung, Endmündigung, Enteignung und schließlich Freiheitsberaubung für nahezu 500 Mio Bürger. Die gar nicht so gemeinte, eher beiläufige Äußerung, “Fuck the EU” könnte bis zur Europawahl an falsch interpretierter Bedeutung gewinnen und vielleicht wird sie sogar zum geflügelten Wort bis dahin. Die 500 Mio. sind sich ihrer Macht noch nicht bewußt, die Politiker bauen darauf, dass es so bleibt – sicher sollten sie nicht sein.

Zur näheren Erklärung: Aus dem Kontext des geführten Gespräches in dem der Ausdruck “Fuck the EU” fiel, ist zu entnehmen, dass die richtige Interpretation lautet: “vergessen wir mal die Interessen der EU”, oder in anderen Worten: “wir machen unser eigenes Ding”.

Lächerlich sagt:
Die EU hat es noch nicht mal geschafft, in einem mehr als 5jährigen Pilotversuch, eine einheitliche Datenplattform für Europol zur Bekämpfung der OK zu entwickeln, geschweige denn zu implementieren.

Eine echte Unabhängigkeit von den USA beim Theme “Internet” (dem üblichen www. halt), würde eine komplett eigenständige Infrastruktur fordern, eine komplett eigenständige Entwicklung/Herstellung/Bestückung/Wartung der nötigen Hard- wie Software und einen Dienst, der sich ausschließlich und maximal kompetent mit der Sicherung des Systems beschäftigt.
Das ist…siehe Titel.
PS:
Zitat:
“Das Internet in seiner jetzigen Form ist den Eliten ein Dorn im Auge. Nie zuvor war es leichter, kritische Ideen zu verbreiten und sich über Ländergrenzen hinweg auszutauschen. Doch damit soll bald Schluss sein:…”
Zitatende

Das Internet ist den Eliten keineswegs ein Dorn im Auge, denn es ist ganz originär eines ihrer Haupttools, um genau das zu tun, was hier vorgegeben wird zu verhindern:
(Manipulierte) Meinungen flächendeckend und grenzüberschreitend zu verbreiten in Form von
  • Maximaler Metadatenerhebung zur Kontrolle der Bevölkerung
  • Augmented Reality in Form von absurd vielen Meinungsfiltern (Google, Facebook, Twitter & Co.)
  • Screening von Emails, Surfverhalten, Comments etc.
  • Screening von Festplatten
  • Infiltrieren von Schadsoftware
usw.usw.
So ein schönes Spielzeug geben die doch nicht wirklich aus der Hand, also mal ehrlich^^


Samstag, 10. August 2013

Das Ende des freien Internet: Die Zensur kehrt nach Europa zurück

Thema: Kampf gegen Porno und Terror
oder:
wie selbsternannte "Eliten" dem Rest der Menschheit vorschreiben wollen was sie wissen dürfen

Großbritannien wird ab 2014 mit seinem Filter nicht bloß pornografische Inhalte verbieten: Auch Foren, Raucher-Seiten oder esoterische Hinhalte werden geblockt. Der französische Mobilfunkbetreiber Orange zensiert schon lange Inhalte, „die Kinder negativ beeinflussen“. Datenschützer sagen: Die Europäer torkeln wie Schlafwandler in die totale Zensur. Es ist nur eine Frage der Zeit, dann wird die Falle auch in Deutschland zuschnappen.


Die Zensur hat in Europa eine lange Tradition – wie hier in einer Darstellung der höfischen Unterwerfung, gegen die Karl Kraus mit seiner „Fackel“ kämpfte. Nun kehrt die Zensur zurück, zunächst in London und wohl bald auch schon an anderen Orten. (Foto: austriaforum.org)
Ab 2014 wird das Internet in Großbritannien einer Revolution unterzogen.
Es ist eine Revolution von oben.

Über eine Voreinstellung werden zahlreiche Seiten aus dem normalen Verkehr herausgefiltert.
Was im Volksmund unter „Pornwall“ läuft, betrifft mitnichten nur pornografische Inhalte.
Über ein im Geheimen abgewickeltes Verfahren werden willkürlich Seiten ausgefiltert, die nicht in ein bestimmtes Raster passen.

Das Internet in Europa bekommt seinen offiziellen Filter.

London wird Peking.
Unter dem Vorwand, die Nutzer gegen Pornografie schützen zu wollen, wird zensiert.
London macht den Anfang.

Man braucht kein Prophet zu sein, um vorherzusagen: Es wird nicht bei London bleiben.
Berlin, München und Stuttgart werden folgen.

Theoretisch kann man ja bestimmten Gedanken sogar etwas abgewinnen: Etwa, dass weniger Bomben gebaut werden, wenn man im Internet keine Websites findet, die einem erklären, wie man eine Bombe baut.

Schon heute zensieren Provider solche Websites Bauanleitungen zu Bomben-Bauen. Der französische Mobilfunkbetreiber Orange macht dies, andere vermutlich auch.
Doch abgesehen davon, dass jeder, der eine Bombe bauen will, sich nur ein Chemie-Buch zu kaufen braucht: Es geht um viel mehr.

Von der Bombe bis zum Ende der Meinungsfreiheit ist es nur noch ein kleiner Schritt.

Denn der aktuelle Filter, wie ihn die britische Regierung einsetzen wird, hat es in sich.
Der Nutzer wird aktiv anklicken müssen, dass er folgende Inhalte nicht blockiert haben will:
- Pornografie
- Gewalt-Inhalte
- Extremistische und terroristische Inhalte
- Seiten über Magersucht oder Essstörungen
- Selbstmord-Websites
- Alkohol
- Rauchen
- Foren
- Esoterisches Material
- Webseiten, die Filter aushebeln
Das könnte, zu Ende gedacht, bedeuten, dass folgende Inhalte ausgeschlossen werden:
- Playboy
- Die Weltkriegs¬-Sendungen von Guido Knopp
- Seite des Zentralrats der Muslime
- Germany’s Next Topmodel
- Die Website des Friedrich-Nietzsche-Instituts
- Website des Oktoberfests
- Online-Shops der Zigarren-Händler
- Goldseiten
- Buddhistische Websites
- Heise.de
Das ist keine Zukunftsmusik.

Hier ist ein Plan, der den größten Feind der alten Eliten in die Knie zwingen soll: Das Internet.

Das Internet ist groß, vielfältig, unberechenbar. Es kann von den Geheimdiensten nicht wirklich erfasst werden. Das Internet ist zu heterogen, als dass es von gierigen Anwaltskanzleien und ahnungslosen Gerichten über  die juristische Keule wirkungsvoll klein gehalten werden könnte. Das Internet ist zu schnell: Wenn sich ein Artikel einmal über die sozialen Netzwerke verbreitet, kann er nicht mehr zurückgeholt werden.
Die Freiheit macht das Internet unkontrollierbar.
Unberechenbar.
Unbeherrschbar.

Daher will man die Axt an die Wurzel legen.

 Mit Filtern sollen jene isoliert werden, die dem System gefährlich werden können. Man will verhindern, dass unliebsame Botschaften in Umlauf kommen. Man will verhindern, dass Leute Widerspruch erheben. Mit Filtern will man sicherstellen, dass nur die Meinungen ausgesprochen werden können, die den alten Eliten in den Kram passen.
Die britische Porno-Filter sind nur ein Anfang.

Die Open Rights Group läuft in Großbritannien bereits Sturm gegen die Filter. Die Netzaktivisten schreiben: „Es ist klar, dass David Cameron die Leute als Schlafwandler in die Zensur führt.“
Denn der Widerhaken, an dem die abweichenden Meinungen hängen bleiben werden, er heißt „Default“ – also Voreinstellung.

Es wäre für die britische Regierung ein Leichtes gewesen, die Filter so einzusetzen, dass die Nutzer aktiv auswählen müssen, welche Seiten sie geblockt haben wollen.
Jetzt müssen die Nutzer aktiv anklicken, welche Seiten sie nicht geblockt haben wollen.
Eine solche Voreinstellung führt erfahrungsgemäß dazu, dass die Leute die Einstellung aus Bequemlichkeit oder Unwissen so belassen, wie sie ist.
Webseiten, die auf welche Weise auch immer von der Regierung in enger Abstimmung mit den Telekommunikationsunternehmen blockiert wurden, haben überhaupt keine Chance: Sie erscheinen gar nicht mehr für den User.
Kritische Webseiten können sich nicht wehren.
Kritische Webseiten können sich nicht schützen.
Sie können nämlich keinen Massenprotest gegen ihre Sperrung organisieren – denn sie erreichen niemandem mehr.
Die unliebsamen Seiten verschwinden hinter dem Filter.
Es gibt sie nicht.
Das Auswahlprinzip, welche Seiten blockiert werden, ist vollständig intransparent. Es wird keine Auskunft erteilt, warum eine Seite auf den Index gekommen ist . Es gibt keinen Rechtsweg.
Die Filter sind reine Willkür.
 
Deshalb sind die britischen Politiker so begeistert.

Auch in Deutschland haben schon einige Blut geleckt. Der CSU-Politiker und Internet-Pionier Norbert Geis (74) fordert dieselben Filter auch in Deutschland. Er spricht sich für die Zensur in der Bild-Zeitung aus- Diese Zeitung wittert offenbar eine Chance, ihre nackten Mädels wieder im Monopol-Betrieb vertrieben zu können. Bild assistiert hintersinnig: „Experten warnen seit Langem vor den fatalen Folgen des wachsenden Pornokonsums bei Kindern und Jugendlichen.“
Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat die Idee zwar als Sommer-Schnurre abgetan.

Das hat aber gar nichts zu besagen.

Denn tatsächlich gibt es schon längst Filter, die Anbieter bewusst ausgrenzen und benachteiligen. Die Open Rights Group beschreibt in einem Wiki, wie der französische Mobilfunkanbieter Orange heute schon bei den Handys beispielsweise Dating-Plattformen und Foren ausschließt (mehr Details bei ORG).
Längst schon arbeiten die großen Internet-Unternehmen Hand in Hand mit den Regierungen. Sie leiten ihnen ohne jede Hemmung die Daten der Nutzer weiter. David Cameron hat in seiner Rede über die Einführung der Internet-Filter in bemerkenswerter Weise Pornografie und Pädophilie vermengt und gesagt, dass Google, Microsoft und Yahoo „bereits aktiv an der Kampagne der Regierung gegen Kindesmissbrauch mitarbeiten“. Wie das geschieht, sagte Cameron ausdrücklich nicht – um „nicht die Effektivität des Programms zu gefährden“.
Die Zusammenarbeit der Regierung mit den Internet-Firmen soll also geheim bleiben. Dasselbe gilt für den Kampf gegen den Terror: Der muss natürlich auch geheim bleiben, weil ja die Terroristen sonst Wind von den edlen Abwehrabsichten der Regierungen bekommen könnten.
Die Kombination des Kampfes gegen die Kinderpornographie mit dem Kampf gegen den Terror führt jedoch zwangsläufig zum Ende der gesellschaftlichen Freiheit.
Das Internet, so sagte Cameron, sei ein Spiegel der Gesellschaft und müsse sich daher an die Gesetze halten, die in der Realität gelten.
Diese Gesetze sind dazu da, die Bürger zu kontrollieren, zu überwachen, zu manipulieren und zu gängeln.
Kontrolle – siehe NSA.
Überwachung – siehe BND und deutsche Feigheit vor dem Freund.
Manipulation – Libor, Derivate, Aluminium, Bonds, Gold.
Gängelung – die Aushöhlung des Parlamentarismus durch die Lobbyisten.
Die technische Plattform „Homesafe“ wird origineller Weise vom chinesischen Unternehmen Huawei entwickelt wurde.
Von Filtern verstehen sie etwas, die Chinesen.
Das Unternehmen hat sich mit Milliarden-Investments in Großbritannien eingekauft und dem wirtschaftspolitischen Versager Cameron wertvolle Arbeitsplätze verschafft. Eine Kommission hat festgestellt, dass es „besorgniserregende Verbindungen zwischen Huawei und dem chinesischen Staat“ gibt, wie die BBC berichtet. Die Amerikaner halten die Nähe von Huawei zum autoritären Regime in Peking für so gefährlich, dass das Unternehmen den Rückzug aus den USA angekündigt hat. In Deutschland bezeichnet sich Huawei dagegen als „Partner der Politik“ – und ist prompt als einer der Anbieter für das neue Modem der Deutschen Telekom im Gespräch (mehr zu diesen undurchsichtigen Entwicklungen – hier).
Bei so viel Partnerschaft liegt der Verdacht nahe, dass die Drossel nicht nur eine technische, sondern auch eine inhaltliche Stoßrichtung hat (mehr dazu hier).
Filter und Drossel sind Zwillinge. Sie werden eingesetzt, um einigen wenigen Mächtigen mehr Einfluss über die kleinen, vielen Aufsässigen zu verschaffen.
Die Zensur ist nichts anderes als ein essentielles Werkzeug für das Überleben der politisch-industriellen Oligarchie, welche sich im Zuge der Globalisierung überall im Westen breit gemacht hat, die die Völker und Nationen ausbeutet und ihren so gemachten Profit auf eine kleine, unsichtbare Feudal-Klasse verteilt.
Genau darüber soll man nicht schreiben dürfen.
Genau deshalb wird die Zensur im Internet flächendeckend eingesetzt werden.
Natürlich auch in Deutschland.
In der Kombination von Terror- und Porno-Abwehr sehen wir einen unwiderstehlichen ideologischen Überbau.
Filter und Drossel bilden die Doppelzange, in die die Meinungsfreiheit gerät und in der sie am Ende zermalmt wird.
Der Wille der Bürger wird gedrosselt.
Die freien Gedanken gefiltert.
Per Voreinstellung.
Default.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentar

Sie sterben einfach nicht aus.
Immer wieder gibt es Zeitgenossen die meinen, sich über Mitmenschen erheben zu müssen.

Manche fühlen sich direkt von Gott beauftragt nachdem sie vom Suff geheilt wurden kurz bevor der Verstand restlos versoffen war, wie George Dabbelju Bush. Sie glauben auch noch hellseherische Fähigkeiten erlangt zu haben.
Manche fühlen sich berufen, aber alle meinen sie seien was ganz Besonderes und müssten dem Rest der Welt sagen und zeigen was gut für sie ist.

Ist das nicht schon Größenwahn?
Woher nimmt man die Vermessenheit, sich so über andere zu stellen?

Die eigenen Interessen und die der Gleichgesinnten sind natürlich von allem ausgenommen. Selber will man nicht zensiert und überwacht werden, selber ist man ja "was Besseres".

  • ist es nicht mittlerweile so, dass diejenigen, die von sich behaupten sie seien die Regierung, glauben sie könnten sich alles erlauben?
  • ist es nicht so, dass sie meinen für sie gelten keine Gesetze, nicht mal das Grundgesetz?
  • Ist es nicht so, dass viele von diesen Marionetten und Politikerdarstellern so manipuliert sind dass sie glauben sie hätten was zu entscheiden?
Manche von denen glauben tatsächlich es sei ihre eigene Entscheidung die NWO mit allen Mitteln durchzusetzen.
Ich sag's ja, Größenwahn! Weltweit!



Norbert Geis (74) von der CSU also fordert dieselben Filter auch in Deutschland.

Werter Herr Geis, es wäre ein Wunder wenn nicht ein ausgewiesener Internetexperte wie Sie oder Herr Stoiber, jedenfalls einer von der CSU, solche Filter fordern würde.

Gerade eine Partei, die ganze Familien ihrer Regierungsmitglieder vom Steuerzahler versorgen lässt, die so viel Dreck am Stecken hat wie die CSU, muss daran interessiert sein, dass davon möglichst wenig an die Öffentlichkeit kommt.

Früher als es noch kein Internet gab, hatte die CSU ja auch alles unter Kontrolle. Da wurde sich einfach aus dem Fernsehprgramm der ARD ausgeklinkt und so konnte man seine Bayern noch nach Bedarf dumm halten.

Herr Geis, das geht heute nicht mehr so einfach. Aber zum Glück für die CSU gibt es ja Internetfilter.

Sie, werter Herr Geis, haben doch bestimmt schon eine detailierte Vorstellung von dem, was alles gefiltert werden soll. Ich nehme an CSU und Bayernkurier sind nicht dabei.




Gast sagt:
Ja, das Wissen der Welt muss zensiert werden und diese Idee kann nur von jenen kommen welche eigentlich nichts wissen, also dumm sind. Und damit der Rest Europas ähnlich dümmlich wird muss man zensieren.
Terror- und Pornoabwehr ist nur eine Ausrede um etwas aufsetzen zu können, was eigentlich mehr zensiert.
Ich wusste es immer, wir sind von Schwachköpfen umgeben und diese sitzen ganz oben um sich und ihre Dummheit zu verstecken.
Einigkeit und Recht und Freiheit ………….. aber für wen eigentlich?


borenson sagt:
Wir wurden im Westen im Glauben an Freiheit und Gleichheit erzogen – Amerika ist unser bester Freund, die Briten und Franzosen auch. Die Russen sind böse, ebenso wie der gesamte Ostblock (Schurkenstaaten Nordkorea, Syrien, …). Wir wurden eingelullt.
Nun wachen wir langsam auf und stellen fest, das unsere Regierung eine Diktatur ist – geleitet von Brüssel und Großbanken und bejubelt von Massenmedien. Menschen werden in die Psychiatrie gesperrt und verschwinden von der Bildfläche oder werden in ein schlechtes Licht gestellt (Verschwörungstheoretiker, Kinderschänder, Pornokonsument) – früher hat man die für die Diktatur gefährlichen Individuen ins KZ gesperrt. Der feine Herr Geis ist ein Demagoge und Volksverhetzer, nur leider arbeitet er für die Regierenden.
Die Erkenntnis, das wir (als Deutschland und Europa) leider doch auch der falschen Seite stehen, und auf Freiheit scheissen, schmerzt.

La Paloma sagt:
Grafik von 2012 in WELT
http://www.welt.de/politik/ausland/article109519546/Wo-die-Meinungsfreiheit-im-Internet-nicht-zaehlt.html
Deutschland und freies Internet. Da lache ich nur!

bendix sagt:
Kann ich auch anklicken, dass ich Merkel, Schäuble und Konsorten blockiert haben will?
Bei dem Europorno bekomme ich sowieso keinen mehr hoch.


Hans Pronath sagt:

Mir wurde bei WIKPEDIA ein Eintrag mehrfach wegzensiert, der einen Link auf die http://www.wissensmanufaktur.net enthielt. Offizielle Begründung: Unzulässige Werbung. Meine Frage ob denn die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung, die ja im WIKI zu finden sei nicht auch eine Denkfabrik ist die da „beworben“ wird, blieb man die Antwort schuldig. Mein Feedback an die Wissensmanufaktur wurde mit „willkommen im Club“ quittiert.
HP