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Donnerstag, 11. Juli 2019

Negativzins, Bargeldverbot und komplette Enteignung?

Thema: Euro

IWF Lagarde wird EZB Chefin


Friedrich & Weik
Am 09.07.2019 veröffentlicht

Mit der IWF Chefin Christine Lagarde ist zum ersten Mal kein Ökonom Chef der EZB, sondern einen Juristin. Soll sie die Insolvenz des Euros abwickeln? Mit Frau Lagarde ist leider vom schlimmsten auszugehen. Unter ihrer Riege wurde nicht nur das knallharte Sparpaket in Griechenland durchgepresst, sondern auch IWF Entwürfe zum Bargeldverbot und Durchsetzung des Negativzins geschrieben. Setzt Sie es jetzt 1:1 um?
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Kategorie Bildung

Kommentare

WAVE Sounds and music
Flinten-Uschi wird EU-Kommissionschefin, Lagarde wird EZB-Chefin, Ex-IM Erika von der allseits beliebten Stasi ist Kanzlerdarstellerin der BRD GmbH Klau & Co. KG, .... - klingt schon fast nach einem Schauerroman von Stephen King!

Jürgen L.
Um Ideologien durchzusetzen, gehen diese Politiker über Leichen - wie sich doch die Geschichte wiederholt.

blacky arizona
Ich finde mit Frau Lagarde kennen wir wenigstens schon ein wenig die Vorgeschichte der zukünftigen EZB-Präsidentin. Wundern werden sich in wenigen Jahren jene Bürger die nur Kartellmedien konsumieren.


Montag, 16. Mai 2016

Stop-Bargeldverbot - Demo in Frankfurt - Medien ignorieren



Gestern domonstrierten in Frankfurt viele Menschen gegen ein drohendes Bargeldverbot. Doch das Ereignis wird von der Presse ignoriert. Ein Bewusstsein über die Wichtigkeit von Bargeld ist bisher kaum vorhanden. - Die Bargeldabschaffung wird kommen, wenn die Bevölkerung dies toleriert. Es droht die digitale Knechtschaft.

»Ein vollelektronisches Geldsystem – völlig transparent, ohne jeglichen Schutz der Privatsphäre bei Transaktionen und mit dem ständigen Risiko einer Enteignung durch den Staat – bedeutet, dass Geld kein privates Eigentum mehr sein wird. Der Weg in die Hölle ist mit guten Absichten gepflastert.«
Andreas Höfert, im Oktober 2015 verst. Chef-Ökonom der UBS

Es geht bei einer möglichen Bargeldabschaffung um Ihre Freiheit. Das wusste schon der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski: »Geld ist geprägte Freiheit.« So hieß es vor mehr als 150 Jahren in seinen Aufzeichnungen aus einem Totenhaus. Inländische Diktaturen wie der Nationalsozialismus oder die DDR verfügten längst nicht über die heutigen Techniken. Hitler, Stalin und Mao Tse Tung hätten sich sicher über bargeldloses Zahlen sehr gefreut. Diktatur wird damit billiger.

Solche Techniken verführen machtbewusste Politiker und heute wohl auch die führenden Digitalkonzerne, sich dieser elektronischer Mittel zu bedienen, sie brauchen nicht mehr zigtausende Zuträger oder informelle Mitarbeiter in einem aufgeblähten Staatssicherheitsapparat. In solchen Systemen stehen die Bürger unter Generalverdacht. In Systemen wie der DDR konnte der Bürger aber noch eher Freiheitsgrade bewahren, als in einer Welt, die George Orwells Roman ‚1984‘ entspräche. Aber auch dieser Autor konnte die technischen Möglichkeiten nicht erahnen, die die Digitalisierung bietet. Wenn alles zwangsweise öffentlich gemacht werden kann, gibt es keine Privatsphäre mehr. Die Bürger würden sich immer mehr zurückziehen und immer weniger Vertrauen zu ihren Mitmenschen haben, allenfalls zu einem Kreis besonders enger Freunde. Das hätte auch erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen. Tauschaktivitäten, die keine digitalen Spuren hinterlassen, würden zunehmen.

In einem digital geschlossenen System ist eine Enteignung per Knopfdruck – auch zentral gesteuert – möglich. Relativ unauffällig und schleichend sowieso mit der Durchsetzung von Negativzinsen. Wer Bargeld hält, hat immerhin keinen Nominalwertverlust. Diese Nullzinsgrenze gilt es zu überwinden – um Haushalten und Unternehmen die Vermeidung von Negativzinsen zu verunmöglichen, muss das Bargeld abgeschafft werden.

Wir meinen: Sparer dürfen nicht noch stärker bestraft werden. Die Durchsetzung von Negativzinsen mit einer Bargeldabschaffung ist eine besonders unfaire zusätzliche Umverteilung.

Die Bargeldabschaffung wäre auch eine fehlgeleitete Konsumverweigerungssteuer. Wollen Sie sich das als Bürger bieten lassen? Der gläserne Zahler würde so Realität. Er wäre kein freier Bürger mehr, sondern von Banken, vom Staat und ggfls. sogar von Digitalkonzernen zunehmend gelenkt. Eine digitale Knechtschaft droht dann und Geld wäre nur ein Zugriffsrecht in einem digitalen System, das beliebig manipulierbar wäre. Wer nicht ‚spurt‘, wird mit minderen Rechten versehen. Ein neues Betreuungs- und Überwachungssystem übernimmt dann alle Lebensrisiken für Sie, es kann sie auch strafen, wenn sie sich nicht systemkonform verhalten. Aber vielleicht übernehmen die Digitalkonzerne das dann ganz. Wollen Sie das wirklich?

Mit dem gläsernen Zahler wird die Privatsphäre noch weiter ausgehöhlt. Besteuerung wird noch leichter. Es wird bequem bei jedem Geschäftsvorgang abgebucht. Die Transaktionssteuer kommt, aber nicht die Banken zahlen, sondern Sie!

Wenn Sie Geld horten wollen – weitgehend Fehlanzeige! Denn künftig ist das Bargeld abgeschafft, wenn die Bürger dies zulassen. Edelmetalle werden unter Umständen hoch besteuert oder zum Beispiel wird der Goldmünzenbesitz ganz verboten. Passenden Ersatz wird es kaum mehr geben. Die umverteilende Enteignung der Sparer kann so noch verstärkt werden.

Wenn Buchgeld nicht mehr ohne weiteres in Bargeld umgewandelt werden kann, braucht man nicht mehr zur Bank zu laufen – auch nicht zum Geldautomaten, der im Krisenfall dann ebenfalls kein Bargeld mehr ausgibt. Der Staat und der Bankenapparat können regulativ bestimmen, dass nur noch Buchgeld richtiges Geld ist und Bargeld nicht mehr (Papiergeld würde dann im übertragenen Sinne als ungültig gestempelt und Kleingeldmünzen gegebenenfalls in einer Übergangsphase noch toleriert). Gewichtige Interessen sprechen dafür, dass es schon bald so kommt. Glauben Sie nicht leichtfertig, dass es in erster Linie um die Bekämpfung von Kriminalität geht. Sie ist ohnehin im digitalen Bereich etabliert, wie die laufenden Hackerangriffe zeigen. Datenspionage wird auch von Regierungen betrieben. Letztlich geht es nicht nur um private Verbrechen, die natürlich mit rechtsstaatlichen Mitteln bekämpft werden sollen, sondern auch um staatliche Kriminalität. Hier wäre mehr Transparenz wünschenswert.

Auch der staatliche Kampf gegen Steuerhinterzieher ist kritisch zu hinterfragen. Hilft die Bargeldabschaffung hier wirklich? Nachdem das Bankgeheimnis ohnehin an Bedeutung verloren hat und die Steuerparadiese aus europäischer Sicht immer weiter entfernt sind, warum soll dann noch das Bargeld abgeschafft werden? Kontrolliert wird ja auch an (früheren) Grenzstellen. Vermögensverschiebungen sind auch ohne Bargeldtransfers möglich. Kriminalität verlagert sich auch in digitale Welt, wie die zunehmenden Nachrichten zur Cyber-Kriminalität zeigen. Die Cyber-Attacke auf Bundestag ist ein Beispiel und zeigt die staatliche Ohnmacht in diesem sensiblen Bereich. Es zeigt sich fast schon so etwas wie ‚Sozialismus für Reiche‘ (diese Begrifflichkeit prägte Anlegerlegende Jim Rogers). So ist die Steuergestaltung multinationaler Konzerne hier nicht vorbildlich. Sie verlagern ihre Standorte dorthin, wo sie optimal verdienen können. Für Bürger, deren wirtschaftliche Gestaltungsfreiheit mit dem Bargeldverbot beschränkt wird, ist das befremdlich. Besteuert wird der, der sich nicht wehren kann. Das Argument des Kampfes gegen Steuerhinterziehung wirkt vor dem Hintergrund der allzu nachgiebigen Haltung gegenüber einflussreichen multinational tätigen Gesellschaften nicht überzeugend.

Während die Steuergestaltung internationaler Konzerne nach wie vor weitgehend eine Blackbox ist, soll der Bürger gläsern sein.

Hinzu kommt: Bei einer Bargeldabschaffung wird ein Bank Run organisatorisch ausgeschaltet. Lange Schlangen vor einer Bank wie 2007 bei Northern Rock, die den Vertrauensentzug der Kunden zeigen, gehören dann der Vergangenheit an.

Der gläserne Zahler ist längst keine Utopie mehr. Er wird raue Wirklichkeit, wenn sich die Bürger nicht dagegen wehren. Fairer ist es, den »War on cash« von interessierter Seite zu beenden und den Bürgern ihre finanzielle Freiheit zu lassen. Die Hortung von Bargeld schafft Sicherheit. Sie wäre ohnehin kein Problem, wenn Sparer adäquate Zinsen erhalten. Hier wäre ein rechtlicher Schutz plausibel, um die Umverteilung nicht noch zu begünstigen.

Wir wollen keine Panik schüren, sondern für eine durchaus denkbare Bedrohung unserer Freiheit sensibilisieren. Deswegen würden wir uns über ihre Mitarbeit bei einer Bürgerinitiative »Rettet unser Bargeld« freuen. Sie könnte der bereits angestoßenen Aufklärungsarbeit Breitenwirkung verschaffen. Entscheidend ist die Befragung der Parteien vor der Wahl nach ihrer Haltung zu Bargeld. Einer schnellen Abschaffung aufgrund plötzlicher,auch medial hochgespielter Ereignisse sollte politisch erschwert werden.

Die Bargeldabschaffung wird kommen, wenn die Bevölkerung dies toleriert. Sie sollte alle demokratischen Möglichkeiten des Widerstands nutzen. Es ist zwar nicht auszuschließen, dass die Bargeldbefürworter ihren Kampf verlieren, aber er lohnt.

Eine Volksabstimmung wird es vermutlich – wie bei der Abschaffung der Deutschen Mark – auch nicht geben. Das würde ohnehin nur Unruhe schaffen. Nicht nur verunsicherten Normalbürgern, auch dem in den Medien verunglimpften »Wutbürger« wird so eine Bühne zum öffentlichkeitswirksamen Protest genommen.





Lesen Sie bitte auch HIER

Ergänzung 16.05.2016 - 17:00 Uhr LINKs zu Videos zugefügt

"Bargeldverbot stoppen" Demo in Frankfurt a.M. Teil 1

"Bargeldverbot stoppen" Demo in Frankfurt a.M. Teil 2

Sonntag, 27. März 2016

Petition "Bargeldverbot stoppen" findet Zehntausende Unterstützer

Thema: Stopp Bargeldverbot

"Bargeldverbot stoppen"
Petition findet Zehntausende Unterstützer

Die Initiative "Bargeldverbot stoppen" sammelte bislang 77.000 Unterschriften, berichtet EpochTimes. In Zusammenarbeit mit der Seite volkspetiton.org wurden zwei parallel laufende Unterschriftenaktionen gegen das Bargeldverbot gebündelt.

Prominente Wirtschaftsexperten zählen zu den ersten Unterzeichnern, darunter Thorsten Polleit, Bruno Bandulet, Roland Vaubel, Gerd Habermann sowie die EU-Parlamentarier Hans-Olaf Henkel, Bernd Lucke und Joachim Starbatty. Sie alle sind gleichzeitig Mitglieder der Kleinpartei "Allianz für Wirtschaft und Aufbruch" (Alfa).

Grundlegender Angriff auf die Freiheit

Einen grundlegenden Angriff auf die Freiheit sehen diese und zahlreiche weitere Ökonomen in einem rein elektronischen Zahlungsverkehr. In einem digital geschlossenen Geldsystem wäre die "Enteignung per Knopfdruck" und das Durchsetzen von Negativ-Zinsen möglich, schreiben die Ökonomen.

Während staatliche und multinational tätige Gesellschaften weiterhin in einer Blackbox agieren würden, wäre der "gläserne Zahler" künftig der digitalen Knechtschaft ausgeliefert. Nach der Abschaffung des Bargeldes könnte als nächstes der Handel mit Edelmetallen und Goldmünzen verboten werden, so die Warnung der Begründer der Kampagne.

Es geht nicht um die Bekämpfung von Kriminalität

"Glauben Sie nicht leichtfertig, dass es in erster Linie um die Bekämpfung von Kriminalität geht. Sie ist ohnehin im digitalen Bereich etabliert", so die Initiatoren auf der Petitionshomepage. Die global agierenden Großkonzerne würden künftig nicht besteuert, sondern diejenigen, die sich nicht wehren können. (dk)

Mit freundlicher Genehmigung von: EpochTimes.de
Hier geht's zur Petition → Link

Update 25.03.2019, 08:38

Dienstag, 7. Juli 2015

So bringt Chinas Gold den Dollar zur Strecke

Thema: Gold

Epoch Times
„So bringt Chinas Gold den Dollar zur Strecke“
Thomas Bachheimer von Hartgeld im Interview

von Rosemarie Frühauf, Mittwoch, 1. Juli 2015
Unser Experten-Interview, Teil 2: Unter dem Motto „Der Euro ist reinstes Falschgeld" sprach Thomas Bachheimer mit uns bereits über „Bail-in" und Bargeldverbot (siehe HIER). Im Teil 2 erklärt der Ex-Trader und Gold-Experte wie China mit einem goldgedeckten Yuan die Dollar-Hegemonie demontieren will und warum auch ein Bargeldverbot nicht das Ende aller Tage wäre.

Riesige Goldreserven, AIIB-Gründung, eigenes Goldpreis-Fixing: Die Chinesen sind dabei, die Währungshegemonie der USA zu demontieren, sagt Thomas Bachheimer von Hartgeld.
Foto: PARK JI-HWAN / AFP / Getty Images
Thomas Bachheimer: Gold wird zwar immer als archaisch beschimpft, aber jedes Papiergeld-System der Menschheitsgeschichte ist bisher gescheitert und wurde von einem Goldstandard abgelöst. Seit 1971 wird in unserem Geldsystem die Schuld nie getilgt. Nur Gold und Silber sind ultimative Schuldenlöscher.

Das ist auch der Grund warum die Zentralbanken uns per Gesetz zwingen, ihr Geld zu verwenden, selbst aber die größten Goldkäufer sind. Ein absurdes Schauspiel: Wenn eine Zentralbank Gold kauft, tauscht sie ihr wertloses Produkt gegen etwas Werthaltiges. Dass sie uns aber per Gesetz zwingt, ihr Papiergeld zu verwenden, ist so ähnlich, wie wenn Daimler-Chef Zetsche auf einer Pressekonferenz sagt: „Kauft Mercedes, das beste Auto der Welt!“ und anschließend im BMW heimfährt. Aber so läuft unser Zentralbankensystem. Seit 2010 sind alle ZBs Nettokäufer von Gold, und die Chinesen haben damit angefangen.

Schon 2009 hat China die Welt schockiert, indem es anfing, den Yuan mit Gold zu decken. Wieviel Gold China mittlerweile besitzt, weiß niemand genau, aber es dürften zwischen 25.000 und 40.000 Tonnen sein. Die Chinesen waren die größten Dollar-Halter und die Amerikaner hatten den Dollar devaluiert. Daraufhin sagte im April 2009 der damalige Chef der chinesischen ZB: „Amerika, wir hassen es, wie ihr mit eurer Währung umgeht.“ Als nächstes erlaubte China 400 internationalen Firmen den Freihandel in Yuan, der normalerweise nicht so einfach möglich war.

Als nächstes gründeten die Chinesen eine Settlement-Bank in Frankfurt. 2009 hatten sie auf einmal eine 1,6 prozentige statt 0,8 prozentige Gold-Deckung des Yuan. Das führte zum Aufschrei, wie gefährlich das doch für die Welt sei, denn die Amerikaner sahen ihre Dollar-Hegemonie schwinden. Darauf sagte Chinas ZB-Chef, „Ich weiß gar nicht, worüber ihr euch aufregt, wir haben ja noch viel mehr Gold in anderen staatlichen Agenturen und es kostet mich eine Sekunde, diese in die chinesische Nationalbank hinein zu aktivieren.“ Da haben bei mir die Alarmglocken so laut geschrillt wie nie mehr danach, denn das war der Anfang vom Ende des westlichen Währungssystems.

Die Chinesen wussten genau, wie gefährlich die Situation für sie war: „Wir sind der größte Dollar-Halter und die Amerikaner lassen den Dollar explodieren? Ohne uns.“ Sie haben sich gewehrt und still und leise ab 2009 Reserven aufgebaut. Jetzt haben sie die AIIB gegründet, die New Developement Bank kommt im Sommer noch dazu. Zusammengerechnet kann man sagen, die Chinesen bringen momentan strategisch geschickt den Dollar zur Strecke. Die USA können da nichts mehr machen. Ist auch gut so.

ET: China plant gerade ein eigenes Goldpreis-Fixing für den 1-Kilo-Barren, um damit das Londoner Fixing auszustechen. Experten rechnen damit, dass dies zusammen mit den chinesischen Goldreserven den Goldmarkt ordentlich aufmischen wird. Wie sehen Sie das?

Bachheimer: Die Chinesen haben schon die Macht: Sie haben genug Gold, um eine goldgedeckte Währung zu bauen oder haben das bereits getan.

Das von Ihnen angesprochene Londoner Goldpreis-Fixing war in seiner Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Für mich war das nichts anderes als ein Name. Denn wenn ich ein Gut, das nicht beliebig vermehrbar ist, mit einer beliebig vermehrbaren Währung bewerte, dann sind diese Preise (heute 1199, morgen 1203 oder 1213 US-Dollar pro Feinunze) ungefähr so ernstzunehmen, wie wenn das Gold heute Karin und morgen Brigitte heißt … Das ist kein Preis, sondern eine Benennung! Wenn die Chinesen jetzt ihr Ding durchziehen, dürfte das in einen Goldpreis münden, der von der Kaufkraft her sehr hoch sein wird.

Eine steigende Kaufkraft beim Gold ist bereits zu beobachten, zum Beispiel beim Preis von Gold in Öl. Normalerweise kauft man zwischen 12 und 16 Barrel pro Unze. Im Februar hat man bis zu 27 Barrel für Unze bekommen. Das hatte natürlich auch mit der Bewertung im Geldsystem zu tun. Öl wurde hinuntergedrückt, damit das System länger laufen kann. Man hat sich damit Zeit gekauft, aber auch das ist eine finite Geschichte. Man sieht die Kaufkraft von Gold fängt an zu steigen.

ET: Interessant, aber wenig berichtet, ist in diesem Zusammenhang, dass Russlands Präsident Putin seine Rohstoffe nur noch gegen Gold hergibt ...

Bachheimer: Ist logisch und richtig so. Die Saudis würden das auch gern, sind aber zu eng an die USA gebunden. Wir hätten bei vielen Rohstoffen eine viel fairere Preisbewertung.

Das müssen Sie sich mal vorstellen: Alles, aber auch alles wird manipuliert zugunsten eines völlig schwachsinnigen, den Banken nützenden Währungssystems. Zinsen, Rohstoffpreise, Währungswechselkurse. Alles wird manipuliert, um eine Illusion aufrecht zu erhalten. Es wäre doch viel besser, wir trennen uns von der Illusion, lassen das Währungssystem fair werden und dann bräuchten wir nix mehr zu manipulieren. Dann gäbe es sofort weniger Gangster, weniger Banker mit schlechtem Gewissen und weniger Morde.

Sie wissen bestimmt, dass mittlerweile 73 Banker ohne Begründung von Dächern geflogen sind – weltweit von Amerika bis Japan. Das sind meist jene, die sich gegen die Durchsetzung irgendwelcher Maßnahmen gewehrt haben. Daran sieht man schon, dass wir in einer manipulierten Welt leben und das Ganze keinen Sinn mehr macht.

Es sollte wieder der Mensch und dann die menschliche Ordnung an erster Stelle stehen. Denn beim Dollar geht es nur um eine gewisse illusorische Ordnung zur Lasten der Hälfte der Menschheit. Das dollarbasierte Weltwährungssystem wirkt wie ein Enteignungs- und Erpressungsmittel.

Zuerst enteignet man dich durch Kaufkraftverlust und wenn du dann diesen Dollar hast, wirst du erpresst wie die Chinesen. Weil die Amis sagen, 80 Prozent der Dollarbestände befinden sich eh außerhalb unseres Landes. Falls der Dollar crasht, ist zu Dreiviertel der Rest der Welt betroffen. Nur weiß das niemand.

Dieses Problem ist durch das Petro-Dollarsystem entstanden. Jeder braucht den US-Dollar, um Öl zu kaufen, weil er als Settlement-Währung dafür verwendet wird. Und dies führt zu den Kriegen und Krisen dieser Welt: Alle „bösen“ Unrechtsstaaten sind deshalb Unrechtsstaaten, weil sie ihr Öl gegen eine richtige Währung verkaufen wollten – man denke an Iran, Irak, Libyen und so weiter. Alles Ungemach dieser Welt passiert nur, weil die USA mit ihrem Dollar eine gewisse Strategie durchsetzen wollen. Und die Natur greift immer wieder ein und haut das ganze System zusammen. Je länger man es aufrecht erhält, desto größer wird der Crash.

ET: Wie müsste man sich den Unterschied vorstellen zwischen unserem jetzigen und einem gold-basiertem Währungssystem?

Bachheimer: Der große Unterschied ist:
In einem System mit beliebig vermehrbarer Währung kann ein Politiker monetäre Tricks anwenden. Wir entwickeln uns gerade immer mehr von der budgetären Staatsfinanzierung in die monetäre, das heißt, ein Politiker kann Versprechungen geben, die eigentlich nicht finanzierbar sind und über Geld-Tricks und offenen Diebstahl an denen, die ihm geglaubt haben, macht er das wieder wett.

In einem Goldstandard kann man das nicht. Nicht nur die Verschuldung, die gemacht wurde, ohne dass man uns Bürger gefragt hat, würde gestoppt. Es würden bald nur noch jene an die Macht kommen, die haushalten können und seriöse Politik machen.

Das heißt, es gäbe einen riesigen Shift – weg von der Knechtung der Bürger, hin zu mehr Seriosität in der Politik und es könnten auf einen Schlag viele Probleme gelöst werden. Bloß müssten 90 Prozent aller Banken schließen, weil man diesen Sch*** nicht braucht.

In einem Goldstandard-System bräuchte man nur eine Handvoll Banken, die Zentralbank hätte ganz andere Funktionen, Kontroll- und Wahrungsfunktion des Goldes zum Beispiel; die Geldvermehrungs- und Bürger-Betrugsfunktion würde wegfallen.

Deshalb schreibt keine Zeitung über den Goldstandard. Man will das nicht. Sobald diese renommierte Wirtschaftszeitung mit H zum Beispiel die Wahrheit schreiben würde (weil die sind ja nicht dumm dort, die wissen auch, was ein Goldstandard bewirkt) würden sie keine Lufthansa-Werbung mehr bekommen, so einfach ist das ...

Bis in alle Lebensbereiche hinein werden wir wegen des Dollars und des Euros belogen, dass es nur noch lächerlich ist. Deshalb wissen selbst die supergescheiten Menschen, welche diese superschönen Flugzeuge und Autos in Deutschland bauen, eines nicht: Was der Schein in ihrer Tasche eigentlich bedeutet.

Geld darf nicht Gesetz sein, wie es uns aktuell aufgedrückt wird. Wir werden gesetzlich gezwungen, Papiergeld zu verwenden. Im Wild-West-Terminus gesprochen ist Geld allerdings gesetzlos – und das ist gut so! Geld basiert nicht auf Regelungen, sondern auf natürlicher Akzeptanz. Deshalb wird es wohl eines Tages passieren, dass jemand an einer Tankstelle in Deutschland mit Scheinen bezahlen will und der Tankwart sagt Nein. Und dann ist es aus. Dann ist die Akzeptanzkette durchbrochen. Wenn der Kellner sagt: „Hast´nix anderes?“

ET: In unserer Redaktion waren wir der Ansicht, dass bei einem Bargeldverbot sofort eine Parallel-Wirtschaft durch Tauschhandel oder andere Mittel entstehen würde.

Bachheimer: Erstens würden die Leute Gold und Silber tauschen, auch wenn man versuchen könnte, das mit Metalldetektoren zu verhindern. In Großstädten wie Berlin oder Wien würde man sofort Zloty oder Rubel als Ersatzwährung verwenden. Zum Tauschen würde man Fremdwährungen verwenden, zur Aufbewahrung Gold oder Silber.

Also so einfach ist es nicht. Es ist einfach etwas intensivere Propaganda, die im Moment stattfindet. Wenn ich ein Bargeldverbot plane, dann muss ich es über Nacht in Kraft setzen, das wissen wir aus Zypern. In der Woche vor den Kontenenteignungen haben in Zypern 4,5 Milliarden Euro das Land verlassen. Die ganzen Politiker, die davon wussten, brachten ihr Geld in Sicherheit und die sprichwörtlich „gut informierten Kreise“. Zu Schaden kamen hauptsächlich ausländische Unternehmer.

Falls in Deutschland ähnliches kommen würde, würde auch hier viel Geld flüchten. Nur würde das bei all den Reichtümern und dem internationalen Zahlungsverkehr, den wir hier haben, weniger auffallen.

Thomas Bachheimer ist Präsident der europäischen Sektion des Gold Standard Institut International, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, „Währungsbenutzer“ über die Vorteile von nicht-politischen, gedeckten Währungen zu informieren. Außerdem ist er Redakteur bei Hartgeld.com, der meistgelesenen deutschsprachigen Website für Gold, Silber und Krisenvorsorge, die von Walter K. Eichelburg betrieben wird.

2014 sprach EPOCH TIMES schon einmal mit Thomas Bachheimer, damals unter dem Titel: "Gold und Silber, Geld und Betrug"
Interview und Bearbeitung: Rosemarie Frühauf
Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de


Freitag, 5. Juni 2015

Bargeldverbot in der EU ab 2018 - Geheimes Treffen in London

Thema: Bargeldverbot

Posted by Maria Lourdes - 30/05/2015
Bargeld lacht – aber Bargeld hat bald ausgelacht, denn Bargeld soll abgeschafft werden! Aber nur zu unserem Besten. Still und leise laufen die Vorkehrungen. So lassen sich nämlich am Besten die Schwarzarbeit, der Drogenhandel oder andere kriminelle Handlungen, wie Raub und Einbruch, aber auch Steuerhinterziehungen wirksam bekämpfen, wird uns suggeriert. Wer dann nur mit Karte bezahlen kann, wird bei Anschaffungen, egal welcher Art, auch dementsprechend überwacht werden.

Grafik: lupocattivoblog.com
Der gläserne Kunde wird somit Realität werden. Unser Konsumverhalten wird dadurch bis ins letzte Detail sichtbar – Bewegungsprofile können dann erstellt werden und die Welt von Georg Orwell’s “1984”, der Inbegriff von Terrorherrschaft und Totalüberwachung, bleibt kein fiktiver Schrecken mehr, sondern wird zu einer realen Bedrohung für unsere Freiheit.

Zudem wären wir gnadenlos den Notenbanken ausgeliefert, die uns über Negativ- oder Strafzinsen zum Konsum nötigen könnten. So wie die Dinge heute liegen, verteidigen wir mit dem Bargeld ein Stück Freiheit und unser Recht auf Selbstbestimmung.

Europa steht vor dem Zusammenbruch. Auch in Deutschland ist der Staatsbankrott bereits vorprogrammiert. Er ist nur noch eine Frage der Zeit. Der Staat wird mit Sicherheit ein Bargeldverbot oder zumindest eine Bargeldbeschränkung wie bereits in Schweden, Dänemark, Belgien, Zypern und Frankreich einführen.

Dadurch soll der Bürger gezwungen werden, seine evtl. bisherigen “Lagerstellen” wie Tresor, Zuckerdose oder Matraze aufzulösen und sein Bares bei Kreditinstituten einzuzahlen. Mit der Folge, daß durch den Negativzins Ihr Guthaben wegbesteuert, böse Zungen würden sagen, zwangsenteignet wird.

Fakt ist: In Läden, Geschäften, Tankstellen, Restaurants usw. können Sie nur noch mit Kreditkarte oder per Überweisung bezahlen.
Wie eifrige Kirchgänger am Sonntag den Klingelbeutel, die berühmte “Kollekte” erbringen, sei nur am Rande, mit zynischen Unterton erwähnt…

Der Ökonom Martin Armstrong behauptet, dass noch vor Monatsende ein ”geheimes Treffen zur Beendigung von Bargeld” in London stattfinden wird, an dem auch Repräsentanten der EZB und der Federal Reserve teilnehmen.

”Genehmigung der Regierung” für alle Käufe und Verkäufe – Ein Beitrag von Paul Joseph Watson – übersetzt und Erstveröffentlicht beim Nachtwächter.

Martin Armstrong, der dafür bekannt ist, den Black Monday von 1987, sowie den russischen Finanz-Kollaps 1998 erfolgreich vorhergesagt zu haben, bekundete seine Verwunderung, dass keine Nachrichten-Agentur über die anstehende Konferenz berichtet hat. Armstrong schreibt:
”Ich finde es extrem verwirrend, dass ich der einzige war, der über das geheime Treffen in London berichtet hat. Kenneth Rogoff von der Harvard University und Willem Buiter, der Chefökonom der Citigroup, werden sich vor den Zentralbanken dafür aussprechen, alles Bargeld zu eliminieren und die Welt für den Tag reif zu machen, an dem niemand mehr ohne Genehmigung der Regierung irgendetwas kaufen oder verkaufen kann.”
Armstrong weiter:
”Als ich das Thema gegoogelt habe, um zu sehen, wer das sonst noch aufgegriffen hat, kam Armstrong Economics zu meiner Überraschung an oberster Stelle auf. Ich werde von anderen zitiert und ich finde es sogar bei der Zentralbank von Nigeria, aber bisher habe ich noch keine sonstigen Berichte über das Treffen in London gefunden.”
Armstrong hatte zuerst Anfang des Monats über das angebliche Treffen berichtet, als er offenlegte, dass Repräsentanten der Federal Reserve, der EZB und Teilnehmer der schweizerischen und der dänischen Zentralbanken an einer ”wichtigen Konferenz in London” teilnehmen würden, bei der Kenneth Rogoff von der Harvard Universität und Willem Buiter, der Chefökonom der Citigroup, Vorträge halten sollen.
”Wir sollten besser mit offenen Augen schlafen, denn diese Geburtsstunde der bargeldlosen Gesellschaft kommt viel schneller, als erwartet. Warum ist das Treffen geheim? Irgendwas stimmt hier nicht”, so Armstrong.
In den vergangenen Wochen tauchten mehrfach Diskussionen über Schritte zur Abschaffung von Bargeld auf. Willem Buiter, der nach Angaben Armstrongs bei dem geheimen Treffen eine Rede halten soll, sprach sich kürzlich für die Abschaffung von Bargeld aus, um ”das Problem der weltweiten Zentralbanken mit Negativzinsen zu lösen.”

Im vergangenen Jahr forderte Kenneth Rogoff ebenfalls die ”Abschaffung physischer Währungen”, um ”Steuerhinterziehung und illegale Aktivitäten” zu stoppen und die Menschen davon abzuhalten, bei Zinsen nahe null Geld von ihren Konten abzuheben.
Wenn erstmal alles Geld nur noch in Bank-Konten existiert, die von der Regierung überwacht oder direkt kontrolliert werden, haben die Behörden die Möglichkeit, uns dazu zu ermutigen, mehr Geld auszugeben, wenn die Wirschaft sich abschwächt, oder weniger, wenn sie sich überhitzt.
Ähnlich äußerte sich der ehemalige Ökonom der Bank of England, Jim Leaviss, in einem Anfang des Monats für den London Telegraph verfassen Artikel, in welchem er ausführte, dass eine bargeldlose Gesellschaft ausschließlich dadurch erzielt werden würde, dass ”jeder dazu gezwungen wird, dass er nur elektronisches Geld von einem Konto auf einer Bank, die durch die Regierung betrieben wird, ausgeben kann”, ein Konto das dann ”durch die Regierung überwacht, oder direkt kontrolliert wird”.

Große Banken im Vereinigten Königreich und den USA behandeln Ein- oder Auszahlungen mittelgroßer Bargeldbeträge bereits als verdächtige Handlung. Im März gab es Berichte darüber, dass das US-Justizministerium Bankangestellte angewiesen hat, die Polizei zu rufen, wenn Kunden mehr als $ 5.000 Dollar von ihrem Konto abheben.

In Frankreich treten derweil im September neue Maßnahmen in Kraft, welche französischen Bürgern Bargeldzahlungen über € 1.000 Euro untersagen. Armstrong geht davon aus, dass eine ”Finanzpolizei” dieses neue Gesetz durchsetzen könnte, indem ”Menschen in durch Frankreich fahrenden Zügen durchsucht werden, um zu sehen ob sie Bargeld mit sich führen, welches dann beschlagnahmt wird”.

Wie Armstrong feststellt, ist die Abschaffung von Bargeld zum Zwecke der Vernichtung der wenigen wirtschaftlichen Freiheiten, die den Menschen noch zur Verfügung steht, um die katastrophale keynesiansische Zentralbank-Politik zu meiden, nichts geringeres als wirtschaftlicher Totalitarismus.

”In der Vorstellung eines ökonomischen Tyrannen ist ein Bargeldverbot der heilige Gral”, so Michael Krieger von Liberty Blitzkrieg. ”Dem Pöbel ein System digitaler Fiat-Währungs-Transaktionen aufzuzwingen, bietet die totale Kontrolle über nahtlose Nachverfolgung aller Transaktionen in der Wirtschaft und die Möglichkeit, Zahlungen zu blockieren, falls ein dreister Bürger aus der Reihe tanzt.”
Quelle: lupocattivoblog.com


» der Kommentar des Blogschreibers «
Sieht dann aber auch schlecht aus für die Lobbyisten-Geldkofferzahlungen an Politiker!
Oder wird es Ausnahmen geben um die "Nebeneinkünfte" unkontrolliert sicher zu stellen?