Donnerstag, 21. Juni 2012

Antwort von Redaktion Hart aber Fair


ESM Stoppen • Jetzt am Protest beteiligen • Der Countdown läuft
bitte hier klicken oder hier
 oder schreiben Sie mit einem Klick hier den neun Mitgliedern des
Bundestagsgeheimausschusses (!!!) und dem Bundestagspräsidenten Norbert Lammert.

Liebe Leser,
die Redaktion Hart aber Fair hat geantwortet.

-----Ursprüngliche Nachricht-----
An: Walter Neumann
Gesendet: Donnerstag, 21. Juni 2012 11:59
Betreff: Antw: Sendung haf vom 18.06.2012

Sehr geehrter Herr Neumann,

vielen Dank für Ihr Interesse an "hart aber fair".

Das Gästebuch von "hart aber fair" ist moderiert, d.h. alle Beiträge werden vor der Veröffentlichung auf die Vereinbarkeit mit unseren Forumsregeln überprüft. Aus diesem Grund kommt es zu einer zeitlichen Verzögerung zwischen Eintrag und Veröffentlichung von Zuschauermeinungen. Alle Ihre Beiträge, bis auf den, von dem Sie selbst bereits sagten, dass Sie verstehen könnten, wenn dieser nicht veröffentlicht würde, sind aber freigeschaltet worden.

Wir hoffen, dass Sie auch in Zukunft bei "hart aber fair" einschalten und sich weiterhin über das Gästebuch beteiligen.

Beste Grüße
Ihre "hart aber fair"-Zuschauerredaktion

daraufhin Walter Neumann erneut

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider kann ich Ihnen nicht folgen. Ihre Aussage in ihrer E-Mail entspricht nicht der Wahrheit.
Ich habe fünf Beiträge am Sonntag, 17.06.2012 eingestellt, wovon nur zwei Beiträge,  
um 13:50 Uhr und 13:58 Uhr freigeschaltet worden. Die anderen drei Beiträge fehlen, sind
auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt freigeschaltet worden. Alle 774 Beiträge habe ich
nochmals durchgesehen, es sind nur die beiden vorhanden. Der sechste Beitrag war ja nur
eine nachträgliche Replik wegen der nicht freigeschalteten drei anderen Beiträge.

Am Anfang meiner E-Mail an Sie sprach ich von insgesamt 6 Beiträgen, welche ich an Sie
abgeschickt hatte, später bezog ich mich dann nur noch auf die 3 Beiträge welche nicht
freigeschaltet wurden, weil ich Zensur, Willkür oder Unvermögen vermutete. Dazu möchte ich
Sie nochmals bitten, Stellung zu nehmen!

Ich kopiere Ihnen meine 6 Beiträge nebst Uhrzeit der Einstellung und Nachricht ob nicht freigeschaltet
im Anschluss dieses Textes. Bitte teilen Sie mir nicht mit, dass Sie diese Beiträge nicht erhalten
hätten. Ich achte darauf, dass nach jedem Absenden erscheint, der Beitrag wurde abgeschickt.
Meine Beschwerde aus meiner ersten E-Mail halte ich im vollen Umfang aufrecht und ich bitte um
eine detaillierte Rückantwort!

17.06.2012 13:50 Uhr schrieb Walter Neumann (68 J)
Unsere Politiker sind nicht im Thema oder stellen sich dumm, weil wir, das Volk im ungewissen gehalten werden sollen:

Frau Hohlmeier, Tochter von Franz Josef Strauß, Bayerische-EU-Abgeordnete, heute im BR-Stammtisch auf die Vorhaltung hin, dass der ESM eine Nichtdemokratie-Einrichtung sei, selbstbestimmt handeln könne, z. B. eigenes Gehalt festsetzen, strafrechtlich unangreifbar sei und in die Finanzhoheit der Staaten eingreifen kann: Das kann so nicht sein, da muss ich mir den Vertrag mal durchlesen! Und unsere Journalisten sprechen auch immer nur vom ESM-Rettungsschirm! Verarsche!

Nicht freigeschaltet:
13:53
Unsere Politiker sind blöd (sorry)! Aber so ist jemand, der nach seinen Wünschen handelt + nicht nach der Realität! Der Euro war reines Wunschdenken, ohne die Realität, die Folgen aus diesem monetären Zusammenschluss, zu bedenken! Fachleute wiesen zu Recht darauf hin, waren Antieuropäer, malten Schreckensszenarien. Heute weiß man es zwar besser, zieht aber wegen des Wunschdenkens wiederum nicht die richtigen Schlüsse daraus! Wir haben uns doch alle so lieb in EU! Der Eine den Anderen, solange er gibt, besonders. Wenn aber das Geben verweigert werden sollte, ist natürlich der Geber: böse!

17.06.2012 13:58 Uhr schrieb Walter Neumann (68 J)
Der Euro wird von unseren Politikern gerettet werden, auf Teufel komm raus. Es ist ja noch mehr Vermögen wie Schulden da. Erst wenn das Vermögen der "normalen" Bevölkerung aufgebracht ist und die dann Besitzenden den Euro umgetauscht haben, wird es auch den Euro nicht mehr geben! So lange wird durchgehalten, aber auch da bis zum bitteren Ende! Das haben alle "Anführer" so an sich, dass die Untergebenen bis zum bitteren Ende durchhalten müssen, alternativlos! Mir fällt zumindest keine Alternative ein, welche die Bevölkerung erfolgreich anwenden und damit ihr eigenes Desaster abwenden könnte!

Nicht freigeschaltet:
14:00
Die Politik wollte + will zu viel + zu schnell. Sie will das große Ganze, die Gemeinschaft Europas, politisch + monetär. Sie will weit weg von der Bevölkerung eine eigenständige Demokratur mit elitären Politikern etablieren (ESM). Die Völker dürfen zur Beruhigung noch wählen, ohne Aussicht auf Einfluss. Alles wird oben gemacht, ohne Rücksicht auf die unterschiedlichen Bevölkerungen! Bei ihren Überlegungen haben die Politiker aber nicht berücksichtigt, dass Gemeinschaft im Kleinen anfängt. Wer Zuhause das Zusammenwachsen vernachlässigt, wird das größere Gemeinsame nicht wirklich erreichen!

Nicht freigeschaltet:
14:01
Ein jeder hat mit seinen eigenen Entscheidungen dazu beigetragen, ob Banken wegen ihrer Systemimmanenz gestützt werden müssen oder nicht. Wer sein Geld der Dt. Bank, Commerzbank, IKB, Hypo Real Estate usw. anvertraute, hat diesen Banken damit auch die Möglichkeit geboten, zu spekulieren + jeder weis doch, dass die das auch heute noch machen! Es sind doch die Sparkassen, vor allem aber die Volks- und Raiffeisenbanken, für unsere heimische Wirtschaft die bessere + solidere Alternative! Kein V+R hat sich verspekuliert, da von über 17 Mio. Genossenschaftsmitgliedern, kontrolliert!

Nicht  freigeschaltet: 
15:29
Da sie liebe haf Redakteure 3 von 5 meiner Beiträge, welche ich im Presseclub alle freigeschaltet erhielt, nicht freischalten (wegen ihrer Zensur?) freue ich mich, Ihnen mitteilen zu können, dass dies mein letzter Versuch bei ihnen war! Zensieren sie bitte in Zukunft Andere. Schalten sie diesen, meinen haf kritischen Beitrag auch nicht frei, ist damit alles gesagt, bestätigt und gewusst!

Sie sprechen in Ihrer E-Mail von den Forumsregeln. Ich sprach diese ja ebenfalls an, kann sie aber nicht finden.
Wo haben Sie diese versteckt?

Mit freundlichen Grüßen

Walter Neumann


Mittwoch, 20. Juni 2012

Hart aber Fair, Brief an die Redaktion

ESM Stoppen • Jetzt am Protest beteiligen • Der Countdown läuft

Liebe Leser,
offensichtlich nehmen die Zensurbemühungen bei den Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunkanstalten zu. Ähnliches wie ich im November 2011 beim Günther-Jauch-Blog selber erfahren habe, prangert Herr Walter Neumann im Brief an den WDR an. Damals bei Günther Jauch ging es um Beiträge, die politisch nicht erwünscht waren, die Sendung oder den Moderator kritisierten. Nur waren die erst freigeschaltet worden und verschwanden im Nachhinein wie von Geisterhand spurlos. Selbst meine Aufforderung an die Panoramaredaktion, bevor sie Andere anprangern erstmal im eigenen Haus der ARD zu recherchieren, wurde reaktionslos ignoriert. Gottseidank finden sich immer mehr Menschen, die den Mut haben etwas gegen die Bevormundung und Gängelei zu unternehmen.
Vielleicht sollte man einmal die Namen der Leute veröffentlichen, die die Anweisungen zu solchen Zensurmaßnahmen erteilen und die sich anmaßen, über die GEZ-Zahler zu bestimmen, was sie wissen dürfen und was nicht, was zensiert wird und was freigeschaltet werden darf. Man kann nicht einfach sagen: "die Politik", denn auch dahinter stehen Namen.
Hier nun der Brief des Herrn Walter Neumann:

An die
WDR-Redaktion für hart aber fair
zu Hd. des Verantwortlichen WDR Redakteurs Herrn Mathias Radner
zur Kenntnis des Moderators Herrn Frank Plasberg
Appelhofplatz 1
50667 Köln

Gesendet an die E-Mail-Adresse hart-aber-fair@wdr.de

Sehr geehrte Herren,

bisher habe ich öfter zu Ihren vorgegebenen Themen schriftlich Stellung bezogen in Ihrem haf-Blog. Wie sie meinen 6 Beiträgen vom 17.06.2012 entnehmen können, haben Sie nur zwei davon freigeschaltet. Dass Sie den letzten Beitrag nicht freigeschaltet haben, verstehe ich noch, weil er nicht zum Thema gehörte, sondern nur mein Unverständnis und meine Verärgerung Ihnen gegenüber ausdrückte, dass die anderen drei Beiträge nicht freigeschaltet wurden.

Ich wollte aus Verärgerung in Zukunft keine Beiträge zur Freigabe bei Ihnen im Blog mehr einstellen, wie ich dies im Günther-Jauch-Blog schon seit dem Gedicht von Günter Grass nicht mehr mache, weil auch dort Beiträge zensiert, verändert und/oder nicht freigeschaltet werden.

Diese Praxis der Nichtfreischaltung kann ich dann verstehen, wenn die Beiträge nicht den Forumsregeln entsprechen, welche ich jedoch bei Ihnen vergeblich gesucht habe. Daher gehe ich davon aus, dass alle zur ARD gehörenden Blogs in etwa auf dem gleichen Stand sich befinden.

Wenn aber Beiträge den Forumsregeln entsprechen und nicht freigeschaltet werden, dann muss ich unmissverständlich von Zensur, von Willkür oder Unvermögen des zuständigen Redakteurs ausgehen. Sie werden verstehen, dass ich mich keinem von diesen drei Möglichkeiten aussetzen möchte. Aber ich bin auch nicht gewillt, dies tatenlos einfach hinzunehmen. Daher meine Mail an Sie, Ihre Praxis einmal zu überprüfen.

Die drei nicht freigeschalteten Beiträge hatte ich so auch im Blog des Presseclubs eingestellt und sie wurden freigeschaltet. Nun hatte der Presseclub mit anderen Worten doch aber genau dasselbe Thema wie sie. Wo war also der Unterschied zwischen Freischaltung und Nichtfreischaltung? Passte dem lesenden Redakteur meine Meinung nicht, dann war es Zensur, passte ihm meine kurz auf einander folgenden Beiträge nicht, dann war es Willkür oder konnte er meine Beiträge geistig nicht dem Thema zuordnen, dann war es Unvermögen!

Meine Begründung mag Ihnen hart vorkommen, aber Ihre Sendung heißt nun auch mal "hart aber fair". Nun seien Sie mal fair und prüfen meine drei Beiträge nach und teilen mir mit, was Sie daran auszusetzen hatten, sodass sie nicht freigeschaltet werden konnten.

Meine Sinnesänderung, Sie doch noch anzuschreiben, beruht auf einer heute gelesenen Mitteilung, welche ich hierhin zu Ihrer Kenntnis einmal hineinkopiere, aus dem Blog Politikparadox:

"Google": Deutschland bei Zensurversuchen weit vorne“ schreibt drradio am 18.06.2012
Der Internetkonzern Google ist vermutlich nicht begeistert von den deutschen Behörden und Gerichten. Denn die zwingen das Unternehmen offenbar vergleichsweise oft, Suchergebnisse und Inhalte etwa von der hauseigenen Videoplattform "Youtube" zu löschen.
Wie Google selbst nun bekannt gab, gab es hier von Juli bis Dezember 2011 60 richterliche Anordnungen. Mehr kamen nur aus Brasilien und den USA.

Weltweit versuchten Regierungen nach Angaben des Konzerns zunehmend, Einfluss auf Inhalte im Netz zu nehmen. So habe etwa die spanische Regierung darum gebeten, fast 300 Links zu Artikeln zu entfernen, in denen kritisch über Personen des öffentlichen Lebens berichtet wurde. Dem sei "Google" nicht nachgekommen.

Dazu passt auch, dass „Reporter ohne Grenzen“ Deutschland in Sachen Pressefreiheit nur auf Platz 18 ihrer Rangliste 2011 führt. http://www.reporter-ohne-grenzen.de/ranglisten/rangliste-2011/
Selbst Länder wie Estland (Platz 3) Österreich (Platz 5) und Kapverden (Platz 9) liegen weit davor.
 Dabei lautet doch Artikel 5 des Grundgesetzes:
Art 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Es ist mir ein Bedürfnis, für die Meinungsfreiheit einzutreten. Nicht für eine Radikale, nicht für eine Verletzende, aber für eine, welche die Dinge beim Namen nennt. Und die heutige Politik und leider immer mehr auch die im vorauseilenden Gehorsam der Politik und der Finanzmacht gegenüber arbeitenden, schreibenden wie redenden Journalisten, incl. Ihrer Zuarbeitenden treten immer mehr dieser Meinungsfreiheit entgegen. Dies ist nicht nur mein Eindruck. Ich teile ihn mit vielen. Wenn man alleine betrachtet, dass die Bevölkerung von den Journalkisten NICHT aufgeklärt wird, was es genau mit dem Fiskalpakt, dem ESM-Vertrag und der Bankenunion auf sich hat. Das ist genau genommen unterlassene Berichterstattung, zu welchem vor allen Dingen die öffentlich Rechtlichen laut Vertrag verpflichtet sind! Mit anderen trete ich dafür ein, dass Sie in die Pflicht genommen werden und auch die Meinungsfreiheit bei Ihnen gilt und wertvoll ist und nicht unterdrückt wird!

Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass Sie ein Sender des öffentlichen Rechtes sind. Als solcher haben Sie eine andere Objektivität Ihren Zuschauern und Zuhörern gegenüber an den Tag zu legen, wie private Blogs. Sie werden über die GEZ von uns Hörern und Sehern, finanziert!

Ich werde mir erlauben, diese, meine E-Mail an Sie, in den Blog von Politikparadox von Gerd 49 einzustellen. Ihre geschätzte Antwort würde ich dann ebenfalls für alle dortigen Besucher sichtbar, einstellen. Es sei denn, Sie würden mir mitteilen, dass die Antwort nicht freigegeben werden dürfe.

Wenn Sie meine Gedankengänge verstehen können und doch für die Meinungsfreiheit eintreten und ich mich täuschte, dann bitte ich um entsprechende Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Walter Neumann

Anschrift auf Wunsch nachträglich entfernt

Dienstag, 19. Juni 2012

Hart-aber-Fair-Blog, auch Zensur?

ESM Stoppen • Jetzt am Protest beteiligen • Der Countdown läuft

 
Werte Leser,
Heute erhielt ich von Walter Neumann folgenden Beitrag.
Gerne veröffentliche ich ihn hier, denn es ist ein Unding, was sich manche Redakteure eines gebührenfinanzierten Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunks herausnehmen und willkürlich Beiträge freischalten oder auch nicht.

Am Sa. 16.06. und So. 17.06.2012 hatte ich einige Beiträge im Presseclub placiert, welche alle freigeschaltet wurden. Das Thema des Presseclubs am So. 17.06.2012 war:

Griechische Schicksalswahl, spanische Sorgen -
Steht der Euro vor dem Aus?

Im Blog von hart aber fair habe ich dann fünf dieser Beiträge auch zur Freischaltung eingestellt, weil das Thema am 18.06.2012 fast gleich war und diese genauso dazu passten:
Die Griechenwahl – statt Ende mit Schrecken jetzt Schecks ohne Ende?

Dort wurden aber nur zwei von diesen fünf freigeschaltet. Forumsrichtlinien habe ich bei haf nicht gefunden. Da es aber auch ein ARD-Sender ist, dürften in etwa gleiche Vorschriften gelten. Trotz mehrmaligem Durchlesen ist mir persönlich kein Grund ersichtlich, warum die drei Beiträge nicht freigeschaltet wurden. Daraufhin habe ich einen weiteren Beitrag an haf geschickt, von dem ich auch nicht ausging, dass er freigeschaltet würde, aber ich wollte mich trotzdem bei denen melden und mein Unverständnis klarmachen.

Jetzt habe ich mich entschlossen, diese Beiträge hier bei Gerd 49 insgesamt darzustellen und hoffe, vielleicht von einigen Lesern ein Echo zu bekommen, ob ich falsch damit liege, dass es richtig war aus diesem oder jenem Grunde, die Beiträge nicht freizuschalten.

Dass diese Beiträge im Presseclub jedoch freigeschaltet wurden, zeigt mir letztendlich, dass die Freischaltung in der Willkür des jeweiligen Redakteurs liegt.
Wie bei Gerd 49 gerade zu lesen, hat sich Google beschwert, dass die Bundesrepublik Deutschland zu den Staaten gehört, welche mit die meisten Zensurversuche hat. Daher werde ich mich nun doch schriftlich per E-Mail direkt an hart aber fair wenden und darauf hinweisen, dass sie als Anstalt des öffentlichen Rechtes gefälligst eine inhaltliche Zensur zu unterlassen haben. Wir Benutzer der Blogs müssen uns wohl wehren, damit es nicht noch größere Ausmaße annimmt. Es ist sicherlich richtig, manche Beiträge nicht zu bringen, aber andere Leser können die Rechtmäßigkeit dann nicht beurteilen und es bleibt Willkür und Zensur übrig.

Diese E-Mail an haf und auch eine eventuelle Antwort werde ich dann, wenn Gerd 49 dies zulässt, hier bei ihm im Blog freischalten lassen und dies haf auch mitteilen.

Nun zu den Beiträgen:

Freigeschaltet:
17.06.2012 13:50 Uhr schrieb Walter Neumann (68 J)
Unsere Politiker sind nicht im Thema oder stellen sich dumm, weil wir, das Volk im ungewissen gehalten werden sollen:
Frau Hohlmeier, Tochter von Franz Josef Strauß, Bayerische-EU-Abgeordnete, heute im BR-Stammtisch auf die Vorhaltung hin, dass der ESM eine Nichtdemokratie-Einrichtung sei, selbstbestimmt handeln könne, z. B. eigenes Gehalt festsetzen, strafrechtlich unangreifbar sei und in die Finanzhoheit der Staaten eingreifen kann: Das kann so nicht sein, da muss ich mir den Vertrag mal durchlesen!
Und unsere Journalisten sprechen auch immer nur vom ESM-Rettungsschirm! Verarsche!

Nicht freigeschaltet:
13:53
Unsere Politiker sind blöd (sorry)! Aber so ist jemand, der nach seinen Wünschen handelt + nicht nach der Realität! Der Euro war reines Wunschdenken, ohne die Realität, die Folgen aus diesem monetären Zusammenschluss, zu bedenken! Fachleute wiesen zu Recht darauf hin, waren Antieuropäer, malten Schreckensszenarien. Heute weiß man es zwar besser, zieht aber wegen des Wunschdenkens wiederum nicht die richtigen Schlüsse daraus! Wir haben uns doch alle so lieb in EU! Der Eine den Anderen, solange er gibt, besonders. Wenn aber das Geben verweigert werden sollte, ist natürlich der Geber: böse!

Freigeschaltet:
17.06.2012 13:58 Uhr schrieb Walter Neumann (68 J)
Der Euro wird von unseren Politikern gerettet werden, auf Teufel komm raus. Es ist ja noch mehr Vermögen wie Schulden da. Erst wenn das Vermögen der "normalen" Bevölkerung aufgebracht ist und die dann Besitzenden den Euro umgetauscht haben, wird es auch den Euro nicht mehr geben! So lange wird durchgehalten, aber auch da bis zum bitteren Ende! Das haben alle "Anführer" so an sich, dass die Untergebenen bis zum bitteren Ende durchhalten müssen, alternativlos! Mir fällt zumindest keine Alternative ein, welche die Bevölkerung erfolgreich anwenden und damit ihr eigenes Desaster abwenden könnte!

Nicht freigeschaltet:
14:00
Die Politik wollte + will zu viel + zu schnell. Sie will das große Ganze, die Gemeinschaft Europas, politisch + monetär. Sie will weit weg von der Bevölkerung eine eigenständige Demokratur mit elitären Politikern etablieren (ESM). Die Völker dürfen zur Beruhigung noch wählen, ohne Aussicht auf Einfluss. Alles wird oben gemacht, ohne Rücksicht auf die unterschiedlichen Bevölkerungen! Bei ihren Überlegungen haben die Politiker aber nicht berücksichtigt, dass Gemeinschaft im Kleinen anfängt. Wer Zuhause das Zusammenwachsen vernachlässigt, wird das größere Gemeinsame nicht wirklich erreichen!

Nicht freigeschaltet:
14:01
Ein jeder hat mit seinen eigenen Entscheidungen dazu beigetragen, ob Banken wegen ihrer Systemimmanenz gestützt werden müssen oder nicht. Wer sein Geld der Dt. Bank, Commerzbank, IKB, Hypo Real Estate usw. anvertraute, hat diesen Banken damit auch die Möglichkeit geboten, zu spekulieren + jeder weis doch, dass die das auch heute noch machen! Es sind doch die Sparkassen, vor allem aber die Volks- und Raiffeisenbanken, für unsere heimische Wirtschaft die bessere + solidere Alternative! Kein V+R hat sich verspekuliert, da von über 17 Mio. Genossenschaftsmitgliedern, kontrolliert!

Nicht freigeschaltet:
15:29
Da sie liebe haf Redakteure 3 von 5 meiner Beiträge, welche ich im Presseclub alle freigeschaltet erhielt, nicht freischalten (wegen ihrer Zensur?) freue ich mich, Ihnen mitteilen zu können, dass dies mein letzter Versuch bei ihnen war! Zensieren sie bitte in Zukunft Andere. Schalten sie diesen, meinen haf kritischen Beitrag auch nicht frei, ist damit alles gesagt, bestätigt und gewusst!

Deutschland bei Zensurversuchen weit vorne


ESM Stoppen • Jetzt am Protest beteiligen • Der Countdown läuft

Haben wir es nicht schon immer gewusst?

Wenn es darum geht, andere Länder zu maßregeln, sind deutsche Politikerdarsteller immer in vorderster Reihe mit dabei.
Was war das zu Zeiten der Olympischen Spiele in Peking ein Geschrei, China würde Inhalte des Internets zensieren!

Und jetzt das:

"Google": Deutschland bei Zensurversuchen weit vorne“ schreibt drradio am 18.06.2012

Der Internetkonzern Google ist vermutlich nicht begeistert von den deutschen Behörden und Gerichten. Denn die zwingen das Unternehmen offenbar vergleichsweise oft, Suchergebnisse und Inhalte etwa von der hauseigenen Videoplattform "Youtube" zu löschen.
Wie Google selbst nun bekannt gab, gab es hier von Juli bis Dezember 2011 60 richterliche Anordnungen. Mehr kamen nur aus Brasilien und den USA.

Weltweit versuchten Regierungen nach Angaben des Konzerns zunehmend, Einfluss auf Inhalte im Netz zu nehmen. So habe etwa die spanische Regierung darum gebeten, fast 300 Links zu Artikeln zu entfernen, in denen kritisch über Personen des öffentlichen Lebens berichtet wurde. Dem sei "Google" nicht nachgekommen.

Dazu passt auch, das „Reporter ohne Grenzen“ Deutschland in Sachen Pressefreiheit nur auf Platz 18 ihrer Rangliste 2011 führt. http://www.reporter-ohne-grenzen.de/ranglisten/rangliste-2011/
Selbst Länder wie Estland (Platz 3) Österreich (Platz 5) und Kapverden (Platz 9) liegen weit davor.

Dabei lautet doch Artikel 5 des Grundgesetzes:
Art 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Anders als Bundespräsident Gauck, der immer von Freiheit allgemein redet, versäumte es Ex-Bundespräsident Wulf nicht, immer wieder auf Pressefreiheit als ein hohes Gut der Demokratie hinzuweisen. Unsere selbsternannte „Elite“ und ihre Verwaltungsbüttel sind mittlerweile jedoch so dreist, dass selbst das Grundgesetz für sie anscheinend keine Bedeutung mehr hat. Wie in vielen anderen Fällen auch, setzen sie sich einfach darüber hinweg.

So verkommt Deutschland immer mehr zu einem Lakaien-Staat der amerikanischen Befehlsgeber.
Vorauseilend versuchen unsere Polit- und Verwaltungsmarionetten aufmerksamkeitsheischend die Wünsche des US-Großkapitels zu erfüllen und dafür sind ihnen fast alle Mittel recht.

Montag, 18. Juni 2012

Es geht wieder um den ESM


ESM Stoppen • Jetzt am Protest beteiligen • Der Countdown läuft

Liebe Leser,
Robert Kroiß hat mich auf zwei sehr interessante Briefe aufmerksam gemacht.

Der bekannte Blogger Gert Flegelskamp hat sie in seinen Blog gestellt und sie sollten von jedem  gelesen werden.

"Antwort Christian Ahrendt (FDP) auf Beitrag zur Abstimmung über den ESM und Fiskalpakt und meine Antwort auf das Schreiben."

Im ersten Teil wird von Christian Ahrendt (FDP) der ESM aus Sicht eines Lobbypolitikers, den nur seine Klientel interssiert, beschrieben.

Und er glaubt tatsächlich, dass die FDP nach der nächsten Wahl noch was zu melden hat. Im Großen Ganzen will er rot/grün die Hauptschuld an der Misere in Deutschland anlasten, blendet allerdings dabei aus, dass es CDU/CSU und FDP in nicht mal der Hälfte der Zeit gelungen ist, die Verschuldung genauso in die Höhe zu treiben wie rot/grün. Wozu SPD/Grüne bzw. CDU/SPD noch sieben Jahre gebraucht haben, das hat CDU/CSU und FDP in drei Jahren geschafft.

- kein Wort davon, dass dem EFSF und dem ESM ein Verbot im Lissabonvertrag entgegensteht
 - kein Wort davon, dass der ESM von amerikanischen Anwaltskanzleien ausgearbeitet wurde und nur den Interessen der Finanzlobby - gerne auch „Märkte“ genannt - dient.

Wenn alles so kommt, wie er schreibt, dann frage ich mich doch, warum in der Öffentlichkeit davon nicht gesprochen wird, warum für Talkshows das Thema anscheinend mit einem Bann belegt scheint. Jedes Mal wenn ein Gast mit seinem Redebeitrag nur in die Nähe von ESM zu sprechen kam, wurde er sofort unterbrochen. Sofort wurde das Thema gewechselt. Egal ob Anne Will oder Günther Jauch, immer das Gleiche.

Aber lest selbst, besonders der zweite Teil von Gert Flegelskamp ist es wert.

Sonntag, 17. Juni 2012

Heute mal ohne Titel


ESM Stoppen • Jetzt am Protest beteiligen • Der Countdown läuft

Der uns aus den Blogs von Anne-Will und Günther Jauch bekannte Forist „Erster Karl“ sandte am 17.06.2012 folgenden Beitrag als Kommentar zur Veröffentlichung:

Hallo Gerd 49,
ich möchte den Beitrag - Günther Jauch 10.06.2012 eine Nachbetrachtung -
mal zum Anlass nehmen, außerhalb des Jauch/ Will Forums einige Sätze zu den angesprochenen „Intrigenspielen“ zu äußern.
Wir beide, als langjährige Foristen in den Foren, wissen doch mehr oder weniger Bescheid, um welche Personen es sich hierbei handelt.
Ich persönlich bin genau der gleichen Auffassung, dass persönliche Dinge in derartigen Foren nichts zu suchen haben.
Ich glaube, dass bei persönlichen Streitigkeiten auch eine Parteinahme von Dritten nicht möglich ist, da die Beurteilung nur subjektiver Art sein kann. Darum habe ich auch im Forum zur Sendung - Kinderzimmer statt Kita – die Betreuungslüge der Koalition - mich direkt an den von mir geschätzten Foristen Löwenmaul zu seinen Beiträgen an Herbst geäußert und stehe nach wie vor zu meinen Bemerkungen.
Ich bin der festen Überzeugung, dass keiner von uns Außenstehenden zu einer objektiven Einschätzung der zerstrittenen Parteien in der Lage ist und darum kann eine persönliche Bewertung nur subjektiv oder gefühlsmäßig erfolgen und gehört nach meiner Auffassung nicht in solche Foren, wie Jauch oder Will.
Zweifel habe ich auch, ob im wanda müller blog die betreffende Foristin sich äußern darf.
In der Annahme, dass dieser Blog auch von anderen Foristen aus den Foren Will/Jauch gelesen wird, möchte ich der Foristin Melanie mitteilen, dass ich in meinen langen Leben noch nie einer Partei angehört habe in der DDR zur DDR mich in Opposition befunden habe. Meine Freunde und ich würden uns aber niemals Bürgerrechtler nennen . Das überlassen wir dann doch lieber Herrn Gauck und anderen Wendehälsen.Zwei Freunde von unseren Stammtisch, jetzt Arbeitskreis in Anlehnung an die Nachdenkseiten, kennen auch Bautzen zu DDR Zeiten, haben aber nach wie vor einen Standpunkt, den wir linke Gerechtigkeit nennen.
Wenn ich als linkes Gesocks, verehrte Melanie bezeichnet werde, muss ich schmunzeln und bin darüber stolz, denn ich stehe nun mal für mein Klientel, den Rentnern, Arbeitnehmern und sozial Benachteiligten in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen zur Verfügung.
Ich wünsche allen Foristinnen/ Foristen einen schönen Sommer und möchte mich bei Gerd49 bedanken, wenn er diesen Beitrag veröffentlicht.
Mit freundlichen Grüßen
Erster Karl
Üblicherweise sind die Kommentare sofort von allen einsehbar. Man kann aber auch Beiträge per Email an mich senden. Die Adresse ist: politikparadox(at)t-online.de

Samstag, 16. Juni 2012

Abbruch von Bundestagssitzung, Opposition führt Merkels Truppe vor


ESM Stoppen • Jetzt am Protest beteiligen • Der Countdown läuft

So titelte Spiegel-Online am 15.06.2012

und weiter:
„Berlin - Der Freitag einer Sitzungswoche ist meist ein gemächlicher Tag. Viele Bundestagsabgeordnete sind auf den Weg in die Heimat, mit dem Auto, der Bahn, dem Flugzeug. Oft warten im Wahlkreis Abendtermine, die ein oder andere Abstimmung lässt man dafür sausen. Auch an diesem Freitag war Routine angesagt. Das umstrittene Betreuungsgeld ist zwar ein Zündstoff-Thema, angesetzt waren aber nur erste Beratungen, die sogenannte Erste Lesung. Anwesenheit war nicht so wichtig, dachten viele. Zu viele.“

Dadurch war die Zahl der angemeldeten Abgeordneten wohl doch erheblich größer als die Zahl der tatsächlich Anwesenden. Ähnlich wie in Brüssel die Europaabgeordneten - morgens noch schnell anmelden und Sitzungsgeld für den Tag kassieren aber sofort ab ins Wochenende - wird es wohl auch im Bundestag zugehen. Eine Blamage ohne Ende.

„Denn durch einen simplen Trick der Geschäftsordnung haben es die Oppositionsfraktionen geschafft, Merkels Truppe so richtig vorzuführen. Mit einer Finte hat die Opposition die Beratung des Betreuungsgeldes verhindert. Sie hat die Beschlussunfähigkeit des Parlaments provoziert - so sieht es die Koalition. Die Opposition hingegen argumentiert: Die Koalition hat selbst dafür zu sorgen, dass sie ihre Mehrheiten organisiert und dass genügend Abgeordnete anwesend sind.
Ob nun eine geplante Aktion von rot-grünen Betreuungsgeld-Gegnern dahinter steckt oder nicht: Da die Union keine Sondersitzung beantragen will, kann das umstrittene Gesetz nicht mehr wie geplant vor der Sommerpause verabschiedet werden. Schwarz-Gelb ist blamiert, die CSU schäumt.
Sitzung abgebrochen: Verwirrung im Plenarsaal“.

Dazu passt genau dieser Kommentar der ARD:

„Kein Mitleid - selber schuld
Von Michael Götschenberg, MDR, ARD-Hauptstadtstudio Berlin
CDU, CSU und FDP schreien "Zeter und Mordio!" Im Bundestag war richtig Feuer unterm Dach. Geschäftsordnungstricks, Parlamentsboykott, schmutzige Tricksereien - was musste sich die Opposition nicht alles anhören. Die Empörung war deshalb so groß, weil die schwarz-gelbe Koalition bis auf die Knochen blamiert war.
Hat die Koalition gepennt?
Den Schuh muss sie sich allerdings selber anziehen. Schwarz-Gelb hat gepennt und die Opposition hat die Koalition einfach nach allen Regeln der Kunst über den Tisch gezogen. Worum ging es? Der Bundestag ist nur dann beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.Wird festgestellt, dass das nicht der Fall ist, dann ist die Sitzung beendet. Und genau das festzustellen, hatte die Opposition heute beantragt.
Warum? Um auf diese Weise dafür zu sorgen, dass die anschließende Debatte um das Betreuungsgeld ins Wasser fällt. Was wiederum heißt: Der Zeitplan für das Betreuungsgeld ist jetzt Makulatur. Mit dem Gesetz wird es vor der Sommerpause nichts mehr.

Das Fraktionsmanagement hat sich vorführen lassen
Natürlich war das ein Trick, aber will man der Opposition allen Ernstes vorwerfen, dass sie die Regierung am Nasenring durch die Arena führt, wenn sie die Gelegenheit dazu hat? Wohl kaum. Kein Thema eignet sich dafür besser als das Betreuungsgeld. Seit Wochen wird leidenschaftlich darüber gestritten, und zwar nicht nur zwischen Regierungs- und Oppositionsparteien, sondern auch innerhalb der schwarz-gelben Koalition selbst.
Auch vielen Abgeordneten bei CDU und FDP geht das CSU-Projekt gegen den Strich. Viele tragen es nur widerwillig mit. Und den ein oder anderen sah man deshalb heute auch still in sich hinein grinsen. Bei der Gemengelage wäre das Fraktionsmanagement bei Schwarz-Gelb wohl gut beraten gewesen, heute auf "Nummer sicher" zu gehen, anstatt sich so vorführen zu lassen - kein Mitleid, selber schuld.“

Ist das nun Politik oder Politikparadox? Das ist unsere „selbsternannte Elite“?
Ausgerechnet Dobrindt (CSU), einer der größten Dummschwätzer und Betreuungsgeldbefürworter, ist es der am lautesten kräht und es ein kleines "Dreckiges Foulspiel von SPD und Grünen“ nennt. Kein Wort zu den zu früh ins Wochenende gereisten Abgeordneten der eigenen Regierungsparteien! Ja merkt der noch was?

Danke Walter Neumann, Ergänzung um 16:23 Uhr
aus der Stuttgarter Zeitung:
"Die Opposition kehrt hingegen den Spieß um. SPD-Parlamentsgeschäftsführer Thomas Oppermann verweist auf die Absenz von 126 Abgeordneten aus dem Regierungslager. Das sei ein „stummer Protest“ gegen das auch bei der FDP und bis weit in die CDU hinein ungeliebte Betreuungsgeld. „Es ist Aufgabe der Mehrheit, für Mehrheiten zu sorgen“, sagt der Grüne Volker Beck. Er verteidigt die Obstruktionspolitik seiner Kollegen. Die Entscheidung, an Abstimmungen teilzunehmen oder auch nicht, unterliege der grundgesetzlich garantierten Freiheit des Abgeordneten. Beck widerspricht dem Verdacht, es handle sich um ein gezieltes Manöver der Opposition. „Es gab keine Weisungen“, versichert er und fügt hinzu: „Wir waren von der Situation selbst überrascht.“
Auch Familienministerin Kristina Schröder höchstpersönlich hat die Abstimmung verpasst, die zum Abbruch der Bundestagssitzung geführt hat.

Donnerstag, 14. Juni 2012

ESM Stoppen


ESM Stoppen • Jetzt am Protest beteiligen • Der Countdown läuft
Bitte hier klicken: petropolis.wordpress.com
Veröffentlicht am 14. Juni 2012

In den nächsten Tagen laufen zahlreiche Aktionen gegen den ESM, der Countdown läuft! Schließen Sie sich jetzt an und machen Sie Druck.

Es ist an der Zeit den Befürwortern zu zeigen, was das Volk von ihren ausbeuterischen Plänen hält. Ein Vorhaben, das gegen so viele Gesetze verstößt, darf nicht in Kraft treten.

Eine Kanzlerin, die uns erzählt, wir alle hätten über unsere Verhältnisse gelebt und einen Finanzminister die bei vollem Bewusstsein die Gesetzesverstöße in Kauf nehmen, darf man nicht einfach gewähren lassen.
Diese vom Kapital gesteuerten handeln nur im Sinne der Banken und der Wirtschaft, niemals im Sinne des Volkes.
Auf die Opposition braucht keiner zu hoffen, die fällt doch sowieso immer um.

Auf Twitter läuft eine Kampagne: #StoppESM

Beim Bundestag läuft eine E-Petition :

Keine Ratifizierung des ESM-Vertrages und des Fiskalpaktes!
Die Zeichnungsfrist läuft am 23. Juni 2012 ab -
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aus petropolis.wordpress.com:
• PETITION
„Mit seinen weitreichenden Entscheidungs- und Handlungsfreiheiten greift der ESM direkt in die staatliche Souveränität Deutschlands ein, beschränkt die Rechte des Parlaments entgegen der jüngsten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und legt die Entscheidungskompetenz in die Hände des sog. Gouverneursrats (= die Finanzminister der Euro-Gruppe oder andere für Finanzen zuständige Mitglieder der nationalen Regierungen, also die Exekutivgewalt).

Mit dem Fiskalpakt, dem zweiten Pfeiler der geplanten Maßnahmen,
erhalten zudem EU-Institutionen weitgehende Kontrollmöglichkeiten auf die Haushalte der souveränen Mitgliedsstaaten, ohne dass deren Parlamente oder auch das EU-Parlament darauf Einfluss nehmen könnten. Die sogenannte Budgethoheit des Parlaments (Legislative), die von Frau Merkel selbst als ein zentrales Instrument demokratisch gewählter Volksvertreter bezeichnet wird, würde so an Institutionen der Regierungsgewalt (Exekutive) abgetreten.“

Schauen Sie sich diese Rede von Gregor Gysi an, es lohnt sich:

 
Der ESM ist illegal, und sollte mit ALLEN Mitteln bekämpft werden.
Warum wohl scheuen sie eine offene Diskussion? Warum wohl wird alles heimlich verhandelt?

Mittwoch, 13. Juni 2012

Der tägliche Talk in der ARD

"ESM-Abstimmung und Fußball - EM"
dort unbedingt den Link zu den Videos anklicken, ansehen
und dann gegen ESM unterschreiben
Jetzt während der Fußball-EM müssen wir noch mehr aufpassen
denn sie werden die Zeit nutzen wollen, aber - wir bleiben dran

Lieber Walter Neumann,
Vielen Dank für Ihre beiden Kommentare vom 13.06.2012 zum letzten Beitrag

Keineswegs freue ich mich darüber, dass die Talkshows eventuell von der ARD produziert werden sollen. Bei der behördengleichen Institution kann es nur schlimmer werden.

Ich freue mich aber darüber, dass überhaupt etwas bemerkt wird, dass die oftmals harmlosen Themen, wie auch die immer gleichen Gäste, einfach weitergereicht werden, einige Talkshowgäste sogar da zu wohnen scheinen, sooft wie sie auftreten.
Dass die Talkshows in letzter Zeit zur billigen Werbeplattform und Wahlhilfe für FDP und CSU verkommen sind, wird wohl auch einigen aufgestoßen sein.

Ich hoffe, dass sich insofern etwas ändert, dass in politischen Talkshows wenigstens annähernd politische Themen behandelt werden und nicht über Baumärkte, Aldipreise, Schicksalsschläge oder Fußball diskutiert wird.

Es würde mir schon reichen, wenn die Verantwortlichen von ARD und ZDF sich an den gesetzlichen Auftrag eines gebührenfinanzierten Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks erinnern würden, was sie von den Privaten unterscheidet und dass für sie eine Zuschauerquote nicht an erster Stelle zu stehen hat.

Hilfestellung könnten ihnen dabei der Rundfunkstaatsvertrag und die selbstgesetzten ARD und ZDF Selbstverpflichtungen geben.

Gleichzeitig könnten sie die ARD-Leitlinien von 2004 mit denen von 2011/12 vergleichen und staunen, was sich in den Bestimmungen bezüglich Programm-Einflussnahme alles verändert hat.

Auch wenn das „Beispiel Brender“ beim ZDF wohl für Panik unter den Führungsfiguren gesorgt hat, haben sie deswegen immer noch ihre Verantwortung gegenüber dem Gebührenzahler und nicht irgendwelcher Politmarionetten im ZDF-Fernsehrat oder Rundfunkrat.

Zur Anne-Will-Sendung hat es ja auch schon Einiges gegeben: „Der Berliner CDU-Fraktionschef Friedbert Pflüger hatte in dieser Woche die Absetzung der Sendung wegen angeblich einseitiger Berichterstattung zugunsten der rot-roten Koalition in der Hauptstadt gefordert.“
schrieb am 05.Juni 2008 der Deutsche Journalistenverband.

Natürlich sehe ich die Kürzung von Beiträgen auch als Zensur an. Die Alternative wäre gewesen, den gesamten Beitrag erst gar nicht freizuschalten.
Verständnis für die Blogmoderation habe ich nur insofern, dass sie die zunehmenden, privaten Angriffe einiger Foristen (immer die Gleichen) untereinander, unterbunden hat. Diese Angriffe waren ja meistens in Kommentare zum Thema ganz bewusst „eingebettet“.
Außerdem: Was interessiert es den politisch interessierten Blogger, wer wann am Wochenende an der Ostsee war, wie das Wetter dort war und was er gegessen bzw. getrunken hat? Für solch „wichtige Neuigkeiten“ auszutauschen gibt es nun mal genug andere Möglichkeiten. Das muss nicht unbedingt bei Anne Will oder Günther Jauch im Blog sein.
Wie ich zur Zensur, speziell im Günther Jauch Blog, stehe, können Sie in den Beiträgen vom November 2011 nachlesen. Damals wurden erst freigeschaltete Beiträge nachträglich, ohne jeden Vermerk einfach so, gelöscht. Das passiert nun ja Gott sei Dank nicht mehr.

Was Ihre nichtveröffentlichen Beiträge im Günther-Jauch-Blog betrifft, schreiben Sie sie als Kommentar mit dem Vermerk "zur Veröffentlichung" hierhin und ich werde sie veröffentlichen. Es wird zwar noch nicht von sehr vielen gelesen, aber es werden immer mehr.

Dienstag, 12. Juni 2012

Günther Jauch 10.06.2012 eine Nachbetrachtung

"ESM-Abstimmung und Fußball - EM"
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Es ging ja ganz schön rund, nicht nur in der Sendung sondern auch im Günther-Jauch-Blog.

Nicht nur dass dort die gleichen „Verdächtigen“ wie im Anne-Will-Blog es nicht lassen konnten, ihre Intriegenspielchen immer wieder mal aufzuführen, nein es ging dabei auch um Dinge, die mit dem Thema der Sendung und den Beiträgen der Foristen gar nichts zu tun hatten sondern rein privater Natur waren.
Na ja, letztendlich hat die Blogmoderation den Streitereien ein Ende gemacht und die Beiträge entsprechend gekürzt. Wenn jemand also noch was dazu zu schreiben hat, kann er es ja bei
wanda-mueller.de unter der Rubrik „Nachricht an…“ tun. Wenn Wanda es freigibt, können wir es alle lesen.
Was ich allerdings für den Gipfel der Frechheit halte ist, wenn jemand die Blogmoderation auffordert, Beiträge von bestimmten Foristen nicht freizuschalten, nur weil sie dieser Person nicht gefallen.
Sowas hatte ich bisher noch nicht gesehen.

Dörthe H.
Gast
10.06.2012  13:23
Illusion
„Zitat von Illusion Beitrag anzeigen
Hallo Dörthe,
mir gefällt es nicht, wenn die Beiträge anderer Foristen, die selbst Kriegserlebnisse hatten, als Gefühlsduselei bezeichnet werden.
Was die billige Polemik betrifft, da schauen Sie bitte in den Spiegel.
Die Energie, die man selbst aussendet bekommt man zurück.
Ihrer Kritik an den den Waffenhändlern stimme ich zu.“

Ich habe Foristen, die Kriegserlebnisse hatten, nicht "Gefühlsduselei" unterstellt. Bitte unterlassen Sie Ihre Unterstellungen! Ich bitte die Redaktion, die üblen Nachreden von Forist Illusion nicht mehr freizuschalten, da ich jeweils darauf antworten muss.

Als ob es uns von unseren „Eliten“ nicht schon schwer genug gemacht wird!

Was aber in der Sendung viel zu kurz kam war das eigentliche Thema, dafür nutzt BILD Aussagen die in der Sendung gefallen sind und schreibt:
Entwickelt sich die Bundeswehr zu einer Hartz IV-Armee?
Eine entsprechende Äußerung des Historikers Michael Wolffsohn hat jetzt für Wirbel gesorgt:
In einem Einspieler bei der ARD-Sendung „Günther Jauch“ sagte Wolfssohn am Sonntagabend:
„Zur Bundeswehr kommen nur diejenigen, die auf dem zivilen Arbeitsmarkt weniger Chancen haben.“ Das seien „in erster Linie Unterschichten, also Ostdeutsche vornehmlich“, so der Professor an der Bundeswehr-Universität in München.

*
 Nun scheint es aber für die Talkshows doch noch Hoffnung zu geben, denn die WAZ schreibt:
Essen. Günther Jauch & Co punkten weder bei den Themen, noch bei der Auswahl der Gäste. Intern wird zudem bemängelt, dass die Moderatoren die Talkshows selber produzieren. Der Ausschuss regt an, die Shows ARD-intern zu produzieren.

Der tägliche Talk in der ARD wird schon lange kritisiert. Von Medienwissenschaftlern wie Bernd Gäbler, der sich in einer Studie mit diesem Format, „das den Zenit der Bedeutung überschritten hat“, befasst. Von Dokumentarfilmern und Magazin-Machern, die durch die tägliche Quasselei von ihrem Sendeplatz verdrängt wurden.
Die verbalen Attacken kamen bisher von außen. Jetzt scheint sich eine Front im eigenen Haus aufzubauen. Der ARD-Programmausschuss hat dem NDR-Rundfunkrat eine Defizit-Liste vorgelegt. Wichtigster Kritikpunkt: die Themen- und Gästewahl bei Jauch & Co.

Wir schreiben es ja schon lange, jetzt haben es auch Andere gemerkt. Allerdings glaube ich es erst, wenn sich tatsächlich was ändert. Solange Politikerdarsteller ihre schmutzigen Finger im Spiel haben, glaube ich an gar nichts.

Sonntag, 10. Juni 2012

Günther Jauch 10.06.2012


"ESM-Abstimmung und Fußball - EM"
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denn sie werden die Zeit nutzen wollen, aber - wir bleiben dran

Thema der Sendung:
Trauma Afghanistan – welche Spuren hinterlässt der Krieg?
 Sie haben für Deutschland gekämpft, jetzt haben sie Narben an Leib und Seele: Bundeswehrsoldaten, die schwer traumatisiert von ihrem Einsatz in Afghanistan heimkehren. Viele kommen mit Familie und Alltag nicht mehr zurecht, fühlen sich von Politik und Bundeswehr im Stich gelassen.

Nein, sie haben nicht für Deutschland gekämpft, sie wurden von deutschen Politikerdarstellern auf Wunsch der USA dorthin geschickt. Eine Bundeswehrtruppe mit einer Ausrüstung, die nicht einmal den Namen verdient. Sie konnten sich anfangs noch nicht einmal selber schützen. Wird man nicht auch traumatisiert, wenn man erkennt, dass man aus politischen Gründen und weil politische Selbstdarsteller einem "Freund" einen Gefallen tun wollen, "verheizt" wird.

Hieß es nicht, bevor die Lüge mit der Verteidigung Deutschlands am Hindukusch die Runde machte, die Bundeswehr würde Brunnen bohren, Straßen bauen und Mädchenschulen errichten?
Wie viele Brunnen, Straßen und Schulen könnten das wohl sein, nach mehr als zehn Jahren?
 
Wer kann sich nicht an die verzweifelte Rumdruckserei von Peter Struck und Franz Josef Jung erinnern, nur um das Wort „Krieg“ nicht in den Mund nehmen zu müssen? Auch Karl-Theodor hat es nicht einmal eindeutig „Krieg“ genannt und immer nur von „kriegsähnlichen Zuständen“ gefaselt.
 
Im Übrigen sollte man zuerst fragen wer, warum die Bundeswehr in Afghanistan haben wollte.
Dann sollte man alle Kriegsbefürworter, auch George W. Bush und alle die einen Nutzen daraus gezogen haben, besonders die kriegsgeilen und USA-hörigen europäischen Politiker und die Kriegswaffenhersteller zur Verantwortung ziehen und Wiedergutmachung leisten lassen. Auch mit ihrem privaten Vermögen.
Bei Verlierern ist das so üblich, Deutschland zahlt doch heute noch für den zweiten Weltkrieg, der auch ein Angriffskrieg war.
Warum soll wieder die Allgemeinheit zahlen, wo doch nachweislich 80% der Deutschen gegen einen Afghanistaneinsatz waren?
Meinen diese „Politiker“, egal on rot/grün, rot/schwarz oder schwarz/gelb, das sei der Wählerauftrag gewesen, auf den sie sich direkt nach der Wahl immer so schnell berufen?

Hat sich auch schon mal einer Gedanken darüber gemacht, was in Afghanistan für Traumata zu überwinden sind?
Dort leben in erster Linie Zivilisten, die mit Sicherheit so manches Trauma erlitten haben. Wie soll man das wegstecken, wenn mehrmals bei Hochzeitsfeiern statt Blumen, amerikanische Bomben vom Himmel fallen?

Wie ist es, wenn bei einer Durchsuchung der Häuser alle Bewohner ohne Nachfrage erschossen werden, auch die Kinder? Man kann sagen: „Das waren wir nicht, das waren die Söldner der Amerikaner, die Privatarmee von „Blackwater“.
 „Wir“ waren aber da!

Wenn jetzt die Soldaten abziehen, wer soll denn die Mohnfelder bewachen? Unter den Taliban wurde Mohnanbau mit dem Tod bestraft. Mit Einrücken der ISAF-Truppen wurde der Exportwert des Opiums von ganz gering auf 2,4 Milliarden Dollar gesteigert

Auch wenn sich die deutschen Truppen um das Drogengeschäft praktisch nicht gekümmert haben, so haben sie zumindest geduldet dass es, wenn schon nicht in Deutschland, „Blühende Landschaften in Afghanistan“ gibt.
Auch das kann zum Trauma führen, wenn die Soldaten sehen, wofür sie gekämpft haben und wofür Kameraden gestorben sind, - für Nichts -