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Donnerstag, 28. Januar 2021

WDR Dokumentation über Terroranschlag 9/11

WDR Dokumentation über Terroranschlag 9/11 https://youtu.be/UidXl5OsIPM
Das Ereignis ist fast 20 Jahre her, aber immer noch nicht aufgeklärt. Das Land, das sich allen anderen Ländern dieser Erde technisch haushoch überlegen fühlte, war einem "einzelnen Terroristen" und seinen Helfershelfern hilflos ausgliefert. Oder war es doch ganz anders?

Dieser Film von Willy Brunner und Gerhard Wisnewski, war die weltweit erste beleuchtend hinterfragende und kritische Dokumentation zu den Ereignissen zum 11. September.

Der WDR veranstaltete auch eine Pressekonferenz, um auf die Tragweite der Erkenntnisse hinzuweisen.

Doch nach einer Hetzekampagne in den Medien wurde der Beitrag nie wieder gezeigt und sogar verfassungswidrig aus dem Archiv gelöscht.
Der Spiegel konnte übrigens keinen Fehler finden sondern machte den Film in der Öffentlichkeit einfach schlecht.

Auf Anfrage eines Zuschauers war der aus öffentlichen Gebührengeldern finanzierte Film nicht mehr im Archiv.

Daraufhin wurden die beiden langjährigen Mitarbeiter und Filmemacher entlassen und dürfen nie wieder für den Sender arbeiten.


Ulrich Brunhuber

12:15 "Auf Druck solcher Veranstaltungen und der Angehörigen der Opfer sah sich die Regierung Bush gezwungen, ein Jahr nach den Anschlägen eine Untersuchungskomission einzurichten unter dem Vorsitz des früheren Außenministers Henry Kissingers. Als ehemaliger Sicherheitsberater selbst Mitglied der Geheimdienstgemeinde und damit äußerst umstritten, wei er sich außerdem weigerte seine Geschäftsverbindungen in den arabischen Raum offenzulegen, mußte er schon 2 Wochen später wieder von seinem Amt zurücktreten."

Man beauftragte Henry Kissinger, der dafür verantwortlich ist, dass andere Staaten, wie z.B. die demokratisch gewählte Regierung Chiles mit Geheimdienstmethoden gestürzt und in den Krieg geführt wurden, mit der Untersuchung eines solchen Falles.

Sein Einfluss war zu diesem Zeitpunkt stark. In einem Interview sagte er über den Iran, dass es ein größeres Problem sei, als ISIS."

Auch Angela Merkel hat ähnlich argumentiert und verteidigt den Verkauf von Panzern an Saudi-Arabien unter anderem mit dem Hinweis der drohenden Gefahr vor dem Iran. Vor der Küste Irans wurden bereits US Kriegsschiffe geschickt. Wenn man sich die Entwicklung im nahen Osten ansieht, hat man das Gefühl, dass alle Menschen, vornehmlich mit einer bestimmten Religionszugehörigtkeit, allesamt niedergemetztelt werden sollen. Als die USA nach dem 11. September und dem darauf folgenden Angriff auf Afghanistan Probleme hatte, im Irak Beweise für Atomwaffen zu finden, um dort ebenfalls einmarschieren zu können, meinte Putin damals dazu:"Wenn ich anstelle der Amerikaner wäre, hätte ich welche gefunden." (Putin 2003)

Es ist ungeheuerlich, was damals auch beim WDR gelaufen ist
lesen Sie hier bei Telepolis weiter

Samstag, 8. September 2018

Berlin - Breitscheidplatz 2016 - immer noch Zweifel am Terroranschlag

Thema: Terroranschlag

Der gelbe Bus -
Elias Davidsson im NuoViso Talk
unglaublich, was er alles recherchiert hat, auch bei den Opfern von 9/11 in USA


NuoViso.TV
Am 22.05.2018 veröffentlicht

Der international bekannte Enthüllungsbuchautor Elias Davidsson stellt sein neues Buch vor. Sein gerade erschienenes Werk „Der gelbe Bus“ beschäftigt sich mit dem sogenannten Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz. In einer sechsmonatigen Recherche hat sich der Autor intensiv mit den ihm zur Verfügung stehenden Quellen beschäftigt und will dabei zahlreiche Unstimmigkeiten in der offiziellen Version festgestellt haben: So gut wie alles, was in den deutschsprachigen Medien dazu veröffentlicht wurde, sei anzuzweifeln. Zum Beispiel gab es bereits zur genauen Uhrzeit des Anschlags mehrere unterschiedliche, offizielle Angaben. Ebenfalls fraglich ist die Fahrtroute und die Geschwindigkeit des Lasters, den Anis Amri kurz vor Weihnachten 2016 in die Menschenmenge gelenkt haben soll. Im kritischen Gespräch mit Norbert Fleischer berichtet Davidsson, dass der Lkw zum Beispiel vom Anschlagsort aus in einer Kaserne abtransportiert worden sei, und er fragt, wieso. Der Autor äußert auch deutliche Zweifel darüber, wann, wo und unter welchen Umständen Fingerabdrücke und Ausweis des Terroristen gefunden worden sein sollen. Interessant auch das vom Attentäter zurückgelassene Mobiltelefon: hatte Amri bis kurz vor dem Anschlag hauptsächlich pornographische Inhalte im Internet angesehen, soll er, von einem Tag auf den anderen, im Internet fast nur noch islamistisch-dschihadistische Inhalte aufgerufen haben - was dem Autor zweifelhaft erscheint. Ein inhaltlich dichter Studio-Talk, der die Tiefe und die Komplexität der angestellten Recherchen zu dem Buch erahnen lässt.

Kategorie Nachrichten & Politik

Kommentare

Edmund Kisicki
Alles Quatsch ... ein Anis Amri ist genauso wenig mit einem 40-Tonner Scania über den Breitscheidplatz gerast, wie ein Mohammed Atta jemals mit einer Boeing in das WTC. Komplette Inszenierung. LKW und Bus wurden dahin platziert. Einzig wichtig ist doch die Frage: WER war involviert und WOHER kamen die Opfer, wenn es welche gab? Gleiche Nummer auch in Münster! Diese Spielchen werden mit unseren Steuergroschen inszeniert und dienen auch noch als Vorwand zur Abschaffung unserer Freiheit!

stanley vai
es gibt videos auf den kein einziger verletzter zusehen ist,und das kurz nach der Höllenfahrt durch den weinachtsmarkt.auch panisch aufgebrachte menschen sind nicht zusehen,die bummelten alle ganz gemütlich weiter

Mario Kasper
Der "Terroranschlag" am Weihnachtsmarkt in Berlin ist zu 100% ein Fals Flag Ereignis . Das selbe ist der Anschlag vom "Marathon in Boston" in Amerika . Bitte Leute macht euch schlau!

Upgrade Iself
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es überhaupt keine Opfer gab. Oder seht ihr irgendwelche in der Handyaufnahme bei dem Rundgang des Reporters?

hoaxland
Der "Anschlag" war eine komplette Inszenierung. Mediales Terrortheater. 100% Fake!

Es gibt aktuell drei sich widersprechende angebliche Anfahrtsszenarien:

1. Das "Dashcam"-Video von Reuters (BILD, 23.12.2016) und nun auch das Kontraste-Video (01.03.2018) zeigen den LKW mit etwa 50-60 km/h aus der Hardenbergstraße kommend, ohne Ampelhalt. Oder er stand deutlich weiter hinten in der Schlange, so dass er ausreichend Strecke hatte, um die konstante Geschwindigkeit zu erreichen - laut Kontraste-Video war aber nur ein Auto, evtl. zwei Autos vor ihm (rechte Spur) und drei Autos neben ihm (linke Spur).

2. Die ZEIT (und später auch zB. WELT/N24 am 08.11.2017) veröffentlichte am 05.04.2017 mit Bezugnahme auf die ausgewerteten GPS- und Fahrtenschreiberdaten einen umfangreichen Artikel ( zeit.de/2017/15/anis-amri-anschlag-berlin-terror-staatsversagen ) in dem u.a. die angebliche Fahrtroute des LKW beschrieben und behauptet wurde (Seite 8), der LKW sei aus der Hardenbergstraße gekommen, habe an der roten Ampel halten müssen und sei daher dann mit nur etwa 15 km/h auf den Markt gefahren!

3. Das offizielle Statement der "ermittelnden" Generalbundesanwaltschaft vom 03.07.2017 ( parlament-berlin.de/ados/18/InnSichO/protokoll/iso18-010-wp.pdf ) beinhaltet bzgl. der Anfahrt die Aussage, der LKW sei aus der Kantstraße gekommen und mit 49km/h auf den Markt gefahren! (Seite 2) Die Anfahrt aus der Kantstraße war ja auch gleich zu Beginn der Show mal in den Medien berichtet worden, spätestens mit der Veröffentlichung des "Dashcam"-Videos aber verständlicherweise kein Thema mehr

Wie kann es also sein, dass von offizieller Seite, nach über einem halben Jahr "Ermittlungsarbeit" noch immer die absurde These vertreten wird, dass sich ein 40-Tonner mit fast 14 m langem Auflieger mit 49 km/h, aus der Kantstr. kommend, um den Ampelmast mit den beiden Schildern herum auf den Markt schlängeln kann? Und da man ja wohl davon ausgehen kann, dass auch der GBA die Fahrdaten ausgewertet hat und nicht nur Zeit & Co... wie kann es sein, dass man beim "Auswerten" dieser Daten zu solch unterschiedlichen Ergebnissen (Hardenbergstr./Ampelhalt/15 km/h vs Kantstr./49 km/h/ohne Ampelhalt) kommt und weder diese Tatsache jemanden zu stören scheint, noch der Punkt, dass beide Varianten den mittlerweile zwei veröffentlichten Videos (Reuters und Kontraste) widersprechen?!? Und warum werden die Daten nicht veröffentlicht?

Mit nur 15 km/h wie in Variante 2 wäre es ja, anders als mit den 50-70 km/h, auch ohne Weiteres möglich gewesen, die Strecke über den Markt zu fahren (von der Hardenbergstraße aus). Allerdings glaube ich kaum, dass man in dem Tempo auf über 50 Metern Leute umfahren kann, schon gar nicht bis zu über 110 und 11 davon tödlich (50 m Fahrstrecke bei 15 km/h = 12 Sek.). Und außerdem kam er ja doch laut GBA aus der Kantstraße, bzw. laut Videos wesentlich schneller aus der Hardenbergstraße...

Und dann hätten wir da noch so diverse andere "Merkwürdigkeiten", wie zB. diese... Es existieren mehrere Videos der angeblichen Fahrstrecke des LKW auf dem Weihnachtsmarkt, wie zB. die Aufnahme von Jan Hollitzer (damals stellvertretender Chefredakteur der Morgenpost). Der komplette Weg wurde ab etwa 20: 04 Uhr (Zeitstempel=Turmuhr) quasi lückenlos dokumentiert (etwa gleichzeitige Begehung von beiden Seiten der Gasse), also zwei Minuten nach der angeblichen Tatzeit. Es sind insgesamt nur 13 mögliche Opfer in der Gasse zu sehen (ohne jetzt im Einzelnen auf die Glaubwürdigkeit dieser "Opfer" eingehen zu wollen). Darunter keine, die für die angeblichen 13-16 Schwerverletzten (je nach Quelle) in Betracht kommen und nur ein möglicher mutmaßlicher Toter (wird abgedeckt).
Direkt am LKW sind nochmal 5 "Tote" zu erkennen und aufgrund der zu beobachtenden Aktivitäten vielleicht noch weitere 3-4 "Opfer" (großzügig geschätzt) auf der nicht gut dokumentierten straßenabgewandten Seite des LKW zu vermuten. Macht insgesamt vielleicht 21-22 Opfer. Bei angeblichen 67 Opfern auf dem Markt, 11 Toten und 56 Verletzten.
Wo waren die fehlenden 45 Opfer (zwei Drittel!), vor allem die 13-16 Schwerverletzten? Die sichtbaren Opfer reichen ja noch nicht einmal aus, um die offizielle Anzahl an Toten und Schwerverletzten abzudecken.

Und anlässlich der Veranstaltung auf dem Breitscheidplatz zum ersten Jahrestag wurde die angebliche Zahl der Verletzten ja dann nochmal deutlich nach oben korrigiert, von den besagten 56 auf "fast 100" (sic! Tagesschau) - bisher anscheinend nur in den Medien, mal sehen, ob die Lügipedia-Einträge auch noch angepasst werden. Es fehlen nun also (laut Medien) nochmal 40-50 Opfer mehr. Wo waren also die fehlenden 45-90 Opfer 2-3 Min. nach der Tat, besonders die 13-16 Schwerverletzten?

Warum legt man einen "Toten" am Zugang an der Ampel ab (liegt dort in Pressefotos) wo nachweislich (Hollitzer-Video) zuerst überhaupt keine Opfer zu finden waren?

Und hatte der Scania nicht angeblich einen Notbremsassistenten, der ja auch mal als Grund für das Stoppen des LKW angeführt wurde und der ja eigentlich schon VOR dem ersten Kontakt (das ist ja der Sinn dieses Systems), ganz sicher aber danach eingegriffen hätte? Wie lang ist der Bremsweg bei 15 km/h? 2 m? Oder 3 m? Bzw. laut Zeit-Artikel kam der LKW ja durch eine Lichterkette zum Stehen - wie auch immer diese Version dann mit der Version mit dem automatischen Bremssystem zusammenpassen soll: Wie soll bitte eine Lichterkette, die sich um eine Achse gewickelt hat, einen 40-Tonner mit 450 PS zum Stehen bringen?!?

Das "Kontraste"-Video ( alturl.com/zqnmf ) vom 1. März 2018 wirft auch so einige Fragen auf:
- Warum taucht das Video erst jetzt auf, über ein Jahr später? - Wie immer bei solchen Videos haben wir auch hier mal wieder eine sehr schlechte Videoqualität
- Warum veröffentlicht man nicht das Rohmaterial, sondern nur eine massiv bearbeitete Version des Videos: Anfang und Ende beschnitten, Schnitt im Ablauf mit Minimierung des sichtbaren Ausschnitts per Zoom (der Schwenk/Zoom, bzw. das "Verreißen" der Kamera wurde in der Nachbearbeitung hinzugefügt - vor allem das Mitgehen und dann "Verreißen" ergibt hier eigentlich überhaupt keinen Sinn und dient nur der weiteren Minimierung und Verschlechterung des verwertbaren Materials), offensichtliche Reduktion der Qualität (die Qualität des Ausschnittsmaterials ist schon deutlich besser als das Vollbild), der dunkle Bereich des Videos wurde vermutlich absichtlich abgedunkelt und nicht der Ausschnitt aufgehellt (die Bildinformationen sind im dunkleren Material nicht vorhanden)
- Trotz der schlechten Qualität, Abschirmung durch den Lichterhimmel und Einschränkung des Sichtbereichs kann man sehen, dass kaum Leute unterwegs sind. Wo waren die angeblichen "bis zu" 111 Opfer und die ganzen anderen Besucher des Marktes?

Und dann kommen noch die ganzen anderen "Auffälligkeiten", wie zB. die diversen Medienangehörigen vor Ort, sowohl unter den "Zeugen", als auch den "Opfern"; Widersprüche in den Aussagen; der Zustand der "Opfer" in der Gasse; das Verhalten der "Opfer" und Passanten in der Gasse; das Verhalten der Rettungskräfte; die mal wieder sehr begrenzte Anzahl an Videos und Fotos und die (abhängig vom Inhalt) übliche schlechte Qualität bei den verfügbaren Aufnahmen; usw.
Phony Fake Show!

Mittwoch, 30. März 2016

Wie Belgien bei den Terror-Brüdern schlampte

Thema: Terroranschläge

Terror in Brüssel
Wie Belgien bei den Terror-Brüdern schlampte

Nach seiner Ausschaffung aus der Türkei tauchte einer der späteren Selbstmordattentäter von Brüssel unter. Die belgischen Behörden reagierten zu spät

Zwei Mal wurde Ibrahim El Bakraoui im Sommer 2015 in der Türkei aufgegriffen und ausgeschafft. Damit hatte er gegen seine Bewährungsauflagen verstossen. Doch erst im August lösten die belgischen Beamten die landesweite Fahndung nach ihm aus. Zu spät. Da war der 29-jährige Belgier schon untergetaucht. Sein jüngerer Bruder Khalid El Bakraoui – ebenfalls gegen Auflagen auf freiem Fuss – verschwand im Oktober von der Bildfläche, berichtet die «Süddeutsche Zeitung».

Vorzeitig entlassen

Der 27-jährige Khalid El Bakraoui wurde 2011 wegen Autodiebstahls zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Die Beamten fanden damals bei ihm und einem Komplizen mehrere Kalaschnikows, schreibt der «Tagesspiegel». Die Strafe sass er nicht ab, er wurde vorzeitig entlassen.

Sein Bruder Ibrahim El Bakraoui hatte im Januar 2010 in Brüssel eine Wechselstube überfallen und auf der Flucht einen Polizisten mit einer Kalaschnikow angeschossen. Er wurde zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, kam aber ebenfalls wegen guter Führung nach vier Jahren und neun Monaten frei. Er suchte eine Arbeit, zahlte monatlich Schmerzensgeld von 25 Euro an den verletzten Polizisten und hielt Kontakt zu seinem Bewährungshelfer.

Belgien schickte Liste mit Straftaten

Im Juni 2015 griff ihn die türkische Polizei in Gaziantep an der Grenze zu Syrien auf. Am 14. Juli wurde er nach Amsterdam ausgeschafft – die Stadt hatte er als Wunschziel angegeben. Am gleichen Tag schickten die türkischen Behörden eine Warnung an ein Internet-Portal der Botschaften von Belgien und den Niederlanden in Ankara. Sie vermuteten, dass Ibrahim ein Jihadist sei.

Der zuständige Beamte in der belgischen Botschaft reagierte nicht auf die Nachricht. Als einzige Reaktion schickte Belgien einige Tage später eine Liste mit den bisherigen Straftaten des späteren Selbstmordattentäters an die Türkei.

Kahlid El Bakraoui sprengte sich am Dienstag in der Brüsseler Metro in die Luft, sein Bruder Ibrahim am Flughafen.

Mit freundlicher Genehmigung von 20minuten.ch

Donnerstag, 8. Januar 2015

Terrornschlag auf "Charlie Hebdo" - Zehntausende zeigen Solidarität

Thema: Terroranschlag
tagesschau.de
Anschlag auf "Charlie Hebdo"
Zehntausende zeigen Solidarität
Stand: 07.01.2015 21:18 Uhr
Nach dem Anschlag auf die Redaktion der Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" haben sich in vielen Städten Frankreichs Zehntausende zu Trauerkundgebungen zusammengefunden. Neben Paris waren es Städte wie Toulouse, Strasbourg, St. Etienne, Marseille, Nantes, Rennes, Toulon, Nizza und Clermont-Ferrand. Die Zeitung "Le Monde" berichtete von mehr als 100.000 Demonstranten im ganzen Land.


"Ich bin Charlie" - Demonstranten in Paris bekunden ihre Solidarität ...

... ebenso vor der französischen Botschaft in Berlin.
Nahe des Tatorts zeigten Studenten ihre Solidarität mit der Redaktion von "Charlie Hebdo". Sie trugen Schilder mit dem Spruch "Je suis Charlie". "Ich bin Charlie" war auch das Motto der Demonstrationen in Berlin, wo sich vor der französischen Botschaft zahlreiche Menschen einfanden. Auch in weiteren Städten, so in London und in Brüssel, bekundeten Menschen ihre Trauer.

Kurz nach der Tat hatte sich das Stichwort im Internet verbreitet. Unzählige Twitter- und Facebook-Nutzer verurteilten den Anschlag als Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit. Am Élysée-Palast und anderen offiziellen Einrichtungen in Frankreich wehen die Fahnen auf Halbmast.

Auch Vertreter der Muslime in Frankreich verurteilten die Tat. Vertreter von Christen, Muslimen und Juden waren zuvor bei Präsident François Hollande im Élyséepalast. Sie kündigten für Donnerstag ein Treffen an, um sich auf eine gemeinsame Initiative zu verständigen.
Quelle und Fotos: tagesschau.de

» der Kommentar des Blogschreibers «
Es scheint einfach nicht mehr anders zu gehen:
Der Terroranschlag ist gerade geschehen, schon sind die vermutlich Verantwortlichen ausgemacht. - Aufgrund von "Allah ist groß"-Rufen, die Zeugen gehört haben wollen, sind es Islamisten gewesen. Als ob niemand anderes das nicht auch rufen könnte!
Es wird nicht gefragt: "Wem nutzt es?" oder "wer hat ein Motiv" und danach recherchiert - es wird behauptet und beschuldigt, wie es gerade ins Bild passt.
Dabei sind die Parallelen erschreckend - 9/11 - MH17 - vorher Jugoslawien jetzt Paris usw. Handfeste Beweise scheinen nicht mehr benötigt zu werden, eine Behauptung reicht aus.
Denken wir daran, wie schnell die "Verantwortlichen" beim Bostonmarathon "feststanden" und welche Märchen damals erzählt wurden, wie George dabbelju schon wenige Stunden nach dem Einsturz der Türme des WTC wusste wer dahinter steckte und dass Saddamm Hussein angeblich Massenvernichtungswaffen hatte.
So schrecklich der Terroranschlag ist, so sehr man mit den Angehörigen der Opfer und den Verletzten mitfühlt, man sollte sich vor allzueiligen Beschuldigungen ohne jeden Beweis hüten.


Kommentare

von deployed
Mein Beileid den Angehoerigen. Lasst uns 12 Kerzen anzuenden und beten.

von PPI
Je suis Charlie que vive la démocratie!

von nordstern 2
Wo bleibt bitte die Entrüstung Deutschlands. Sogar im winterlichen Reykjavik wird seiner Trauer Ausdruck verliehen ich vermisse die Bilder aus Deutschland.

von Martinus
#je suis Charlie.
Der heutige Anschlag in Paris war ein barbarischer Akt, der sich gegen grundlegende Werte des Vereinten Europa richtete. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer sowie allen Verletzten und Traumatisierten.

von dummschwaetzer
Die angeblich freien Medien können nun beweisen ob sie bereits die Schere im Kopf haben und sich einschüchtern lassen oder ob sie wirklich noch frei in ihrer Berichterstattung sind, die sie wie eine Monstranz vor sich her tragen.
Wenn jede Zeitung morgen mit einem solidarischen Ausdruck auf der Titelseite der Karikaturen aufmacht, dann glaube ich Ihnen. Wenn auch in den Sendern frei die Karikaturen gezeigt werden, die als Vorwand für einen schäbigen Anschlag dienen. Dann glaube ich noch an freie Medien. Ansonsten ist die Pressefreiheit nur noch Makulatur.
Wir dürfen es uns nicht gefallen lassen, dass andere uns den Mund verbieten wollen und uns die Rechte nehmen wollen, die sie in ihren Ländern nicht haben. Aber ich glaube, diese rote Linie wurde bereits überschritten.

von weltoffen
Solidaritaet fuer "Charlie Hebdo"!
Ich auch !!

von Selbstmitdenker
Empörung, aber bitte keine Rache oder Retouren "Allah ist groß", schrien die Täter. Aber jeder Vernünftige wird mindestens still hinzufügen: "Aber erbärmlich klein sind menschlich-moralisch diejenigen seiner Anhänger, die so etwas tun!" Ich bin in der Trauer mit den Opfern. Aber ich hoffe dennoch, dass die grausame Tat intoleranter Verblendeter nicht am Ende weitere Intoleranz und Verblendung von anderer Seite her den Weg bahnen. Damit wäre den Opfern und der freiheitlichen Anschauung, wofür sie ermordet wurden, nicht geholfen.

von Riegsee
oh weh. Mein Mitgefühl den Opfern. Nun werden sich unsere Politiker wohl bei Pegida entschuldigen müssen.

von Phonomatic
#JeSuisCharlie die Täter werden ihrer Strafe nicht entkommen.

von PPI
@Nordstern 2 - Reykjavik?
Zunächst einmal haben Sie - ja: Sie persönlich - hier bei der TS Gelegenheit, Ihre Entrüstung zu erklären. Damit könnten Sie ein erstes Bild aus Deutschland abgeben. Drücken Sie Ihre Trauer aus, meinetwegen Ihre Wut, machen Sie Vorschläge, aber nörgeln Sie nicht gleich! Mit wenig Mühe finden Sie im Netz ein Bild aus Hamburg, wo das Theater ein Transparent "Je suis Charlie" aufgehängt hat. In Berlin drücken Menschen auf dem Pariser Platz ihre Empathie aus. In Köln soll es Solidaritätsbezeugungen geben, auch in München, sicher auch in Münster, Bonn und anderswo. Und ich bin überzeugt, habe aber noch keinen Hinweis darauf gefunden, dass es auch in Dresden Menschen gibt, denen Solidarität (was etwas anderes als Kumpanei ist) etwas bedeutet und die ihre Solidarität angemessen auszudrücken wissen.

von Falk Hündorf
Diffuse Ängste...
Ich finde, Fr. Merkel sollte den Angehörigen der Opfern in Paris ins Gesicht sagen, dass es keine Islamisierung in Europa gibt und dass die Angst davor völlig diffus ist und von mangelnder Bildung herrührt!

von denk-mal
Zentralrat der Muslime. Danke an Herrn Mazyek für die sehr klaren Worte.
Mein Gedenken den Toten, mein Beileid den Angehörigen und Freunden.

von Light1
Bestialisches Mordgesindel
Diese hohlen Verbrecher benehmen sich in der Tat wie Tiere. Sie töten rein mechanisch. Ich hoffe, man fängt sie ein.
Aber was ich auch sagen muss: Satire, die andere beleidigt, muss nicht sein. Aber sie ist längst schon von der Bevölkerung akzeptiert und wird überhaupt nicht mehr als Beleidigung gesehen, was sie defakto ist.

von ooo-2
Die Verhöhnung des Islam war politisch gewollt.
Es sollte jedem klar sein, dass dieser Anschlag ohne die geopolitischen Begleitumstände niemals stattgefunden hätte. Ohne die westlichen Kriege in islamischen Ländern, ohne die parallel gezielt verbreitete mediale "Terrorisierung" des Islam hätten westliche Medien weder mit den sogenannten "Mohammedkarikaturen" öffentliches Aufsehen erregt, noch gäbe es derart radikalisierte Fanatiker, die meinen, ihren Glauben mit brutalen Massakern "verteidigen" zu müssen. Islamistische Terroristen sind nicht das Produkt einer Religion, sondern das Produkt westlicher Verbrechen von Afghanistan bis Syrien.

von Rock Lesemich
NUR grausamer Unsinn erklärt das jetzt den Freunden und Angehörigen der Toten.
Auch islamische Verbände in Europa appelieren gegen diese Organisationen.
Fakt: keine Religion der Welt beauftragt Mörder zu Töten.

von Laskaris
Moi aussi: je suis Charlie
Das Massaker in der Redaktion von "Charlie Hebdo" ist ein Anschlag auf die Meinungs- und Pressefreiheit, wie man ihn in dieser Brutalität auch in der an Gewalt wahrlich nicht armen Geschichte des modernen Europas selten gesehen hat. Ich möchte den Angehörigen und Freunden der Opfer mein Beileid aussprechen.
Jetzt den Rechten nachzulaufen, die am liebsten gar keine Zuwanderung hätten, wäre die falsche Reaktion. Die große Mehrheit der Muslime in Europa sind friedliebende, nette Menschen und entsetzt über solche Anschläge.
Zugleich sollten wir uns aber nicht in die eigene Tasche lügen und so tun, als hätten solche Taten "gar nichts mit dem Islam zu tun". Selbstverständlich gibt es einen kausalen Zusammenhang zwischen Islam und Islamismus. Und das hat auch etwas mit dem Koran zu tun, Stellen wie dem "Schwertvers" und damit, dass der Islam im Gegensatz zum modernen Christentum nicht von der Aufklärung "gezähmt" wurde. Auch dies sollte, gerade von Muslimen, kritisch diskutiert werden.

von schiebaer45
Auch mein Beileid gilt den Angehörigen der Opfer dieses barbarischen Anschlag. Auch ich bin der Meinung das alle Zeitungen hier bei uns auf den Titelseiten Karikaturen aus der Feder der Karikaturisten bringen sollten um ein Zeichen zu setzen um diesen verdammten Idioten zu zeigen wir lassen uns von euch nicht einschüchtern. Es geht um Meinungsfreiheit hier in Europa und das ist ein sehr schwer erkämpftes Gut hier bei uns ,das lasen wir uns von Idioten nicht kaputt machen. M.M.

von Politikerkarriere 1
und Deutschland ? Wo bleibt die Entrüstung aus Deutschland und der Politik? Wäre es ein rechter Anschlag,hätte man sich im ganzen Land entrüstet und 100000 wären auf die Straße gegangen,genau diese Unterschiede treibt die Menschen zu PEGIDA,man hat es satt das man immer mit zweierlei Maß misst. Und man berichtet hier nur von Tätern,während im Rest der Welt von islamistischen Terroristen spricht. Genau das will man in D eben im Vorfeld verhindern,das man von Islamisten spricht.Und schon bei den Mohamed Karikaturen hat die Presse sich einschüchtern lassen und den Schwanz eingezogen,das ist genau der falsche Weg,Es müsste heißen,jetzt erst recht,das wäre das richtige Signal. Es ist erschreckend wie man sich in D verhält. Hoffentlich werden die Mörder bald gefunden.

von tobeorwhat
Solidarität Nur 100.000 Demonstranten im ganzen Land laut "Le Monde" ?
Wo ist der Rest der Bevölkerung Frankreichs?
Hier hat ein menschenlebenverachtender Angriff auf die Demokratie und die Pressfreiheit im Herzen Europas, im Lande Voltaires, im Land der Revolution gegen die Tyrannei stattgefunden! 12 Menschen sind für die Meinungsfreiheit ermordert worden.
Und dann nur 100.000?

von Fjordspringer
Je suis Charlie!

von WL
Werbung in der Tagesschau
Die Mordtat dieser religiösen Fanatiker ist abscheulich und dreht mir den Magen um. So angeschlagen kann ich noch weniger verstehen, warum die Tagesschau es nicht lassen kann, Werbung für irgendwelche Firmen zu machen: immer und immer wieder kommt das vor. Was soll das?
Auszug: "Unzählige [name 1]- und [name 2]-Nutzer verurteilten den Anschlag als Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit."
Und warum wohl "unzählige"? So diese Nutzer ihre Meinung in einem sogenannten sozialen Netzwerk hinterlegt haben, sind sie nicht unzählbar.

von deployed
BBC hat hat zwei Karikaturen gezeigt