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Donnerstag, 20. Dezember 2018

Berliner Weihnachtsmarkt - Polnischer LKW Besitzer gibt Kampf um Entschädigung auf

Thema: Terroranschlag

Zwei Jahre nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt –
Polnischer LKW Besitzer gibt Kampf um Entschädigung auf

Zwei Jahre ist es her, dass der Attentäter Anis Amri am 19. Dezember 2016 mit einem LKW in die Menschenmenge auf dem Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz fuhr. Den polnischen LKW-Besitzer trieb das Attentat fast in den Ruin. Nun gibt er seinen Kampf um deutsche Entschädigungszahlungen vorerst auf.

Entschädigungszahlungen vorerst auf, berichtet der „Focus“.

„Das ist ein Kampf wie David gegen Goliath“, sagte der Pole. Zurawski lebt in Sobiemysl bei Stettin und hatte sich bei Berliner Behörden unter anderem um Schadenersatz für den Lkw bemüht, der vom Attentäter Anis Amri entführt und als Terrorwaffe missbraucht worden war.

Doch die deutschen Behörden reagierten bislang nicht. „Solange in Deutschland die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind, habe ich keine Chance, etwas zu erreichen“, so Zurawski weiter. Das habe auch sein Anwalt bestätigt.

Die doppelte Tragödie

Das Attentat trieb den Unternehmer fast in den Ruin. Hinzu kam die Trauer um seinen erschossenen Cousin, den Fahrer des LKWs, sowie die Sorge um die Hinterbliebenen des Cousins, seine Frau und Kind.

Der Vorfall wurde zur emotionalen und finanziellen Tragödie, von der sich Zurawski und seine Familie erst jetzt nach zwei Jahren etwas erholt haben.

Um in den Besitz des LKWs zu kommen, erschoss Amri als erstes den Fahrer des LKWs, Zurawskis Cousin, entführte den LKW und lenkte das Gefährt auf den Weihnachtsmarkt in die Menge hinein. Elf weitere Menschen starben, mehr als 70 wurden verletzt. Der fast neue LKW musste am Ende verschrottet werden, so Zurawski laut „Focus“.

Lange Zeit plagten den Unternehmer Existenzängste, denn der rein finanzielle Schaden belief sich auf 90.000 Euro, wovon ihm lediglich 10.000 Euro Schadensersatz zugesprochen wurden.

Auf die deutschen Behörden ist er wütend. Er kann nicht verstehen, warum Deutschland den ihm entstandenen Schaden nicht ersetzt. „Ich will mich doch nicht bereichern“, so Zurawski gegenüber der Deutschen Presseagentur . Für ein reiches Land wie Deutschland müsse die Entschädigung der Opfer eigentlich Ehrensache sein.

Zudem hätten sich die Behörden „sehr unfein“ verhalten, fast so als wäre das alles seine Schuld gewesen. Er ist sich sicher, die Behörden hätten sich anders verhalten, wenn er „ein Deutscher“ und kein „Pole“ wäre.

Polens Regierung hilft

Immerhin habe sich Polens Regierung hilfsbereit gezeigt, so Zurawski. Sie übernahm die Kosten für die Überführung des toten Cousins und dessen Beerdigung. Staatspräsident Andrzej Duda nahm persönlich am Begräbnis teil, während von deutscher Seite kein Landesvertreter kam.

Zudem bekam die Familie seines Cousins von Polens Regierung eine Spezialrente bewilligt. Die deutschen Opferbeauftragten Edgar Franke und dessen Vorgänger Kurt Beck – beide von der SPD – hätten hingegen gar nichts getan, so Zurawski weiter.

Dass der Lkw-Hersteller Scania auf noch fällige Leasing-Raten verzichtete und der Industriekonzern Thyssen-Krupp auf Schadensersatz für die verrostete Stahl-Ladung, sei entgegen Becks Behauptungen nicht deren Verdienst gewesen. Vielmehr hätten sich die Firmen dem Druck der Medien gebeugt, so der Unternehmer.

In diesem Jahr möchte Zurawski seines verstorbenen Cousins und Mitarbeiters gemeinsam mit den Speditionskollegen in Polen gedenken. „Wir werden mit den Lkws vor den Friedhof fahren und ihm zu Ehren hupen.“ (nh/dpa)

Mit freundlicher Genehmigung von: EpochTimes.de

Samstag, 8. September 2018

Berlin - Breitscheidplatz 2016 - immer noch Zweifel am Terroranschlag

Thema: Terroranschlag

Der gelbe Bus -
Elias Davidsson im NuoViso Talk
unglaublich, was er alles recherchiert hat, auch bei den Opfern von 9/11 in USA


NuoViso.TV
Am 22.05.2018 veröffentlicht

Der international bekannte Enthüllungsbuchautor Elias Davidsson stellt sein neues Buch vor. Sein gerade erschienenes Werk „Der gelbe Bus“ beschäftigt sich mit dem sogenannten Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz. In einer sechsmonatigen Recherche hat sich der Autor intensiv mit den ihm zur Verfügung stehenden Quellen beschäftigt und will dabei zahlreiche Unstimmigkeiten in der offiziellen Version festgestellt haben: So gut wie alles, was in den deutschsprachigen Medien dazu veröffentlicht wurde, sei anzuzweifeln. Zum Beispiel gab es bereits zur genauen Uhrzeit des Anschlags mehrere unterschiedliche, offizielle Angaben. Ebenfalls fraglich ist die Fahrtroute und die Geschwindigkeit des Lasters, den Anis Amri kurz vor Weihnachten 2016 in die Menschenmenge gelenkt haben soll. Im kritischen Gespräch mit Norbert Fleischer berichtet Davidsson, dass der Lkw zum Beispiel vom Anschlagsort aus in einer Kaserne abtransportiert worden sei, und er fragt, wieso. Der Autor äußert auch deutliche Zweifel darüber, wann, wo und unter welchen Umständen Fingerabdrücke und Ausweis des Terroristen gefunden worden sein sollen. Interessant auch das vom Attentäter zurückgelassene Mobiltelefon: hatte Amri bis kurz vor dem Anschlag hauptsächlich pornographische Inhalte im Internet angesehen, soll er, von einem Tag auf den anderen, im Internet fast nur noch islamistisch-dschihadistische Inhalte aufgerufen haben - was dem Autor zweifelhaft erscheint. Ein inhaltlich dichter Studio-Talk, der die Tiefe und die Komplexität der angestellten Recherchen zu dem Buch erahnen lässt.

Kategorie Nachrichten & Politik

Kommentare

Edmund Kisicki
Alles Quatsch ... ein Anis Amri ist genauso wenig mit einem 40-Tonner Scania über den Breitscheidplatz gerast, wie ein Mohammed Atta jemals mit einer Boeing in das WTC. Komplette Inszenierung. LKW und Bus wurden dahin platziert. Einzig wichtig ist doch die Frage: WER war involviert und WOHER kamen die Opfer, wenn es welche gab? Gleiche Nummer auch in Münster! Diese Spielchen werden mit unseren Steuergroschen inszeniert und dienen auch noch als Vorwand zur Abschaffung unserer Freiheit!

stanley vai
es gibt videos auf den kein einziger verletzter zusehen ist,und das kurz nach der Höllenfahrt durch den weinachtsmarkt.auch panisch aufgebrachte menschen sind nicht zusehen,die bummelten alle ganz gemütlich weiter

Mario Kasper
Der "Terroranschlag" am Weihnachtsmarkt in Berlin ist zu 100% ein Fals Flag Ereignis . Das selbe ist der Anschlag vom "Marathon in Boston" in Amerika . Bitte Leute macht euch schlau!

Upgrade Iself
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es überhaupt keine Opfer gab. Oder seht ihr irgendwelche in der Handyaufnahme bei dem Rundgang des Reporters?

hoaxland
Der "Anschlag" war eine komplette Inszenierung. Mediales Terrortheater. 100% Fake!

Es gibt aktuell drei sich widersprechende angebliche Anfahrtsszenarien:

1. Das "Dashcam"-Video von Reuters (BILD, 23.12.2016) und nun auch das Kontraste-Video (01.03.2018) zeigen den LKW mit etwa 50-60 km/h aus der Hardenbergstraße kommend, ohne Ampelhalt. Oder er stand deutlich weiter hinten in der Schlange, so dass er ausreichend Strecke hatte, um die konstante Geschwindigkeit zu erreichen - laut Kontraste-Video war aber nur ein Auto, evtl. zwei Autos vor ihm (rechte Spur) und drei Autos neben ihm (linke Spur).

2. Die ZEIT (und später auch zB. WELT/N24 am 08.11.2017) veröffentlichte am 05.04.2017 mit Bezugnahme auf die ausgewerteten GPS- und Fahrtenschreiberdaten einen umfangreichen Artikel ( zeit.de/2017/15/anis-amri-anschlag-berlin-terror-staatsversagen ) in dem u.a. die angebliche Fahrtroute des LKW beschrieben und behauptet wurde (Seite 8), der LKW sei aus der Hardenbergstraße gekommen, habe an der roten Ampel halten müssen und sei daher dann mit nur etwa 15 km/h auf den Markt gefahren!

3. Das offizielle Statement der "ermittelnden" Generalbundesanwaltschaft vom 03.07.2017 ( parlament-berlin.de/ados/18/InnSichO/protokoll/iso18-010-wp.pdf ) beinhaltet bzgl. der Anfahrt die Aussage, der LKW sei aus der Kantstraße gekommen und mit 49km/h auf den Markt gefahren! (Seite 2) Die Anfahrt aus der Kantstraße war ja auch gleich zu Beginn der Show mal in den Medien berichtet worden, spätestens mit der Veröffentlichung des "Dashcam"-Videos aber verständlicherweise kein Thema mehr

Wie kann es also sein, dass von offizieller Seite, nach über einem halben Jahr "Ermittlungsarbeit" noch immer die absurde These vertreten wird, dass sich ein 40-Tonner mit fast 14 m langem Auflieger mit 49 km/h, aus der Kantstr. kommend, um den Ampelmast mit den beiden Schildern herum auf den Markt schlängeln kann? Und da man ja wohl davon ausgehen kann, dass auch der GBA die Fahrdaten ausgewertet hat und nicht nur Zeit & Co... wie kann es sein, dass man beim "Auswerten" dieser Daten zu solch unterschiedlichen Ergebnissen (Hardenbergstr./Ampelhalt/15 km/h vs Kantstr./49 km/h/ohne Ampelhalt) kommt und weder diese Tatsache jemanden zu stören scheint, noch der Punkt, dass beide Varianten den mittlerweile zwei veröffentlichten Videos (Reuters und Kontraste) widersprechen?!? Und warum werden die Daten nicht veröffentlicht?

Mit nur 15 km/h wie in Variante 2 wäre es ja, anders als mit den 50-70 km/h, auch ohne Weiteres möglich gewesen, die Strecke über den Markt zu fahren (von der Hardenbergstraße aus). Allerdings glaube ich kaum, dass man in dem Tempo auf über 50 Metern Leute umfahren kann, schon gar nicht bis zu über 110 und 11 davon tödlich (50 m Fahrstrecke bei 15 km/h = 12 Sek.). Und außerdem kam er ja doch laut GBA aus der Kantstraße, bzw. laut Videos wesentlich schneller aus der Hardenbergstraße...

Und dann hätten wir da noch so diverse andere "Merkwürdigkeiten", wie zB. diese... Es existieren mehrere Videos der angeblichen Fahrstrecke des LKW auf dem Weihnachtsmarkt, wie zB. die Aufnahme von Jan Hollitzer (damals stellvertretender Chefredakteur der Morgenpost). Der komplette Weg wurde ab etwa 20: 04 Uhr (Zeitstempel=Turmuhr) quasi lückenlos dokumentiert (etwa gleichzeitige Begehung von beiden Seiten der Gasse), also zwei Minuten nach der angeblichen Tatzeit. Es sind insgesamt nur 13 mögliche Opfer in der Gasse zu sehen (ohne jetzt im Einzelnen auf die Glaubwürdigkeit dieser "Opfer" eingehen zu wollen). Darunter keine, die für die angeblichen 13-16 Schwerverletzten (je nach Quelle) in Betracht kommen und nur ein möglicher mutmaßlicher Toter (wird abgedeckt).
Direkt am LKW sind nochmal 5 "Tote" zu erkennen und aufgrund der zu beobachtenden Aktivitäten vielleicht noch weitere 3-4 "Opfer" (großzügig geschätzt) auf der nicht gut dokumentierten straßenabgewandten Seite des LKW zu vermuten. Macht insgesamt vielleicht 21-22 Opfer. Bei angeblichen 67 Opfern auf dem Markt, 11 Toten und 56 Verletzten.
Wo waren die fehlenden 45 Opfer (zwei Drittel!), vor allem die 13-16 Schwerverletzten? Die sichtbaren Opfer reichen ja noch nicht einmal aus, um die offizielle Anzahl an Toten und Schwerverletzten abzudecken.

Und anlässlich der Veranstaltung auf dem Breitscheidplatz zum ersten Jahrestag wurde die angebliche Zahl der Verletzten ja dann nochmal deutlich nach oben korrigiert, von den besagten 56 auf "fast 100" (sic! Tagesschau) - bisher anscheinend nur in den Medien, mal sehen, ob die Lügipedia-Einträge auch noch angepasst werden. Es fehlen nun also (laut Medien) nochmal 40-50 Opfer mehr. Wo waren also die fehlenden 45-90 Opfer 2-3 Min. nach der Tat, besonders die 13-16 Schwerverletzten?

Warum legt man einen "Toten" am Zugang an der Ampel ab (liegt dort in Pressefotos) wo nachweislich (Hollitzer-Video) zuerst überhaupt keine Opfer zu finden waren?

Und hatte der Scania nicht angeblich einen Notbremsassistenten, der ja auch mal als Grund für das Stoppen des LKW angeführt wurde und der ja eigentlich schon VOR dem ersten Kontakt (das ist ja der Sinn dieses Systems), ganz sicher aber danach eingegriffen hätte? Wie lang ist der Bremsweg bei 15 km/h? 2 m? Oder 3 m? Bzw. laut Zeit-Artikel kam der LKW ja durch eine Lichterkette zum Stehen - wie auch immer diese Version dann mit der Version mit dem automatischen Bremssystem zusammenpassen soll: Wie soll bitte eine Lichterkette, die sich um eine Achse gewickelt hat, einen 40-Tonner mit 450 PS zum Stehen bringen?!?

Das "Kontraste"-Video ( alturl.com/zqnmf ) vom 1. März 2018 wirft auch so einige Fragen auf:
- Warum taucht das Video erst jetzt auf, über ein Jahr später? - Wie immer bei solchen Videos haben wir auch hier mal wieder eine sehr schlechte Videoqualität
- Warum veröffentlicht man nicht das Rohmaterial, sondern nur eine massiv bearbeitete Version des Videos: Anfang und Ende beschnitten, Schnitt im Ablauf mit Minimierung des sichtbaren Ausschnitts per Zoom (der Schwenk/Zoom, bzw. das "Verreißen" der Kamera wurde in der Nachbearbeitung hinzugefügt - vor allem das Mitgehen und dann "Verreißen" ergibt hier eigentlich überhaupt keinen Sinn und dient nur der weiteren Minimierung und Verschlechterung des verwertbaren Materials), offensichtliche Reduktion der Qualität (die Qualität des Ausschnittsmaterials ist schon deutlich besser als das Vollbild), der dunkle Bereich des Videos wurde vermutlich absichtlich abgedunkelt und nicht der Ausschnitt aufgehellt (die Bildinformationen sind im dunkleren Material nicht vorhanden)
- Trotz der schlechten Qualität, Abschirmung durch den Lichterhimmel und Einschränkung des Sichtbereichs kann man sehen, dass kaum Leute unterwegs sind. Wo waren die angeblichen "bis zu" 111 Opfer und die ganzen anderen Besucher des Marktes?

Und dann kommen noch die ganzen anderen "Auffälligkeiten", wie zB. die diversen Medienangehörigen vor Ort, sowohl unter den "Zeugen", als auch den "Opfern"; Widersprüche in den Aussagen; der Zustand der "Opfer" in der Gasse; das Verhalten der "Opfer" und Passanten in der Gasse; das Verhalten der Rettungskräfte; die mal wieder sehr begrenzte Anzahl an Videos und Fotos und die (abhängig vom Inhalt) übliche schlechte Qualität bei den verfügbaren Aufnahmen; usw.
Phony Fake Show!

Donnerstag, 7. Juni 2018

Sachverständigen-Anhörung des 1. Untersuchungsausschusses „Breitscheidplatz"

Thema: Untersuchnungsausschuß

AfD - Staatsanwalt a.D. Thomas Seitz stellt im Untersuchungsausschuß die richtigen Fragen

Im Verlauf der Veranstaltung wird das ganze Debakel wegen der unterschiedlichen Kompetenzen und Zuständigkeiten in Sicherheitsfragen offensichtlich.


HSM2k2
Am 05.06.2018 veröffentlicht

Deutscher Bundestag, am 17.05.2018
Kontroverse um weitere Bundeskompetenzen zur Terrorabwehr
Sachverständigen-Anhörung des 1. Untersuchungsausschusses („Breitscheidplatz“) unter Vorsitz von Armin Schuster (CDU/CSU)

Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

Jupp der Baumeister
Soso, der Berliner Innensenat verstößt mit Vorsatz gegen Gesetzte.
Dann wäre das ja auch mal geklärt.
Die gehören alle auf die Anklagebank.

Marcus F.
Bäcker meint, damit dies auch funktioniert setzt es den guten Willen der Länder voraus. Genau das ist das Problem! Wer ist den letztendlich zuständig und wer wird Verantwortung übernehmen? Gerade diese Art von Überlagerungen hat noch nie richtig funktioniert.

Martin Schaaf
Hier in Deutschland läuft alles schief was schief laufen kann. Danke Merkel

Martin Schaaf
Die AfD mit ihren Justiziaren wird es euch schon zeigen. Es ist sofort nötig eine Änderung des Paragraphen Urwald ab zu schaffen, sonst wird Deutschland GmbH abgeschafft. Es gibt viel zu wenig Polizei, denen die Hände gebunden sind. Die Redner sind am runden Tisch und waren nie an der „Front“

Allahu Akbar
sollte man nich lieber erstmal einen untersuchungsausschuss zum terroranschlag ansich machen? um aufzuklären inwiefern der verfassungsschutz involviert war und das ganze mehr oder weniger zugealssen wurde! statt jetzt einfach wieder mehr polizeistaat zu fordern um die eigenen bürger zu unterdrücken...

H. A.
Im Grunde brauchen wir ein Bundesdeutsches Polizeigesetz / Polizeirecht und nicht diese Splitterung in den einzelnen Bundesländern - andere Gesetze sind doch auch Bundesgesetze / Bundesrecht...!

Donnerstag, 12. Januar 2017

Warum verweigert der Bundestag den Anschlagopfern das Gedenken?

Thema: Terroranschlag Berlin

Bundestag verweigert Berliner Anschlagsopfern das Gedenken
Historiker fragt: „Warum?“

Der Bundestag will keine Gedenkzeremonie für die Opfer des Berliner LKW-Anschlags abhalten. Ein Hamburger Historiker nahm dies zum Anlass, per Brief an Parlamentspräsident Dr. Norbert Lammert zu appellieren. EPOCH TIMES veröffentlicht sein Schreiben im Wortlaut.

Offizielles Gedenken nach einem Terroranschlag: In westlich-demokratischen Ländern eine Selbstverständlichkeit. Nicht aber in Deutschland. Der Deutsche Bundestag beabsichtigt keine Zeremonie für die Opfer des Berliner Weihnachtsmarkt-Attentats. Folgenden Brief sandte der Hamburger Autor und Historiker Michael den Hoet deshalb an den Präsidenten des Bundestages, Dr. Norbert Lammert.


Hoch verehrter Herr Dr. Lammert,

zunächst einmal: Ihnen die besten Wünsche für 2017!

Am 30.12.2016 wurde der beim Terroranschlag von Berlin ermordete LKW-Fahrer Lukasz Urban (+ 37) in seiner polnischen Heimat beerdigt. Sein ganzes Heimatland nahm Anteil. Staatspräsident Andrzej Duda kniete vor dem Sarg. In ganz Polen betätigten Berufskollegen des Getöteten um 12 Uhr die Hupen ihrer Lastwagen.

Als der Sarg der getöteten Italienerin Fabrizia di Lorenzo (+ 31) mit einem Militärflugzeug auf dem Flughafen Ciampino bei Rom eintraf, waren der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella und Verteidigungsministerin Roberta Pinotti zugegen. Ministerpräsident Paolo Gentiloni veröffentlichte eine persönliche Beileidserklärung an die Familie.

In Israel wurde das Leben der 60 Jahre alt gewordenen Daliya Eliakim öffentlich gewürdigt, während ihr Mann Rami in einem Berliner Krankenhaus ums Überleben kämpfte. Staatspräsident Reuven Rivlin hatte die traurige Nachricht ihres Todes öffentlich verkündet, verbunden mit mitfühlenden Worten für die anderen Opfer und das vom Terror getroffene Deutschland.

Unsere Partnerländer Polen, Italien und Israel suggerieren mit ihrer Haltung zu den Terroropfern: Jeder einzelne Mensch zählt!

Bei unserem Nachbarn Frankreich zeigten Staat und Bevölkerung nach den Terrorschlägen in Paris 2015 und Nizza 2016 Flagge. Millionen Menschen demonstrierten auf den Straßen für westlich-freiheitliche Werte und zeigten: Wir lassen uns durch Terror nicht beugen!

Und wie verhält sich Deutschland?

Es befremdet mich zutiefst, dass wir einerseits ständig Bilder mit der Visage des Terroristen A. in Fernsehen, Zeitungen und Online-Medien vorgesetzt bekommen, aber andererseits das Volk nichts über die deutschen Opfer der Terrorkatastrophe von Berlin erfahren soll: Keine Gesichter, keine Namen, keine Berichte über die Lücken, die sie in ihren Umgebungen hinterlassen oder was sie mit ihren Leben in unserer Gesellschaft bewirkt haben. Ich habe dazu auch einen Blogbeitrag veröffentlicht: „Gebt den deutschen Terroropfern ein Gesicht!“

Gerne würde ich – wie viele andere deutsche Bürger auch – ein Zeichen des Mitgefühls setzen und den Hinterbliebenen zeigen: Wir stehen euch bei! Eure Toten werden nicht vergessen! Aber wie soll das gehen, wenn die Getöteten so konsequent anonymisiert werden und Staatsorgane nicht zu Trauerkundgebungen aufrufen? Verdienen nicht gerade jetzt die Familien der aus unserer Mitte Gerissenen die besondere Solidarität von Gesellschaft UND Staatsorganen?

Sehr traurig, ja: empört macht es mich zu lesen, dass der Bundestag auch nach Ablauf der Winterpause KEINE Gedenkzeremonie für die Ermordeten, Hinterbliebenen und schwer Verletzten abzuhalten beabsichtigt.

Das ist, angesichts der Bedeutung des gegen unser Land und unserer Werte gerichteten Terrorverbrechens, kalt und unwürdig!

Ich höre und lese dazu in meiner Umgebung kritische, empörte, sogar zynische Fragen: Sind es uns die Opfer nicht wert, dass wir ihrer gedenken? Waren es nicht genug Tote auf einmal? Möchte die Regierung einer unbequemen, politisch ungewollten Debatte ausweichen über mutmaßliches Sicherheitsversagen im Zusammenhang mit der generösen Willkommenspolitik gegenüber Schutz Suchenden – die man den Opfern schuldig wäre?
Wird ohnehin mit mehr und regelmäßigen Opfern bei künftigen Terroranschlägen in Deutschland gerechnet?

Oder verdrängen die Deutschen die gestiegene Terrorgefahr hierzulande – im Gegensatz zum Beispiel Israel – deswegen, „weil es hier noch ‚Nie wieder Täter‘ heißt, in Israel dagegen ‚Nie wieder Opfer’“ – wie es der aus Berlin stammende israelische Sicherheitsexperte Arye Sharuz Shalicar in einem Interview ausdrückte?

Gerade Sie, sehr verehrter Dr. Lammert, haben mit ausgezeichneten Ansprachen anlässlich der jährlich am 27. Januar stattfindenden Holocaust-Gendenktage im Deutschen Bundestag dem Volk immer wieder die große moralische Kraft eines würdigen Erinnerns vor Augen geführt. Aber die Lehren der Vergangenheit wach halten, das schließt auch ein: Sie – mit Blick auf die Zukunft – in der Gegenwart anzuwenden. Wir dürfen uns vor einer Menschen und Demokratie verachtenden Ideologie von radikalislamistischen Terroristen nicht klein machen! Wir müssen potenzielle Terroristen stoppen!

Die Kraft des Mitgefühls für Terroropfer und Angehörige: Sie ist es, was einer aufgeklärten Gesellschaft die Kraft und den Mut gibt, der Drohung von Terror und Gewalt zu trotzen sowie für unsere gewachsenen, freiheitlichen Werte einzustehen. Verdrängung und etwaige politische Ablenkungsmanöver aber bewirken das Gegenteil.

Daher bitte ich Sie, den Präsidenten des Deutschen Bundestages, inständig: Setzen Sie sich für ein würdiges Gedenken für die Opfer des Breitscheidplatz-Terrorverbrechens im Deutschen Bundestag und anderswo ein.

Vielen Dank.

Mit vorzüglicher Hochachtung
Michael den Hoet, Hamburg

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de