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Mittwoch, 15. Januar 2020

Das Märchen vom reichen Deutschland

Wie die Schweizer Bank "Credit Suisse" im Global Wealth Report 2019 veröffentlicht, liegt Deutschland auf Platz vier der reichsten Länder der Welt. Auf den Plätzen eins bis drei liegen die USA, dann China und Japan.

Das Weltvermögen beträgt 2019 demnach etwa 15 Billionen US-Dollar.

Nun könnte man meinen, dann ist doch alles in Ordnung, aber weit gefehlt - im Vermögen pro Kopf liegt Deutschland nämlich nur auf dem neunzehnten Platz.
Der "Median", die Mitte des pro Kopf Vermögens, liegt in Deutschland bei 35.000 US-Dollar. Der Median in den USA liegt bei 66.000 US-Dollar, in der Schweiz bei 228.000 US-Dollar und in Großbritannien bei 97.000 US-Dollar.

Glaubt man Analysten, so befindet sich in Deutschland 30% des Vermögens in den Händen von ein Prozent. Circa 41% verfügen über etwa 10.000 US Dollar aber der Großteil der Bevölkerung hat keinen Anteil am Vermögen des "reichen Deutschland".

Gemäß einer Studie des "Deutsches Instituts für Wirtschaftsforschung" besitzen die reichsten 10% der Deutschen sogar 56% des Vermögens.

Die "Wirtschaftswoche" hat die Zinspolitik der EZB als Schuldigen erkannt, warum Deutschland schlechter als andere Länder abschneidet. Zitat: "Das Problem wird verschärft durch die Niedrigzinsen, unter denen gerade die weniger wohlhabenden Deutschen leiden. Schließlich setzen sie nach wie vor überproportional oft auf klassische, kaum verzinste Geldanlagen wie Festgeldkonten, statt ihr Erspartes in die deutlich rentableren Alternativen Aktien oder Immobilien zu tragen."

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten.de

Donnerstag, 28. Februar 2019

Brexit ist langfristig das Aus für die EU

Thema: Brexit

Brexit-Demonstration in London

Fotomontage: Tagesschau.de
Der Brexit ist weder für GB noch für die EU verkraftbar, weil der innere Zusammenhalt schon längst in der EU nicht mehr als erkennbare Strabilitätsgröße vorhanden ist.

Die EU wird zunehmend auseinanderbrechen, weil nicht ausreichend auf konforme Prinzipien, Ausgleiche im Vorsorgebereich, tragfähige, abgestimmte und nationengerechte Übereinstimmung in der Außenpolitik geachtet worden ist und nationale Alleingänge von Frau Merkel die Stimmung für einen Konsens abgewürgt haben.

Anstatt ein starkes Europa, was bindet, erleben wir in der Turbulenz von eigensüchtigen Wirtschaftsinteressen und ihren politischen Referenten ein Desaster, wie der Tanz des Popanz um das goldene Kalb.

Erschreckend, welche großen Probleme doch Tusk, Junkers, Merkel, Macron mit demokratischen Vorgängen in Mitgliedsstaaten der EU haben. Den Briten sollen ganz offenbar die größtmöglichen Probleme wegen des Brexit bereitet werden um andere Mitglieder abzuschrecken es den Briten gleich zu tun. Das ganze ist eine Art Zwangsehe auf Staatsebene!

eingestellt von Blogger auch unter Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog
Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise des Blogbetreibers widerspiegeln.

Freitag, 23. Dezember 2016

Das Ende der Volksparteien in Deutschland?

Thema: Demokratie

Das Ende der Volksparteien

Derzeit wird bei Wahlen das Ende der Volksparteien eingeläutet. Die Zustimmung der Bürger zu den großen Parteien nimmt immer mehr ab, da sich diese nicht mehr von den Parteien repräsentiert fühlen. Alle Parteien im Parlament haben sich von den Wünschen der Bevölkerung immer weiter entfernt.

Die Parteien müssen in Zukunft immer neue Bündnisse und Koalitionen eingehen, um die Regierungsfähigkeit zu sichern. Regierungsbildungen werden immer schwieriger. Man sollte daher ein Mehrheitswahlrecht (ähnlich GB, USA) einführen und den Regierungschef direkt wählen. Der mag dann zwar keine Mehrheit im Parlament haben, kann aber individuell mit einzlnen Abgeordneterten für jedes Vorhaben Koalitionen schmieden (übrigens auch wenn er eine Mehrheit hat).

Damit fiele der Fraktionszwang weg und die Abgeordneten sind wirklich frei, populitische/Einthemen Parteien verhindern keine Mehrheiten mehr und Regierungschef wird nur, wer auch tatsächlich gewählt ist. Gleichzeitig rücken die Parteien und Ideologien zumindest etwas in den Hintergrund, und die Persönlichkeiten stehen im Vordergrund. Hätte m.E. deutlich mehr Vor- als Nachteile. Alle Wahlkreise sollten dann nach Bevölkerungszahl zugeschnitten sein, und zwar von einer unabhängigen Kommission.

Die Rolle der Parteien und ihre Stellung in der Gesellschaft ist zunehmend geschwunden. Parteien gibt es nicht mehr als Vehikel der breiten Anhängerschaft und der aktiven Mitgliedschaft.

Sondern "schuld" ist nur die Situation: dass sich alle Parteien im Parlament von den Wünschen der Bevölkerung immer weiter entfernt haben. So gesehen, hat die AfD ihr Potential noch gar nicht ausgereizt.

Das Parlament muss dem Volk mehr direktes Mitspracherecht geben. Wie z.B. die Schweizer mit Volksabstimmungen. Oder es braucht wieder Parteien im Bundestag, die auch die verschiedenen Meinungen der Bevölkerung widerspiegeln.

Es war zu erkennen, wann sich das Volk gegen das Diktat einer Angela Merkel wehrt. Sie ist eben nur bei den sogenannten Flüchtlingen, welche durch sichere Länder reisten, die Merkel, welche geladen hatte.

Das Volk allerdings soll die Zeche zahlen, arbeiten und Steuern entrichten, damit die europäische Heilsbringerin für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wird. Das Volk will und wird sich aus der Knechtschaft des politischen Diktats befreien.

Von Blogger am 3/26/2016 10:00:00 vorm. unter Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog eingestellt.
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