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Mittwoch, 22. Juli 2020

Zur Erinnerung - Fastenpredigt von Bruder Barnabas - Nockherberg 2010

Die Fastenpredigt von Bruder Barnabas (Michael Lerchenberg) beim Starkbieranstich am Nockherberg 2010

Neidvoll kann man nur zurückschauen wie es einmal war.
Ob sich jemals wieder Einer traut aktiven Politikern dermaßen die Wahrheit um die Ohren zu hauen, wie das Michael Lerchenberg getan hat? Ich wage es zu bezweifeln


Es gibt die Fastenpredigt leider nur noch in fünf Teilen. Diese Version enthalt die vom BR zensierten Stellen!

Teil 2    Teil 3    Teil 4    Teil 5    Teil 1

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05.03.2010, 19:02 Uhr
Nach NS-Vergleich
Bayerischer Rundfunk zensiert Bruder Barnabas

Empörte Politiker und Funktionäre, ein entnervter Fastenprediger – ein umstrittener NS-Vergleich beim Münchner Starkbieranstich auf dem Nockherberg wird im Bayerischen Rundfunk nicht mehr ausgestrahlt.

Der traditionelle Starkbieranstich in München sorgt in diesem Jahr wegen eines NS-Vergleichs für beispiellosen Ärger. Nach seinem umstrittenen Auftritt beim Derblecken, der Politikerschelte, erklärte Fastenprediger Michael Lerchenberg seinen Rücktritt von der Rolle des "Bruder Barnabas". Er hatte sich zuvor scharfe Kritik vom Zentralrat der Juden, FDP-Chef Guido Westerwelle und Teilen der bayerischen Landesregierung eingehandelt. Lerchenberg hatte am Mittwoch mit seiner "Predigt" für einen Eklat gesorgt, als er Westerwelle in die Nähe eines KZ-Wächters rückte. In der Wiederholung der Sendung im Bayerischen Rundfunk wird die entsprechende Passage nun nicht mehr gesendet.
Wen es interessiert, der kann hier weiterlesen Tagesspiegel

Mittwoch, 24. August 2016

Cholera-Ausbruch 2010 auf Haiti: U.N. spielte eine Rolle

Thema: Cholera auf Haiti

U.N. gibt zu, eine Rolle im
Cholera-Ausbruch 2010 auf Haiti gespielt zu haben

Nachdem immer wieder Vorwürfe gegen die Vereinten Nationen erhoben wurden, für den Ausbruch der Cholera-Epidemie in Haiti mit verantwortlich zu sein, gaben sie nun zu, dabei "eine Rolle" gespielt zu haben. Fünf Jahre lang hatten sie die Vorwürfe zurückgewiesen.

Die Vereinten Nationen haben in einer Stellungnahme erklärt, dass die für die Epidemie mitverantwortlich ist. In der Washington Post heißt es:
    „Die Organisation ist in den letzten Jahren zu der Überzeugung gelangt, dass mehr zu tun ist, in Bezug auf die eigene Beteiligung am Ursprung des Ausbruchs in Haiti und dem Leiden derer, die von der Krankheit betroffen waren, die Hunderttausende angesteckt und 10.000 Tote hinterlassen hat.“
Es ist das erste Mal, dass sich die U.N. zu diesem Thema in dieser Art positioniert. In den letzten Jahren hatte sie immer wieder abgestritten, in irgendeiner Form für den Ausbruch der Cholera-Epidemie Verantwortung zu tragen.

Seit Ende Oktober 2010 breitete sich die Krankheit in Haiti aus. Dem Ausbruch vorausgegangen war ein Erdbeben der Stärke 7 nahe der Hauptstadt des Landes. Bis zu 200.000 Menschen starben bei der Naturkatastrophe. Nach dem Beben entsandte die U.N. zusätzliche Hilfstruppen nach Haiti. Darunter befanden sich auch nepalesische Blauhelm-Soldaten.

Die Quelle der Epidemie war der Artibonitefluss, der für viele Menschen als Trinkwasserversorgung dient. Ein U.N.-Team ging der Vermutung nach, dass durch das Lager der nepalesischen Soldaten Cholera-Bakterien in das Wasser gelangt sein könnten und die Krankheit dadurch Ausbrach.

In Nepal kam es zu einer Cholera-Epedemie, bevor das dortige Erdbeben ausbrach. Die Abwasserleitungen der Latrinen im U.N.-Camp führten direkt in den haitianischen Fluss. In den Abwasserleitungen des Lagers konnten Cholerabakterien festgestellt werden. Der Stamm, den das Team entdeckte, ließ sich durch Probenentnahmen bei haitianischen Patienten dem Serotyp Ogawa zuordnen. Dieser ist im süd-ostasiatischen Raum vorzufinden.

Ein Jahr später machten sich 5.000 haitianische Familien dafür stark, eine Wiedergutmachung von den Vereinten Nationen zu verlangen. Diese lehnten die Forderung jedoch ab. Die Familien versuchten es weiter und verklagten die Vereinten Nationen. Doch deren Mitarbeiter genießen diplomatische Immunität. Die Klage wurde abgelehnt.

Als die Krankheit seinerzeit ausbrach verbreitete sie sich sehr schnell auf der Insel. Die Lebensumstände in den Not-Camps sind bis heute sehr schlecht, genauso wie im ganzen Land. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser und Nahrung ist ein Privileg, dass nur wenige haben.

Ein Bericht von Ärzte ohne Grenzen geht davon aus, dass die Opferzahl, der Cholera-Epidemie, höher ist, als bisher angenommen. Es gibt Berichte, dass die Zahl der Infizierten seit dem Beginn des Jahres in Haiti wieder zugenommen hat.

Dass sich die U.N. nun doch in dieser Art positioniert, hat mit einem aktuellen Bericht zu tun, der Generalsekretär Ban Ki-Moon zugesendet wurde. Der Universitätsprofessor Philip Alston verfasste den Bericht. Alston ist Berichterstatter für die U.N. bei Menschenrechtsfragen. Der Bericht mache deutlich, dass die Vereinten Nationen eine Verantwortung für den Cholera-Ausbruch haben, so die New York Times.

Alston bezeichnete die U.N. in Bezug auf ihre Handlungen bei der Cholera-Epidemie als „unmoralisch“ und „gewissenlos“. Seinen Schätzungen zufolge würden sich eventuelle Wiedergutmachungen für die über 800.000 Erkrankten auf eine Summe von 40 Milliarden US-Dollar belaufen.

Bis zum Ende der Woche hat die U.N. Zeit, zu dem Bericht Stellung zu nehmen. Offiziell präsentiert werden soll die Untersuchung im September, wenn die Generalversammlung eröffnet wird.

Quelle: RT-Deutsch

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Die Rache geht weiter - CDU Thüringen - ganz schlechte Verlierer

Thema: Thüringen
t-online.de
Wegen Demo-Blockade
Gericht will Ramelows Immunität aufheben lassen
09.12.2014, 20:27 Uhr | dpa
Nach Protesten gegen einen Neonazi-Aufmarsch 2010 hatte die sächsische Justiz auch Bodo Ramelow vor Gericht gestellt. Kaum ist der in Thüringen zum Ministerpräsidenten gewählt, holt ihn die Geschichte wieder ein: Das Amtsgericht Dresden hat die Aufhebung der Abgeordneten-Immunität von Ramelow beantragt. Das bestätigte ein Sprecher des Landtags in Erfurt.

Dieser Verfolgungsdrang sei "an Absurdität nicht zu überbieten", kritisierte Ramelow die Entscheidung des Gerichts. Damit werde die Zivilgesellschaft eingeschüchtert.

Ramelow soll sich laut "Spiegel Online" doch noch wegen seiner Teilnahme an einer Demonstration gegen Neonazis 2010 in Dresden vor Gericht verantworten. Das Amtsgericht der Stadt habe kurz vor der Wahl vergangene Woche beim Landtag in Erfurt die Aufhebung von Ramelows Abgeordneten-Immunität beantragt, um das Verfahren weiterführen zu können, meldete das Portal.

Rädelsführer oder Vermittler?

Das Amtsgericht Dresden hatte das Verfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz im Frühjahr dieses Jahres schon einmal eingestellt - ohne dabei auf Ramelows Bedingung einzugehen, dass die Justizkasse die Anwaltskosten übernimmt. Der Linke-Politiker legte Beschwerde ein. Die Entscheidung, das Verfahren einzustellen, wurde daraufhin wieder aufgehoben.

"Es geht mir nicht ums Geld, es geht um Gerechtigkeit", hatte Ramelow damals gesagt. Er sei bei der fraglichen Demonstration am 13. Februar 2010, bei der Tausende Gegendemonstranten einen Aufmarsch von Neonazis blockierten, als Vermittler aufgetreten, nicht als Rädelsführer. Die Polizei habe seine Dienste in Anspruch genommen. Auf die jetzige Entscheidung des Gerichts reagierte er laut "Spiegel Online" "befremdet".

Abgeordnetenmandat ohnehin vor Abgabe

Ramelow war am vergangenen Freitag zum Thüringer Ministerpräsidenten gewählt worden und ist seitdem der erste Linke-Politiker an der Spitze eines Bundeslandes. Sein Abgeordnetenmandat will er früheren Angaben zufolge ohnehin abgeben. Bei der Linken dürfen Regierungsmitglieder nach den Regeln der Partei nicht gleichzeitig Abgeordnete sein. Am Mittwoch will die Landtagsfraktion entscheiden, wer Ramelow als Fraktionschef nachfolgt. Zur Wahl steht Landesparteichefin Susanne Hennig-Wellsow.

Liebe Leserin, lieber Leser, zu diesem Thema ist keine Kommentierung möglich. Weitere Hinweise finden Sie in unserer Netiquette. Wir danken für Ihr Verständnis.
Quelle: t-online.de

t-online
Richter setzen Ramelow unter Druck
Verfassungsrechtler: "Hoppla, was ist denn da los?"
Der neue thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) wehrt sich gegen alte Vorwürfe, er habe 2010 bei einer Demo gegen Nazis gegen das Versammlungsgesetz verstoßen. Das Dresdner Amtsgericht hat jetzt die Aufhebung von Ramelows Immunität beantragt. Experten und Politiker wundern sich: "Zu diesem Zeitpunkt könnte man sich in Verschwörungstheorien verlieren", sagt Omid Nouripour von den Grünen zu t-online.de. Der Berliner Verfassungsrechtler Christian Pestalozza fragt, ob da ein deutsches Gericht "seinen Arm schützend vor Neonazis hält".

Lesen Sie hier weiter: http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_72114590/abgeordneten-immunitaet-richter-setzen-ministerpraesident-bodo-ramelow-unter-druck.html

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