Freitag, 29. Oktober 2021

Energiewende ausgeträumt – droht jetzt der Blackout? - Tichys Ausblick

Tichys Ausblick - „Energiewende ausgeträumt – droht jetzt der Blackout?“

TV.Berlin - Der Hauptstadtsender

Jetzt wird‘s teuer: Deutschland hat fröhlich gewählt, die Abrechnung folgt nun unter anderen über die Stromrechnung. Denn die Energiewende läuft auf Hochtouren.

Bei der heutigen Ausgabe von Tichys Ausblick ist Prof. Dr. Fritz Vahrenholt zu Gast, ehemaliger Umweltsenator in Hamburg (SPD). Er sagt: „Wir steuern in einen katastrophalen Notstand“. Von den Plänen von Luisa Neubauer und Co. hält er nichts^: „Das würde eine Verdreifachung der Strompreise bedeuten, sind die nicht ganz dicht?“

Ebenfalls im Studio: Albert Duin, mittelständischer Unternehmer und FDP-Landtagsabgeordneter in Bayern. Duin beklagt, dass die Deutsche Regierung zuverlässige Kernkraftwerke abschaltet, um sie gegen Energieproduzenten auszutauschen, die sich auf den Zufall verlassen – dass die Sonne scheint oder dass der Wind weht. Er findet dafür klare Worte: „Da muss man ja wirklich bescheuert sein, wenn man sowas glaubt.“

Frank Hennig ist Diplomingenieur für Kraftwerksanlagen und Energieumwandlung und TE-Autor. Er sieht bei der Windkraft noch mehr Probleme: „Selbst wenn es Wind gibt, kann es sein, dass die Windräder sich gegenseitig beschatten.“ Dass man den deutschen Strombedarf auf diese Art decken könne, hält er für ausgeschlossen.

Kommentare

Dieter Krause
Blackout? Ja, Bitte. Es gibt keinen anderen Weg, um die Traumtänzer wachzurütteln...
Heinz-Jürgen Krauß
Es muss erst ganz schlimm werden, bevor es wieder besser wird ...
Heidi Aschi
Unglaublich , die wahren Experten werden nicht gehört , danke für diese Diskussion, war sehr erhellend und gleichzeitig schockierend für mich .
Jim Knopf
Tolle Sendung, hier werden Probleme noch beim Namen genannt. Leider wird der Großteil der Bevölkerung es erst mitbekommen, wenn die Flimmerkiste nicht mehr angeht.
Willy Zott
Es ist wie bei Corona man hört auf die falschen Experten.
Hermann Helbig
Lieber Herr Tichy. Warum kommt ein solches Gespräch nicht vor der Wahl? Fachleute, die man aber nicht in die Entscheidungen einbezieht, sagen das so lange schon. Aber die Deutschen sind denkfaul.
sergej dr. teplow
Respekt die Herren, ich bin nicht allein mit meiner Meining zur "grünen" Energie. Dankeschön.
Werner B.
Berlin ein Jahr ohne Strom ist, glaube ich, genau was es braucht.
Werner Obst
Hat dieses Problem nicht die AFD voraus gesagt? Aber die Grünen sind ja schlauer.
gerald witcher
Denk ich an Deutschland in der Nacht,so bin ich um den Schlaf gebracht!
Thomas Maxmoritz
Es war wieder einmal eine hervorragende Diskussion. Allerdings finde ich Herrn Vahrenholt schon etwas unredlich. Hat er als Umweltsenator in Hamburg die heutigen Zustände nicht mit herbeigeführt? Wieso werden Politiker immer erst "mutig" wenn sie nicht mehr im Amt sind? Und vor allem frage ich mich, weshalb immer auf den CO²-Emissionen herumgeritten wir? Aus dem Chemieunterricht - sofern man daran teilgenommen hat - weiß man, daß die Atmosphäre zu 78% aus Stickstoff, 21% Sauerstoff, 1% Edelgas und 0,04% CO² besteht. Dieser Wert wurde bereits 1890 in Meyers Konversations-Lexikon 1932 in Knauers Konversations-Lexikon angegeben. Exakt beträgt er 0,0385%, was m.E. auf verfeinerte Meßmethoden zurückzuführen ist. Weshalb wird also wegen eines Wertes mit vier Stellen hinter dem Komma so dermaßen viel Wind gemacht? Wegen eines Wertes, welcher sich seit weit über 100 Jahren nicht verändert hat und welchen die Natur offenbar selbst reguliert. Für meine Begriffe hat es einzig und allein kommerzielle Gründe um die ständig klammen Staatskassen zu füllen. So gesehen sind Diskussionen um Energie, Stromknappheit, Blackout und CO² zwar unterhaltsam aber nicht zielführend, weil dem Grundübel - nämliche verlogene "Politiker" - nicht zu Leibe gerückt wird. Das ist das wahre Problem.

Donnerstag, 28. Oktober 2021

Karl Lauterbach im Corona-Kreuzverhör über falsche Prognosen und Panikmache

Karl Lauterbach im Corona-Kreuzverhör über falsche Prognosen und Panikmache | BILD Live

BILD

Er ist DAS Corona-Gesicht der deutschen Politik: Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (58, SPD) erklärt seit einem Jahr in Talkshows, auf Twitter und in Pressekonferenzen die Pandemie, gibt Empfehlungen ab, stellt Thesen auf.

Die Corona-Aussagen von Karl Lauterbach sind oft alarmierend. Allerdings liegt der Politiker mit seinen Prognosen regelmäßig auch mal daneben. Wir dokumentieren seine größten Irrtümer über Corona in Schulen, Intensivstationen, Long Covid – und konfrontieren Lauterbach damit.

Alle 10 Lauterbach-Irrtümer liest du hier: https://on.bild.de/34GDNyD


Kommentare

Q Q
Gott, schütze uns und unsere Kinder vor solchen "Experten"!
Ch G
Wäre interessant, wenn Bild LIVE auch mal Herrn Spahn zu seiner Aussage im Sommer 2020 "Mit dem Wissen von heute würde man keine Friseure mehr schliessen.", konfrontieren würde...
Gerlinde Phux
Das ist ja ziemlich naiv zu glauben, dass Lauterbach es gut gemeint hat. Er hat genau gewusst, was er sagt. Ihn stört das kein bisschen, dass er immer wieder wiederlegt wird. Unfassbar
Dieter Bräuer
Meine Empfehlung an Herrn Lauterbach , lassen sie sich bitte mal untersuchen.
Fabzo83
Redet sich raus und feiert sich dabei. Solche Menschen sind sehr gefährlich.
Mila Jinton
Wie er sich rauslügt! Es ist zum Fremdschämen, weil es doch jetzt jeder(hoffentlich) bemerkt.
D. W.
Politiker und Wissenschaftler die keine Ahnung haben sollen der Bevölkerung nicht vorsagen was sie tun müssen. Jeder entscheidet über sich selbst.
Hannelore Strater
Letztes Jahr vor Weihnachten hat man den Kindern eingeimpft, wenn ihr Oma und Opa besucht, dann sterben die. Was abging und weiter abgeht, ist der absolute Wahnsinn, Irrsinn und Panikmache..
Bodo
Solche Experten sagen sehr viel über die Qualität unserer Politiker aus. Hochinteressant!
senta blum
BILD war nie so mein Ding. Mit dieser Sendung hat sich das geändert.
TOP!
Anke H.
Kaum einen unsympathischeren Menschen gesehen. Warum spielt der überhaupt so eine wichtige Rolle. Es gibt weitaus bessere und seriösere Wissenschaftler als dieser Herr.

Mittwoch, 27. Oktober 2021

Anne Will 25.10.2021 - Die Ampel im Aufbruch – ist Rot-Grün-Gelb finanzierbar?

Die Ampel im Aufbruch – ist Rot-Grün-Gelb finanzierbar?

Die Gäste im Studio

Fotos: Screenshots

von links

  • Ursula Münch
    Politikwissenschaftlerin, Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing
  • Rainer Hank
    Wirtschaftsjournalist, Publizist, Kolumnist
  • Claudia Kemfert
    Abteilungsleiterin Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)
  • Olaf Scholz (SPD)
    Bundesfinanzminister, Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidat
  • Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen)
    Bundesparteivorsitzender
  • Eine Woche nach der Bundestagswahl 2021 beginnt die Suche nach Koalitionen. Ohne FDP und Grüne wird eine Regierungsbildung schwierig, doch können diese in ihren Verhandlungen die Differenzen bei Schuldenbremse, Klimapolitik und Steuern überwinden?
    Was wird aus dem Unionskandidaten Laschet? Steht die SPD wirklich geschlossen hinter Scholz? Ist ein Drei-Parteien-Bündnis das, was die Bürgerinnen und Bürger wollen? Wer kann und wird in diesem Land regieren?

    Link zur Sendungsseite
    Link zum Gästebuch

    Pressestimmen

    Süddeutsche Zeitung
    TV-Runde bei Anne Will
    Wenn Scholz auf Kanzler umschaltet
    Von Peter Fahrenholz
    Hat sich die FDP bei den Sondierungen durchgesetzt? Mit dieser Frage piesackt Anne Will Olaf Scholz und Robert Habeck, den das sichtlich nervt. Aber dann lässt Scholz kurz den künftigen Kanzler aufblitzen.

    Talkrunden im Fernsehen, die sich mit der mutmaßlichen neuen Ampel-Regierung befassen, haben es im Moment schwer. Die Protagonisten der Gespräche, die jetzt Koalitionsverhandlungen sind, halten nach wie vor so dicht, wie man es der gemeinhin geschwätzigen Politikerkaste gar nicht zugetraut hätte. Niemand weiß, ob im Verlauf der Gespräche mal jemand einen der anderen angeblafft hat, genervt die Augen verdreht hat, wenn er sich Sachen anhören musste, die er schon immer für falsch gehalten hat. Oder gar ein Glas Orangensaft auf den Tisch geknallt hat wie Friedrich Merz beim Gerangel um die Wahl des Unionsfraktionschefs.

    WeLT
    TV Kritik »Anne Will«
    „Mir leuchtet das auch nicht ein, warum das in Deutschland so hochgehalten wird“

    Robert Habeck zeigte sich genervt. Es gehe nicht um Gewinner-Verlierer-Spielchen wie im Sandkasten. Anne Will konfrontierte den Grünen-Co-Chef sowie den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz mit den Erfolgen der FDP im Sondierungspapier, wie etwa die Verhinderung eines generellen Tempolimits.

    Bei Anne Will ging es um die Ampelkoalition. Olaf Scholz (SPD) und Robert Habeck (Grüne) bildeten eine Einheit. Die anderen Gäste wurden im Laufe des Gespräches in Nebenrollen gedrängt: Claudia Kemfert (DIW Berlin), Ursula Münch (Politikwissenschaftlerin), Rainer Hank (FAZ).

    Zunächst einmal muss konstatiert werden, dass das Thema der Sendung absolut relevant und aktuell war. Natürlich, es geht schließlich um die politische Zukunft des Landes. Leider verhält es sich bei der Thematik der Regierungsfindung und vor allem der dazu gestellten Fragen ähnlich wie mit einem guten Paar Schuhe. Auch wenn man sie erst vor ein paar Wochen gekauft hat, sind sie ausgelatscht, wenn man sie jeden Tag trägt.

    Frankfurter Allgemeine
    Weder Be- noch Entlastungen
    Scholz und Habeck räumen Blockade bei Finanzfragen ein

    Aufgrund der FDP gebe es keine höheren Steuern für Gutverdiener – und daher auch keinen Spielraum für Entlastungen im unteren Bereich. Dass die Schuldenbremse kaum zu reformieren sei, liege auch an einer anderen Partei, sagten Scholz und Habeck bei Anne Will.

    Die Entlastung von kleinen und mittleren Einkommen durch eine Steuerreform ist laut SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und Grünen-Co-Chef Robert Habeck nur bei steigenden Steuereinnahmen möglich. Beide Politiker sagten am Sonntag in der ARD-Sendung „Anne Will“, ohne die von der FDP verhinderten Steuererhöhungen fehle dafür der Spielraum. Man werde nun in den kommenden vier Jahren sehen, welche Möglichkeiten sich noch ergäben.

    Scholz zeigte sich zugleich überzeugt, dass das Bundesverfassungsgericht den noch bestehenden Soli-Zuschlag für Besserverdienende nicht kippt. Er sei sich „so sicher wie man sein kann vor Gericht“. Habeck äußerte sich vorsichtiger und verwies darauf, man müsse man eine Entscheidung Karlsruhes abwarten. Sollte der Soli komplett abgeschafft werden müssen, rechnen Experten mit einem Milliardenloch bei den Steuereinnahmen.

    Kommentare

    Seite 18
    W. Meyer schrieb am 23.10.2021 18:14 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
    Absolut daneben, wenn in der neuen Regierung Lauterbach Gesundheitsminister werden würde. Er hat in den letzten 1 1/2 Jahren seine Inkompetenz bewiesen und alles befürwortet, was die Wirtschaft kaputt macht. Das begann, als er Staubsaugerbeutel als Masken nutzen wollte, obwohl darin giftige Stoffe verarbeitet sind, die man dann einatmen würde. Dann prognostizierte er im August 20 , dass es keinen 2.Lockdown geben wird. Im Nov. kam er. Er forderte den sofortigen Rücktritt von Ärztechef Reinhardt, weil er sich negativ über die Stoffmasken bei Lanz äußerte, die aber dann 01/21 abgeschafft wurden. Als Fan von Astrazeneca ließ er sich damit impfen. Das wurde abgeschafft, seine 2.Impfung war mit Biontech. Das fand er auch sehr gut. Die WHO überhaupt nicht, weil zu Kreuzimpfungen überhaupt keine Erfahrungen vorliegen. Dass seine 14-jährige Tochter geimpft wurde, fand er sehr gut. Aber Pfizer selbst lehnt in den Verträgen jede Verantwortung bzgl. Nebenwirkungen ab. Leider nur 1000 Zeichen.
    Seite 67
    klaus meschkat schrieb am 24.10.2021 22:32 Uhr:
    Ich vermute, dass die kleine FDP den beiden anderen Parteien die Pistole auf die Brust gesetzt hat, entweder ihr seid mit unseren Vorstellungen einverstanden oder wir steigen aus. Damit wäre die Regierungsmöglichkeit von SPD und Grünen weg. Arm und traurig für die Wähler Auf diesen Beitrag antworten
      Heinz Becker schrieb am 24.10.2021 22:54 Uhr:
      Ich frage mich schon lange was es mit Demokratie zu tun hat, wenn Minderheitsparteien, über die einzeln nur gelächelt wird, sich zusammentun und untereinander auskungeln, wer die große Mehrheit der Bevölkerung, also den Souverän, regiert. Schlimmer noch ist, dass sie Zugriff auf das Geld der Steuerzahler haben und damit unkontrolliert ihre Ideologien finanzieren können.

    Seite 75
    Herr Habeck ich möchte meine Ruhe und kein Geld schrieb am 24.10.2021 22:43 Uhr:
    Finanzielle Beteiligung an der Windmühle in meinem Vorgarten, nein und 10 x nein. Ich will meine Ruhe und keine Windmühlen und Generatorengeräusche. Ihr müsst anfangen mal zu überlegen wo kann Energie eingespart werden.
      Demokrat schrieb am 24.10.2021 22:51 Uhr:
      Richtig: Weniger konsumieren, weniger Fleisch, früher in Rente, langlebige und reparaturfreundliche Güter.
      Hirnputz schrieb am 24.10.2021 22:59 Uhr:
      Gute Entscheidung! In den Medien ist das Thema Naturzerstörung durch diese monströsen Dinger tabu. Schlimmer noch: Die Beeinträchtigung der Gesundheit von Tier und Mensch. Beschäftigen Sie sich mal mit dem Problem Infraschall. Die Menschen werden nicht aufgeklärt. In den Medien ist das Null Thema und das finde ich verdächtig und erschreckend!
      Heinz Becker schrieb am 24.10.2021 23:01 Uhr:
      Demokrat, was hat "weniger Fleisch" mit "Windmühle in meinem Vorgarten" zu tun? Können sie das einem Veganer schlüssig erklären?
      Demokrat schrieb am 24.10.2021 23:17 Uhr:
      Weniger Konsum, weniger Fleisch essen, längerlebigere und reparaturfreundlichere Güter sind die vernüntigeren Alternativen.
      Heinz Becker schrieb am 24.10.2021 23:44 Uhr:
      Demokrat, und dann braucht man keine Windmühlen mehr?
      Ich verstehe aber nicht, womit dann nachts die Millionen Batterien von Elektroautos aufgeladen werden sollen wenn es keine Atom- und Kohle- Kraftwerke mehr gibt? Mit weniger Konsum und weniger Fleisch essen?
      Wie soll das gehen?

    Seite 84
    Heinz Becker schrieb am 24.10.2021 23:49 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
    Da immer wieder das Thema Klima anklang, einige Fragen:
    - Wie passt der Vulkanausbruch von La Palma zu der Co2-Argumentation der Grüninnen und den hüpfenden Schulschwänzern?
    - Wird Spanien das freigesetzte Co2 eingrenzen oder bekommen wir in Deutschland auch etwas davon ab?
    - Reicht dann die Höhe unserer Co2-Steuer oder sollte sie nicht besser um einen Vulkanbeitrag erhöht und damit eventuell der Ausbruch gestoppt werden?
    - Wie wollen die deutschen Grüninnen den Klimawandel stoppen, wenn Nachbarländer nichtmal was gegen unkontrollierte Vulkanausbrüche unternehmen?

    Seite 100
    Heinz Becker schreibt am 26.10.2021 00:23 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
    Werte Redaktion,
    wer hat euch beauftragt alle Kommentare, in denen der Vulkanausbruch von La Palma erwähnt wird, zu zensieren?
    Wirft die aktuelle Situation die Co2-Strategie der Grüninnen über den Haufen?
    Ist eigentlich eure Zensiererei vom Fernsehrat gedeckt oder sollte ich das besser dort nachfragen?
    Waldi von Weida schrieb am 25.10.2021 22:54 Uhr:
    Nun, werter @Odradek,
    um mal kurz weiter zu philosophieren, ....natürlich kann man wissen, was man nicht weiß. Das setzt natürlich voraus, dass man weiß, was man weiß.
    Und alles, was außerhalb dessen liegt, ist dann der Teil, den man nicht weiß. Mir persönlich ist es z.B. schon unzählige Male passiert, dass ich des Satz "tut mir leid, das weiß ich nicht" gebrauchen musste.
    Und ähnlich geht es Ihnen sicher auch dann, wenn Sie z.B. bei bestimmten Themen auf Links, also auf das Wissen anderer Personen verweisen, weil Sie wissen, dass Sie es selbst nicht wissen.
    Die andere Variante wäre, zu versuchen, sich das fehlende Wissen anzueignen, ist allerdings beschwerlicher.
      Sunset schrieb am 25.10.2021 21:37 Uhr:
      So ist es. Ich halte allerdings Prof. Götz Ruprecht für kompetent.( für Odadrek). Sie können ihn ja selbst ergoogeln und Näheres erfahren.
      Es gibt halt Ideologen und Wissbegierige…
      Odradek schrieb am 25.10.2021 22:21 Uhr:
      Der Mann ist kein Professor. Meinethalben soll er seinen Dual-Fluid-Reaktor in Polen ausprobieren:
      https://www.sueddeutsche.de/wissen/atomkraft-klimawandel-erderwaermung-energie-1.4233713-2
      Heinz Becker schreibt am 25.10.2021 23:12 Uhr:
      Odradek behauptet: "der Mann ist kein Professor"
      Wallstreet:online schreibt am 17.10.21:
      "... hält der Forscher und Mitentwickler des Dual-Fluid-Reaktors, Professor Götz Ruprecht, ... "
      https://www.wallstreet-online.de/nachricht/14540915-professor-ruprecht-verbot-atomenergie-falsch
      wer hat recht? Ist nur der Professor, der von Odradek anerkannt ist?
      Aber er wird sich freuen, dass er ihm wenigstens erlaubt, seinen Dual-Fluid-Reaktor in Polen auszuprobieren.
      Sunset schrieb am 26.10.2021 12:40 Uhr:
      Das machen die schon in Kanada.⛄️

    Seite 100
    Odradek schrieb am 25.10.2021 19:19 Uhr:
    @ F.Steen
    Auf offensichtlichen Unfug sollte man nach Möglichkeit gar nicht erst reagieren. Denn das verschafft denjenigen, auf die man antwortet, nur unnötige Aufmerksamkeit. Pseudo- bzw. offenkundig Unwissenschaftliches kann man meistens auch so stehen lassen. Diejenigen, die sowas posten, diskreditieren sich unmittelbar selbst. LG
      Wilma F. schrieb am 25.10.2021 20:14 Uhr:
      Ja Odradek, sie haben recht.
      Das konnten wir oft genug in verhergehenden Gästebüchern lesen.
      Manchmal haben die Kommentare der Pseudowissenschaftler nur noch genervt.
      Ich befürchte allerdings, dass das bei künftigen Talk-Shows, wenn es ums Klima geht, wieder losgeht. Dann sind es keine Virologen mehr, dann sind die gleichen Leute plötzlich Klimatologen.
      Waldi von Weida schrieb am 25.10.2021 20:19 Uhr:
      "Unwissenschaftliches kann man meistens auch so stehen lassen."...
      Stimmt ...!
      ...aber nur dann, wenn man selbst keine nachvollziehbaren Argumente oder Belege dafür hat, dass das, das man selbst für "Unwissenschaftliches" hält, wissenschaftlich widerlegen kann.
      Unser menschliches Problem besteht ja wohl darin, dass wir nicht wissen, was wir nicht wissen und umso weniger wir wissen, was wir nicht wissen, umso mehr sind wir davon überzeugt, dass wir alles wissen.
      (nicht von mir, aber ich habe es mit meinem bescheidenen Wissen verstanden )
      Beispiel:
      Wer weiß in der Bundesrepublik schon, oder glaubt daran, dass z.B. 100 € Steuern eines aus Steuern finanzierten Pensionärs nicht einen einzigen Cent zum Steueraufkommen beitragen, während im Gegensatz dazu aber 1 € Steuern, die von einem Rentner kommen, den Steueretat genau um diesen 1 € auffüllen.
      Auf Wunsch können weitere Beispiele solcher "wissenschaftlichen " Art geliefert werden.
      Neumann schrieb am 25.10.2021 20:31 Uhr:
      Ich laß das einfach mal so stehen.
      Heinz Becker achrieb am 25.10.2021 20:41 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Werter @Odradek,
      was sollen uns die vielen Leerzeilen in ihren Kommentaren sagen?
      Machen sie das um Aufmerksamkeit zu erregen oder soll es der bildliche Ersatz für heisse Luft sein?

    Seite 106
    australischer Klaus Winter schrieb am 26.10.2021 14:01 Uhr:
    S101
    Ursula1955 schrieb am 25.10.2021 22:16 Uhr:
    “Klar produzieren die Deutschen überdurchschnittlich viel CO 2. Dennoch fände ich es wichtig, wenn man da mal „aufdröseln“ würde, wer eigentlich was mit wie viel CO2 für wen produziert"
    Ausnahmsweise (✂️❓) hier von mir nochmal eine Antwort dazu
    Wie ich hier schon mehrfach schrieb, aber entweder dann ignoriert oder verhöhnt wurde von 🟫🟦, so ist wenn man so eine Bilanz aufmacht der pro Kopf THG Verbrauch in 🇩🇪 ca. 15-18to pro Jahr, was für das gesamte Land einen 🌍 THG Anteil von ~3,5% ergibt, und nicht von den stets genannten 2%‼️
    Man nennt das den konsumbedingten THG Ausstoß, der relativ schwer zu berechnen ist weswegen auch mW keine aktuellen sondern nur ältere Daten dazu vorliegen.
    Nichts desto trotz ist dies der faktische reale Anteil der in 🇩🇪 Lebenden Menschen daran, genau auf diesen Umstand hat iü zuletzt auch Prof Lesch hingewiesen 👍🏻
    Da dies ja nichts mit 🟨Voodoo Finanzen zu tun hat schreibe ich sicher wieder für den 🗑️

      Heinz Becker schrieb am 26.10.2021 14:01 Uhr: - - - ZENSIERT - - -
      Ich frage mich schon seit mehr als einem Jahr, warum sie mit ihren, anscheinend so hervorragenden Kenntnissen in allen Bereichen, nicht die Regierung beraten und unterstützen, stattdessen hier im Gästebuch andere Foristen korrigieren und kritisieren. Meinen sie nicht auch, sie seien zu Höherem berufen?

        Wer alle Kommentare ohne das lästige Weiterblättern lesen oder herunterladen möchte, bitte hier klicken

        Die Seitenzahlen sind die aus dem Anne Will Gästebuch, nicht die der DIN-A4 Seiten.


    Dienstag, 26. Oktober 2021

    ARD-Sondersendung "Wie gefährlich ist Corona?" - Information zur Petition

     

    openPetition

    Information zur Petition: ARD-Sondersendung "Wie gefährlich ist Corona?"

    Artikel: Der Pressekodex und die Corona-Berichterstattung

    Hallo liebe Leser,

    Bastian Barucker hat Ihnen eine neue Nachricht zu dieser Petition "ARD-Sondersendung "Wie gefährlich ist Corona?"" geschickt:


    Liebe Unterstützende, ich habe kurz nach meinen Interview bei Alles auf den Tisch einen Artikel veröffentlicht, der sich mit der Pressearbeit rund um Corona beschäftigt. Darin erwähne ich auch die Petitionen und inwiefern aktuell immer mehr Menschen Meinungsvielfalt fordern. Ich würde mich freuen, wenn Sie diesen Artikel lesen und an Redaktionen weiterleiten.

    Der Pressekodex und die Corona-Berichterstattung - Die vergessenen Grundsätze ethischer Pressearbeit

    "Angesichts der seit März 2020 anhaltenden, tendenziösen und einseitigen Berichterstattung in Bezug auf Corona stellt sich die Frage, ob die deutsche Presse ihre eigenen ethischen Grundsätze vergessen hat. Ist inmitten der Panik verbreitenden Verlautbarungen der Regierung dem journalistischen Berufsstand die Moral abhanden gekommen? Wurden im Eifer des Krieges gegen einen Virus und im gemeinsamen Kampf für das Gute zeitraubende Grundsätze journalistischer Arbeit vergessen? Eine Spurensuche nach einer ethischen Pressearbeit."

    blog.bastian-barucker.de/der-pressekodex-und-die-corona-berichterstattung/

    Liebe Grüße Bastian Barucker

    Bastian Barucker


    Alle Informationen und Fortschritte zur Petition gibt’s hier.

    Haben Sie eine Frage oder einen Hinweis zur Petition? Bastian Barucker hat die Petition gestartet. Klicken Sie hier, um Kontakt aufzunehmen.

    Herzliche Grüße
    Ihr Team von openPetition

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    Montag, 25. Oktober 2021

    Presseclub 24.10.2021 - Ja zur EU, aber ohne ihre Werte - Sprengt Polen die Gemeinschaft?

    Presseclub - 24.10.2021 - Ja zur EU, aber ohne ihre Werte - Sprengt Polen die Gemeinschaft?
    So. 24. Oktober 2021, 12.03 - 13.00 Uhr

    Ja zur EU, aber ohne ihre Werte - Sprengt Polen die Gemeinschaft?


    Moderation
    Ellen Ehni
    Im Januar 2017 wurde sie Chefin der Programmgruppe „Zeitgeschehen, Europa und Ausland“ im WDR-Fernsehen. Seit September 2018 ist Ellen Ehni Chefredakteurin des WDR-Fernsehens.
    Bilder: Screenshots. Text: ARD

    Nur knapp zwei Jahre nach dem Brexit steht das europäische Haus schon wieder in Flammen. Der Grund: Das polnische Verfassungsgericht lehnt den generellen Vorrang von EU-Recht vor nationalem Recht ab. Der französische Präsident Macron sprach von einem direkten Angriff auf das Herz Europas. Seither wird fieberhaft überlegt, ob man Warschau durch Geldentzug gefügig machen kann. Doch die polnische Regierung will sich nicht “erpressen lassen” und weigert sich einzulenken. Fliegt der europäische Laden jetzt endgültig auseinander?

    Auf dem EU-Gipfel konnte sich die Gemeinschaft nicht auf eine gemeinsame Linie verständigen. Auf der einen Seite stehen die Vermittler, allen voran Noch-Kanzlerin Merkel, die den Konflikt mit Warschau versöhnlich lösen möchten. Auf der anderen Seite die Hardliner, wie zum Beispiel die Niederlande und etliche EU-Parlamentarier, deren Geduld nach Jahren des Zuwartens zu Ende ist. Sie wollen Polen den Coronahilfsfond sperren, wenn die PIS-Regierung nicht für eine unabhängige Justiz sorgt. Welche Mittel hat die EU überhaupt?

    Der polnische Ministerpräsident Morawiecki argumentiert, den generellen Vorrang von EU-Recht gebe es nur in den Bereichen, wofür die EU zuständig sei. Das gelte nicht für die Justiz. Hat er recht? Umgekehrt argumentiert u.a. das EU-Parlament, die Mitgliedsländer hätten mit ihrem Beitritt zur EU einen gemeinsamen Wertekanon akzeptiert. Anders als Großbritannien will Polen die EU nicht verlassen, ein Rauswurf ist in den Verträgen nicht vorgesehen. Im Gegenteil: Wenn die EU handlungsfähig bleiben will, braucht sie in vielen Bereichen Einstimmigkeit.

    Und genau das könnte Polen torpedieren. Auf welchem Weg befindet sich die Gemeinschaft? Ist die Idee des immer stärkeren Zusammenwachsens nur noch eine fromme Wunschvorstellung angesichts der Entwicklung in Polen, Ungarn und der anderen Visegrad-Staaten?

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    Linktipps
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    553 Kommentare + 426 Antworten = 979 Beiträge, davon 64 gesperrt

    Kommentar 181:
    Fred H. schreibt am 24.10.2021, 11:39 Uhr:
    "Benutze mich" (Lagarde zu Sarkozy), "Stirbt der EURO stirbt Europa" (Merkel), "Eine Vergemeinschaftung der Schulden nur über meine Leiche (Merkel), "Mit mir wird es keine Eurobonds geben" (Merkel), "Wenn es ernst wird muss man lügen den die kapieren eh nicht um was es geht" (Juncker), sind diese Werte der größenwahnsinnigen, korrupten Schulden-EU gemeint? Apropos, welchen eigenen Vertrag hat die EU bis jetzt noch nicht gebrochen?
      Antwort von
      Heinz Becker schreibt am 24.10.2021, 11:39 Uhr:
      Ich nehme an, dass die überwiegende Mehrheit diese Aussagen schon wieder vergessen hat, wenn sie sie jemals zur Kenntnis genommen und nicht als "Verschwörungstheorien" abgetan hat.

    Kommentar 333:
    Klaus schreibt am 24.10.2021, 12:36 Uhr:
    Ich habe immer den Eindruck bei der EU handelt es sich um eine Spielwiese für Diplomaten und Politiker, deren einziges Ziel es ist so lange wie möglich einen Status aufrecht zu erhalten, der allen dort Versammelten ein weiter bestehen zu ermöglichen.
      Antwort von:
      Heinz Becker schreibt am 24.10.2021, 12:44 Uhr:
      Es ist in erster Linie ein Endlager für ausgediente Politiker die dorthin abgeschoben werden, damit sie im eigenen Land keinen Schaden mehr anrichten können.

    Kommentar 344:
    Heinz Becker schreibt am 24.10.2021, 12:38 Uhr:
    Endlich mal ein Presseclub, indem ein offenes Wort gesprochen wird und Dinge beim Namen genannt werden. Bringt uns Merkels Abschied endlich die Wende in öffentlichen Diskussionen? Werden sich Journalisten wieder öfter trauen ihre eigene Meinung zu sagen?
      Antwort von
      D. Preuß, geschrieben am 24.10.2021, 12:43 Uhr:
      Allerdings nur von Herrn von Marschall. Die restliche 4 sind wie immer.

    Kommentar 490
    Klaus Winkler schreibt am 24.10.2021, 15:31 Uhr:
    Auch Frankreich fühlte sich nach dem 2.Weltkrieg als Verlierer, weil das Land erhebliche Kollateralschäden durch die Allierten bei der Rückeroberung erlitt. Gleichzeitig war man erbost, wie sich die Amerikaner auf einmal als Hegemonialmacht aufführten. Dies führte zu einem Schulterschluß mit Deutschland und der Schaffung der EU um zu alter Größe in Europa aufzusteigen und die Amerikaner los zu werden. Allerdings wurde das Projekt ohne Sinn um Verstand angegangen. Im Größenwahn wurde jeder eingemeindet, der nicht schnell genug weg kam. Großbritannien ist ausgestiegen, weil es noch nie eine Hegemonie von Frankreich oder Deutschland auf dem Kontinent geduldet hat. Und zu Polen ist zu sagen, daß das eines der wenigen Länder sind - die den Verstand noch nicht restlos abgegeben haben.
      Antwort von
      Udo Zindler , geschrieben am 24.10.2021, 16:17 Uhr:
      Aus dem Geschichtsbuch: "Die Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 beendete die Zweite Wiener Türkenbelagerung. Ein deutsch-polnisches Entsatzheer unter der Führung des polnischen Königs Johann III. Sobieski schlug die osmanische Armee." In Deutschland wohl nicht mehr so präsent!
      Antwort von
      Maria Ludwig , geschrieben am 24.10.2021, 16:43 Uhr:
      "Die Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 beendete die Zweite Wiener Türkenbelagerung. Kein Wunder, die ist ja auch schon ein paar Tage her! Das ist bei dt. Politikern "Schnee von gestern". Abgesehen davon, dass die Polen bereits damals die Türken heimgeschickten, DL hat sie ja gezielt in unser Land hereingeholt. In Köln dröhnt jetzt sogar noch der Muizin aus der Moschee obwohl selbst von der türkischen Gemeinde etwa nur 1/3 die Moschee besuchen. Um zu beten muss man weder in die Moschee noch in eine der christlichen Kirchen, dass kann jeder mit Gott oder Allah alleine ausmachen.

    Kommentar 494
    Breitscheit U. schreibt am 25.10.2021, 15:49 Uhr:
    Das mit Abstand größte Land Europas ist immer noch Russland daneben gibt es noch weitere 25 Staaten die nicht der EU angehören. Warum sprechen die Politiker und "Journalisten" immer von Europa wenn sie die korrupte Schulden-EU meinen? Schämt man sich so für die EU? Ich dachte die EU hätte Fake News verboten.
    Kommentar 542:
    Dieter Machmüller schreibt am 24.10.2021, 17:24 Uhr:
    Ein weiteres zum Thema EU-Werte die Deutschland glaubt einseitig festlegen zu können: in der Umweltpolitik und Ihren Spleens steht Deutschland allein auf weiter Flur. Alle Anrainerstaaten um uns herum, allen voran Polen und Tschechien haben sich gegen den Deutschen Weg entschieden! Polen und Tschechien bauen Ihre Kohlestromversorgung aus, Frankreich setzt verstärkt auf seine Atomkraftwerke, die Schweiz ebenfalls. Vorsorglich haben sich die ausserdeutschen Staaten Europas schon qua EUGH darauf geeinigt das Sie für den stündlich zu erwartenden Blackout im europäischen Strom-Verbundnetz nicht verpflichtet sind Deutschland mit Strom erzungenermassen wieder auf die Beine zu helfen für den Fall eines grösseren flächendeckenden Stromausfalls in DE. Ausserdem haben Sie die Bundesdeutsche Netzagentur per EU-Urteil gezwungen sich von den Politischen Vorgaben bei der Einspeisung ins Netz zu lösen. Mehr Markt und weniger Politische Quacksalberei der Grün-Linken Art.
      Antwort von
      Klaus S. , geschrieben am 24.10.2021, 17:36 Uhr:
      Suuuuper, das ist der Punkt,..der Höhepunkt!

    Kommentar 543:
    Heinz Becker schreibt am 24.10.2021, 17:29 Uhr:
    Interessant wofür die EU sich verantwortlich fühlt und was Polen nicht mehr mittragen will.
    "Die EU-Bürgerinnen und Bürger zahlen für die milliardenschweren Agrarsubventionen - im Schnitt jeder 114 Euro pro Jahr. Aber bislang haben sie aber so gut wie keine Chance herauszufinden, für welche Maßnahmen genau die Agrarsubventionen ausgegeben werden" kann man bei NABU_de lesen.
    So ist es nicht erstaunlich, dass selbst die Lufthansa landwirtschaftliche Subventionen erhält, denn schließlich exportiert sie bei ihren Auslandflügen die Milch zum Kaffee und wie man bei WELT_de am 17.06.2009 lesen konnte: "Skurrile Agrarförderung - EU subventioniert sogar Essen bei der Lufthansa". Würde mich interessieren, wer von der EU dabei wieder seine Hand offen hält.

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    Samstag, 23. Oktober 2021

    Steigende Preise und die Enteignung der Mittelschicht - Kommt die Inflation zurück?

    Steigende Preise und die Enteignung der Mittelschicht - Kommt die Inflation zurück? 21.10.2021


    Sahra Wagenknecht

    Dieser Winter wird teuer. Seit Beginn des Jahres hat sich der Preis für das Heizöl mehr als verdoppelt. An der Zapfsäule sehen viele täglich ihr Einkommen verpuffen. Unsere Strompreise gehören zu den teuersten Europas. Auch bei Bau- und Wohnungspreisen, Mieten und Lebensmitteln geht immer mehr Geld für das Grundlegendste verloren. Wir erleben eine Verarmung vieler Geringverdiener-Haushalte. Und auch die Mittelschicht wird schleichend enteignet. Das hat System, wie ich in dem heutigen Video zeigen möchte. Ein Gespenst aus alten Zeiten scheint zurück zu sein: Die Inflation frisst vor allem mittlere und kleine Einkommen, während große Vermögen und die Marktmacht weniger Unternehmen unaufhaltsam wachsen. Wo die Gründe für diese Fehlentwicklung liegen und wie sie gestoppt werden kann, zeige ich Euch im heutigen Video.

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    Freitag, 22. Oktober 2021

    Kontrollierte Meinung: Thinktank will Deutschland zum Propagandastaat umbauen

    Kontrollierte Meinung: Thinktank will Deutschland zum Propagandastaat umbauen 21 Okt. 2021 06:00 Uhr
    Die DGAP hat für die künftige Bundesregierung Aktionspläne erarbeitet, welche die außenpolitische Handlungsfähigkeit Deutschlands stärken und westliche Werte gegen Angriffe verteidigen sollen. Konsequent umgesetzt bliebe von den verteidigten Werten jedoch keiner übrig.

    von Gert Ewen Ungar

    Die neue Bundesregierung ist noch nicht im Amt, ihre genaue Zusammensetzung steht noch nicht einmal fest, da wird sie schon beraten und unterwiesen.

    Die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) hat unter dem Titel "Smarte Souveränität" zehn Aktionspläne zu unterschiedlichen außenpolitischen Bereichen erarbeitet, die eine zukünftige Bundesregierung möglichst zügig umzusetzen habe, um außenpolitisch handlungsfähig zu bleiben und verlorene Spielräume zurückzugewinnen. Transatlantische Denkfabrik DGAP: Künftige Bundesregierung soll Russlandpolitik eskalieren

    Die DGAP ist neben der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und der Bertelsmann Stiftung sicherlich einer der wichtigsten Thinktanks in Deutschland, denn seine Nähe zur und sein Einfluss auf Politik ist ebenso unbestritten wie der Wille der Politik, sich von der transatlantisch ausgerichteten DGAP beraten zu lassen. Schließlich wird sie auch aus Steuermitteln finanziert.

    Es hat daher Gewicht, was die DGAP herausgibt und was sie im September herausgegeben hat, hat es in sich. Eine kleine Auswahl von drei der zehn Aktionspläne soll hier im Einzelnen besprochen werden, vorwegschicken lässt sich für eilige Leser allerdings schon das Ergebnis: Wenn die künftige Bundesregierung den Empfehlungen der DGAP auch nur in Teilen folgt, kommen außenpolitisch harte, konfrontative Jahre auf uns zu, in denen sich die Zahl der Brandherde, die sich auch zum militärischen Konflikt ausweiten können, noch einmal erhöht. Aber auch innenpolitisch wird der Umbau hin zu einem immer repressiveren Staat fortschreiten, der die öffentliche Meinung harscher kontrolliert. Die Öffentlichkeit soll absehbar zum Zweck der Blockbildung indoktriniert und der öffentliche Vortrag von vor allem friedenspolitischen Positionen unterbunden und diskriminiert werden.

    Die Ursache für dieses weitere Kippen ins Totalitäre liegt unter anderem im inneren Widerspruch der Vorschläge, die einerseits einen offenkundigen Niedergang des westlichen Modells und auch der deutschen Einfluss-Sphäre analysieren, andererseits aber an diesem Modell, allem voran dem transatlantischen Bündnis festhalten wollen. Mit den Vorschlägen will die DGAP die Verschiebung in der geopolitischen Tektonik zurückdrängen. Darüber hinaus steht für die Thinktanker das deutsche Modell der Exportorientierung der Wirtschaft nicht infrage. Eine außen- und wirtschaftspolitische kooperative Anpassung und Umgestaltung an neue geopolitische Kräfteverhältnisse taucht als Möglichkeit in den Vorschlägen der DGAP gar nicht erst auf. In ihnen geht es ausschließlich um die Zementierung der westlichen Verankerung Deutschlands und um Rückeroberung schon verloren gegangenen Terrains.

    Da es absehbar ist, dass Vorschläge, die eine vermehrt kooperative Zusammenarbeit mit China und Russland im Rahmen sicherheits- und wirtschaftspolitischer Fragen künftig von weniger ideologisch ausgerichteter Seite in die Diskussion gebracht werden, fordern die deutschen Transatlantiker schon vorab den Umbau Deutschlands hin zu einem repressiven Staat mit einer umfassenden transatlantischen Propaganda, so dass diese Forderungen nach Kooperation und Diplomatie gar nicht erst gehört werden können.

    Eine breite gesellschaftliche Diskussion über die geopolitische Ausrichtung der Bundesrepublik soll verhindert werden. Damit sind wir gleich beim Thema eines Aktionsplans der DGAP. Er trägt die Überschrift "Resilienz und Demokratie". In ihm geht es um die Abwehr von Angriffen auf die Demokratie. Es geht um Desinformation und ausländische Einflussnahme auf Wahlen und den Meinungsbildungsprozess. Schon die Einleitung des Aktionsplanes ist in ganz kurzer Zeit schlecht gealtert. Als Beispiel für Desinformation im Rahmen von Wahlen führt er ausgerechnet den US-amerikanischen Wahlkampf des Jahres 2016 an. Der Vorwurf damals war, massive russische Wahlbeeinflussung zugunsten des Kandidaten Donald Trump. Vorgetragen wurden die Vorwürfe von seiner Konkurrentin Hillary Clinton.

    Fast zeitgleich mit der Veröffentlichung des Aktionsplans durch die DGAP fliegen die lang erhobenen Vorwürfe Clintons, Russland hätte massiv in den Wahlkampf eingegriffen, als Lüge auf. Das kam allerdings nicht wirklich überraschend, denn auch schon vorherige Untersuchungen erbrachten keine Beweise für eine umfassende Wahleinmischung durch Russland. Aber die DGAP wäre nicht die DGAP, würde sie sich von diesen Fakten irritieren lassen und ihre Position sowie die sich daraus ergebenden Folgerungen überdenken.

    Also geht es im Text entsprechend weiter. Als große Akteure im Bereich der Desinformation werden explizit RT und Sputnik genannt, natürlich auch dieses Mal ohne dafür einen konkreten Beleg zu bringen.

    Der Autor des Aktionsplans empfiehlt als Gegenmaßnahme, die transatlantische Echokammer deutlich zu vergrößern und das Echo noch einmal kräftig zu verstärken. Dem deutschen öffentlichen Rundfunk soll ein europäischer öffentlicher Rundfunk beigestellt werden. Die Verbreitung von über Faktenchecks verifizierten Inhalten soll zudem ausgeweitet werden. Auf die grundsätzliche Problematik von Faktenchecks, die einer Verengung der diskursiven Breite auf Grundlage von vermeintlich gesichertem Wissen dienen, geht der Aktionsplan nicht ein. Dabei ist es wichtig festzustellen: Faktenchecks dienen in der Regel nicht der Versachlichung einer Diskussion, sondern ihrer einseitigen, oft ideologischen Zuspitzung. Das Bemühen um Verstehen anderer Sichtweisen und deren Grundlagen wird verhindert, eine tatsächliche Diskussion im Sinne einer demokratischen Meinungsbildung wird durch medial vorgegebene Wahrheiten unterbunden.

    Erweitert wird der Vorschlag noch dadurch, dass eine staatliche oder staatsnahe Agentur die Aufgabe übernehmen könnte, Nachrichten ausländischer Nachrichtensender auf Richtigkeit zu überprüfen. Als Vorbild dient dem Autor ausgerechnet die bei der EU angesiedelte EU East StratCom Task Force, die bisher allerdings eher dadurch aufgefallen ist, selbst fragwürdige Informationen zu verbreiten, die sich vor allem dadurch auszeichnen, auf Linie der außenpolitischen Positionen der EU zu liegen.

    In einem weiteren Vorschlag zur Stärkung der demokratischen Resilienz schlägt der Autor vor, die Anonymität des Internets zu unterbinden. Jede Internet-Identität soll klar zugeordnet werden können. Das Internet soll zu einem Ort der vollständigen Kontrolle über das dort Geäußerte werden. Die noch vorhandene Rest-Anonymität des Internets soll unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Desinformation aufgehoben werden.

    Schließlich soll die Bundesregierung über Kampagnen verstärkt in den Meinungsbildungsprozess eingreifen.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, im Namen der Resilienz gegen Beeinflussung von außen soll der Meinungsbildungsprozess sich nur noch in ganz eng gesteckten, staatlich kontrollierten Bereichen aufhalten dürfen, die das Ergebnis des Prozesses strukturell vorgeben. Zum Schutz der Demokratie soll ihre Grundlage, der freie Informationsfluss als Basis für Meinungsbildung, unterbunden werden, die notwendigerweise auch das Irren und den Fehlglauben in ihren beständigen Prozess der Findung einschließt. Woraus sich Demokratie dann noch speist, woher sie ihre Kraft zur beständigen Entwicklung schöpft, bleibt das Geheimnis des Autors.

    Auffallend dissonant ist der Aktionsplan "Sicherheits- und Verteidigungspolitik". Einerseits wird hier gefordert, dass die gesamte deutsche Politik sich außenpolitisch zuspitzt und auf den neuen Systemwettbewerb ausrichtet. Andererseits soll die Zivilgesellschaft an diesem Prozess "demokratisch" beteiligt werden. Der Widerspruch ergibt sich hier eindeutig aus der Möglichkeit, dass die Zivilgesellschaft in einem tatsächlich offenen, demokratischen Diskurs unter Umständen gar keinen Systemwettbewerb erkennt und diplomatischen und kooperativen Lösungen den Vorzug vor den von der DGAP vorgeschlagenen konfrontativen und strategischen gibt. Für die DGAP verschwimmen künftig die Grenzen zwischen Krieg und Frieden, zudem soll jede politische Entscheidung auf ihre außenpolitischen Wirkungen mitgedacht werden. Militärausgaben sollen erhöht, der Bundessicherheitsrat mit umfassenden Befugnissen und Einflussmöglichkeiten ausgestattet werden, kurz: es soll in allen Bereichen der Gesellschaft aufgerüstet werden.

    Im Kapitel über Sicherheitspolitik lassen die Experten der DGAP keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie sich bereits im Krieg wähnen. Was aber, wenn die Zivilgesellschaft das nicht so sieht? Zusammen mit dem Kapitel über Resilienz der Demokratie wird deutlich, die Zivilgesellschaft soll gar nicht in die Lage versetzt werden, einen tatsächlich freien, demokratischen und offenen Diskurs über die außenpolitische Ausrichtung Deutschlands zu führen. Zur Meinungsbildung soll Zivilgesellschaft einem eng geführten Diskurs ausgesetzt werden, der es unmöglich macht, sowohl das transatlantische Bündnis noch die Notwendigkeit einer konfrontativen Politik zwischen EU und Deutschland einerseits und Russland und China andererseits zu hinterfragen oder gar infrage zu stellen.

    Der Aktionsplan "China und Außenpolitik" veranschaulicht deutlich, wie sich die DGAP das künftige Verhältnis der deutschen Zivilgesellschaft zur Außenpolitik vorstellt. Nach einem schlichten, holzschnittartigen Abriss über China, mit dem deutlich gemacht werden soll, dass China ein außenpolitisch aggressiver Staat ist, der innenpolitisch die eigene Bevölkerung in brutaler Weise von ihren Grundrechten abschneidet, schlägt der Beitrag vor, in Deutschland auf allen Ebenen staatlich finanzierte Informationsbörsen über China zu installieren. Sie sollen Unternehmen, Handelspartner und Konsumenten chinesischer Produkte mit Informationen über China versorgen. Angedacht ist beispielsweise ein Angebot an Schulen, das sich an Schüler richtet, die chinesische Apps auf ihrem Smartphone nutzen.

    Deutlich wird hier, wie wichtig der DGAP die Notwendigkeit eines die deutsche Gesellschaft durchdringenden Feindbildaufbaus ist. Deutschland soll auf allen gesellschaftlichen Ebenen von Propaganda durchtränkt werden, um für außenpolitisch aggressive Schritte den notwendigen zivilgesellschaftlichen Rückhalt zu haben.

    Denkt man die Vorschläge der DGAP konsequent zu Ende, bleibt von der Freiheit, der Demokratie und den Werten, die mit diesen Vorschlägen angeblich geschützt werden sollen, nichts übrig. Im Gegenteil wirken sie wie aus einer Zeit und einem Denken wiedergekehrt, das Deutschland vermeintlich für immer hinter sich gelassen hat. Insbesondere die Meinungsfreiheit und die ihr zugrunde liegende Freiheit des Zugangs zu Information wird durch die Vorschläge der DGAP im Kern bedroht.

    Durch die Nähe des Thinktanks zur und den Einfluss auf Politik ist äußerste Wachsamkeit geraten. So ist das wahrscheinliche Szenario nach der Regierungsbildung, dass die künftige Bundesregierung insbesondere unter Beteiligung der Grünen die außenpolitischen Vorschläge der DGAP aufnimmt und die ohnehin schon konfrontative und weit rechts stehende deutsche Außenpolitik noch weiter nach rechts verschiebt. Dies allerdings wird absehbar die außenpolitische Isolation Deutschlands und der EU verstärken und den wirtschaftlichen Abstieg beschleunigen. Die Hauptleidtragenden einer derart aggressiv zugespitzten deutschen Außenpolitik sind dann aber nicht China oder Russland, sondern in erster Linie die Deutschen, die immer weiter von Wohlstand und Entwicklung abgeschnitten, dafür aber in einer hermetischen Meinungsblase gefangen gehalten werden.


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.
    Der Artikel ist erchienen auf RT-DE

    Donnerstag, 21. Oktober 2021

    Ernst Wolff beim WEFF 2021

    Ernst Wolff beim WEFF 2021 https://youtu.be/VM-sNKNd-CU

    Ernst Wolff

    Hier zum ungekürzten Video der WEFF 2021 Vortragsreihe:
    https://www.youtube.com/watch?v=_agO6vLemvA


    Auf dem offiziellen YouTube-Kanal vom Wirtschaftsexperten Ernst Wolff, finden Sie verschiedene Formate wie das "Lexikon der Finanzwelt", das dem Zuschauer als umfassendes, audiovisuelles Finanzlexikon dienen soll. Komplexe Begriffe und Sachverhalte aus den oft undurchsichtigen Weiten der globalen Finanzwelt, werden auf ihren Wesenskern reduziert und auch für den Laien in verständlicher Weise erklärt. Außerdem das Format "Der aktuelle Kommentar", in dem Ernst Wolff zu aktuellen Themen Stellung bezieht. Des weiteren Interviews und vieles mehr...

    Abonniere hier den YouTube Kanal von Ernst Wolff:
    https://bit.ly/ErnstWolffYouTube

    Hier zum Buch "Wolff of Wall Street: Ernst Wolff erklärt das globale Finanzsystem":
    https://amzn.to/2T3lfTq

    Ernst Wolff auf
    Telegram: https://t.me/s/Wolff_Ernst
    Facebook: https://www.facebook.com/WolffErnst/
    Twitter: https://twitter.com/wolff_ernst
    YouTube: http://bitly.ws/atdK


    Kommentare

    * Mako *
    Herr Wolff ist ein Experte und Ehrenmann. Ich habe unheimlich viel von ihm gelernt. Ein toller Mensch!
    Direkte Demokratie
    Ich habe so großen Respekt vor Ernst Wolff. Danke für ihre tolle Arbeit.
    Mensch Человек
    Top-Beitrag! Bereits zwei mal auf Telegramm geschaut. Einer, der alles auf den Punkt bringt. Danke Herr Wolff!
    uwe busche
    Schöner Satz zum Schluss.
    Die Macht stützt sich auf die Unwissenheit der Menschen.

    Mittwoch, 20. Oktober 2021

    BÜRGERSERVICE - oder - der Unterschied

    BÜRGERSERVICE oder der Unterschied

    Eines Tages kam ein Florist zu einem Frisör, um sich seine Haare schneiden zu lassen. Nach dem Haarschnitt wollte er bezahlen, doch der Frisör sagte:
    Ich kann kein Geld annehmen. Ich mache diese Woche Bürgerservice.

    Der Florist war angenehm überrascht und ging aus dem Geschäft.
    Als der Frisör am nächsten Morgen das Geschäft öffnen wollte, fand er einen Strauß Rosen vor der Tür. Darin steckte eine Karte mit den Worten: "Herzlichen Dank".

    Etwas später betrat ein Bäcker den Laden und ließ sich seine Haare schneiden. Als er bezahlen wollte antwortete der Frisör wieder:
    Ich kann kein Geld annehmen. Ich mache diese Woche Bürgerservice.
    Auch der Bäcker verließ zufrieden das Geschäft.
    Als der Frisör am nächsten Morgen aufsperren wollte, fand er einen Sack voll Gebäck vor der Türe mit einer Karte des Dankes darin.

    Kurz nach Ladenöffnung betrat ein Politiker das Geschäft.
    Als auch er nach dem Haarschnitt nach der Rechnung fragte, sagte der Frisör wieder:
    Ich kann kein Geld annehmen. Ich mache diese Woche Bürgerservice.
    Der Politiker war erfreut darüber und verließ das Geschäft.

    Als der Frisör am nächsten Morgen zu seinem Geschäft kam, standen 20 Abgeordnete vor der Türe und warteten auf einen Gratishaarschnitt.


    Und das, meine Lieben, zeigt euch den feinen Unterschied zwischen der normalen Bevölkerung eines Landes und seinen Politikern. (gefunden im Internet)

    Dienstag, 19. Oktober 2021

    Corona-Zensur? Anwalt Joachim Steinhöfel rechnet ab

    Corona-Zensur? Anwalt Joachim Steinhöfel rechnet ab

    BILD

    Die regierungskritischen Künstler der Aktion #allesaufdentisch bekommen vor Gericht Recht gegen YouTube!

    Die zu Google gehörende Plattform YouTube hatte mehrere Videos gelöscht, in denen Schauspieler und andere Künstler mit Wissenschaftlern über Corona sprechen und Kritik an der Pandemie-Politik der Regierung üben.

    Dagegen gingen die Initiatoren juristisch vor – und hatten Erfolg! Das Landgericht Köln beschloss per einstweiliger Verfügung, dass die Löschung der Videos durch YouTube rechtswidrig war.

    BILD liegt der Gerichtsbeschluss vor. Demnach war die Löschung der Videos, in denen die Künstler den Leipziger Mathematik-Professor Stephan Luckhaus (68) und den Neurobiologen Gerald Hüther (70) interviewen, „nicht berechtigt“.

    Das Gericht begründet die Entscheidung auch mit den schwammigen Begründungen von YouTube. Denn: Die Video-Plattform hatte den Kanal-Betreibern von #allesaufdentisch lediglich erklärt, dass die Videos „gegen unsere Richtlinien zu medizinischen Fehlinformationen verstoßen“.

    Problematisch seien angeblich „Behauptungen über Schutzimpfungen gegen Covid-19, die der übereinstimmenden Expertenmeinung lokaler Gesundheitsbehörden oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) widersprechen“.

    „Das sind gefährliche Eingriffe in die Meinungsfreiheit“, sagt BILD-Politikchef Jan Schäfer über die Löschung von #allesaufdentisch-Videos durch YouTube. Mittlerweile hat ein deutsches Gericht entschieden, dass diese Löschung rechtswidrig war. Bei BILD Live rechnet Anwalt Joachim Steinhöfel mit der Corona-Zensur ab.


    Montag, 18. Oktober 2021

    Presseclub - 17.10.2021 - Abbruch oder Aufbruch: Wie kann sich die CDU erneuern?

    Presseclub - 17.10.2021 - Abbruch oder Aufbruch: Wie kann sich die CDU erneuern?
    So. 17. Oktober 2021, 12.03 - 13.00 Uhr

    Abbruch oder Aufbruch: Wie kann sich die CDU erneuern?


    Volker Herres
    Volker Herres war Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen und zuvor Programmdirektor Fernsehen des NDR. Er ist heute u.a. Vorstandsvorsitzender der Deutschen Journalistenschule e.V. und arbeitet freiberuflich.
    Bilder: Screenshots. Text: ARD

    Nach der Schlappe bei der Bundestagswahl steckt die CDU in der Krise. Die Zustimmungswerte rauschen weiter in den Keller. Armin Laschet will den Übergang moderieren, doch seine Autorität erodiert. Viele Christdemokraten geben dem Kanzlerkandidaten die Schuld an der Wahlniederlage und wollen einen Neuanfang – mit neuem Spitzenpersonal. Doch wie kommt die Partei programmlich und personell aus dem Tief? Die Rufe nach mehr Mitbestimmung der Basis werden lauter. Sind Mitgliederentscheide das Allheilmittel?

    Die ersten Weichen werden an diesem Wochenende gestellt. Der Deutschlandtag der Jungen Union in Münster ist die erste große Versammlung seit der Bundestagswahl. Wird Jens Spahn Anspruch auf die Parteiführung erheben? Um den Partei- und Fraktionsvorsitz wird hinter den Kulissen längst erbittert gestritten. Wie wird Armin Laschet von den JU-Mitgliedern empfangen? Wird es eine Generalabrechnung mit der Parteispitze geben? Und wohin steuert die Union inhaltlich, um für Wählerinnen und Wähler attraktiver zu werden? Mehr Law-and-Order-Politik oder den Mittekurs von Angela Merkel fortführen? Wie kann die Union junge Wähler gewinnen? Gerade bei Frauen und im Osten der Republik hat sie Defizite, die sie bisher nicht aufholen kann. Die Sorge der Führung ist groß, dass die CDU als Volkspartei ein Auslaufmodell sein könnte.

    Links
    Sendungsseite
    Linktipps
    Gästebuch

    Neue Öffnungszeiten

    Ab 17. Oktober 2021 wird das Kommentieren im Gästebuch am Sonntag deutlich länger möglich sein: Es ist künftig von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

    Am Samstag bleibt das Gästebuch geschlossen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das Diskussionsaufkommen unmittelbar vor der Sendung, aber vor allem nachher besonders hoch ist, weil man sich erst dann auch mit den Aussagen der Journalist:innen in der Sendung auseinandersetzen kann. So haben auch die Zuschauer:innen, die sich die Wiederholung des Presseclubs auf tagesschau24 ab 14.15 Uhr ansehen, die Möglichkeit, sich zu beteiligen.


    Kommentare

    Kommentar 153:
    Walter Neumann schreibt am 17.10.2021, 11:17 Uhr :
    Sehr geehrte Redaktion! Das glauben sie doch wohl selber nicht, was sie uns Gästebuchnutzern da mitteilen: "Auf vielfachen Wunsch unserer Nutzer:innen ändern wir die Öffnungszeiten des Gästebuchs. Ab 17. Oktober 2021 wird das Kommentieren im Gästebuch am Sonntag deutlich länger möglich sein: Es ist künftig von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet." Das Gästebuch war mal 4 Tage lang geöffnet. Mittlerweile hatten sie es auf zwei Tage mit insgesamt 24 Stunden Schreibmöglichkeit geöffnet. Nun sind es nur noch 9 Stunden. Der Weg zur Abschaffung ist gekennzeichnet. Dann gibt es lt. Ihnen nur noch Facebook, Twitter und Co. Ihre Moderation und Verantwortung geben sie damit ab. Abbruch oder Aufbruch: Wie kann sich die ARD erneuern? So bestimmt nicht!
    Kommentar 167
    Heinz Becker , schreibt am 17.10.2021, 11:26 Uhr
    Was aus der CDU geworden ist? Davon hätten die beiden Erichs, Mielke und Honecker, nicht zu träumen gewagt. Könnten sie es noch erleben, wären sie stolz auf ihre einstige FDJ-Sekretärin und dass ihr in nur 16 Jahren gelungen ist dem ehemaligen Klassenfeind so zu schaden, wie sie es selber nicht annähernd geschafft hätten.
    Kommentar 591:
    Karla Sch. schreibt am heute, 17:12 Uhr :
    schlimmer wie einer Behörde hier. Und dafür, dass mein Geschreibsel nicht abgedruckt wird, muss ich auch noch bezahlen. Danke. Aber nicht vergessen, sie sind nichts anderes alles öffentliches Getöse, das zu tun hat, was die Bevölkerung will und auch bezahlt. Im übrigen habe ich nicht gehetzt und bin nicht rechts und lästere nicht jeden Tag über Hr. Laschet rum. Ich bin nämlich keine Dreckschleuder. Und nach einem blöden Samstag kommt Sonntag.
      Antwort von
      Doris M. , geschrieben am 17.10.2021, 17:29 Uhr :
      Selbst wenn Sie irgendwie "rechts" wären, müßte es in einer Demokratie möglich sein, dass Sie Ihre Meinung äußern.
      Antwort von
      Klaus Kaldeweit , geschrieben am 17.10.2021, 17:50 Uhr :
      In einer Gesellschaft muss jeder Gehör finden, die Rechten und die Linken und die Mitte, die Armen und die Reichen, niemand darf ausgegrenzt oder diskriminiert werden, auch nicht vom Ethikrat, von den Kirchen oder von den Parteien (CDU, SPD, Grüne/90, Linken-Partei, ...). Parteien sollen an der Willensbildung nur mitwirken dürfen.

    Kommentar 594:
    E.Dreier schreibt am heute, 17:19 Uhr :
    CDU/cSU Millionen an externe Berater rausgehauen weil man selbst nicht in der Lage war vernünftige Politik zu machen. Beispiele von der Layen, Scheuert, Altmaier, Seehofer, Klöckner, Spahn. Da hätten die Löbbyisten gleich selbst regieren können, hätte jede Menge an Diäten gespart, wo man immer an Körperumfang sichtlich zunahm. Wer weiß schon wer da mitabkassiert hat bei den oben genannten Parteien und Ministern. Was ist eigendlich mit meineidig im Amt und wo sind die Ankläger?
    Kommentar 611:
    Nils Krahn schreibt am 17.10.2021, 17:42 Uhr :
    Die CDU mit Frau von der Leyen als Vorsitzende der EU-Kommission und Frau Kasner Merkel als Kanzlerin Deutschlands hat eine wesentliche Mitverantwortung an der politischen Entwicklung Europas in den vergangenen Jahren. Ein Trauerspiel. Alle Parteien der Staaten demaskieren sich selbst.
    Kommentar 623:
    Raimund Remer schreibt am 17.10.2021, 17:50 Uhr :
    Die SPD erneuert sich seit Schröder; Erfolg = Null. Jetzt will die SPD Mindestlohn 12 Euro, will ich auch aber dann braucht man Zoll gegen Lohndumping und den gibt es nicht im gemeinsamen Markt der EU, kann es nicht geben weil es dann kein gemeinsamer Markt mehr wäre. Wandert Produktion ab, haben wir wieder 5 Millionen Arbeitslose und wir müssen Schröder erneuern; im Kreis gelaufen ohne auf das Problem zu treffen. Das schafft die CDU bestimmt auch, Erneuerung ohne auf das Problem zu stoßen; Start – jetzt.

    Update 18.10.2021

    tagesschau
    Nach der Schlappe bei der Bundestagswahl steckt die CDU in der Krise. Viele Christdemokraten geben Armin Laschet die Schuld an der Wahlniederlage und wollen einen Neuanfang – mit neuem Spitzenpersonal. Doch wie kommt die Partei programmlich und personell aus dem Tief? Schreiben Sie ihre Fragen zur Zukunft der CDU in die Kommentare.
    https://www1.wdr.de/daserste/presseclub/sendungen/krise-union-100.html


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    Sonntag, 17. Oktober 2021

    Rubikon - Die Zensur-Gehilfen

    Die Zensur-Gehilfen https://www.rubikon.news/artikel/die-zensur-gehilfen
    Samstag, 16. Oktober 2021, 15:58 Uhr

    Die Zensur-Gehilfen

    Die Löschpraxis von YouTube und Co. kann nur als zutiefst politisch motiviert verstanden werden.
    von Marcus Klöckner

    Zum zweiten Mal hat *YouTube* Videos der Aktion #allesaufdentisch gelöscht. Warum? Weil die Videos angeblich gegen „Richtlinien“ verstoßen haben. Richtlinien? Verstoß? Bei seriös geführten Interviews mit seriösen Experten? Was haben die Experten denn gesagt, was so schlimm sein muss, dass Videos gelöscht werden? Wer diese Fragen stellt, schliddert schnell in die Fallen, die im Kampf um die Definitionsmacht aufgestellt sind. Warum sollte man sie auch überhaupt stellen? Mittlerweile ist es doch offensichtlich, woher der Wind weht: Wahrhaft kritische Akteure, die sich inhaltlich entgegen dem politischen und medialen Mainstream positionieren, sind mehr und mehr einer Zensur unterworfen. Die Löschpraxis bei YouTube und Co kann in weiten Teilen als zutiefst politisch motiviert verstanden werden. Ein Kommentar von Marcus Klöckner, Autor des im Rubikon-Verlag erschienenen Buches „Zombie-Journalismus: Was kommt nach dem Tod der Meinungsfreiheit?“.


    „Soziale Medien als Waffe“ — das war eines der Themen auf der
    Bilderberg-Konferenz 2019 Ursprünglich sollte auch die Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer an der Zusammenkunft der Mächtigen in der Schweiz teilnehmen — doch daraus wurde bekanntlich nichts. Interessant: Kurz vor der Bilderberg-Konferenz war Kramp-Karrenbauer durch eine bemerkenswerte Aussage aufgefallen. Im Wahlkampf wurde bekannt, dass sich zahlreiche YouTuber zusammengeschlossen hatten, um einen Aufruf gegen die CDU zu führen. Sehr zum Missfallen der Verteidigungsministerin.

    In einer Rede sagte die Christdemokratin Folgendes:

    „Was wäre eigentlich in diesem Land los, wenn eine Reihe von, sagen wir, 70 Zeitungsredaktionen zwei Tage vor der Wahl erklärt hätten, wir machen einen gemeinsamen Aufruf ‚Wählt bitte nicht CDU und SPD‘. Das wäre klare Meinungsmache vor der Wahl gewesen. Und ich glaube, es hätte eine muntere Diskussion in diesem Land ausgelöst. Und die Frage stellt sich schon mit Blick auf das Thema Meinungsmache: Was sind eigentlich Regeln aus dem analogen Bereich? Und welche Regeln gelten eigentlich für den digitalen Bereich (…)? Das ist eine sehr grundlegende Frage. Über die wir uns unterhalten werden, und zwar nicht nur wir in der CDU und mit der CDU, sondern in der gesamten medientheoretischen und auch demokratietheoretischen Diskussion der nächsten Zeit wird das eine Rolle spielen, und deswegen werden wir diese Diskussion auch sehr offensiv angehen .“

    Halten wir fest: Kramp-Karrenbauer fragt, „welche Regeln gelten eigentlich im digitalen Bereich?“, und sagt etwas, das fast wie eine Drohung klingt, nämlich, dass nicht nur innerhalb der CDU über diese Frage zu diskutieren sei, sondern an breiter Front. Halten wir weiter fest:

    Eine hochgradig machtelitäre Gruppe hebt das Thema „Soziale Medien als Waffe“ auf die Agenda.

    Beide Ereignisse liegen beinahe zweieinhalb Jahre zurück und haben nicht direkt etwas miteinander zu tun. Und doch: An Beobachtungen dieser Art lässt sich ablesen, dass das Thema Internet und Zensur ganz oben auf der politischen Agenda steht. Gewiss: Das würde kein „Bilderberger“ und kein anderer Politiker der großen Parteien so sagen. Nach außen hin geht es um den Kampf gegen „Fake News“, gegen „Hate Speech“ oder wie auch immer die zukünftigen Formulierungen aus den Schmieden der Meinungsmanufakturen der Mächtigen lauten mögen. Anders gesagt: hehre Ziele! Denen man sich sofort anschließen könnte. Schließlich: Wer ist nicht gegen „Hassrede“? Wer ist nicht gegen „Falschmeldungen“?

    Doch wieder einmal gilt: Nicht reinstolpern in die Fallen, die im Kampf um die Deutungshoheit aufgestellt sind.

    Die Realität ist:

    Unter dem Deckmantel, die Öffentlichkeit vor Meinungsunsinn zu beschützen, findet ein brutaler Kampf gegen die freie Meinungsäußerung statt. Ansichten, Analysen und Erkenntnisse, die zu sehr vorherrschende Narrative infrage stellen, sind nämlich mittlerweile für so manche Politiker, Medienleute und Wissenschaftler mehr als nur ein Ärgernis.

    Nicht wenige der im Internet veröffentlichten Wortmeldungen kratzen nicht nur an den „Wahrheiten“ des politischen, medialen und wissenschaftlichen Mainstreams, sie lösen regelrechte Erschütterungen aus.

    Auch die 50 Video-Interviews, die mutige Kulturschaffende in Eigeninitiative mit Experten geführt und ausgearbeitet haben, gilt es in diesem Kontext zu betrachten. In den Videos geht es um „Faktenchecker“ eine antidemokratische Sprache, die „Spaltung der Gesellschaft“, „Medien und Journalismus“, „Corona und Rechtsstaat“, die „Spike-Proteine“ und viele weitere wichtige Themen.

    Was dann folgte, ist bekannt: Viele Medien reagierten empört der Internetkonzern *YouTube* reagierte mit Löschungen. Die Kulturschaffenden wehren sich juristisch, sind erfolgreich, doch *YouTube* löscht erneut Videos.

    Viele fragen sich: Was passiert hier eigentlich?

    Die Antwort ist im Hinblick auf die eingangs angeführten Beispiele zu verstehen. Es „passiert“, was es in einem freiheitlich-demokratischen System, das eine seiner zentralen Säulen — die Meinungsfreiheit — wertschätzt und beschützt, nicht geben darf: Zensur! Zensur? Um Himmels willen! Da schreckt der wackere Demokrat plötzlich aus seinem Sessel auf. Zensur gibt es doch nur in diktatorischen Regimen! Wer so naiv denkt, hat wirklich nichts verstanden.

    Zunächst: Medien waren seit jeher eine der Hauptkampfarenen, wenn es um die Deutungshoheit im öffentlichen Raum geht. Das Internet als Medium, das von unzähligen Bürgern genutzt wird, ist längst auch zu einer dieser Kampfarenen geworden. Was dort gesagt wird, kann eine Wirkung in der Öffentlichkeit entfalten. Während in der Zeit vor dem Internet die sogenannten freien Medien durch komplexe Mechanismen und Strukturen dafür gesorgt haben, dass im Wesentlichen nur jene Ansichten und Analysen öffentlich verbreitet wurden, die sie als „legitim“ betrachtet haben, ist die Situation mittlerweile eine andere.

    Wer von den großen Medien nicht gehört wird, meldet sich im Internet zu Wort. Den Lesern sei die Probe aufs Exempel empfohlen: Wie viele der über 50 Experten, die die Kulturschaffenden ausfindig gemacht haben, saßen bisher bei Illner und Co? Was von dem, was die Experten in den Videos sagen, haben sie oder andere Experten in gleicher Deutlichkeit in den großen Medien bisher gesagt?

    Schnell wird das Kernproblem sichtbar: Die Aussagen der Experten machen das, was in den großen Medien kaum geschieht, nämlich wahrlich kritisch perspektivieren und hinterfragen. Und das ist freilich für Eliten und Machteliten, die ihre „Wahrheiten“ als sakrosankt verstanden wissen wollen, ein Problem.

    Die Lösung: Druck aufbauen. Die Internetplattformen dazu bringen, mehr zu kontrollieren, zu „überprüfen“. Die Vorboten dieser Entwicklung, die erst anfängt, sind bereits in aller Deutlichkeit zu sehen. Videos, die mit ziemlicher Sicherheit von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, löscht *YouTube*.

    Das Kind sollte endlich beim Namen genannt werden:

    Was beobachtet werden kann, ist eine politische Zensur.

    Deutlich abzulesen ist das am Umgang von Facebook mit der Frage, ob das „Coronavirus“ aus einem Labor stammt. Entsprechende Vermutungen und Theorien von Nutzern hatte Facebook zunächst gelöscht. Als US-Präsident Joe Biden plötzlich die Geheimdienste beauftragte, auch der „Labortheorie“ nachzugehen, änderte Facebook seine Richtlinie. Anders gesagt: Meinungsfreiheit ausgerichtet an den inhaltlichen Grenzen, die Politik setzt?

    Ja, so weit ist es offensichtlich mittlerweile gekommen.



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    Marcus Klöckner Marcus Klöckner, studierte Soziologie, Medienwissenschaften und Amerikanistik. Herrschafts- und Medienkritik kennzeichnen seine Arbeit als Autor und Journalist. Zuletzt erschienen von ihm „Medienkritik: Zu den Verwerfungen im journalistischen Feld“, „Wie Eliten Macht organisieren“ und „Sabotierte Wirklichkeit: Wenn Journalismus zur Glaubenslehre wird“.
    Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

    Der Artikel ist erschienen bei :Rubikon-News

    Samstag, 16. Oktober 2021

    Hessens 2G-Urteil für Einzelhändler gilt auch für Supermärkte

    Hessens 2G-Urteil für Einzelhändler gilt auch für Supermärkte Von Steffen Munter

    Die Regierungen von Bund und Ländern haben mit dem umstrittenen Optionsmodell für 2G die Entscheidung und Verantwortung dafür an die Wirtschaft geschoben. Ein Gerichtsurteil in Hessen sprach einem Grill-Laden dies nun zu. Doch die Entscheidung reicht laut der hessischen Staatskanzlei noch viel weiter.

    Bisher stellte die Bundesregierung die Grundversorgung der Bürger mit Lebensmitteln, Alltagsbedarf & Co. auch in Pandemiezeiten sicher, wenn man von gelegentlichen Engpässen bei Klopapier absieht. In Hessen könnte sich das nun ändern. Wurde zunächst einem klagenden Grill-Laden gerichtlich die verfassungsrechtlich umstrittene 2G-Option ermöglicht, könnte dieses Urteil nun weitläufige Konsequenzen nach sich ziehen. Wie die „Bild“-Zeitung auf Anfrage bei der hessischen Staatskanzlei erfuhr, gelte demnach auch für die Supermärkte in dem Bundesland die 2G-Optionswahl.

    Das Fazit der Zeitung: „Auch Supermärkte dürfen nun Ungeimpfte aussperren und nur noch Geimpfte und Genesene Lebensmittel einkaufen lassen.“ Im Extremfall müssten dann Ungeimpfte schauen, wie sie an Lebensmittel kämen oder sie müssten Freunde oder Verwandte zum Einkaufen schicken. Alternativ könnten sie sich auch impfen lassen, so das Blatt.

    Manche Läden erhoffen sich dadurch mehr Umsätze, weil sie sich mit 2G von den angeordneten Corona-Maßnahmen befreien können.

    Die „Bild“ schreibt dazu: Die Landesregierung wisse offenbar selbst, wie „dramatisch die Auswirkungen eines 2G-Regimes bei Supermärkten wären“. Sie hoffe offenbar, dass die Geschäfte das nicht umsetzen werden.

    Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) meinte, dass man davon ausgehe, dass diese Option „eher nur tageweise“ genutzt werde und Geschäfte des alltäglichen Bedarfs „davon keinen Gebrauch“ machen würden, so der Ministerpräsident, der gleich auch einschränkt: „Das heißt dann aber auch, dass ohne 2G weiter die Abstands- und die Maskenpflicht gelten.“

    Natürlich kann sich der ungeimpfte Bürger von all diesen Problemen befreien, wie Bouffier erklärt – und zwar „nach wie vor unkompliziert, unbürokratisch und kostenfrei“: Den größten Schutz biete eine Impfung, wirbt der CDU-Spitzenpolitiker.

    Ausschluss von Läden bedenklich?

    Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Frankfurt vom 29. September wurde der Einklagung der 2G-Option eines Grill-Zubehörladens stattgegeben, der „ohne zusätzliche Beschränkungen“ durch die Corona-Gesetze seine Waren an die Bevölkerung verkaufen wollte. Unter anderem wollte die Antragstellerin dadurch erreichen, dass die Mitarbeiter keine Maske mehr tragen müssen und die Kunden wieder „normale Einkaufs- und Beratungsmöglichkeiten“ hätten – freilich nur die geimpften und genesenen Kunden. Für den ungeimpften Bevölkerungsanteil sollte dann im Sinne der Geschäftsleitung des Grill-Ladens der Zutritt verboten sein.

    Das Gericht erließ eine einstweilige Verfügung, „weil es erhebliche rechtliche Bedenken gegen den Ausschluss von Verkaufsstätten und ähnlichen Einrichtungen von der sogenannten 2G-Regelung im Sinn des § 21 der Corona-Schutz-Verordnung hat.“ In dieser Verordnung wurde ausdrücklich festgelegt, dass der Einzelhandel nicht zur 2G-Option berechtigt sei. Das Gericht sah in diesem Ausschluss eine „Ungleichbehandlung des Einzelhandels zu anderen Angeboten und Veranstaltungen“, der nicht hinreichend begründet werde.

    Ausschluss von Menschen verfassungswidrig

    In einem aktuellen Rechtsgutachten mit über 100 Seiten geht der bekannte Freiburger Staatsrechtler Prof. Dr. Dietrich Murswiek auf die Verfassungswidrigkeit der Benachteiligung ungeimpfter Bürger in Deutschland durch die herrschenden 2G- und 3G-Maßnahmen der Bundesregierung ein. In seiner Expertise kommt der Verfassungs- und Völkerrechtler zu dem Ergebnis: „Alle Benachteiligungen Ungeimpfter müssen sofort aufgehoben werden – sie sind schlicht verfassungswidrig.“

    Die Ungleichbehandlung von Geimpften und Ungeimpften verstoße gegen den Gleichheitssatz des Grundgesetzes (Artikel 3 Absatz 1), was nicht zu rechtfertigen sei. Der Staat dürfe auch die Menschen nicht zu ihrem eigenen Schutz vor COVID-19 zwingen – und zum Schutz anderer bedürfe es grundsätzlich keines Impfzwangs, „weil die Geimpften ja bereits durch die Impfung geschützt sind“, erklärt der Staatsrechtler in seinem umfangreichen und ausführlichen Rechtsgutachten „Freiheitseinschränkungen für Ungeimpfte – Die Verfassungswidrigkeit des indirekten COVID-19-Impfzwangs“.

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