Mittwoch, 6. März 2013

Deutschlands Schulden lt. Schuldenuhr

Sicherlich ist dem Einen oder Anderen schon einmal die Schuldenuhr rechts am Rand auf dieser Seite aufgefallen. Sie hat mich bewogen Excel ein paar Berechnungen anstellen zu lassen.
Herausgekommen ist dabei dieses:


Ich glaube nicht, dass über vier Milliarden 500 Euroscheine gedruckt wurden, aber als Rechenspiel ist das doch wohl beeindruckend.

Erklären Sie das mal dem Politikerdarsteller Ihres Vertrauens. Mit Sicherheit hat kaum einer von ihnen eine Vorstellung davon wie viel das ist, womit sie so leichtsinnig umgehen.

Dienstag, 5. März 2013

Das wär doch ein schönes Vorbild für ganz Europa!

ach was, für die ganze Welt!


Schweizer sagen Ja zur Abzockerinitiative

http://www.phoenix.de/content//639485

Die Eidgenossen schieben den üppigen Zahlungen an Topmanager einen Riegel vor. Am Sonntag stimmte eine überwältigende Mehrheit für einen Plan zur Begrenzung von Riesensalären.

Die Schweizer wollen Megazahlungen an Topmanager von Großunternehmen nicht mehr gestatten. Am Sonntag sprachen sich nach Hochrechnungen etwa 68 Prozent der Stimmberechtigten für die "Abzockerinitiative" zur Begrenzung der Saläre aus. Damit erzielte die Abzockerinitiative eines der besten jemals erreichten Ergebnisse bei einer Volksabstimmung in der Schweiz. Der Kleinunternehmer und parteilose Politiker Thomas Minder hatte die Initiative gestartet. Er zeigte sich zufrieden über die hohe Zustimmung zu seinem Plan. Topmanager in der Schweiz gehören zu den am höchsten bezahlten Führungskräften in Europa.
Die Abzockerinitiative fordert, dass die Aktionäre von börsennotierten Firmen die Vergütungen für das Topmanagement genehmigen müssen. Bislang bestimmen die Konzernführer ihre Gehälter selbst. Weiter sollen Manager nur noch ein Jahr lang dem Verwaltungsrat einer Aktiengesellschaft angehören dürfen. Damit soll der Verfilzung entgegengewirkt werden. In Schweizer Aktiengesellschaften konzentriert sich die Macht bei den Verwaltungsräten. Zudem sollen Einmalzahlungen beim Ausscheiden von Topmanagern verboten werden. Verstöße gegen die Regeln können mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden.

Vor allem der geplante "Goldene Fallschirm" für den früheren Verwaltungsratspräsidenten des Pharmakonzerns Novartis, Daniel Vasella, ließ die Zustimmung für die Abzockerinitiative wachsen.

Vasella sollte nach seinem Ausscheiden aus dem Novartis-Verwaltungsrat knapp 60 Millionen Euro erhalten. Erst nach massiven öffentlichen Protesten verzichtete Vasella auf das Geld.

Der Vater der Initiative, Minder, argumentierte, dass exzessive Zahlungen an Manager ethisch nicht zu vertreten seien und das Vertrauen in die Marktwirtschaft erschütterten.
Linke, grüne und bürgerliche Politiker sowie Kirchenvertreter und Gewerkschaften unterstützten die Abzockerinitiative.
Der parteilose Minder sitzt als Ständerat im Schweizer Parlament.

Regierung und Wirtschaftsverbände lehnten den Plan ab. Sie erklären, die vorgeschlagenen Regeln würden den Spielraum für Unternehmen zu sehr einschränken und das liberale Schweizer Aktienrecht verwässern. Regierung und Verbände zeigten sich nach der Abstimmung enttäuscht.
Sieh mal an, genau wie uns!

Sie sprachen sich jedoch für eine zügige Umsetzung der Abzockerinitiative aus. Experten rechnen damit, dass die Inhalte der Initiative etwa in zwei Jahren im Gesetz verankert sein werden.
Wer hätte das gedacht?

- und bei uns in Deutschland . . . ?

Ergänzung 06.03.2013
Haben wir nicht auch so eine Art "Demokratie"?

Montag, 4. März 2013

Günther Jauch – 03.04.2013

Kinder, Steuer, Ehe – gleiches Recht für Homosexuelle?

Homo-Ehe ist nicht gleich Hetero-Ehe – noch nicht. Die jüngsten Urteile des Bundesverfassungsgerichts sind ein klares Signal: Mehr Rechte für Schwule und Lesben. Am Ende könnte die vollständige Gleichstellung von eingetragener Lebenspartnerschaft und Ehe stehen.

Die Gerichte räumen eine Hürde nach der anderen bei der Gleichstellung von homosexuellen Paaren aus dem Weg. Sind diese Entscheidungen längst überfällig? Wie stehen Sie der vollständigen Gleichstellung von Ehen und Homo-Ehen gegenüber? Welche Erfahrungen haben Sie selbst bei diesem Thema gemacht – als homosexueller oder heterosexueller Mensch?

Als erstes einmal das Wichtigste für alle die es noch nicht wissen sollten:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Der Spiegel schreibt dazu:

Homo-Talk bei Günther Jauch: Wider alle Logik
Von Mathias Zschaler
Sollen Homo- und Hetero-Ehe gleichgestellt werden? Das Verfassungsgericht tendiert dazu - doch die Konservativen in der Union bremsen. Bei Günther Jauch konnte man beobachten, welch merkwürdiger Argumente sie sich bedienen. Zum Glück gab es in der Talkrunde einen 75-Jährigen, der die Sache gerade rückte.
Es sind harte Zeiten für die letzten Konservativen in der Union. Wenig ist ihnen geblieben, seit ihnen die merkelsche Modernisierung den Glauben an Kernkraft und Wehrpflicht nahm. Jetzt geht es um den letzten verbliebenen Markenkern, die traditionelle, die "bürgerliche" Familie aus Vater, Mutter, Kind und nicht Papa und Vati oder Mama und Sabine.
[…]
Immer wieder fiel Frau Reiche nur die Sorge um den Fortbestand der Gesellschaft ein. Ersatzweise verwendete ihr Mitstreiter Müller Textbausteine wie "Keimzelle" oder "millionenfach gelebtes Durchschnittsmodell" und fiel, ohne ansonsten Nennenswertes beizutragen, lediglich dadurch auf, dass er die gesamte Frage der Gleichstellung homosexueller Paare als "Rechtsrandgebiet" abqualifizierte, wogegen sich Familienvater Welter ausdrücklich verwahrte. Kaufmann wiederum gab zu bedenken, dass es in Deutschland zwar nur 67.000 Homo-Ehen gebe, aber drei bis vier Millionen Homosexuelle.
Es war letztlich Henning Scherf, mit 75 Jahren der Älteste in der Runde, der gewissermaßen die Möbel gerade rückte. Mit einem temperamentvollen Plädoyer für Liberalität und Toleranz mit Verweis auf Skandinavien, die Niederlande und mittlerweile sogar die USA ließ er die weltanschauliche Gegenseite alt aussehen. Die Nachkriegszeit mit ihren antiquierten Traditionen sei nun endgültig vorbei.
Lesen Sie den gesamten Artikel HIER

Es geht hoch her im Blog dazu

Da schrieb Forist Unregis312
Die Ehe begründet persönliche sowie wirtschaftliche Rechte und Pflichten zwischen den Ehegatten. Der genauere Inhalt des Vertrages sowie die Art und Weise seines Zustandekommens hängen in hohem Maße von der jeweiligen Kultur und Gesellschaft ab. Der Ehe kommt sehr häufig die Aufgabe der materiellen Versorgung zu. Das wird z. B. durch Ansprüche auf Unterhalt, güterrechtlichen Ausgleich oder im islamischen Rechtskreis durch die Morgengabe verwirklicht. In vielen, insbesondere patrilinearen Gesellschaften sichert die Ehe auch eine bestimmte legitime Erblinie.

und Demetrius Degen antwortete:
Kinder kommen auch ohne Ehe auf die Welt und können unehelich aufwachsen, die offizielle Ehe hat einfach wirtschaftliche Gründe. Alles andere ist Beiwerk.
Jeder Vogel, jeder Löwe, und jeder Elefant, schützt seine Jungen. Das ist ein Gesetz der Natur.
Die meisten Menschen würden das auch machen. Die Ehe wurde aber darum eingeführt, um den Schutz der Familie, und die Erziehung der Kinder abzusichern und auch finanziell zu unterstützen. Weil es im Interesse des Staates lag.
Wenn dieses Interesse verloren gegangen ist, und die Ehe nur noch aus Rechtsprechung besteht, eine gute Erziehung in Moral und Anstand nicht mehr gefragt ist, weil die Kinder sowieso schon ab einem Jahr – der Marktwirtschaft entsprechend (auf Begehren gezüchtet) in Kitas erzogen werden - dann sind wir sehr tief gesunken.
Ich weiß das, Sie wissen das nicht.
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Mein Beitrag (im Blog gekürzt)
Liebe Anhänger und Wähler der CDU/CSU,
es kommen schwere Zeiten auf euch zu.

Ich verstehe nicht, warum so viele von euch den homosexuellen Mitmenschen das im GG Artikel 3 verbürgte und vom BVG bestätigte Menschenrecht, mit allem was dazu gehört, verweigern wollen.
Sie wollen so behandelt werden, wie jeder andere auch?
Hat es nicht lange genug gedauert bis sich überhaupt jemand getraut hat offen zu bekennen?
Es ist erschreckend, wie viele Zeitgenossen sich hier im Blog als Experten hervortun aber nichts als Hetze von sich geben.
Unter anderem wird sogar der christliche Glaube bemüht, die vermeintlich schärfste Waffe der „C- Parteien“ gegen alles „Böse“.Dabei stellen doch gerade die „Glaubensverbreiter“ und „Glaubenshüter“ der Katholischen Kirche einen nicht geringen Teil der homosexuellen Gesellschaft.

Wenn man nur die Ereignisse der letzten Zeit betrachtet ohne auf das Mittelalter einzugehen, kann man auf den Gedanken kommen, dass schwulsein Bedingung für den Aufstieg in der Hirachie ist.

Werte Experten hier im Blog,
es scheinen viele Kompetente unter euch zu sein, die erklären können wie Gefühle, z.B. Liebe, entstehen und wie deren Entstehung und Richtung dauerhaft beeinflusst werden kann.
Mancher ernsthafte Wissenschaftler würde wohl vor Neid erblassen.
Habt ihr euer Wissen eventuell in alten Kirchenbüchern zwischen den Dogmen vom Mittelpunkt des Weltalls und der unbefleckten Emfängnis gefunden?

Also werte Experten, warum wollen so viele von euch den homosexuellen Männern und Frauen ein Grundrecht verweigern, welches sie für sich selbst natürlich in Anspruch nehmen?

Wäre eurer Meinung nach im Fussball ein Tor ungültig, nur weil der Torschütze schwul ist oder ist das ganz was anderes?

Sonntag, 3. März 2013

EU will per Fernbedienung Elektro-Geräte in Haushalten abschalten

Wie krank ist das denn?
Jetzt will man uns nicht nur gegen Terrorismus beschützen, jetzt will man uns auch noch vor zu hohen Energieverbrauch bewahren.
Narürlich alles ganz harmlos, natürlich ohne Hintergedanken.
Ja werte EU-Kommission, so kennen wir euch. Gerade hat der eine Wichtigtuer seine Pläne zur Wasserprivatisierung verschoben, schon kommt der Nächste mit einem ähnlichen Klopper.
Reicht es euch nicht, wenn Ihr euch um den Krümmungsgrad von Bananen und Gurken kümmern könnt, wenn Ihr Subventionen verteilen dürft?
Wollt Ihr euch jetzt immer öfter auch bei wichtigen Dingen einmischen?
Habt ihr schon den Zeitpunkt festgelegt ab wann wir nur noch arbeiten und konsumieren brauchen, alles Weitere regelt die Wirtschaft durch Euch, die von ihnen gesponserten und ferngesteuerten Kommissionsmarionetten?

Die EU-Kommission will wegen des gestiegenen Energie-Verbrauchs die privaten Elektrogeräte über eine Fernbedienung ausschalten können. Einen entsprechenden Chip gibt es bereits. Die Stromkonzerne unterstützen die Initiative.

Die EU-Kommission will Europa vor einem Blackout zu schützen. In Stromfresser wie Kühlschränke, Klimaanagen und Durchlauferhitzer sollen nun entsprechende Chips eingebaut werden, mit denen die Konzerne bei einer drohenden Überlastung des Stromnetzes in den Betrieb der privaten Haushaltsgeräte eingreifen können.  Die Konzerne stehen dem Vorhaben positiv gegenüber.

Geht es nach der EU-Kommission und der Stromlobby werden EU-Bürger bald nicht mehr selbst bestimmen, wie kalt es in ihrem Kühlschrank ist und wann sie ihn tatsächlich mal ausschalten.
Der Plan stellt den Konzernen zufolge aber keinen wirklich Eingriff von außen da. Es ginge nur darum, Neugeräte mit einem Chip aufzurüsten, der ins Übertragungsnetz hineinhorche, so Gerald Kaender vom Verband europäischer Übertragungsnetzbetreiber Entso-e zur Neuen Westfälischen Zeitung. Es handele sich dabei nicht um ein „zentrales Eingreifen des Stromversorgers“ oder eine „Fernbedienung“, so Kander. Vielmehr ginge es hierbei um einen „signifikanten Beitrag zur Systemsicherheit“, von dem der Kunde nichts merke, ergänzte er. Sobald beispielsweise die Frequenz unter bzw. über eine festgelegte Schwelle der für eine sichere Stromversorgung nötigen 50 Hertz rutsche, würde der Kühlschrank von allein sein Kühlziel anheben, so Kaender.

Die Kosten für eine derartige Ausrüstung würden dem Verband zufolge im einstelligen Euro-Bereich liegen. Wie lange die Endgeräte letztlich im konkreten Fall fremdgeregelt bzw. ausgeschaltet würden, sei noch nicht klar. Die Rede ist derzeit von Sekunden und in Ausnahmefällen von Minuten oder bis zu einer halben Stunde. Das entsprechende ausgearbeitete Papier für diese Vorhaben hat der Verband im Auftrag der EU-Kommission bereits eingereicht. Wie die Neue Westfälische Zeitung berichtet, könnte der gesetzliche Rahmen, ginge es nach dem Verband, schon Ende des Jahres stehen.

lest den ganzen Artikel hier:
Deutsche Wirtschafts Nachrichten  

Ja sagt mal haben die noch alle Tassen im Schrank? Wie weit soll die Gängelei denn noch gehen?
Klar, jetzt sollen wir schon den Verbrauch der beim Energiebedarf tricksenden Industrie mitbezahlen und als Dank schaltet man uns die Kaffee- und Waschmaschinen, Kühlschränke und Gefriertruhen ab.
Die Industriebetriebe selber lassen sich selbstverständlich vom "EEG" befreien. Es wären ja Arbeitsplätze in Gefahr. Vom EEG freigestellte Firmen.


Wie lange wollen wir uns eigentlich noch sowas gefallen lassen?
Es kann sich doch Jeder ausmalen wie das dann weitergeht.
Allein für die Dreistigkeit so einen Vorschlag zu veröffentlichen hätte die gesamte Kommission schon Peitschenhiebe verdient.

Ergänzung 03.03.13 um 15:46 
Als ob das nicht reichen würde:

EU will ältere Autos in deutschen Städten verbieten

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/01/eu-will-aeltere-autos-in-deutschen-staedten-verbieten/
Die EU-Kommission ist der Auffassung, dass Autos mit älterem Baujahr in den deutschen Städten nichts verloren haben. Sie fordert die Kommunen auf, diese Fahrzeuge mit einem Fahrverbot zu belegen. Gehorchen die Städte nicht, kann es heftige Strafgelder setzen.

Die Qualität der Luft, die die EU-Bürger einatmen, liegt der EU am Herzen. Und ausgerechnet Deutschland kommt den Verpflichtungen, bis 2015 die Luftqualität deutlich zu verbessern, nicht nach. Deshalb würden die Fristen zur Einhaltung der Stickstoffdioxid-Grenzwerte für 33 von 57 deutschen Regionen nicht verlängert. Die EU-Kommission bemängelt, dass 33 deutsche Städte zu hohe Schadstoffbelastungen aufweisen würden. Deshalb müssten sie nun schnell handeln, heißt es in einem Beschluss der EU-Kommission vom 20. Februar.
So sollen Städte wie Berlin, Hamburg, Kiel, Dresden und Köln höhere Parkgebühren verlangen, strengere Umweltzonen einrichten, Tempolimits einführen oder beispielsweise über zehn Jahre alte Autos aus dem Verkehr ziehen, schlägt die EU-Kommission vor. Unmittelbare Fahrverbote würden dem Sprecher von EU-Umweltkommissar Janez Potocnik zufolge noch nicht drohen, so die Zeit. Ein Verfahren gegen Deutschland aufgrund der Verletzung von EU-Recht sei auch noch nicht eingeleitet, aber auch nicht ausgeschlossen.

Narürlich alles ganz harmlos, natürlich ohne Hintergedanken und nur zu unser aller Wohl! Man will es nicht glauben! Es darf doch nicht wahr sein!

Lest hier den Kommentar von Wanda

Samstag, 2. März 2013

unser Hochsauerland

am ersten Schönwettertag 2013


Im Bild: Astenturm mit Wetterwarte und Hotel auf dem Kahlen Asten (841m ü.NN)


Das Bild wurde am 02.03.2013 um 11:11 Uhr fotografiert