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Samstag, 21. September 2013

Umfragen bis zuletzt - Wie Demoskopen den Wähler beeinflussen

Bild: t-online
Thema: Bundestagswahlen

lautete der t-online Beitrag vom 20.09.2013 noch

Umfragen bis zuletzt
Wie Demoskopen den Wähler beeinflussen
20.09.2013, 20:49 Uhr | Benjamin Crisolli, dpa, t-online.de

so heißt es bereits einen Tag später

Zoff um Umfragen kurz vor der Wahl
Meinungsforscher wehrt sich gegen Vorwürfe
siehe weiter unten

zunächst einmal der Beitrag vom 20.09.2013

Seit Wochen werfen die großen Meinungsforschungsinstitute Deutschlands mit tagesaktuellen Hochrechnungen zur Bundestagswahl um sich. Täglich melden sie, welche Partei wie viel Prozent erreicht und ob es letztendlich zu dieser oder jener Konstellation reichen könnte. So lieferte Forsa gerade erst eine Umfrage, wonach es mit jeweils 45 Prozent ein Patt zwischen dem schwarz-gelben Lager und Rot-Rot-Grün gebe. Erstmals sollen sogar noch am Wahltag Umfrageergebnisse veröffentlicht werden. So können die Demoskopen Einfluss auf die Wahlentscheidung nehmen.



Aktuelle Umfrageergebnisse haben einen Einfluss auf die Wahlentscheidung der Bundesbürger. (Quelle: dpa)
Zwar handelt es sich bei Umfragen immer nur um eine Momentaufnahme, doch die Ergebnisse der Meinungsforscher zeigen vor allem eines: Aussagen von Demoskopen genießen zur Zeit eine enorme Macht. Das Problem an den Zahlen ist, dass sie niemals nur für sich stehen und als Nachricht Reaktionen auslösen.

Umfragen sorgen für politischen Sprengstoff

Allein in der letzten Woche vor der Wahl gab es dafür zahlreiche Beispiele. Die Grünen stürzten in aktuellen Umfragen ab und landen erstmals seit 2009 bei einem einstelligen Ergebnis. Die Linke steigert sich von Woche zu Woche, und die FDP krebst nur knapp an der Fünf-Prozent-Marke herum.

Bei allen Werten steht viel auf dem Spiel: Kann Schwarz-Gelb in der Regierung weitermachen? Oder übernimmt doch noch Rot-Grün? Und dann sind da die Außenseiter wie die Piratenpartei und vor allem die Alternative für Deutschland, die als mögliche Überraschungssieger gehandelt werden: Wenn sie in den Bundestag einziehen, werden die gängigen Machtkonstellationen kräftig durcheinandergewirbelt. In den aktuellen Umfragen steckt also jede Menge politischer Sprengstoff.

Sichere Wahl-Vorhersagen sind schwierig

Dabei sind Vorhersagen alles andere als einfach. Laut dem Kommunikationswissenschaftler Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim gibt es drei Faktoren, die die Meinungsforscher nur schwer in den Griff bekommen: Taktische Wähler, Protestwähler und Wähler, die sich in Umfragen nicht zu bestimmten Parteien bekennen wollen. Hinzu kommt die kurzfristige Mobilisierung in den letzten 72 Stunden vor der Wahl.

Auch aus Sicht des Wahlforschers Schöppner können die taktischen Wähler für Überraschungen sorgen. "Unklar ist derzeit vor allem, wie viele wirtschaftsaffine CDU-Wähler der FDP ihre Stimme geben wollen." Außerdem sei offen, wo die Protestwähler ihre Stimmen vereinen. "Wenn die AfD jetzt mit vier oder fünf Prozent gehandelt wird, ist es noch attraktiver, der Partei eine Stimme zu geben", so Schöppner. Doch das entscheide sich erst kurz vor der Wahl.

"Bandwagon-Effekt" gut für die CDU

Beeinflussen also die Umfragen vor der Wahl das Wahlergebnis selbst? "Eher ja als nein", gibt TNS-Emnid-Chef Schöppner zu, "aber eigentlich nur bei einem kleinen Teil der Wähler. Taktische Wähler sähen sich natürlich die letzten Umfragen an, aber ihre Entscheidung werde auch maßgeblich von den Koalitionsaussagen der Parteien beeinflusst. Wissenschaftliche Beweise dafür, dass Umfragen das Abstimmungsverhalten verändern, gibt es allerdings kaum.

Wird einer Partei ein klarer Wahlsieg vorausgesagt, sprechen mache Experten oftmals vom sogenannten "Bandwagon-Effekt" (zu deutsch "Mitläufer-Effekt"). Damit wird die Bereitschaft bei unentschlossenen Wählern bezeichnet, der Partei seine Stimme zu geben, die in aktuellen Umfragen als mutmaßlicher Sieger gilt. Auf aktuellen Umfragen basierend würde davon vor allem die CDU profitieren.

Grüne und FDP könnten von "Underdog-Effekt" profitieren

Andere Experten postulieren eher den "Underdog-Effekt". Demnach bekommen Parteien, die zuletzt in Umfragen deutlich abgesunken sind oder denen ein Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde vorausgesagt wird, Mitleid vom Wähler, der ihnen dann seine Stimme gibt.

Nach der Niederlage der FDP bei der Bayern-Wahl und den aktuellen Umfragen, welche die Partei bei fünf Prozent sehen, könnte dieser Effekt dazu führen, dass die Freidemokraten auf Bundesebene am 22. September wieder verstärkt gewählt werden. Auch die Grünen hoffen noch auf diesen Effekt.

Veröffentlichung am Wahltag sollte sich "von selbst verbieten"

Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik hielten sich Medien und Meinungsforschungsinstitute in diesem Jahr nicht an die bisher gängige Praxis, in der Woche vor der Wahl keine neuen Umfragen mehr zu veröffentlichen. Die "Bild am Sonntag" will sogar am Tag der Bundestagswahl selbst eine neue Umfrage des Instituts Emnid präsentieren. Bundestagspräsident Norbert Lammert sprach zuletzt davon, dass sich die Veröffentlichungen von Umfragen am Wahltag "von selbst verbietet".

Kritisch hatte sich zuvor auch der Chef des Instituts Infratest dimap, Richard Hilmer, geäußert. Die letzte Woche soll den Wählern gehören, sagte Hilmer in mehreren Interviews. Statt mit Umfragezahlen sollten sich die Wähler dann besser mit den Programmen der Parteien befassen. Beide wissen um die Macht der Demoskopen.
20.09.2013, 20:49 Uhr | Benjamin Crisolli, dpa, t-online.de


und jetzt der Beitrag vom 21.09.2013

Meinungsforscher wehrt sich gegen Vorwürfe

und einen Klick weiter schon:
Emnid wehrt sich gegen Gysi

21.09.2013, 13:43 Uhr | AFP, dpa, je
t-online

Kurz vor der Wahl veröffentlichte Meinungsumfragen - beeinflussen sie nun das Wahlergebnis oder nicht? Im Streit darum hat Linken-Politiker Gregor Gysi harsche Kritik daran geäußert. Der Chef eines der führenden Institute wehrt sich nun: Umfrageergebnisse würden den Wähler in seiner Entscheidung sowieso nicht beeinflussen. Oder besser: kaum.


Wie stark beeinflussen sie den Wähler? Meinungsumfragen präsentiert im Fernsehen (Quelle: dpa)
Klaus-Peter Schöppner ist Chef von Emnid. Leser der "Bild am Sonntag" werden die Ergebnisse seines Instituts auf dem Frühstückstisch liegen haben. Vorab waren sie schon am Freitagabend veröffentlicht worden, kurz nachdem auch der Großteil der Konkurrenz, die Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF, Forsa im Auftrag von "Stern" und RTL und Allensbach ihre letzten Umfrageergebnisse auf den Tisch gelegt hatten.

Einzig Infratest dimap, das im Auftrag der ARD den Deutschlandtrend erstellt, hat sich an das alte ungeschriebene Gesetz gehalten, Umfragen in den letzten Woche vor der Wahl nicht mehr zu veröffentlichen. Via Twitter schimpfte Linken-Spitzenkandidat Gysi über die "versuchte Beeinflussung". Die Gefahr, dass der Wähler Umfrage und Wahlergebnis verwechseln könnte, sei "offenkundig". Auch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) ist erklärtermaßen ein Gegner dieser Praxis.

Emnid-Chef Schöppner hat nun widersprochen: Umfragen, die grundsätzlich nur im Auftrag von Medien erhoben würden, hätten grundsätzlich keinen Einfluss auf die Wähler - mit einer Ausnahme: Wenn eine Partei an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern drohe, könnten demoskopische Ergebnisse "schon ein Richtwert sein" für taktische Wähler.
"Eine der spannenden Fragen"

"Wir stellen fest, dass wir ein paar Tage vor der Wahl etwa neun Prozent taktische Wähler haben, die allermeist noch nicht ganz entschieden sind." Sie verließen sich auf den letzten Eindruck der Parteien und stellten sich möglicherweise die Frage, ob ihre Stimme verloren sei oder sich erst recht lohne. Es werde "eine der spannenden Fragen sein", wie gerade die taktischen Wähler sich verhalten werden.

"Der Bundestagspräsident sollte mit dem Thema entspannter umgehen", sagte FDP-Politiker Wolfgang Kubicki der "BamS" und fügte hinzu: "Denn die Umfragen kurz vor der Wahl sind ein wichtiger Beitrag zur Transparenz. Wenn Politiker bis zum Schluss die Umfragezahlen wissen wollen, hat auch die deutsche Öffentlichkeit ein Recht darauf, die Daten zu erfahren."

Ähnlich äußerte sich der stellvertretende bayerische SPD-Vorsitzende Martin Burkert: "Wahlumfragen gehören zur Demokratie und machen es spannend. Vor allem bei Umfrageergebnissen, die alle Optionen offen halten, steigert sich die Wahlbeteiligung."

Auch der Münchner Politikwissenschaftler Werner Weidenfeld springt dem Emnid-Chef zur Seite: "Die Veröffentlichung von Umfragen kurz vor der Wahl ist ein Dienst an der Demokratie. Die bisherige Praxis der künstlichen Geheimhaltung ist nicht mehr zeitgemäß. Bei einer Wahl ist der Wähler der Entscheider, und er hat das Recht auf Informationen, die der Entscheidungsfindung dienen."
21.09.2013, 13:43 Uhr | AFP, dpa, je

Ergänzung: 21.09.2013, 20:10 Uhr
und hier schon mal das Wahlergebnis:




Kommentare

Ist es nur mein Eindruck oder hat sich in der Medienlandschaft gewaltig was geändert?
Habe ich das richtig verstanden, t-online traut sich tatsächlich gegen die großen Meinungsforschungsinstitute zu schreiben? Zumindest einmal kurz?
t-online - einer der größten Kriegstrommler? Ich glaub' es nicht!
    Die "Bild am Sonntag" will sogar am Tag der Bundestagswahl selbst eine neue Umfrage des Instituts Emnid präsentieren. Bundestagspräsident Norbert Lammert sprach zuletzt davon, dass sich die Veröffentlichungen von Umfragen am Wahltag "von selbst verbietet".
Was soll man zu so einer "Zeitung" sagen?
Der Name, die Verwandschaft, die Herkunft sagen doch alles!
Das "Schwarze Schaf" der Printmedien, unser Regierungsorgan, gab sich einst nicht mit Wählermanipulation zufrieden, sondern wollte sogar Seite an Seite mit einem "Doktor" ins Kanzleramt marschieren. Dafür taten sie alles.

... und in Sachen Syrien:
Selbst die US-Zeitungen und Fernsehsender haben sich in Sachen Syrien am Ende zurückgehalten, nachdem die Engländer ihrem Cameron einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Nur in den meisten deutschen Medien wurde fleißig weiter getrommelt, allen voran das "Schwarze Schaf", die meisten Anderen im Schlepptau.

Was soll das? Wer bezahlt euch dafür? Seit ihr schon so abhängig?

... in Sachen Meinungsumfrage:
sind das die gleichen Befehlsgeber?
Mehrmals am Tag erscheinen neue Umfrageergebnisse. Den Regierungsparteien muss ganz schön der Kittel brennen. Wer gibt die Umfragen in Auftrag, wenn er kein Interesse daran hat, damit was zu bezwecken? Reine Neugier kann es nicht sein, dafür ist das viel zu teuer.

"Emnid-Chef Schöppner hat nun widersprochen: Umfragen, die grundsätzlich nur im Auftrag von Medien erhoben würden, hätten grundsätzlich keinen Einfluss auf die Wähler - mit einer Ausnahme: Wenn eine Partei an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern drohe, könnten demoskopische Ergebnisse "schon ein Richtwert sein" für taktische Wähler."

Und werte FDP? Betrifft das nicht gerade euch?

Habt ihr das eventuell in Auftrag gegeben, zusätzlich zu eurer Zweitstimmen-Bettelkampagne? Würde zu euch passen.
Monatelange Überheblichkeit und Wählerverarschung rächt sich irgendwann.

Was der einen ihre Untätigkeit und ihre Meinungspirouetten waren, sind dem anderen seine Fettnäpfchen. Sie haben wohl geglaubt, bis zur Wahl hat der dumme Wähler alles vergessen.
Mit Erschrecken stellen Sie nun fest, von denen die sie sonst vor Wahlen immer so schön in den Schlaf gelogen haben, werden immer mehr vorzeitig wach oder schlafen erst gar nicht ein.
Die NSA-Affäre und das dummdreiste Verhalten des Kanzlerinnenzäpfchens Pofalla haben auch Entsprechendes dazu beigetragen.

Zum Wahlkampf 2013 kann man bedenkenlos sagen: Regierungsparteien und "Oposition" haben eine wirkliche Gemeinsamkeit gehabt: Sie haben es meisterhaft verstanden ernsthafte Probleme wie Euro und Europa herauszuhalten, dafür Nebensächlichkeiten groß aufzubauschen.

Aber immer weniger Wähler fallen darauf rein.

Ich kann mich nicht entsinnen, dass es früher vor Wahlen ähnlich war.



Nemesis
Was dieses mal bei dieser Bt-Wahl sbgegangen ist,das hatten wir ja noch nie,so eine Wahlbeeinflussung. a) hier bei t-online sah man erst zuerst,die müssen wohl vom Wahlbüro der CDU gesponsert werden,CDU-kritische Beiträge leben hier nicht lange,andere ja! Dann die Fudelei mit TENGELMANN(man war das gestern ein Spass)die als Commerztempel beim Einkauf der Leute Wahlmanipulation betrieben. Was kommt bei der nächsten Wahl auf die Bürger zu,ein bewaffbetes Rollkommando der CDU mit Pistole das einem die Wahl läßt nach dem Motto "Wähl CDU,oder.....? Und das was bisher an Wahlmanipulation,selbst Krankenkassen (Barmenia haben sich beteiligt nennt man dann hie DEMOKRATIE! Das nenne ich aber anders, das ist schon verdeckte Diktatur!


WpunktFpunkt
Ich finde es auch unsinnig, so kurz vor der Wahl noch diese Umfragen zu starten und zu veröffentlichen. Auch wenn es unter dem Deckmantel der unabhängigkeit geschieht, so ganz frei sind die ersteller der Fragen mit Sicherheit nicht. Und allein durch die Art der Fragen wird der Befragte schon beeinflußt. Lautet eine vielleicht so: Wollen Sie mehr Arbeitsplätze oder eine Steuererhöhung?, wird wohl jeder für die Arbeitsplätze plädieren. Und so wird als Resultat dann ein pro Schwarz gewertet.


Zornnatter
Fast jeden Tag liegen andere Meinungsforschungsergebnisse vor. Wer braucht die und wer glaubt sie eigentlich noch? Ich nicht!


Che2
Das Volk wird manipuliert und blöd gehalten und für blöd verkauft: Weidenfeld unterstützt Emnid-Chef Schöppner und behauptet "......der Wähler hätte das Recht auf Informationen, die der Entscheidung dienen", Schöppner von Emnid sagt aber ".....hätten keinen Einfluß auf die Wähler". Was denn nun ? Ich denke, da haben sich die beiden beim Golfen schlecht abgesprochen. Lasst den Wähler ohne Beeinflussung wählen und erklärt hinterher alles. Das könnt ihr doch sowieso am besten. Hinterher schlau reden. Wie auch an der Börse und und und ! Alles bezahlte Dummschwätzer


Donnerstag, 12. September 2013

AVAAZ: Die Verschwörung gegen die Energiewende

Liebe Freundinnen und Freunde in Deutschland,



Die schwarz-gelbe Koalition wollte die Öffentlichkeit in Bezug auf die Energiewende in die Irre führen – mit Behauptungen, dass der Ausbau der Erneuerbaren der einzige Treiber der Strompreise ist. Tatsächlich liegt der aktuelle Anstieg jedoch vor allem an den großzügigen Ermäßigungen der Regierung für die Industrie. Heute veröffentlicht Avaaz einen neuen Bericht, um die Wahrheit aufzudecken. Klicken Sie jetzt, um ihn an die Parteien zu senden und geben Sie eine Stellungnahme bei der Presse-Konferenz ab.

seit langem wird vermutet, dass die schwarz-gelbe Regierung darauf abzielt, die Energiewende auszubremsen. Nun haben wir Beweise dafür.

Heute veröffentlichen Avaaz und die Deutsche Umwelthilfe einen detaillierten Bericht, der darstellt, wie Schlüsselfiguren in der Bundesregierung den Umstieg auf erneuerbare Energien fehlgeleitet haben. Nun versuchen sie, der Energiewende die Unterstützung zu entziehen, indem sie die Förderkosten für Erneuerbare fast ausnahmslos für den starken Anstieg der Strompreise in Privathaushalten verantwortlich machen. Dies ist so nicht richtig – doch gemeinsam können wir die Sache richtigstellen. Wenn genug von uns den Parteichefs heute den Bericht senden, können wir den notwendigen politischen Druck aufbauen, um die Energiewende zu retten!

Wir dürfen keine Zeit verlieren – die Kommentare an Parteichefs von Bürgern aus ganz Deutschland werden auch bei der gemeinsamen Pressekonferenz von Avaaz und der DUH heute morgen auf einem Bildschirm angezeigt. Deutschlands Top-Journalisten im Bereich Energie und Politik können die Bewegung zur Rettung der Energiewende so mit eigenen Augen mitverfolgen. Klicken Sie hier, um die wichtigsten Ergebnisse des Berichts zu lesen und sie an die Parteizentralen zu senden:

https://secure.avaaz.org/de/sam_report_launch/?bviusbb&v=29109

Der Bericht zeigt, dass die Energiewende nach wie vor eine weltweit führende politische Strategie ist, die viel Potenzial birgt und große Erfolgschancen bietet. Doch fast seit Beginn des Atomausstiegs haben Teile der schwarz-gelben Regierung versucht, die Öffentlichkeit gegen die Energiewende zu stimmen – obwohl 80% der Deutschen diese immer noch befürworten.

Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) haben die Leitung einer politischen Strategie übernommen, die großen Energiekonzernen und der Industrie Subventionen in Milliardenhöhe gewährt, während Privathaushalte und der Mittelstand die Rechnung begleichen. Der Durchschnittshaushalt zahlt jährlich 70€ an Subventionen an die Industrie. Unterdessen haben sich die Stromkosten für Verbraucher seit dem Jahr 2000 verdoppelt. Die Großhandelspreise für Strom sinken, doch Energiekonzerne leiten die Preissenkungen nicht weiter -- und kassieren stattdessen ab.

Darüber hinaus hat die Regierung versucht, uns davon zu überzeugen, dass die Energiewende für eine sinkende Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie verantwortlich ist. Der Bericht widerlegt jedoch diese Aussagen und erklärt, dass eine frühe Einführung erneuerbarer Energieträger in Deutschland dem Land einen Wettbewerbsvorteil bietet.

Die nächsten Tage bis zur Bundestagswahl könnten für die Energiewende allesentscheidend sein. Senden Sie eine Nachricht an die Parteichefs, die heute morgen bei der Presse-Konferenz von Journalisten gesehen werden kann. Klicken Sie unten, um die Zusammenfassung des Berichts zu lesen und senden Sie ihn zusammen mit Ihrer Nachricht an die Parteizentralen!

https://secure.avaaz.org/de/sam_report_launch/?bviusbb&v=29109

Avaaz-Mitglieder haben sich unerbittlich dafür eingesetzt, den Atomausstieg und starke Maßnahmen zum Klimaschutz zu erkämpfen und die Macht der Energie-Lobbies einzudämmen. Die Wahlen bieten uns eine großartige Gelegenheit, unseren Anliegen Gehör zu schaffen -- setzen wir uns noch einmal mit vereinten Kräften für eine saubere Zukunft mit erneuerbaren Energien ein!

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Pascal, Christoph, Anna, Stephanie, Antonia, Ricken, Alex und der Rest des Avaaz-Teams

PS - Viele Avaaz-Kampagnen werden von Mitgliedern gestartet. Es geht ganz einfach - klicken Sie, um ihre eigene Petition zu irgendeinem Thema zu starten. Ob regional, national oder global: http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/?bgMYedb&v=23917

QUELLEN:

Energiewende oder Energiewendeende (Avaaz und Deutsche Umwelthilfe)
http://bit.ly/13PzRXA

Energiewende umgekehrt: Die Renaissance der Kohle (Handelsblatt)
http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/energie/energiewende-umgekehrt-die-renaissance-der-kohle/8535868.html

Energiewende gut, Umsetzung schlecht (Heute)
http://www.heute.de/Energiewende-gut-Umsetzung-schlecht-29237500.html

Standpunkt: Die Energiewende birgt enorme Chancen (Bundeszentrale für politische Bildung)
http://www.bpb.de/politik/wirtschaft/energiepolitik/148996/standpunkt-die-energiewende-birgt-enorme-chancen

Modelle für die Energiewende: Fahrplan für die Öko-Republik (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/reform-des-eeg-modelle-fuer-phase-zwei-der-energiewende-a-886448.html


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Freitag, 23. August 2013

Angela Merkel bleibt das Zugpferd, Volker Bouffier muss zittern

schreibt t-online und greift mit medialer Macht in den Wahlkampf ein.
Thema: Schwarz-Gelb vor der Wahl

Hat sich die hessische Regierung um Ministerpräsident Bouffier (CDU) verpokert? Trotz der Entscheidung, die Landtagswahl am gleichen Tag wie die Bundestagswahl abzuhalten, scheint Schwarz-Gelb in Hessen nicht genug vom Sog der Kanzlerin zu profitieren. Vier Wochen vor dem großen Tag könnten Union und FDP der aktuellen Forsa-Umfrage zufolge im Bund gemeinsam weiterregieren. In Hessen aber sieht es nach einem Machtwechsel zugunsten von Rot-Grün aus.


Unterschiedliche Aussichten vor der Wahl am 22. September: Kanzlerin Angela Merkel und der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (Quelle: dpa)
Im Wahltrend von "Stern" und RTL baut Schwarz-Gelb seinen Vorsprung auf Bundesebene aus. Union und FDP kommen zusammen auf 47 Prozent und liegen damit vier Punkte vor SPD, Grünen und Linkspartei, die zusammen 43 Prozent erreichen.

FDP wieder bei sechs Prozent

Die Union verbessert sich dabei um einen Punkt auf 41 Prozent, die FDP klettert ebenfalls um einen Punkt auf sechs Prozent. Die SPD fällt um einen Punkt auf 22 Prozent, die Grünen verharren bei 13, die Linke bei acht Prozent. Die Piraten wären mit unverändert drei Prozent nicht im Bundestag vertreten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bleibt als CDU-Vorsitzende ein absolutes Zugpferd für ihre Partei und ihre Regierung. In der ersten Wahlkampfwoche nach ihrem Sommerurlaub nahm ihr Ansehen bei der Bevölkerung erneut zu.

Merkels Ansehen steigt weiter

Könnten die Deutschen ihren Regierungschef direkt wählen, würden sich 57 Prozent für Merkel entscheiden: Das sind drei Punkte mehr als in der Vorwoche. Ihr Herausforderer Peer Steinbrück (SPD) verliert zwei Punkte in der Wählergunst und bleibt mit 21 Prozent weit abgeschlagen.

Sein Parteifreund Thorsten Schäfer-Gümbel kann sich hingegen Hoffnung machen, in Wiesbaden die Regierung zu übernehmen. Wie Infratest dimap im Auftrag des Hessischen Rundfunks ermittelte, zeigt der "Hessentrend" eine knappe Mehrheit für einen Regierungswechsel an.

CDU auch in Hessen stärkste Kraft

Wenn am Sonntag Landtagswahl wäre, käme Rot-Grün auf 45 Prozent, die schwarz-gelbe Regierungskoalition würde nur 44 Prozent der Stimmen bekommen. Der "Hessentrend" sieht zudem den amtierenden Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) nur noch knapp vor Schäfer-Gümbel.

Die CDU bleibt der Umfrage zufolge mit 39 Prozent stärkste Kraft in Hessen. Regierungs- und Wunschpartner FDP käme mit fünf Prozent zwar wieder in den Landtag, aber das reicht nicht: Die SPD liegt bei 31, die Grünen erhielten 14 Prozent. Die Linke würde mit vier Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Allerdings sind 30 Prozent der Wähler dem "Hessentrend" zufolge aber noch unentschlossen - es bleibt spannend.

Noch wissen nicht alle Bescheid

Manche Wähler haben den 22. September aber offenbar immer noch nicht auf dem Schirm. Auf die Frage: "Können Sie sagen, wann die nächste Bundestagswahl ist?" konnten einer "Stern"-Umfrage zufolge nur 46 Prozent der 18- bis 29-Jährigen korrekt sagen, dass sie im September stattfindet.

Die übrigen Befragten wussten es nicht oder nannten einen anderen Termin. Besser sind die Kenntnisse in allen anderen Altersgruppen: 83 Prozent der über 45-Jährigen konnten die Frage auf Anhieb richtig beantworten. Insgesamt wissen dann doch 73 Prozent aller Bürger, dass die Wahl im kommenden Monat ist.
21.08.2013, 11:54 Uhr | dpa


Kommentar


Werte t-online Redaktion,
dann wüsste ich doch allzugerne, wie sich Ihre Aussagen mit denen von das-Erste (hier) vertragen. Die AfD wird bei euch ja noch nicht einmal erwähnt.

Schreibt euch diese Adresse auf:

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/ueberzeugt-uns/macht-mit/voting-welcher-partei-vertrauen-100~_action-showResult.jsp

und seht ab und zu mal nach.

Mövenpicks sechs Prozent - wohl ein Wunschtraum derer, die Mutti gerne weiterhin an der Spitze sehen wollen, weil: Sie tut doch Nichts!

So wie ich das beim obigen Link sehe, haben die Piraten vier Prozent mehr als die FDP, oder irre ich mich da?
... und Zugpferd? Na ja, - aber bissig wie eine Stute ist sie schon und ein Hufeisen hat sie auch, wie man sieht.



hilflos28

ich hab langsam Angst in Deutschland zu leben! Was sind das für Menschen die der Merkel immer noch trauen und ihre Stimme geben? Da stimmt doch was nicht oder sind die Leute nur so dumm das sie die Merkel wählen würden. Die Jahre ihrer Regierung haben doch gezeigt wie unfähig sie ist.


Blackmoney

Stimme völlig mit Zeitzeuge überein, die SCHWARZEN waren bislang das "kleinere Übel ", sind aber durch Schäuble und Co unglaubwürdig geworden; siehe Griechenland 2. Schuldenerlass.
Was interessieren mich die Strassen in Portugal, oder ob die Spanier Strom haben, wenn Angie zu den "DEUTSCHEN" Flutopfern fährt und jedem Haushalt € 1500,00 verspricht, ein Tropfen auf den heissen Stein. Wenn Griechenland aber Milliarden verlangt, überschlagen sich alle die Knete anzuliefern. So geht esauf jeden Fall nicht weiter.
PS Es sollten sich alle mal ansehen, wer hinter der AFD steckt, erwiesener Maßen kein Holzköpfe. wobei noch anzumerken ist, dass mann zum Tiere halten, Kinder zeugen und als Politiker keinerlei Befähigungsnachweis benötigt.


lenamarie

werden hier die Beiträge über AFD gelöscht. Ist es jetzt die Aufgabe der Medien, diese Partei verschwinden zu lassen?


Kalle10
Die Merkel lügt wenn sie den Mund aufmacht und dann soll sie so beliebt sein ????????? ich kann es nicht glauben und die FDP soll 6% Prozent erreichen HA HA ausser dem haben die nur Gehirnamputierten befragt.


Nachdenkliche1949
Diese Aussage von Rösler ärgert mich am meisten! Herr Rösler, ich gehöre zu dieser Bevölkerung und interessiere mich sehr wohl für dieses Thema!
"Die FDP gibt sich betont deinteressiert an Euro-Themen. Parteichef Philipp Rösler sagte diese Woche, dass (......). Die FDP behandle der Euro im Wahlkampf ausdrücklich nicht, weil dies kein Thema sei, das die Bevölkerung interessiere. Im Vorjahr sei Europa ein Thema gewesen, aber dieses Jahr ist das Thema durch." (Fehler in Grammatik und Rechtschreibung übernommen aus Deutsche Wirtschaftsnachrichten vom 16.08.2013)
Da mein Kommentar gelöscht wurde, lasse ich den zugehörigen Link weg. Wer zensiert hier eigentlich?


Montag, 10. Juni 2013

Schwarz-Gelb will weniger Hürden bei Nutzennachweis von Medikamenten

t-online.de

Im Streit über die Preisfestsetzung für Medikamente kommt die schwarz-gelbe Koalition der Pharmaindustrie entgegen. Ein von den Gesundheitspolitikern von Union und FDP am Mittwoch eingebrachter Antrag sieht vor, dass die Unternehmen für ein neues Medikament künftig selbst festlegen können, mit welchem bereits vorhandenen Arzneimittel es verglichen werden soll, um den Zusatznutzen zu bestimmen. Die SPD-Gesundheitspolitikerin Marlies Volkmer kritisierte, die Koalition verteile damit auf den letzten Drücker "milliardenschwere Geschenke an die pharmazeutische Industrie".

Union: Bewertung flexibler, aber streng wissenschaftlich
Foto: Internet, Datum.at

Die Linke-Expertin Kathrin Vogler sagte, Fantasiepreisen bei Arznei werde wieder Tür und Tor geöffnet. Gesundheitspolitiker von Union und FDP wiesen den Vorwurf zurück. Der gesundheitspolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Jens Spahn, sagte, die Nutzenbewertung solle auf diese Weise flexibler gestaltet werden. Sie erfolge weiter ausschließlich nach wissenschaftlichen Kriterien. Die Preisverhandlungen blieben davon unberührt.

Pharmafirmen müssen seit Anfang 2011 zur Markteinführung in Deutschland in umfangreichen Dossiers den Zusatznutzen ihrer Substanzen beweisen. Erkennt der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken den Zusatznutzen an, legen Kassen und Hersteller binnen eines Jahres in Verhandlungen einen Preis fest. Eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse hatte kürzlich ergeben, dass 90 Prozent der neuen Medikamente keinen Zusatznutzen bieten.

Höhere Preise nur bei erwiesenem Nutzen

Bis Ende 2010 genoss die Pharmabranche das Privileg, die Preise für neue Arzneien selbst vorgeben zu können. Hintergrund der Neuregelung ist, dass nur Medikamente mit echtem Mehrwert teurer sein sollen als ältere, günstige Mittel.

Zur Bewertung des Nutzens wird eine Vergleichstherapie vom GBA festgelegt. Die Pharmaindustrie hat jedoch kritisiert, diese orientiere sich zumeist am günstigsten Präparat auf dem Markt und dies wirke sich entsprechend auf die späteren Preisverhandlungen aus.

Medikamente sind am Donnerstag Thema im Bundestag

Wenn künftig mehrere Vergleichstherapien infrage kommen, soll dem Antrag der Koalition zufolge nicht wie bisher die wirtschaftlichste Variante für den Vergleich ausgewählt werden. Der Zusatznutzen soll vielmehr auch gegenüber jeder dieser Therapien nachgewiesen werden können. Die Entscheidung darüber soll beim Unternehmen liegen.

Die Änderung des Arznei-Gesetzes steht am Donnerstag auf der Tagesordnung des Bundestags. Diese sieht vor allem juristische Klarstellungen für die demnächst anstehenden Bewertungen von Medikamenten des Bestandsmarkts vor. Die Regelung stellt klar, dass dafür die gleichen Regelungen gelten sollen wie für neue Medikamente. Dies beinhaltet auch, dass Firmen erst am Ende des gesamten Verfahrens klagen können.
Quelle: rtr, dpa, t-online.de

Es wird ja gar nicht mehr versucht zu verschleiern, und die Krankenkassen machen mit. Anscheinends soll möglichst viel Geld der Versicherten ohne Umwege in den Taschen der Pharmaindustrie landen. Sparen kennen die Politikerdarsteller nur wenn es um den Patienten geht, doch nicht bei der Pharma-Industrie, Gott bewahre!
Aber ob das die FDP noch rettet?


Kommentare

Kohlsuppe  schrieb: Merkel steht für die Abschaffung der Demokratie und der Einführung der Finanzmarkt-Diktatur da.

Die-flinke-Linke schrieb:
Merkel steht für die Abschaffung der Demokratie und der Einführung der Finanzmarkt-Diktatur da. die-flinke-linke schrieb: Wer diese beiden Parteien noch wählt, macht sich mitschuldig am Elend der Sklaven.