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Dienstag, 9. Juli 2019

Helmut Schmidt im Interview: Weltbevölkerung explodiert, Europa schrumpft



NZZ Standpunkte
Am 19.03.2016 veröffentlicht

Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt äußert sich im Interview mit NZZ-Journalisten über die einerseits explodierende Weltbevölkerung und die andererseits sehr niedrigen europäischen und deutschen Geburtenraten.

Sehen Sie hier das ganze Interview mit Helmut Schmidt:
https://www.youtube.com/watch?v=r06Ow...

Kategorie Bildung
Erstellt mit YouTube Video Editor
Quellvideos Quellenangaben anzeigen

Kommentare

Berlin Berlin
Zitat Helmut Schmidt " Ich würde Euch nicht empfehlen die Einwanderung aus primitiven Drittweltstaaten zu forcieren. " Diesem weisen Ausspruch gibt es nichts hinzuzufügen.

TheBoracayboy
Mit Helmut Schmidt starb der letzte Sozialdemokrat. Ich bewundere ihn, über 90 Jahre alt, und hat mehr Verstand als der gesammte SPD Vorstand.

Ernst Wilhelm Stern
Willy Brandt und Helmut Schmidt das waren die besten Kanzler die es je gab. Die Politik, das Erbe dieser Kanzler wird von Merkel mit Füßen getreten. Merkel ist eine Katastrophe für Deutschland und Europa.

ROKE-Modelle Roland Kern
Er ist einer der intelligentesten, klarsten Politiker, die wir je hatten.


Donnerstag, 21. Januar 2016

Soziale Ungleichheit nimmt weltweit dramatisch zu - das kann nicht mehr lange gutgehen

Thema: Ungleichheit

62 Superreiche besitzen so viel wie die Hälfte der Weltbevölkerung

Soziale Ungleichheit nimmt weltweit dramatisch zu. Ein neuer Oxfam-Bericht zeigt: 62 Menschen besitzen inzwischen genauso viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung – noch vor einem Jahr waren es 80. Ein Grund für diese Entwicklung sind Steueroasen.

Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst noch schneller als erwartet: Vor einem Jahr prognostizierte Oxfam, im Jahr 2016 werde das reichste Prozent der Weltbevölkerung mehr besitzen als die restlichen 99 Prozent zusammen. Tatsächlich wurde diese Schwelle bereits 2015 erreicht. Dies geht aus dem Bericht „An Economy for the 1%“ hervor, den Oxfam im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos veröffentlicht. Dem Bericht zufolge droht soziale Ungleichheit die Fortschritte bei der Armutsbekämpfung zunichte zu machen.

Neun von zehn Großkonzernen haben Niederlassung in Steueroase

Ein Grund für diese Entwicklung ist die unzureichende Besteuerung von großen Vermögen und Kapitalgewinnen sowie die Verschiebung von Gewinnen in Steueroasen. Investitionen von Unternehmen in Steuerparadiesen haben sich zwischen 2000 und 2014 vervierfacht. Neun von zehn der weltweit führenden Großunternehmen haben Präsenzen in mindestens einer Steueroase. Entwicklungsländern gehen auf diese Weise jedes Jahr mindestens 100 Milliarden US-Dollar an Steuereinnahmen verloren.

Alleine die afrikanischen Staaten kostet es jährlich rund 14 Milliarden US-Dollar, dass reiche Einzelpersonen ihr Vermögen in Steueroasen verschieben. Mit dem Geld ließe sich in Afrika flächendeckend die Gesundheitsversorgung für Mütter und Kinder sicherstellen, was pro Jahr rund vier Millionen Kindern das Leben retten würde.

Wir fordern dagegen ein Wirtschafts- und Finanzsystem, von dem alle profitieren:
  • Konzerne dürfen sich nicht länger aus ihrer Verantwortung stehlen. Sie müssen ihre Gewinne dort versteuern, wo sie sie erwirtschaften.
  • Die Politik muss die Anliegen der Bevölkerungsmehrheit über die Interessen der Superreichen stellen. Sie muss die Steueroasen trockenlegen.

Jetzt Steueroasen trockenlegen!

Fordern Sie die Bundesregierung auf, dem Übel der Steueroasen ein Ende zu setzen:



Quelle: www.oxfam.de/