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Sonntag, 17. November 2019

Erdogans Anti-Kurden-Film kam im Weissen Haus nicht gut an


Der türkische Präsident zeigte im Weissen Haus einen vierminütigen Film, der die US-Regierung gegen die kurdische YPG aufbringen sollte.

Bei seinem Besuch bei US-Präsident Donald Trump hat der türkische Präsident Erdogan versucht, das Bündnis zwischen den USA und der Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien in Frage zu stellen.
Dazu zeigte er im Weissen Haus einen Film, der Maslum Abdi für Terroranschläge in der Türkei verantwortlich macht.

Abdi ist der Kommandant der von der YPG dominierten «Syrischen Demokratischen Kräfte» (SDF), mit denen die USA gegen den IS gekämpft haben. Bei fünf ebenfalls geladenen republikanischen Senatoren kam das nicht gut an. Sie beurteilten den vierminütigen Film als «unglaubwürdig», als «absurd» und «reine Propaganda».
Here is the video which Erdogan has shown to Trump and US senators at the White House yesterday

It is about Syrian Kurdish YPG/ SDF leader Mazloum Abdi

You can hate Erdogan but this video summarises the feelings of millions of Turkish citizens on Abdi pic.twitter.com/rLOQDp72ha

— Ragıp Soylu (@ragipsoylu) November 14, 2019
Republikaner widersprach dem türkischen Narrativ

Senator Lindsey Graham und der türkische Präsident gerieten sogar direkt aneinander. «Wollen Sie, dass ich die Kurden dazu bringe, ein Video darüber zu machen, was Sie alles getan haben?», soll Graham zu Erdogan gesagt haben.

Insidern zufolge stritten sich beide grundsätzlich über die türkische Offensive in Nordsyrien – wobei sich Erdogan scharf gegen den von Graham benutzten Begriff einer «Invasion» verwahrte. Völkerrechtlich gesehen ist die Offensive eine klare Verletzung des Völkerrechts.

Streit über Rolle der Türkei im Kampf gegen IS

Als Erdogan die Rolle der Türkei im Kampf gegen den IS hervorhob, sei wiederum Graham an die Decke gegangen und habe scharf widersprochen. «Das türkische Narrativ, wonach die Türkei mehr als jeder andere zur Bekämpfung der IS-Miliz beigetragen hat, habe ich entschieden zurückgewiesen», doppelte Graham nach dem Treffen nach.

«Ich habe die Türkei wissen lassen, dass 10'000 SDF-Kämpfer, die Mehrheit davon Kurden, im Kampf gegen den IS gefallen sind oder verletzt wurden und dass die USA das nicht vergessen und die Kurden nicht verlassen werden.»

US-Präsident Trump sagte in diesem Zusammenhang vor kurzem das genaue Gegenteil: Es sei nicht im Interesse der USA, die Kurden zu verteidigen. Entsprechend ziehe er die US-Truppen aus Syrien ab. Die beiden Seiten sollten das untereinander ausfechten. Später kam Trump – wohl unter viel Zureden seiner Militärs – von diesem Kurs ab. Er beliess ein paar seiner Truppen in Syrien, die für die USA «das Öl sichern» sollen.

Problematische Nähe zwischen PKK und YPG

Nicht nur Senator Graham, auch die anderen anwesenden Republikaner liessen sich von Erdogans Anti-Kurden-Kurs nicht überzeugen. Ted Cruz sagte danach, dass das Bündnis mit dem «problematischen Verbündeten» Türkei zwar wichtig, der türkische Angriff auf die kurdischen US-Verbündeten in Syrien aber «absolut inakzeptabel» sei.

Die Kurdenmiliz YPG wird von Ankara als «Terrororganisation» angesehen, als ein verlängerter Arm der in vielen Ländern verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK. Die YPG verweist zwar auf ideologische Schnittpunkte zur PKK, besteht aber darauf, eine von ihr unabhängige Organisation zu sein. Die Wahrheit dürfte dazwischenliegen. Nicht wenige kurdische Syrer sagten zu 20 Minuten, dass ihnen die problematische Nähe zwischen PKK und YPG nicht geheuer sei.

«Sind ja keine anderen mehr übrig»

Dass Erdogan und der Republikaner Graham das Heu nicht auf der gleichen Bühne haben, zeigte sich zuvor bereits an einer Pressekonferenz.

Als Trump unter den versammelten Journalisten einem «freundlichen Journalisten aus der Türkei» das Wort erteilen wollte – «nur ein freundlicher, davon gibt es nicht viele» –, hörten mehrere Anwesende den ebenfalls geladenen Graham sagen: «Es sind ja gar keine anderen mehr übrig.» Damit spielte der Senator darauf an, dass in der Türkei kaum mehr regierungskritische Journalisten arbeiten.

Seit dem Putschversuch 2016 in der Türkei geht Ankara scharf gegen regierungskritische Journalisten vor. In einem neuen Bericht von Amnesty International heisst es zudem: Seit Beginn der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien seien Hunderte Menschen, darunter Journalisten, Oppositionelle und Aktivisten, verhaftet und strafrechtlich verfolgt worden, weil sie die Offensive kritisiert oder darüber berichtet hätten. Ihnen drohten im Fall einer Verurteilung lange Gefängnisstrafen. /gux)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Samstag, 5. August 2017

Trump wirbelt im Weissen Haus und hinterlässt "fassungslose" Berater

Thema: Militärexperte

Gespräch über Afghanistan
Trump hinterlässt "fassungslose" Berater

US-Präsident Donald Trump irritiert mit Ideen zur Afghanistan-Politik der USA, sein Sicherheitsberater und Cheftratege schreien sich an, Berater verlassen ein Treffen "fassungslos" – Insider berichten aus dem Weißen Haus.

US-Präsident Donald Trump hat seine Top-Berater mit Vorstellungen zum weiteren Vorgehen der USA in Afghanistan irritiert, berichten Insider.

Bei einem Treffen im Weißen Haus habe Trump am 19. Juli nähere Informationen zum "End-Zustand" in Afghanistan gefordert. Die USA sind in diesem Land seit 16 Jahren militärisch engagiert. Ein Ende des Konflikts des US-Militärs mit den radikalislamischen Taliban in Afghanistan ist nicht in Sicht.

Stürmisches Treffen

US-Verteidigungsminister James N. Mattis
Foto: Screenshot englische Wikipedia
Das Treffen im "Situation Room" des Weißen Hauses sei stürmisch geworden, berichten Anwesende, die anonym bleiben wollen.

Trump habe dem Verteidigungsminister James Mattis und dem Generalstabschef Joseph Dunford nahegelegt, sie sollten erwägen, den US-Oberkommandierenden in Afghanistan, General John Nicholson, zu entlassen – weil er den Krieg nicht gewinnne.

Schrei-Duell zwischen Bannon und McMaster

Einige Berater hätten das Treffen "fassungslos" verlassen. Grund: Trump habe sich vehement beschwert, dass die Armee zulasse, dass die USA einen Krieg verlieren würden. "Wir gewinnen nicht", soll Trump gesagt haben, berichten mehrere Offizielle. Sie bestanden darauf, anonym zu bleiben.

Nach dem Treffen hätten sich Trumps Chefstratege Steve Bannon und der Nationale Sicherheitsberater H.R. McMaster angeschrien, als es um den Kurs der US-Politik ging, berichten Insider.

Trump verlangt afghanische Bodenschätze

Steve Bannon, Berater und Chefstratege von US-Präsident Donald Trump
Foto: Screenshot englische Wikipedia
Bei dem Treffen soll der Präsident angeregt haben, dass die USA von der afghanischen Regierung einen Teil der Einnahmen aus der lokalen Ausbeutung von Bodenschätzen verlangen sollten. Sie haben einen geschätzten Wert von rund einer Billion Dollar.

Insider berichten, Trumps Berater sollen beim Gespräch im Weißen Haus argumentiert haben, dass die Vermarktung der Bodenschätze – Iran ausgeschlossen – erst möglich sei, wenn Afghanistan gesichert sei. Trump habe sich auch darüber beschwert, dass China von Bodenschätzen in Afghanistan bereits profitieren würden.

Neue Strategie blockiert Truppenverstärkung

Trump hatte vor dem Gespräch mehrfach die lang andauernden Militäreinsätze außerhalb der USA kritisiert und im Wahlkampf eine Rückbesinnung auf das Inland propagiert. Auch international vertritt er seine "America first"-Strategie.

Insider berichten, dass McMaster, Verteidigungsminister James Mattis und weitere Berater aus Trumps Team mehrere Antworten auf Fragen des Präsidenten ausarbeiten, damit Trump einer neuen US-Strategie für Afghanistan zustimmt.

Mattis hatte geplant, die US-Truppen in Afghanisten von 8400 Soldaten um 4000 Soldaten aufzustocken. Insidern zufolge zweifelt der US-Präsidenten an der geplanten Strategie seines Verteidigungsministers. Die Pläne zur Truppenaufstockungseien seien blockiert, weil die neue Strategie unsicher wäre.

Das US-Präsidialamt lehnte einen Kommentar zu den Aussagen der Insider ab. Am Donnerstag sollte ein weiteres Treffen stattfinden.

Quelle: t-online.de


Kommentare

Tigger59m
Mal wieder ein Tag an dem die Welt von Trump gefählicher wurde.Ich persönlich glaube nicht daran, wenn es hier mal zum Krieg kommt, das die USA uns helfen. Europa soll sich auf sich besinnen, und ganz ehrlich wäre mir ein Putin an unserer Seite lieber.

achimberndt
an die Bodenschätze will, der Gierhals - da wird seine Gesinnung deutlich

Hastenix
So ganz nebenbei wird klar gesagt, worum es den "Hütern demokratischer Werte" überall auf der Welt in Wirklichkeit geht: um die Ausbeutung der Bodenschätze fremder Länder. Und die EU ist da um keinen Deut besser.
Wie man Massen von Menschen daran hindern soll, ihre ausgebeuteten Länder zu verlassen und sich ihre Zukunft da holen zu wollen, wo ihr Volksvermögen schon lange hin verschwunden ist, ist mir ein Rätsel. Oder will man ca. 7 Milliarden im Mittelmeer ersäufen? Dann wäre das aber schnell wegen Überfüllung geschlossen.

Freitag, 8. Mai 2015

AKTIVISTEN ÜBEN DEN WIDERSTAND AM WEISSEN HAUS - US-GEHEIMDIENSTE GERADE IN AUFRUHR

Thema: 70 Jahre Kriegsende

"Eine Gruppe russischer Studenten hat Panzer an das Weisse Haus projiziert. Sie haben ihr Projekt “höfliche Panzer” genannt & erklärt, “wenn Barack nicht zur Parade kommt, dann kommt die Parade eben zu ihm.”

+++ Video +++ RUSSISCHE PANZER AM WEISSEN HAUS IN WASHINGTON !!! +++ "WENN BARACK NICHT ZUR PARADE KOMMT, KOMMT DIE PARADE EBEN ZU BARACK" !!! +++


Schüler einer russischen Filmschule gratulieren Mr.Obama zum 70en-Weltkriegsende und zeigen ihm die russische Siegesparade, zu der er "leider" nicht kommt, sich aber diese zumindest projiziert auf dem Weissen Haus ansehen kann.

Quintessenz: Kommt Mr.Obama nicht zur Siegesparade nach Moskau, kommt sie eben zu ihm.
US-Geheimdienste sind gerade in Aufruhr und suchen nach den Machern der netten und aussagekräftigen Projektion.

Keiner soll's verpassen! Keiner soll den schrecklichen Krieg und die 65 Millionen Opfer weltweit je vergessen!
Auch Mr.Obama & US-Politiker nicht!
Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine



Putin allein daheim?
So die Sprechweise der der "alten Welt" und des Mainstream. Gut, wer unter'm Tisch ( Stiefel) der VSA kniet, hat keinen gute Aussicht!

+++ Feierlichkeiten +++
Immer mehr Staatsoberhäupter kommen im Minutentakt an

Soeben treffen im Minutentakt immer mehr Staatsoberhäupter aus aller Welt in Moskau ein - um den 70.Siegestag über den unmenschlichen Faschismus gemeinsam mit dem russischen Volk zu begehen!

Bereits eingetroffen sind die Staatsoberhäupter von China, Indien, Weissrussland, Kasachstan, Brasilien, Südafrika, Serbien, Armenien, Usbekistan, Kirgistan, Tadschikistan, Zypern, Griechenland, Vietnam, Venezuela, Tschechien, Slowakei, Bosnien & Herzegowina und Kuba!
( die "neue Welt" und Hoffnung einer multipolaren Welt)

U.a. die Präsidentin von Argentinien und die argentinische Delegation sind gerade im Anflug!

Weitere Staatsoberhäupter werden in den kommenden Minuten und Stunden herzlichst erwartet!

Obamas hochnäsige und provokative Behauptungen, dass er Russland isoliert habe - sehen mittlerweile blaß aus

Dieser Beitrag entstand unter Mithilfe von Klaus