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Samstag, 21. Dezember 2019

Grüne fordern CO2 Aufpreis für Fleischprodukte

Die Grünen wollen Fleisch und andere tierische Lebensmittel durch einen Aufpreis für Treibhausgase verteuem.
Das berichtet die „taz“. „Zu den Sektoren, die bislang nicht durch den europäischen Emissionshandel erfasst werden, gehört auch die Landwirtschaft. Wir führen die Bepreisung von Klimagasen daher auch für landwirtschaftliche Produkte ein, angefangen mit tierischen Lebensmitteln“, heißt es in einem, bisher von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkten, Beschluss der Bundesdelegiertenkonferenz im November. „Auch die Landwirtschaft muss ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Deshalb sollte sie auch in die Bepreisung von Klimagasen miteinbezogen werden“, sagte Ko-Parteichef Robert Habeck nun der „taz“. rd

Quelle: WP 19.12.2019 und taz.de - https://taz.de/CO2-Steuer-auf-Fleisch/!5646394&s=CO+Aufpreis+Fleischprodukte/

» der Kommentar des Blogschreibers «

Äußerst interessant ist, dass von der Westfalenpost aus der "taz" zitiert wird, aber der Abschnitt: "bisher von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkten" im Zitat fehlt, das Zitat also lückenhaft ist, (wurde von mir eingefügt, passt wohl nicht zum Funke-Medien-Framing)
Zur Aussage des Artikels:
Wer nimmt denn die giftgrünen Spinner überhaupt noch ernst?
Erst ihr Veggieday-Flop und jetzt wurde auch noch ihre Klimagöttin "Greta" als reine Marketing-Figur enttarnt.
Aber was will man von diesen bildungsfernen Schreihälsen und Wichtigtuern anderes erwarten als Verbote und Bevormundung. Wer, wie die meisten von ihnen, keine Kenntnisse davon hat worüber er redet, also fortgesetzt dummes Zeug schwafelt und sich damit der Lächerlichkeit preisgibt, kann nur auf diese Art Aufmerksamkeit erregen.

Dienstag, 15. Oktober 2019

Klimapolitik – Politikversagen auf ganzer Ebene

Jens Berger | 23.09.2019


NachDenkSeiten
Artikel veröffentlicht am: 23.09.2019

NachDenkSeiten – Die kritische Website
https://www.nachdenkseiten.de/?p=55051
Autor: Jens Berger
Sprecher: Tom Wellbrock
Titelbild: Roschetzky Photography/shutterstock.com

Jens Berger ist Redakteur der NachDenkSeiten. Er ist Journalist und Sachbuchautor. Zu seinen Büchern gehören „Stresstest Deutschland“, „Wem gehört Deutschland?“ und „Der Kick des Geldes“.

Klimapolitik – Politikversagen auf ganzer Ebene | Jens Berger | NachDenkSeiten-Podcast

Seit 1992 hat sich Deutschland völkerrechtlich verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. In zahlreichen Folgeabkommen wurden die Zahlen und Ziele konkretisiert … und stets deutlich verfehlt. Dies ist kein Wunder, da die deutschen Bundesregierungen zwar stets Weltmeister im Ankündigen waren; diese Ankündigungen aber nie umsetzen. Auch der mit großem Tamtam inszenierte Klimagipfel vom letzten Freitag macht da keine Ausnahme. Unser Leser J. Stender hat uns dazu einen sehr interessanten und detaillierten Leserbrief geschrieben, den wir Ihnen im Anhang präsentieren. Vorab eine kurze Bewertung des Klimapakets der Bundesregierung von Jens Berger [...]

Kategorie Nachrichten & Politik

Kommentare

carl carlson
Es isr das gleiche wie mit der Tabaksteuer. Langsam erhöhen sonst könnten noch leute aufhören.
Bei der CO2 steuer das selbe.
Eine veränderung ist nicht gewünscht nur das geld.

jeu Frank
Seit 1970 wird in regelmäßigen Abständen der Weltuntergang angekündigt. Die Menschen haben zwar Einfluß auf ihre Umwelt, jedoch nicht auf das Klima der Welt.

Michaela Wagner
Die Jugend zufrieden stellen u das arbeitende Volk höher besteuern um das Großprojekt NWO zu finanzieren.


Dienstag, 4. Dezember 2018

Die EU-Kommission plant bis 2030 Senkung der Treibhausgase um 45%

Thema: Klimaschutz

Ehrgeizige Klimaziele
Die EU-Kommission peilt Senkung der Treibhausgase um 45 Prozent bis zum Jahr 2030 an

Die EU-Kommission will mehr Klimaschutz wagen. Der neue Plan: 45 Prozent Senkung der Treibhausgase bis 2030 im Vergleich zu 1990 statt wie bisher verabredet 40 Prozent. Wie soll das erreicht werden? Und Wie reagiert die Bundesregierung? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Worum geht es bei den Klimazielen?

Kern der internationalen Verhandlungen ist es, den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen zu senken, um die Erderwärmung aufzuhalten. Im Mittelpunkt steht dabei das 2015 geschlossene Abkommen von Paris. Die Verabredung: die globale Erwärmung bei höchstens zwei Grad zu stoppen wenn möglich sogar bei 1,5 Grad. Werde diese Grenze überschritten, halten es Klimaforscher für möglich, dass die Folgen der Klimaveränderungen nicht mehr beherrschbar sind. Notwendig, so die Forscher, sei dabei eine "Vollbremsung“ beim Ausstoß von Treibhausgasen: Bis 2050 müsse die Welt aus der Nutzung fossiler Energie wie Kohle, Öl und Gas aussteigen. Deutschland hat sich per Bundestagsbeschluss dazu bekannt wie auch die übrigen EU-Mitgliedsländer. Die EU gilt als Motor des Pariser Abkommens.

Worauf zielen die Maßnahmen?

Um das Zwei-Grad-Ziel gemeinsam zu erreichen, haben die Staaten der Welt freiwillige Reduktionsziele abgegeben. Von den Klimaschutzmaßnahmen sind nicht nur Kohlekraftwerke betroffen, sondern auch die Bereiche Landwirtschaft, Verkehr oder Gebäudesanierung. Rechnungen aber zeigen: Selbst wenn die Staaten ihre aktuellen Zusagen erfüllen, würde die Masse an ausgestoßenen Treibhausgasen dazu führen, dass die Erderwärmung weit über die Zwei-Grad- Grenze hinaus steigt.

Wie will die EU-Kommission ihre neuen Klimaziele erreichen?

EU-Klimakommissar Miguel Arias Canete möchte seine Pläne demnächst den Mitgliedsländern vorstellen. Er peilt einen Beschluss der EU-Staaten an, noch vor der nächsten UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz im Dezember. Die Rechnung des Spaniers geht so: Statt um 30 Prozent soll die Energieefüzienz in Europa bis 2030 um 32,5 Prozent steigen. Und: Der Anteil von Ökoenergie am gesamten Bedarf soll auf 32 Prozent wachsen statt auf 27 Prozent wie bisher angepeilt. Sofern diese bereits getroffenen EU-Beschlüsse zum Energiesparen und zum Ausbau erneuerbarer Energien umgesetzt würden, seien keine zusätzlichen gesetzlichen Vorgaben nötig, so das Argument des EU-Kommissars. „Auf Grundlage unserer Rechenmodelle würden wir de facto eine Reduzierung der Treibhausgase um 45 Prozent in der EU erreichen.“

Warum prescht die EU-Kommission vor?

Die verschärften Klimaziele sollen ein Signal an andere Staaten sein, mehr Anstrengungen gegen die Erderwärmung zu unternehmen. Vor allem will Brüssel eine Botschaft über den Atlantik senden. US-Präsident Donald Trump hatte das Pariser Klimaabkomnmn aufgekündigt.

Wie reagieren Bundesregierung und Opposition auf den Vorstoß?

Die Bundesumweltministerin reagierte vorsichtig. Svenja Schulze (SPD) sagte, die EU habe mit einer Senkung des C02Ausstoßes von 40 Prozent bis 2030 gegenüber 1990 schon jetzt ein anspruchsvolles Klimaziel. „Trotzdem ist es wichtig, dass auch die EU ihre Bereitschaft erkennen lässt, ihr Ziel zu überprüfen“, so die SPD-Politikerin. „Denn wir erwarten ja auch von anderen Staaten, dass sie künftig mehr tun.“ Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Energieminister Andreas Pinkwart fordert mehr Anstrengungen anderer Länder. „Noch ambitioniertere Klimaschutzziele für 2030 sind aus Gründen der globalen Klimaveränderungen zweifelsohne wünschenswert“, sagte der FDF-Politiker dieser Zeitung. Es brauche gleichzeitig aber auch bessere Voraussetzungen für Innovation in kiimafreundliche Technologien. Er fordert eine größere Bereitschaft auch anderer Nationen, „ihren Beitrag zu leisten“.
Die Opposition drängt die große Koalition zur Unterstützung der EU-Kommission. "Jetzt muss die Bundesregierung nachziehen“, sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter dieser Zeitung. Außerdem müsse die Bundesregierung auch national handeln, sagte Hofreiter. „Die Klimaschutzziele müssen im Grundgesetz verankert werden.“ Zudem müsse unter anderem der Kohleausstieg eingeleitet werden.

Wie bewerten Wirtschaft und Umweltschützer die EU-Pläne?

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sieht den Vorstoß kritisch. „Schärfere EU-Klimaziele bringen nichts“, sagte der stellvertretende BDIE Hauptgeschäftsführer Holger Lösch. „Alleingänge der EU lehnen wir ab.“ Vielen Umweltschützern sind 45 Prozent weniger Treibhausgase zu wenig.

Wo steht Deutschland bei der Reduzierung der Treibhausgase?

Die Bundesrepublik hat sich ein eigenes Klimaschutzziel gesetzt. Bis 2020 sollen mindestens 40 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen werden als 1990. Doch diese selbst gesetzte Marke wird Deutschland Stand jetzt nicht einhalten.

Quelle: Westfalenpost

Freitag, 24. Oktober 2014

AVAAZ: Unsere Zukunft steht auf dem Spiel

Liebe Freundinnen und Freunde in Deutschland,



2014 könnte das heißeste Jahr werden, das je aufgezeichnet wurde. Dennoch versucht die Kohle-Lobby händeringend, starke Klimaziele in Europa zu verhindern. Das entscheidende EU-Gipfeltreffen findet heute statt -- sorgen wir jetzt gemeinsam dafür, dass Angela Merkel sich in Europa als treibende Kraft dafür einsetzt, ambitionierte Klimaziele zum Schutz unseres Planeten zu besiegeln. Klicken Sie hier, um ihr eine Nachricht zu schreiben:

nachricht senden
in wenigen Stunden steht ein entscheidender EU Gipfel an, doch Polen pokert mit der Zukunft unserer Kinder, indem es versucht einen Plan zu verhindern, der den Klimawandel entscheidend ausbremsen würde. Wir können Angela Merkel davon überzeugen, sich dagegen zu stellen und die Ziele zu fordern, die unser Planet braucht.

Die Staatschefs der EU wissen, dass wir die CO2-Emissionen schnell senken müssen, weil sonst ein steigender Meeresspiegel und gewaltige Stürme unseren Planeten bedrohen. Wenn sie standhaft bleibt, kann Angela Merkel Polen dazu bewegen, ambitionierten Klimazielen zuzustimmen -- im Gegenzug für finanzielle Unterstützung, um von Kohle auf saubere Energie umzusteigen. Doch dazu muss Angela Merkel erst von uns hören!

Heute muss Europa ambitionierten Zielen zur Reduktion von Treibhausgasen zustimmen -- nur so werden auch die weltweiten Ziele rechtzeitig vor dem entscheidenden Klimagipfel nächstes Jahr hoch angesetzt. Mehr als 20.000 von uns sind im September deutschlandweit für das Klima auf die Straße gegangen -- sorgen wir jetzt dafür, dass unsere Stimmen bei Kanzlerin Merkel auf Gehör stoßen. Klicken Sie hier, um eine Nachricht zu senden: 

https://secure.avaaz.org/de/de_2030_climate_sam/?baLosfb&v=47654

Angela Merkel weiß, dass wir längst unsere CO2-Emissionen senken und schnell auf saubere Energieträger umsatteln müssen. Aber es besteht die Gefahr, dass einige Entscheidungsträger sich auf irgendeinen Deal einlassen, anstatt ein ambitioniertes Abkommen zu wagen. Dies beinhaltet mindestens 40% C02-Reduktion bis 2030. Das bedeutet, dass Europa die Messlatte noch höher legen kann, wenn auch andere Länder mitziehen und ihre Ziele vor dem  Klimagipfel 2015 erhöhen.

Polens Kohle-Lobby hat sehr großen politischen Einfluss und versucht für ihre Kohlekraftwerke Subventionen in Milliardenhöhe zu sichern. Deutschland hat mit der Energiewende Führungsstärke bewiesen und gemeinsam mit zwölf weiteren Ländern hat Deutschland ein Klima-Bündnis gegründet. Angela Merkel ist also die ausschlaggebende Figur, um Polen davon zu überzeugen, die Klimaziele anzunehmen und Geld in saubere Technologien zu investieren.

Es ist alles eine Frage des politischen Willens. Über zwei Millionen von uns haben bereits eine Petition unterzeichnet, mit der wir einen radikalen Umstieg auf saubere Energieträger fordern. Rufen wir Angela Merkel jetzt dazu auf, sich dafür einzusetzen, alles zu retten, was uns am Herzen liegt. Senden Sie jetzt eine Nachricht. 

https://secure.avaaz.org/de/de_2030_climate_sam/?baLosfb&v=47654

Letzten Monat sind über 600.000 von uns auf der ganzen Welt für eine saubere, umweltfreundlichere Zukunft auf die Straße gegangen. Und das heutige Gipfeltreffen bietet die Chance, diesem Traum ein Stück näher zu kommen. Zusammen können wir unsere Politiker davon überzeugen, von kurzsichtigem, politischen Kalkül abzusehen und echte Klima-Helden zu werden.

In Hoffnung,

Pascal, Jo, Alex, Christoph, Daniel, Juliane, Laila, Marigona und der Rest des Avaaz-Teams

MEHR INFORMATIONEN:

Europas Streit um Klimaschutz: Das Minimalziel ist in Gefahr (Süddeutsche Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/europas-streit-um-klimaschutz-das-minimalziel-ist-in-gefahr-1....

Schwierige Verhandlungen in Brüssel (n-tv)
http://www.n-tv.de/politik/Oekonom-fordert-Klima-Zentralbank-article13797076.html

Umfrage: Deutsche wollen mehr Klimaschutz (Frankfurter Rundschau)
http://www.fr-online.de/energie/energiepolitik-deutsche-wollen-mehr-klimaschutz,1473634,28751762.htm...

Polen sagt sie werden beim Klimaschutz kooperieren - gegen eine Gebühr (Englisch)
http://www.euractiv.com/sections/energy/poland-says-will-cooperate-climate-change-fee-309082

Weltweiter Protest für den Klimaschutz (FAZ)
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/people-s-climate-march-weltweiter-protest-fuer-den-klimas...



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