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Donnerstag, 10. Januar 2019

Ist das denn jetzt der Klimawandel? Hat das auch mit CO2 zu tun?

Thema: Wetterchaos

Winter zwischen Sturm und Schnee
Ganz Europa versinkt im Wetter-Chaos

Katastrophenalarm, geschlossene Schulen, Schnee auf der Akropolis und ein unter Wasser gesetzter Hamburger St.-Pauli-Fischmarkt – das Wetter in Europa spielt derzeit verrückt.

In Europa hält der Winter Einzug – und löst durch Sturm und Schneemassen teils grosses Chaos aus. So hatten die Menschen im südlichen Bayern und in Österreich mit einem der schneereichsten Wochenenden der vergangenen Jahre zu kämpfen. Auch am Montag hatten die Schneemassen im regionalen Zugverkehr in Bayern noch zahlreiche Verspätungen und Ausfälle verursacht. Um die Aufräumarbeiten besser koordinieren zu können, rief das Landratsamt Miesbach sogar den Katastrophenfall aus.

Nun blickt man mit Bangen auf die Entwicklung der nächsten Tage. Der Schneefall im Süden Bayerns werde sich spätestens in der Nacht zum Mittwoch wieder intensivieren, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes. Schüler können sich freuen: Vielerorts in Südbayern ist die ganze Woche schulfrei.

Sturm Benjamin überflutet St.-Pauli-Fischmarkt

Am Dienstag wurden Teile der deutschen Nordseeküste und Hamburg von einer Sturmflut heimgesucht. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie gab eine entsprechende Warnung heraus, Grund ist das Sturmtief «Benjamin».

So wurde in der Hansestadt Hamburg ab dem späten Nachmittag Teile des St.-Pauli-Fischmarkts von der Elbe überflutet. Gemäss Medienberichten ist der Scheitel nach 17.30 Uhr mit 2,08 Metern über dem mittleren Hochwasser erreicht worden. Damit war der Fischmarkt vorübergehend bis zu einem halben Meter unter Wasser.

Suche nach Containern der «MSC Zoe» unterbrochen

Das schlechte Wetter über der Nordsee behinderte in den Niederlanden die Suche nach Containern der «MSC Zoe». Der knapp 400 Meter lange Mega-Frachter «MSC Zoe» hatte vor gut einer Woche in einem Sturm zahlreiche Container verloren, darunter auch zwei mit Gefahrgut.

Sogar Schnee auf der Akropolis

Auch in Griechenland ist der Winter eingekehrt: Dort wurde am Dienstag wegen Schneefall der Verkehr in zahlreichen Regionen Mittel- und Südgriechenlands lahmgelegt. Sogar auf der Akropolis von Athen lag am frühen Morgen eine hauchdünne Schneedecke. Diese aber schmolz rasch mit dem ersten Tageslicht, wie das griechische Fernsehen zeigte.

Die wichtigste Nord-Süd-Autobahn zwischen Athen und Thessaloniki musste von der Polizei wegen vereister Fahrbahn an zwei Stellen gesperrt werden. Die meisten Schulen des Landes blieben geschlossen. Die Städte öffneten beheizte Räume, wo Obdachlose Zuflucht suchen können. Mit einer Wetterbesserung rechnete das Wetteramt am Donnerstag.

In der Schweiz hat während der vergangenen Tage ebenfalls der Winter Einzug gehalten – und das wird sich auch nicht so schnell ändern. Entlang der Berge wird es in der Wochenmitte zu starkem Schneefall bis zu einem halben Meter kommen, während im Flachland mit Schneeschauern gerechnet werden muss. (rab/sda/afp)

Mit freundlicher Genehmigung von 20min.ch

Mittwoch, 12. Oktober 2016

"Matthew" hinterlässt Tod und Verzweiflung in Haiti

Thema: Haiti braucht Hilfe

Verwüstung nach Hurrikan
"Matthew" hinterlässt Tod und Verzweiflung in Haiti

In Haiti stehen viele vor dem Nichts. Die Bewohner des ärmsten Landes der nördlichen Hemisphäre haben durch "Matthew" auch noch das Wenige verloren, das sie hatten. Mindestens 400 Menschen starben. Der Sturm könnte die schwerste Naturkatastrophe sein, die Haiti seit dem Erdbeben von 2010 heimgesucht hat. Das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe ruft deshalb gemeinsam mit dem ZDF zu Spenden auf.

Aktionsbündnis Katastrophenhilfe

Spendenkonto:
IBAN: DE65 100 400 600 100 400 600 (Commerzbank)
BIC: COBADEFFXXX
Stichwort: ZDF Hurrikan Matthew
Online-Spenden: Aktionsbündnis Katastrophenhilfe

Ärzte der Welt e.V.

Spendenkonto:
IBAN: DE061203 0000 1004 333660
BIC: BYLADEM1001
Stichwort: Hurrikan - Hilfe in Haiti
Online-Spenden: Ärzte der Welt

Aktion Kleiner Prinz

Spendenkonto:
IBAN: DE46 4005 0150 0062 0620 62
Stichwort: Hurrikan Haiti

Bündnis Entwicklung Hilft

Spendenkonto:
IBAN: DE71 3702 0500 0008 1001 00
Stichwort: Hurrikan Matthew
Online-Spenden: Bündnis Entwicklung Hilft

Samstag, 16. November 2013

AVAAZ: Seite an Seite mit den Philippinen

Thema: unsere Hilfe wird gebraucht

Email vom  16.11.2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

Filipino Boy
Noch nie haben die Philippinen einen solch verheerenden Sturm verzeichnet. Viele Wissenschaftler machen den Klimawandel dafür mitverantwortlich. Zur Zeit beschließen globale Entscheidungsträger, ob bedrohte Länder die versprochenen Milliarden zum Schutz vor Klimakatastrophen erhalten sollen. Dies könnte den Philippinen helfen, solche Stürme besser zu überstehen. Der philippinische Delegierte fastet nun fürs Klima und hat eine Petition bei Avaaz gestartet ‒ stehen wir ihm zur Seite:

das Ausmaß des Horrors auf den Philippinen ist unvorstellbar. Stürme mit einer Geschwindigkeit von 300km/h haben eine meterhohe Wasserwand vor sich hergetrieben, die zehntausend Menschen in den Tod gerissen hat. Eine Stadt mit 200.000 Einwohnern sieht aus, als hätte eine Atombombe eingeschlagen. Noch nie haben die Philippinen einen solchen Sturm verzeichnet. Doch wenn wir nicht umgehend handeln, könnte dies lediglich der Anfang sein.

Zur Zeit beschließen Entscheidungsträger aus aller Welt auf einer Klimakonferenz, ob sie die versprochenen Milliarden zum Schutz derjenigen auszahlen, die am stärksten vom Klimawandel bedroht sind. Yeb Sano, der philippinische Verhandlungsführer, hat den Delegierten unter Tränen verkündet, dass er fastet ‒ und zwar solange, bis ein Abkommen ausgehandelt wird, um seiner Familie, seinen Mitbürgern und all den Ländern, die von solchen Stürmen am stärksten bedroht sind, zu helfen.

Yeb steht allein vor einem Raum voller Bürokraten, die nahezu keine Hilfe leisten. Doch wenn sich unsere 29 Millionen starke Gemeinschaft hinter ihn stellt, könnten wir das Blatt wenden und die reichsten Verschmutzerstaaten zur Kasse bitten.



Klicken Sie hier, um mitzuhelfen:
http://www.avaaz.org/de/petition/Stand_with_the_Philippines/?bviusbb&v=31114

Yeb Sano, der klimapolitische Verhandlungsführer der Philippinen, versuchte nach dem Sturm stundenlang seinen Bruder zu erreichen. Als er endlich zu ihm durch kam, half dieser gerade dabei, Leichen zu bergen, damit die Aufräumarbeiten beginnen konnten. Infolge dieser Nachricht hielt Yeb Sano eine unglaublich mutige Rede an die Delegierten der Klimakonferenz. Dort sagte er:

"Ich spreche im Namen meiner Delegation. Doch vor allem spreche ich im Namen der zahllosen Menschen, die nicht mehr für sich selbst sprechen können, nachdem der Sturm sie in den Tod gerissen hat. Ich spreche auch im Namen derer, die durch diese Tragödie verwaist worden sind. Und ich spreche für diejenigen, die sich gerade im Wettlauf gegen die Zeit befinden, um Überlebende zu retten und das Leiden der Betroffenen zu lindern. Wir können jetzt drastische Maßnahmen ergreifen, um eine Zukunft, in der Superstürme zum Alltag gehören, zu verhindern… Was mein Land aufgrund dieses extremen Wetterereignisses durchlebt ist schlichtweg wahnsinnig. Die Klimakrise ist wahnsinnig. Wir können diesen Wahnsinn stoppen. Direkt hier in Warschau."

Wir schulden es den Opfern von Haiyan und den Opfern zukünftiger Stürme, mehr Weitblick zu beweisen als unsere Politiker. Der Klimawandel hat Opfer gefordert. Und den Klimawandel gilt es aufzuhalten. Wir brauchen dringend ein globales Abkommen, um den Planeten zu retten und dazu gehören unter anderem stärkere Bemühungen zur Finanzierung von Initiativen zum Klimaschutz. Die reichsten Länder haben bereits Millionen dafür zugesagt! Bislang ist von den versprochenen Geldern fast nichts angekommen, doch das kann und muss sich ändern. Die Tragödie der Philippinen inmitten der Klimakonferenz ist unsere Chance, das zu verwirklichen.

Klicken Sie unten, um Yeb und seinem Land zur Seite zu stehen ‒ und Solidarität mit den Menschen zu beweisen, die bereits Klimakatastrophen erlitten haben oder von ihnen bedroht sind:

Klicken Sie hier, um mitzuhelfen:
http://www.avaaz.org/de/petition/Stand_with_the_Philippines/?bviusbb&v=31114


Yeb beendete seine Rede mit einem schriftlichen Versprechen: “In Solidarität mit meinen Mitbürgern, die zu Hause kaum etwas zu Essen finden, sowie mit meinem Bruder, der in den vergangenen drei Tagen nichts gegessen hat. Bei allem Respekt, Herr Präsident, ohne jegliche Missachtung Ihrer Gastfreundschaft werde ich jetzt anfangen, freiwillig für das Klima zu fasten. Das bedeutet, dass ich während dieser Konferenz solange nichts essen werde, bis ein bedeutender Beschluss in Sicht ist." Gemeinsam kann unsere Bewegung diese Herausforderung annehmen und Yeb, seiner Familie und zukünftigen Generationen von gefährdeten Bürgern aus aller Welt Hoffnung schenken.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Ricken und das ganze Avaaz-Team

PS - Diese Kampagne wurde von Yeb Sano, dem Verhandlungsführer der Philippinen bei der Klimakonferenz in Warschau gestartet. Starten auch Sie eine erfolgreiche Kampagne -- egal ob regional, national oder global: http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/

Weitere Informationen:

Philippinen rechnen mit mindestens 10.000 Toten (Die Welt)
http://www.welt.de/vermischtes/article121730861/Philippinen-rechnen-mit-mindestens-10-000-Toten.html

Taifun stürzt Philippinen ins Chaos (Frankfurter Rundschau)
http://www.fr-online.de/panorama/taifun--haiyan--taifun-stuerzt-philippinen-ins-chaos,1472782,24986106.html

Delegierter der Philippinen kündigt Hungerstreik an (Zeit online)
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-11/un-klimakonferenz-warschau-delegierter-philippinen


Taifun Haiyan: Philippiner alarmiert, dass reiche Länder den Klimawandel ignorieren (The Guardian) (Englisch)
http://www.theguardian.com/commentisfree/2013/nov/08/typhoon-haiyan-rich-ignore-climate-change

Taifun Haiyan vom Klimawandel beeinflusst, so Wissenschaftler (Sydney Morning Herald) (Englisch)
http://www.smh.com.au/environment/climate-change/typhoon-haiyan-influenced-by-climate-change-scientists-say-20131111-2xb35.html

Taifun Haiyan: Zerstörung auf den Philippinen 'absolutes Chaos' (BBC) (Englisch)
http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-24894529